Beiträge von m_tree

    Auf welche Noten bzw. Frequenzen stimmt ihr euer Set?

    Meine vier Toms (10-12-14-16) stimme ich z.Z. gleichmäßig in Abständen von großen Terzen (4 Halbtonschritte). So ergibt sich eine Oktave (halbe bzw. doppelte Frequenz) zwischen dem 10er und 16er. Das 10er hab ich auf dem D der 3. Oktave und das 16er auf dem D der 2. Oktave.


    Die Hauptsnare (14") stimme ich meistens etwa auf das G der 3. Oktave. Das entspricht bei 14ern einer mittleren Stimmung. Manchmal auch etwas tiefer oder höher, z.B. einen Halbton.


    Bei Rototoms und auch bei Octobans vereinfacht sich das Stimmen durch das Fehlen des Resonanzfells. Dieses hat ansonsten einen großen Einfluss. Mit Resonanzfell entsteht der Grundton immer aus dem Zusammenspiel beider Felle. Man kann ja z.B. gut mit höher gestimmten Resos arbeiten (mach ich nur so).


    Ich stimme jede Trommel auf ihren Grundton, das hat bei mir bisher immer prima funktioniert.

    Du meinst den Grundton des Kessels, wenn man ihn direkt anschlägt? Dieser ist fürs Stimmen eigentlich irrevelant. Grundsätzlich gibt der Durchmesser einen Frequenzbereich für den Grundton vor. Wie hoch man dann stimmt steht auf dem nächsten Blatt. Man kann ein und die selbe Trommel sowohl tief als auch hoch stimmen.

    Thx! :)

    Wenn man das mal so im Detail sieht, löst sich so einiges auf und es ist dann wohl doch leichter zum Nachspielen als gedacht.

    Mir ist auch wichtig, dass alles genau zu hören und zu sehen ist. Dieses Mal habe ich meine Aufnahme auch deutlicher "drüber" gemixt. Zusätzlich fehlt durch die Nutzung von "Moises" das Original Schlagzeug fast komplett. So ist der Mix schön klar.


    Tatsächlich ist die erste Hürde immer, überhaupt erstmal zu wissen was im Detail gespielt wird. Transkriptionen sind da auch nicht immer zu 100% zuverlässig. Letztendlich habe ich neben den Moises-Tracks auch noch ein Drumcam-Video von 2002 zu Rate gezogen. Dort hat sich z.B. meine Annahme bestätigt, dass er am Anfang und in der ersten Strophe nicht nur ein, sondern sogar drei Toms (bzw. davon ein Pad) spielt. Ich spiel's ja mit zwei. Obwohl ich es in anderen Covers und in der verlinkten Transkription nur mit einem Tom gesehen habe. Hatte das zwischenzeitig testweise mit nur einem aufgenommen und als unpassend empfunden.

    Das einzige, das ich bewusst nicht exakt nachgespielt habe ist die Bassdrum zwischen Min. 6 und 6:12.

    danke für die Tipps, werd ich mal probieren mit den Kurzvideos!

    Ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Wenn ich sehe wie steil der erwähnte Ausschnitt meines neuen Covers gerade geht (z.Z. ~2000 Klicks innerhalb von 8 Std.) - ist auf jeden Fall 'ne gute Möglichkeit um den Kanal zu pushen. Obwohl ich nicht viel davon halte.

    Kann dein Abo leider nicht sehen. Bitte schicke mir deinen Kanal zu, dann kann ich dich auch abonnieren!

    Wäre auch über meine Hörzone auffindbar, aber hier mal direkt: https://www.youtube.com/@MariusBaumDrums/

    Thx!

    Ich habe vor gut 5 Stunden einen Ausschnitt vom zweiten Teil als Kurzvideo hochgeladen und finde das Resultat schon irgendwie erschreckend. In der kurzen Zeit hat das nun fast 1000 Klicks (ohne es selbst geteilt zu haben, nur durch den Shorts-Feed), während das komplette Video nach zwei Tagen etwa 200 Klicks hat. M.E. sollte es eher anders rum sein ...


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    Willkommen ;)


    Na da hast du dir ja was vorgenommen. Sieht auf jeden Fall alles sehr ordentlich aus, klingt gut, ist gut gespielt. Aus Erfahrung kann ich dir leider sagen, dass besonders der Anfang auf Youtube schwer ist und sich hinzieht. Ob ein Video mal steiler geht ist oft Glücksache und davon abhängig, wie gut es der Algorithmus mit dir meint.

    Was ich empfehlen kann ist, auch mal ein paar Kurzvideos zu machen. Zumindest bei mir gehen die im Schnitt deutlich besser, mit tendenziell deutlich weniger Aufwand. Eigentlich traurig. Erst vorhin hat ein Ausschnitt aus meinem "Schism"-Cover innerhalb von 2 Stunden doppelt so viele Klicks wie das komplette Cover in zwei Tagen gekriegt.


    Hab dich auch mal abonniert (weiß nicht ob du das sehen kannst, hab meine Abos nicht öffentlich).

    Hab's gestern fertig eingespielt. In einem Take ist's dann doch noch mal etwas anspruchsvoller. Auf Youtube gibts 'nen jungen Drummer, der das komplette Album in einem Take gecovert hat. 8|


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    Weil ich so'n Perfektionist bin hab ich da wahrscheinlich schon zu viel Zeit investiert, auch in den Mix. Aber hat mir echt Spaß gemacht, weil ich TOOL einfach mag. Das Album hatte ich als Teenager rauf und runter gehört.

    Aber wie "hörst" du das eigentlich alles raus wie in diesem Beispiel? So ganz ohne Transkription - geht das mit geschultem Ohr, oder nimmst du dir da auch Hilfsmittel her, indem du z. B. das Frequenzspektrum anschaust, wann eine Bass Drum drunter liegt und wann nicht?

    Grundsätzlich kann ich mir fast alles selbst raushören, wenn es gut hörbar ist und meinen rhythmischen Horizont nicht komplett übersteigt.

    In kompletten Bandmixen neigen aber z.B. Ghostnotes und leise Bassdrum-Schläge auch mal dazu, unterzugehen. "Moises" ist da auch nicht immer hilfreich. Bei Schism sind ein paar Schlagzeuganteile z.B. auf der Gitarrenspur.


    Um hier in diesem Beispiel an diffusen Stellen Bassdrum und Toms besser voneinander zu unterscheiden habe ich mir die Wellenform und das Spektrum tatsächlich angeschaut.


    Im übrigen haben die jenigen, die solche Transkriptionen erstellen, genau das selbe Problem. Ein paar Details am Ende z.B. höre ich auch ein bisschen anders als in der verlinkten Transkription notiert.

    Ich will auf jeden Fall ein komplettes und ungekürztes Cover machen, aber die Kapitelfunktion von YT nutzen. So kann man dann z.B. direkt zu Part 2 der Drums skippen. Ein Kurzvideo will ich ja eh noch später davon rausziehen.

    Augenschließen und Warten in der Pause hatte ich übrigens probiert und für doof befunden. Andere haben da ein bisschen Beckengeklimper gemacht, was auf der Studioversion nicht ist und Danny Carey nur live macht.

    In der Zwischenzeit habe ich gehört, dass ich immer noch nicht alles korrekt gespielt hatte (z.B. spielt er die Bassdrum noch öfter gleichzeitig mit Toms) und mir gestern mal diese Transkription angeschaut: https://musescore.com/user/6831511/scores/4151846

    Das haut schon ganz gut hin und bestätigt mir zu fast 100% das, was ich rausgehört habe.

    Wenn überhaupt will ich minimale Änderungen halt nur aus meiner eigenen künstlerischen Sicht und nicht wegen Unwissenheit oder Unfähigkeit machen.


    Da ich z.Z. noch unterwegs bin kann ich erst Ende der Woche damit weitermachen.

    Mal von den fehlenden Crashes und dem Pad abgesehen würde ich mir ums Equipment auch erstmal nicht so den Kopf machen. Mit dem vorhandenen Material kannst du definitiv arbeiten, wenn alles noch funktioniert. Evtl. nur mal Felle wechseln und alles durchstimmen.

    Die Hi-Hat wird halt ziemlich laut sein, wenn offen gespielt. Zu laute Hi-Hats können auch in härteren Gangarten problematisch sein, vor allem wenn die Snare nicht laut genug gespielt wird.


    Ansonsten würde ich mich erstmal voll aufs Spielen und die Songs konzentrieren. Inwieweit du dich da reinhängen musst kommt natürlich auf dein damaliges Level, die Dauer deiner Spielpause und den Anspruch der Band an.

    Ich hatte's auch schon erlebt, dass der Klick von Moises mal daneben liegt. Also das ist nicht immer zu 100% zuverlässig. Dahinter steckt ja 'ne KI.


    Versuch doch mal den Klick auf die Achtel zu stellen. Zumindest in der PC-Version mit Premium-Abo kann ich den Klick auch auf 0,5x oder 2x einstellen und auch so als Wave-Datei rausziehen. Davon mach ich z.B. bei meinem neuen Cover Gebrauch. Da sind aber auch zwei Stellen, an denen der Klick nicht mehr passt. Dort hab ich den in meinem DAW-Projekt einfach ausgemacht.

    Ich bin kein Experte und beim raushören der Noten bei solchen Songs etwas hilflos.

    Aber wie kommst du bei Viertel auf 215-225 bpm. Bei Achteln hätte ich sofort genickt. Oder hast du dich nur vertan?

    Ich komme da keineswegs auf Viertel und hatte geschrieben:

    Mit Vierteln kann man den Track nicht zählen. Die würden dann auf 215-225 bpm laufen, aber der Song "tickt" eigentlich langsamer.

    Womit ich mich auf deine folgende Äußerung bezog:

    12/8 passt jedoch zu dem Style nicht, auch wenn man es darin notiert werden könnte.


    Also blieb erstmal nur der 6/4 Takt übrig. Liege ich da richtig?

    ...

    Ich bin ganz klar von solchen Notationen abhängig. Ich mag diese Art der Stilistik sehr gerne. Ich werde wahrscheinlich sowas nie am Stück spielen können, aber ein bisschen mit daddeln möchte ich aber schon.

    Ob der Schreiberlin sich beim aufschreiben der Noten etwas dabei was gedacht hat?>>Ich glaube daran

    Sollte ich das Lied mal einem Schüler beibringen, würde ich da auch eine Transkription zu Rate ziehen. So mache ich es bei deutlich einfacheren Songs auch.


    Ich persönlich komme halt auch gut ohne Noten zurecht und guck mir auch keine anderen Covervideos an. Trust your ears ;)

    Und es gibt auch immer wieder Sachen, die im Gesamtkontext schwer bis gar nicht rauszuhören sind. Sollte der Schreiberling dann keinen drums-only Track zur Hand gehabt haben, können da auch mal schnell Vermutungen zu Fehlern führen.


    Mit "Moises" ziehe ich am PC immer fünf WAV-Dateien inkl. Metronom raus, die ich dann mit in den Proberaum nehme. Um genau zu wissen was gespielt wird (wo bspw. Bassdrum und wo Toms kommen) hatte ich den Drums-Track mitunter tatsächlich auch hinsichtlich Wellenform und Spektrum analysiert. Zusätzlich kann man es in einer DAW auch ganz einfach langsamer abspielen lassen.


    Wenn ich mir den Abschnitt "Time signature" da so durchlese komme ich einmal mehr zu der Annahme, dass sich die Band beim Songwriting da nicht so "theoretisch" Gedanken drüber macht. Es klingt bei TOOL halt zu keiner Zeit konstruiert oder aufgesetzt und genau das ist auch die Kunst bei so vertracktetem Zeug.

    Ich zieh da keine Noten bzw. Transkriptionen zu Rate, sondern höre mir alles selbst raus. Mittlerweile nutze ich ja die App "Moises", die u.a. einen Drums-only Track erstellt (den ich in meinem Mix dann weglasse). Dennoch musste ich für den Schlusspart schon eine genauere Analyse machen, um bspw. genau zu wissen wo er die Bassdrum und wo Toms spielt.

    Nach meiner Erfahrung liegen Transkriptionen auch mal falsch. Diesen "Umweg" spare ich mir einfach.


    Mit Vierteln kann man den Track nicht zählen. Die würden dann auf 215-225 bpm laufen, aber der Song "tickt" eigentlich langsamer. Wurde übrigens definitiv ohne Klick eingespielt.

    12/8 und 13/8 funktionieren für mich hier auch. Der Vorteil dabei ist, dass jeder Takt einen kompletten Durchlauf abdeckt und es weniger Taktwechsel gibt.


    Und ehrlich gesagt glaube ich, dass sich die Herren beim Songwriting gar nicht so viele Gedanken über die Taktarten gemacht haben.