Beiträge von 00Schneider

    Ja, genau so ist der Crestfaktor definiert: Verhältnis von Spitzenwert zu RMS.


    Warum ich das gesagt habe: Mit einem Kompressor kann man den Crestfaktor verringen, d.h. die Spitzen ragen nicht so weit über den Mittelwert hinaus, somit kann das gesamte Signal angehoben werden und es ist insgesamt lauter. Und ich denke das willst du machen. (Ja, man kann das auch ohne das Wort Crestfaktor erklären...)


    Ich weiß nur immer noch nicht was du mit Normpegel meinst.


    Normalisieren bedeutet, dass das gesamte Signal soweit angehoben wird, dass die lauteste Spitze beim eingestellen Pegel liegt. Lauter wirds dann nur bedingt, eben um so viel wie die Spitze vorher von dem Pegel weg war.

    mac: Es ging um die Aussage, dass es doch egal wäre ob DW eigene Kessel verwendet oder nicht. Und ich habe entgegnet, das ist vielleicht für die Qualität egal, aber nicht für die Reputation von DW, und ich als Kunde will wissen was ich kaufe und wenn ich betrogen werde.

    Was meinst du mit Normpegel?


    Du kannst den Durchschnittspegel nicht auf über -3 dBFS bringen, das macht keinen Sinn. Man hat immer einen gewissen Crestfaktor, das ist das Verhältnis von Peaks zu Mittelwert. Bei unbearbeiteten Signalen beträgt der Crestfaktor je nach dem zwischen 6 und 18 dB, d.h. die Spitzen kann man da zwar auf 0 dBFS legen, der Durchschnittspegel liegt aber weiterhin bei -6 bis -18 dBFS.


    Wenn du es "lauter" haben willst, musst du erstmal die Quellen so anpassen (Stimmung und Spielweise, statt aus ner dünnen Gitarre ne fette zu machen ist es besser sie gleich fett zu spielen etc.) und dann eben nach Bedarf mit Kompressor bzw. Multibandkompressor die einzelnen und die Gesamtspuren so bearbeiten dass es so klingt wie du es willst.



    Mit Hard-Limiting und Übersteuern machst du dir nur den Klang kaputt. Ein Crestfaktor von 6 dB ist schon sehr klein, viel Dynamik hat das Signal dann nicht mehr, aber wer's mag.

    Gut. Außer ich stimme sie schlecht. Oder Tim spielt sie, dann klingt sie auch schlecht gut.


    Brady Block Snares machen Dack und Back. Nicht Plöng, Ding oder Dong. Also Dong schon, wenn man sie so stimmt. Ansonsten halt Back.

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    Original von macmarkus
    ... bitte mal sofort "bradydrums.com.au" aufrufen, auf den trommler klicken und soundfile "3", den groove-loop, anhören.


    pläng, pläng, pläng ... :D


    Erstens ist das tatsächlich ne 14x6.5 Ply (Shure SM57 on top, Neumann KM184 on bottom) und zweitens bekommste so nen Pling mit ziemlich jeder Snare mit Ambassador und Nahmikrofoniereung hin. Und drittens sind die Soundfiles schlecht gemischt, finde ich. Zuviel von den nahen Mikros.

    Vor allem wie ist die Verarbeitung? In älteren Threads wurde berichtet dass die Metallringe scharfkantig seien, also nicht entgratet, stand sogar in der Sticks. Sind irgendwelche bösen Stellen dran?

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    Original von macmarkus
    was die brady angeht, kann man das "metallische" sogar auf den soundfiles der homepage hören.
    herr schneider kann (als küfer :D) bestimmt auch was dazu sagen.


    Näh, da is doch nix metallisch. Das ist doch gerade das Tolle dass das nicht so ist, sondern ein gutes holziges Pfund.


    Die Edge haut da aber nochmal viel mehr rein und die sind von meinem Eindruck auch nochmal ein gutes Stück lauter.


    Aber wer Harmonie braucht nimmt natürlich keine Edge.

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    Original von madmarian
    habs angesehen. Man sieht, dass DW Kessel bauen kann. Was ich meinte mit "die haben nicht die Maschinerie dafür" bezog sich nicht auf die Fähigkeit, Kessel selber zu bauen, sondern sie in ausreichender Menge selber zu bauen. Da hat eine Firma wie Keller ganz andere Kapazitäten. Das schrieb ich aber auch.


    Also da müssstest du jetzt schon zugeben, dass das was du schreibst nicht immer mit dem übereinstimmt was du meinst.


    Und was ist da mit Tama und Yamaha? Die Yamaha "Fabrik" in Japan ist nun auch nicht sehr groß. Ob die soviel Kesselpressen mehr haben als DW?

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    Original von madmarian
    für erstere Behauptung habe ich gute Quellen. Ausserdem hast du selber den Link gepostet, der es beweist: in dem Bericht über die Firmenbegehung wurde mit keinem Wort erwähnt, wo die Kessel gefertigt wurden. Es wurde allerdings sehr ausführlich auf die verleimten Ringe und die äußere Funierschicht eingegangen. Sag mir doch mal bitte, warum die Kesselfertigung im Bericht fehlt? Du hälst doch den Beweis in den Händen, und siehst es doch nicht.


    Ja, in dem Bericht fehlt das...


    Steht dann wohl Quelle gegen Quelle. Welche ist guter?



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    Original von madmarian
    Man kommt sich wirklich etwas blöd vor, wenn man hier mal sein Fachwissen einbringt, ist das wie ein Perlen-vor-die-Säue-werfen. Auch wenn es nur wenige sind, die rumstänkern, frustig ist es allemal. Aber das drummerforum ist nunmal ein USER-forum, und User gehen gerne jedem Reklamegag auf den Leim. Wer da Aufklärung anbietet, wird auch noch angegriffen.. tja. Solche Themen wären im http://www.dertrommelbauer.de besser aufgehoben, die majorität der aktiven Mitglieder baut gewerblich drums und kann ein wenig mehr als nur die Werbung retizieren...


    Wie gesagt, du bist schon lustig...



    Den Sticks Report kenn ich nicht. Von Axel M. kenne ich jedoch bisher eher anderslautende Aussagen...

    madmarian: Du sagst DW baut generell die Kessel nicht selbst und Gussreifen wirken sich bei Toms generell klanglich nicht aus. Beides ist falsch. Für ersteres hast du keine Beweise, da glaub ich halt dem blöden Vertriebsmitarbeiter der vor Ort war, und bei Gussreifen sind Klang und Marketing zwei verschiedene Dinge. Das eine hast du mit dem anderen begründet.