Beiträge von m_tree

    konkret bräuchte ich einen 11/4.

    Vers/Chorus 12 12 123 12 und in der Bridge 123 12 12 12 - das Metronom sollte nur jeweils die 1 clicken, also 1.1.1..1. Kennt / nutzt jemand von euch so etwas?

    Ich versteh auch nicht wie du da auf einen 11/4 kommst. Es sind ja in Summe 9 Zählzeiten, von denen im Vers/Chorus die 1., 3., 5. und 8. Zählzeiten und in der Bridge die 1., 4., 6., und 8. Zählzeiten betont werden sollen. Wenn ich das richtig verstehe.


    Mein erster Gedanke war intuitiv "DAW benutzen", weil ich sowas immer mit REAPER gemacht hab. Live und unterwegs hab ich so'n Spezialzeug noch nicht gebraucht.

    edith: m_tree Danke für das Video :thumbup:, spricht die Unterschiede gut an.

    Wollte ursprünglich nur ein Foto posten. Danke übrigens fürs Wiederholen des Videoinhalts ^^


    Eigentlich alle gängigen Stimmmethoden fürs Snare-Reso zielen auf ein "Reinstimmen" ins Snarebed ab (ich schreibe es im Folgenden mal gemäß deutscher Rechtschreibung groß und zusammen).


    Egal, ob man ...

    - die im Video erwähnte "Zollstock-Methode"

    - die "Anknall-Methode" in Masshoff-Manier

    - oder die "Abklopf-Methode" nach Tonhöhe

    ... nutzt.


    Das führt alles zu einem "Reinstimmen" ins Snarebed. Ich persönlich nutze eine Kombination aus der Abklopf-Methode (wie bei allen anderen Trommeln auch) und der Zollstock-Methode. Wobei ich die "gesamte" Tonhöhe des Resos zusätzlich noch mit einer Tuning-App prüfe.


    Ins Snarebed "reinzustimmen" heißt eigentlich auch nur, dass das Resonanzfell mit gleichmäßiger Spannung auf der Gratung aufliegt. Und nicht, einfach nur wie ein Irrer die 4 Spannschrauben neben dem Teppich anzuknallen.


    Im Video erwähnt er ja bereits Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Davon abgesehen, dass man selten Snares ohne Snarebed findet, eben auch sehr schmale, tiefe und "steile" Snarebeds. Er sagt ja auch dazu, dass man in letztere kaum noch reinstimmen kann und da zwangsläufig Wellen im Fell entstehen. Aus dem Grund bin ich auch kein Freund von zu schmalen und extremen Snarebeds. M.E. sollte der Spannreifen schon noch die Möglichkeit haben, das Fell ins Snarebed zu drücken.


    Eine "genutztes" Snarebed hat übrigens zur Folge, dass der Teppich weitaus sensibler / besser anspricht und eine geringere Teppich-Spannung ausreicht.


    Ob man nun ins Snarebed stimmt oder nicht - am Ende kommt's drauf an, wie's klingt. Ich rate dringend dazu, es wenigstens mal zu probieren.


    Ich überlege, bei Gelegenheit einen neuen Thread zum Thema mit Vergleichsaufnahmen (ins Snarebed gestimmt oder nicht) zu eröffnen. :)

    Das finde ich sowieso spannend: In meiner Schlagzeugschule stand geschrieben, wenn man die 4 Schrauben (jeweils 2 auf jeder Seite) um den Snare-Teppich herum tendenziell lockerer lässt, würde sich der Teppich mehr ans Fell schmiegen. Im Quell-Thread sagte nun jemand ( Niles war es glaube ich), man würde dort eher "reinstimmen". :/

    Nach wirklich allem, was ich über das Thema weiß, kann ich sagen, dass deine Schlagzeugschule es genau falsch herum beschreibt. Niles hat Recht.


    Moderne Snares - ausgenommen totale Billigeimer und besondere Modelle evtl. - haben ein "snare bed". Das sind Vertiefungen im Kessel im Bereich der Teppichauflage. Und da sollte natürlich auch reingestimmt werden, damit die ihren Zweck erfüllen. Das sorgt für eine leichte Wölbung des Fells in der Mitte auf der Teppichachse. Was wiederum dazu führt, dass der Teppich in der Mitte besser aufliegt bzw. vermeidet, dass die Teppichaufhängungen zu sehr ans Fell gedrückt werden.

    Letztendlich muss man den Spannreifen der Teppichseite dafür natürlich auch - mittels Spannschrauben - verbiegen. Was mit elastischeren Reifen besser geht.


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    Zum Thema kann ich sagen, dass die Spannreifen einen großen Unterschied machen können. Gewicht und Elastizität / Steifheit sind da die Hauptpunkte. Gussreifen sind am schwersten und steifsten, geflanschte Stahlreifen leichter und elastischer. Wobei es hier ja auch noch Varianten mit 2,3 und 1,6mm Wandstärke gibt. Holzreifen sind wohl noch deutlich leichter und elastischer, sind aber meines Wissens auch "dicker" bzw. haben mehr Volumen, was das ein Stück ausgleichen dürfte.

    Gussreifen klingen z.B. deutlich fokussierter und sind stimmstabiler bei Rimshots.


    Letztendlich ist das alles Geschmackssache. Für mich kommen auf Toms z.B. nur Stahlreifen in Frage. Und mit dem Kessel verschraubte Tomhalterungen (bei Mapex an den Spannböckchen verschraubt) und "echte" Standtoms. Also keine hängenden 14er und 16er und so 'n Quark.


    Momentan spiele ich eigentlich fast ausschließlich meine Tama Starphonic Brass 14x6", die mit speziellen Gussreifen ohne Löcher daher kommt. Diese sind oben auch nach innen gebogen. So erzeugen Rimshots einen geringeren Stickverschleiß.


    Probiere doch einfach mal testweise andere Spannreifen und nimm die Snare mit jeweils exakt gleicher Stimmung auf. Aber mit ordentlich ins snare bed gestimmtem Reso ;)

    @drummerjoerg 
    Ich gehe mal davon aus, dass der Threadstarter folgende oder 'ne ähnliche Lösung nehmen wird ;)

    Jedenfalls hat er sich seitdem nicht mehr gemeldet. Bin gespannt, ob überhaupt noch eine Rückmeldung kommt.


    Mein Einwand zu deinem Vorschlag war nicht negativ gemeint. Ich versuch's nur realistisch zu betrachten.

    Kinder und Jugendliche haben in der Regel auch noch nicht mit altersbedingten Hörverlusten zu kämpfen. Und in jungen Jahren ist die Regenerationsfähigkeit noch deutlich besser. Was natürlich trotzdem nicht heißt, dass man sich das Gehör vorsätzlich kaputt machen sollte ...


    Bei der Bassdrum kann ich das mit dem Monitoring noch einsehen. Die ist mit einer Attackreichen Mikrofonierung wirklich differenzierter zu hören.


    Aber ich halte den Vorschlag eher für Profilierungsdrang statt für angemessene Beratung. Ein mikrofoniertes Schlagzeug auf dem Kopfhörer hatte ich das erste Mal im Zuge von Bandaufnahmen.


    Den Einwand bzgl. der In-Ears kann ich hingegen nachvollziehen.

    mein Sohn (6 Jahre) übt jetzt seit knapp zwei Jahren Akustik Schlagzeug und ist jetzt dabei die eingeübten Schlagrhytmen zu Begleitmusik zu spielen, bzw. einfache und langsame Lieder zu begleiten.

    Für ein Akustikschlagzeug sollte der Kopfhörer die Außengeräusche abdämpfen. Hier mal die entsprechende Rubrik bei Thomann:


    Thomann Drummer Kopfhörer
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    www.thomann.de


    Weiter oben wurde schon der populäre "Vic Firth" Kopfhörer verlinkt.

    Eine Alternative zu Kopfhörern sind In-Ears, die auch die Außengeräusche dämpfen.


    Der Vorteil ist, dass die Kopfhörer oder In-Ears gleichzeitig ein Gehörschutz sind. Die Lautstärke, die ein Akustikschlagzeug entwickeln kann (nicht muss), kann auf Dauer Gehör-schädigend sein.


    Das wird so nicht hinreichend akzeptabel funktionieren, wenn dein Sohn ein Akustik-Schlagzeug spielt.

    Den "Raumklang" des Schlagzeuges mit dem Kopfhörersignal (eingespielte Musik vom Handy) vermischen wird laienhaft und unpräzise.

    Da würde man eine Mikrofonierung des Drumsets zuspielen müssen.

    Auch mit höherem Dämpfungsgrad der Kopfhörer funktioniert das durchaus zum Üben. Man muss die Kopfhörer ja nicht brechend laut machen.


    Man muss da keine Mikrofonierung des Drumsets zuspielen. Natürlich ist das besser - ich möcht's im Proberaum nicht mehr missen. Aber man sollte es im Verhältnis betrachten. Hier wären das Kanonen auf Spatzen und vor allem viel zu kompliziert.


    Ich hatte früher mit dem Vic Firth SIH1 Musik - und zwar Originale mit Drums - gehört und einfach dazu gespielt. Das geht schon.

    Spielt er auf einem Akustikschlagzeug oder auf einem E-Drum?


    Von Bluetooth würde ich zwar auch abraten. Wird aber nur eine Klangquelle wiedergegeben und diese erst nach der Bluetooth-Übertragung als Analogsignal gesplittet, spielt zumindest die Verzögerung keine Rolle.


    Sauberer ist aber auf jeden Fall eine komplett verkabelte Signalführung. Und am besten auch lossless (Audio-CD-Qualität).


    Ein Kopfhörerverstärker mit mehreren Ausgängen wäre tatsächlich eine gute Lösung. Beispiel: https://www.thomann.de/de/behringer_ha400.htm

    EDIT - wurde ja schon verlinkt ...

    Bei Remo ist Zentrieren nach meiner Erfahrung wichtiger als bei Evans. Mit Zentrieren meine ich aber auch nur, das Fell erstmal gleichmäßig auf (bei Toms und Bassdrum leicht erhöhte) Spannung zu bringen und ein bisschen in der Mitte zu reinzudrücken. Bei Remo knacken die Felle dabei dann meistens. Bei Evans nicht.

    Ich spiele seit vielen Jahren einen Mix aus Evans und Remo. Habe noch keinen Anlass gesehen, mich da festzulegen.


    Meine aktuellen Schlagfelle auf den Toms sind zum Jahreswechsel 1,5 Jahre drauf (die sollen dann auch bald durch neue ersetzt werden). Die auf der Bassdrum noch wesentlich länger. Zeitweise war ich auch sehr akribisch mit den Fellwechseln. Das Schlagfell meiner Hauptsnare wechsel ich aber immer noch relativ häufig. Da machen sich verschlissene Felle deutlicher und früher bemerkbar als bei Toms und Bassdrum.

    Kommt natürlich auch immer drauf an, wie häufig man die Felle bespielt. Aber ich nutze ja derzeit nur ein Set für alles. Wobei ich zwei Jahre eine Ersatzbassdrum (außer auf Gigs) benutzt hatte.


    Ein bereits benutztes Fell noch mal zu benutzen sehe ich nicht als Frevel an. Wenn man es wieder auf die selbe Trommel und an die selbe Position setzt.

    Bei anderen Trommeln kann es halt passieren, dass das Fell dann wirklich nicht richtig aufliegt. Wenn kleine Ungenauigkeiten bei der Verarbeitung (Rundheit und Planheit) oder auch einfach eine andere Beschaffenheit der Gratungen ins Spiel kommen. Die Gratung entscheidet ja - abgesehen von spitz oder rund - auch darüber, wie groß der tatsächliche Durchmesser der Fellauflagefläche ist.


    Ich denke auch, dass aus manchen Sachen unnötig eine Wissenschaft gemacht wird. Oder dass um manche Sachen ein Hype, ggf. mit finanziellen Investitionen, veranstaltet wird, wobei es an essenziellen Sachen mangelt.

    Kommt halt immer drauf an ...

    - Nachteil: das Drehen des Bassdrumfells bringt keine unbenutzte Fläche unter den Beater. Bei außermittiger Platzierung kann man eine frische Stelle des Bassdrumfells unter den Beater bekommen, indem man das Fell einige Grad dreht. So spart man viel Geld.

    Wundert mich auch insofern, weil ich das Drehen eines bereits zentrierten Fells eigentlich als NoGo in Erinnerung hatte. Wobei ich mein BD-Reso nicht drehe, damit das Remo-Logo oben mittig bleibt. Das Mikrofonloch hatte ich ungünstig platziert.


    Bei einer 22er trifft mein Beater auch nicht mittig auf. Ich würde dem Spielgefühl da auch immer den Vorrang geben. Zumindest, wenn der Abstand zur Fellmitte im Rahmen bleibt.

    Ich find's aus mehreren Gründen schon nachvollziehbar, dass es im verlinkten Video nur um Nahmikrofonierung geht. Das fängt schon damit an, dass sich die Unterschiede über Aufnahmen kaum anders rüberbringen lassen. Raummikrofone nehmen ohne die Nahbesprechung zu wenig Tiefbassanteil für so einen Vergleich auf.


    Davon abgesehen geht es an vielen Stellen halt auch hauptsächlich um Nahmikrofonierung. Bassdrums werden in kleinen Locations oft als einziges vom Schlagzeug verstärkt. Für mich spielt der Natursound bei der Bassdrum kaum eine Rolle mehr. Zumindest bei kompletter Mikrofonierung im Proberaum mit IE-Monitoring und entsprechend dimensionierten Gigs.

    Spricht für mich auch für ein Beschweren der Bassdrum. Denn die wird in Livesituationen meistens sowieso zuerst bzw. als einziges verstärkt. Auf mehr Attack gehe ich derzeit sowieso mit den Holz-Beatern.


    Und auch Mikrofoniert ist es am besten, das Sounddesign im Vorhinein darauf zu trimmen, dass man im Mix möglichst wenig verbiegen muss. Auf Basis dieses Grundsatzes habe ich meine Schlagzeugaufnahmen in den letzten Jahren verbessert.

    Transientendesigner nutze ich bei mir nur zum Zähmen von "Schärfe" auf Stützmikros von Hi-Hat und Ride. Ansonsten reicht mir die übliche Kompression zum Verdichten, um auch mehr Attack rauszuarbeiten.

    Das kann je nach musikalischer Situation besser oder schlechter sein.

    Ist halt Geschmackssache. Besser ist es deutlich seltener als schlechter, würde ich sagen. Egal ob im Studio oder live.


    - die Trommel ist insgesamt leichter => etwas weniger Attack, dadurch im Verhältnis mehr Ton

    Dem würde ich sowieso entgegenwirken. Weil ich ein Tom und ein Becken (je nach Situation ein Crash oder Ride) sowieso auf der Bassdrum montieren würde. Auch da sehe ich nur Vorteile: kompakterer Sound durch die zusätzliche Masse, besserer Stand der Bassdrum auch in schwierigen Situationen (fremder Teppich mit weniger Grip z.B.), Einsparen von Stativen.


    Bei den aktuellen Trends muss ich dann aber wohl auch ein Set individuell anfertigen lassen :/

    Habe heute eher zufällig folgendes Video angeschaut. Dabei ist mir dieser Thread hier wieder eingefallen.


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    Sehr gut gemacht, finde ich. Erstmal wird deutlich, dass Bassdrums mit mehr als 14 Zoll Tiefe ihren Ursprung wohl im Marketing und Konkurrenzkampf der Hersteller haben könnten.


    Obwohl ich es mir nur mit einem AKG K712 Pro angehört habe höre ich einen großen Unterschied. Und bringt mich zu dem Schluss, dass mein nächstes Set definitiv eine 14 oder 16 Zoll tiefe Bassdrum haben soll. Ich sehe da für mich eigentlich nur Vorteile:


    - deutlich kompakterer Sound, den man sonst nur mit Nachbearbeitung (z.B. der Benutzung von Gates) erreicht

    - besseres Spielgefühl durch direktere Ansprache und mehr Rebound (zumindest gehe ich davon aus)

    - weniger Platzbedarf, v.a. beim Transport

    Das Mitglied ist, das wurde schriftlich festgelegt, zum 31.12.23 bzw. 01.01.24 offiziell aus der GbR ausgeschieden. Bedeutet, dass es bis dahin noch Gesellschafter ist und wir das Video, um das es ja eigentlich nur geht, weiter benutzen dürfen.


    Da es momentan noch nicht ganz klar ist, wann wir ein Video aufnehmen können, es geht hier wahrscheinlich auch nur um zwei oder drei Monate oder so, war die Frage, ob man das Video trotzdem noch weiter benutzen darf.

    Es steht überhaupt nicht zur Debatte, dass wir selbstverständlich ein neues Video aufnehmen werden.

    Dann verstehe ich das Problem ehrlich gesagt nicht so ganz. An dem Spruch "Der Klügere gibt nach" ist m.E. durchaus was dran.

    Wenn ihr also sowieso ein neues Video aufnehmen wollt, ist die Sache doch eigentlich klar, oder? Seitens des ausscheidenden Mitglieds ist ja sehr viel Ego im Spiel. Wenn ihr nun auch auf euer Ego pocht entsteht ein Rechtsstreit, der Zeit-, Nerven- und Energieraubend, aber u.U. auch noch kostspielig ist.


    Davon abgesehen, dass solche Sachen natürlich schon interessant sind. Zwei Anwälte haben sich hier nach meiner Kenntnis schon zu Wort gemeldet.

    Verpixeln wäre sicher keine Lösung, es ist leider auf dem Niveau gelandet, dass man miteinander nichts mehr zu tun haben möchte. Und das würde dem Bandmitglied sicher auch nicht reichen, es möchte weder gesehen noch gehört oder mit uns in Verbindung gebracht werden. Schlimm, dass es soweit kommen musste.

    Heftig. Ich wollte schon nach dem entsprechenden Material fragen. Damit man mal einen Eindruck kriegt, worum es konkret geht. Aber das hat sich dann wohl erübrigt.


    Wie irrational Menschen z.T. "denken" (oder eher fühlen) und handeln ist schon immer wieder erstaunlich. Das bleibt auch unter (eigentlich) intelligenten Zeitgenossen ja nicht aus ...

    Ich hätte auch noch eine kleine Korrektur: die Fußmaschinen mit Band heißen Flexi Glide (nicht Velo Glide - das ist die HH-Maschine).

    DRUM TWIN PEDAL TAMAIRON COBRA, "FLEXI GLIDE, HP900FSWN
    DRUM TWIN PEDAL TAMAIRON COBRA, "FLEXI GLIDE, HP900FSWN DRUM TWIN PEDAL TAMA IRON COBRA, "FLEXI GLIDE"
    www.action-music.eu


    Von der Lever Glide HH-Maschine besitze ich derzeit zwei Exemplare - meine neu gekaufte von 2011 und eine etwas ältere gebrauchte.

    Beide Maschinen laufen butterweich. Ich kenne keine leichtgängigeren HH-Maschinen.


    Die Lever Glide ist gegenüber der normalen Velo Glide extrem viel leichtgängiger für mein Gefühl.

    18073400_800.jpgDas hängt sicher mit der indirekten Übersetzung der Lever Glide zusammen.


    Der Pedalweg ist so im Verhältnis etwas länger als der Zug an der Hi-Hat Stange. Ist gewöhnungsbedürftig. Erlaubt aber ein präziseres Öffnen / Schließen der Hi-Hat. Und bewirkt eine leichte "Entkopplung" des Pedals von der HH-Stange.


    Ich besitze auch noch diese Tama HH-Maschine mit direktem Kettenzug: https://www.thomann.de/de/tama_hh315d_hi_hat_stand.htm

    Sicher vergleichbar mit den Laufeigenschaften der Velo Glide.

    Ja, sehr guter Thread! :thumbup:


    Ich bin mal so frei und schreibe ein bisschen was dazu ...


    Die Iron Cobras bilden bei mir seit 15 Jahren auch eine Konstante. Angefangen hat es mit einer gebrauchten Flexi-Glide (mit Band) der 1. Gen.

    Diese hatte ich dann ein paar Jahre später durch eine neue Power-Glide der 2. Gen. ersetzt. Allerdings hatte ich mir zügig Rolling-Glide Cams besorgt und diese statt der Power-Glide Cams montiert. Die hohe Popularität der Power-Glide erschließt sich mir bis heute nicht und das Verschwinden der Flexi-Glide finde ich bedauerlich.

    Im gleichen Zeitraum kam eine Lever-Glide HH-Maschine bei mir dazu.


    Ich hatte, auch in den letzten Jahren noch mal, verschiedene Maschinen zum Vergleich angetestet. Darunter Pearl Eliminator, Mapex Falcon, Speed Cobra und vor wenigen Jahren auch die neue DW 5000. Das Spielgefühl der Iron Cobra hat mich aber immer wieder überzeugt. Derzeit habe ich noch eine doppelte DW 7000 als Zweitmaschine.

    Den Cobra Coil habe ich von Anfang an als Marketing-Gag empfunden und zeitnah demontiert. Auch die Fußstopper und die Gewichte für die Beater nutze ich derzeit nicht. Direkte Vergleiche bei Aufnahmen mit den wesentlich schwereren DW-Beatern brachten zu Tage, dass mehr Masse nicht direkt mehr Punch / Impact bedeutet.


    Auffällig finde ich auch den (m.E. bedauernswerten) Trend zu immer mehr Plastik statt Metall. Ganz übel wurde es bei den neuen HH-Clutches, weil der Mechanismus m.E. auch nicht richtig funktioniert. Ich besitze drei der alten Clutches aus Metall und habe an denen absolut nichts auszusetzen.


    Vor kurzem habe ich dann auf die Holz-Beater umgerüstet. Ohne Fellschutz sollte man die nicht benutzen. Der Attack macht schon Spaß. Die Bassdrum wird in allen Lebenslagen und mit allen Mikros etwas präsenter und durchsetzungsfähiger.


    Auch vor kurzem habe ich mir wieder den Befestigungsmechanismus fürs Slave-Pedal an der HH-Maschine besorgt. Auch mit Klettband und anderen Maßnahmen bekomme ich mein Slave-Pedal nicht 100% zuverlässig fixiert. Das ist auch so ein exklusives Feature der Iron Cobras.


    Als störend empfinde ich immer wieder aufs neue das Klappern im Case. Das soll wohl mit der 3. Generation behoben worden sein. Ansonsten finde ich das nämlich sehr praktisch. Auch das Aushängen der Federn statt (De-)Montieren der Beater und Verstauen dieser im Case / Bag finde ich praktisch.


    Ich plane, mir auch noch eine zweite doppelte Iron Cobra anzuschaffen. Ein zweites Exemplar der Lever-Glide HH-Maschine habe ich seit diesem Jahr auch da.

    Ian Paice (Deep Purple) hat meines Wissens auch so einen Hang zu (nicht ganz eindeutig) triolischem Feel in seinen Grooves. Kann bei Interesse mal Beispiele raussuchen.

    Bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine sowas wie Black Knight oder Child in Time hat schon einen leichten Shuffle.


    lg

    Die eindeutig geshuffelten Sachen meine ich auch nicht. Hatte da z.B. den hier im Sinn:


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    Wobei ich gerade festgestellt habe, dass die Hand-to-Hand gespielte Hi-Hat am Anfang eindeutig triolisch / sextolisch ist.