Und wer presst die Furniere dann? Kennen keinen Tischler der eine Presse hat, also muß man doch wieder zum Presser wie Sindelfinden, Adoro... Da ist dann die Frage OB sie auswärtiges Holz pressen und wenn ja, WIEVIEL das kostet, da es dann kein Großauftrag ist, sondern ganz gezielt kundenspezifisch die Maschine anlassen müssen.
Ansosten, wenn der Tischler genau die richtigen die Lagen besorgen kann, könnte man über einen Selbstbau nachdenken. Aber der Threadstarter macht mir nicht den Eindruck, als ob er selbst Hand anlegen möchte.
Ich meine bei Schichtholz wenn ich auf den Ausgangspost zurückgehe:
-Traumhardware (insofern man sie auftreibt) ist kein Problem
-gewünschte Farbe/Lack ist kein Problem
-gewünschter Gratungswinkel ist kein Problem
-gewünschte Länge der Kessel ist kein Problem
Haariger (und vor allem richtig teurer) wird es mit den beiden Punkten Holzsorte/Anzahl der Lagen. Wünscht man sich eine einzige Holzsorte dürfte es noch überschaubar sein. Möchte man aber eine genaue Anzahl der Lagen und verschiedene Hölzer untereinander mischen dann bedeutet das ja: "Pressen auf Kundenspekifikation" d.h. das dürfte dann ein UniversalPorsche werden. Da frage ich mich, ob man sich nicht an den schon vorhandenen Lagen/Holzsorten der verschiedenen angebotenen Rohkessel bedienen sollte.
Jetzt total unabhängig von der Holzfrage, ob man so etwas überhaupt heraushört/braucht: der einfachste Weg ist immer noch: die oben aufgezählten Kesseldrumhersteller alle nach einem Kostenvoranschlag anfragen. Die Arbeit der Veredelung/Fertigstellung (Lack, Gratung, Hardware) kann man dann ja auch an eine zweite Firma weitergeben. Lackierungen machen ja auch Autokarosserien und Löcher für Hardwarebohren dürfte man mit handwerklichem Geschick auch selber irgendwie hinkriegen.