Beiträge von m_tree

    Ian Paice (Deep Purple) hat meines Wissens auch so einen Hang zu (nicht ganz eindeutig) triolischem Feel in seinen Grooves. Kann bei Interesse mal Beispiele raussuchen.


    Ansonsten gibts allerdings sehr vieles zwischen Raster-genauem Binär und Ternär. "Angeshuffelt" heißt für mich z.B. eher, schon auf den Punkt ternär zu spielen, aber eben nur ein paar triolische Zählzeiten einzustreuen.

    Doch, da irrst du dich gewaltig. Du erzählst kompletten Blödsinn. Sorry.


    Ich hab's weiter oben erklärt.


    Was du meinst ist "Joint Stereo" bei verlustbehafteten Codecs.

    Deezer bietet (und das macht ein Kumpel von mir) eine normale und eine hochauflösende Version der Songs. Ich weiß aber nicht, was da für den Künstler übrigbleibt. Ist es nur die Auflösung und für den Künstler ist alles gleich?

    Deezer bietet seit letztem Jahr auch im Standard-Abo zusätzlich noch verlustfreie Klangqualität (CD-Qualität in FLAC) an. Hier mal ein Screenshot der Windows / PC-Version:



    Ja, auch ich kann hier die Vorzüge einer Hifi-Anlage nicht nutzen. Das ist ein offensichtliches Problem. Ich selbst hab ja auch keinen Lust auf 4 Nachbarn, die ihre Musik mit vollem Verstärkereinsatz hören wollen. Im Zweifel schließe auch ich die Kopfhörer an den Hifi-Amp an.

    Genau so sehe ich das auch. Ich versuche mich so zu verhalten, wie ich es mir von anderen auch wünsche. Und da ich selbst relativ Geräusch-empfindlich bin, verhalte ich mich lieber ruhig. Zum Krachmachen hab ich meinen Proberaum :P


    Kann mir jemand FLAC erklären?

    Grundsätzlich basiert das auch auf PCM-Audio. Die Audio-CD, WAVE, AIFF u.a. sind PCM-Audio. Dabei wird das Signal wie in einem Koordinatensystem mit Zeit- und Wertachse dargestellt. Die Bittiefe (16 bit bei der Audio-CD) entspricht der y-Achse, die Samplingrate (44,1 kHz bei der Audio-CD) der x-Achse. Der Vorteil ist, dass das gesamte Verfahren - im Rahmen der durch die Auflösung gesteckten Grenzen - vollkommen verlustfrei ist. Audio-Esoteriker mögen da zwar mitunter anderer Meinung sein (Treppchenbildung u.ä.), aber es ist wirklich verlustfrei, unabhängig von Oversampling (z.B. 96 kHz statt 44,1 oder 48 kHz).


    FLAC wendet nun eine Dateikomprimierung ähnlich wie ZIP an, um das PCM-Audio zu komprimieren. Das braucht dann nur noch 2/3 des Speicherplatzes, so ganz grob.



    Was Streaming im Musikbusiness angeht:

    Ich denke, dass das Problem schon viel früher seinen Lauf nahm. Nämlich tatsächlich schon mit MP3 und der entsprechend einfachen Vervielfältigung, die ja durch Raubkopien und Tauschbörsen auch zunehmend nicht nur für den Eigenbedarf war. Später kam z.B. Youtube dazu.

    So gesehen könnten die Streamingdienste auch ein kleiner Rettungsanker sein. Aber dass die Branche unter der derzeitigen Vermarktung stark leidet ist vollkommen klar.

    Was Dynamikkompression betrifft geht's, wie so oft, um das Maß. Komplett unkomprimierte Musik will sicher keiner hören. Nicht mal Klassikkonzerte mit hoher Verlaufsdynamik und wenig bis keiner Nahmikrofonierung werden komplett unkomprimiert gelassen.

    Das gilt auch für rein digitale und "sterile" Aufnahmen. Ohne ein bisschen Sättigung und ggf. auch Rauschen klingts einfach dünn und steril. Tonbandaufnahmen werden immer noch eine besondere "Musikalität" nachgesagt. Das hängt auch mit der Sättigung und der damit zusammenhängenden leichten Kompression zusammen, aber auch der Eigenschaft, unschöne Details zu verdecken (z.B. sehr scharfe Transienten).


    Der springende Punkt ist halt, dass lauter immer "besser" klingt. Da reicht schon ein halbes Dezibel eines ansonsten 100% gleichen Mix/Masters, dass man die lautere Version als besser empfindet. Dadurch ist der loudness war ja überhaupt erst aufgekommen.



    Was Datenkompression betrifft, muss man noch zwischen verlustfreier und verlustbehafteteter Komprimierung unterscheiden. Verlustfrei ist z.B. FLAC. Verlustbehaftet ist z.B. MP3 und dessen Nachfolger AAC. Verlustbehaftete Codecs nutzen Psychoakustik und lassen Anteile weg, die das menschliche Gehör kaum noch wahrnehmen kann. Z.B. sich verdeckende Frequenzen. Bei niedrigen Bitraten werden die Höhen zusätzlich steilflankig beschnitten.

    Bei 128 kbps MP3 vs. Audio-CD kann man schon noch einen sehr deutlichen Unterschied hören (mit ordentlichen Kopfhörern und nicht ganz ungeschultem Gehör). Schwierig wird's dann so ab 192 kbps. Dazu sollte man anmerken, dass MP3 sowieso veraltet ist und neuere Codecs wie AAC (Youtube z.B. nutzt AAC) eine höhere Klangqualität bei gleicher Bitrate haben.


    Es stellt sich im Zeitalter von Terabyte-Festplatten und schnellem Internet sowieso die Frage, wozu man noch knauserig bei Audiobitraten sein sollte. Zumal Videos deutlich höhere Datenmengen mit sich bringen.


    Solange diese Codecs auch so genutzt werden, wie sie gedacht sind, ist das alles auch noch kein größeres Problem. Aber es kommt leider sehr häufig vor, dass verlustbehaftete Codecs, teilweise mehrfach, noch mal verlustbehaftet encodiert werden. Und das klingt dann einfach sch...


    Es geht bei den verlustbehafteten Codecs übrigens nicht nur darum, was man noch bewusst als Unterschied wahrnehmen kann. Andrew Scheps hatte mal in einem Vortrag erläutert, dass verlustbehaftete Codecs tendenziell anstrengend klingen. Weil das Gehirn auch bei höheren Bitraten immer dazu angehalten ist, die noch fehlenden Anteile wieder rein zu interpretieren.


    Also ich setze mittlerweile nur noch auf FLAC, wo es geht. Mich ärgert schon, dass ich für meine Videos noch keine vernünftige Lösung gefunden habe, eine lossless Audio-Spur für den Upload zu implementieren. So, wie es Youtube bzw. Google für Musikvideos empfiehlt.



    Und was Streaming betrifft ...

    Wer sagt denn, dass man das nur mit dem Smartphone machen kann? Ich nutze Deezer auch am PC mit einer ordentlichen Soundkarte und bei Bedarf meiner Hifi-Anlage. Streaming als FLAC in CD-Qualität.

    Deutlich Höhere Auflösungen (z.B. 96 kHz und 24 bit) sind für fertige Masters ziemlich sinnfrei. Zumal es absoluter Quatsch ist, im Nachhinein die Auflösung zu erhöhen (was einmal weg ist, ist weg).

    Also von der Klangqualität her muss Streaming nicht schlechter sein.

    Mein Smartphone benutze ich nur zum Telefonieren und kurze Chats - für alles andere halte ich Computer einfach für überlegen.

    Jepp. Ich nutze WhatsApp am PC mit Tastatur wahrscheinlich öfter als mit dem Smartphone. Deezer auch.

    In den kleinen Supercomputern sind zwar mittlerweile auch OctaCores und so verbaut, aber diese CPUs sind nicht vergleichbar mit denen in PCs. Die Tendenz lässt sich ja schon bei Laptops vs. Desktops beobachten.


    Bei der Hifi-Anlage am PC sollte man halt auf ordentliche Wandler der Soundkarte achten. Onboard wurde da zumindest früher oft Mist verbaut.

    Hab noch 'nen Hifi-Verstärker daheim, daran hängen zwei passive 2-Wege Boxen (eigentlich Studio-Monitore) mit 6,5" Tieftönern. Benutze ich aber kaum. Ich mach daheim z.Z. alles mit Kopfhörern.

    Und hab halt im Proberaum zwei aktive 2-Wege Monitore mit 5" Tieftönern am Audio-Interface.


    Generell kann man sagen, dass eine ordentliche Stereo-Anlage (ggf. mit Subwoofern) in einem akustisch optimierten Raum am besten für Musikgenuss ist. Surround-Anlagen sind ungeeignet.


    Obwohl ich selbst aktiv Musik produziere (genauer gesagt Mixing / Mastering, ab und zu was auf Rechnung) bin ich kürzlich auch auf den Streaming-Zug aufgesprungen.

    Ganz nett fand ich, dass Deezer seit 1-2 Jahren auch im Standard-Abo CD-Qualität als FLAC anbietet. Meine MP3-Sammlung habe ich schlafen gelegt und sammle nur noch FLAC, gekauft oder von Audio-CDs encodiert.


    Überkomprimiert ist Musik seit dem "loudness war" leider oft immer noch. Die Normalisierung nach EBU R128 (wahrgenommene Lautstärke) von Streamingdiensten, Youtube usw. wirkt da aber schon aktiv gegen.

    Wieder Vinyl zu kaufen und hören hat rein klanglich eigentlich nur den Vorteil, dass für Vinyl nicht so laut gemastert werden kann wie für CD. Ansonsten bietet Vinyl - besonders bei sowieso digital aufgenommener und/oder digital nachbearbeiteter Musik - nämlich keine klanglichen Vorteile (im Gegenteil).


    Hört man Vinyl statt CD (oder andere digitale Medien), kann man sich meistens sicher sein, dass man ein und den selben Mix mit anderem (und wahrscheinlich deutlich leiseren) Mastering hört.

    Alles unter 50 (eigentlich 60-70) Hz ist "Subbass" und spielt kaum eine Rolle. Alles unter 20 Hz ist Infraschall und vom menschlichen Gehör nicht mehr wahrnehmbar. Quasi das Gegenteil von Ultraschall (> 20 kHz). Wobei Menschen mittleren Alters i.d.R. schon nicht mehr viel über 10 kHz hören.


    Der tiefste Ton eines 4-Saiter Basses (leere E-Saite) liegt bei 41,2 Hz. Man kann aber mit Sicherheit sagen, dass man Grundtöne in dem Bereich auch mit Bass-stärkeren Anlagen kaum mehr wahrnehmen kann. Es sind also harmonische Oberschwingungen nötig für eine entsprechende Hörbarkeit.


    Es gibt mehrere Gründe dafür, dass tiefe Frequenzen eher schlecht hörbar sind und daher oft auch unnötig Platz im Mix wegnehmen (eben auch deswegen, weil Kompressoren am stärksten auf die energiereichen, tiefen Frequenzanteile reagieren).


    Mit der Frequenz-abhängigen Lautstärkewahrnehmung des menschlichen Gehörs angefangen:


    Kurve_gleicher_lautst%C3%A4rke.svg


    Über die Basswiedergabe von gebräuchlichen Boxen. Ein sehr populäres Beispiel und immer noch in vielen Tonstudios auf der Welt zu finden - Yamaha NS-10:


    yamahans10fig4-klKHHQedUqWbtvLEx1fB9JPGeqOzfeiB.jpg



    Nicht ohne Grund braucht man i.d.R. Subwoofer für "Schub" unter 100Hz.


    Dennoch und letztendlich: wenn ich etwas nicht will, dann sorge ich möglichst schon an der Quelle dafür, dass es nicht auf-tritt.

    Genau so ist es. EQing in so tiefen Frequenzbereichen bringt nämlich besonders viel "Sauerei" und auch erstmal deutlich höhere Peaks (Amplituden) mit sich. Gerade bei Basslastigen Quellen, die man nur ein bisschen beschneiden will, fällt das sofort auf.

    Equalizer greifen nämlich nicht nur da in die Frequenzverteilung ein, wo sie wirken. Es treten Phasenverschmieren, Nachschwingen und das sog. "Rippling" in eigentlich unberührte Frequenzbereiche auf. Je steilflankiger der Eingriff, desto stärker sind diese Effekte. Das ist auch ein Grund dafür, dass man eher breitbandig anheben und eher schmal absenken sollte (klingt aus mehreren Gründen "musikalischer").

    Grundsätzlich ist man also gerade im Bassbereich ganz gut damit beraten, Aufnahmen zu erstellen, die das richtige Maß fürs gewünschte Endergebnis mitbringen.


    Ich kenne nämlich auch das gegenteilige Problem: z.B. Bassdrums und E-Bässe, die unter 150 Hz zu wenig "Fleisch" mitbringen bzw. zu mager sind. Oder Gitarren-, Klavier- und Gesangsaufnahmen, die im Bass- und unteren Mittenbereich wiederum zu viel Fleisch mitbringen und dadurch mumpfen.

    Übrigens hat's sich für mich gelohnt spontan bei der Mix-Challenge mitzumachen. Hab's von 80 Mixen unter die Top 15 geschafft und bin nun mit einem verbesserten Mix in Runde 2:


    MIX CHALLENGE - MC094 October 2023 - Mix Round 2 until until 04-NOV-2023 23:59 UTC+1/CET - Page 21 - Mix Challenge


    Ist auch ein gutes Beispiel für diesen Thread. Da ich beim Bass erst die DI-Spur weggelassen bzw. nur die vom Amp benutzt und viel Low-End hinzugefügt habe. Das habe ich im neuen Mix wieder rausgenommen. Die Synths in den Refrains bringen auch viel Low-End mit, das in den anderen Parts quasi fehlt. Hier mal im direkten Vergleich:


    MC094__Pray_For_Hayden__Dont_Panic__m_tree.wav
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    MC094__Pray_For_Hayden__Dont_Panic__m_tree_R2.wav
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    Das werkseitig montierte Fell ist in der Ausführung „Heavy“, obwohl in den Beschreibungen der Händler und auf der Ludwig Homepage die Auslieferung mit „Medium“ Fell genannt ist.


    Wie muss ich das verstehen?

    Der Fehler liegt da wahrscheinlich eher beim Händler. Die Beschreibungen sind online z.T. ungenau und schlampig formuliert.


    Wobei ich da auch wenig Grund zur Sorge sehe. Den 4-stelligen Betrag hast du ja hauptsächlich fürs Metall und nicht fürs Plastik bezahlt.

    Stimm das Ding halt einfach durch, spiel das Fell runter und mach dann das nächste drauf. Wo ist das Problem? ;)


    Weathermaster-Fellen

    Ich kenne nur Weatherking-Felle :/

    Danke für das ganze Feedback hier! Das hilft definitiv weiter.


    Ich werd's erstmal so lassen und später entscheiden, ob ich noch mehr Basotect über das Schlagzeug hänge (vielleicht auch zusätzlich im oberen Bereich der Wände).

    Brauchbare und hochwertige Diffusoren wären auf jeden Fall auch eine sinnvolle Investition. Abgesehen von ordentlichen XLR-Kabeln, die unsichtbar und vor Tritten geschützt verlegt werden.


    Morgen nehm' ich erstmal 'ne Infrarot-Heizung in Betrieb, nachdem ich das Holztor gedämmt hatte (hinsichtlich Wärmeisolierung, nicht akustischer Dämmung).


    Bis Mitte nächstes Jahr will ich sowieso in einen neuen Raum ziehen.

    m_tree : was ist denn hinter den "Vorhängen" an den Wänden (sorry wenn ich es wissen müsste, weil ich was überlesen habe im Thread ;) ).

    Dahinter befinden sich diese Diffusoren (hatte ich mal angestrichen): https://www.thomann.de/de/the_…_wds7_diffusor_8erset.htm

    Jeweils zwei übereinander -> 2x2 an der Rückwand und 2x2 an den Seiten.

    Den Bereich hinter den Laken nutze ich zusätzlich als Stauraum für Equipment, Trommeltaschen, Kartons mit Kleinkram ... auf ein Regal habe ich bewusst verzichtet. 15m² sind schon eng mit Recording-Schreibtisch und Schülerschlagzeug.


    10cm Basotect absorbiert zuverlässig ab den unteren Mitten aufwärts. Da ich die Overheads eher (nicht nur) für die Becken nutze und mein EQing auf der Drums-Summe eine Senke im unteren Mittenbereich erzeugt, passt das ganz gut. 1m² ist halt ziemlich wenig und sollte auch eher zum Testen sein.

    Zwar höre ich schon einen kleinen Unterschied, bin aber überrascht wie wenig das ausmacht. Auch mit mehr Basotect wird's da nur um Nuancen gehen. Bin daher am Überlegen ob ich mir den weiteren Aufwand spare und die vorhandenen Platten lieber im Bereich des Schülerschlagzeugs anbringe.


    Ansonsten bin ich's ja sowieso gewöhnt, aus wenig viel zu machen. Am Ende sind's Werkzeuge. Mit qualitativ besseren und teureren Werkzeugen kann man i.d.R. auch besser arbeiten. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich brauch mir da nur immer wieder meine t.bone MB85 Beta an den Toms anzuschauen. Glaube nicht, dass die mit vier 10x so teuren MD421 deutlich besser klingen würden. Die MB85 Beta ziehe ich jedenfalls waschechten SM57 an den Toms vor.


    Ich habe mich über die Zeit aber auch immer wieder damit beschäftigt, wie ich die Becken brillant und schön / weich / geschmeidig kriege. Brizzelige, scharfe und nervige Becken finde ich grausam. Und das entsteht oft auch durch ungünstige Nahmikrofonierung. Durch den unaufdringlichen Klang der Oktava MK-012 bin ich da schon ganz gut aufgestellt. Nun war halt meine Überlegung, das noch weiter zu optimieren.

    Hier mal ein Foto von vorhin:


    Hängt genau mittig über den Overheads. Die Aufhängung ist nur provisorisch, aber hält ganz gut. Ich will dann mit 2x1m den kompletten Bereich des Sets bzw. vor allem der Becken abdecken. Dann mach ich noch mal Vergleichsaufnahmen.


    Ich hab zu "Around The World" (Red Hot Chili Peppers) gespielt. Ursprünglich hatte ich das als FLAC mit längerer Laufzeit rausgezogen. Aber so waren die Dateien zu groß um sie hier hochzuladen. Also nur der Anfang als MP3s. Die Overheads sind nur ein bisschen auf Pegel gebracht, ansonsten komplett roh.


    Mix MIT Basotect.mp3


    Mix OHNE Basotect.mp3


    Overheads MIT Basotect.mp3


    Overheads OHNE Basotect.mp3


    Der Mix ist mit dazu geschalteten Bassdrum- (innen + außen), Snare- (oben + unten) und (vier) Tom-Spuren auch nur ein bisschen mit EQ, Kompression und Sättigung bearbeitet. Für einen richtigen Mix kämen da bei mir noch ein paar Sachen dazu (angefangen mit den Stützmikros an Hi-Hat und Ride).


    Overheads: 2x Oktava MK-012 Niere

    Bassdrum: Shure Beta 52a innen, Audix D6 außen

    Snare: 2x SM57 oben + unten

    Toms: 4x t.bone MB85 Beta

    Interface: Focusrite Scarlett 18i20 2nd Gen, Behringer ADA8200 (Toms)

    Da hängen einige Rockwoolabsorber an Decke und Wänden.
    Die haben eher homöophatische Wirkung und geben das Gefühl das man akustisch was gemacht hat. :)

    Rockwool hatte ich für die Bassfallen ja auch genommen. Basotect hat aber halt nicht nur wesentlich bessere akustische Eigenschaften, sondern kann halt auch "nackig" ohne Abdeckung im Raum hängen. Die Steinwolle hatte ich jedenfalls eingepackt. Man muss sich ja nicht vorsätzlich Atemwegserkrankungen einfangen.


    Ich nehme sogar einen Unterschied durch meine Diffusoren und vor allem auch durch die darüber befindlichen Laken wahr. Das war bei der Demontage im alten Raum auch deutlich zu merken.


    Zudem sind die OHs ja nach unten gerichtet und die Niere fängt da wohl eher Reflexionen der Wände und des Bodens ein.

    Die Wände sind ja bereits mit Diffusoren und Laken nicht mehr ganz kahl.

    Und auch in großen und hohen Räumen zeigen die Overheads i.d.R. mit Niere nach unten.

    Off-Axis nehmen Nieren in der Praxis schon auch noch einiges auf. Zumal die Reflektionen von der Decke ja auch wieder in den empfindlicheren Bereich gelangen.


    Aber du hast schon recht. In so kleinen Räumen macht das alles nicht so richtig Spaß und es ist eher Verschlimmbessern als Optimieren. Geht's dagegen nur um eine Abhörumgebung oder auch nur um Gesangsaufnahmen sähe das etwas anders aus. Aber ein Akustikschlagzeug klingt in einem großen und hohen Raum ohne viel Dämpfung einfach immer besser.

    Wie hoch ist dein Raum?

    Tatsächlich schwankt die Höhe mit der Längsseite (5x3m) um 20-30cm. Im Bereich des Schlagzeugs sind's knapp 2,5m.


    Ich werde nachher evtl. noch einen Test einspielen und das Zeug dafür dann wieder übers Schlagzeug hängen. Kann ja mal 1-2 Fotos machen.


    Auch werde ich mein Vorhaben umsetzen und noch mehr 10cm dickes Basotect über dem Set anbringen. Hochwertige Breitbandabsorber kann ich sowieso gebrauchen.

    Dann werden auch die Vergleichsaufnahmen wahrscheinlich eindeutiger. Z.Z. ist's ja nur 1m².


    Beim nochmaligen Reinhören konnte ich zwar wieder feststellen, dass die Overheads ohne Basotect offener klingen. Aber auch, dass die Becken mit Basotect weniger schrill, sauberer und unaufgeregter klingen. Ist halt leider so, dass mit abnehmender Raumgröße- und Höhe auch mehr akustische Maßnahmen notwendig sind.

    Wobei ich auf Bassabsorber erstmal verzichte. Meine Steinwolle hatte ich aus dem alten Raum dann rausgeschmissen. Die Vergleichsaufnahmen waren auch da ernüchternd.


    Melde mich dann heute Abend wieder mit dem Audiomaterial ...

    Nur die OH unbearbeitet wäre dienlich.

    Tatsächlich hatte ich erst einen Vergleich mit ansonsten noch provisorisch eingerichtetem Raum und abgespeckter Mikrofonierung nur mit den OHs angesetzt. Mich dann aber dazu entschieden noch zu warten und mit kompletter Mikrofonierung aufzunehmen.


    Mich interessiert dabei nämlich auch der Kontext mit den anderen Spuren und mit Bearbeitung. Darum geht's ja letztendlich.


    Ich werde also nicht nur die OHs unbearbeitet posten. Mach ich morgen.


    Sorry, ich seh hier wirklich keinen Provokationsversuch. Aber so wichtig ist es nun auch nicht, als dass man sich hier öffentlich beharken müsste. Ob du das veröffentlichen willst, ist alleine deine Entscheidung, ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es mich definitiv interessiert. Dass du mit einer scherzhaften Antwort nicht klar kommst, ist wirklich dein Problem, nicht meins.

    Es ist halt schon bezeichnend, dass du hier noch mal nachlegst. Denn in dem Thread geht's ja tatsächlich um mein Anliegen, nicht deins. Danke fürs Interesse übrigens. Das kann man in einem Fachforum auch anders formulieren, finde ich.

    Ich kenn die Bedeutung des Spruchs. Find's halt im Kontext hier irgendwie komisch. Kann ich nix mit anfangen.

    Edit: hätte gehofft, dass du nach so vielen Jahren hier etwas gelassener mit manchen Dingen umgehst, aber deine Zündschnur scheint kurz wie eh und je.

    Keine Ahnung wovon du sprichst. Ich komm hier gut zurecht. Diese Aussage bestätigt meinen Eindruck, dass du gern mal provozierst.


    Und joa ... ich muss das ja nicht aufbereiten und hier zeigen.

    Ich habe den Raum (bzw. eigentlich die Garage - nur vorübergehend für ein paar Monate) mittlerweile fertig eingerichtet. Für den Test hatte ich erstmal zwei Basotect G+ Absorber mit je 1x0,5x0,1m besorgt. Diese habe ich dann mit 1m² Gesamtfläche provisorisch aufhängbar zusammengeklebt und mit vier Schraubhaken an die Decke gehängt. War sowieso besser, weil die Decke nicht plan ist. Hängt mit 5-10cm Abstand zu Decke, was ja die Dicke der Absorber nicht überschreitet.


    So konnte ich das gestern mal für einen Vergleich ganz schnell abhängen. Wichtig war mir, dass zum Ermitteln solcher Nuancen alle restlichen Faktoren im Raum gleich bleiben. Am besten auch die Temperatur und eben auch die Performance. Für letztere habe ich zu einem Song gespielt.


    Eigentlich hatte ich vor, noch mehr Basotect (vielleicht auch etwas dicker) zu besorgen und damit so 2m² überm Schlagzeug abzudecken. Aber das Testergebnis finde ich ernüchternd. Vor allem, weil es mir ohne Basotect besser gefällt. :D

    Absorber lassen Schallquellen auf Aufnahmen ja auch "näher" und direkter wirken. Bei den Overheads finde ich gerade das aber nun eigentlich gar nicht so gut. Ich mische die nah mikrofonierten Trommeln nämlich gern ein bisschen nach vorn und die Becken eher ein bisschen nach hinten. Allerdings ohne künstlichen Hall auf den Overheads.


    Besteht denn Interesse an den Vergleichsaufnahmen?

    HOHK

    Diesen Einwand verstehe ich. Ich halte davon eigentlich auch nichts. Denn für den angestrebten Sound bei dieser Aufnahme (die Trommeln überfett nach vorn gemixt) muss man sowieso Gates benutzen und die Toms schneiden oder automatisieren. Und vor allem die Snare schreit da förmlich nach einem dazu gemischten Sample. Das kann man ja selbst erstellen von der selben Snare.


    Zumal hier auch kein Schuh draus wird, weil die Hi-Hat auf den Overheads ohne Stützmikro (hier nicht vorhanden) und Übersprechen vom Snaremikro zu leise ist. Daher hab ich die OHs in dem Mix in der Lautstärke automatisiert.


    Also sowohl aus Drummer- als auch Produzentensicht käme das für mich nicht in Frage.

    Man kann das aber sicher Üben und ist bei weniger Groove-lastigen Genres wahrscheinlich gar nicht so problematisch.