Beiträge von m_tree

    Dann hab ich das schon grundsätzlich richtig gemacht. Abgesehen von der Steckdosenverfügbarkeit in meinem aktuellen Raum habe ich z.Z. alles an einer Steckerleiste mit Schalter bei der Tür, die ich nur beim Nutzen des Raums einschalte (so geht gleich das Licht mit an/aus, aber auch aus Sicherheitstechnischen Gründen). Habe von da aus halt zwei Verlängerungskabel, an denen noch mal Steckerleisten hängen. Lässt sich praktisch kaum anders bewerkstelligen. Ich ziehe da ja keine hohen Leistungen, sondern versorge halt ein paar LED-Lampen, PC, Bildschirm, Audio-Interfaces und Studiomonitore.


    Was ich auch interessant fande ist, dass XLR- bzw. Mikrofonkabel in der Nähe von Stromkabeln trotz der symmetrischen Führung mehr Störsignal drauf haben. Bin ich nach dem Umräumen eher zufällig drauf gestoßen und hatte das dann mal genauer analysiert. Seitdem sehe ich zu, Strom- und Audiokabel getrennt voneinander zu verlegen.


    Aber ich will den Thread mal nicht weiter kapern ...

    Es gibt doch genug Leute, die Transkriptionen mit Noten oder Tabs für bekannte Lieder erstellen. Nach meiner Erfahrung stimmen die auch nicht immer zu 100% (zumindest bei anspruchsvolleren Sachen, die im Gesamtmix schwierig rauszuhören sind). Sind aber defintiv ein Anhaltspunkt und wahrscheinlich besser als das, was irgend eine KI aktuell leisten könnte.

    Wobei ich es schon beinahe erschreckend finde, zu was KI mittlerweile fähig ist. Da fällt mir die App "Moises" ein, die ich selber nutze.

    Oder kürzlich die Überschrift eines Artikels im Netz: "Influencerinnen sind zunehmend keine echten Menschen mehr" :D


    Wenn du sowieso Gitarrenunterricht nimmst, frag doch mal deinen Gitarrenlehrer. ;)

    Ich habe mal ein bisschen recherchiert und herausgefunden, dass der Abstand des Absorbers zur Wand (bzw. Decke) dessen Dicke nicht überschreiten sollte. Sonst ergibt sich wohl ein Kammfilter für die Absorption selbst. Außerdem, dass Abstand zur Wand bei Flächenmäßg relativ kleinen Absorbern (wie z.B. 1 m²) wohl sowieso wenig bis gar nichts bringt.


    Was mich zu meinem ursprünglichen Plan zurückbringt, einfach Basotect an die Decke zu kleben. Ich will's nach Experimenten mit Schaumstoff und Steinwolle auf jeden Fall mal mit Basotect probieren.


    Werde mich dann (ab Oktober) mit Vergleichen bzw. Hörbeispielen hier melden. :)

    Wobei man bei Rush schon dazu sagen muss, dass Geddy von Anfang an eher notgedrungen den Gesang übernommen hat. So richtig Bock hatte da keiner drauf - er konnte die Töne halt nur besser treffen als die anderen :D

    Der Gesang war bei Rush schon immer gewöhnungsbedürftig. Wobei die dadurch so lang bestehende Trio-Formation dem generellen künstlerischen Schaffen der Band sehr gut getan hat, denke ich.


    Es gibt auch positive Beispiele:

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    Da es ja auch um DT ging - Mike Portnoy ist m.E. ein gutes Beispiel dafür, doch rechtzeitig aufzuhören. Ich hatte früher auch mal recht viel DT gehört und finde die älteren Sachen deutlich besser. Irgendwann hat sich das gefühlt alles nur noch wiederholt. Ich konnte sie vor 15 Jahren noch in Originalbesetzung sehen.


    Mit großen Konzerten ist das m.E. immer so eine Sache. Letztes Jahr war ich mit meiner Ex bei den Ärzten auf dem Tempelhofer Feld. Wir sind relativ spät reingegangen und standen ziemlich weit hinten. Bei 70.000 Menschen (oder noch mehr, k.A.) ohne Tribünen hat man dann nur noch was über die Leinwände gesehen. In Anbetracht der aktuellen Ticketpreise muss man sich dann schon fragen, ob man solche Hypes mitmachen will ...

    Ein gutes Gegenbeispiel war ein relativ kleines Tori Amos Konzert in Halle dieses Jahr. Die ist mittlerweile zwar auch schon über 60, aber das war ein sehr gutes Konzert mit Nähe zur Künstlerin, guter Sicht und gutem Sound.

    Ein anderer ist wiederum auf meinem eigenen Mist gewachsen (die Snare noch fetter machen ...) und deswegen verrat ich den auch nicht. :P

    das ist sehr bedauerlich ;(

    OK ... ist eh nur 'ne Spielerei von mir und die Ton- und Phasenpolizei würde mich dafür wohl steinigen ...


    Es geht dabei um eine Verbreiterung der Snare, wodurch sie gleichzeitig auch weiter vorn erscheint. Ich schicke dafür das Sample an zwei parallele, 100% L/R gepannte Tracks mit unterschiedlich kurzen Haas-Delays (z.B. 6 und 12 ms). Allerdings eben nur das Sample, weil es sonst wirklich fiese Phasenschweinereien gibt.

    Und ich mixe die Tracks auch nur subtil dazu, so wie das Sample selbst auch.

    punkdrummer

    Danke für den Rat. Der Zusammenhang mit dem Abstand zur Wand / Decke war mir geläufig. Hatte ich hier gar nicht bedacht. Wobei ich bei der Materialdicke die Faustregel von 1/10 der Wellenlänge im Hinterkopf hatte. Bei 10cm also theoretisch 343 Hz. Mit zusätzlichen 10cm Abstand, also insgesamt 20cm, wären es mit 1/4 der Wellenlänge etwa 430 Hz. Was in Anbetracht meiner Nachbearbeitung auch ok wäre.


    Ich werde die Absorber dann wohl mit etwas Abstand zur Decke montieren. Viel Platz wird über den Overheads sowieso nicht sein.


    Da ich bei sonst allem auch immer fleißig Vergleichsaufnahmen und Vergleichsmixe mache, werde ich das hier dann natürlich auch machen.


    Ich muss Toms freischneiden und meist kommt auf alles was closed abgenommen ist noch ein Sample.
    Das ist bei unserer Musik sogar förderlich, da sie eh sehr stark produziert klingen soll.

    Im Regelfall (also z.B. abgesehen von Metal-Bassdrums) sehe ich zu, alles so natürlich wie möglich zu lassen. Auch das EQing hauptsächlich auf "große Pinselstriche" zu beschränken und nur zu verschönern, nicht zu verbiegen. Wenn ich selber aufnehme, kann ich ja darüber den Sound nach Gusto vorformen ;)

    Ein (eigenes) Snare-Sample mische ich wenn dann nur dazu. Neuerdings nutze ich es vor allem für den Snare-Reverb und lass die eigentlichen Snare-Spuren komplett trocken. Ob ich das Sample selbst dann mit rein mixe, steht auf einem anderen Blatt. Diesen Kniff habe ich mir übrigens auch nur von den "Großen" abgeguckt. Ein anderer ist wiederum auf meinem eigenen Mist gewachsen (die Snare noch fetter machen ...) und deswegen verrat ich den auch nicht. :P

    Obwohl ich die Grenzflächen-Idee mit den Kugelkapseln durchaus interessant finde, wird das deutlich teurer als ein bisschen Basotect sein. Denn die Kugelkapseln müsste ich mir erstmal besorgen.

    Auch ansonsten bin ich da schon eher bei Nierenkapseln, die ich auch in der Höhe anpasse. Bspw. hänge ich die Mikros nicht mehr direkt über die Becken.


    Und ich nutze die Overheads auch nicht nur für die Becken. Da ich ja nun (mit Side-Snare) mit 14 Mikrofnen aufnehme, komprimiere und EQe ich das zusammen mit den weiteren parallelen Tracks lieber hauptsächlich als eine Einheit auf einem Gruppentrack. Mein EQ-Shape ist dort halt Höhen-lastig (mit einem "geschmeidig" klingenden EQ), ausgedünnt in den unteren Mitten und ein bisschen Bass-betont.

    Bei so vielen Mikros muss man halt auch generell das beherzigen, was man beim Abmischen oft beherzigen sollte: wenn etwas zu viel ist, nimm es raus. Wie auch immer (EQ, Lautstärke-Automation, Gate). So auch bei den Overheads: ich nehm da nur sachte was mit einem Low-Shelf raus, sodass im Bassbereich eine 6dB Dämpfung entsteht. Klingt halt besser in meinen Ohren. Und auch erst seit meinem letzten Video. Die ganzen Sachen davor waren immer ohne einzelnen EQ auf den Overheads (also flat -> nichts kastriert ;) ). Ich benutz für Drums nämlich auch keine Low-Cuts mehr, außer für Stützmikros an Becken.


    Werde dann hier berichten, wenn ich es ausprobiert habe. Natürlich mit Vergleich. :)

    Na ja ... normale Kleinmembran-Kondensator-Mikros wird man nicht als Grenzflächen-Mikros nutzen können. Ganz einfach weil diese hinter den Kapseln noch ein langes Gehäuse inklusive XLR-Anschluss haben, wodurch die Kapseln immer einen Abstand von z.B. 15cm zur Wand / Decke haben.

    Außerdem will man die Höhe ja evtl. auch zugunsten des Stereobilds anpassen. Die Basisbreite und Höhe von AB-Overheads haben schon einen großen Einfluss auf das Klangbild.

    Nee, ohne Overheads werde ich bei Aufnahmen nichts machen. Becken klingen nah abgenommen immer sehr scharf. Ich hatte schon ausgiebig an der Position meiner Stützmikros an Hi-Hat und Ride gefeilt, damit die nicht zu nervig klingen.

    Zumal die Overheads auch in Closemic-lastigen Mixes das Set "zusammenhalten" und ein räumliches Klangbild erzeugen.

    In meinem anderen Raum mit 200m² und knapp 4m Höhe kann man den Raumhall sehr gut nutzen, vor allem wenn man die Möglickeit mit Raummikros hat die auch mal 15m entfernt stehen.

    200m² und 4m hoch? Luxus! :huh: :thumbup:


    Ja, in kleineren Räumen hat man zum einen kaum Nachhall und zum anderen klingt der Nachhall auch eher besch...eiden. Ich weiß.


    Bin mittlerweile trotzdem ganz zufrieden damit, was ich da bei mir raushole. Es kommt halt auch sehr drauf an, welches Konzept man hinsichtlich Mikrofonierung und Mixdown fährt. Bei mir ist das z.Z. recht Closemic-lastig. Gehe seit kurzem auch so weit, immer ein (eigenes!) Snare-Sample zu nutzen und damit mindestens den Reverb zu füttern, die Tom-Mics im Mix komplett runterzufahren (nur bei Schlägen hörbar machen) und die Overheads untenrum wieder auszudünnen.

    Dennoch mache ich ganz gute Erfahrungen mit einem Raum-Mikro (Kugel), das ich mit sachter Nachbearbeitung leicht dazu mische. Es klingt dadurch schon etwas räumlicher und voller und vor allem Becken klingen etwas natürlicher und räumlicher (und auch "weiter hinten").


    Ich hatte ja auch 'ne Zeit lang fette Packen Steinwolle in zwei Raumecken (fast Raum-hoch), allerdings noch eingeschweißt und zusätzlich mit Folie umwickelt. Die hab ich mittlerweile rausgeschmissen. Vergleiche mit Aufnahmen haben gezeigt, dass die eigentlich hauptsächlich Platz weggenommen haben. :/


    DRUMK

    Für Aufnahemeräume ist ein Ansatz, an den Wänden Diffusoren und an der Decke Absorber einzusetzen. Spielen Aufnahmen keine Rolle und es geht nur um's Üben / Proben, brauchst du eigentlich keine Diffusoren. Dann geht's eher nur um Schadensbegrenzung mit Absorbern.

    Danke für die Antworten. Ich wollte das Thema sowieso mal näher beleuchten. Für Schlagzeugaufnahmen ist Nachhall ja durchaus wünschenswert, daher will ich - abgesehen von der Ecke mit dem Schülerschlagzeug - Absorber nur gezielt einsetzen. Je kleiner und niedriger der Raum, desto problematischer ist der Nachhall natürlich auch (Kammfilter, Raummoden ...).


    Ich werd's auf jeden Fall probieren im neuen Raum. Muss erstmal sehen wie ich die überhaupt befestige. Erstmal will ich 1m² 10cm Basotect genau über den OHs probieren. Mit unter 10cm will ich gar nicht erst anfangen - sonst werden ja nur Höhen absorbiert.


    Hab noch ganz alten Noppnschaum von einer Band aus einem früheren Raum da. Die hab ich 4-fach ineinander gestapelt, weil die viel zu dünn sind. Und die Noppen sehen auch nur schön aus, bringen akustisch aber gar nix. ^^


    Hohe Räume sind natürlich ein Traum für gute Aufnahmen. Bei z.B. 4m Deckenhöhe braucht man sich wohl keine Gedanken mehr über solche Themen hier machen. Wenn die Overheads Off-Axis von der Decke weiter entfernt sind als On-Axis vom Boden ...

    Vergleich:



    Ich beziehe ab Oktober einen neuen Raum und werde dort wieder eine relativ niedrige Decke haben (ca. 2,5m, evtl. etwas weniger).

    In meinem aktuellen Raum kommen Absorber über den OHs wegen Deckenlampen nicht in Frage.


    Bevor ich dann (10cm) Basotect besorge und befestige will ich mal fragen was das überhaupt bringt.

    Z.Z. stelle ich meine Overheads (Oktava MK-012, Niere) in AB mit ca. 50cm Basis in etwa 180cm Höhe (Kapseln) über dem Set auf. Habe sehr viele Aufstellungen probiert und das taugt mir z.Z. am besten so.


    Ich erhoffe mir von Breitbandabsorbern über den OHs deutlich weniger Erstreflektionen von der Decke. Nieren nehmen ja auch Off-Axis noch einiges auf.


    Ansonsten will ich den Raum für Aufnahmen weitgehend unbehandelt lassen und hauptsächlich Diffusoren einsetzen. Es soll nicht schalltot werden.