Beiträge von m_tree

    Was ist daran so problematisch? Um welches Tempo gehts?

    Mein „puuuuh“ war nicht wegen anstrengend oder so, sondern ich finds irgendwie langweilig. Es erinnert mich so an stupides headbanging 😂 ich weiß nicht, vielleicht liegt’s auch nur an dem einen Song, der mir gänzlich unsympathisch ist 😅 aber ich selbst käme wohl eher kaum auf die Idee alle vier Viertel durchzutreten auf der BD, zumindest nicht, wenn ich 2 und 4 auf der snare spiele. Es fühlt sich irgendwie „blöd“ an 🤷‍♀️

    Um welchen Song geht's denn da eigentlich?

    zufällig grad dieses Video geschaut, weil ich grad so einen (für mich) laaaangweiligen Song mit 4-on-the-floor einüben muss für die coverband. ich war auf der suche nach einem video, das mir recht gibt, dass dieser groove einfach schrecklich ist und es nicht wirklich nötig ist, die kick glz. mit der snare zu spielen, ich wollte argumente gegen den song finden :D

    stattdessen fand ich dieses Video von Simon Phillips ;) passt irgendwie zum thema

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    Ich halte sehr viel von Simon Phillips. Aber das ist auch nur seine Herangehensweise. Sagt er ja auch im Video. Die meisten Drummer machen das nicht so und ich auch nicht. Wobei ich selten Four on the Floor und auch selten Bassdrum und Snare gleichzeitig spiele. Ein paar Gedanken von mir dazu:


    Eine gleichbleibend laute Bassdrum kann die Backbeats so auch deutlich mehr pushen. Stichwort Energie und Dynamik. Die funktionieren in mehrere Richtungen, nicht nur nach unten. Tontechnisch ist das eigentlich kein größeres Problem. Wenn es so problematisch wäre, dürfte man auch Bassdrum und Floortoms nicht gleichzeitig spielen, die Bassdrum nicht zusätzlich mit einem Subkick abnehmen oder sonstwie Subbass hinzufügen, generell auch am besten den Bass nicht gleichzeitig mit der Bassdrum spielen und ach ja - überhaupt auf all zu dichte Arrangements in verzichten. :S

    Es ist natürlich die Frage, wie man im Mix dann damit umgeht. Stichwort Kompression, Stättigung, ...


    Der damals viel beschäftigte Studiodrummer Jeff Porcaro (Phillips' Vorgänger bei Toto) hatte öfter Snare und Bassdrum gleichzeitig gespielt. Ich habe mich über die Zeit hinweg immer mal wieder mit Sachen von Toto und seinen Drums genauer beschäftigt. Mein Eindruck ist, dass er die Bassdrum nicht leiser spielt, wenn er die Snare spielt. Zuletzt z.B. bei "Hold The Line" wieder gehört.


    ja, stimmt, für sowas ist es gut, aber einen ganzen song durch.... puuuuuuh.... :wacko:

    Was ist daran so problematisch? Um welches Tempo gehts?

    Es gibt ja nicht nur entweder oder. Man kann doch beide Formate bedienen - shorts und normale lange Videos. Da es verschiedene Zielgruppen gibt, find ich das auch sinnvoll um mehr Reichweite zu bekommen. Für manche Themen sind shorts ja auch praktisch, zb um schnell ein bestimmtes Fill zu zeigen. Für ganze Songs eher nicht so, aber ich seh das wie einen teaser. Gibt’s ja bei Filmen auch. Wenn mir der teaser gefällt und er mich neugierig auf den ganzen Film macht, hat er sein Ziel erreicht

    Genau so sind die Shorts auch angedacht. Also nur zusätzlich und auch eher als Teaser für den eigentlichen Inhalt. Wenn der Youtube-Algorithmus dafür sorgen würde, dass auch die Resonanz (Klicks, Likes, ...) vernünftig damit korreliert, wäre das ja ok. Eben weil normale Videos (zumindest in meinem Fall) i.d.R. deutlich aufwändiger sind. Wenn ein normales Video mit dem 5 oder 10-fachen Aufwand dann aber nur 1/10 der Klicks kriegt, ist das schon irgendwie doof. Sehr gut beobachten konnte ich das bei meinem "Smells Like Teen Spirit"-Cover. Davon ist ja nur das Kurzvideo übrig geblieben. Das hat jetzt 2650 Klicks & 113 Likes, das komplette Video (ist noch auf privat) hat's auf 249 Klicks und 18 Likes geschafft.


    Das Hochformat ist natürlich auf Smartphones ausgelegt. Als Youtube 2007 gegründet wurde gabs die ja noch gar nicht - da war das 16:9 Format bei PC und TV ja auch noch eher neu.

    Ich bin mir jedenfalls recht sicher, dass Smartphones im Regelfall hochkant bedient werden. "Automatisch drehen" habe ich grundsätzlich auch ausgeschaltet, weil das sonst macht was es will.


    An sich find ich das aber auch für die filmische Umsetzung doof. Zumindest fürs Schlagzeug. Jemand hat beim neuen Video die Perspektive kritisiert. Die ändere ich ja immer mal. Ein anderer hatte kritisiert, dass die Hi-Hat zu "steif" wäre - Porcaro hätte da immer mehr "Lope" gehabt. Der hat mir dann sogar noch einen Link zu einem Tutorial-Video von Porcaro geschickt.

    Die sind aber nicht auf die Idee gekommen, dass das Resultat bei mir i.d.R. an vielen Stellen schon "try & error" durchlaufen hat. Die Perspektive war schon eine Korrektur und die Hi-Hat auch. Die hatte ich vorher deutlich mehr akzentuiert und auch offener gehabt. Klang aber irgendwie nicht so richtig für meine Ohren.

    Das verdeutlicht auch den aktuellen Zeitgeist: die haben von mir sicher nur das eine Video oder vielleicht noch ein anderes Kurzvideo gesehen. Aber erstmal die Klappe aufreißen und klugscheißen ...


    Ich bin froh, dass Foren noch nicht ganz ausgestorben sind. Diese merkwürdige Kommunikation auf Fb und Konsorten ist einfach nur schrecklich... tierisch unübersichtlich und fast immer nur flames, etc... nee danke.

    Bin zwar mit derzeit Anfang 30 noch etwas jünger, aber sehe das ganz genau so. Ich mach auf Facebook mittlerweile fast gar nix mehr. Mir ist das an vielen Stellen einfach zu doof. Ansonsten nutze ich eh nur Youtube - Instagram, Tiktok und wie se nich alle heißen interessieren mich nicht.

    Aber ich bin als Introvertierter sowieso eher n Eigenbrötler. Mir geht's jedenfalls besser damit, an was zu arbeiten, das mir Spaß macht, als mit Leuten zu diskutieren.

    Ja, der Trend geht definitiv zu "je kürzer und knapper, desto besser". Habe ich bei der Gestaltung meiner Website auch noch mal erfahren. Die wichtigsten Infos hatte ich schließlich alle auf die Startseite gepackt. Auf die weiterführenden Seiten klickt sowieso kaum einer.


    Ich kann dich da vollkommen verstehen und seh's genau so. Zumal das verbreitete 16:9 im Querformat eher an das menschliche Gesichtsfeld (3:2) heran kommt als im Hochformat.


    Ist tatsächlich aber auch eine Motivationsfrage. Ich gehe bei meinen Videos, zumindest was Inhalt, Performance und Sound betrifft, schon eher auf Qualität statt Quantität. Wenn ich mir dazu überlege, wie viel Arbeit ich in einige Videos gesteckt habe und dann dümpeln die nach einem Jahr immer noch mit bspw. 300 Klicks rum. Dazu kommt, dass die durchschnittliche Wiedergabedauer so bei 50% liegt. Mal mehr, mal weniger.

    Habe mir das Video (noch) nicht angesehen. Will nur kurz anmerken:


    "Snare zu laut" gibts eigentlich nur im Jazz. Bei Rock, Pop und Metal ist eher das Gegenteil der Fall. Da betrachtet man es sogar als Qualität, wenn ein Drummer die Hi-Hat eher leiser und die Snare gleichzeitig eher lauter spielen kann. Dazu kommt, dass das obere Snare-Mikrofon im Regelfall auch Hi-Hat mit aufnimmt. Die übliche Nachbearbeitung mit Höhenboosts und Kompression bringt die dann noch weiter vor.


    Was auch weiter zum Thema "Natursound vs. mikrofonierter Sound" überleiten würde. Worauf ich hinaus will ist eigentlich nur, dass die Wahrheit meistens immer irgendwo in der Mitte liegt.

    Ich spiele sehr gerne dynamisch - egal ob mit innerer Dynamik (Groove, Details, Luftigkeit, ...) oder Verlaufsdynamik ("Drama", "Energie", ...). Auch habe ich bis vor einigen Jahren fast nur mit Natursound gespielt. Ein mikrofoniertes Schlagzeug auf Kopfhörern oder In-Ears zu haben betrachte ich immer noch als Luxus. Und mir reichen hier auch die Rohsignale.


    Fakt ist jedenfalls, dass das, was man vom Schlagzeug selbst hört, durchaus die eigene Performance beeinflusst. Z.B. konzentriere ich mich mehr auf noch genaueres Bassdrum-Spiel, wenn ich diese (innen mikrofoniert für entsprechend Attack) gut hörbar auf meinen In-Ears habe.


    Fakt ist auch, dass ein guter Natursound immer und zu jeder Zeit Grundvoraussetzung für einen guten mikrofonierten (und auch nachbearbeiteten) Sound ist. Das betrifft die Stimmungen wie auch die Performance.


    Fakt ist allerdings auch, dass es sinnvoll ist, den Natursound dahingehend zu optimieren, was aus den Mikrofonen rauskommt. Wohlgemerkt natürlich nur, wenn das das Endergebnis darstellt (z.B. für Aufnahmen oder große Konzerte mit entsprechend Verstärkung).

    Mikrofoniert man z.B. einen E-Gitarrenamp, ist es auch sinnvoll, den Amp anhand dessen einzustellen, was aus den (üblicherweise nah aufgestellten) Mikrofonen rauskommt. Alles andere ist Bullshit.

    Ich habe wenige tolle Musiker getroffen, die mit mir zusammen die Kuh haben fliegen lassen - es wurde Magie erzeugt, durch mehr als die Summe des Einzelnen. Teilweise war auch ich Schuld, wenn es auseinanderging - soviel Erkenntnis muß sein.

    Ein paar wenige Male hatte ich das auch schon. Ist sehr selten und dafür müssen nicht nur die Leute zusammenpassen, sondern auch deren aktuelle Lebensphase / Sinnfindung. Oft habe ich es auch erlebt, dass manche Leute dann nach und nach zu ziemlichen Egomanen geworden sind.


    Genau das ist auch ein zentrales Thema. Also die Egomanie. Und es gibt ja durchaus Personen-bezogene Bandgefüge. Oft z.B. auch Blues-Musiker. Spätestens wenn die Band dann schon nach dem Frontmann benannt ist, sollte klar sein wie der Hase läuft. Ich persönlich hab auf sowas mittlerweile immer weniger Bock.


    Allerdings haben wir alle unser Päckchen zu tragen und mehr oder weniger ein Bedürfnis, sich mal zu zeigen. Ich tobe mich derzeit z.B. auf Youtube ein bisschen aus, wo ich einfach mal mein eigenes Ding mache. Auch mit drums only Sachen. So wirklich erfüllt mich das allerdings auch nicht und ich betrachte es eher als Referenzmaterial und eine Art Brücke für künftige Zusammenarbeiten. Die Möglichkeiten ein bisschen erweitern.

    danke für eure Inputs, allerdings wollt ich eher eure Erfahrungen als eure Lösungsvorschläge hören, also eher "wie oft kommt sowas vor" als "was kann ich dagegen tun"
    Ich wollte einfach wissen, ob ich für eine Hobbyband zu viel verlange, ob statistisch gesehen in Hobbybands generell eher die Band eine niedrige Priorität hat.

    Was würde dir das denn bringen? Für sinnvoller halte ich, wenn du versuchst herauszufinden ob ihr da noch eine Lösung finden könnt, mit der alle halbwegs zufrieden sind. Wenn nicht, musst du dir halt andere Leute suchen, mit denen es besser passt. Mir geht's da z.Z. nicht anders. Es ist u.U. nicht so einfach, Leute zu finden, mit denen es passt. Bei dir in Wien sollte es aber eigentlich eine ausreichend große Szene dafür geben.


    hm, ich teile das eigentlich nur in 2 Kategorien ein: Hobbyband=Amateurband=Musiker, die nicht davon leben bzw. die es nicht beruflich machen. Auch Hobbybands haben Gigs.

    Alles andere sind professionelle Bands, für mich. Auch wenn sie nicht davon leben können, sich aber als Berufsmusiker sehen und vielleicht noch einen zweiten Job haben, damit sie überleben können.

    Diese Unterscheidungen halte ich für irreführend. Zum einen, weil die Übergänge fließend sind. Gagen können unterschiedlich hoch sein.

    Aber auch die musikalische Qualität, das Bandklima und die (Professionalität der) Zusammenarbeit können ganz unabhängig von finanziellen Aspekten sehr unterschiedlich sein.

    Man kann sich auch fragen, wo die Motivation der einzelnen Bandmitglieder überhaupt ihren Ursprung hat. Natürlich spielen immer mehrere Faktoren mit ein, ich spreche da eher von der Gewichtung. Z.B., ob man eher zur Probe geht, weil man grundsätzlich gerne Musik macht und die Probe selbst geneißt. Oder ob man eher zur Probe geht, weil diese das Mittel zum Zweck für weitere Sachen ist. Z.B. Gigs.


    Im "professionellen" Bereich - was ein sehr dehnbarer Begriff ist (grundsätzlich heißt das nur, dass es 'ne Gage gibt) - kenne ich es so, dass Proben eher reines Mittel zum Zweck sind. Gerne wird auch gar nicht geprobt. Oder so 1-2 mal, um neue Musiker einzuarbeiten. Dann werden weiter Gigs gespielt.


    Ich persönlich weiß nicht, ob und wann ich wieder in einer Band spielen werde, die regelmäßig und oft probt, um an Alben zu arbeiten usw. ... da muss ich schon echt die passenden Leute finden und voll Bock drauf haben.


    In jedem Fall hilft, möglichst offen und ehrlich miteinander zu reden. Ist nicht einfach, aber die einzige Möglichkeit, da weiter zu kommen. Kann u.U. halt auch dazu führen, dass die Zusammenarbeit (zum Teil) endet.

    Obwohl ich auch wieder Ideen für "richtige" Videos mit eigenen Sachen / drums only (eins davon ist im Prinzip fertig "geübt") und auch eine längere Liste für komplette Covers habe, bleibe ich gerade noch bei den Kurzvideos.


    Fast schon ein bisschen erschreckend, dass diese Kurzvideos in meinem Fall deutlich mehr Klicks als die meisten "normalen" Videos kriegen (zumindest die Covers), obwohl nur ein Bruchteil des Aufwands für normale Videos dahinter steckt. Die längere Laufzeit erfordert im Regelfall auch mehr Arbeit für Inhalt und einen guten Take. Aber auch die filmische Umsetzung mit mehreren Perspektiven, Videoschnitt, Thumbnail usw. spielt mit rein.


    Ursprünglich wollte ich ein Toto-Medley mit den alten Klassikern (und Jeff Porcaro am Schlagzeug) inklusive "Rosanna" machen. Nun eben so. Ins Medley wäre auch das Ende von "Hold The Line" mit den lustigen Bassdrum-Doubles gekommen :)


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    Nächstes Kurzvideo wird dann ein Ausschnitt von Rosanna mit dem Übergang zum Chorus. In meinem Cover hatte ich das Fill nämlich nicht richtig gespielt. Habe das nochmal genauer analysiert und mir den Handsatz (mit der getretenen Hi-Hat) schließlich selber erschlossen. Ist gar nicht so schwer.

    Hmm, insofern ist es vielleicht gar nicht so schlau Rechnungen von Käufen rauszugeben. Da hast du wohl recht.


    Wobei es, zumindest im Bereich Schlagzeug, nach meinem Empfinden eigentlich recht ordentlich zugeht. Auf ebay-Kleinanzeigen bin ich in den letzten Jahren jedenfalls ganz gut zurechtgekommen und habe da derzeit Bestbewertungen.


    Und ja, am Ende macht's bzgl. Risiko wohl kaum einen Unterschied, um welche Art von Equipment es geht. In jedem Fall finde ich eine vernünftige und vertraute Ebene wichtig für entspannte Deals.


    Gut, dass ich nachgefragt hab wegen den 80%. Da hatte ich wohl falsch gedacht ...

    Auch bei einem ehrlichen Verkäufer trägt der Käufer bei einem privaten Gebrauchtkauf das Risiko. Wenn irgendetwas doch kaputt ist oder unerwartet schnell kaputt geht schaut man da als Käufer immer durch die Finger.

    Auch wenn man die Rechnung mit rausgibt?


    Und Becken kommen mir da immer nochmal sensibler vor als Trommeln.

    Mein Eindruck ist eher, dass Gebrauchtkauf bei Becken besser funktioniert als bei Trommeln und Hardware. Anhand von vernünftigen Fotos kann man den Zustand von Becken ganz gut einschätzen, unabhängig von den Angaben des Verkäufers. Bei Trommeln und Hardware weniger.


    Allerdings ist mein Eindruck auch, dass Crash-, Splash- & China-Becken einem "unsichtbaren" Verschleiß unterliegen. Über viele Jahre hinweg gespielte Crashes z.B. reißen durch Materialermüdung dann doch eher mal ein. Oder irre ich mich da?

    Danke für die Info, hab's erstmal wieder rausgenommen. Dann kann ich's ja unbesorgt noch ein bisschen spielen, bevor ich es verkaufe (oder auch nicht).


    Becken hab ich schon öfter gebraucht gekauft und verkauft. Bei gutem Gebrauchtzustand habe ich 2/3 des Neupreises als ein vernünftiges Maß in Erinnerung.

    aber auch da wäre zumindest mal ein ernstes Wort angebracht.

    Das ernste Wort führt bei manchen Leuten leider unweigerlich zur Beendigung der Zusammenarbeit. Stichwort schwarz/weiß-Denker.


    Entspannter ist es nämlich auf jeden Fall ohne Hilfen das Ganze trommeln zu können- da fängt es auch erst richtig an Spass zu machen und ich kann es genießen.

    Geht mir auch so. ;)


    Solche Sachen hab ich mir genau bis zum nächsten Unterricht gemerkt, und dann sofort aus meinem Hirn gestrichen. Sowas muss man sich ned merken und sein Hirn damit zumüllen 😄

    Ja klar, kommt immer drauf an. Ich meinte ja auch eher langfristige Sachen. Auch für Youtube-Covers will ich mich beim finalen Take nicht mehr auf Abläufe, sondern nur auf die Performance konzentrieren.


    Morgen spiel ich wieder mal ne Aushilfe bei einer Weimarer Blues- & Zappa-Band. Hatte mir letztes Jahr einen kompakten Notizzettel (2 A4 Seiten) für die komplette Setlist erstellt. Werde ich wieder mitnehmen, aber sicher noch seltener drauf schauen müssen als bei dem Gig vor zwei Wochen.

    Läuft dann in etwa so, dass der Bandleader sagt, welcher Song als nächster gespielt wird und ich z.B. lese "Shuffle, 4/4 auf 150 bpm, 4 Takte Intro Gitarre" ... oder bescheid weiß, dass ich Einzählen muss.

    Habe es aber leider auch schon erlebt, dass manche "Chefs" das missbrauchen. Als ich 2021 auf Tour mit einem bestimmten Gitarrist (Rocktrio) war z.B. ... trotz bereits einiger gespielter Konzerte musste a) alles zu 100% nach seiner Pfeife tanzen und b) waren die Abläufe selten gleich. Man wusste nie, was kommt. Das ging bis hin zu einem geänderten Ending eines Song, den wir schon 10-20x mal live gespielt hatten, was immer lief. Weder der Basser noch ich konnten auch nur erahnen, was er vor den 1000 Leuten da von uns wollte. Und am Ende ist dann die Rhythmusgruppe verantwortlich, wenn was nicht richtig klappt - ist ja klar ...

    Na toll X/

    Das war aber auch eine sehr negative Ausnahme. Sowas macht man einmal und nie wieder (bin nicht der einzige, dem es da so ging ...).


    Auch wenn es um Geld geht, kann (und sollte) der Quatsch ja ein bisschen Spaß machen. Und halbwegs entspannt und locker ablaufen. Mit totalen Egomanen gestaltet sich das oft schwierig.


    Ansonsten bist du auf einem guten Weg, denk ich. Ziel sollte halt schon sein, die Songs auswendig zu können. Zumindest bei festen Bands mit über Jahre bestehendem Reportoire. Das ist dann auch viel entspannter.

    Erfahrene Musiker, vor allem wenn sie selbst oft in ungewohnten Besetzungen spielen, können während des Spiels häufig gut kommunizieren und "dirigieren", woran ich mich dann orientiere. Wann A- und B-Teil wechseln (Strophe/Refrain whatever), klappt dann meist auf Zuruf, aber auch Stops lassen sich damit gut erkennen. Schwierigere Sachen gehen natürlich nicht mehr intuitiv.

    Exakt. Das geht oft ganz gut. Habe es aber leider auch schon erlebt, dass manche "Chefs" das missbrauchen. Als ich 2021 auf Tour mit einem bestimmten Gitarrist (Rocktrio) war z.B. ... trotz bereits einiger gespielter Konzerte musste a) alles zu 100% nach seiner Pfeife tanzen und b) waren die Abläufe selten gleich. Man wusste nie, was kommt. Das ging bis hin zu einem geänderten Ending eines Song, den wir schon 10-20x mal live gespielt hatten, was immer lief. Weder der Basser noch ich konnten auch nur erahnen, was er vor den 1000 Leuten da von uns wollte. Und am Ende ist dann die Rhythmusgruppe verantwortlich, wenn was nicht richtig klappt - ist ja klar ...


    Aber das nur am Rande.

    Ahh ok... ich dachte echt, die meisten, die so lange schon spielen, können und machen das, dass sie den Song nur ein paar mal hören müssen und dann direkt los legen können. Quasi intuitiv.

    Also für mich gesprochen war und ist das auch genau so in vielen Fällen. Aber auch das kann man nicht so pauschal sagen und ist unterschiedlich. Abläufe und ggf. Änderungen von bestimmten Bands sind immer das Thema Nr. 1. Neben so grundlegenden Sachen wie Tempo, Taktart, Rhythmik (z.B. gerade / Shuffle, Normal/Halftime), wichtige Fills ... Weiter geht's aber auch mit Sachen wie, wie genau ich die Originaldrums nachspielen will und grundsätzlich, ob mir das Gespielte liegt oder ob es ganz und gar um für mich kompliziertes / neues Zeug geht, das ich erst üben muss.


    Ich hatte auch schon öffentliche Jamsessions als "Hausdrummer" für den jeweiligen Abend und Songs spontan begleitet, die ich zuvor nicht kannte. Oder ausgedehnte Jamsessions im Proberaum mit eigenem Zeug.


    Deine Vermutung stimmt also im großen und ganzen schon. Kommt aber letztendlich immer drauf an. Als ich letztes Jahr bei einer Band ausgeholfen hatte, mit der ich bis dahin nicht gespielt hatte und es auch keine Probe gab, es um eine ordentliche Gage ging und ich Klick und Keys vom Band aufs Ohr bekam auf der Bühne ... da hatte ich mich schon ausgiebig vorbereitet.


    Ziel sollte halt schon sein, einen möglichst guten Job zu machen.


    Also (bis jetzt) helfen mir die Noten schon dabei- ist wie ein Gedicht auswendig lernen... ich hab dann gerne den Text zum selber kesen dazu, eben ein bisschen Unterstützung durchs fotografische Gedächtnis.


    Und wenn ich schon weiss, was gespielt werden soll, ich haber den Ablauf noch nicgt drin habe, mache ich mir "Päckchen" und diese sind nur noch mit A, B, C, D, etc, da reichen dann kleine Spickzettelchen.

    Das klingt vernünftig. Mach das ruhig erstmal so weiter. :thumbup:


    Ja das muss ich erstmal herausfinden, welche Dinge mir auf lange mehr oder weniger bringen.

    Im Moment glaube ich, dass es erstmal so passt für mich. Vielleicht liege ich auch falsch und merke das erst später.

    Auch das klingt vernünftig und du liegst wahrscheinlich nicht falsch. Wird z.Z. wohl so sein. Wird sich aber sicher noch verändern, wenn du dran bleibst und dich weiterentwickelst.

    Ja, erstmal schon. Ich kann leider nicht einen Song einmal hören und dann direkt auswendig spielen.

    Wenn ich den Ablauf drin hab, spiele ich ohne- und dann kommen auch die kleinen Veränderungen.


    In der Band wo ich selber alles zusammen bastel, mache ich mir einen Zettel mit Ablauf, wieviele Takte, wann ein Solo kommt, etc und schreibe dann grob dazu, was ich dazu spielen könnte.

    Um später nochmal was nachgucken zu können, erstelle ich mir dann aber auch eigene richtige Notenzettel... aber auch da- sobald ich die Songs kann, brauche ich das Ganze nicht mehr.

    Von "einmal hören und direkt auswendig spielen" war auch gar keine Rede. Es gibt viele Wege, um sich Songs drauf zu schaffen oder auszuarbeiten. Das ist immer ein Prozess. Ablauf und Dauer dieses Prozess können kann halt sehr unterschiedlich sein. Ob man Noten dafür nutzt oder nicht ist auch offen.


    Ich bezahle nix dafür, nur die Farb- und Papierkosten um die Notenblätter zu drucken. Ich bekomme Sounddateien und pdfs vom Lehrer.

    Klassisches Missverständnis ^^

    Mit "Kosten/Nutzenrechnung" meinte ich z.B., in welche Übungen du wie viel Zeit und Energie investierst und was diese dir für deine Ziele letztendlich bringen. Das Leben ist ja doch relativ kurz und dreht sich nicht nur ums Schlagzeug.


    Interessanterweise macht mir am Schlagzeug spielen fast alles Spass. Spielen nach Noten und Playalongs, Spielen in der Band zu eigenen Sachen, Jammen und auch an dem ganzen technischen Zeugs habe ich Spass :pinch:

    Das einzige, woran ich keinen Spass hätte (aber das hat ja nix mit Schlagzeug spielen ansich zu tun), wäre Musik zu hören/ machen, die ich absoult nicht abkann.

    Na dann ist ja gut :thumbup:

    Aber selbst heute findet man nicht zu allem die Noten, da muss man eben selber ran. Somit gzt, dass man eben doch noch nicht alles über das internet bekommt

    So geht’s mir mit der Coverband ständig. Die spielen lauter Zeugs, das keine Sau kennt 😅 ok, nicht ganz, aber einiges davon gibt’s gar nicht im Netz, weder drum Noten noch drumCover Videos, oft nur vom Original eine grottige live-Aufnahme. Da ist selbst raushören oft ein Drama für mich, vor allem die Kick hört man oft schlecht bei so alten Aufnahmen. Wenn ich gar nix zum anhalten hab, muss mir ich da halt was ausdenken, was dem Groove des Songs entspricht.

    Was wiederrum dafür spricht, das Raushören zu üben. Notenlesen ist deutlich einfacher (mal von live-vom-Blatt spielen abgesehen). Bzw. scheint mir zumindest so der Regelfall - für mich ist Raushören einfacher.