Beiträge von Tim

    allmächt! da stelle ich nach fast zwei jahren abstinenz eine frage und schon gehts hier drunter und drüber. so war das doch nicht gedacht.
    dennoch zur info: meine motivation, mich nach custom-schmieden zu erkundigen besteht aus den folgenden punkten:


    - freie holzauswahl (speziell bei den "exoten" wie buche und eiche) incl. der möglichkeit diese im shellset zu mischen.
    - die frei wählbare optik je nach geldbeutel und gusto
    - die wahl der zu verbauenden hardware
    - die möglichkeit, die gratung so zu haben, wie ich mir das wünsche und auch nacharbeiten zu lassen.
    - zu wissen, wer das set gebaut hat und sein geld redlich verdient hat.


    mit kunst hat das meiner meinung nach nicht wirklich viel zu tun, sondern mit solidem handwerk, expertise, qualität und einhergehender flexibilität.
    in diesem zusammenhang muss ich jedoch auch sagen, daß ich NICHT die standard keller/folie/bohrung/hardware-fraktion suche.
    sindelfinger buchenkessel klingen vielversprechend. auch solid- und fassbaukessel. andré lauper hat heute auch ne interessante mail geschickt.


    danke für die vielen antworten und PN's zu dem thema.
    und jetzt seid lieb zueinander, sonst muss ich den bösen mod holen.


    gruß,
    tim

    wow. danke für die antworten bisher. die geschichte aus hammelburg klingt sehr gut. da kann man auch locker mal hinfahren, obwohl ich eher auf nen "leichten" kessel eingestellt bin. muss ich auf jeden fall mal ausprobieren.


    auf der HP von lunarsnare war ich schon, hab jedoch eben nur die snare-geschichte erblickt. evtl. hab ich das auch übersehen, aber ganze sets gab's dort eher nicht.


    der punkt ist der, daß ich (wenn ich schon custom-made drums anschaffe), ich den menschen dahinter bzw. das auftreten und den charakter gut finden muss, sonst hab ich keinen spaß am set. beim stangen-set aus fernost kann mir das egal sein. (ein vorteil). warum ich jetzt darauf komme ist die tatsache, daß einige der erwähnten marken/hersteller zwar interessante sets bauen, aber zum teil seltsames geschäftsgebaren an den tag gelegt haben, als ich vor einigen jahren schonmal angefragt habe. einer der kollegen wollte überhaupt nicht auf meine anfrage eingehen. er hat sich schon fast geweigert, mir buchen-kessel anzubieten, da er gerade ein maple-set da hätte und das sowieso besser klänge. ich hatte in meiner anfrage explizit darauf hingewiesen, daß ich schon relativ viele spielarten von maple und birke bearbeitet habe und nun eben explizit buche suche. auf die nachfrage, wann ich die (relativ weite) reise auf mich nehmen könnte, um die sachen dann mal anzuspielen, wurde ich darauf verwiesen, daß ich blind kaufen könne, "..da eh alles gut klingt". großes kino.


    definitiv ganz oben auf meiner liste stehen die kessel der netten und kundenorientierten schweizer schmiede lauper. nur leider wird das ganze unter einbezug von fracht und zoll (incl. selbst abholen) ein eher teurer spaß. geilster spruch von andré lauper himself: "ich bin nicht der beste, aber der teuerste".


    gibts noch mehr ideen wie den laden aus hammelburg?


    danke und gruß,
    tim


    PS: angebote der hier umtriebigen trommelbauer per PN/email sind herzlich willkommen. nicht im thread - sonst kriegt der schneider zu recht bluthochdruck.

    hallo,


    wie ist denn der stand der deutschen trommelbauer im moment?
    gibts besondere tips oder newcomer, die schon getestet und für gut befunden wurden?
    ich suche nach eiche oder buche (20 mit rosette,10,12,15 FT) und yamaha hardware (incl. der neuen tomhalterungen).


    bitte nur ernstgemeinte zuschriften mit bild. :)


    danke und gruß,
    tim

    "Studio Projects B1"


    2nd.


    gerade als overheads neige ich dazu, großmembran kondenser zu verwenden. das bietet mehr flexibilität im mix und die sogenannte "trägheit" im vergleich zum den kleinmembrankondensern ist vernachlässigbar. gerade mit multitrack wie bei drums hat man das durch die geringsten phasen-schweinerein (auch mit laufzeitkorrektur der close mics) sofort wieder eingebüßt.


    die oktavas hingegen sind dann für HH/Ride absolute sahne... ;)


    gruß,
    tim

    für die schnarre ist das 87er IMHO ungeeignet, weil der schwanenhals nach einiger zeit zu flexibel wird, so daß sich bei rimshots bzw musik, die härtere gangart erfordert, die position der kapsel nach und nach ändert. ich bin gerne recht nah dran und das 88er ist in der hinsicht rocksolid.


    davon ist das 88er einfach "low profile" im gegensatz zum 87, welches gut beim größeren toms zu gebrauchen ist, um durch mehr abstand den nahbesprechungseffekt/das wummern zu verringern.


    gruß,
    tim

    für den live-betrieb bestens geeignet. sehr schön für jazz(besen) und gefuddel, da gute zeichnung in den höhen (wie alle kondenser). taugt an der snare. ist aber fast ein bisschen zu ehrlich im vergleich zum sm57. muss man recht viel EQ bemühen. feedbackresistent. draußen nicht so gut, da bauartbedingt die kapsel viel wind abbekommt. evtl. noch leicht "in sich" drehen, so daß die kapsel nicht im rechten winkel auf das fell zeigt, sondern eher richtig fell mitte --> weniger obertöne und mehr "bauch".


    kondenser braucht phantomspannung. kann bei manchen preamps brummen verursachen wegen der eher niedrigen impedanz, speziell wenn da 8 stück davon dranhängen.... (z.b. octane... tech specs der preamps beachten)



    achja: klasse für "snare bottom".


    gruß,
    tim

    Zitat

    Wenn Ihm der Bumms fehlt, sollte das Mikro vielleicht doch näher ans Schlagfell?


    na klar. eventuell sollte er auch direkt auf das mikro hämmern, denn dort bewegt sich bei 50 - 80 Hz die luft mit sicherheit zuerst....


    google-stichwort: schallschnelle +mikro



    gruß,
    tim

    an der schnarre (und sänger) musst du noch arbeiten... das schengelt nicht so recht.. ;) höher, knalliger...
    der groove von "give it away" hat mich als einziges etwas enttäuscht. vieleicht hat dir ja nur das gate auf der bd nen streich gespielt :)


    ansonsten echt cool. hätte nicht gedacht, daß sowas dennoch recht eigenständig rüberkommen kann.


    gruß,
    tim

    für den wenig luftigen satten snaresound kann mauch gerne eine dieser stofftragetaschen (meine ist von der apotheke) am spannreifen oben festklemmen und somit "ab/abschalten". mit der fellauflagen hat man noch ein bisschen attack und ghostnotes lassen sich auch noch wunderbar spielen. aber was red' ich...

    hi,


    1. fell-auswahl entsprechend deiner soundvorstellung (das forum hilft)
    2. marken-felle erwerben (die werksfelle sind leider nicht das gelbe vom ei) - und zwar schlag- und vor allem reso-seite.
    3. sauberes seating der felle laut DTB
    4. stimme das mit hilfe eines erfahrenen schlagzeugers (bzw. einem der stimmen kann)


    aber wirklich ausschlaggebend (und da hilft auch kein drumtuning der welt), ist der raum bzw. die position deines sets im raum. wenn du die möglichkeit hast, versuche das set in anderen räumen zu spielen/hören.


    gruß,
    tim

    Zitat

    Original von drumrumköln
    Interessant wäre ja vielleicht zu erfahren, wie dieses Zusammentreffen zustande kam.


    (...)
    Tja, ich würde auch nicht ohne Absprache mit Mike Thyson in den Ring, bloss weil wir beide ne Hose von Adidas anhaben. (...)


    adidas wird als wordmark immer in kleinbuchstaben geschrieben. danke.


    zum thema: ich denke, daß bertram und vincent in jeder hinsicht völlig unterschiedlich sind und zwar extrem unterschiedlich. mal von der verzwickten persönlichkeit von vincent abgesehen, kann ich gut nachvollziehen, daß alleine der "stil" eines bertrams (sonnenbrille, handschuhe, obercoole attitüde) ausreicht, um sehr provokativ auf vincent zu wirken. nachdem vincent aber vermutlich nichts anderes kann außer schlagzeugspielen, hat er halt mal den bertram schön abgezogen. so what. shit happens würde ich sagen. gesucht und gefunden.


    gruss,
    tim