Beiträge von m_tree

    Ein studierender Klassik-Schlagzeuger sagte mir außerdem mal, dass CS "unsaubere" Doubles spielt... :S

    Bezieht sich das auf die Bassdrum?


    Hab mich kürzlich wieder mal mit "Around The World" beschäftigt. Die Doubles auf der BD (in den Bridges) sind schon cool. Spielen die wenigsten so nach.

    Auch die Rolls (auch Doubles) auf der Hi-Hat in den Strophen.

    Ich denke auch, dass sich gute Musik durch eine gute "Passung" von Text und Musik auszeichnet.

    Und ich konsumiere Musik auch eher emotional-intuitiv. Was m.E. auch der Sinn der Sache beim reinen Hören ist. Bei Kunst geht's ja primär um Emotionen (bzw. sollte es das).

    Ich bin auch froh, dass ich es noch/wieder schaffe nicht nur aufs Schlagzeug und/oder tontechnische Aspekte zu achten. Was letztlich auch die Kunst beim Musikmachen ist -> das große Ganze sehen/hören/fühlen zu können, während das Handwerkszeug z.B. am Schlagzeug nur die Basis bildet.


    Mit Texten habe ich mich in der Regel erst beschäftigt, wenn mir bestimmte Stücke besonders gefallen haben. Kommt natürlich auch drauf an, wie schwierig die Texte rauszuhören sind (bei Deutsch als Muttersprachler i.d.R. einfacher, bei Englisch und schlechter Sprachverständlichkeit im Gesamtmix schwieriger).

    Fritz5

    Darauf, das als 9er zu zählen, wäre ich auch nicht gekommen. Für mich fühlt es sich eher als ein 3/4 mit Triolen an.


    Wikipedia gibt auch hier ein paar nützliche Infos:

    The tune uses Dorian mode. It has a typical Irish rhythm, classified as a slip (or hop) jig in 9/8 timing. An extra beat or two between chorus and verse is often added. Sometimes, the final line in the verses is sung with 7 strong musical beats (9/8 +

    12/8

    And frighten all the dogs on the rocky road to Dublin. (every strong musical beat is in bold)

    Rather than with 6 strong musical beats (9/8 + 9/8):

    And frighten all the dogs on the rocky road to Dublin.

    Slip jig - Wikipedia
    en.wikipedia.org

    Wer dieses nicht versteht, nun denn... Der macht dann eben fragwürdige Dichröhre-Videos.

    Das ist schon wieder so eine arrogante Verallgemeinerung, dass mir übel wird.

    Du siehst dich selbst wahrscheinlich in der selben spielerischen Klasse wie Erskine und Phillips (konntest halt nur nicht so viel üben ...), traust dich aber nicht mal was von dir zu zeigen. Das hast du ja nicht nötig ...


    Bitte schließt diesen Thread ...

    Noch mehr an den Haaren herbei gezogener Bullshit. Und vor allem völlig theoretisch, bei deinem spielerischen Stand (Zitat von dir aus dem "Paradiddle"-Thread auf meine Frage, wie alt du bist und wie lang du schon spielst):

    Zitat von Trommelfellaz

    Anfang 30j. & insgesamt 2 Jahre und 4 Monate

    Das 1te Jahr nur mit Hihat/Bass/Snare.

    Und seit April 2022 kann ich komplett Noten lesen.


    Ich entferne jetzt mein Abo von diesem Thread und kümmer mich mal weiter um mein Tagwerk. Bin gespannt, wann dann hier dicht gemacht wird.

    Also ich finde Dave Grohl Klasse (kenne nur ein Cover, ja ich meine das Cover) & Lars Ulrich gerade bei Lars Ulrich, finde ich die Drums maßgeschneidert zur restlichen Musik, hatte mal gegoogelt und dann habe ich gelesen, dass der Typ die Riffs mit konzipiert, ich finde das hört man auch. Was an dem jetzt schlecht sein soll, keine Ahnung, möchte ich gar nicht wissen 🤷‍♂️

    Joa, Dave Grohl ist doch schon ein gutes Vorbild. Der spielt aber auch sehr Songdienlich.


    Was Lars Ulrich betrifft ^^



    Ja mehr gibt es dann ja auch nicht, am schlimmsten ist Jazz, dass ist z. B. komplett überladen mit den 16tel Triolen, also den 6 Schlägen pro Puls, würde Jazz aus Quintolen bestehen wäre es populärer, so ist es technisch sehr versiert, vllt für TikTok Kurz-Videos zu gebrauchen 👍

    Das ist wieder so 'ne Aussage, bei der sich mir ein bisschen die Nackenhaare aufstellen. Triolen und Sextolen sind eng miteinander verwandt. Einen Halftime-Shuffle kann man bspw. auch gut als einen normalen Shuffle mit halbem Tempo und Sextolen statt Triolen zählen.

    Quintolen sind was völlig anderes. Deutlich schwieriger, eigensinniger und auch viel weniger populär.

    Die Definition dazu von Wikipedia finde ich tatsächlich sehr informativ. :)

    Als Kurzform von populäre Musik wurde der Begriff Popmusik anfangs für Rock ’n’ Roll und Beatmusik sowie davon abgeleitete „jugendliche“ Musikstile verwendet, aber auch in Abgrenzung dazu für den vom Swing abgeleiteten vorherrschenden populärmusikalischen Standard der 1950er-Jahre. Ende der 1960er-Jahre begann man, Pop als vorwiegend kommerziell, kurzlebig und leicht zugänglich dem Rock gegenüberzustellen. Popmusik ist durch Präsenz in den Musikcharts gekennzeichnet, typisch sind relativ kurze Lieder (genannt Popsongs) einfacher Struktur mit wiederholten Refrains und Hooks und tanzbaren Rhythmen und Tempi. Häufig wird Pop von verwandten Stilen beeinflusst, etwa Rock, Hip-Hop, Dance, lateinamerikanischer Musik oder Country. Das Genre wird international durch die US-amerikanische und britische Musikindustrie dominiert, erfährt aber auch regionale Ausformungen mit gelegentlich globaler Wirkung.


    Im Zuge der irischen Abende haben ich und der Rest der Band "The Rocky Road to Dublin" - von the high kings nie verstanden, mussten wir weglassen. Wenn mir das einer erklären könnte, wär ich sehr dankbar für.

    Nach kurzem Reinhören stelle ich erstmal fest, dass der Song von Triolen und 3/4 Takten geprägt ist. Eine genauere Analyse kann ich bei Bedarf machen.

    Was ist ein Tool Konzert?

    Geht um die Band "Tool": https://de.wikipedia.org/wiki/Tool_(Band)

    Die hatte ich letztes Jahr auch endlich mal live gesehen.


    mit aktuell 6 Bands regelmäßig spielen zu dürfen.

    Klingt neben einem Vollzeitjob sehr stressig. :/


    Ansonsten schließe ich mich den Vorrednern an. Als Vorbild würde ich mir den Drummer nicht nehmen. Spielerisch kriege ich das alles hin, was der da macht. Ich find's allerdings auch deplatziert und geschmacklos. Für sowas habe ich z.B. meine "drums only" Sachen auf Youtube gestellt. Bei Interesse -> Link in meiner Signatur (Hörzone) -> die Videos mit der grünen Schrift in den Thumbnails.


    Such dir lieber bekannte Drummer als Vorbild, die zu Recht so bekannt sind. Nur vielleicht nicht gerade Lars Ulrich ;)


    Tool wurde ja schon erwähnt:


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    Es geht um Charlie Puth - Light Switch.

    Das wird aber noch dauern, da der Song momentan noch viiiel zu schnell für mich ist und auch Interpretationsspielraum lässt in der kleinen Pause nach dem Wort "Switch". Hab ein Drum Cover dazu gesehen was mich förmlich umgehauen hat, obwohl der Song an sich jetzt gar nichts so besonderes ist, aber ein Schlagzeug macht jeden Song halt besser ;)

    Gerade mal mit Deezer in verlustfreier Klangqualität reingehört. Erstmal finde ich den Sound recht anstrengend. M.E. nicht schön produziert. Aber darum geht's ja nicht.


    Ja, das ist recht flott. Besonders schwierig eigentlich nicht, aber eben flott. Davon abgesehen ist das auf der Produktion aber auch kein echtes Schlagzeug, also programmiert.


    Schon im ersten Spieljahr zu Songs zu spielen halte ich für sinnvoll. Auch um das alles etwas aufzulockern. Die Songs sollten aber halt zum spielerischen Level passen. Da findet dein Lehrer sicher was Passenderes.

    Im weitesten SInne gibts schon noch ein paar mehr Schlagarten. Triples und Quadruples z.B.. Die Frage ist außerdem, inwieweit man bei Doubles den Rebound nutzt bzw. schlicht, um welche Geschwindigkeit es geht. Die vorn angestellten Doubles bei den Drags sind insofern spezielle Doubles, weil diese mit Rebound und leiser gespielt werden. Das ist kaum mehr vergleichbar mit langsam und ohne Rebound gespielten Doubles. Und sind dennoch keine Presswirbel.


    Besonders beim Grooven am Drumset ergeben sich für die führende Hand oft Patterns, die sich nicht mehr mit Rudiments vergleichen lassen. Mal davon abgesehen, dass die Füße dazu kommen. Z.B. schnelle einhändige 16tel, Ghostnotes. Oder 16tel in 3er Gruppen, was dann schon eher Triple-Strokes sind (nicht zu verwechseln mit Triplets / Triolen).


    Wie viel schwieriger die Rudiments in verschiedenen Kombinationen werden können, veranschaulichen "Stick Control" und natürlich die Wilcoxon Soli gut.


    Wenn ich mich warm spiele oder zu Beginn von Live-Soli meiner Wenigkeit bleibe ich mit den Sticks meistens erstmal auf der Snare. Man kann da auch abseits von Rudiments kreativ sein. Gern spiele ich z.B. aus einem 16tel RL-Flow heraus triolische Muster mit bspw. RRL, die dann für sich genommen in punktierten Achteln laufen. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

    Ja, das ist mir klar.


    Ja ich kann Paradiddles spielen, wahrscheinlich nicht so schnell wie du, weil du schon mehrere Jahre auf dem Buckel hast, aber ja zwischen 98-101 BPM bekomme ich die hin.

    Es geht nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um die spielerische Qualität (z.B. Timing), Ausdruckstärke uvm.

    Und wie viele Jahre man "auf dem Buckel" hat, ist auch zweitrangig. Es kommt eher drauf an, wie man diese Jahre nutzt und wo die eigene Reise so hingeht. Ich würde auch nicht auf die Idee kommen Unterricht zu geben wenn ich nicht auf einem gewissen Level spielen würde ...


    Die Frage ist ja wozu braucht man die überhaupt, es geht darum einen Doppelschlag mit rechts auf z.B. einen Floor-Tom zu machen ohne die linke Hand mit rüberzuziehen.


    Oder ein Doppelschlag mit links auf der Snare zu machen ohne die rechte Hand vom FL-Tom rüberzuziehen, dadurch spielst du gefühlt Hand-to-Hand weiter und hast eine 16tel Pause, weil der 4te Schlag nur ein "snap" mit den Fingern ist.


    Die Technik ist auch eine gute Übung für Flame's, also Up mit links und gleichzeitig ein Fullstroke mit rechts.

    Das klingt für mich alles sehr theoretisch. Paradiddles braucht man im Kontext am Schlagzeug bei "normalem" Hausgebrauch eigentlich selten bis nie. Ähnlich wie mit vielen anderen komplexeren Rudiments.


    Die Dinger heißen übrigens "Flam" - ohne "e". Die haben nix mit Flammen oder Beschimpfungen zu tun.

    Ich prüfe beim (Nach-)Stimmen auch, inwieweit der Teppich mit Tom-Anschlägen mitraschelt. Abgesehen von der Teppich-Spannung kann man das auch mit einer anderen Stimmung des Toms lösen. Problematisch ist, wenn das Snare-Reso mit einem Tom zu viel mit "resoniert".


    So ganz nachvollziehen kann ich das Problem von Obertönen und Teppichrascheln nicht mehr. Man braucht natürlich 'ne gewisse Zeit, um den "Sweetspot" bei einer bestimmten Snare zu finden. Ich mach ja nun regelmäßig Aufnahmen bei mir und gate die Snare gar nicht mehr - und wenn dann nur mal in Ausnahmefällen die obere Spur, und auch nur teilweise (mit Dry-Anteil). Die Teppich-Spur nie.


    Als eine Art Problem sehe ich da auch oft zu viel Parallelkompression und generell zu viel parallele Bearbeitung. Für gewöhnlich braucht man bei Drums kurze Release-Zeiten und viel Parallelkompression bringt eben auch sehr viel Sustain, Rascheln und Schmutz hoch. Parallel komprimiere ich nur noch meine ohnehin gegatete Bassdrum, um die leisen Schläge ein bisschen zu unterstützen.

    Für richtige Paradiddles müsstest du Fullstrokes, Downstrokes Tap's und Upstrokes beherrschen und dazu noch richtige Double-Stroke's spielen können (also den Stick bouncen lassen).


    Ab einem Tempo von 90-92 BPM, ist das Pflicht.

    Beherrschst DU das denn alles? ;)

    Davon abgesehen - was sind denn "richtige" Paradiddles? :/


    Ich beherrsche alle Rudiments bei "vernünftigen" Tempi und hatte ja dann auch noch "Stick Control" durchgespielt. Das geht noch deutlich tiefer. Allein ~200 Übungen nur mit Flams ...


    Jedenfalls will ich sagen, dass Paradiddles auch nur ein paar von vielen Rudiments sind.

    Das meiste davon kommt aus dem Militär/Fanfaren-Bereich. Gibt ja z.B. das "Swiss Army Triplet". ;)


    Bzw. will ich darauf hinaus, dass ich mich auch am Anfang nicht nur auf Paradiddles beschränken würde. Gerade am Anfang auch eher mal nur Singles und Doubles und dabei wirklich auf eine saubere Technik und Ausführung geachtet ...


    Und will man nicht nur in Fanfarenzügen, sondern eher in Bands spielen und das gesamte Schlagzeug beherrschen, sollten die Rudiments eher nur die Grundlage bilden.

    :thumbup::)


    Im Regelfall lass ich das Snare-Reso auch so wie es ist, wenn ich die Stimmung ändere. Wobei ich mit meiner 14er Starphonic Brass da z.Z. fast immer im mittleren Bereich um G3 bin - max. einen Halbton drunter oder drüber.


    Ich müsste noch mal messen. Natürlich spanne ich das Reso auch ordentlich. 370-380 Hz z.B., das reicht mir. Aber eben nicht zu extrem, nicht bis an die Reißgrenze.

    Für "gutes" Schlagzeugspiel ist schon noch etwas mehr als die Koordination der Gliedmaßen nötig. Stickhaltung, Spieltechnik, der "rhythmische Horizont" bzw. das Rhythmusgefühl, Feingefühl für Timing, Dynamik, Sound ... das sind alles Sachen, die sich entwickeln müssen.


    Um welchen Song geht's denn?


    Was das Üben angeht - und für mich zählt dazu auch, neues zu lernen:

    Sich neue Sachen zu erarbeiten ist anstrengend. Letztendlich sind das auch Prozesse. Neue Verknüpfungen im Hirn müssen sich bilden, die sich dann im Schlaf festigen.

    Die Qualität der Übesessions spielt dabei auch eine große Rolle. Man sollte da schon fit, klar im Kopf und konzentriert sein. Wenn man keine Energie oder keinen Bock hat, bringt das nicht viel.

    Etwas gelerntes und oft wiederholtes abzurufen erfordert weniger Anstrengung. So von wegen "das kann ich im Schlaf spielen ...".


    Das beantwortet auch z.T. die Frage zur Dauer und Häufigkeit der Übesessions. Bei mehr als 45 Min. ist 'ne Pause auf jeden Fall sinnvoll. Mehr als 2 Std. pro Tag müssen's nicht sein. Lieber jeden (zweiten) Tag ein bisschen als eine lange Session pro Woche - das ist schon richtig. 15 Min. sind m.E. aber etwas zu wenig, weil man auch erstmal "reinkommen" bzw. sich ein bisschen warm spielen muss. Weil 'ne halbe Stunde nur Paradiddles schnell eintönig werden würde ich das immer kombinieren. Die Paradiddles z.B. zum Warmspielen und danach Grooves und/oder Fills üben. Erst die Pflicht, dann die Kür ...