Hallo,
ich hätte mal bitte gerne eine andere Antwort: was soll der große Vorteil von "leiseren" Schlagzeugen überhaupt sein? Gut,logisch gedacht ist es für mich so, daß man dann halt mit einem leiseren Schlagzeug sich nicht zurückhalten braucht und in der Umgebung wo es leisere Trommeln braucht (also Kirche) gleich reinhauen kann wie sonst auch. Ohne Roots oder Besen benutzen zu müssen. Ist dem so? Wenn ja, so weit so gut, dann habe ich das richtig verstanden?
Ok, aber dann erschließt sich mir nicht der große Vorteil dieser Sache, denn ich denke ein Großteil der Amateurschlagzeuger (jene die sich nicht alle Jahre ein neues Set leisten können oder wollen) brauch doch einen Allrounder. Und ich denke mit ein paar Mittelchen (Dämpfung, Stimmung, nicht so reinhauen, filigraner mit Gefühl spielen) kann man sein Schätzchen bestimmt so "tunen" daß es sich in jeder normalen Umgebung anpassen kann. So stelle ich mir ein Schlagzeug vor. Ein Kessel mit dem man 1000 Klangvielfalten haben kann.
Wenn ein Set wirklich "nur" für leise kreiert, wird ist es doch gleich limitiert wie ein Becken, das man nicht mehr stimmen kann, dem man vielleicht je nach Anschlag 2-3 verschiedene Klänge entlocken kann.
Oder habe ich das komplett falsch verstanden, dann möchte ich bitte wissen, welcher so große Vorteil leisere Trommeln wirklich haben sollen. Ich werde am 04. Juni auch in der Kirche spielen und dabei mein Troyan einsetzen. Ich glaube kaum, daß ich da große Problem haben werde... aber ich bin hier um zu lernen und andere Ansatzpunkte zu erfahren.