Sehr interessantes Thema und da kann ich aus Erfahrung auch sprechen.
Generell das mit den Stimmschlüsseln immer parat haben schon ein guter Ansatz, hilft dir aber in dem Fall wenig wenn der Besitzer immer daneben steht und mit Argusaugen jede Bewegung am Set mitverfolgt und schon von vornherein klarstellt "an dem Set wird nicht gefummelt, so spielen wie es ist oder abhauen". Kann ich aber auf der anderen Seite auch verstehen, ich bin da selber so. Das hat dann nichts mit Sympathie oder den anderen Drummer absichtlich nerven was zu tun, das ist einfach in mir drin. Ich habe es halt absolut nicht gerne wenn jemand an meinen Sachen rumexperimentiert. Da bin ich auch sehr eigen.
Mit dem flexiblen Umbauen üben ist auch guter Rat, hilft dir dann aber wenig wenn du vielleicht ein kleines Rockset mit flachen Kesseln gewohnt bist und auf einmal ein älteres Tama oder Phonicset mit langen bzw. quadratischen Tomkesseln hast mit einer großen Bumsbassdrum wo du die Toms einfach nicht tiefer bekommst oder so wie due . Naja, irgendwie hab ich es schon gebacken bekommen, ich schweife ja auch immer wieder zwischen meinem Artstar und Forceschlagzeug.
Es ist halt für mich schon ungewohnt - was mir mal passierte - dass ich ein Set mit 8er und 10er Tom spielen sollte. Mit so kleinen Kesseln bin ich nicht gewohnt spielen, selbst wenn ich sowas zuhause habe, aber die nutze ich nur recht selten. Oder wenn die Crashbecken so weit entfernt sind oder sich die Hardware einfach nicht einstellen lässt wie ich es habe. Da bin ich einfach ein Gewohnheitstier und nicht jeder andere hat ordentliche Hardware die man optimal einstellen kann.
Ich geniesse immer mit Vorsicht wenn es heißt ich bekäme ein anderes Set gestellt. Wenn möglich nehme ich meines mit, wenn nicht ist eigene Snare,Fußbepedal und Beckenmitnahme absolute Pflicht für mich und nciht zu vergessen: der Hocker. Da nehme ich auch immer meinen mit, was ich da schon alles an Monstern und Wackelkandidaten erlebt habe ist schon wirklich schlimm...