Beiträge von tschino

    Mir ging es auch eher darum, mal drauf aufmerksam zu machen, was jenseits der Alpen musikalisch los ist. Hierzulande wird "italienischer Musiker" ja immer noch mit Eros Ramazotti, Pavarotti und Albano & Romina Power stereotypisiert. Musiker wie Francesco des Gregori, Cappoesela, Concato, Jovanotti usw. kennt hier dagegen kaum einer, dabei ist das musikalisch m.E. oftmals viel besser, interessanter, innovativer, als das was hierzulande produziert wird. Und bei den Schlagzeugern ist es nicht viel anders. In Italien (einige auch den USA gefeiert), hierzulande aber kaum bis gar nicht wahrgenommen. Warum auch immer.


    Danke für Publikation dieses Schlagzeugers. Solche Beiträge helfen wirkli h über den Tellerrand rauszuschauen, unabhängig, ob man ihn faszinierend findet oder auch nicht. Ich denke es ist ja kein typisches deutsches Phänomen, sondern ein allgemeines, daß man über das regionale aus anderen Ländern nicht immer so am Laufenden ist. Internet hilft da logischerweise seit Jahrzehnten enorm. Aber so manches Schmankerl muß man sich auch noch immer raussuchen. Umgekehrt ist es ja auch irgendwie gleich: in Italien sind deutschsprachige Künstler weniger bekannt, als Musiker, die englisch singen. Wenn wir mal Rammstein aussen vor lassen, die scheinen ja ein ganz anderes Phänomen zu sein.
    Bei Andrea Beccaro bedient zum anderen Teil auch ein gewisse Genre (Jazz usw..), welche ja auch generell nicht so sehr - einschlägi Szene ausgenommen - in der Welt bekannt sind.
    Ich habe das Glück in einer Zone zu wohnen, wo ich grenznah sowohl zur italienischen, österreichischen, schweizerischen und "relativ" nah an der deutschen Grenze zu sein. Da bekommt man dann schon bissel mehr von den verschiedenen Kulturen und Künstlern mit.

    dominik_01, lies dir doch nochmals den Beitrag von Drummer75 durch. Der sagt alles. Und wenn der Simon jetzt auch noch beim Nickel lernt und ihn auch schon vertreten hat, dann passt es ja :) Als ob es der Jens vor 5 Jahren schon geahnt hätte :rolleyes:

    dem diese Woche zwei von drei Proben ausgefallen sind (= ein bisschen angepisst)


    Sei bitte nicht angepisst. Du mußt einfach das Glas halbvoll und nicht als halbleer ansehen: zumindest hat ja die dritte Probe stattgefunden und wurde nicht abgesagt. Und nächste Woche ist eine neue Chance :D

    Wenn so ein Block, dann würde ich ihn nicht in A4 herstellen lassen, sondern in einem kleineren Format, das man mit sich tragen kann. Dann kann man auch unterwegs immer wieder mal was notieren.... aber bestimmt wird es in absehbarer Zeit irgend ein App für Smartphones geben, wo man so etwas dann miteintippen kann und daneben gibt es einen Button, wo das Telefon, dir die Notenwerte akustisch wiedergibt :rolleyes:

    Man muß aber schon immer unterscheiden, WAS die Beweggründe eines Wechsels sind. Klar es ist vielfach Geld, aber schießlich muß auch ein Millionär schauen wo er bleibt. Zum anderen sind aber auch Gründe wie Support, Qualität und andere Dinge in den Raum zu werfen. Und wer weiß denn, wer dem jeweiligen Artisten die "Werbewörter" aufs Werbeplakat schmiert?? Wichtig ist doch, daß wir Drummer uns nicht von dem ganzen Marketinggag beeinflussen lassen.


    Einem Nick McBrain zudem sehe ich den Wechsel aus folgenden Gründen nach:
    -Ist er nicht als Marken-Groundhopper bekannt. Schließlich schlägt er sich nicht durch die ganzen Marken durch, sondern ist von einer langjährigen Sonor-Zusammenarbeit in eine längere Premier-Zusammenarbeit zurück zu Sonor gewechselt. Er ist also nicht ein Marken"hure" (sorry für den Begriff) wie z.B. ein Bertram Engel, der mir als erster einfällt (Hure bezieht sich wirklich nur auf die Wechsel und weder auf Drummerqualitäten oder gar den Charakter).
    -Hat er damals, als er zu Premier gewechselt ist, nebst dem "Made in England" auch stets betont, aks Horst Link seine Anteile an die Hohner-Gruppe verkauft hatte, am Support happerte. Die Links waren für ihn auch nach dem Wechsel enge Vertrauensleute. Soweit ich weiß, hatte er auch nach der Trennung noch freundschaftlichen Kontakt.


    Wir (auch ich) tun uns immer leicht irgendwas hineinzuinterpretieren. Aber da wir nicht dabei sind und auch nicht in McBrains Hirn schauen können, wird auch das meiste Spekulation bleiben. Paiste z.B. ist er schon ewig treu und wird mit den Schweizer Blechen wohl auch ins Grab steigen.

    Naja, bei dem besteht wenigstens Hoffnung, dass er nochmals aufersteht und uns weiter hier auf der Erde unterhält.... Bei den anderen bleiben leider nur die Erinnerungen ;( ;( ;(


    "Noname" ist das eine Tom auf dem Bild übrigens nicht, sondern in meinen Augen ein Pearl Export.


    Das weinrote? Ist das nicht eher ein Tama?


    Für mich sind die Trommeln auf alle Fälle keine 60/70er Jahre sondern eher 90er/Anfang 2000er


    @Threadstarter: welche Trommeln besitzt du? Was für ein Tamburoset hast du? Vor allem aus welchem Jahr ist das Tamburo? Tamburo hatte aufgrund firmeninterner Umstrukturierung sehr gute Jahre, wo die Sets Profiansprüchen entsprachen und dann wiederum Jahre, wo die Hardware alleine beim Anschauen auseinandergebrochen ist.

    Und was würde nun ein Daumen hoch/runter unter einem Beitrag bedeuten? Man findet es gut? Kurz und knapp? Ja gut, weil eh keiner mehr groß Zeit hat es zu verinnerlichen.


    Ich bin konservativ und altmodisch und wenn mir etwas besonders gefällt/nicht gefällt, dann begründe ich dies und mache nicht einfach einen Daumen darunter. Wenn ich nur Zeit für einen Daumen habe, dann bin ich nur mit halbem Herzen dabei. Ich habe auch Facebook und für dort geht das "Daumenzeichen" oder "Gefällt mir" Button auch ganz putzig, aber ich merke selber, wie abgestumpft ich werde. Bin auch bei Facebook auf einem italienischen Forum registriert. Eine einzige Katastrophe: man findet kaum etwas. Ein Thema ist heute erstellt und morgen ist es nirgends mehr auffindbar.


    Wie gesagt nur meine PERSÖNLICHE Meinung.

    Aber wenn ich das Video von Phillips ansehe, ist doch eher die Vorstellung, wie man eine Bassdrum aufnimmt. Phillips ist ja eher dafür bekannt, daß er in der Bassdrum beim Live-Spielen eine gerolltes Handtuch locker an beiden Fellen anliegen hat.


    Wenn ich mir so alles durchlese, dann geht die Diskussion IMHO in eine falsche Richtung. Wenn ich richtig verstanden habe, sucht der Threadstarter einen in natura Bassdrumsound (höchstens mit einem Micro abgenommen ohne weiteres großes Schnickschnack). Hingegen sind bis jetzt - berichtigt mich, wenn ich falsch liege - alle Videos aufgenommene/recorded Bassdrum, was ja wiederum komplett etwas anderes ist.


    Wäre nun die Antwort: in natura kriegt man keinen Sound wie auf Platten hin, ist es ein Ding der Unmöglichkeit oder gibt es ein Weg dorthin? Und wenn ja, welchen?

    Also sprechen wir von Sabian? Um rauszufinden, welches Ding das ist, das Hämmerungsmuster begutachten und dann einteilen in AA,AAX,HH,HHX usw... Das dürfte kein Problem sein. Dann das Ding auf die Waage stellen, Größe spezifizieren und Sabian fragen. Das Becken dann nach Kanada schicken, um die genaue Bezeichnung draufzupappen... hmm... da sehe ich wegen Kosten/Zeitaufwand auch keinen großen Nutzen. Aber wenn es dich wo brennend interessiert und du weißt, daß es Sabian ist, dann frage Sabian in Kanada oder den Sabianvertrieb in Deutschland an.

    Sieht aber kacke aus,
    oben ein gussreifen - unten stahl



    :evil:


    -Finde nicht dass das sooooo schlimm aussieht.
    -Bei mir geht halt Sound VOR Optik. Und gefallen muss es mir. Ausserdem wenn sich die Snare hinterm Set "versteckt" sieht eh keiner wie die Snare unten rum ausschaut.
    - Mir sind diese hohen Snareaussparungen (ich kenne nur solche, vielleicht gibt es ja auch "normale") ein Dorn im Auge.
    -Und um zu schauen wie eine Snare auf Guss in etwa reagiert reicht es IMHO völlig aus mal nur die Schlagseite zu testen. Dann steigern kann man immer noch :P :P :P

    Probieren geht über Studieren. Ein Gusspannreifen kostet ja nicht die Welt und fürs Probieren reicht ja auch mal nur der von der Schlagseite.

    Deinen Gedankengänge kann ich wirklich nicht folgen, übe bitte Nachsicht. Aber wenn ich mir wirklich eine Snare für 1.600 gönne, dann würde ich wirklich den Tip von Jürgen K. (auch wenn er diesen ironisch ausspricht) beherzigen und mir auch ein Flightcase anfertigen/anfertigen lassen, anstatt da mit Cases rumzuprobieren und hinnehmen zu müssen, daß der Griff nicht "mittig" ist.
    Wie gesagt, übe Nachsicht bei mir, klingt halt mit DIESEM Hintergrund wie: ich habe einen fetten BMW/Audi/Mercedes für 50.000 mit fetten Alufelgen und habe des Sparenwillens paar billige Reifen aus China raufmachen lassen: die waren im Angebot. ;)

    Alternativ hätte ich den Schaumboden abgelöst, eine Styroporplatte angepasst und eingeklebt und anschließend den Schaumstoff wieder angebracht - allerdings würde dann die Gewichtsverteilung nicht mehr optimal passen, da der Griff ja mittig angeordnet ist und sich die Snare aber seitlich versetzt im Koffer befindet.


    Das mit der Gewichtsverteilung verstehe ich da nicht so ganz. Du trägst den Koffer ja lediglich von Probenraum zum Auto und vom Auto dann zum Auftrittsort. Das ist doch keine Weltreise, die du mit dem Koffer in der Hand machst. Und sobald im Auto verstaut ist es doch total unwichtig wie die Gewichstverteilung ist. Da ist es doch nur wichtig, daß der Koffer halbwegs starr irgendwo verstaut wird und die Snare im Koffer nicht rumrutscht. Da kann doch Gewichtsverteilung und Sitz des Griffes total unwichtig sein ?(

    Meine Gedanken zu dem Fall:


    -Jeder soll das Ableben seines "Stars" so zelebrieren, wie er es für richtig hält. Wenn es für einen Held ist, dann kann man ihn als Held feiern. Ich habe den einen oder anderen Song ganz gerne gehört, mehr aber auch nicht. Deshalb lässt mich die Geschichte um seinen Tod ziemlich kalt.


    -Zum Nachruf von Hofacker: also ich habe in keinem Wort etwas "negatives" gefunden. Ein wenig ironisch ja. Und in seinem letzten Satz, steht ja "vermutet" . Das bedeutet nichts anderes, als dass man es meint/glaubt, aber nicht, daß es so gewesen ist.
    Meiner Meinung nach, aber vermutet Herr Hofacker genau richtig. Klar gehören Eier dazu, so ein selbstzerstörerisches Leben zu führen. Aber wenn ich mir andere Krankheitsfälle in meiner unmittelbaren Nähe ansehe: auch da glaube ich, daß einige Leute, die ihr ganzes Leben feiern und ihren Körper "schinden", dann wenn es so weit ist und die Zeit gekommen ist, vielfach denken: "ach hätte ich doch das eine oder andere Glas lieber sein lassen". In der Todesstunde ist so mancher große Aufreisser ganz still und in sich gekehrt geworden. Ich "vermute" ein Freddie Mercury hat sich auch in seinen letzten Tagen gedacht: "ach hätte ich doch nicht überall und in jeden mein Di...".. Ob Leute, die so ein exzessives Leben führen "mehr" aus ihrem Leben rausholen, weil sie den Tag geniessen, das kann ich nicht beurteilen. Ich feiere nicht so exzessiv und denke, ich fahre damit ganz gut. Vor allem in Hinblick, welche Leute es in meinem Alter in den letzten Jahren so dahingerafft hat. Aber nunja: es bleibt alles Vermutung und daher finde ich in Hofackers Nachruf nicht das geringste negative. Ob nun Kritik oder nicht Kritik.


    -Was mich überrascht ist nicht, daß Lemmy nun von uns gegangen ist. Überrascht bin ich, daß einige hier darüber überrascht sind, daß er so schnell gegangen . Ich meine, wenn man die Bilder der letzten Monate gesehen hat, dürfte man darauf vorbereitet gewesen sein. Auch in einigen Beiträgen, daß er doch beim Arzt war und es dann doch so schrecklich schnell ging, weil er wohl vorher nichts verspürt hat. Nun... sobald man beim Arzt ist und eine Krebskrankheit entdeckt wird, dann ist es eigentlich meistens schon zu spät. Der Krebs wird wohl schon vorher gewuchert haben, vielleicht war die Schmerzgrenze von Lemmy so tief, daß er nichts spürte. Oder er hatte Angst vor Arztbesuchen. Ich sage da nur: Vorbeugeuntersuchung. Diese ist zwar auch keine Garantie auf längeres Leben, aber zumindest kann das eine oder andere früher entdeckt und somit besser behandelt werden.
    Aber zu dem Thema "Krebs" wanken sich ja Gerüchte über Gerüchte und es scheint ja die Volkskrankheit Nummer 1 zu sein und mit 50% Prozent (wie in einem Beitrag hier geschrieben) denke ich, ist es doch positiv bemessen. Meiner Meinung nach ist die Todessursache Krebs mindestens auf 75-80% hochzuschrauben.


    -Wie auch immer: ich sage danke an Lemmy, daß er soviele Leute mit seinen Songs unterhalten hat.. und für den Rest "only my two Cents". In diesem Sinne Ruhe in Frieden.

    Ja der Threadstarter hat 8 und 9 Zoll, bei mir hingegen sind es 10 und 11 Zolltiefe, wenn ich auch das 13er Tom rannehme. Habe mich nur in den Thread eingeklinkt, weil mit höheren Seitenstangen das Pearl-Rack noch flexibler wäre, wenn es so etwas gäbe. 89 cm sind halt für 22er und besonders 24er Hupe grenzgängig, wenn man nicht unbedingt komplett Pearl-Hardware nutzt und nicht an den Tomstangen sägen will. :)
    Ich werde da die nächsten Woche noch mal rumprobieren. Ein Rack muß weg. MIr würde es um das Pearl leidtun, weil es von Stabilität her wirklich top ist. Aber wenn ich mich wegen dem Einbau ständig ärgern muß, muß halt die Perle weg.


    Ich bin da mal raus und wünsche dem Threadstarter gutes Gelingen.

    Pearl PCX 200 die haben einstellbare Winkel. Kostenpunkt 29 EUR
    Dazu habe ich L-Rods: DWSMTA12 und alles is fein, auch mit der Höhe... (habe Traditional Sizes also 7 und 8 tief, aber die 2cm mehr gehn noch locker (bin mit ner 20" BD über...


    Die PCX 200 habe ich auch und ich sehe du hast eine 20er Bassdrum drunter. Damit habe ich auch kein Problem. Aber die Probleme fangen mit der 22" Bassdrum an, da wird's schon hakelig selbst mit den PCX 200. Eine 24" Bassdrum geht bei mir auch unten rein, aber dann kann ich es vergessen mehrere Toms zu montieren, da bleibt nur noch ein Tom ganz links zu montieren. Das andere Rack was ich habe haben die Seitenstangen eine Höhe von 110 cm, da geht's dann sogar mit der 24 Hupe super. Klar könnte ich jetzt die eckige Pearl-Frontstange an die Peace-Füsse montieren, ist aber nicht ganz Sinn der Sache.
    Klar geht alles irgendwie, andere Hardware montieren... aber wenn es die Seitenstangen von Pearl auch länger geben würde - wie gesagt ich habe dazu nichts gefunden - dann wäre es auch beim Pearl-Rack für mich einfacher alles problemloser zu montieren.


    P.S.: den Tomarm quer montieren bin ich noch nicht draufgekommen. Den Tipp werde ich bei der nächsten Montage beherzigen. Mal schauen, obs dann so wird wie ich das will.

    Mit denselben Problem habe ich auch bei meinem Pearl-Rack zu kämpfen. Vor allem, da ich in den letzten Jahren alle meine Toms (Sonor, Tama, Troyan) alle auf Tama-Style-Hardware umgebaut habe. Meine Erfahrung: das Pearl-Rack ist bezogen auf Standfestigkeit und Stabilität sicher eines der Besten. Und so eine eckige Frontstange ist zwecks Rutschstabilität für mich das beste. Aber zwecks Flexibilität und präzise Einstellung der Tomstellung sind meiner Meinung nach die runden Stangen bei weitem der eckigen Frontstange überleben.
    In meinen Augen gibt es für meine Wunsch-Zusammenstellung mit dem Pearl-Rack zusammen mit Tama-Style-Hardware eigentlich nur drei Lösungen:
    -Längere Seitenstangen. Mein Pearl-Rackseitenstangen haben eine Höhe von ca. 89 cm. Habe mir auf Thomann die Größen angesehen, aber finde keine Maßangaben für die Höhe (oder ich war zu blind). Das andere Rack mit runden Stangen das ich habe hat eine Höhe über 110 cm. Also bei Pearl habe ich dazu noch nichts gefunden.
    -die eckige Pearlstange an die längeren Seitenstangen des anderen Racks anschrauben. Funktioniert auch, ist aber dann wieder ein Misch-masch.
    -Wieder retour zu Pearl-Armen und Pearl-Hardware. Aber da ich bei meinen Tama-Style-L-Stangen bleiben will, ist das auch keine Alternative.


    Falls du rausfinden solltest, daß es längere Seitenstangen von Pearl gibt, lasse mich es wissen. Ich habe dazu leider nocht nichts gefunden.