Mir ging es auch eher darum, mal drauf aufmerksam zu machen, was jenseits der Alpen musikalisch los ist. Hierzulande wird "italienischer Musiker" ja immer noch mit Eros Ramazotti, Pavarotti und Albano & Romina Power stereotypisiert. Musiker wie Francesco des Gregori, Cappoesela, Concato, Jovanotti usw. kennt hier dagegen kaum einer, dabei ist das musikalisch m.E. oftmals viel besser, interessanter, innovativer, als das was hierzulande produziert wird. Und bei den Schlagzeugern ist es nicht viel anders. In Italien (einige auch den USA gefeiert), hierzulande aber kaum bis gar nicht wahrgenommen. Warum auch immer.
Danke für Publikation dieses Schlagzeugers. Solche Beiträge helfen wirkli h über den Tellerrand rauszuschauen, unabhängig, ob man ihn faszinierend findet oder auch nicht. Ich denke es ist ja kein typisches deutsches Phänomen, sondern ein allgemeines, daß man über das regionale aus anderen Ländern nicht immer so am Laufenden ist. Internet hilft da logischerweise seit Jahrzehnten enorm. Aber so manches Schmankerl muß man sich auch noch immer raussuchen. Umgekehrt ist es ja auch irgendwie gleich: in Italien sind deutschsprachige Künstler weniger bekannt, als Musiker, die englisch singen. Wenn wir mal Rammstein aussen vor lassen, die scheinen ja ein ganz anderes Phänomen zu sein.
Bei Andrea Beccaro bedient zum anderen Teil auch ein gewisse Genre (Jazz usw..), welche ja auch generell nicht so sehr - einschlägi Szene ausgenommen - in der Welt bekannt sind.
Ich habe das Glück in einer Zone zu wohnen, wo ich grenznah sowohl zur italienischen, österreichischen, schweizerischen und "relativ" nah an der deutschen Grenze zu sein. Da bekommt man dann schon bissel mehr von den verschiedenen Kulturen und Künstlern mit.