Beiträge von tschino

    Ich getraue mich fast sogar zu wetten, dass bei StudioAufnahmen, wo man meint es wäre mit recording custom gespielt, sicherlich 15% Pearl Bassdrums drinnen hat.


    Wie kommst du zum einen auf die 15% und zum anderen, daß es dann Pearl sein soll. Es gibt doch nicht nur Yamaha und Pearl... sondern Sonor, Tama, Gretsch, Slingerland, Roger, Ludwig... ecc... ecc... ecc...
    Außerdem glaube ich kaum, daß man aus einer reinen Studioaufnahme als Ottonormalverbraucher ermitteln kann um welche Marke es sich handelt, da würde ich also an deiner Stelle nicht wetten :P

    Bei Bassdrum gab es früher nicht nur Filzstreifen sondern auch große Innendämpfer. Und aktuelle große Orchestertrommeln mit Filzstreifen sind auch trotz der Powerstrokefelle keine Seltenheit.

    Ob das noch eine Schmiede baut ist mir unbekannt, soviel ich weiß gibt es - wenn nicht vom Kunden ausdrücklich erwünscht - keine Firma mehr die sowas macht. Ludwig war eine der letzten, welche sogar noch Anfang der 90er in ihre Snares einen Innendämpfer baute. Und das galt zu der Zeit allgemein schon als hinterwäldlerisch, weil die meisten Firmen schon in den 80ern damit begonnen hatten den Innendämpfer wegzulassen.
    Grund ist:
    -der Sound: mittlerweile gibt es viel bessere Dämpfungsmetzoden. Der Innendämpfer tötet da einfach den Sound, während z.B. kleine ausgeschnittene Fellstücke, Teile der Dämpfungsring oder das berüchtigte Moongel usw... wenn sparsam aufgetragen töten nicht den kompletten Sound sondern nehmen halt paar Obertöne weg.
    -Unflexibilität: zum einen muß die Firma ja was extra einbauen, zum anderen ist der Innendämpfer unflexibel. Der Innendämpfer dämpft an einer ganz bestimmten Stelle und kann deshalb nicht über das gesamte Fell verlagert werden, was z.B. mit Moongel sehr gut funktioniert.
    -es setzt sich - gemäß der Soundpolizei - halt mehr durch, wenn man in der Lage ist ohne Dämpfung einen guten Sound herzustellen. Das bleibt halt ein Streitthema.
    -vielleicht unwichtig oder auch aus der Luft gegriffen: wenn eh keiner mehr wirklich den Innendämpfer nutzt, dann kann der Trommelbauer, dadurch auch eine Menge Geld einsparen. Man bedenke nur wieviel zusätzliche Mehrkosten auf ein Unternehmen zukommen, wenn es in jeder Trommel noch den Innendämpfer einbauen muß: viele Konsumenten kommen eh ohne damit aus und der der wirklich dämpfen will, kann die paar Kröten, die er dafür ausgibt sicherlich entbehren.

    Naja, durch das bissel Zeit, das man sich durch die Nichtbehandlung spart, wird man dann auch kein besserer Meister. Soviel Zeit spart man sich da nun auch wieder nicht und es ist ruhig respektabel, wenn man sich ein bissel Zeit mit der Behandlung des eigenen Instrumentes nimmt.

    Hallo, ich will den Sonorkennern nicht vorgreifen, aber sollte niemand antworten: messe einfach mal die Bohrlöcher der Abhebung ab und vergleiche dann mit verschiedenen Strainern/Buttend die so der Stegner anbietet. Falls du unsicher bist, kannst du dann auch den Stegner mailen, ob er für deine Bohrlöcher irgendetwas schönes, einfaches anbieten kann. Einzelne originale Sonorabehbung der Phoinic/Hilite/Force3000-2000 ecc... finden ist wirklich ein schweres Unterfangen. Sogar Sonor hat keine Ersatzteillieferung mehr davon, weil ich vor paar Monaten mal ein kleines Ersatzteil brauchte. Hatten mir eine modernere Abhebung angeboten, wobei allerdings andere Löcher hätte gebohrt werden müssen. Da habe ich abgelehnt und bissl "gefummelt".

    Wenns von UK kommt und nicht Amerika (habe ich so verstanden) wirds auch nicht durch den Zoll müssen sondern fällt unter zollfreier Einkauf aus EU-Gemeinschaftsland.

    Und wie nutzt man am besten das Wachsen? Einfach laut Verpackung einmal auftragen oder in mehreren Schichten arbeiten? Öfters wiederholen oder reicht einmal im Trommelleben. Und kann man es bei Bedarf auch wieder lösen (abschleifen wie bei Lack) oder dringt das gleich tief ein wie Beize?

    Mir fallen noch zwei Fragen ein (habe grade nix zum tun, Probe ist erst um 20:00 und üben brauche ich heute nix und Wetter ist eh schei... :D )
    -Wessen Frau eines Forumsmitgliedes hier hatte gefragt wer denn der alte Trommler sei, der mit Sting gerade auf Tour sei? 8|
    -Um dann übergreifend zum Porcaro Joe/Jeff zu kommen: ist der Vinnie nun jener von den 99% Prominenten die dauernd versoffen oder zugekokst sind, oder jener der zu den 1% gehören die ihr Publikum noch nüchtern ertragen können? 8o

    Also ich will da keine Konfusion einleiten und prinzipiell will ich dazu nichts gross sagen, aber Troyan hat früher innen mit glattem Klarlackschicht lackiert (wie aussen so drinnen). Seit etlichen Jahren allerdings lackiert er innen mit einer speziellen stumpfen schwarzen Lackschicht. Und das soll auch alles irgendwie den Sound verbessern, weils eben nicht glatt ist. Meine anderen Trommeln z.B. von Sonor sind innen unbehandelt, mein Tama Artstar I hat innen auch eine Glattlackschicht.
    Wenn jemand da einen großen Soundunterschied hört, OK, für mich wirklich eher nur für die Holzerhaltung.

    Also wenns doch ein Rockerschuppen (auch vielleicht nicht der ganz harten Gangart) dann relativiert sich doch einiges. Dann berichte einfach (oder wenn möglich maht auch paar Aufnahmen) wie es "ausgegangen" ist :)

    Zu Lautstärke, Abkleben von Becken usw... habe ich meine eigene Meinung, aber das wurde von anderen Mitgliedern hier schon ausgiebig behandelt.


    Was mich interessiert: also es ist ein Lokal der eher härteren Gangart (also weniger Cafe sondern mehr Rockerbar??). Nun, wenn mir jemand sagt wir spielen demnächst in einem Cafe, gehe ich davon aus, daß wir eine Art Unplugged spielen, aber wenn es eine Rockerbar ist, dann gehe ich davon aus, daß ganze doch verstärkt gespielt wird oder?

    "Als einziges Kapital blieb ihm eine Lebensversicherung, die Osterwald vor vielen Jahren in Deutschland abgeschlossen hatte. «Durch den Wechsel von der Deutschen Mark zum Euro blieb nicht mehr viel übrig.» Und dieser Notgroschen ist inzwischen ebenfalls aufgebraucht. «Jetzt lebe ich nur noch von der AHV», sagt Osterwald. «Aber ich habe mein Leben gelebt!» "


    Naja, dann ist ja alles gesagt... schönen Gruß an die Engel im Himmel :)

    Denke dünne Becken sind kein Argument, daß sie schneller reissen, schließlich gibt das weichere Material auch nach. Meine HHXtreme "prügle" ich auch ab und an und habe seit 2002 kein geringtes Anzeichen von einer Delle, geschweige einem Riss. Einzig was ich mir vorstellen kann (hat mir mal ein Händler erzählt, kann aber auch ins Klischee der Gerüchte eingeschlossen werden, wer weiß), daß man vielleicht wenn man zu dolle und falsch haut, das Becken zwar ganz bleibt aber, der Klang "weggehauen" werden kann. Boh...

    Um Mal wieder auf den Anfang, das Force 2000/2001 und die externen Ständer zurückzukommen ...


    Das Force 2000 wurde gaaaaaanz selten ungebohrt gebaut ... also die Bass ungebohrt. Ich glaube diese ungebohrten Kessel sind das einzige was die weniger gebaut haben als diese 8" Toms. Aber es gibt welche, habe zumindest 2 so Trommeln schon mal gesehen ;)


    Aber wenn es nur um die bessere Spielbarkeit geht spricht doch sicher nichts dagegen so´nen Doppeltomständer neben eine Bass mit Rosette zu stellen, oder?


    Nunja, bei einer 2000/2001 ist es auch einfacher, die Bohrlöcher verschwinden zu lassen und von aussen (insofern keine clear Felle) kaum eine "Nachbearbeitung" erkennbar macht: Beschlagteile runter, Folie runter, bissel spachteln, Holz reinleimen, neue Folie drauf und fertig.
    Beim 3000er wirds schwieriger, weil lackiert. Könnte man sicherlich auch einfach Lack abrubbeln und eine Folie drauf, wird aber fummeligere Arbeit. Beim Force 2000/2001 ist orginal schon Folie drauf, also auch der Kessel dahingehend schon vorbereitet bzw. unbehandelt.
    Und was jetzt besser klingt: Toms direkt in Bassdrum oder Toms separat auf Ständer, da scheiden sich die Geschmacksgeister. Ich persönlich möchte meinen, daß ich keinen groben Unterschied hören werde, aber es gibt genug Kollegen hier die da wohl behaupten blind den Unterschied hören. Für mich persönlich bleibts eine reine Entscheidungsform wie man es lieber aufbaut.


    Kleine Anmerkung am Rande weil hier irgendwo geschrieben wurde, daß die erste 2001er Fernostserie der Abnehmer der übrigen alten Forcehardware war. Nun, ich habe ja beides und kann vergleichen. Also die äußere Form ist schon identisch, aber wenn man ein Stimmböckchen umdreht sieht man, daß da andere Codes eingeprägt sind. Auch sind die Stimmschrauben von geringerrem Durchmesser als die alten Forceteile. Und was negativ ist: die Stimmschrauben der ersten 2001er Serie kann man mit bissel Kraftaufwand biegen. So etwas ist nur mit menschlicher Kraft bei den alten Forceteilen kaum möglich. Also da ist materialmäßig schon ein Qualitätsunterschied. Da sind die alten Forceteile schon ein ganz anderes Kaliber.

    1. verstehe ich die Aufregung bei Threadstarter nicht.
    2. mag ich Lars Ulrich weder als Mensch (wie ich ihn aus Videos kenne, persönlich kenne ich ihn nicht) weder als Mensch, Musiker... aber dieses Video finde ich -bis auf den Zahnstocher- als gelungene Selbstironie.
    3. Warum sollte Tama aufgrund dessen, Lars Ulrich in irgendeiner Weise sauer sein?
    4. Als Kunde veräppelt vorkommen? Ich meine hier schaltet sich bei diesem Video doch hoffentlich der Verstand eines einzelnen Kunden ein und man merkt, daß es vor allem Ironie ist. Schlimmer und verarscht komme ich mir doch vor, wenn mir in irgendeinem Werbespot mit ernsthaften absichtlich verfälschten Argumenten ein Produkt schmackhaft gemacht wird. Wenn irgendwelche Werbefloskeln erscheinen, wo man jetzt nicht mehr unterscheiden kann was nun glaubhaft oer nicht glaubhaft ist.
    5. NickoMcBrain wurde bei Sonor rausgeschmissen??? Halte ich für ein schlechtes Gerücht. Zum ersten ist McBrain (was ich bis jetzt von Videos usw...kenne, persönlich kenn ich ihn auch nicht, aber über seine Witze lache ich mehr als über jene von Prollrich) menschlich wie er rüberkommt alles andere als ein Arschloch/Egomane wie Ulrich und zum einen schenke ich eher McBrains Aussage Glauben (ja und dabei sind wir wieder bei der Werbung): Aufgrund der Übernahme von Hohner des Familienbetriebes Sonor/Linkfamilie, war der Service nicht mehr so gegeben wie vorher und zum anderen war er stolz darauf endlich wieder ein "Made in Britain"-Instrument zu spielen.