Beiträge von m_tree

    Danke! 8)


    An dem Ding hatte ich schon länger gebastelt. Von der visuellen Umsetzung abgesehen habe ich in der Zwischenzeit auch ein paar Feinheiten am Sound, besonders am Mixdown, verbessert.



    Alle Schläge laufen auf dem quintolischen Raster in einem 4/4 - d.h. 4x5=20 Zählzeiten. Durch die "Hand to Hand" Geschichte werden die 1 und die 3 mit rechts und die 2 und die 4 mit Links gespielt.

    Der Clou ist dann, dass ich die jeweils zweiten mit rechts gespielten Zählzeiten betone. Das betrifft Akzente auf der Hi-Hat, das Öffnen der Hi-Hat, die Ride-Glocke und das China. So kommen grundsätzlich 5 Betonungen auf den 4/4.

    Zusätzlich spiele ich dann noch 16tel-Quintolen in Dreiergruppen in die Betonungen.


    Das ist übrigens vergleichbar mit "Swag Drumming", das auch auf Quintolen aufbaut. Ich habe hier halt einen etwas anderen (für mich einfacheren) Ansatz.


    Mit der Hauptsnare bin ich auch zufrieden vom Sound. Die Side-Snare bekommt bald ein neues Schlagfell. Eigentlich bräuchte die auch eine bessere Mikrofonierung und auch noch neuen Teppich und neues Reso.


    Vorbereitet ist bei der Performance der grundsätzliche Flow (soll ja Grooven) und der grobe Ablauf. Zu letzterem gehören Einstieg- und Schlussfill, der Beginn auf der Side-Snare, die geöffnete Hi-Hat, der Wechsel aufs Ride und China ... der Rest ist frei improvisiert. Ich hatte auch Entwürfe mit unter einer Minute Spieldauer.


    Die 10-12-14-16" Toms sind genau in der Reihenfolge aufgestellt.

    Es ist wieder mal Zeit für was Eigenes / drums only :)


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    Ob man eher gleichmäßig stimmt oder nicht ist genau so Geschmackssache wie die Frage nach dem 14er oder 18er Standtom.


    Daher auch meine Empfehlung an den TE, selber auszuprobieren. Es muss nicht unbedingt ein teures Tom aus der gleichen Serie sein.


    Ich würde mir das passende 14er besorgen und ein günstiges 18er, das klanglich und optisch dazu passt. Und dann selber probieren ;)

    Dann besorgt man sich halt mal günstige Toms aus anderen Serien, aber mit möglichst gleicher Holzart, Bauweise (Gratungen), Spannreifen und natürlich gleicher Befellung. Zum Testen ...

    Ich spiel z.Z. ein 14er eines anderen Herstellers in Kombination mit den anderen drei Toms (10, 12, 16).


    Und wenn Geld so eine große Rolle spielt, würde ich erstmal die günstigere und sowieso naheliegendere Variante wählen und die Reihe mit einem 14er schließen. Den Luxus und die Extravaganz eines 18ers kann man sich später ja immer noch gönnen.


    Der Hinweis kam schon, vielleicht solltest du öfter mal aufmerksam vorangegangene Beiträge lesen.

    Vielleicht solltest du mir nicht erklären, wie ich meine Zeit nutze ...

    Dann sollten ergonomische Aspekte zweitrangig sein (und für ein 14er gibts zur Not auch längere Beine). Was mir noch so einfällt:


    Was spricht eigentlich dagegen, ein 14er UND ein 18er zu kaufen? So hättest du volle Flexibilität. Denn das Kit soll ja ein Allrounder sein. Dann sind alle erdenklichen Aufbauten und Kombinationen möglich. Zur Not auch mal 10+14" für kleine Clubgigs. Oder im Kontrast dazu der Bonham-Style -> das 14er auf einem Snarestativ und 16+18" dazu.


    Wie ich schon sagte sollte sich das vor allem daran orientieren, wo du tonal mit den Toms hin willst. Ohne ein 14er hast du immer eine Lücke bei gleichmäßiger Stimmung.

    Vier Zoll Abstand vom Hängetom zum (kleinsten) Floortom sind auch eher bei Aufbauten mit nur einem Hängetom üblich. D.h., ohne das 10er wären 16+18" Toms m.E. naheliegender. Mit dem 10er wäre eine geschlossene Reihe mit dem 14er naheliegender.


    Es heißt übrigens "das" Tom (nicht "die" Tom).

    "Ohne Rücksicht auf Verluste" würde es bei mir nicht nur um ein Schlagzeug gehen, sondern:


    Räumlichkeiten mit einem 50m² Aufnahmeraum (>4m hoch), mit komplett eingerichtetem Tonstudio

    Unterrichtsraum nebenan

    ein großes Studioset nach Gusto

    ein mittelgroßes Roadset mit dazugehörigem Kleinbus (bzw. ein Kleinbus fürs Touren mit "fest installiertem" Roadset)

    mehrere Sets für den Unterricht

    Meines Erachtens kommt das vor allem drauf an, wie du die Toms tonal gestalten willst. Mit verschiedenen Stimmungen hat man zwar viel Spielraum. Allerdings klingen hohe und tiefe Stimmungen nicht nur anders, sondern spielen sich auch anders. Sollen die Toms also einheitlich klingen und sich auch einheitlich "anfühlen", solltest du in einer ähnlichen Tuning-Range bleiben. Was wiederum dazu führt, dass die Kesseldurchmesser die tonalen Abstände grob vorgeben.


    Willst du also eine Reihe mit vier Toms in tonal (ungefähr) gleichen Abständen, solltest du ein 14er rein nehmen. Willst du hingegen die Hängetoms von den Standtoms tonal abgrenzen, dann macht sich ein 18er gut. Die Hängetoms sehr tief und die Standtoms (mit 18er) sehr hoch zu stimmen, um ein fehlendes 14er auszugleichen, halte ich für Schwachsinn.


    Quinten (7 Halbtöne) pro vier Zoll Differenz finde ich auch gut. Mir ist das mittlerweile aber etwas zu wenig. Momentan stimme ich mit 10-12-14-16 das 10er und 16er auf eine Oktave Abstand (12 Halbtöne) und pro zwei Zoll Differenz gleichmäßig mit großen Terzen (je 4 Halbtöne).


    Zwei Floortoms auf einer Seite finde ich übrigens sowieso schon etwas schwierig von der Ergonomie her. Mit knappen 1,7m Körpergröße wären mir 16+18" da schon aus dem Grund etwas zu fett.

    Das mit dem analyzer würd mich interessieren. Gibts es da auch eine einfachere methode, um zu messen in welchem bereich die gitarren sind und wo ich bin?

    Ja, die gibt es. Du wirst deine Becken aber sicher nicht danach aussuchen, in welchem Bereich sich die Gitarren bewegen. Es gibt typische Präsenzbereiche für E-Gitarren und Becken, die man betonen kann. Achtet man da bei den Aufnahmen und beim EQing drauf kriegt man relativ einfach Transparenz in die Sache.

    (Mikrofonierte) E-Gitarren-Amps haben grundsätzlich den Vorteil, dass sie sich mit Becken kaum in die Quere kommen. Denn da ist über 5 kHz i.d.R. nicht mehr viel los. Ganz anders als bei Akustik-Gitarren.


    Wieso sollte ein becken keine tonhöhe haben?

    Hat ein kleineres becken nicht grundsätzlich einen kleineren pitch als ein größeres?

    Natürlich haben Becken eine wahrgenommene Tonhöhe. Allerdings keinen definierbaren Grundton. Und auch wenn man einen Grundton definieren würde, würde dieser im unteren Mittenbereich liegen und das ist bei Becken der Bereich, der eine untergeordnete Rolle spielt und bei der Nachbearbeitung eher zurückgeschraubt / nicht betont wird.


    Faustregel:

    Kleine Becken klingen höher als große.

    Dicke Becken klingen höher als dünne.

    Dünne Becken sprechen schneller an als dicke.

    Große und dicke Becken haben höhere Lautstärkereserven, brauchen aber auch mehr Schlagenergie für einen vollen Klang.

    Dünne Becken klingen verwaschener als dicke (besonders gut bei Rides zu beobachten).

    ... und so weiter. ;)

    Suchen tut er nicht, er schreibt nur gerne.

    Jepp - scheint so ...


    Mein Budget ist derzeit -300€ :(


    Ich kann gut verstehen, wenn es an Geld für Equipment mangelt. Kenne ich selbst.

    Man kann das allerdings auch vernünftig kompensieren. Z.B., indem man übt, spielt und sich an dem erfreut, was man hat. Mit der Zeit ist dann sicher auch der ein oder andere Euro übrig für ein gebrauchtes Becken. Oder auch zwei.


    Tonhöhen gibts bei Becken nicht. Das sind Geräusch-Instrumente. Trommeln eigentlich auch, wobei die durchaus benennbare Grundtöne erzeugen und stimmbar sind.


    Für mich bedeutet „komplex“ ein großer frequenzbereich, bzw auch ein hintergrund-„schimmern/rauschen“,


    Interessant :)

    Kleiner Tipp dazu von mir: Besorg dir Mikros, Interface und DAW. Mach Testaufnahmen von verschiedenen Becken zum Vergleich und benutze einen Analyzer, um deren Spektrum zu visualisieren. Du wirst feststellen, dass du mit solchen Aussagen z.T. auf dem Holzweg bist ...

    Es ist einfach Geschmackssache. Das ist völlig individuell. Daher sind solche Threads ab einem gewissen Punkt relativ sinnfrei.


    Selber ausprobieren, Erfahrungen sammeln und schlauer werden ... wenn man das Equipment gefunden hat, das einem taugt, kann man sich damit auch gut ausdrücken.


    Ich spiel am liebsten auf meinem eigenen Set. ;)

    dass manche becken einfach von grund auf im mix untergehen

    Bei kompletter Mikrofonierung geht nix unter, wenn der Mischer weiß was er tut.


    Ich kann dich auch insofern beruhigen, weil Becken häufig eher zu laut als zu leise sind. Die übersprechen auch noch zusätzlich in Mikrofone an Snare und Toms.

    Eine spielerische Qualität ist, abgesehen von Jazz, den Trommeln gegenüber den Becken eine vernünftige Lautstärke zu entlocken.


    Also entspann dich und probiere die Becken, die dir gefallen. Ein bisschen "try & error" ist da schon auch dabei. Da ist Gebrauchtkauf- und Verkauf eine gute Sache.

    Kurz noch mein Senf dazu:


    Regeln sind dazu da, um sie zu brechen. :P


    Such dir einfach das Equipment zusammen, das dir persönlich taugt. Dadurch findest du deinen persönlichen Sound. Vieles sind auch spielerische Sachen (Performance). Z.B. das Lautstärkeverhältnis von Trommeln und Becken. Auch die Banddienlichkeit im dynamischen Sinne ist vor allem eine spielerische Sache.


    Mach dir lieber mehr Gedanken ums Spielerische als ums Equipment.

    m_tree ja, ist natürlich immer eine Frage mit welcher Intention man ein Raummikro benutzt, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Und wie gesagt, es geht um eine bestimmte Klangvorstellung. Wenn man den RHCP Blood Sugar Sex Magic Sound will, dann helfen einem roommics auf denen nur Becken sind leider nicht weiter. Aber wie gesagt, das sprengt hier den Rahmen.

    Wenn man den Sound von diesem Album will braucht man erstmal einen Raum, der groß genug ist und entsprechend klingt (Luxus!) und einen Drummer wie Chad Smith, der die Trommeln auch mit Schmackes spielt, damit da was vernünftiges auf den Raummikros drauf ist.


    Ist z.B. die Hi-Hat im Verhältnis zur Snare viel zu laut, fangen die Probleme schon viel früher an. Z.B. beim Snare-Mic, wenn Ghostnotes auch eine Rolle spielen.

    Aber ok - das sprengt den Rahmen hier ...


    Ich war schon vor einiger Zeit begeistert von deinen Aufnahmen. Das stelle ich gar nicht in Frage. Ist halt sehr umfangreich angesetzt.

    z.B. unbrauchbare Roommics wegen zu lauten Becken im Verhältnis zu den Kesseln

    Damit ist man dann schon in einem Bereich, den man Geschmackssache nennt.

    Ich finde es z.B. ganz praktisch, wenn ein Raummikro die Becken gut einfängt. So bekommen sie im Mix eine Portion Räumlichkeit und Tiefe, ohne zusätzlichen Reverb. Künstlichen Reverb nutzt man ja eher für die Trommeln, weniger für die Becken.


    Ein Raummikro mit Kugelcharakteristik funzt auch in einem kleineren Raum gut.

    Ich zerre das mittlerweile auch lieber mit Schmackes an statt es einzeln zu komprimieren.


    Alles in allem halte ich das auch für etwas zu umfangreich. Wenn da Leute mit wenig bis gar keiner Erfahrung in allen Bereichen teilnehmen - schwierig ...


    Wünsche aber viel Erfolg :thumbup:

    und Noten eher als notwendiges Übel betrachte.

    Notwendig ja, um meine schlechte Merkfähigkeit zu kompensieren :D

    Ich hab schneller Songs rausgeschrieben als auswendig gelernt.

    Ich schreibe mir statt Noten einfach ein paar Eckdaten auf: Taktart, Tempo, Rhythmik, Einstieg, wichtige Breaks / Fills, Ending ... mit dem Ziel, dass ich beim Gig dann nicht mehr drauf schauen muss.


    Jeff Porcaro z.B. war nach eigener Aussage kein guter Notenleser / Vom-Blatt-Spieler. Überhaupt gibts auch viele bekannte Schlagzeuger, die man nie mit Notenblättern sieht.


    Das betreffende Fill hier habe ich in 5% der Zeit oder so rausgehört und direkt gespielt statt mit einer von den Notationen aus dem Startbeitrag gelesen und "gespielt".


    Notwendiges Übel für mich jetzt eher, weil mir schon wichtig ist, dass meine Schüler von Anfang an Noten lesen können und in der Hinsicht nicht den Weg gehen, den ich gegangen bin. Wobei man das rhythmische System mit Noten m.E. auch besser erklären und eben Übungen mit nach Hause geben kann.

    Ich denke, dass dieses Fill sowieso blöd zu notieren ist. Am griffigsten wäre es mit punktierten Achteln, finde ich. Weil das immer Abstände von drei Sechzehnteln bzw. punktierten Achteln sind. Im Prinzip ein triolischer Flow, der ein höheres Tempo hat.


    Ansonsten bin ich mir sehr sicher, dass das beim Songwriting und Ausarbeiten rein aus dem Gefühl gekommen ist. Klingen tut's ja fett. Aber notiert sieht's komisch aus.


    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich sowieso kein Vom-Blatt-Spieler mehr werde und Noten eher als notwendiges Übel betrachte.

    Jetzt hab ich verstanden wie du es meinst. Mit 8 Sechzehnteltriolen meinst du quasi 8 Noten im Sechzehnteltriolenraster - eine Sechzehnteltriole besteht ja schon aus 6 Zählzeiten. Ich bezog mich mit jeder zweiten Note der Sextolen auch auf die Snare Ghosts. Aber nicht die aus deiner Notation. ^^


    Ich will's jetzt aber auch nicht unnötig zerreden. Gute Arbeit auf jeden Fall :thumbup:

    Die Notation habe ich gesehen. Aber du spielst ja auch andere Sachen mit rein, die nicht der Notation zu entnehmen sind.


    Sechzehnteltriolen und Sextolen kommen meines Wissens aufs selbe raus, bezogen auf die Viertel.

    Gut gespielt! Und ziemlich crazy. Du spielst bei den "Twists" auf der Snare immer die zweiten Noten der Sextolen, oder?


    Das kriegt viel zu wenig Aufmerksamkeit, auch auf Youtube.


    Ein Tipp von mir: Youtube normalisiert alles auf -14 LUFS (Durchschnitt nach EBU R128). Allerdings nur nach "unten". Dein Audiotrack ist 6,5dB leiser (Rechtsklick ins Video -> Statistiken für Interessierte). Es bekommt den Videos gut, wenn sie Lautstärkemäßig mithalten können.

    Bei so perkussivem Material wie Schlagzeug ist es leider oft nicht so einfach, auf diese Lautstärke zu kommen.