Beiträge von 00Schneider

    Ich kann mich wie gesagt auch nur dran erinnern, dass in der Messtechnik ebenfalls das Nyquist-Kriterium Anwendung findet. Aber das ist ne andere Baustelle.


    Hätten die ganzen Kasper wie Nyquist, Shannon etc. unrecht wäre keiner von uns jetzt im Forum (Internet, DSL, (W)LAN...), könnte Telefonieren (sowohl Festnetz als auch Mobilfunk), würde der CD-Player nicht funktionieren... ;)


    Bei unserem Album waren es glaub ich 44,1 kHz, weil es so ja auch auf die CD sollte, weiß nicht ob das gut oder schlecht war.


    Es ist eigentlich egal solange die Samplerate größer als das Doppelte der höchsten aufzunehmenden Frequenz ist. Denn die Umrechnung eines Signals in verschiedene Abtastraten erfolgt über Interpolation. Und da kann es höchstens sein dass nicht genau genug gerechnet wird oder der Rekonstruktionstiefpass nicht gut genug umgesetzt ist. D.h. wenn man immer soweit rechnet dass der Amplitudenfehler kleiner als die kleinste darzustellende Einheit wird (z.B. bei 24 Bit der Amplidute der ein Bit entsprechen würde, das ist eine Verzerrung bei -144 dBu oder 0,0000063% - schaff das mal analog...), dann ist es völlig egal ob ich von 44,1 in 88,2, in 96, in 122,322 oder drölfhundert Batzillionen kHz umrechne, das Signal bleibt vollständig erhalten.



    Deshalb: nicht von Technobubble im Werbetext ablenken lassen, relevant sind in der Praxis die Treiber (Betriebssicherheit) und Störungsfreiheit (keine Brummeinstreuung etc.).

    Für die Elacin Biopacts gilt das aber nicht, diese haben in den Bässen keinen so guten Schutz.


    Beim Biopact gibt es verschiedene Filter die für verschiedene Zielgruppen entwickelt sind. Den MM12 kann ich mir z.B. für einen Zahnarzt gut vorstellen. Und seh ich das andersrum, der Biopact dämpft in den Bässen genausogut wie der ER, MM 02 ist ähnlich zum ER25, nur macht der MM 02 bei 4 kHz viel mehr dicht (das Ohr ist da empfindlich, bei Lärm ist diese höhere Dämpfung gut, bei Musik nicht).


    Die meisten großen Musikläden und Versender haben Kopfhörer mit ANC im Programm und vermutlich sogar lagernd, die neueren gibts ab 100€.


    Fürs Schlagzeug halte ich das aber nicht für notwendig, da nehm ich den am besten dämmenden Kopfhörer und hole mir bei Bedarf die (vorwiegend) Höhen über Mikros zurück. Mehr als 30 dB halte ich da aber beim Spielen für nicht sinnvoll, da man nur lauter spielen würde. Und angenommen es würden in Kombination 50 dB gehen, dann hör ich doch fast nix mehr vom Set.

    Wieviel die Elacin Filter in den Tiefen bringen steht doch überall, und das sind am Testschädel wo man misst mehr als 22 dB und keine 10. Mit 10 dB in den Bässen würde niemand ER 25 kaufen. Ich hab welche und das sind def. mehr als 10... ;)


    Absolute Linearität geht deshalb nicht weil unser Gehör nicht linear ist.


    Die Idee des aktiven Gehörschutzes ist eine Verbesserung in den tiefen Frequenzen da dieser Bereich schwieriger zu dämmen ist. Und das funktioniert in der Praxis. In der Luftfahrt werden solche aktiven Headsets schon seit Jahrzehnten eingesetzt. In wiefern das auch mit hohen Frequenzen funktioniert weiß ich nicht, das ist auch nur ne Vermutung von mir. Aber in der Praxis wird sich auf die tiefen beschränkt.

    Vielleicht wäre ja eine Kombination aus aktivem Lärmschutz und einem angepassten Gehörschutz wie Elacin 15ER oder 25ER sinnvoll. Da die Elacins ja im tieffrequenten Bereich nicht so gut schützen könnte dies der aktive Lärmschutz ausgleichen. Die Kombination aus beidem hätte dann eine stärkere und evtl. linearere Dämpfung.


    Halt mal dein Ohr zu - das ist das maximal mögliche. Das erreicht man mit einer einfachen Vollotoplastik (gibt's beim Hörgeräteakustiker für < 50€) oder den spezielleren Schaumstoffstöpseln. Dass Stöpsel im tieffrequenzen Bereich nicht so gut schützen sehe ich nicht so, das entspricht nicht meiner Erfahrung. Gerade gegenüber Kopfhörern ist das ihr Vorteil, da Kopfhörer tiefe Frequenzen über eine hohe Masse/stabiles Gehäuse und Anpressdruck isolieren müssen. Ein Stöpsel macht einfach den kleinen Ohrkanal zu und schn ist auch Schluss für Bässe.


    Mehr als 35-40 dB sind allgemein nicht drin da auch eine Körperschallübertragung stattfindet. Genau deshalb klingt eine Dämpfung von mehr als 25-30 dB auch nie linear, da der Körperschall dann lauter ist als der Luftschall. Deshalb halte ich die Aussage das eine Kombination noch annähernd linear ist auch für nicht zutreffend.

    Probier mal den Beyer DT 770M bzw. andere spezieller KHs die hier regelmäßig auftauchen, die bringen nochmal mehr als der Vic Firth, oder eben InEars. Ich kenn den Vic Firth nicht, habe aber Bigphones. Die sind klanglich nicht sehr gut, der Beyer ist da ne ganz andere Liga, könnte mir vorstellen dass der dir hilft da er tiefer geht und ausgewogener klingt, vermutlich auch weniger Verzerrungen drin hat (und die sind es die stören, weniger die Frequenz an sich).

    Das funktioniert, ist aber nur für tiefe Frquenzen relevant. Zum einen ist tatsächlich die Regelgeschwindigkeit zu langsam, zum anderen ist es leichter hohe Frequenzen mechanisch zu dämpfen, da braucht man das nicht. D.h. ob die Regelung an oder aus ist wird man fast nur in den Tiefen bemerken (hab's selbst noch nicht ausprobiert, soweit aber die Berichte). Steht auch bei deinem Link, die Elektronik arbeitet nur bis 1 kHz.


    Den PXC 250 würde ich aber fürs Schlagzeug nicht empfehlen. Ein Beyer DT770M hat für sich schon eine Dämpfung von über 30 dB(A), und das ohne Elektronik. Dämpfungen von 25 dB um mehr bekommt man auch mit InEar hin.


    Gibt auch weitere Modelle, z.B. von Audio Technica und Koss.

    Eine höhere Abtastfrequenz hat den Vorteil dass der Anti-Alias-Tiefpass am Eingang nicht so steil und von hoher Ordnung sein muss, d.h. ein evtl. Einfluss in den hörbaren Bereich wird vollends unterbunden. Zumindest "früher", seit dem es Sigma-Delta-Wandler gibt hat sich das ganze Thema aber sowieso etwas relativiert, die arbeiten per se mit Oversampling (~6 MHz Abtastfrequenz!) und im Audio-Bereich werden seit Jahren keine anderen mehr eingesetzt. Gängige Interfaces nehmen bei 96 kHz bis über 40 kHz auf. Im digitalen gibt es noch ein paar Vorteile, z.B. bei einem digitalen Filter. Je näher man an die halbe Abtastfrequenz kommt desto mehr muss man das sog. Warping berücksichtigen. Das heißt aber nichts weiter dass ich dieses bei der Berechnung beim Filter in Form eines Faktors berücksichtigen muss um die gewünschte Filterfrequenz z.B. bei einem EQ zu erreichen.



    Aber es gibt Analogverfechter, die sagen, das Nyquist Theorem sei fehlerhaft, weil die Phasenlage der Signale nicht immer dieselbe sei - z.B. hier. Ob sie dabei die Notwendigkeit ihrer High-End-Analog-Technik mit solchen Aussagen aber nicht doch ein wenig schönreden ist eine andere Frage. Glaubt man dem im Link zitierten Herrn Jüngling, dann geht es aber erst bei 500 KHz Abtastrate fehlerfrei zu.


    Dem Link sollte man nicht glauben, da steht viel falsches drin. Klingt zwar beim Lesen alles logisch und um zu verstehen/bemerken was falsch ist muss man Nachrichtentechnik genau verstanden haben. Aber hätte er recht wären die Grundlagen der Digitaltechnik falsch. Oder funktionieren z.B. alle Interfaces am Markt etwa gar nicht... ? ^^


    Wikipedia hilft da einem auch nicht so schnell weiter, bzw. wenn dann sollte man in der englischen Version nachforschen, da sind viele Vorgänge genauer und richtiger dargestellt.


    Edit: Ich persönlich behaupte, bei meinen eigenen Aufnahmen einen Unterschied zwischen 44,1 KHz einerseits und 96KHz andererseits zu hören. Ob das Systembedingt an der höheren Auflösung liegt, oder nur daran, dass gerade die Wandler meiner Interfaces bei dieser Auflösung optimal arbeiten, weiß ich natürlich nicht.


    Hast du schonmal ein und dasselbe Eingangssignal verglichen oder waren es verscheidene Takes? Wenn letzteres dann kann man daraus keine Schlussfolgerungen ziehen... ;)

    Sofort-Kaufen wäre sicherlich etwas anderes. Weiterer Hintergrund ist aber, dass die Kleinanzeigen von Mitgliedern für Mitglieder gedacht sind. Meistens sind es doch gute Deals unter Freunden. Der reine Verkäufer ist nicht die Zielgruppe, auch wollen wir nicht Marktführer bei Schlagzeug Kleinanzeigen werden.


    Ebay-Links kann jeder in seine Signatur packen wie er lustig ist. Aus den Kleinanzeigen müssen sie aber draußen bleiben.


    Wobei das nur für Verkäufe gilt, falls jemand auf eine Suchanzeige mit einem eBay-Hinweis antwortet ist das im Moment nicht verboten.