Beiträge von AAXplosion

    Zum einen ists nicht gut für das Becken und zum anderen ist man dadurch doch aufbautechnisch sehr sehr eingeschränkt.
    Ich persönlich habe meine Splashes lieber etwas tiefer hängen, da sie meist in leiseren Passagen zum Einsatz kommen, wo die Schlagbewegungen eh nicht so groß und hoch sind.
    Deshalb greife ich lieber zur traditionellen Methode. Jedes Becken hat einen separaten Arm.
    Das schont Material, Kraft beim Spielen und ist flexibler.


    Zitat

    Gerade diejenigen, die diese Mathode der Splashbefestigung populär gemacht haben (gibt's da eigentlich nen Namen dafür), sind mir selten durch besonders große Sets aufgefallen, bei denen nicht noch irgendwo ein kleines Becken ins Setup gepasst hätte.


    Wer das bekannt gemacht hat, weiß ich leider nicht.
    Mir fallen da aber auf Anhieb Mike Mangini und Marco Minnemann ein.
    Ich gebe dir aber recht. Ein, zwei Splashes passen immer irgendwo rein.


    Und zurletzt der Hardwareeinsparaspekt beim Tragen? Sorry, was wiegen schon 2 Boomarme mit Multiklammer... :rolleyes:

    Becken sind nix anderes als schwingende Metallteller.
    Alles was sich auf die Oberfläche legt, sprich Patina, dämpft den Klang.
    Ich möchte das meine Becken möglichst brilliant und lange nachklingen.
    Also putze ich den dämpfenden Dreck runter.

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    Vielleicht mag das auch hersteller abhängig sein, ich spiele z.B. ausschließlich Paiste.


    Keine Chance.
    Die PST7 Becken hatte ich 2 Tage zum Testen da.
    Die Fingerabdrücke durch das Auf- und Abgebaue sowie Beckenstopper während des Spielens wären nie im Leben mit einem trockenen Tuch abgegangen.

    Es gibt eben Leute denen der Zustand ihres Equipments vollkommen egal ist.
    Da wird nix gewartet und nix gereinigt. Die gehen aber auch mit anderen Dingen so um.
    Ich kann das einfach nicht verstehen.
    Etwas was mich viel Geld gekostet hat, sei es jetzt Musikequipment, mein Auto oder sonstwas, das pflege ich und warte es damit es mir so lange es geht in bestmöglichem Zustand erhalten bleibt.


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    Wenn ich Becken neu kaufe, reicht es diese regelmäßig trocken abzuwischen und diese bleiben dauerhaft wie neu.


    Was macht ihr denn gegen Fingerabdrücke?
    Da reicht bei mir leider kein trockenes Tuch.
    Auch kein feuchtes. Da muss schon ein Reiniger ran.

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    Die aggressiven Beckenreiniger à la Groovejuice nutze ich nicht. Ich traue denen einfach nicht und fürchte, dass die insbesondere meine Becken mit traditioneller Oberfläche ruinieren könnten.


    Da ist bisher noch nie was passiert bei meinen Becken.
    Wichtig ist, das Zeug unbedingt zu verdünnen und nicht pur aufzutragen.
    Nicht lange eintrocknen lassen, sondern allerspätestens nach 30 sek abwischen und mit warmem Wasser nachspülen.
    Mittlerweile benutze ich GJ aber auch nur noch für die Hardware.


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    Ich versuche, die Crashes eher anzu"wischen" als sie brutal zu vermöbeln.


    Diese Technik praktiziere ich auch.
    Allerdings gibt das Material durch die Schlagstärke (durch die härtere Musikrichtung) halt einfach irgendwann nach.
    Vorallem weil halt in dem Genre auch öfter mal "durchgecrasht" wird.

    Ich sehe mein Schlagzeug als ein Instrument.
    Deswegen sehe ich gar keinen Grund ein Übersprechen auf Biegen und Brechen zu verhindern.
    Toms von Innen mikrofonieren kann man machen. Gibt halt einen komplett anderen eher dumpfen Sound.
    Manche stehen drauf. Ich nicht.

    Für mich sind Becken keine Verbrauchsgegenstände im Sinne von Sticks oder Fellen.
    Dennoch müssen sie leider von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, weil sie kaputt gehen.
    Hauptsächlich Crashbecken.


    Wenn ich eines hasse sind es dreckige, mit Fingerabdrücken versiffte Becken.
    Manche nennen das Patina. Ich nenns Dreck.
    Deswegen werden meine Becken regelmäßig gereinigt.
    Ohne Groovejuice bzw. einem Fettreiniger geht da leider garnix.
    Fingerabdrücke kommen eben zwangsläufig beim Spielen zustande.


    So halte ich es aber generell mit meinem ganzen Set.
    Kessel und Hardware werden genauso regelmäßig sauber gemacht.

    Am Hauptset:


    - Stagg DH Medium Crash 18"
    - Stagg DH Exo Medium Thin Crash 18"
    - Stagg SH Medium Crash 18"
    - Stagg DH China 19"
    - Stagg Traditional Lion China 18"
    - Stagg Black Metal Medium Bell 6"
    - Stagg DH China 12" + DH Exo Crash 14" (Stax)
    - Stagg DH Medium Hi-Hat 13"
    - MD Luminous China 10" + Rock Splash (Stax)
    - Sabian AAX Stage Hats 14"
    - Sabian HH Rock Ride 20"
    - Sabian AAX Max Splash 7"
    - Sabian AAX Max Splash 9"
    - Paiste Alpha Medium Thin Crash 16"


    Das Setup steht jetzt so seit 2015 (bis auf die 13er DH Hi-Hat. Die ist neu dazugekommen) und wird auch erstmal so bleiben.


    Am Zweitset spiel ich momentan ein Sammelsurium aus neuen/alten/defekten Becken:


    - Zultan Rockbeat Hi-Hat 14"
    - Zultan Rockbeat Ride 20"
    - Zultan Rockbeat Crash 16"
    - Zultan Rockbeat China 18"
    - Paiste Formular 18" Crash (ausgesägter Riss)
    - Sabian AA Medium Thin Crash 18" (ausgesägter Riss)
    - Irgendein handgeklöppeltes türkisches 8" Splash (ausgesägter Riss)

    Ich mag keine Songs mit durchgehendem Doublebassgedonner.
    Das klingt eintönig und langweilig.


    Ich setze meinen Doppelhuf zu 90% ein um Akzente zu setzen.
    Klar werden auch mal bei bestimmten Beats die 8-tel oder 16-tel durchgekloppt, aber eher in Maßen und nur wenns auch passt.


    Hier ein Beispiel wo sich der Rest auf der BD aufbaut, diese aber nicht durchgehämmert wird: https://www.youtube.com/watch?v=6oSYmpoBqmo
    Und hier aus dem Prog-Metal Bereich mit wenig Einsatz, bzw. eher als Effekt/Akzent: https://www.youtube.com/watch?v=7iMIkSAqSV8

    Nein das ist nicht normal.
    Nun nein, auch 1mm Unterschied würde ich nicht tolerieren.
    Das sind dann im Durchmesser schon 2mm.


    Das Problem ist, dass man dadurch immer auf die Kante des Bottoms schlägt.
    Kann mir nicht vorstellen dass das förderlich für die Haltbarkeit ist...

    Den SD4 hatte ich auch mal ins Auge gefasst.
    Der wäre wohl perfekt von der Abstimmung her.
    Das ist mir persönlich aber dann doch einfach zu viel Kohle für einen Universalhörer.


    Meinen FA 3E XB habe ich übrigens vor ein paar Wochen eingeschickt, weil der Draht oben am Kabel aus dem Schrumpfschlauch rausgeschaut hat.
    Das Kabel wurde anstandslos von Fischer Amps getauscht.


    Fischer Amps Hörer sind übrigens nicht mehr bei Thomann zu bekommen.
    Sind komplett aus dem Programm genommen worden.
    Warum weiß ich auch nicht.

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    Wird das Starclassic nicht auch inzwischen in China gebaut?


    Made in Germany ist leider schon lange kein Garant mehr für Qualität oder zumindest bessere Qualität. Ganz allgemein gesagt.


    Mich würde jetzt aber mal interessieren was genau an dem Sonor besser verarbeitet ist als an einem Tama/Pearl/Mapex/...


    Klingen tun die alle erste Sahne.


    Das was den Preis so in die Höhe treibt, wird wohl eher die Individualisierbarkeit und die hohen Lohnkosten in Deutschland sein.
    Wobei ersteres ja auch bei anderen Herstellern günstiger möglich ist.