Ein wunderschönes 100BPM-Ding zum Grooven ist aber auch die Basilo-Version von M.i.t.M von M. Jackson, wo man wirklich was zu tun hat, aber gleichzeitig den Groove nicht aus den Augen verlieren darf. Ich bin bis auf 2/3 kleinere Unsauberkeiten ganz zufrieden mit meiner persönlichen Challenge:
https://vk.com/video790948238_456239020
Cool 
Es kommt da natürlich sehr auf das Maß und das "Wie" an. Bzw. ob es gut klingt und zum Kontext passt.
Absolut! So rein aus dem Bauch würde ich sagen, gerade bei langsameren Tempo bzw Mid Tempo "grooved" es mehr wenn es etwas hinter dem Metronom ist. Ich nehme da einfach mal wieder Vinny Appice her, der da einfach so gut passt. Sein heavy groovy Feel würde ich genau mit dem Mikrotiming erklären.
Das hört man öfter. Aber auch das kommt auf den Kontext an. Zum Beispiel, ob der Drummer als einziger das Metronom hat. Wenn ja, ist es eigentlich relativ egal, wo sich die Drums in Relation zum Metronom bewegen. Dann geht es eher darum, wo sich Bass, Gitarre usw. in Relation zu den Drums bewegen.
Gibt ja auch den Ansatz, in den Strophen eher hinter dem Klick und in den Refrains eher vor dem Klick zu sein.
Meiner Meinung nach ist das aber alles mehr oder weniger graue Theorie. Wenn es um Feel geht, geht es um Feel und das kann einem auch keiner beibringen. Denn jeder hat ja sein eigenes Feel ...
Wichtig ist natürlich die Übung, Erfahrung und gewisse Portion Entspanntheit auch in Situationen, in denen es drauf ankommt.
Die Frage ist evtl. noch, ob es klare Votingkriterien gibt oder ob das im Auge (Ohr) des Betrachters ist?
Zum Beispiel Sound, Tuning, Aufnahmequalität etc. könnte man im Prinzip versuchen auszuklammern
(unterbewusst ist das allerdings möglicherweise schwer im Zweifelsfall ...).
An diesem Punkt kommen wir zweifelsohne an die Grenzen der aktuellen Vorgehensweise. Denn es gibt große Unterschiede beim Sound. An den klanglichen Unterschieden lassen sich die Versionen sogar am besten unterscheiden und merken, denke ich.
Ganz objektiv wird es nicht sein können und ich hatte das auch von Anfang an im Hinterkopf. Die Kompromisse ermöglichen aber erst, dass ein paar mehr Leute mitmachen.