Beiträge von m_tree

    Ich richte gerade meinen neuen Raum ein und musste für den Anschluss der Mikros ein Multicore-Kabel besorgen, um das wie geplant zu machen. Das ist erstmal die günstigste und effektivste Lösung.


    Nun sind die Kabelquerschnitte eines solchen Multicore-Kabels ja sehr gering im Vergleich zu einfachen XLR-Kabeln. Angesichts der geringen elektrischen Leistung (Mikrofonsignale), die übertragen wird, sicher kein Problem. Oder doch? Spielt die Isolierung auch eine Rolle (trotz der symmetrischen Übertragung)?

    Was ist mit der zusätzlichen Steckverbindung?


    Das Multicore-Kabel verlängert bei mir derzeit nur 8 der 13 Kabel. Die Overheads will ich je mit (meinem einzigen) 15m Kabel und einem 10m Kabel + Multicore anschließen. Auch deswegen beschäftigt mich, ob das Multicore-Kabel irgendwelche klanglichen Einbußen hat.


    Ein befreundeter Elektriker hatte sich vorher um die Elektrik im Raum gekümmert. Ich habe bereits da schon drauf geachtet, dass die XLR-Kabel genug Abstand zu Stromkabeln haben.

    sämtliche Grooves, die die alle spielen, wurden ja eh von Bernard Purdie erfunden😁

    Jepp - den Rosanna-Shuffle hat Porcaro ja auch nur aus je einem Groove von Purdie und Bonham zusammengebastelt ^^


    So wie sich die Möglichkeiten rhythmisch und tonal rein mathematisch weiter "aufbrauchen" ist es auch deswegen so schwer geworden aus der Masse herauszustechen, weil das spielerische Level immer weiter angestiegen ist.


    Seit ein paar Jahren mache ich ja hin und wieder auch mal ein Youtube-Cover. Ich betrachte das aber eher als eine Phase, zumal ich zwischendurch ja auch immer mal ein kreatives drums-only Video mit Nerd-Stuff einschiebe.

    "Fest" war ich bisher in mehr Bands mit eigener Musik aktiv als in Coverbands. Ich habe mich in der Zwischenzeit insoweit mit Musikproduktion beschäftigt, dass ich selber ab und zu mal 'ne Rechnung für Mixing / Mastering schreibe.

    Man kommt halt irgendwann auf den Boden der Tatsachen und der sieht so aus, dass es nicht nur sowieso schon schwer geworden ist irgendwas "neues" zu erschaffen. Sondern auch, dass es mitunter auch schon schwer ist, überhaupt die richtigen Leute zu finden. Was außerdem erst funktioniert, wenn man sich selbst gefunden hat.

    Dazu kommt, dass man heutzutage z.T. auch mit Covermusik kaum noch vernünftig Geld verdienen kann.


    Durch meine Youtube-Covers konnte ich jedenfalls auch was lernen, weil ich mich immer sehr genau mit dem Original beschäftige und perfektionistisch bin (lieber ein Video weniger und dafür ordentlich). Es kommt halt auch immer drauf an, wie man das macht und was man selbst für sich raus zieht.

    Ich finde auch, dass der Vergleich mit Bonzo hinkt. Die Art und Weise, wie EES sich über Youtube verkauft und bekannt geworden ist, war damals sowieso nicht möglich. Aber auch unabhängig von den technischen Möglichkeiten, die das (mehr oder weniger) "künstlerische Schaffen" und dessen Vermarktung ja doch stark beeinflussen, halte ich den Vergleich für schwierig. Bonham ist als Drummer der Band Led Zeppelin bekannt geworden. Er war Mitglied dieser Band, die mit eigenen Stücken weltbekannt und kommerziell erfolgreich geworden ist.

    EES ist so gesehen ein Solokünstler, wobei er nur covert und sich über Spieltechnik, Geschwindigkeit und lustige Einlagen verkauft. Der Vergleich mit einer Zirkusnummer ist da gar nicht so weit hergeholt, finde ich.

    Bei Bonham war das alles nie Thema. Der hat einfach zusammen mit seiner Band Kunst erschaffen. Man stelle sich vor, Bonham hätte es so wie EES gemacht ... :/

    Sorry wenn ich Raum für ein Missverständniss ließ. Mein Post bezieht sich auf Gründe dafür, Alternativen zu Hickory zu wählen bzw. er widerspricht Deiner Aussage, das seien lediglich „Sparvarianten“.

    Die Verkaufsstatistik habe ich nicht kommentiert und die kann mir egal sein.

    OK. Sparvarianten sind es nicht. Ich bezog mich dabei halt auch auf den Fakt, dass Hickory in Europa keine natürlichen Vorkommen hat und daher importiert werden muss.


    Meint ihr diese Schraube unter dem Teller wo das unteren Becken aufliegt? Ist die nicht zum schräg stellen des unteren Beckens gedacht, wenn man den Kontakt zwischen den Becken etwas in die Länge ziehen möchte, wenn man den Fuß vom Pedal hoch nimmt?

    Ja, die ist zum Schrägstellen des unteren Beckens. Primär geht's dabei eigentlich um den "Chick", wenn die Becken nur durch Treten des Pedals / Herunterdrücken des oberen Beckens aneinander schlagen. Der ist deutlich lauter und akzentuierter, wenn die Becken nicht plan aufeinander treffen.


    Ansonsten ist das, zusammen mit dem Spiel des oberen Beckens in der Clutch, alles Geschmackssache. Das geht ja auch weiter mit dem Abstand der Becken zueinander, der Größe der Becken usw. ...

    Schön wäre es, wenn man immer die Option hätte, "seinen" Stick auf Wunsch mit Nylontip zu bekommen, um bei sonst gleichem Spielgefühl nur den anderen Klang zu erhalten.

    Einige populäre Stick-Sorten gibts doch sowohl mit Holz- als auch Nylontips. Ist halt die Frage, wie wählerisch man da ist. Ich bin da mittlerweile flexibler geworden und komme mit den Standard Vic Firth 5A z.B. bestens zurecht.


    Mal von der Popularität (und der langen Haltbarkeit) von Hickory abgesehen empfinde ich die Dichte von Hickory als sehr passend für Sticks. Ist zwar sicher auch Gewöhnungssache, aber leichtere Holzsorten taugen mir persönlich nicht so.

    Meines Wissens ist Hickory das Standard-Holz für Drumsticks. Andere Holzsorten sind eher Sparvarianten.

    Das würde ich so nicht sagen.

    Eiche wird gewählt, weil sie stabiler und härter ist.

    Ahorn wird in den meisten Fällen (und von mir seinerzeit 100%) gewählt, weil es leicht ist.

    Hainbuche eigentlich auch. [...]

    Hier mal ein paar aktuelle Zahlen von http://www.thomann.de


    7A 5A 5B 2B



    Ziemlich eindeutig ;)


    Zitat aus Wikipedia: "Einige, aber nicht alle, Hickory-Arten haben ein hartes, belastbares und haltbares Holz."


    ..für mich der Grund, warum ich nur noch Nylon-Tips nehme. Muss man aber mögen.

    Jepp. Ich mag's nicht und Sticks mit Nylonköpfen sind i.d.R. auch teurer. Macht sich klanglich vor allem auf Rides und klaren Fellen bemerkbar.


    Bin ich eigentlich der einzige, der diese Schraube fürs untere Becken nutzt?

    Nee. Ich benutz die auch. Wobei bei schräg einstellbaren Maschinen wie den zweibeinigen Iron Cobra (welche ich spiele) und je nach Abnutzung der Filze an der Clutch oft auch ohne die Schraube die Becken nicht ganz plan / parallel aufeinander aufliegen.


    Ausfransen der Schäfte hat m.E. auch viel mit Rimshots, der Beschaffenheit des Spannreifens und allgemein Beckenspiel (auch auf Crashes) zu tun.

    Ich habe mal gehört, dass Typen wie z.B. Mike Mangini, Marco Minnemann (man möge die Liste fortführen) wohl schon fast Autisten sind.

    Das ist Quatsch.


    Das sind ganz normale Aliens.

    Ich habe ja das kleine Wörtchen "fast" (Englisch "almost") dazu geschrieben. Und im nächsten Satz bereits meine Zweifel an dieser Behauptung geäußert.

    Fakt ist aber wohl, dass das keine "normalen" Gehirne mehr sind. Um's mal so auszudrücken.

    Mit "spieltechnisch kaum zu toppen" meinte ich vor allem die Geschwindigkeit, mit der er sich ja auch verkauft. Die schneller abgespielten einhändigen Covers sind schon ziemlich crazy. Das ist auch das, was ich zunächst cool an ihm fand. Dieser sarkastische Unterton zusammen mit den m.E. teilweise echt lustigen Videos. Aber irgendwann wird's halt fad.


    Das Schöne bei Akustikdrums ist ja, dass man so vieles auf unterschiedliche Art und Weise machen kann. Das fängt schon damit an, wie man stimmt und wie man mit dem Rebound arbeitet. Ich hab nämlich so meine Zweifel, dass er alle seiner schnellen Chops auch auf einem "weich" gestimmten Set machen könnte. Und noch mehr Zweifel, dass das mit anständiger Mikrofonierung auch noch nach was klingt. Vergleichbar mit Hochgeschwindigkeits-DoubleBass-Blasts, die irgendwann auch nur noch mit sehr hoher Stimmung / viel Rebound und Samples funktionieren. Oder eben gleich E-Drums.


    Dass so hohe Skill-Levels mit viel Fleiß und Disziplin verbunden sind, sollte klar sein. Ich denke aber nicht, dass man das nur darauf runterbrechen kann. Um Maßstäbe zu setzen muss man schon auch einfach ein Freak sein und die Sache um der Sache selbst willen so exzessiv auf die Spitze treiben. Das verfolgt dann kein bestimmtes Ziel mehr - z.B. um mit Band XY auf Tour gehen zu können oder so.

    Ich habe mal gehört, dass Typen wie z.B. Mike Mangini, Marco Minnemann (man möge die Liste fortführen) wohl schon fast Autisten sind. Weiß nicht inwieweit man das ernst nehmen kann. Aber irgendwo kommt das jedenfalls her. Sonst könnte es ja jeder.

    Gebrochene Sticks sind eigentlich der "worst case", fast vergleichbar mit gerissenen Fellen. Verschleiß entsteht auch auf andere Art und Weise. Z.B. zersplitterte Köpfe / Tips, stark zerfranste und zerdellte Schäfte (durch Rimshots, Becken, z.T. auch Rimclicks) und aber auch einfach Abrieb von den Händen. Halten Sticks mal bei mir besonders lang, ist letzteres dann irgendwann der Grund fürs Ausmustern. Der Abrieb (Schweiß, Hautpartikel, Schmutz, ...) verringert nämlich den Grip.


    Ich brauche auf jeden Fall auch welche, die nicht so dick sind, aber wenn sie zu dünn sind (7A Nova) hab ich auch mal probiert fliegen sie mir ständig aus der Hand.

    Das sollte eigentlich nicht passieren. Stichwort Stickhaltung und Spieltechnik.

    tschino

    Ich kann es aktuell leider noch nicht sagen, da es eine Tom ist, die ich evtl. kaufen wollte.

    Im besten Fall ist die Trommel in makellosem Zustand und funktioniert einwandfrei. Solche Falten sind auch zu sehen, wenn nicht richtig gestimmt wurde. Und, wie bereits gesagt wurde, wäre ein Fellwechsel dann sowieso ratsam.


    Frag den Verkäufer doch mal nach weiteren Fotos, bevor du es kaufst. Ich nehme an, dass es sich um einen kompletten Kesselsatz / ein komplettes Schlagzeug handelt?

    Meines Wissens ist Hickory das Standard-Holz für Drumsticks. Andere Holzsorten sind eher Sparvarianten. Schon allein deswegen weil Hickory eine nordamerikanische Sorte ist (Import).

    Die Gründe dafür liegen in der Widerstandsfähigkeit dieses Holzes. Die Beschaffenheit bzw. Dichte eignet sich m.E. tatsächlich am besten für Sticks. Habe nie ernsthaft Sticks aus anderen Holzsorten gespielt.


    Nachdem ich fast immer ausschließlich bei Markensticks war, kaufe ich seit letztem Jahr öfter mal die Nova 7A (Billigmarke von Vic Firth). Eigentlich hatte ich nur mal welche für Schüler besorgt, da ich immer 5A spielte. Mittlerweile nutze ich 7A aber selber gern für filigraneres, aber auch einfach leiseres und ausdauernderes Spiel. Hab ja eh nicht so große Hände.

    Die Nova sind im Vergleich zu den "echten" Fic Firth etwas Kopf-lastiger, auch bei den 5A zu beobachten. Bei den 7A empfinde ich das genau richtig.


    Es stimmt, dass die Nova etwas häufiger und auf z.T. eigenartige Weise brechen als die "echten" Vic Firth. Das liegt eben wirklich daran, dass für die teuren Modelle "besseres" Holz selektiert wird. Allerdings macht der deutlich geringere Anschaffungspreis das locker wett.

    Geht mir mittlerweile ähnlich. Schaue mir sein Zeug kaum noch an. Es wiederholt sich halt alles immer wieder.


    Spieltechnisch kaum zu toppen und auch immer mit lustigen Einlagen. Aus künstlerischer Sicht aber eben ... na ja ... das Coole fand ich bei ihm, dass er sich selbst nicht so ganz ernst genommen hat. Davon ist mittlerweile aber nicht mehr viel übrig, find ich.

    Nachdem es ja in letzter Zeit etwas ruhiger geworden ist auf meinem Kanal, mal wieder ein Video. Eigentlich sollte's ein Promo-Video werden mit einem Basser hier aus der Gegend. Da wird aber nun doch nichts draus. Um meine Arbeit nicht einfach wegzuwerfen habe ich es mal hochgeladen.


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    "Honky Tonk Women" von den Stones. Fängt mit zarten 110 bpm an und geht am Ende bis auf 125.


    Ich fänd's mal interessant solche Nummern mit konstantem Tempo zu hören. Und eine Diskussion darüber, wann Temposchwankungen musikalisch sind und wann nicht.


    Weil ich mich gerade wieder mal mit dem Track beschäftige (irgendwann wird's langweilig - ich weiß) - bei "Rosanna" von Toto sind mir vorhin auch kleine Zieher innerhalb des Songs aufgefallen. Bei den Übergängen zu den Refrains -> die Abschläge (BD und Crashes) laufen deutlich langsamer, während das Fill (über die Toms) deutlich beschleunigt ist. Fällt halt nicht auf und klingt "normal", wenn man es nur so kennt.

    Es kommt auch immer auf den Einzelfall an. Die Zählweise sollte nicht nur zum Puls, sondern auch immer zur jeweiligen Spielpraxis passen.

    Bspw. hat es ab einer bestimmten Geschwindigkeit keinen Sinn mehr, Achtel und/oder Sechzehntel auszuzählen. Die Achtel laufen in "Seven Days" auf etwa 185 bpm. Da bleibt kaum Zeit mehr, um die Sechzehntel zu zählen. Wie man diese zählen würde, ist übrigens auch nicht festgelegt. Ich würde die einfach mit "e" zählen, weil die Achtel ja schon gezählt werden.

    Generell passt es zur Praxis, mehr Zählzeiten zu spielen als zu zählen. In "Seven Days" z.B. die Sechzehntel auf der Hi-Hat.


    Alle Zählzeiten laut auszuzählen ist eher was fürs Verständnis und fürs langsame Üben.

    Sting - Love is stronger than Justice (7/8)

    Sting - Seven Days (5/8).

    Hab ich zumindest ergooglet. Ob die Sheets so richtig sind weiß ich nicht. Mir muss bitte mal jmd. erklären wie man zählt. Klar 3/4 und 4/4 kann ich. Aber wie zähle ich einen 5/8 oder 7/8-Takt?🤔

    Verstehe die Frage nicht so ganz. Einen 5er zählt man halt 1-2-3-4-5. Wobei im Falle von "Seven Days" der Backbeat auf die 4 kommt. Insofern fühlen sich die 1 und die 4 hier für mich betont an. Also 1-2-3-4-5.


    Die Taktart sagt ja kaum etwas über die eigentliche Rhythmik aus. Je mehr Zählzeiten vorhanden sind, desto mehr Möglichkeiten gibts auch. Einen 7er kann man z.B. "luftig" gestalten mit nur einem Backbeat oder etwas interessanter mit zweien.

    Ein studierender Klassik-Schlagzeuger sagte mir außerdem mal, dass CS "unsaubere" Doubles spielt... :S

    Bezieht sich das auf die Bassdrum?


    Hab mich kürzlich wieder mal mit "Around The World" beschäftigt. Die Doubles auf der BD (in den Bridges) sind schon cool. Spielen die wenigsten so nach.

    Auch die Rolls (auch Doubles) auf der Hi-Hat in den Strophen.

    Ich denke auch, dass sich gute Musik durch eine gute "Passung" von Text und Musik auszeichnet.

    Und ich konsumiere Musik auch eher emotional-intuitiv. Was m.E. auch der Sinn der Sache beim reinen Hören ist. Bei Kunst geht's ja primär um Emotionen (bzw. sollte es das).

    Ich bin auch froh, dass ich es noch/wieder schaffe nicht nur aufs Schlagzeug und/oder tontechnische Aspekte zu achten. Was letztlich auch die Kunst beim Musikmachen ist -> das große Ganze sehen/hören/fühlen zu können, während das Handwerkszeug z.B. am Schlagzeug nur die Basis bildet.


    Mit Texten habe ich mich in der Regel erst beschäftigt, wenn mir bestimmte Stücke besonders gefallen haben. Kommt natürlich auch drauf an, wie schwierig die Texte rauszuhören sind (bei Deutsch als Muttersprachler i.d.R. einfacher, bei Englisch und schlechter Sprachverständlichkeit im Gesamtmix schwieriger).

    Fritz5

    Darauf, das als 9er zu zählen, wäre ich auch nicht gekommen. Für mich fühlt es sich eher als ein 3/4 mit Triolen an.


    Wikipedia gibt auch hier ein paar nützliche Infos:

    The tune uses Dorian mode. It has a typical Irish rhythm, classified as a slip (or hop) jig in 9/8 timing. An extra beat or two between chorus and verse is often added. Sometimes, the final line in the verses is sung with 7 strong musical beats (9/8 +

    12/8

    And frighten all the dogs on the rocky road to Dublin. (every strong musical beat is in bold)

    Rather than with 6 strong musical beats (9/8 + 9/8):

    And frighten all the dogs on the rocky road to Dublin.

    Slip jig - Wikipedia
    en.wikipedia.org