Beiträge von Niop

    Etwas anders als bei Covergigs versuche ich bei Covervideos aber dann halt wirklich, möglichst punktgenau die Performance und den Vibe des Originals zu treffen. Das ist für mich nämlich auch eine gewisse "Kunst": zum einen die u.U. anspruchsvolle Performance von u.U. bekannten Drummern selbst spielen zu können und zum anderen damit wirklich den Vibe des Songs zu treffen. Das hat auch was mit Empathie zu tun, genau so wie beim gemeinsamen, kreativen Musizieren.

    Ich halte das also quasi "getrennt". Entweder nur eigenes / kreativ oder nur Cover - wenig dazwischen.

    Und das machst du ja auch großartig! Man kann natürlich aber auch versuchen den Vibe des Originals zu treffen oder auch so punktgenau wie möglich zu spielen, ohne dass dabei die Originalspur mit dabei ist. Aber das ist vermutlich eine reine Geschmacksfrage und das ist auch okay so. Ich selbst fühle mich dabei zu sehr "wie auf Schienen" unterwegs. Andererseits kann man es ja auch als Orientierungshilfe sehen. Und ich stimme, zu dass man Unsauberkeiten so gnadenlos hört - was beim Üben auch mal wichtig ist. Es kommt wohl auch immer darauf an was man genau üben will. Bei mir gibt es vermutlich "mehr dazwischen" als bei dir. ^^

    Nicht auf der landing page. Die findet man erst wenn man sich anmelden will.


    Landing Page, ganz runter scrollen, da steht alles. :) Zumindest bei mir.

    Und das mit der .ai Domain bezog sich auf deine Aussage, dass .ai ja ein rechtsfreier Raum wäre. Das hatte ich nicht verstanden, aber nehmen wir das als geklärt an.

    Ich hatte gedacht, dass hinter deiner Anregung das Thema in jenem Thread noch zu diskutieren würde noch mehr stecken, aber kein Problem - ist auch nicht wichtig.

    Ich hatte immer geglaubt, dass ein man die Anwendung eines künstlichen neuronales Netz, dass das Ergebnis eines maschinellen Lernprozesses ist, auch als Anwendung künstlicher Intelligenz bezeichnen könnte. Das wäre dann für mein Empfinden kein Etikettenschwindel. Aber damit kenne ich mich da nicht sehr gut aus und lasse mich gerne eines Besseren belehren. Also nochmal Danke für eure Ausführungen!

    Ich habe die App heute mal am Set ausprobiert, und das Ergebnis war okay. Man bekommt die Artefakte schon noch mit beim Spielen. Aber es macht trotzdem Spaß, solange nichts Weiterverwertbares dabei herauskommen soll.

    Beeble

    Auf der Webseite gibt es sowohl die Nutzungsbedingungen als auch die Datenschutzrichtlinien zu lesen - nur nicht in Deutsch.

    Die Domain .ai bezieht sich auf "artificial intelligence" und nicht auf Anguilla. Eine Domain hat auch nichts mit einem Rechtsraum zu tun.

    Kannst du deine Vorhaltung bezüglich "Betrug" und der angeblich von den Machern betätigten Falschbehauptungen bezüglich "Künstlicher Intelligenz" bitte mit Argumenten belegen? Es klang zumindest nicht nach einer reinen Meinungsäußerung. Gerade in letzter Zeit machen KI-gestützte Systeme ja enorme Fortschritte bei Bild- und Audiobearbeitung (siehe auch Neural-mix - etwas sehr ähnliches).


    Ich halte das für ein recht witziges und nützliches Spielzeug. Für drum-Playalongs bestimmt gut geeignet. Für mich persönlich kommt das Spielen zu Liedern, die bereits eine Schlagzeugspur haben nicht infrage, das schränkt mich in der eigenen Kreativität ein. Man will ja spielen und nicht nachspielen (was für mich etwas weiter weg von "Musizieren" ist), selbst wenn man versucht sich das Stück so genau wie möglich zu erarbeiten. Von daher ist das für das eigene Üben doch ganz schön. Da spielt der Qualitätsverlust eine untergeordnete Rolle. Dass das Thema "mit der eigenen Band" nachspielen für viele nicht - oder eben im Moment nicht - infrage kommt, sollte auch klar sein. Von daher denke ich, dass man da niemanden verteufeln sollte, der aus einem solchen Spielzeug einen Nutzen zur eigenen Freude ziehen kann. :)

    Hallo

    Würde die Fragen um eine weiter ergänzen.

    Die Taktart kann man verändern.Jedoch konnte ich nur die Zahl im Zähler ändern.Aldo die Anzahl der Schläge im Takt.Wie kann ich den Wert im Nenner ändern?

    Das ist leider (noch) nicht möglich. Das steht seit einer Weile im Aered Forum auf der Wunschliste...


    Bezüglich der Notehälse habe ich leider auch keine Einstellungsoptionen gefunden.

    Hallo! Vielen Dank für die Mühe und die tolle Arbeit! :thumbup:

    Gibt es eine Möglichkeit, aus dem Dashboard zum neusten Beitrag in einem Thread zu springen (so wie "früher" mit dem blauen Pfeil)?


    --> Edit: Gerade selbst gemerkt, dass es reicht auf den Avatar des letzten Autors zu klicken. Danke!

    Danke für eure Hilfe.
    Das Sensormodul war vorher bereits richtig angebracht, es war auch mittels automatischer Pegelanpassung "richtig" eingestellt. Das hat nicht geholfen.
    Ich habe die Bassdrum tiefer gestimmt, 4 kg Gewichte reingepackt, den Beater auf Plastik gestellt und noch ein bisschen Gummi zwischen das Modul und den konkaven Teil des Spannreifens gepackt.
    Danach habe ich die automatische Pegelanpassung nochmal laufen lassen und nun geht es. Ich konnte die Empfindlichkeit des Triggers jetzt auch so weit verringern, dass er nicht mehr bei Rimshots auslöst.
    Welche Maßnahme nun welchen Effekt hatte kann ich nicht sagen, aber mind. 1 davon hat es gebracht.


    Viele Grüße,
    Robert

    Eine Frage an die EAD10 Nutzer.


    Ich habe seit 1 Woche auch so ein Gerät und habe ein paar Probleme mit dem Bassdrum-Trigger - er löst nur selten aus.
    Ich muss schon unnatürlich zutreten, damit da etwas passiert. Nach Erhöhung der Empfindlichkeitseinstellung klappt es viel besser, aber dann löst der Trigger auch oft beim Spielen der Toms oder lauten Schlägen auf der Snare aus.
    An sich scheint das Gerät aber zu funktionieren. Wenn ich ganz leicht mit den Sticks oder den Fingern auf den Spannreifen klopfe, löst er aus.
    Ich vermute, dass ich mit meiner Fellstimmung, Spielweise und vielleicht auch dem geringeren Gewicht der Bassdrum (Yamaha Stage Custom) und Beater (Mapex Falcon ohne Zusatzgewicht) nicht genug Impuls zum Spannring bekomme an dem der Trigger ja montiert ist.
    Hat jemand eine Idee, wie ich das lösen könnte?
    Umstimmen? Wenn ja, eher rauf oder runter? Ich kann versuchen Zusatzgewichte in die Bassdrum zu packen, vielleicht hilft das?


    Vielen Dank und Viele Grüße,
    Robert

    Ich habe diese App auch.
    Mir ist sie aber manchmal zu fummelig. Mal bin ich mit der Empfindlichkeit nicht zufrieden und manchmal hängt sie irgendwie im falschen Messbereich.


    Ich nutze jetzt meist andere kostenlose FFT Apps wie Audizr und Sound Analyzer Free. Da sehe ich das ganze Spektrum und kann mich auf das richtige Signal konzentrieren. Wichtig ist, dass man die Apps mal mit einer Referenz abgleicht ( bspw. Keyboard). Audizr ist etwas "weicher" und einfacher. Der Sound Analyzer Free ist etwas präziser aber auch zappeliger. Die Tuning App hat mir aber geholfen erstmal rauszufinden auf welches Signal ich mich konzentrieren muss.


    Viele Grüße,
    Robert

    Vielen Dank an alle für die lieben Worte!
    Das motiviert mich sehr und ich freue mich, wenn es sogar besser wird, als es jemals war. ;)


    Nach 10 Jahren wieder das erste mal hinter einem Schlagzeug zu sitzen fühlte sich irgendwie anders aber auch "heimisch" an.
    Heimisch, weil es irgendwie natürlich war wieder am Schlagzeug zu sitzen. Ich wusste sehr genau, wie ich mir das alles aufbauen möchte. Man verlernt auch nicht sich das Set ergonomisch und nach den eigenen Wünschen/Bedürfnissen aufzubauen.
    Anders fühlte es sich an, weil ja fast alles an Equipment neu für mich war. Das kann sicher jeder nachvollziehen, der sich z. B. einen neuen Hocker kauft - es ist erstmal "anders".
    Meine Ziele sind recht tief gesteckt. Ich möchte erstmal für mich wieder dort ankommen, wo ich vor 10 Jahren aufgehört habe. Aber insbesondere möchte ich Spaß am Spielen haben.


    Die Playalongs sind nur ein kleiner Teil. Hier spiele ich viele Titel, die ich früher mit Bands gespielt habe, viel Red Hot Chili Peppers, etc. Gerne auch irgendwelche drumless Funk Titel auf youTube.
    Die meiste Zeit übe oder improvisiere ich aber vor mich hin - von daher ja, schon auch experimentell. Also ich spiele vor mich hin, versuche dabei zu identifizieren, was noch nicht so gut klappt und übe das dann gezielt. Alles mit und ohne Metronom.


    Ich greife auch auf viele Grooves zu, die wir mal hier zusammengetragen haben, aber auch sowas.
    Das spiele ich dann solange bis es groovt.


    Viele Grüße,
    Niop

    Nach fast 10-jähriger Pause habe ich dieses Jahr wieder angefangen zu trommeln. Aufgehört hatte ich aufgrund veränderter Prioritäten. Seit gut 2 Jahren hatte ich nun aber wieder Lust zu Trommeln. Das DF hat seinen Teil dazu beigetragen. Ich habe auch in meiner passiven Zeit hier immer mal reingeschaut und das ist schon sehr inspirierend.
    Ich hatte dann aber so ein Henne-Ei-Problem. Ohne ein Schlagzeug macht ein Proberaum keinen Sinn und umgekehrt. Das blockierte den Plan eine Weile. Gelöst wurde es durch einen neuen Arbeitskollegen, der einen Proberaum hat, in den ich mich mit einmieten konnte. Dann ging alles recht schnell.
    Die meisten Komponenten habe ich gebraucht gekauft und dabei mehr Wert auf gute Becken gelegt.


    Trommeln:

    • Rotes Yamaha Stage Custom in 22x17, 10x7, 12x8, 14x13, 16x15 und der dazu passenden Snare in 14x5,5
    • Tama S.L.P LAL1455 Classic Dry Aluminum
    • Sonor Force 3005 Snaredrum 10x5" in "White Laquer Sparkle" (die einzige Trommel, die mir vom alten Set übrig geblieben ist)


    Becken

    • Paiste Signature Sound Edge 14" Hihat
    • Paiste Signature Dark Energy 20" Ride
    • Paiste Signature Dark Energy 17" Crash
    • Paiste Giant Beat 18" Thin


    Hardware

    • Diverse Beckenstative von Yamaha
    • Tama HT730B Ergo Rider
    • Mapex PF1000 Falcon Single Pedal
    • Mapex Falcon Hihat Stativ


    Stöckchen

    • immer noch die Vic Firth SD10


    Ich bin immer noch Linkshänder und spiele auch immer noch open-handed auf einem Rechtshänder-Set. Darum ist die Hihat so tief, das Ride-Becken links und die Effekt-Snare rechts.
    Ich spiele auch immer noch ohne Schuhe. Ich hatte das Gefühl recht gut an die Zeit vor 10 Jahren anknüpfen zu können - jedenfalls schneller als ich es befürchtet hatte. Am längsten benötigt irgendwie mein rechter Fuß.
    Aktuell spiele ich noch alleine vor mich hin (es gibt ja so schöne Playalongs) - vielleicht ändert sich das ja noch.


    Und noch Bilderchen:

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    Vielen Dank an Euch!

    Im engeren Sinne bedeutet Open Handed ja, dass man mit beiden Händen führen kann (und nicht etwa nur mit links, wie hier schon fälschlicher Weise anklang), da die Ride-Instrumente ja klassischerdings rechts und links im Set verteilt sind. Es ist also aufwendiger zu lernen, aber dafür auch ungleich flexibler als die traditionelle Ride-Fixierung auf die starke Seite. Es würde mich nicht wundern, wenn sich diese Art zu spielen langfristig durchsetzen würde. Immerhin gibt es einige Trommler, die bewusst auf OH umgestellt haben - aber garantiert niemanden, der von Offen aufs Kreuzen wechselt!


    Open handed bedeutet nur, dass man die Arme nicht überkreuzt - nicht mehr und nicht weniger, auch nicht im engeren Sinne.
    Ich bin Linkshänder und spiele open handed und meine rechte Hand führt genau lausig oder gut wie die Linke des durchschnittlichen Trommlers (bei mir führt Links).


    Solche Aussagen wie die oben zitierte mögen teils zutreffen, sie lassen sich jedoch nicht verallgemeinern.
    Es sind lediglich gegebenenfalls positive Nebeneffekte.


    Niop

    Da sieht man wie verschieden die Geschmäcker sind. :-)
    Bei mir sind es wirklich alle Alben seit Falling into Infinity, die mir nicht gefallen. Inklusive SoM, SDOIT, ToT, und wie sie nicht alle heißen.
    Die gefielen mir nur sehr kurzweilig. Heute finde ich die unhörbar und habe sie verkauft.
    Aber wenn sie anderen gefallen, ist das wunderbar. Da hat niemand etwas dagegen.


    Niop

    Wenn ich ehrlich bin, dann musste ich beim Lesen dieser Nachricht schmunzeln. Klingt gemein, ist aber so.
    Denn auch ich bin kein Portnoy-Fan. Ich mag den Mann nicht, auf Grund einiger Äußerungen, die er in diversen Interviews gemacht hat.
    Meiner Meinung nach ist der Träumer von Dream Theater vor über 15 Jahren von Bord gegangen, seither ist es nur noch Theater. Für mich gibt es dort keine Tiefe mehr in der Musik.
    Vielleicht ist das jetzt eine Chance. Vielleicht ist es aber auch das Ende. Man könnte auch böse sein und sagen, dass das geplant ist, um mit einer Reunion ordentlich Geld zu scheffeln. Soweit würde ich aber nicht gehen.
    Man muss hier auch mal jemanden oder etwas nicht mögen dürfen, ohne gleich von fundamentalistischen Fans als inkompetent hingestellt zu werden. ;-)


    Darum finde ich diesen Ratschlag sehr wertvoll:


    Entspannt euch. Ist eigentlich gar nicht so wichtig.


    Beim Entspannen hilft übrigens der Träumer.


    Niop