Danke für die Antworten! 
Kurz was zum Hergang meiner Frage: Gestern war ein 8-jähriger Linkshänder zur Probestunde bei mir da.
Ich unterrichte bald auch an einer Musikschule und hatte mich dadurch auch mal mit einem erfahrenen Lehrer / Profi u.a. darüber unterhalten. Bzw. ob und inwieweit man OH Anfängern überhaupt empfehlen sollte.
Ganz klar kam da auch durch, dass Leute vom Schlag eines Simon Phillips, Mike Mangini usw. dabei keine Referenz bilden. Das ist einfach eine komplett andere Welt als der durchschnittliche Schlagzeuganfänger, der einfache Ansätze benötigt, um Spielen zu lernen. Oder auch der durchschnittliche fortgeschrittene Drummer, der seine Fähigkeiten ausbauen möchte.
Ich bin ganz klarer Rechtshänder und habe mittlerweile echt andere Sachen zu tun, als mir das Spielen andersrum beizubringen. Für mich persönlich hat das keinen Sinn. Aber das schließt ja nicht aus, dass ich im Sinne von Schülern denke und unterrichte, die keine Rechtshänder sind.
Das individuell anzugehen und auch bei jedem genau darauf zu achten, wo die stärkere Seite ist, ist wohl die wichtigste Info.
Beim Gespräch mit dem o.g. Profi kam auch durch, dass es wohl grundsätzlich einfacher ist, die rechte Hand und den rechten Fuß gleichzeitig zu spielen als entgegengesetzt (also auch LH+LF und eben nicht RH und LF).
Die Eigenheit beim OH-Spiel mit einem Standard-Aufbau ist dann ja auch, dass man Fills i.d.R. eben schon mit rechts beginnt, ansonsten aber die linke Hand führt.
Bei einem typischen Lauf über die Toms von klein nach groß / links nach rechts, muss mit rechts begonnen werden. Sonst wird da kein Schuh draus.
Bin z.Z. aber eh am Rudern. Evtl. klappts noch mit einem Studium. Da kriegt man ja auch fürs Unterrichten noch einiges an Handwerkszeug.