Beiträge von m_tree

    Ich habe vor gut 5 Stunden einen Ausschnitt vom zweiten Teil als Kurzvideo hochgeladen und finde das Resultat schon irgendwie erschreckend. In der kurzen Zeit hat das nun fast 1000 Klicks (ohne es selbst geteilt zu haben, nur durch den Shorts-Feed), während das komplette Video nach zwei Tagen etwa 200 Klicks hat. M.E. sollte es eher anders rum sein ...


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    Willkommen ;)


    Na da hast du dir ja was vorgenommen. Sieht auf jeden Fall alles sehr ordentlich aus, klingt gut, ist gut gespielt. Aus Erfahrung kann ich dir leider sagen, dass besonders der Anfang auf Youtube schwer ist und sich hinzieht. Ob ein Video mal steiler geht ist oft Glücksache und davon abhängig, wie gut es der Algorithmus mit dir meint.

    Was ich empfehlen kann ist, auch mal ein paar Kurzvideos zu machen. Zumindest bei mir gehen die im Schnitt deutlich besser, mit tendenziell deutlich weniger Aufwand. Eigentlich traurig. Erst vorhin hat ein Ausschnitt aus meinem "Schism"-Cover innerhalb von 2 Stunden doppelt so viele Klicks wie das komplette Cover in zwei Tagen gekriegt.


    Hab dich auch mal abonniert (weiß nicht ob du das sehen kannst, hab meine Abos nicht öffentlich).

    Hab's gestern fertig eingespielt. In einem Take ist's dann doch noch mal etwas anspruchsvoller. Auf Youtube gibts 'nen jungen Drummer, der das komplette Album in einem Take gecovert hat. 8|


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    Weil ich so'n Perfektionist bin hab ich da wahrscheinlich schon zu viel Zeit investiert, auch in den Mix. Aber hat mir echt Spaß gemacht, weil ich TOOL einfach mag. Das Album hatte ich als Teenager rauf und runter gehört.

    Aber wie "hörst" du das eigentlich alles raus wie in diesem Beispiel? So ganz ohne Transkription - geht das mit geschultem Ohr, oder nimmst du dir da auch Hilfsmittel her, indem du z. B. das Frequenzspektrum anschaust, wann eine Bass Drum drunter liegt und wann nicht?

    Grundsätzlich kann ich mir fast alles selbst raushören, wenn es gut hörbar ist und meinen rhythmischen Horizont nicht komplett übersteigt.

    In kompletten Bandmixen neigen aber z.B. Ghostnotes und leise Bassdrum-Schläge auch mal dazu, unterzugehen. "Moises" ist da auch nicht immer hilfreich. Bei Schism sind ein paar Schlagzeuganteile z.B. auf der Gitarrenspur.


    Um hier in diesem Beispiel an diffusen Stellen Bassdrum und Toms besser voneinander zu unterscheiden habe ich mir die Wellenform und das Spektrum tatsächlich angeschaut.


    Im übrigen haben die jenigen, die solche Transkriptionen erstellen, genau das selbe Problem. Ein paar Details am Ende z.B. höre ich auch ein bisschen anders als in der verlinkten Transkription notiert.

    Ich will auf jeden Fall ein komplettes und ungekürztes Cover machen, aber die Kapitelfunktion von YT nutzen. So kann man dann z.B. direkt zu Part 2 der Drums skippen. Ein Kurzvideo will ich ja eh noch später davon rausziehen.

    Augenschließen und Warten in der Pause hatte ich übrigens probiert und für doof befunden. Andere haben da ein bisschen Beckengeklimper gemacht, was auf der Studioversion nicht ist und Danny Carey nur live macht.

    In der Zwischenzeit habe ich gehört, dass ich immer noch nicht alles korrekt gespielt hatte (z.B. spielt er die Bassdrum noch öfter gleichzeitig mit Toms) und mir gestern mal diese Transkription angeschaut: https://musescore.com/user/6831511/scores/4151846

    Das haut schon ganz gut hin und bestätigt mir zu fast 100% das, was ich rausgehört habe.

    Wenn überhaupt will ich minimale Änderungen halt nur aus meiner eigenen künstlerischen Sicht und nicht wegen Unwissenheit oder Unfähigkeit machen.


    Da ich z.Z. noch unterwegs bin kann ich erst Ende der Woche damit weitermachen.

    Mal von den fehlenden Crashes und dem Pad abgesehen würde ich mir ums Equipment auch erstmal nicht so den Kopf machen. Mit dem vorhandenen Material kannst du definitiv arbeiten, wenn alles noch funktioniert. Evtl. nur mal Felle wechseln und alles durchstimmen.

    Die Hi-Hat wird halt ziemlich laut sein, wenn offen gespielt. Zu laute Hi-Hats können auch in härteren Gangarten problematisch sein, vor allem wenn die Snare nicht laut genug gespielt wird.


    Ansonsten würde ich mich erstmal voll aufs Spielen und die Songs konzentrieren. Inwieweit du dich da reinhängen musst kommt natürlich auf dein damaliges Level, die Dauer deiner Spielpause und den Anspruch der Band an.

    Ich hatte's auch schon erlebt, dass der Klick von Moises mal daneben liegt. Also das ist nicht immer zu 100% zuverlässig. Dahinter steckt ja 'ne KI.


    Versuch doch mal den Klick auf die Achtel zu stellen. Zumindest in der PC-Version mit Premium-Abo kann ich den Klick auch auf 0,5x oder 2x einstellen und auch so als Wave-Datei rausziehen. Davon mach ich z.B. bei meinem neuen Cover Gebrauch. Da sind aber auch zwei Stellen, an denen der Klick nicht mehr passt. Dort hab ich den in meinem DAW-Projekt einfach ausgemacht.

    Ich bin kein Experte und beim raushören der Noten bei solchen Songs etwas hilflos.

    Aber wie kommst du bei Viertel auf 215-225 bpm. Bei Achteln hätte ich sofort genickt. Oder hast du dich nur vertan?

    Ich komme da keineswegs auf Viertel und hatte geschrieben:

    Mit Vierteln kann man den Track nicht zählen. Die würden dann auf 215-225 bpm laufen, aber der Song "tickt" eigentlich langsamer.

    Womit ich mich auf deine folgende Äußerung bezog:

    12/8 passt jedoch zu dem Style nicht, auch wenn man es darin notiert werden könnte.


    Also blieb erstmal nur der 6/4 Takt übrig. Liege ich da richtig?

    ...

    Ich bin ganz klar von solchen Notationen abhängig. Ich mag diese Art der Stilistik sehr gerne. Ich werde wahrscheinlich sowas nie am Stück spielen können, aber ein bisschen mit daddeln möchte ich aber schon.

    Ob der Schreiberlin sich beim aufschreiben der Noten etwas dabei was gedacht hat?>>Ich glaube daran

    Sollte ich das Lied mal einem Schüler beibringen, würde ich da auch eine Transkription zu Rate ziehen. So mache ich es bei deutlich einfacheren Songs auch.


    Ich persönlich komme halt auch gut ohne Noten zurecht und guck mir auch keine anderen Covervideos an. Trust your ears ;)

    Und es gibt auch immer wieder Sachen, die im Gesamtkontext schwer bis gar nicht rauszuhören sind. Sollte der Schreiberling dann keinen drums-only Track zur Hand gehabt haben, können da auch mal schnell Vermutungen zu Fehlern führen.


    Mit "Moises" ziehe ich am PC immer fünf WAV-Dateien inkl. Metronom raus, die ich dann mit in den Proberaum nehme. Um genau zu wissen was gespielt wird (wo bspw. Bassdrum und wo Toms kommen) hatte ich den Drums-Track mitunter tatsächlich auch hinsichtlich Wellenform und Spektrum analysiert. Zusätzlich kann man es in einer DAW auch ganz einfach langsamer abspielen lassen.


    Wenn ich mir den Abschnitt "Time signature" da so durchlese komme ich einmal mehr zu der Annahme, dass sich die Band beim Songwriting da nicht so "theoretisch" Gedanken drüber macht. Es klingt bei TOOL halt zu keiner Zeit konstruiert oder aufgesetzt und genau das ist auch die Kunst bei so vertracktetem Zeug.

    Ich zieh da keine Noten bzw. Transkriptionen zu Rate, sondern höre mir alles selbst raus. Mittlerweile nutze ich ja die App "Moises", die u.a. einen Drums-only Track erstellt (den ich in meinem Mix dann weglasse). Dennoch musste ich für den Schlusspart schon eine genauere Analyse machen, um bspw. genau zu wissen wo er die Bassdrum und wo Toms spielt.

    Nach meiner Erfahrung liegen Transkriptionen auch mal falsch. Diesen "Umweg" spare ich mir einfach.


    Mit Vierteln kann man den Track nicht zählen. Die würden dann auf 215-225 bpm laufen, aber der Song "tickt" eigentlich langsamer. Wurde übrigens definitiv ohne Klick eingespielt.

    12/8 und 13/8 funktionieren für mich hier auch. Der Vorteil dabei ist, dass jeder Takt einen kompletten Durchlauf abdeckt und es weniger Taktwechsel gibt.


    Und ehrlich gesagt glaube ich, dass sich die Herren beim Songwriting gar nicht so viele Gedanken über die Taktarten gemacht haben.

    Auf Basis des Feedbacks hier hab ich mich schon dazu entschieden, wie ich es mache:


    Ein komplettes und ungekürztes Cover in einem Take. In der Pause würd' ich dann einfach die Sticks ablegen, Augen schließen und dem Song zuhören (Bild leicht abdunkeln oder so). One Take ist eh cooler. Zusätzlich werde ich dann noch ein Kurzvideo mit einem Ausschnitt vom Schlusspart mit der DoubleBass-Action veröffentlichen.


    Mal sehen wie ich's zeitlich hinkriege ...

    Danke erstmal fürs Feedback!


    Nach nochmaligem Anhören mit frischen Ohren hat sich Punkt zwei für mich schon geklärt. Werde ich so machen mit dem Wechsel der Kanäle je nach Perspektive. Ich glaube, das irritiert mit geschickten Schnitten weniger als wenn das Stereobild stellenweise "falschrum" (z.B. Hi-Hat links im Bild aber rechts im Mix) ist.


    Wie sieht es bei dir aus, wenn du dir eins deiner Lieblingsstücke anschaust/anhörst.

    Was machst du, wenn die Drums kurz aussetzen. Kaffee holen oder in der "Nase bohren"? Hoffe nicht. Du sitzt da und gehst trotzdem mit der Musik mit und lässt dich treiben. Das kannst du ruhig zeigen. Das sind Emotionen, die du rüberbringst. Nur so können/lernen auch Anfänger/Amateure die Essens in sich aufnehmen, die man braucht , um den Song ansprechend zu spielen.


    Es kommt natürlich auch drauf an, wie du deinen Cover sehen möchtest. Möchtest du nur den Drum-Part zeigen, dann wäre auch ein geteiltes Video denkbar oder zwei getrennte Videos.

    Ich habe TOOL und speziell auch das "Lateralus"-Album meistens als Gesamtkunstwerk genossen. Mir ging's da eigentlich weniger ums Schlagzeug. Wird aber auch mal Zeit, dass ich mich jetzt an ein TOOL-Cover wage.


    Deine Argumentation verstehe ich zwar, Youtube hat aber auch seine eigenen Gesetze. Damit angefangen, dass die Leute sich meine Videos ja weniger anschauen, um die Songs zu genießen, sondern eher um zu sehen was da am Schlagzeug passiert und wie ich spiele. Wenn man den Song "original" hören und genießen will, findet man den ja auch auf Youtube oder streamt ihn halt mit dem favorisierten Dienst.

    Weiter geht's auch damit, dass die Aufmerksamkeitsspanne der meisten Konsumenten nicht mehr all zu lang zu sein scheint. Kurzvideos im Hochformat z.B. dürfen maximal 60 Sekunden lang sein und sind z.Z. sehr populär (meine Kurzvideos kriegen mitunter 20x so viele Klicks wie "normale"). Mit den Analyse-Tools von Youtube wird bei normalen Videos außerdem ersichtlich, nach welcher Zeitspanne welcher Anteil an Zuschauern das Video noch schaut. Bei einem 3-5 Minütigen Video schauen nach der Hälfte der Zeit im Regelfall z.B. noch die Hälfte der Leute zu.


    Ansonsten weiß ich natürlich auch, dass "weniger mehr" ist. Ich würde das aber noch erweitern und konstatieren, dass es einfach darum geht, zur richtigen Zeit das richtige zu tun oder eben auch nicht zu tun. Wenn "gar nix" kommt an wichtigen Stellen, funktioniert das auch nicht. Weglassen geht eben nur, wenn man mehr machen könnte.

    Dass es um das "WIE" geht ist mir natürlich auch bewusst. Ich gehe bei solchen Videos immer sehr ins Detail und versuche den jeweiligen Vibe gut zu treffen. Mittlerweile nehm ich auch unterschiedlich große Sticks, je nach Stil. Für TOOL braucht's z.B. weniger Filigranität und mehr Punch -> also etwas schwerere / größere Sticks.


    Davon abgesehen, dass ich selbst gern auch neue Sachen lerne, um in Schwung zu bleiben, ist mir natürlich auch bewusst, was ich nicht kann. Danny Carey hat in dem Song die DoubleBass auf den Schlusspart beschränkt. Das ist technisch zwar gar nicht so besonders anspruchsvoll. Aber da ich kein guter DoubleBass-Spieler bin, muss(te) ich dafür noch mal extra üben und hab sogar mein Set leicht umgestellt.


    müsst ich mir mal ganz anhören, hab aber keine Nerven für so odd-zeugs :D

    Das schöne bei TOOL ist, dass man das beim Anhören eigentlich gar nicht so merkt. Das ist einfach "rund". Nur wenn man es nachspielt muss man erstmal überlegen, was da so los ist ^^

    Die Refrains habe ich ich in dem Teil als 13/8 ausgezählt. Beim Spielen mach ich mir aber keine Gedanken mehr darüber, dass das ein 13/8 ist. Hat man den "Flow" einmal drauf, läuft's.

    Nachdem ich einen neuen Raum bezogen und zwischenzeitig mit einem anderen Kanal experimentiert hatte, gibts nun mal wieder was von mir hier. Es handelt sich aber lediglich um ein Testvideo, da ich mir bei zwei Sachen unsicher bin und hier gern mal nach Rat fragen würde. :)


    Zum einen hatte ich vor, das Cover mit zwei Videos zu splitten. Die Drums machen mitten im Song ca. 100 Sek. Pause und ich gehe davon aus, dass die meisten Zuschauer da sowieso vorspulen oder sich den zweiten Part gar nicht erst noch anschauen. Beim Hochladen des Videos hatte ich aber auch noch die Idee, den Part selbst raus zu schneiden und mit Fade-Out / Fade-In zu arbeiten.


    Zum anderen will ich beim Video selbst mehr Perspektiven reinbringen und komplett auf Splittscreens usw. verzichten (außer gelegentlich 'ne Fußkamera). Das geht zwar ein bisschen auf Kosten der Bildqualität, weil ich mir drei oder vier ordentliche Camcorder z.Z. nicht leisten kann. Aber ich glaub den meisten ist das eh nicht so wichtig, wenn der Rest passt.

    So ist das Schlagzeug allerdings auch sowohl von vorn, hinten und seitlich zu sehen. Was bei meinem Mixdown mit ordentlich genutzter Stereobreite dann dazu führt, dass das Stereobild stellenweise nicht mehr zum Bildinhalt passt.

    Aus diesem Grund habe ich beim Videoschnitt immer mal die Kanäle (links und rechts) getauscht, je nach Perspektive. Um das Playback davon unbeeinflusst zu lassen habe ich das mit den Drums erst beim Videoschnitt endgültig zusammengefügt und auf Pegel gebracht.


    Ist als "nicht gelistet" eingestellt:

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    Gibts Meinungen / Ratschläge zu den beiden genannten Punkten?


    Im Januar will ich mich dann auch mal an ein Tutorial-Video wagen. Aber auf Englisch und alles in einem Take, mit extra Mikro für die Sprache. Ich will mich da mal genauer mit dem Handsatz der Tom-Fills von "Rosanna" befassen, so wie es Jeff Porcaro gespielt hat.

    OK, dann lass ich das mit dem Teilen sein.


    Je länger die Phasen sind, desto mehr Beiträge und Votes kommen wahrscheinlich bzw. hoffentlich zusammen. Auf der anderen Seite sind insgesamt acht Wochen schon ziemlich lang, das könnte zu langatmig werden.

    Bin mir auch unschlüssig, ob die Votingphase kürzer als die Spielphase sein sollte. Es ist schon wünschenswert, dass mehr Votes als Beiträge zusammen kommen.

    Mir machen die Zeiträume für die Phasen gerade noch Gedanken. Angepeilt hab ich ja wieder drei Wochen für die Spielphase und zwei Wochen für die Votingphase, so wie in der letzten Challenge. Man könnte die aber natürlich auch verlängern. Z.B. auf jeweils vier Wochen. :/


    Gibts dazu evtl. noch Meinungen?


    Ansonsten hab ich mir auch noch mal zu den Skill-Gruppen Gedanken gemacht und werde die anders benennen (soll nicht wertend rüberkommen). Im Thread dann in etwa so:


    Ich würde den Thread dann auch noch auf Facebook (Gruppen ...) teilen und anmerken, dass das gern allgemein geteilt werden darf.