Beiträge von tschino

    Nö, ich warte noch auf die Verletzungsliste des Threadstarters, weil ich davon ausgehe, daß er sich unsere Ratschläge nicht zu Herzen nehmen wird. :D

    Wenn man Profi ist und sich genug Zeit widmet (mag nicht jeder so machen), eh immer die gleichen Fellserie spielt, dann ist es auch selbstverständlich, daß man irgendwann den Clou raus hat wie man ohne Dämpfung einen Supersound hinbekommt. Und er macht das ja auch schon ein paar Jährchen. Finde also nichts besonderes daran, gehört doch irgendwie auch zu seinem Job.

    Zitat von »tschino« Rogers Lugs mag sein, diese Lugs wurden aber in Serie an die alten Imperialstars und Superstars der 80er Tamas geknallt.


    Nein, das ist nicht ganz richtig. Die Super/Imperialstar Lugs sind zwar vom Design sehr stark an die Rogers Lugs angelehnt, sind aber doch eigenständig. Die auffällige Erbebung in der Spiegelkante der Lugs ist bei Tama nicht durchgängig, und die Tama Lugs verjüngen sich nach unten hin deutlich.


    Siehe hier:


    Tama:


    und hier nochmal Rogers:


    Korrekt, mea culpa, habe da an einem Tom gemeint das Tamalug zu erkennen, aber stimmt sind doch anders. Mea culpa, wo von den Teilen doch unzählige noch rumliegen hab.

    Ich will jetzt nicht behaupten, daß ich weißgottwieviel Erfahrung in diesen Situationen habe, aber worauf ich mich (mag für viele falsch sein oder auch nicht) in den letzten Jahren bei Konzerten eingestellt habe habe ist, daß es für mich wichtig ist, wie das Schlagzeug vorne über PA klingt, ich deshalb auch schon mal meinen Sänger an die Drums lasse und von weitem höre, wie der Sound ist.
    Daß dann eventuell der Sound am Schlagzeug selber nicht so optimal für mich ist, daran gewöhne ich mich leicht, weil ich zum einen eh Ohrenschutz trage (dadurch automatisch das Set muffiger klingt in meinen Ohren) und mich eh mehr auf den Monitor mit Leadgitarre und Gesang gemixt konzentriere es mir praktisch nicht mehr großartig ausmacht, ob es bei mir schlecht klingt. Ich vertraue dann (ich weiß sollte man nicht) dem Tonmann, daß er weiterhin das Set gut klingen lässt wie zum Soundcheck. Ich hatte bis auf eine Situation wo es um die Stimmung um ein Standtom ging keine großartigen Probleme mit den Tonmännern, da bin ich ziemlich pflegeleicht.
    Anders verhält es sich im Proberaum, da stimme ich schon immer mal wieder nach und probiere verschiedene Stimmungen, andere Felle, andere Größen der Toms, andere Becken...

    Ich denke allerdings, manche Freizeitmusiker machen den Fehler, zu glauben, dass Oberklasse etwas über die Qualität aussagt. Vergleichen wir es mal mit der Deutschen liebstem Hobby, dem Auto. Mit jedem Fahrzeug der unteren Mittelklasse (z.B. Golf) kann man ohne Probleme auch weitere Strecken angenehm fahren. Sie verfügen über alle notwendigen Features, damit die Fahrt nicht zum Horrortrip wird und man auch kritische Situationen möglichst unbeschadet übersteht. Inzwischen gehören auch früher als luxuriös geltende Merkmale wie Klima, elektrische Fensterheber und ähnliches meist zur Serienausstattung. Typische Oberklassefahrzeuge heben sich durch riesiges Platzangebot, hochwertigeres Interieur, modernste elektronische Helferlein und anderen Schnickschnack davon ab. Eben purer Luxus.


    Dann würde ich einfach mal raten über einen längeren Zeitraum Langstrecke mit einem Golf und einem Mittelklasse/Oberklasseauto zu fahren. Der Rücken lässt grüßen. Selbst mit meinem alten Audi A4 ist man nach einer langen Fahrt viel ruhiger, entspannter als mit einem Ver Golf. Die Praxis habe ich durchgemacht. Dann wage ich mir nicht vorzustellen wie es mit den modernen Mittel/Oberklasseautos. Vor allem weil ich machmal Rückenleiden habe. Das ist ein komplett anderes Gefühl. Klar, der ganze Luxus und Schnickschnack ist nur Zubrot, aber allein schon wie man in einem größeren Auto drin sitzt, macht einen merklichen Unterschied. Bei Kurzstrecken ist es logisch egal.
    Deshalb wage ich mal zu sagen, daß ein Vergleich zwischen Drumsets und Autos ein wenig hinkt, weil bei Autos doch alles viel komplexer ist als eine Röhre zum Singen zu bringen.


    Mehr als die Schlagzeughersteller würde mich zum Thema Lagen und Dicke der Kessel eine Meinung von Drumstudio1 und Nils interessieren... =)

    1. mach doch mal ein Bild vom Strainer
    2. beim offiziellen Ludwigvertrieb (keine Ahnung wer das in Deutschland ist) schon nachgefragt?
    3. Es gibt doch irgend so eine Schiene die man verbauen kann und dann jeden beliebigen Strainer dranschrauben. Ich glaube STdrums hat sowas. Habe was auf seiner Homepage gefunden, bin mir aber nicht sicher obs der ist.

    Wieder einmal haben einige nichts besseres zu tun als nach Gründen zu suchen, warum etwas nun eigentlich doch scheisse ist. Wie mir das auf die Nüsse geht.


    Immer ruhig bleiben Brauner... :P N I E M A N D hat gesagt, daß etwas "scheisse" ist (wo denn bitteschön, zeige mir die Zeile???) oder es darum geht etwas niederzumachen.
    Was mich betrifft: ich habe lediglich MEINE persönliche Meinung wiedergegeben und wie ich es empfunden habe und auch sonst habe ich hier bisher nur konstruktive Kritik gefunden, über die man sicherlich diskutieren kann.
    Wenn dir das auf aber die Nüsse geht... ist mir auch piepe, sind ja deine und nicht meine :thumbup:

    Ich weiß jetzt nicht wie es vor 1,5 Jahren geklungen hat und klar, es wurden mehr Töne versemmelt als getroffen... aber die Stimme ist mir sympathisch 8o (zumindest wenn man es kurz anhört, wie es nach einer Stunde ist weiß ich nicht) :wacko:

    Die Zeit rast schnell, der Mensch ist mit Medien, Einflüssen... so dermaßen einbombardiert, daß es schwer fällt etwas Innovatives herauszufiltern, was es vielleicht auch durchaus gibt. Aber (fast) jeder im hintersten Loch hat die Möglichkeit zu sehen, was der andere am anderen Ende des Äquators macht, daß es fast schon nimmer neu ist. Wenn man nur bedenkt wie fortgeschritten es ist seine Musik auf Platte zu brennen. In meiner Jugend gab es neben teuren Studios eben nur die Tonbandkassette... mit ein bissel Software und guten Mikros (und natürlich dem know how) kann fast jeder PC-Nutzer etwas aufnehmen.
    Was für das andere Segen ist (schnell, billig, viel recordern), ist für das andere (richtig gute Qualitätsmusik) Fluch... Und man bedenke auch, daß die Ausbildung eine komplette andere als jene der 60er 70er ist. Heute reichts auf youtube zu gehen und sich die Sachen anzuschauen. Früher gabs... ach was erzähle ich... wißt ihr ja alles.


    Ich will nicht sagen, daß früher besser/schlecher war oder heute besser/schlechter ist... Es ist einfach eine andere Zeit :)

    Tolle Dokumention... allerding ab Minute 43 irgendwas wirds mir dann einfach zuuuu Bonham lastig. Über 12 Minuten für eine einzige Person bzw. dessen Sohn, ist mir dann doch eindeutig zuviel. Das ist dann ja keine Dokumentation zum Thema Drummer, sondern eine kurze Biografie. Die 44 Minuten vorher waren so schön vorher anzuschauen.
    Klar, für viele oder die meisten ist Bohnham das Nonplusultra.... und auch klar, man kann es niemandem recht machen. Aber es gab/gibt so tolle andere Drummer die in der Doku ruhig ein paar Minuten mehr zu Wort/Bild hätte kommen können und Bonham einfach ein paar Minuten weniger: Buddy Rich, Kupra, Paice...

    Schon mal bei irgend einem Facharzt gewesen? Nicht daß ich meine, daß die weißen Kittel die Weisheit mit Löffeln gefressen habe (ich müßte ja auch seit paar Monaten wegen einer Beschwerde in meinen Fingern dahin, aber schiebe es wegen der zwei anfallenden Konzerte noch auf...), aber es wäre halt mal gut zu wissen, was ein Facharzt so für eine Theorie hat.