Beiträge von AAXplosion

    Heute kamen die Snare und Hi-Hat Spartaner mit der Post.


    Vergleich zwischen Spartan und Iron Cobra:



    Die Cobra ist natürlich wesentlich massiver gebaut, was der Funktion der Spartan aber nichts ab tut.

    Verstellmöglichkeiten sind bei der Spartan genau so gegeben. Federspannung kann getrennt von dem Trittplattenwinkel eingestellt werden.

    Die Spartan steht stabil. Sie wackelt hin und wieder etwas mehr, aber sie bleibt an Ort und Stelle stehen.

    Der Gewichtsunterschied ist wirklich massiv. Man hebt die Spartan hoch und es macht huiiii, weil man das Gewicht der Cobra gewohnt ist. ^^


    Rohrdicke Vergleich mit der Cobra:



    Der Snareständer hat mich positiv überrascht.

    Der Korb ist weniger ein Problem als ich dachte. Ja man kann die Snare nicht mehr einklemmen und samt Ständer durch die Gegend tragen, aber das ist kein Problem. Dafür hat man kein zu und aufgeschraube vom Korb mehr.


    Hier ein Vergleich mit einem HS80W Roadpro:



    Auch hier ist das Gewicht wirklich bemerkenswert unterschiedlich.

    Beim Spielen wandert hier nichts. Das Teil steht bombenfest.


    Es passt auch mit ausgeklapptem Korb in den Hardwaretrolly:




    Hier noch ein Komplettbild der Spartaner:



    Und im Vergleich the good old Roadpro:




    Gewichtsunterschiede:


    Beckenständer: 2kg vs 5kg

    Snareständer: 1,6kg vs 3,2kg

    Hi-Hat: 2,3kg vs. 5,2kg.


    Gesamtersparnis in meinem Hardware-Trolly: 13,5kg

    Ja das sollte kein Problem sein.


    Hier hängt ein 10" und ein 12" Tom jeweils an einem Spartan.

    Das wackelt vielleicht ein wenig mehr als an einem herkömmlichen Roadpro, aber das hält.

    Haben regelmäßig auf einem Strassenfest gespielt wo die Bühne im hinteren Teil auf dem Bordstein, vorne aber auf der Straße stand

    Bühnentiefe 6 m , Höhen unterschied von hinten nach vorne rund 30cm

    Das sind 5% Gefälle. Das klingt ja aberwitzig. Da wäre der Snarewinkel tatsächlich mein geringstes Problem.

    Ansonsten das was Daniel S sagt.

    Die meisten Bühnen haben Spiralfüße um Höhenunterschiede auszugleichen.

    Aber wir schweifen ab.

    Ich habe schon auf echt vielen Bühnen gespielt, von den kleinsten Spelunken bis zur größeren Festivalbühne, aber noch nie ist mir eine Bühne untergekommen die so schief ist, dass das auf den 30cm die der Snareständer unten hat, so eine massive Winkelveränderung als Auswirkung hätte das ich es merken würde.

    Vielleicht kann ich mich da aber auch einfach nur gut anpassen.


    Btw: Eine noch einfachere Methode um den Winkel der Snare immer wieder zu finden wäre einfach die Wasserwaagen-App zu öffnen, das iPhone auf die Snare zu legen und immer den gleichen Wert einzustellen. (Hätte ich auch früher mal drauf kommen können...)

    Galgen raus, dank Memoryclamp am Galgen in 1 sek wieder reingesteckt und an der exakt selben Position.

    Füße zusammen klappen, dank Tape am Rohr und Markierung auf dem Teppich auch in 1 sek aufgeklappt und in der exakt selben Position.

    Beides in den Hardware-Trolly reinlegen. Fertig.

    Das ist so im Groben das Go-To wie es so ziemlich jeder Drum-Tec bei "den Großen" macht.

    Schau dir z.B. mal Videos von Matt Horn an. Und die haben für Hardware auch nicht mehr Platz als ich in meinem Trolly.

    Wär mir viel zu umständlich das jedes mal wieder neu einzustellen.


    Doofe Gegenfrage: Baust/klappst du jedes Mal alles wieder komplett zusammen und stellst alles bei jedem Gig neu ein?


    P.S.: Der Spartan Snare Ständer wird vermutlich auch ohne Winkelveränderungen in den Trolly passen. Das teste ich aus wenn er da ist.

    Nein bisher nicht. Muss auch kein Edding sein. Kann auch ein Lackstift sein oder was auch immer auf Metall gut hält.

    Aber selbst das garantiert keine 100% reproduzierbare Einstellung.


    Ich habe mich nun doch dazu durchgerungen mal den Spartan Snare und Hi-Hat Stand zu bestellen.

    Beide gabs beim großen T als B-Stock ein paar Euro günstiger.


    Ich werde berichten.

    Ich "memorize" ja eigendlich auch alles was geht, um den einmal festgelgten Winkel schnell widerzufinden, lass ich mir noch was einfallen.

    Habe da schon `ne Idee.....

    Spontane Idee wäre mit einem Edding einen horizontalen Strich zu ziehen.

    Quasi so:

    Ich habe gestern mal ein bisschen rumgespielt.

    Leider hatte ich nur begrenzt Zeit.

    Ich habe die Starcast Halterung an ein 10" Yamaha Stage Custom Tom geschraubt und verglichen.

    Zwei Anmerkungen:

    - Das Tom hing jeweils am Original-Halter (bei Yamaha der kurze Ausleger) und dieser steckte jeweils in einem passenden Beckenständer-Unterteil

    - Beim 10" Tom hatte ich zugegebenermaßen die wenigsten Probleme mit abgewürgtem Sound. Beim 12" wars extrem.



    Fazit: Es macht fast keinen Unterschied. Der Ton ist vielleicht minimal länger, aber das kann auch Einbildung sein.

    Vielleicht macht die Montage auf der Bassdrum nochmal den Unterschied.

    Das 10" Starclassic Tom klingt im Vergleich einfach viel voller/runder/schöner.

    Ich müsste das ganze mal beim 12er nochmal testen und das dann auch wirklich auf der Bassdrum montieren.

    Generell macht es aber gar keinen Unterschied wo das Tom auf dem Sechskant-Ausleger sitzt. Ob ganz vorne oder am Anschlag, es klingt immer gleich kurz/lang.

    Klar kann man die auch leise spielen, aber bei gleicher Anschlagstärke wird die Tempesta lauter sein.

    Behaupte ich zumindest. 8o


    Ich zitiere hier mal Nils:

    Zitat

    Was wirklich was ausmacht, ist ein Gewichtsunterschied, wie in deinem Beispiel mit der Glockenbronze und dünnem Holzkessel. Die Bronzesnare wird dramatisch mehr Attack produzieren und daher sehr viel lauter sein, als die dünne und leichte Holzsnare.

    Wenns nur an einem unterlegten Gummi liegt, liese sich das doch extrem einfach beim alten YESS nachrüsten oder?

    Hat jemand eine Explosionszeichnung davon?

    Ich finde aktuell nur unscharfe Social Media Fotos.


    Gehts um Gummi-Unterlagscheiben um die beiden Schrauben oben oder um eine Gummi-Unterlagplatte direkt an der Halteraufnahmeplatte?


    Yamaha Yess Tom Mount Assembly Bild 1

    Wurde hier im Fred eigentlich schon eine Snare genannt, die kein Allrounder ist, und für irgendwas nicht funktioniert?

    Ich würde mal behaupten so ne 14x8 Tempesta Snare mit 2mm dickem Kessel ist jetzt nicht unbedingt so der Allrounder. 8o

    Metal-Gigs sind mit der bestimmt extrem geil, weil laut und druckvoll, aber ob ich damit mit ner Jazz-Combo im kleinen Club spielen will? Weiß ja nicht...

    Wenn ich das richtig lese wird YESS 1 mit 2 Schrauben oben am Kessel gehalten, so wie bei meinem Stage Custom.

    YESS 2 mit 4 Schrauben, das gibts wohl gar nicht mehr.

    Und YESS 3 mit 3 Schrauben. Zwei oben und eine unten.


    Nichts davon ist für mein Verständnis wirklich ein Freischwingsystem a la RIMS, Starcast oder Optimount, da alle YESS Halterungen direkt mit dem Kessel verschraubt sind. Es ragt halt kein Tomhalter mehr zusätzlich in den Kessel, aber so ganz durchdacht wirkt mir das alles trotzdem nicht.


    Seelanne also wirklich bis press an den Gummipuffer am Kessel durchschieben und festschrauben?

    Das teste ich heute mal.

    Ja die Beobachtung habe ich auch schon gemacht. Wenn ich den Sechskant nur ganz minimal reinstecke, so dass er gerade genug drinsteckt um die Schraube festzuziehen wird das Sustain länger, aber von der Offenheit eines Superstars oder Starclassic noch meilenweit entfernt. Daher meine Vermutung überschüssiges Material einfach zu kürzen.

    Ich glaub ich montiere mal spaßeshalber den Gussspannreifen samt Starcast Mount vom Starclassic auf das Yamaha Tom und vergleiche mal.