Das mit dem analyzer würd mich interessieren. Gibts es da auch eine einfachere methode, um zu messen in welchem bereich die gitarren sind und wo ich bin?
Ja, die gibt es. Du wirst deine Becken aber sicher nicht danach aussuchen, in welchem Bereich sich die Gitarren bewegen. Es gibt typische Präsenzbereiche für E-Gitarren und Becken, die man betonen kann. Achtet man da bei den Aufnahmen und beim EQing drauf kriegt man relativ einfach Transparenz in die Sache.
(Mikrofonierte) E-Gitarren-Amps haben grundsätzlich den Vorteil, dass sie sich mit Becken kaum in die Quere kommen. Denn da ist über 5 kHz i.d.R. nicht mehr viel los. Ganz anders als bei Akustik-Gitarren.
Wieso sollte ein becken keine tonhöhe haben?
Hat ein kleineres becken nicht grundsätzlich einen kleineren pitch als ein größeres?
Natürlich haben Becken eine wahrgenommene Tonhöhe. Allerdings keinen definierbaren Grundton. Und auch wenn man einen Grundton definieren würde, würde dieser im unteren Mittenbereich liegen und das ist bei Becken der Bereich, der eine untergeordnete Rolle spielt und bei der Nachbearbeitung eher zurückgeschraubt / nicht betont wird.
Faustregel:
Kleine Becken klingen höher als große.
Dicke Becken klingen höher als dünne.
Dünne Becken sprechen schneller an als dicke.
Große und dicke Becken haben höhere Lautstärkereserven, brauchen aber auch mehr Schlagenergie für einen vollen Klang.
Dünne Becken klingen verwaschener als dicke (besonders gut bei Rides zu beobachten).
... und so weiter. 