Ich kann mich wie gesagt auch nur dran erinnern, dass in der Messtechnik ebenfalls das Nyquist-Kriterium Anwendung findet. Aber das ist ne andere Baustelle.
Hätten die ganzen Kasper wie Nyquist, Shannon etc. unrecht wäre keiner von uns jetzt im Forum (Internet, DSL, (W)LAN...), könnte Telefonieren (sowohl Festnetz als auch Mobilfunk), würde der CD-Player nicht funktionieren... ![]()
Bei unserem Album waren es glaub ich 44,1 kHz, weil es so ja auch auf die CD sollte, weiß nicht ob das gut oder schlecht war.
Es ist eigentlich egal solange die Samplerate größer als das Doppelte der höchsten aufzunehmenden Frequenz ist. Denn die Umrechnung eines Signals in verschiedene Abtastraten erfolgt über Interpolation. Und da kann es höchstens sein dass nicht genau genug gerechnet wird oder der Rekonstruktionstiefpass nicht gut genug umgesetzt ist. D.h. wenn man immer soweit rechnet dass der Amplitudenfehler kleiner als die kleinste darzustellende Einheit wird (z.B. bei 24 Bit der Amplidute der ein Bit entsprechen würde, das ist eine Verzerrung bei -144 dBu oder 0,0000063% - schaff das mal analog...), dann ist es völlig egal ob ich von 44,1 in 88,2, in 96, in 122,322 oder drölfhundert Batzillionen kHz umrechne, das Signal bleibt vollständig erhalten.
Deshalb: nicht von Technobubble im Werbetext ablenken lassen, relevant sind in der Praxis die Treiber (Betriebssicherheit) und Störungsfreiheit (keine Brummeinstreuung etc.).