Beiträge von m_tree

    aber auch da wäre zumindest mal ein ernstes Wort angebracht.

    Das ernste Wort führt bei manchen Leuten leider unweigerlich zur Beendigung der Zusammenarbeit. Stichwort schwarz/weiß-Denker.


    Entspannter ist es nämlich auf jeden Fall ohne Hilfen das Ganze trommeln zu können- da fängt es auch erst richtig an Spass zu machen und ich kann es genießen.

    Geht mir auch so. ;)


    Solche Sachen hab ich mir genau bis zum nächsten Unterricht gemerkt, und dann sofort aus meinem Hirn gestrichen. Sowas muss man sich ned merken und sein Hirn damit zumüllen 😄

    Ja klar, kommt immer drauf an. Ich meinte ja auch eher langfristige Sachen. Auch für Youtube-Covers will ich mich beim finalen Take nicht mehr auf Abläufe, sondern nur auf die Performance konzentrieren.


    Morgen spiel ich wieder mal ne Aushilfe bei einer Weimarer Blues- & Zappa-Band. Hatte mir letztes Jahr einen kompakten Notizzettel (2 A4 Seiten) für die komplette Setlist erstellt. Werde ich wieder mitnehmen, aber sicher noch seltener drauf schauen müssen als bei dem Gig vor zwei Wochen.

    Läuft dann in etwa so, dass der Bandleader sagt, welcher Song als nächster gespielt wird und ich z.B. lese "Shuffle, 4/4 auf 150 bpm, 4 Takte Intro Gitarre" ... oder bescheid weiß, dass ich Einzählen muss.

    Habe es aber leider auch schon erlebt, dass manche "Chefs" das missbrauchen. Als ich 2021 auf Tour mit einem bestimmten Gitarrist (Rocktrio) war z.B. ... trotz bereits einiger gespielter Konzerte musste a) alles zu 100% nach seiner Pfeife tanzen und b) waren die Abläufe selten gleich. Man wusste nie, was kommt. Das ging bis hin zu einem geänderten Ending eines Song, den wir schon 10-20x mal live gespielt hatten, was immer lief. Weder der Basser noch ich konnten auch nur erahnen, was er vor den 1000 Leuten da von uns wollte. Und am Ende ist dann die Rhythmusgruppe verantwortlich, wenn was nicht richtig klappt - ist ja klar ...

    Na toll X/

    Das war aber auch eine sehr negative Ausnahme. Sowas macht man einmal und nie wieder (bin nicht der einzige, dem es da so ging ...).


    Auch wenn es um Geld geht, kann (und sollte) der Quatsch ja ein bisschen Spaß machen. Und halbwegs entspannt und locker ablaufen. Mit totalen Egomanen gestaltet sich das oft schwierig.


    Ansonsten bist du auf einem guten Weg, denk ich. Ziel sollte halt schon sein, die Songs auswendig zu können. Zumindest bei festen Bands mit über Jahre bestehendem Reportoire. Das ist dann auch viel entspannter.

    Erfahrene Musiker, vor allem wenn sie selbst oft in ungewohnten Besetzungen spielen, können während des Spiels häufig gut kommunizieren und "dirigieren", woran ich mich dann orientiere. Wann A- und B-Teil wechseln (Strophe/Refrain whatever), klappt dann meist auf Zuruf, aber auch Stops lassen sich damit gut erkennen. Schwierigere Sachen gehen natürlich nicht mehr intuitiv.

    Exakt. Das geht oft ganz gut. Habe es aber leider auch schon erlebt, dass manche "Chefs" das missbrauchen. Als ich 2021 auf Tour mit einem bestimmten Gitarrist (Rocktrio) war z.B. ... trotz bereits einiger gespielter Konzerte musste a) alles zu 100% nach seiner Pfeife tanzen und b) waren die Abläufe selten gleich. Man wusste nie, was kommt. Das ging bis hin zu einem geänderten Ending eines Song, den wir schon 10-20x mal live gespielt hatten, was immer lief. Weder der Basser noch ich konnten auch nur erahnen, was er vor den 1000 Leuten da von uns wollte. Und am Ende ist dann die Rhythmusgruppe verantwortlich, wenn was nicht richtig klappt - ist ja klar ...


    Aber das nur am Rande.

    Ahh ok... ich dachte echt, die meisten, die so lange schon spielen, können und machen das, dass sie den Song nur ein paar mal hören müssen und dann direkt los legen können. Quasi intuitiv.

    Also für mich gesprochen war und ist das auch genau so in vielen Fällen. Aber auch das kann man nicht so pauschal sagen und ist unterschiedlich. Abläufe und ggf. Änderungen von bestimmten Bands sind immer das Thema Nr. 1. Neben so grundlegenden Sachen wie Tempo, Taktart, Rhythmik (z.B. gerade / Shuffle, Normal/Halftime), wichtige Fills ... Weiter geht's aber auch mit Sachen wie, wie genau ich die Originaldrums nachspielen will und grundsätzlich, ob mir das Gespielte liegt oder ob es ganz und gar um für mich kompliziertes / neues Zeug geht, das ich erst üben muss.


    Ich hatte auch schon öffentliche Jamsessions als "Hausdrummer" für den jeweiligen Abend und Songs spontan begleitet, die ich zuvor nicht kannte. Oder ausgedehnte Jamsessions im Proberaum mit eigenem Zeug.


    Deine Vermutung stimmt also im großen und ganzen schon. Kommt aber letztendlich immer drauf an. Als ich letztes Jahr bei einer Band ausgeholfen hatte, mit der ich bis dahin nicht gespielt hatte und es auch keine Probe gab, es um eine ordentliche Gage ging und ich Klick und Keys vom Band aufs Ohr bekam auf der Bühne ... da hatte ich mich schon ausgiebig vorbereitet.


    Ziel sollte halt schon sein, einen möglichst guten Job zu machen.


    Also (bis jetzt) helfen mir die Noten schon dabei- ist wie ein Gedicht auswendig lernen... ich hab dann gerne den Text zum selber kesen dazu, eben ein bisschen Unterstützung durchs fotografische Gedächtnis.


    Und wenn ich schon weiss, was gespielt werden soll, ich haber den Ablauf noch nicgt drin habe, mache ich mir "Päckchen" und diese sind nur noch mit A, B, C, D, etc, da reichen dann kleine Spickzettelchen.

    Das klingt vernünftig. Mach das ruhig erstmal so weiter. :thumbup:


    Ja das muss ich erstmal herausfinden, welche Dinge mir auf lange mehr oder weniger bringen.

    Im Moment glaube ich, dass es erstmal so passt für mich. Vielleicht liege ich auch falsch und merke das erst später.

    Auch das klingt vernünftig und du liegst wahrscheinlich nicht falsch. Wird z.Z. wohl so sein. Wird sich aber sicher noch verändern, wenn du dran bleibst und dich weiterentwickelst.

    Ja, erstmal schon. Ich kann leider nicht einen Song einmal hören und dann direkt auswendig spielen.

    Wenn ich den Ablauf drin hab, spiele ich ohne- und dann kommen auch die kleinen Veränderungen.


    In der Band wo ich selber alles zusammen bastel, mache ich mir einen Zettel mit Ablauf, wieviele Takte, wann ein Solo kommt, etc und schreibe dann grob dazu, was ich dazu spielen könnte.

    Um später nochmal was nachgucken zu können, erstelle ich mir dann aber auch eigene richtige Notenzettel... aber auch da- sobald ich die Songs kann, brauche ich das Ganze nicht mehr.

    Von "einmal hören und direkt auswendig spielen" war auch gar keine Rede. Es gibt viele Wege, um sich Songs drauf zu schaffen oder auszuarbeiten. Das ist immer ein Prozess. Ablauf und Dauer dieses Prozess können kann halt sehr unterschiedlich sein. Ob man Noten dafür nutzt oder nicht ist auch offen.


    Ich bezahle nix dafür, nur die Farb- und Papierkosten um die Notenblätter zu drucken. Ich bekomme Sounddateien und pdfs vom Lehrer.

    Klassisches Missverständnis ^^

    Mit "Kosten/Nutzenrechnung" meinte ich z.B., in welche Übungen du wie viel Zeit und Energie investierst und was diese dir für deine Ziele letztendlich bringen. Das Leben ist ja doch relativ kurz und dreht sich nicht nur ums Schlagzeug.


    Interessanterweise macht mir am Schlagzeug spielen fast alles Spass. Spielen nach Noten und Playalongs, Spielen in der Band zu eigenen Sachen, Jammen und auch an dem ganzen technischen Zeugs habe ich Spass :pinch:

    Das einzige, woran ich keinen Spass hätte (aber das hat ja nix mit Schlagzeug spielen ansich zu tun), wäre Musik zu hören/ machen, die ich absoult nicht abkann.

    Na dann ist ja gut :thumbup:

    Aber selbst heute findet man nicht zu allem die Noten, da muss man eben selber ran. Somit gzt, dass man eben doch noch nicht alles über das internet bekommt

    So geht’s mir mit der Coverband ständig. Die spielen lauter Zeugs, das keine Sau kennt 😅 ok, nicht ganz, aber einiges davon gibt’s gar nicht im Netz, weder drum Noten noch drumCover Videos, oft nur vom Original eine grottige live-Aufnahme. Da ist selbst raushören oft ein Drama für mich, vor allem die Kick hört man oft schlecht bei so alten Aufnahmen. Wenn ich gar nix zum anhalten hab, muss mir ich da halt was ausdenken, was dem Groove des Songs entspricht.

    Was wiederrum dafür spricht, das Raushören zu üben. Notenlesen ist deutlich einfacher (mal von live-vom-Blatt spielen abgesehen). Bzw. scheint mir zumindest so der Regelfall - für mich ist Raushören einfacher.

    Mache ich wenn ich mir selbst was raussuche immer so, dass ich das Original nehme und selbst raus höre. Aber diese Reihe ist vom Unterricht so angeleiert worden. Es geht eben auch ums Noten lesen und mitspielen. Ich lerne da beids... razshören/ frei spielen, aber eben auch mit Noten.

    Mich würde nicht wundern, wenn ich irgendwann mal eine andere Aufgabe bekäme... ein Song ohne Noten, dass ich es raus hören muss oder ein unbekanntes drumless Teil, wo ich mir komplett selbst was ausdenken soll. So schätze ich meinen Lehrer ein, da kommt bestimmt noch was.

    Verstehe. :thumbup:


    Brauchst du für deine "Endanwendungen" bzw. in deiner Band denn unbedingt Noten?


    Ich hatte schon in Bigbands ausgeholfen ohne dafür ein einziges Notenblatt gelesen zu haben.


    Kann zwar alles nicht schaden, ist aber auch mitunter von Kosten/Nutzenrechnungen geprägt.

    Es sei denn natürlich das mit den Noten und Playalongs macht dir Spaß - dann hab ich nix gesagt. ;)

    Habe nur mal kurz in "Under The Bridge" reingehört und wusste sofort wieder, warum ich Playalongs so schrecklich finde. :D


    Wieso spielst du nicht zum Original? Vorteil: Du kannst direkt Raushören, was gespielt wird bzw. das Raushören üben. Und du hörst sofort, wenn du daneben liegst. Egal ob's um vergessene Schläge oder Timing geht.

    trommla

    So meinte ich das nicht. Mit "Tiefe" meinte ich keine Formeln und keine Rechnerei. Sondern die Praxis (wozu auch Gehörtraining und Übung zählen) und das grundlegende Verständnis der Zusammenhänge. Daher auch mein Hinweis auf den "Masshoff Tuning Trick". Die Popularität dieses Videos mit mittlerweile über 3 Mio. Klicks ist in Anbetracht der weltweit doch gar nicht sooo großen Drummercommunity m.E. ein guter Beweis dafür, dass viele eben nach möglichst einfachen Ansätzen suchen. Und die werden halt oft nicht den doch etwas komplexeren Zusammenhängen gerecht. Und damit sind keine komplizierten physikalischen Berechnungen gemeint!


    Auch der Ansatz, das Snare-Reso anzuknallen bis zum Gehtnichtmehr wird ja von Masshoff propagiert und ist ebenso populär.

    Der scheint ja eher Live-Mischer als Drummer und Drum Tech zu sein. Ist schon 'ne nette Idee, wie ich finde, und es gibt sicher ein paar Leute, die davon profitieren können.

    Es wirkt auf mich nur so, als ob er irgendwas verkaufen will, obwohl dem ja nicht so zu sein scheint. :/

    Bücher zu schreiben und Workshops zu geben hat in der Hinsicht ja einen etwas anderen Grundcharakter als kostenlose Videos. Eine Monetarisierung wird sich jedenfalls nicht lohnen bei den Klicks, die die Videos so haben. Ich meine ... einige Videos aus der Serie haben weniger als 10 Klicks und sind schon vier Monate online. Da kann man ihm eigentlich schon fast wünschen, dass sich das noch ein paar mehr Leute anschauen.


    Am sympathischsten ist mir in Videoform da "Sounds Like A Drum": https://www.youtube.com/@SoundsLikeADrum

    OK, dafür muss man natürlich grundsätzlich ein bisschen Englisch verstehen können.


    Die Methoden sind insgesamt OK, die Erklärungen zur Physik sind allerdings eher von gefährlichem Halbwissen geprägt.

    Leider wollen auch nicht viele Drummer da wirklich in die Tiefe gehen, so mein Eindruck. Das sieht man z.B. an der Popularität des Masshoff Tuning Tricks (Snare).


    Evtl. kannst du dein Buch ja doch wieder in die Läden / Versandhäuser (mit neuer Auflage?) bringen? Ich wollte es mir zwischenzeitlich auch mal besorgen.


    Was ich dich eh schon länger mal fragen wollte: hast du Physik studiert?

    PS: Eine Nummer, die man zwar oft hört, aber nur sehr, sehr selten richtig gespielt!

    Thx! Wobei sich die Richtigkeit nur auf das bezieht, was gespielt wird. Spielt halt keiner so wie Dave Grohl. Hab mir gestern das Butch Vig-Interview angeschaut und die Stelle eben wieder gefunden (müsste bei 1h 14 Min. starten):


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    Den Song über die volle Länge mit allen Schlägen, der vollen Power / Lautstärke und Tightness so zu nageln ist schon nicht ohne.

    In meinem Kurzvideo wackel ich da an 1-2 Stellen leicht. Der Take war aber insgesamt am lockersten.


    dieser gefühlte Kick "ins Leere"

    welchen Takt meinst du da? Vielleicht spiel ichs auch immer falsch :/

    Es geht um den Übergang vom Refrain zur Strophe (mit den Fills auf den Toms). Genauer gesagt um den mittleren Teil, der von den Breaks umgeben ist. Da dann um den 16tel DoubleStroke auf der Bassdrum vor der 1 des zweiten Takts.

    Kürzlich auch erst wieder gespielt. Und jedes mal geht mir das Double auf der BD beim zweiten Fill auf die Eier :D

    Wenn es nur dieses Double wäre ... ich finde die Bassdrum-Arbeit über die volle Länge des Songs insgesamt nervig. :D

    Die Länge des Kurzvideos reicht ja eigentlich. Mal vom Einstiegsfill abesehen ist das eh immer das selbe ...


    Cool, das habe ich kürzlich auch wieder auf meinem Stick am Autoradio entdeckt...

    Und witzig, wie die Kamera bei 0:50 min. passenderweise zu Beginn des ruhigen Teils den kleinen Schwenk hinlegt. Vermutlich selbständig?

    :)

    Das ist ein günstiger Camcorder. Solche Schwenks legt der nur im Hochformat hin :/ ^^

    Mein komplettes "Smells Like Teen Spirit"-Cover habe ich mittlerweile nicht mehr online (mir taugt v.a. die filmische Umsetzung nicht). Dafür jetzt hier mal ein Ausschnitt als Kurzvideo:


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    Danke für den weiteren Input.

    Thomann hat in den Kleinanzeigen auch einen Bereich für Musiker und Bands:

    https://www.thomann.de/de/clas…tegory_musiker_bands.html

    Wie ich bereits schrub - die Thomann Kleinanzeigen waren bisher die einzige Anlaufstelle im Netz, die mir da wirklich Kontakte eingebracht hat ;)


    [...] habe ich mit den Kleinanzeigen bei Thomann dies bzgl. immer wieder mal gute Erfahrungen gemacht. Auch für "professionellere" Geschichten.

    Danke!


    Backstagepro werde ich mal probieren. eBay-KA auch.

    eBay-KA habe ich schon für Unterricht genutzt. Gestern auch mal Check24 dafür probiert. Mal sehen was da so geht.


    Auf Facebook bin ich schon seit vielen Jahren in diversen Musikergruppen, auch speziell für Musikersuche. Größere, kleinere (lokal). Aber da hat sich bisher gar nichts ergeben oder ich hatte einfach keinen Bock da zu gucken (letzteres trifft eher zu, glaub ich).

    Aus einer Gruppe bin ich mal rausgeflogen (40k Mitglieder) ... weil ich im Suff mal dem türkischen Admin (öffentlich) gesagt hatte, was ich davon halte, dass er einen 18-jährigen Jungdrummer, der Böhse Onkelz covern wollte, erstmal dahingehend (öffentlich) prüft, ob er ein Nazi ist. :D

    Und ich mag weder Nazis noch BO. Und hab auch nichts gegen Türken.

    Obwohl sich vieles natürlich über Vitamin B und örtliche Szenen ergibt, habe ich mit den Kleinanzeigen bei Thomann dies bzgl. immer wieder mal gute Erfahrungen gemacht. Auch für "professionellere" Geschichten.


    Aber es gibt ja mittlerweile unzählige weitere Portale im Netz dafür. Welche sind empfehlenswert? Welche sind kostenlos oder bezahlbar und bieten ein brauchbares Netzwerk?

    Im Gegenteil, in den 80ern hat Sonor sogar in ihren Prospekten postuliert, dass der ideale Kessel möglichst schwer und steif sein sollte, um nicht selbst zu schwingen. (Sonor-Drums waren damals wohl mit die Krone der Schlagzeugbaukunst).

    Was für ein kürzeres Sustain übrigens wirklich günstig ist. Eindrucksvoll kann man das m.E. bei großen Toms beobachten. Gibt ja auch 16er, die aufgehängt werden. Im Vergleich dazu dann mit starren Beinen aufgestellte und mit Gewichten beschwerte Floortoms. Ein riesen Unterschied.


    Es spielen da so viele physikalische Faktoren ein. In der Praxis dann z.B. auch noch Verstimmen während des Spielens.


    Ich finde Diskussionen über solche Spielereien hier sehr müßig.

    Größter Nachteil dieses Systems ist natürlich, dass beide Felle immer die gleiche Spannung haben. Resonanzfell höher oder tiefer stimmen als Schlagfell fällt damit aus.

    Ich bin mir zwar relativ sicher, dass man das mit Fellen unterschiedlicher Stärke / Masse (z.B. Emperor und Diplomat oder vergleichbar) umgehen könnte. Was aber wiederum sehr eingeschränkt in den Möglichkeiten wäre.


    Bin da ansonsten ganz deiner Meinung und halte das für eine nette Spielerei z.B. für Sammler.

    Auf alle weiteren Parameter, die bei der Aufnahme hinzukommen, hat man eh keinen Einfluss. (Aufnahmeraum, die Mikrofonauswahl, das Mastering, usw)

    Wenn man sich da selber drum kümmert, hat man da durchaus einen Einfluss. Wobei man da im Mix deutlich mehr machen kann als im Mastering (und sollte).


    Und man muss auch keinen bestimmten Drummer nachmachen, sondern kann selbst experimentieren.