Beiträge von m_tree

    Ambitious

    Es muss zwingend mit Metronom auf 100 bpm gespielt sein. Ich habe das DAW-Projekt auf 100 bpm eingestellt und sehe durch zwei Marker sofort, ob das auch im 50. Takt noch auf dem Raster ist.


    Wie du das machst bleibt dir überlassen. Es gibt auch "altmodische" elektronische Metronome mit 3,5mm Stereo-Klinkenbuchse. Da kannst du einen Kopfhörer oder In-Ears anschließen.

    Nun habe ich einen ersten Entwurf fürs Voting. Falls dafür jemand Verbesserungsvorschläge hat ... ;)


    Nach aktueller Überlegung sollen drei Versionen auf ein Siegertreppchen (3 Punkte, 2 Punkte, 1 Punkt) verteilt werden. Die Angabe des Usernamens hilft mir in erster Linie zu prüfen, dass nicht für die eigene Version gestimmt wird.



    EDIT

    Oder als "1. - 2. - 3. Platz" formuliert. Das werde ich in der Frage dann noch genauer beschreiben. Die Angabe des Usernamens ist natürlich auch wichtig, um Mehrfachabstimmungen und Trollerei (nicht im DF angemeldete Leute) zu vermeiden.


    Eine einzige Version auszuwählen finde ich zu wenig und jeder Version z.B. Punkte von 1 bis 10 geben zu müssen viel zu aufwändig. Das kenne ich von ähnlichen Contests, z.T. sogar als Voraussetzung für die eigene Teilnahme.


    Wir werden dann ja sehen wie es läuft - z.B. wie viele Teilnehmer und unbeteiligte überhaupt abstimmen und wie es evtl. für künftige Challenges laufen kann.

    Nach aktuellem Stand sind wir bei 14 Teilnehmern (meinen Beitrag schon mitgezählt). Wir nähern uns der Halbzeit und ich bin zuversichtlich, dass wir auf 30+ Teilnehmer kommen. :thumbup:

    Bisher wollen auch alle beim Voting mitmachen. Die Option, nur etwas abzugeben, besteht natürlich weiterhin. Ich werde das in dem Fall genau so aufbereiten, anonymisiert in MP3 umwandeln und hochladen wie die anderen Beiträge, nur eben ohne Voting.


    Damit das gut anhörbar ist würde ich schon gerne auf ein vernünftiges Level von -18 LUFS gehen. -14 sind bei rein perkussivem Material schwierig zu erreichen (spreche aus Erfahrung durch meine drums-only Sachen auf Youtube). Für -18 muss ich allerdings hier und da ein bisschen die Spitzen glätten. Ich mach das aber möglichst subtil und sauber in zwei Stufen, ohne reines Limiting.


    Zum Voting schreibe ich später noch was, ich gehe da erstmal noch ein paar Varianten durch.

    Uff. Wenn ich das so lese weiß ich 1x mehr, warum ich bisher immer konsequent bei Akustik-Drums war und mittlerweile mit bis zu 14 Mikrofonen aufnehme.


    Hat das Ding keinen USB-Anschluss o.ä.? Also so, dass es zur Soundkarte wird. Da müsstest du doch die Einzelspuren rauskriegen. :/

    Man kann auch mit einfachen Methoden und ohne viel Nachbearbeitung gute Sounds erreichen, wenn der Natursound und die Performance passen. Und das ist ja bei dir gegeben. Man kann mit mehr Aufwand bei Aufnahme und Mix auch viel "falsch" oder "kaputt" machen.


    Glyn Johns und auch Overheads im Allgemeinen würde ich immer eher nach der Snare ausrichten als nach der Bassdrum. Man muss da m.E. zu viele Kompromisse machen, wenn man die Bassdrum auch noch mittig auf den Overheads kriegen will. Und im Allgemeinen kommt auf den Overheads auch weniger Brauchbares von der Bassdrum als von der Snare. Daher da eher die Priorität auf die Snare setzen.


    Kleine Räume limitieren bei Akustikschlagzeug leider immer, ja. Einen wirklich "großen" Natursound (ohne künstlichen Hall) erreicht man auch nur in großen Räumen und mit Raummikrofonen. Das ist schon eher Luxus und auch kein Muss. Geht auch anders. :thumbup:

    Cool mal wieder was von dir zu hören! Gut gespielt - wie immer. :thumbup:


    Der Sound passt auch, find ich. Nur das D112 am Floortom find ich nicht so dolle. Das ist auch das was Mattmatt meint, denk ich.

    Ist natürlich wie immer Geschmackssache und ich finde Bassdrum-Mikros an Floortoms schrecklich. Wenn man nicht gerade SM57, sondern MD421, e604-ähnliche Mikros (untenrum fetter als SM57) nimmt, find ich durchweg gleiche Mikros an Toms gut. So klingen sie im Mix einheitlicher, weil alle die selbe "Farbe" von der Mikrofonierung haben.

    Ja das ist mir auch aufgefallen :(

    Und ich tret schon ordentlich rein (btw, in dem Song spiele ich 4 on the floor).

    Ich hoffe, die kriegen nicht die Krise, wenn am Proberaum was geändert werden soll. Ich bin ja am Dienstag eh wieder dort, ich mach nochmal Bilder vom Raum... ich hätte jetzt grade eh keinen Schimmer, was da helfen könnte (hab aber eben auch nicht viel Ahnung).

    Da die Snare eh nen neues Fell braucht und ich in 2 Wochen (wenn nix dazwischen kommt) in Ibbenbüren bin, besorg ich mal eins. Und mit der Zeitumstellung dürfen wir den PR eh erst ne Stunde später zum Krach machen benutzen. Das bietet sich an, dann einfach etwas ehr zu kommen und dann mal das Set auf den Kopf zu stellen. Ich wollte das nicht schon direkt zu Anfang machen... es ist ja nicht meins und ich bin ja noch nicht so lange dabei.

    Grundsätzlich macht die Aufstellung im Raum sehr viel aus. Steht das Schlagzeug in einer Ecke, klingt die Bassdrum wuchtiger. Das gleiche gilt für den Bass-Amp.

    Häufig entsteht zu viel Mulm und Mumpf im Bassbereich: Gesangsmikrofone, in die direkt reingesungen wird, betonen die Bässe durch den Nahbesprechungseffekt über. Gitarristen wollen ihre Grundtöne auch oft "spüren" und scheren sich nicht drum, ob das irgendwie noch in einen Bandkontext passt. E-Bässen inkl. Amps fehlt es wiederrum z.T. an Präsenz / Knurrigkeit.

    Abhilfe würde also schon schaffen, die EQs vom Mischpuilt und vom Gitarrenamp zum Ausdünnen des Bassbereichs zu nutzen (und zwar die Shelfs, nicht die HPFs). Und den Bass anzuzerren.


    Bassdrums kann man mit viel Dämpfung im Innern und unpassender Stimmung schnell "töten".


    Ansonsten helfen Bassfallen / Bassabsorber in den Raumecken, Breitbandabsorber an Wänden / Decke und Diffusoren an Wänden. Oder einfach die von danyvet angesprochene Vorgehensweise ;)


    Ich hab mich wohl blöd ausgedrückt, stelle ich grade fest. Also mit einfach meine ich, dass es ja so erstmal "einfach" ist... also nicht viel Gefrickel. Das ordendlich und so zu spielen, wie es soll, ist tatsächlich ne andere Sache. Da durfte ich auch schon meine Erfahrung machen. Wir haben mal Higway to Hell und Sin City gecovert. Beim Letzteren hab ich mir ordentlich einen abgebrochen, ich fands schon echt schwer. Und da ist es wieder... das was man dann von den anderen zu hören bekommt; in dem Falle vom Gitarristen (durch und durch ACDC Fan): "Die spielen doch nur Bumm Tschack, ist doch ganz einfach." :rolleyes:

    Das ist ein schönes Beispiel dafür, dass es letztendlich vor allem darum geht, "wie" man etwas spielt. Exaktes Timing, 'ne Portion Groove und selbstbewusstes / ausdruckstarkes Spiel ist bei ACDC z.B. das A und O.

    Freut mich, dass du durch die Challenge und den Kontakt evtl. etwas mehr Mut gefunden hast, was zu zeigen. ;)


    Grundsätzlich finde ich die Aufnahme in Ordnung. Die 16tel-Fills auf der Snare wurden ja bereits angesprochen - die finde ich auch unpassend.

    Das Lautstärkeverhältnis von Snare und Hi-Hat finde ich ok. Viel mehr stört mich, dass die Bassdrum fast komplett untergeht. Von der höre ich eigentlich gar nichts (mit AKG K-240). Auch der gesamte Sound ist sehr vermumpft. Da könntet ihr schon einiges erreichen, wenn ihr bei Gesang und Gitarren im Bassbereich "aufräumt" und den Raum evtl. akustisch behandelt.

    Die Bassdrum geht lauter durch weniger Dämpfung, höhere Stimmung (Resonanzfell höher als das Schlagfell) und natürlich mehr Punch.


    Also ACDC find ich tatsächlich auch einiges ganz cool... dass es eben so einfach getrommelt ist, aber trotzdem (für mich) gut was rüber kommt.

    Das mag "einfach" getrommelt sein. Aber ACDC ordentlich zu covern muss man erstmal schaffen. Gerade das Timing reißt's bei denen raus. Das gilt auch für die Gitarren bzw. für die gesamte Band.

    Vielen Dank für den weiteren Input! Das ist alles sehr aufschlussreich. Das Buch werde ich mir wohl noch besorgen.


    Einer meiner ersten Schüler letztes Jahr war auch ein Linkshänder - schon älter, aber Anfänger. Da war meine erste Überlegung auch "OHP". Und tatsächlich konnte er einen 4/4 "Bumm-Tschack" mit Achtel-HiHat deutlich besser open handed als überkreuz spielen. Also da deckte sich sein Spielgefühl auch mit meiner Wahrnehmung.


    Die jeweils individuelle Betrachtung und letztendlich den Schüler entscheiden zu lassen sind wohl wirklich die wichtigsten Sachen.


    Ein bisschen open handed kann ich übrigens schon spielen. Aber halt nicht auf meinem üblichen Level und mit meiner eingegroovten "Handschrift".

    Mir kommt aber gerade die Idee, meine Aufnahme für die "Bumm-Tschack"-Challenge open handed zu machen ^^

    Gefällt mir sehr gut! Linkin Park ist „voll meins“. Hybrid Theory und Meteora werde ich vermutlich bis an mein Lebensende mitsingen können (Kind/Jugendlicher der 90er/00er halt…).

    Das erste mal bin ich mit LP in Berührung gekommen als ich so 11 Jahre alt war (im Ferienlager, glaub ich). Das war 2001, also damals nur "Hybrid Theory". Mit den nachfolgenden Alben kann ich bis heute nicht ganz so viel anfangen. Bin in den letzten Jahren dann durchs Musikstreaming-Abo wieder mal auf LP gekommen und hab auch Gefallen an anderen Titeln gefunden, u.a. eben auch diesem hier.

    Ich hatte mir die Audio-CD für das Cover besorgt. Im Booklet steht zu "Numb", dass dieser Titel gar nicht fürs Album geplant war und erst zum Schluss und relativ zügig geschrieben, arrangiert und aufgenommen dazu kam. Aber ist ja oft so, dass Sachen, die fast "mühelos" in einem "Flow" entstehen oft die besten sind.


    Ansonsten hatte ich mich kürzlich auch mal mit Chester Bennington beschäftigt. Davon abgesehen, dass seine Gesangsperformances m.E. wirklich sehr beachtlich sind (zieh dir mal das "Adele"-Livecover rein, das ist krass), ist die emotionale Authentizität dahinter m.E. auch der Hauptgrund dafür, dass LP künstlerisch stark ist. Also der hat bei LP ja sehr viel von seiner Leidensgeschichte verarbeitet und das hört und fühlt man auch, find ich.


    Ich finde insbesondere den Schlagzeugsound sehr passend, auch super gemischt.

    Deine Haupthihat (links) passt klanglich in meinen Ohren nicht ganz ins Klangbild, was sind das für welche? Die klingen „anders“ als der Rest des Satzes.

    Wahnsinn finde ich, wie gut die Zultan Rock Beats mit dem AAX Crash harmonieren. Schöne Beckenzusammenstellung! :)

    Thx!

    Die Haupthihat ist eine 14" Zildjian K. Die hab ich seit mittlerweile ca. 10 Jahren.

    Tatsächlich würde ich die Becken etwas anders zusammenstellen, wenn ich z.Z. die Mittel dafür hätte. Die Rockbeats finde ich übrigens auch erstaunlich gut und "rund".


    Schönes Detail auch, wie man vier 16tel auf der Snare spielen kann und gleichzeitig ein Crash (auf Zählzeit 4, Fill in den Chorus) :) :

    R

    LLRL

    An dem Fill hatte ich auch ein bisschen überlegt. Die zweite 16tel tendiert hier ein bisschen zur Ghostnote. War auch eher als Ghostnote angedacht (so wäre das Fill fast identisch mit dem in der 2. Strophe).


    Die 2. Strophe beinhaltet neben den 32stel auch noch eine weitere Eigenheit: die mit RL gespielten 16tel, aber die auf eine Achtelzählzeit mit links angespielte leicht geöffnete Hi-Hat.


    1) Die Digitaluhr an der Wand neben der Tür fühlt sich mehr Numb bei der Bassdrum auf 1 als bei den anderen Schlägen :D .

    2) Die Dave-Weckl-Bekleidung passt nicht zum Musikstil, aber zur ernsthaften Aura des Trommlers 8o .

    Joa, mein Bassdrum-Spiel ist relativ dynamisch. Ich komprimiere die Drums auch ein bisschen (was durch das Vibrieren der einen Kamera dann auffällt) ... und fühl mich mit Muskelshirts am wohlsten am Schlagzeug. ;)

    Vielen Dank! :)


    Tatsächlich waren die einhändigen 16tel auf den 110 bpm ein Hauptthema für mich bei diesem Cover. Als mir dann klar war, wie ich das Cover machen will, wollte ich in diesem Part auch durchgehende 16tel auf der Hi-Hat mit gleichzeitigem Rimclick dazu liefern, so wie es im Original arrangiert ist.

    Das Tempo war da für mich auch ungewohnt. 100 bpm gehen bei mir da noch relativ locker. Wie lang ich das genau durchhalte weiß ich gar nicht. Müsste ich mal probieren.


    Tatsächlich spiele ich die 16tel aber nicht durchgehend. Pro Takt lasse ich eine 16tel auf den vorgezogenen Rimclicks aus. Ich hatte es mit durchgehenden 16teln probiert. Das kriege ich zwar hin, klingt dann bei mir aber auch nicht mehr so ganz entspannt. Das ist definitiv die Grenze.

    Geübte Blaster / Metaldrummer schmunzeln über solche Geschwindigkeiten wahrscheinlich ^^


    Die zweite Hi-Hat hat verschiedene Gründe:

    Zum einen hat mich eine Hi-Hat über der Bassdrum (ggf. auch mal als Haupt-HH mit Kabelzug) sowieso schon länger interessiert. Zum anderen dachte ich, dass es gestalterisch gut zu dem Cover passt, weil die Drums im Original HiHat-lastig sind, auch mit mehreren gleichzeitig.


    Und tatsächlich spielt sich eine Hi-Hat an der Position entspannter als Überkreuz. Auch die schnellen 16tel gehen mir da etwas besser von der Hand.

    Ich bin Linkshänder [...]

    Nach etwa einem halben Jahr habe ich aus Spaß begonnen, meinen Arme nicht mehr zu kreuzen. Ich habe ab diesem Zeitpunkt viel schneller Fortschritte gemacht, so dass das für mich ein Schlüsselmoment war. Bei meinen Füßen habe ich für mich nie einen Nachteil festgestellt. Das Ride wanderte daheim nach links, im Unterricht spielte ich es im Gegensatz zur Hihat mit rechts.

    Diese Info ist Gold wert - danke!


    Bei der Musikschule sind die Schlagzeuge (zwei pro Raum) alle Standardmäßig aufgebaut und man hat da auch gar keine Zeit für einen Umbau (steht nicht zur Diskussion). Privat habe ich z.Z. nur ein Schülerset und auch nur Platz für eins. Das kann sich natürlich noch ändern.

    Danke für die Antworten! :)


    Kurz was zum Hergang meiner Frage: Gestern war ein 8-jähriger Linkshänder zur Probestunde bei mir da.

    Ich unterrichte bald auch an einer Musikschule und hatte mich dadurch auch mal mit einem erfahrenen Lehrer / Profi u.a. darüber unterhalten. Bzw. ob und inwieweit man OH Anfängern überhaupt empfehlen sollte.



    Ganz klar kam da auch durch, dass Leute vom Schlag eines Simon Phillips, Mike Mangini usw. dabei keine Referenz bilden. Das ist einfach eine komplett andere Welt als der durchschnittliche Schlagzeuganfänger, der einfache Ansätze benötigt, um Spielen zu lernen. Oder auch der durchschnittliche fortgeschrittene Drummer, der seine Fähigkeiten ausbauen möchte.


    Ich bin ganz klarer Rechtshänder und habe mittlerweile echt andere Sachen zu tun, als mir das Spielen andersrum beizubringen. Für mich persönlich hat das keinen Sinn. Aber das schließt ja nicht aus, dass ich im Sinne von Schülern denke und unterrichte, die keine Rechtshänder sind.


    Das individuell anzugehen und auch bei jedem genau darauf zu achten, wo die stärkere Seite ist, ist wohl die wichtigste Info.


    Beim Gespräch mit dem o.g. Profi kam auch durch, dass es wohl grundsätzlich einfacher ist, die rechte Hand und den rechten Fuß gleichzeitig zu spielen als entgegengesetzt (also auch LH+LF und eben nicht RH und LF).

    Die Eigenheit beim OH-Spiel mit einem Standard-Aufbau ist dann ja auch, dass man Fills i.d.R. eben schon mit rechts beginnt, ansonsten aber die linke Hand führt.

    Bei einem typischen Lauf über die Toms von klein nach groß / links nach rechts, muss mit rechts begonnen werden. Sonst wird da kein Schuh draus.


    Bin z.Z. aber eh am Rudern. Evtl. klappts noch mit einem Studium. Da kriegt man ja auch fürs Unterrichten noch einiges an Handwerkszeug.

    @drummerjoerg

    Für mich ist auch das kein Hobby mehr. Ich mixe (und mastere) ab und zu gegen Geld (mit Rechnung).

    Wie immer führen viele Wege nach Rom und vieles ist auch Geschmackssache und vom Genre abhängig. Also z.B. wie viel Kick-Anteil die Bassdrum hat. Auch der Präsenzanteil / die Knurrigkeit des Basses ist flexibel.


    Nach meiner Erfahrung gibt es, besonders den Bassbereich betreffend, auch viele Mythen. So z.B., dass Low-Cuts "der" Ansatz wären, um untenrum aufzuräumen. Oder dass Bass und Bassdrum Frequenzmäßig im Bassbereich klar voneinander getrennt sein müssten. Oder dass man den Bass von der Bassdrum durch 'ne Sidechain drücken lassen sollte (das ist einfach nur ein Stilmittel aus dem EDM-Bereich).


    Falls du dich da praktisch weiterbilden willst und Interesse an kompetitivem Vibe hast, kann ich dir http://www.mix-challenge.com empfehlen. Da muss man aber schon ein paar Sachen beachten, um teilnehmen zu können und auch 'ne ausführliche Dokumentation auf Englisch schreiben.


    Zunge

    Ob man eher auf Nahmikrofonierung und einen "aufgeblaseneren" oder einen natürlicheren Sound aus ist, ist natürlich Geschmackssache. Klar :)

    Aber besonders bei der Nahmikrofonierung von Bassdrums kann man sehr viel mit der Mikrofonierung formen. Bassdrum-Mikros klingen z.T. sehr unterschiedlich. Zusätzlich kann man mit mehreren Mikros arbeiten. Ob man z.B. ein D112 oder ein Audix D6 in der Bassdrum positioniert macht i.d.R. einen sehr großen Unterschied.

    Man kommt für gewisse Sachen auch kaum um Nahmikrofonierung drumrum. Besonders bei Metal. Bei größeren Geschwindigkeiten kommt man dann auch z.T. gar nicht mehr um die Benutzung von Samples drumrum, wenn's drücken und schmatzen soll.

    Bei Aufnahmen würde ich auf Gates auf den Toms verzichten. Mit Lautstärke-Automation geht das wesentlich sauberer.

    Zugegeben - ein bisschen schwammig ist die Vorgabe schon. Klar sind die Flexibilität beim Microtiming, der generellen Anschlagstärke und auch bei den Lautstärkeverhältnisen der drei Elemente. Also z.B. wie laut die Hi-Hat im Verhältnis zur Snare ist.


    Klar ist weiterhin, dass die Hi-Hat klar hörbar geschlossen sein sollte. Die Viertel auf der Hi-Hat leicht (!) zu betonen ist in Ordnung. Das hängt ja mitunter auch mit der Spieltechnik zusammen.