Beiträge von m_tree

    Ich arbeite gerade an einem "drums only"-Video in 9/8 mit Triolen auf 200 bpm (Achtel). Macht aber Spaß.


    Das letzte vertracktete Ding für mich war "Schism" von TOOL. Macht aber auch Spaß.


    Noch ein Hinweis von mir dazu aus Sicht des Lehrers:

    Man sollte sich nicht zu viel auf einmal vornehmen, sondern Stückweise vorgehen. In den Wahnsinn sollte man sich nicht treiben lassen. Frust geht nach hinten los.

    ...wenn das Becken nicht zum Raum paßt, nimmt man ein anderes das paßt.

    Das ist übrigens eine Aussage, die ich im Allgemeinen - egal um welche Instrumente es geht (also auch Trommeln) - nicht verstehen kann. Ja, der Raum hat einen großen Einfluss auf den Diffusschall und färbt diesen erheblich. Je kleiner und weniger verstärkt die Veranstaltung ist, desto mehr kommt das zum Tragen.


    Mal von Spezialsachen wie dem Stimmen der Bassdrum auf Raummoden (macht Nils als Drumtech ja so) und ein paar Detailanpassungen wie eben Abdämpfen, Umstimmen usw. abgesehen, kann man den Klang des Raums doch auch als eine zusätzliche Komponente betrachten, die "Farbe" mit reinbringt.


    Unterschiedlich beschaffene Räume klingen nun mal auch unterschiedlich. Und diese Unterschiede wird man mit dem Tausch von Instrumenten m.E. eher "verschlimmbessern" als alles andere. Insbesondere, wenn ein Drumset bspw. gut aufeinander abgestimmt ist hinsichtlich Wahl der Trommeln + Becken, Stimmungen (!) und Dämpfung. Auch auf den Bandkontext bezogen.


    Andere Instrumentalisten fangen auch nicht an mehrere Instrumente oder Amps mitzunehmen um diese nach dem Klang des Raums auszuwählen. Gitarrist*innen nehmen für bestimmte Songs vielleicht mal 'ne andere Gitarre, ja. Und Sänger*innen klingen sowieso so, wie sie klingen.

    1. Klebestreifen weiter zum Beckenrand platziert: Sustain-Reduktion

    2. Unter der Kuppe: High Frequences und Volume reduzieren

    3. Klebestreifen zwischen Kuppe/Rand: Reduktion aller 3 Parameter reduzieren

    Das könnte so hinhauen. Ich kleb's immer zwischen Kuppe und Rand. Und mach ich nur in "Notfällen" bzw. wenn's sich kaum vermeiden lässt.


    Gegen die Benutzung von Gaffa bzw. Gewebeband spricht m.E. übrigens überhaupt nichts, wenn man hochwertiges Tape benutzt. Gutes Tape lässt sich nicht nur gut reißen und klebt gut, sondern geht auch rückstandslos wieder ab (auch nach längerer Zeit). Da muss man halt mal ein paar Euro mehr für 'ne Rolle ausgeben.


    Hab mir erst vor kurzem wieder 'ne Rolle von dem hier nachgekauft:


    📢 Gerband Tape 258 BK
    Gerband Gewebeband 258 in schwarz, mattes Gewebeband 50mm x 50 Meter, speziell für Verkleben ohne Kleberückstände
    www.thomann.de


    Keine Rückstände, egal auf welchen Oberflächen.

    Zu den beiden Gruppen: Ich stelle mir auch die Frage, ob nicht ganz bescheidene Fortgeschrittene sich dann in die Casual Gruppe einordnen und den blutigen Anfängern Stimmen wegnehmen, oder umgekehrt die Advanced Gruppe sehr groß werden könnte, weil ich mich z. B. als Advanced sehe, aber keinesfalls auf dem Level von vielen anderen hier.

    Andererseits: Ändert eine weitere Gruppe wirklich was an der Gesamtplatzierung?

    Ich werde nach dem Voting für jede Gruppe ein Siegertreppchen aufstellen. Die Gruppen bleiben also bis zum Schluss getrennt voneinander und die Advanced-Gruppe ist nicht höher oder besser von der Wertigkeit, sondern eben einfach nur getrennt.

    Außerdem müssen mehr Skills auch nicht unbedingt zu einer künstlerisch wertvolleren Darbietung führen. Wer hier z.B. ständig komplizierte und schnelle Chops reinspielt oder alles mit Highspeed-Doublebass zukleistert, wird wohl eher das Thema verfehlen.


    Je nach dem wie viele Leute mitmachen und wie gut das mit den Gruppen funktioniert würde ich es nächstes Jahr auch mal mit drei Skill-Gruppen probieren. Aber erstmal schauen, wie's überhaupt wird. ;)


    Ansonsten sollte man es nicht zu eng sehen, denke ich. Der Wettbewerbs-Charakter hat auch den Hintergrund, dass einfach ein zusätzlicher Anreiz da ist und es dadurch mehr Beteiligung gibt. Und sich auch nicht zu viel Gedanken machen, sondern eher "laufen lassen". Es wird sowieso sehr große Unterschiede geben, auch auf "gleichen" Skill-Levels und genau das macht's ja auch interessant. :)

    Die erste Woche ist ja nun bald rum. Es scheint aber noch keiner abgegeben zu haben. Ist für mich angesichts der Kreativität auch vollkommen nachvollziehbar.

    Bei der Bummtschack-Challenge im letzten Jahr lief das ganz anders. Da hatten bereits am ersten Tag vier Leute abgegeben (hatte den Thread am Abend davor gegen 23 Uhr erstellt). Am dritten Tag drei Leute usw. ...


    Da die meisten dann wohl erst gegen Monatsende abgeben werden ist das dann auch nicht mehr so problematisch mit dem Austausch im Thread hier (Abgabedatum), weil es sowieso mehrere Abgaben pro Tag geben wird. Mit anderen Worten: Der Thread kann weiterhin gern für Austausch usw. genutzt werden. :)


    Ich mach übrigens auch mit. Werde mich ab der dritten Februar-Woche mal dransetzen und meinen finalen Take filmen. So kann ich das dann im April auf meinen Kanal stellen. Die Dany wird hoffentlich auch mitmachen, wenn ihr Hund es "erlaubt".


    Bin gespannt! :)

    Eigentlich fehlt hier eine mittlere Gruppe. Dieser Meinung bin ich selbst. Ich hatte schon geahnt, dass es einige Leute geben wird, die sich nur schwer zwischen den Gruppen entscheiden können.


    Allerdings ist noch gar nicht klar, wie das mit den Gruppen überhaupt so wird. Das ist sozusagen noch in der Testphase und hat vor allem den Hintergrund, dass nicht Anfänger gegen Profis antreten müssen.

    Eine weitere Gruppe würde nicht nur größeren organisatorischen Aufwand mit sich bringen, sondern es vielleicht auch insgesamt zu komplex werden lassen.

    Es wäre z.B. zu überlegen, ob generell für beide Gruppen (Teilnehmer ausgenommen) gevotet werden muss oder ob man das ganz locker hält.

    ^^


    Sollte nur ein Hinweis auf das Snarebed sein, welches natürlich nur exklusiv auf der Teppichseite von (den meisten) Snares existiert.

    Ob und wie man dann da reinstimmt steht auf dem nächsten Blatt. Aber zumindest die Kenntnis über die Existenz des Snarebeds kann schon mal nicht schaden.

    Die Snare in diesem Song ist definitiv sehr hoch gestimmt und wenig gedämpft. 'ne 13er würde sich dafür am besten eignen, denk ich. Der Tiefe würde ich nicht so viel Bedeutung beimessen, nur extrem tief sollte sie nicht sein.


    Was die Stimmung angeht: Das Reso würde ich immer höher stimmen als das Schlagfell, nicht nur bei Snares. Bei Snares muss noch das Snarebed auf der Teppichseite beachtet werden!

    Auch ansonsten gibts ein paar Sachen mehr zu beachten, wenn man nicht alles tot dämpft. Dann müssen die Obertöne auch gut klingen und das geht nur mit einer sauberen Stimmung.


    Bei der Produktion höre ich Tricksereien raus, die den Sound zusätzlich färben. Besonders auffällig ist, dass die Backbeats anders klingen als die Ghostnotes. Die Ghostnotes sind "trocken", während die Backbeats verhallt sind. Ich schließe nicht aus, dass hier mit einem Sample nachgeholfen wurde. Es kann aber gut sein, dass der Verantwortliche dafür ein Sample mit der selben Snare während der Aufnahmesession erstellt hat.

    Ein Gate auf der Hallspur vor dem Hall würde auch funktionieren (und auch viele andere Möglichkeiten). Aber für mich klingt das schon auch nach einem dazu gemischten Sample.


    Also einfach nur 'ne Snare entsprechend stimmen, aufnehmen und dann mit ein bisschen EQ, Kompressor und Hall zu bearbeiten wird wohl nicht reichen, um den Sound nachzustellen.

    Also soll man den 3.Takt des Vorlaufs zum Einzählen benutzen?

    Du kannst auch den zweiten benutzen. Z.B. wenn du ein Einstiegsfill spielen willst.


    Welcher Takt spielt kaum eine Rolle, weil ich die Performances schon grundsätzlich an die richtige Stelle setzen können werde. Es geht beim Einzählen nur um einen weiteren Anhaltspunkt für die Synchronisation. Auf die Millisekunde genau werde ich das nicht reproduzieren können.

    Bin sehr gespannt, wie's wird. :)

    Hoffe, dass sich die Beiträge in etwa zu gleichen Teilen auf die Skill-Gruppen aufteilen.


    Die Angleichung der Lautheiten werde ich im Hinblick auf die Performance machen und dafür nur lautere Abschnitte mit Groove als Referenz nehmen.

    Ein kleines Mastering mache ich auch noch. :)

    Nun sind die Ergebnisse da. :)

    Danke für die rege Teilnahme und natürlich auch Danke an alle unbeteiligten Voter!


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    ADVANCED-Gruppe (30 Votes) -> DF-Challenge-2024_ADVANCED-Voting.pdf


    1. Platz - 24-A m_tree (141 Pkt.) >> AUDIO <<

    2. Platz - 21-A Mattmatt (125 Pkt.) >> AUDIO <<

    3. Platz - 21-C Oliver_Stein (115 Pkt.) >> AUDIO <<





    CASUAL-Gruppe (29 Votes) -> DF-Challenge-2024_CASUAL-Voting.pdf


    1. Platz - 27-A MoM Jovi (122 Pkt.) >> AUDIO <<




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    VOTING


    Abstimmen dürfen alle User des Forums einschließlich der Teilnehmer! Das ganze ist komplett freiwillig und ohne Einschränkungen. Teilnehmer bewerten auch sich selbst ohne Vorgabe.


    ADVANCED-Gruppe

    >> 14 Beiträge <<

    >> Voting-Formular <<


    CASUAL-Gruppe

    >> 4 Beiträge <<

    >> Voting-Formular <<


    Es kann im Thread gern ausführliche Kritik zu den einzelnen Beiträgen geschrieben werden. Ich bitte allerdings darum, damit bis nach der Voting-Phase zu warten. Es soll sich jeder erst sein eigenes Urteil bilden und nicht im Vorhinein beeinflusst werden.


    Hinweis: User, die sich nach dem 29.02.24 angemeldet haben, dürfen nicht abstimmen.


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    Performance

    Gespielt wird zum drumless Playalong "What's The Weather Like" von Ash Soan. Es darf sich nach Gusto ausgetobt werden.


    >> Playalong mit Klick <<


    >> Playalong und Klick separiert <<


    Diese Tracks wurden freundlicherweise von Oliver_Stein bereitgestellt. Das Playalong ist auch kostenlos bei Vic Firth verfügbar.


    • 4/4 auf 115 bpm
    • 3 Takte Vorlauf, 56 Takte Playalong
    • 28 mitgespielte Takte insgesamt sind Minimum (mindestens 1 Schlag pro Takt)
    • bitte ein einziger Take ohne Timingkorrekturen



    Recording

    • von Mehrfachmikrofonierung wie im Studio (auch mit Nachbearbeitung) über Handy-Recorder bis hin zum Smartphone ist alles erlaubt. Bitte auf genug Headroom / Übersteuerungsfreiheit achten. Bei E-Drums die entsprechenden Ausgänge nutzen.
    • Die Aufnahme bitte "drums only" OHNE das Playalong abgeben!
    • DAW-User nutzen bitte ein Raster (115 bpm bieten sich an) und schicken ihren Track mit dem exakt selben Startpunkt des Playalongs.
    • Alle anderen zählen bitte einen Takt mit den Sticks oder auf der geschlossenen Hi-Hat vor, damit ich das synchronisieren kann.
    • Vorzugsweise in Stereo als *.WAV, *.AIF oder *.FLAC in 44,1 kHz und 24 bit
    • Datei mit Abgabedatum und Username benennen



    Skill-Gruppen

    • Die CASUAL-Gruppe richtet sich an Teilnehmer mit wenigen Jahren Spielerfahrung, Späteinsteiger, usw. Das spielerische Level ist niedriger angesiedelt.
    • Die ADVANCED-Gruppe richtet sich an erfahrene Teilnehmer mit erweiterten Skills, Semi-Profis und Profis. Das spielerische Level ist höher angesiedelt.


    Ihr entscheidet selbst, in welcher Gruppe ihr teilnehmt.



    Weiterer Ablauf

    Bitte schickt eure Aufnahme per PN an danyvet mit Username und Datum im Dateiname z.B. via dropbox, wetransfer, onedrive, ...

    Bitte dazu schreiben, in welcher Skill-Gruppe ihr teilnehmt und ob ihr eine DAW (gleicher Startpunkt) benutzt habt oder nicht.

    Die Entscheidung für eine Skill-Gruppe ist Voraussetzung für die Teilnahme! Die Abgabe muss final sein (mehrere Versionen werden nicht akzeptiert).


    Einsendeschluss ist der 28.02.2024 23:59 Uhr (UTC+1)


    Ich bringe die Audiodateien dann alle auf gleiche Lautheit (psychoakustisch wahrgenommene Lautstärke) und mische sie mit dem Playalong (ohne Klick und ohne Vorlauf) zusammen. Nur so kann das vernünftig verglichen werden. Diese (gemasterten) Mischungen stelle ich dann anonymisiert als MP3s fürs Voting bereit. Es finden parallel zwei separate Votings für die beiden Skill-Gruppen statt. Abstimmen dürfen alle User des Forums einschließlich der Teilnehmer.


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    Der Thread darf gerne für regen Austausch und offene Fragen genutzt werden. Das Datum der eigenen Abgabe bitte nicht öffentlich erwähnen, weil sich die anonymen Namen daraus ergeben.


    Viel Spaß! :)



    PS: Grundsätzlich mach ich das gern und ehrenamtlich. Falls mich trotzdem jemand für meine Mühen entlohnen möchte - eine Spende nehme ich gern in Form eines Thomann-Gutscheins an (dafür bitte per PN Kontakt mit mir aufnehmen).

    Hatte überlegt ob ich es hier auch noch extra posten soll, da es nur ein Ausschnitt eines alten Covers als Kurzvideo ist. Meine Idee mit den beiden Hi-Hats fand ich gut genug, um es noch mal als Kurzvideo rauszuhauen. Jetzt auch mit deutlich präsenter gemixtem Schlagzeug und jeweils zur Perspektive passendem Stereobild:


    Externer Inhalt youtube.com
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    Mittlerweile habe ich mit der Arbeit an meinem nächsten Video begonnen - dieses mal kein Cover. Das wird ein 9/8 mit Triolen. Sowohl mit Groove- als auch Doublebass-Anteilen und Toms. Mein Kollege aus NRW (Stammkunde für Mixing/Mastering) steuert evtl. noch ein paar Elemente für einen Klangteppich bei.

    Es kommt halt sehr darauf an wie eigenständig du arbeiten kannst und wie selbstreflektiert du dabei bist. Ich habe mir bisher fast alles selbst erarbeitet und gebe mittlerweile selbst Unterricht. Kürzlich habe ich mein erstes Tutorial-Video auf Youtube gestellt. Das richtet sich aber schon an mindestens fortgeschrittene Schlagzeuger, die Input zu genau diesem Thema suchen.


    Kommt man alleine nicht weiter, ist individueller Unterricht auf persönlicher Ebene m.E. durch nichts zu ersetzen. Höchstens durch Online-Unterricht.


    Auf Drumeo interessieren mich eigentlich nur die Interviews u.ä. mit bekannten Schlagzeugern.

    Mit "Badewanne" ist der Frequenzgang gemeint, unabhängig von der Bauform Kopfhörer / In-Ear. ;)


    Bei den Vic Firth SIH-1 in verschiedenen Versionen bis zum SIH-2 ist mir aufgefallen, dass die frühen Modelle noch "linear" bzw. im schlechteren Sinne auch "mumpfig" klangen und die neueren Versionen einen Bass- und Höhenbetonteren Sound haben. Den SIH-2 hatte ich noch probiert, aber mir sind die SE-215 mittlerweile lieber. Egal ob für Aufnahmen oder live. Nachteil der frühen SIH-1 war auch der direkte Druck auf die Ohrmuscheln (also nicht over ear) und dass man nach ein paar Jahren recht zuverlässig mit einem Defekt (Kabelführung intern) rechnen konnte, der nur mit Gewaltsamem Öffnen und Selberlöten zu reparieren ist.


    Aber ja, ist Geschmackssache. :)


    Da die Threadstarterin ja gerade erst anfängt, würde ich da nicht gleich zu den teuren Lösungen greifen. Hauptsache es funktioniert so, wie's soll.

    Ich habe auch die In-Ear-Earplugs "Shure SE215-CL", aber ich finde die klingen zu blechern (Geschmackssache).

    Die nutze ich hauptsächlich und die klingen überhaupt nicht blechern. Die haben nur nicht so 'ne extreme Badewanne wie viele andere Kopfhörer und In-Ears, sind aber durchaus Bass- und Höhenbetont. Nur schneiden die Höhen nicht so wie bei anderen Modellen, was für mich ein großer Pluspunkt ist.


    Viele Leute wissen überhaupt nicht mehr, wie ein (annähernd) linearer Frequenzgang überhaupt klingt.

    +1 für den Alpine Musicsafe Pro. Mittlerweile ist auch die Box praxistauglicher geworden: https://www.thomann.de/de/alpine_musicsafe_pro_clear.htm


    Ansonsten rate ich eher gleich zu Over-Ear Kopfhörern mit Außengeräuschdämpfung. Die haben den Vorteil, dass du auch mal ein Metronom oder Playalong drüber laufen lassen kannst - wofür man beim Akustikschlagzeug sowieso Kopfhörer oder In-Ears mit Außengeräuschdämpfung braucht.


    In meinem Privatunterricht nutzen meine Schüler z.Z. diesen hier. Ich kenne auch die teureren von Vic Firth (in mehreren Versionen über viele Jahre benutzt), aber die t.bones tun's auch: https://www.thomann.de/de/the_tbone_hd990d.htm

    Bei dir hingegen sind die Obertöne des Schlagfells fast komplett abgedämpft und kaum zu hören, deswegen mag deine Snare subjektiv vielleicht manchen tiefer erscheinen (200 Hz Grundton bei dir versus der dominante 240 Hz Oberton bei Copeland)

    Genau. Allerdings ist da kaum was abgedämpft. Auf der Snare ist ein Evans UV1 mit insgesamt einem halben Skygel-Pad. Das reicht mir an Dämpfung.

    Die Snare-Spuren haben im Mix auch nur Höhenboosts gekriegt. Abgesehen von einer Tiefmitten-Absenkung auf dem Drumbus (Gesamtmix vom Schlagzeug) habe ich da nichts gemacht. Außer ein paar weitere Tricksereien im Mix, welche den Grundsound aber kaum verformen. Bspw. nutze ich für die Snare v.a. zum Füttern von parallelen Tracks (Hall, Kompression, Delay) eigene Samples von der selben Snare - bzw. immer nur ein Sample pro Mix, das passt. Ich spare mir so auch Gates auf den Snare-Spuren und tariere stattdessen über das leichte Hinzumischen des Samples die Lautstärke des Hi-Hat Spills und der Ghostnotes aus.


    Diese Snare klingt einfach so. ;)

    Ist 'ne Tama Starphonic Brass.

    Ich habe mit der erstmal meinen Wunschsound gefunden. Weil mich die Obertöne im unteren Mittenbereich beim Snaresound meistens eher gestört haben. Dafür hat die Starphonic Brass zusätzlichen Biss bei 1-2 kHz. Klingt einfach nach "Hifi", irgendwie. Habe auch schon von Tonleuten auf Gigs Lob für den Sound bekommen ("bei deiner Snare muss ich ja gar nix mehr am EQ drehen".


    Aber eine 1zu1 Kopie war ja auch nicht das Ziel deiner Aufnahme.

    Ja. Sich dem Original-Sound und Feel mehr anzunähern braucht viel Detailarbeit und Zeit. Dieses Video war alles in allem ein ziemlicher Schnellschuss. Hatte mir auch über meine Performance kaum Gedanken gemacht. Weil ich das ja letztes Jahr schon vorbereitet hatte.

    Die nächsten Videos mach ich wieder Gewissenhafter.

    Nee, da ist nix gepitcht. Und nach einem Direktvergleich mit Deezer hat sich da tonal auch nix verschoben. Ich hatte mir den Track als FLAC-Datei gekauft und "Moises" damit gefüttert. Möglicherweise hat sich dadurch ein bisschen was verändert.


    "Gehört eine Oktave höher" bei der Snare liegt halt wirklich am Sound. Bei Copelands Snare sind Obertöne im unteren Mittenbereich recht dominant. Genau der Bereich ist bei meiner Starphonic Brass eher unterrepräsentiert. Und genau diesen Sound will ich auch.


    Zur besseren Veranschaulichung hier mal zwei Screenshots der Snares - links Original (isolierter Drumtrack), rechts meine (Gesamtmix meiner Spuren). Zu sehen ist der erste Abschlag (Flam) bei 0:14: