Beiträge von AAXplosion

    Wer hat sich denn über 2 Tage Lieferzeit beschwert?
    2 Tage wären super, so wies früher mal war, aber mittlerweile sinds ja 4-5 Werktage. Mit Wochenende dazwischen wirds auch mal ne Woche.
    Die letzten 3 Bestellungen hab ich beim Musicstore getätigt.
    Vormittags bestellt, per Paypal bezahlt, nachmittags versendet, am nächsten Tag da.
    Wie gesagt, nach meinen Erfahrungen ist Thomann mittlerweile am lahmsten.

    Seit Thomann das neue Versandlager hat läuft das alles ziemlich schleppend.
    Früher hat man bestellt und am nächsten Tag wars da.
    Jetzt dauerts manchmal schon 2 Werktage bis es überhaupt versandt wird + DHL macht dann 4-5 Werktage bis die Lieferung da ist.
    Bestimmte Hersteller (z.B. Fischer Amps oder Groove Juice) sind komplett aus dem Webshop verschwunden. Keine Ahnung warum.
    Ich bestelle mittlerweile mehr beim Musicstore bzw gehe einfach bei uns ums Eck zum Six&Four. Die haben auch alles zu gleichen Preise.

    Zitat

    Tama wird ein Starclassic Birke/Walnuss präsentieren, am 1. Januar bereits, als Nachfolger des Starclassic B/B.


    Interessant! Inwieweit wird sich da der Klang verändern?
    Bringt Walnuss ebenfalls das typische Low-End wie Bubinga?


    Zitat

    Das Superstar Hyperdrive erfährt kleine Veränderungen: Statt des bisherigen, aus der Starclassic-Serie bekannten Starcast-Mounts wird die 2019er Version den Starmount erhalten, der bereits beim Silverstar und Superstar Classic zum Einsatz kommt. Ziel ist sicher eine optische Trennung zwischen den teuren Starclassics und den den erschwinglicheren Serien, sowie - latürnich - Kostenreduktion.


    Das war mitunter das Hauptfeature warum man die Superstars empfohlen hat.
    Mittelpreisset mit Oberklasse Hardware. Sehr schade.
    Die optische Trennung hat man doch durch die durchgehenden Böckchen.

    Moin,


    vor einigen Wochen kam das neue Album von Haken raus: Vector.
    Wie bei allen neuen Haken Alben brauchte ich eine gewisse Eingewöhnungszeit.
    Mittlerweile finde ich die Scheibe aber absolut genial.


    Zu Beginn schienten die Songs für mich unspielbar.
    Im Vergleich zu Affinity technisch nochmal ein anderes Level.
    Dennoch packte mich der Ergeiz und ich machte mich an den Song Veil.
    Part für Part eingeübt und gefühlt mehrere Hundert Mal gespielt war der Song gestern im Kasten.


    Die Schwierigkeit für mich bei dem Song:
    - Viele Ghostnotes und Betonungen mit der linken Hand auf der Snare
    - Zeitliche Verschiebungen und Betonungen die nur mit dem richtigen Sticking spielbar sind und Sinn ergeben
    - Selbiges mit den Füßen zu spielen bei verschiedenen Parts


    Eine weitere Herausforderung war der Mix, denn ich nehme hier zum ersten Mal mit 12 Mikrofonen auf.


    Viel Spaß beim gucken.
    (und sorry für den wie immer gelangweilten Blick. War etwas konzentriert :D)


    https://www.youtube.com/watch?v=qScwbqdFOLQ


    Die für mich schwierigste Stelle beim üben: 6:16 min
    Meine Liebslingsstelle: 9:13 min

    Zitat

    insgesamt ist mir der Mix etwas zu mulmig - das ist untenrum einfach noch zu viel los


    Gestern Nacht hab ich unten rum noch etwas nachgedickt, weil er mir zu dünn vorkam.
    Heute morgen mit frischen Ohren würde ich da auch nochmal rangehn.
    Habe zum ersten Mal einen Song aus dem Genre abgemischt.
    Im Metal-Bereich trägt man da unten rum öfter mal etwas dicker auf.


    Zitat

    diie Hi-Hat sticht im Höhenbereich raus und nervt - hier wurden genau die Frequenzen betont, die ich u.a. gedämpft habe


    Da habe ich nichts betont.
    Lediglich die nervenden Mitten rausgecuttet. (Die HH klingt für meinen Geschmack einfach nicht gut und macht mit ihren präsenten Mitten viel kaputt im Mix)
    Gefällt mir so eigentlich ganz gut und hier auf meiner Abhöre nervt zumindest nichts.
    Im Gegenteil. Ich finde es sehr wichtig wenn die HH im Mix gut hörbar ist und sich immer durchsetzt ohne zu nerven.
    Auf anderen Abhören konnte ich noch nicht testen. Durchaus möglich, dass es mich da nervt.


    Zitat

    die Vocals sind noch viel zu Basslastig (Nahbesprechungseffekt) und saufen ab, sitzen nicht als Lead Vocals im Mix


    Mit den Vocals hab ich grundsätzlich am meisten Probleme und am wenigsten Erfahrung.
    EQ, Compressor, Reverb, der Rest ist rumprobieren.


    Wenn ich da mehr Zeit reinstecke ist da mit Sicherheit noch wesentlich mehr rauszuholen.
    Waren ja gestern lediglich die 2h an denen ich dran rumgedoktert habe.
    Wobei es mich immer wieder fasziniert, was man in kurzer Zeit schon mit EQ und ein wenig Reverb rausholen kann.


    Danke für die Kritik.
    Hilft mir immer sehr!

    Zitat

    Nun ... ich höre mir amtliche Produktionen als Referenzen an und da ist - von Ausnahmen abgesehen - immer ordentlich Präsenz da. Auch im Mittenbereich. Insbesondere Rock und Metal E-Gitarren haben im oberen Mittenbereich oft saumäßig viel Präsenz. Allerdings ohne zu klirren und zu nerven - und das ist die Schwierigkeit.


    Hast du da eine Referenz nach der du vorgegangen bist?
    Ich persönlich habe da noch kein Mix gehört der so arg mittenbetont ist (das was Nick als Schärfe bezeichnet) wie deiner, sodass die Höhen dadurch leiden.

    Zitat

    Wie gesagt, der Mix ist von Mike Senior himself.


    Ist für mich kein Argument.
    Geschmäcker sind unterschiedlich.
    Da gibts auch einige andere große deren Mixes mir nicht gefallen.
    Für meinen Geschmack gibts bei Mix 2 einfach noch Potenzial nach oben.
    Sagt ja nicht, dass ichs besser kann. (kann ich auch nicht)
    Macht ja nix.


    Zitat

    "Matschig" wirkt der Mix auch nicht. Wenn ich auf etwas Wert lege, dann ist es eine saubere Trennung der Elemente.


    Generell wäre es mal interessant zu erfahren was du gemacht hast.
    Der zweite Mix wirkt einfach klarer. Direkt danach den Mix 1 nochmal gehört fällts noch mehr auf.
    Da fehlt obenrum irgendwas. Kanns schlecht erklären, aber es klingt einfach nicht klar.
    Fällt mir vorallem bei der Hihat auf.


    Zitat

    Kannst du gerne hier posten. Wirst dich dann aber auch mit Kritik anfreunden müssen. ;)


    Ist konstruktive Kritik nicht der Sinn bei dem Ganzen? :)

    Mix 1 gefällt mir garnicht.
    Zu starker Mittenboost. Dadurch gehen die Höhen unter.
    Wirkt dadurch alles sehr matschig.
    Ansonsten zu hallig.


    Mix 2 find ich zu direkt. Da fehlt mir die Tiefe und der Raum im Mix.
    Wobei der für mich die bessere Ausgangsbasis darstellt.
    Die cleane Gitarre in der Strophe würde ich mehr in die Breite ziehen
    und generell die Lautstärke der Gitarren anpassen. Im Refrain fönen die den Rest weg.
    Die Bass Drum ist mir auch zu mittig und hölzern.
    Keys ab 1:45 min find ich viel zu laut.
    Insgesamt aber wesentlich entspannter zu hören als Mix 1.



    Wo gibts die Einzelspuren?
    Würde mich vielleicht auch gerne mal dran versuchen.

    Zitat

    Ich verstehe echt nicht, was viele i5 Anhänger so viel am SM57 auszusetzen haben. Glaube, da spielt auch oft 'ne gehörige Portion Esoterik mit ein.


    Ich hab jahrelang mit dem SM57 gearbeitet und dann gemerkt, dass das i5 in meinen Ohren deutlich besser klingt und den Mix deutlich vereinfacht.
    Die Unterschiede sind schon deutlich hörbar.
    Kann im Gegenzug nicht verstehen warum das SM57 von allen so hoch gelobt wird.
    Ist wohl Geschmackssache, aber mit Esotherik hat das wohl eher nichts zutun.


    Ansonsten schließ ich mich da Bluesmaker an.

    Und dennoch mag ich das SM57 absolut nicht und bevorzuge stattdessen lieber das i5.


    Frequenzen lassen sich ja im Nachhinein noch entsprechend bearbeiten, aber auch hier heißts auch eher rausdrehen als reindrehen.


    Gewisse Grundsätze beim EQen kann man eigentlich immer erstmal anwenden.
    Lowcut, gongige Mitten bzw das typische plöng bei der Snare etwas rausnehmen und die Höhen bei 6-7k etwas anheben.
    So bin ich bisher bei jeder Snare noch gut gefahren.


    Günstige Mikrofone gut und schön, aber ich würde dann doch eher zu etablierten Exemplaren raten.
    Meine Audix D2/D4 klingen eben doch out of the box wesentlich besser als meine alten DC4000 T.Bones.
    Live reichen letztere vollkommen aus aber bei Aufnahmen bieten die Audix einfach die bessere Ausgangsbasis und lassen im Mix noch mehr Luft nach oben.


    Das Problem, dass sich irgendein Crash-Becken nicht richtig durchgesetzt hätte, hatte ich tatsächlich noch nie. Ich kann mir überhaupt keine Situation vorstellen, in der Crash-Becken tatsächlich zu leise wären. Abgesehen von der Snare sind die doch das gefühlt lauteste akustische Instrument auf der Bühne / im Proberaum.


    Ich hatte schon viele Crashes die zu leise waren und sich nicht durchgesetzt haben.
    Einige von einer Türkischen Marke die ich damals fast ausschließlich gespielt habe.
    Kommt immer auf das Becken, die Fertigungsqualität, Dicke und vorallem die Musikrichtung an. :)