Jeff Watts (und natürlich andere) spielt aber auch allzu oft auf grösseren Bassdrums, weil der Veranstalter keine andere zur Verfügung hat. So gesehen bei einem älteren Branford Marsalis Konzert, dass vor einigen Monaten auf 3Sat lief. Genauso Bill Stewart.
Er wird wohl daher kaum Stücke aus dem Programm nehmen lassen, weil die Nummern nicht klingen oder er sie deswegen nicht spielen könnte.
Man darf ja nicht vergessen, dass die kleineren Bassdrums nunmal mittlerweile zum "Jazzstandard" gehören.
Peter Erskine hat demzufolge sicher recht, je nach musikalischer Anforderung die passende Bassdrum auszuwählen. Ich persönlich wähle genauso aus:
Jazz: 18er oder 20er
Big Band 20er oder 22er
Fusion: 20er oder 22er
Rock/Pop: 22er
Eigentlich reichen 18er und 22er völlig.
Da ich aber bei meinem DW eine 20er spiele, kommt's zwangsläufig zu diesen Konfigurationen.
Die 20er DW Bassdrum musste ich beim letzten Gig sogar dämpfen, weil sie zu laut war!
Da ich in den Big Bands ausserdem meist akustisch spiele, steht die 18er Bassdrum gar nicht erst zur Debatte.
Viele Grüsse
Daniel