Beiträge von 00Schneider

    Das mit dem Abstand hab ich so verstanden, dass dort (bei den Mikros wo die Abgaben gemacht werden) so unter 200-400 Hz die Anhebung anfängt... (meine Erkenntnisse sind rein theoretischer Natur- aus dem Frequenzgangsheet abgelesen) je näher das Micro zur Klangquelle kommt. Die Höhen bleiben allerdings gleich...


    Ja, der übliche Nahheitseffekt (Nahbesprechungseffekt/Naheffekt). Tritt bei allen Richtmikros auf, was alle Charakteristiken außer Kugel sind. Ist vor allem auf den letzten cm extrem.


    Komisch finde ich allerdings, dass das Beta52 nur "bis 10kHz" aufnimmt.


    Fast alle dynamischen BD-Mikros fallen ab 10 kHz recht schnell ab. Das liegt an der größeren Membran, diese ist träger. Du könntest ja mal die BD mit einem Kondensatormikro, dass recht weit hoch geht, aufnehmen, den Sound so nachbearbeiten dass es für dich gut klingt und dann die Höhen mit einem EQ/Tiefpass ab 10 kHz entsprechend absenken und A-B Vergleiche machen. Dann hört ob und wieviel dieser Bereich zum Klang beiträgt. Bzw. irgendwo höher beginnen und die Grenzfrequenz vom Filter immer weiter runterschrauben und mal schauen, ab welcher Frequenz sich der Klang verändert. (Ich habs auch noch nicht gemacht.)
    Sind 10 kHz bei einer BD überhaupt wichtig?


    Naja, da die Hersteller unterschiedliche x-Koordinaten nutzen in ihren Diagrammen nutzen wird man das so 100%ig wohl nicht vergleichen könnnen...


    Um Mikros wirklich vergleichen zu können bräuchte man 3D-Diagramme bzw. eigentlich 4D... ;)
    Die richtige Interpretation ist dann allerdings nochmal eine Sache für sich...


    Ps2: Verstehe ich deinen Post, 00 jetzt richtig, wenn ich davon ausgehe, dass sich die Resonatoren nicht sichtbar im Frequenzverlaufsdiagramm niederschlagen, sehr wohl aber in den Unterschieden wie man ein Mikro empfindet?


    Jein. Die Zusatzresonatoren sieht man in sofern, da der Frequenzgang eben erst später abfällt und dort eine größere Welligkeit aufweist. Im Frequenzgang allgemein sieht man aber nur welche Frequenzen aufgenommen werden, das WIE, welches den Klangeindruck bestimmt sieht man aber nicht.

    Oder laber ich Quatsch? ;)


    Du liegst schon irgendwo richtig. Bei den meisten Mikros gibt nicht DEN Frequenzgang, gerade bei Naheinsatz ist dieser extrem von Abstand und Winkel abhängig. Bei einige BD-Mikros sieht man das auch, da sind Kurven von wenigen mm bis 50 cm gegeben.
    Das andere ist, dass dynamische Mikros mittenresonant sind, die Resonanzfrequenz liegt in der Mitte des Übertragungsbereichs. Dynamische Mikros haben naturgemäß Probleme zu höheren Frequenzen hin, um im Frequenzgang nicht so schnell abzufallen werden weitere, kleinere Resonatoren und andere "Tricks" verwendet. Je nach Konstruktionsdetails ergeben sich dadurch Details im Klang die man im Frequenzgang nicht sieht. Dieser gibt eigentlich nur eine ungefähre Frequenzgewichtung wider.


    Und Klang ist immer schwer zu beschreiben, der erste sagt "unnötige Bassanhebung", der zweite "fett", der dritter "schön weich" usw. Deshalb muss sich in der Tat jeder selbst einen Eindruck schaffen, wobei dieser wieder stark von der Testumgebung abhängt... ein Teufelskreis...

    Warum es das Custom nicht mehr gibt? Vergleicht mal was Sets von anderen Herstellern mit reinen Kesseln (aus nur einer (besseren) Holzsorte) und Einzeltromelservice kosten.


    Details zu DrumCraft gibts ab Mitte Juni. Bei Basix kommt ab Juni das Xenon.



    Hammu: Da der Grund klar ist sind Formulierungen mit "wahrscheinlich" und "warum auch immer" halt in meinen Augen obsolet.

    (außer dass es schwierig wird, zusatztrommeln nachzubestellen)


    In dem Fall nicht nur schwierig, sondern unmöglich. Wenn man sich damit abfinden kann dass man weitere Trommeln wenn überhaupt nur auf dem Gebrauchtmarkt bekommt, spricht nix dagegen noch ein Basix Custom zu kaufen.


    DrumCraft ist kein Nachfolgemodel von Basix, das ist ein neues Label.

    Ich würde gerne DVDs auf meinem Laptop schauen (18 Monate alter Medion). Allerdings ist der Sound zu leise.
    Ich habe alles hochgedreht. iTunes/mp3s kann ich laut genug hören und bis vor 4-5 Monaten waren auch Filme immer laut genug. Nur jetzt nicht mehr.


    Schau mal ob überall alles auf Stereo steht. Wenn von ner 5.1 Mischung nur links und rechts genommen werden ist das recht leise, Stimmen kommen Hauptsächlich aus dem Center. Allerdings sind Filme allgemein nicht so totkomprimiert wie Musik, d.h. der Durchschnittspegel liegt weitaus geringer, sie sind einfach leiser.

    Was meist du mit Eingriff ins System? Aufschrauben? Weil Treiber musst du meistens schon installieren. Das Edirol UA-25 geht auch ohne, hat aber nur optische Digitalanschlüsse.


    Was alles hat und noch viel mehr (inkl. Phono):
    http://www.thomann.de/de/terratec_phase_26_usb_se.htm


    Du musst außerdem aufpassen, wenn die DAT-Aufnahmen in 32 kHz sind bekommst du evtl. Probleme wenn das Interface darauf nicht auf synchronisieren kann. Mit dem EMU 404 geht das z.B. nicht.

    Schau dir mal das Audio Technica Pro 25 an. Ich persönlich mag das e602 weniger, zu weich und zu viel Bass. Letzteren kann ich so auch per EQ reindrehen wenn ich ihn will.


    Mischpult würde ich ein größeres nehmen, 4 Mikroeingänge sind einfach nicht viel.

    Es gibt z.B. diese Säckchen (k.A. von wem die sind, Akira Jimbo hatte die) und den Remo Dämpfer. Beides springt beim Schlag vom Fell weg und dämpft es danach schnell ab, wie ein Gate.
    Falls eine Dämpfung vom Resofell reicht kannst du Wattebällchen ins Tom rein tun, das springt auch beim Schlag weg und dämpft dann wieder das Reso. WayneSchlegel macht das z.B. so.

    Logisch wäre die Gesangsanlage passend zu erweitern, z.B. mit einem bzw. zwei Subwoofern. Vorausgesetzt die vorhandenen Boxen sind in Ordnung. Subwoofer könnte man auch immer bei Bedarf dazumieten.


    Beim Mikroset ist die Frage wozu du die einsetzen willst. Allgemein sind selbst mittelteure Mikrosets meist nur Kompromisse. Nach und nach gute Einzelmikros kaufen ist meist besser, oder man mietet auch diese bei Bedarf dazu.