Beiträge von m_tree

    Mache ich wenn ich mir selbst was raussuche immer so, dass ich das Original nehme und selbst raus höre. Aber diese Reihe ist vom Unterricht so angeleiert worden. Es geht eben auch ums Noten lesen und mitspielen. Ich lerne da beids... razshören/ frei spielen, aber eben auch mit Noten.

    Mich würde nicht wundern, wenn ich irgendwann mal eine andere Aufgabe bekäme... ein Song ohne Noten, dass ich es raus hören muss oder ein unbekanntes drumless Teil, wo ich mir komplett selbst was ausdenken soll. So schätze ich meinen Lehrer ein, da kommt bestimmt noch was.

    Verstehe. :thumbup:


    Brauchst du für deine "Endanwendungen" bzw. in deiner Band denn unbedingt Noten?


    Ich hatte schon in Bigbands ausgeholfen ohne dafür ein einziges Notenblatt gelesen zu haben.


    Kann zwar alles nicht schaden, ist aber auch mitunter von Kosten/Nutzenrechnungen geprägt.

    Es sei denn natürlich das mit den Noten und Playalongs macht dir Spaß - dann hab ich nix gesagt. ;)

    Habe nur mal kurz in "Under The Bridge" reingehört und wusste sofort wieder, warum ich Playalongs so schrecklich finde. :D


    Wieso spielst du nicht zum Original? Vorteil: Du kannst direkt Raushören, was gespielt wird bzw. das Raushören üben. Und du hörst sofort, wenn du daneben liegst. Egal ob's um vergessene Schläge oder Timing geht.

    trommla

    So meinte ich das nicht. Mit "Tiefe" meinte ich keine Formeln und keine Rechnerei. Sondern die Praxis (wozu auch Gehörtraining und Übung zählen) und das grundlegende Verständnis der Zusammenhänge. Daher auch mein Hinweis auf den "Masshoff Tuning Trick". Die Popularität dieses Videos mit mittlerweile über 3 Mio. Klicks ist in Anbetracht der weltweit doch gar nicht sooo großen Drummercommunity m.E. ein guter Beweis dafür, dass viele eben nach möglichst einfachen Ansätzen suchen. Und die werden halt oft nicht den doch etwas komplexeren Zusammenhängen gerecht. Und damit sind keine komplizierten physikalischen Berechnungen gemeint!


    Auch der Ansatz, das Snare-Reso anzuknallen bis zum Gehtnichtmehr wird ja von Masshoff propagiert und ist ebenso populär.

    Der scheint ja eher Live-Mischer als Drummer und Drum Tech zu sein. Ist schon 'ne nette Idee, wie ich finde, und es gibt sicher ein paar Leute, die davon profitieren können.

    Es wirkt auf mich nur so, als ob er irgendwas verkaufen will, obwohl dem ja nicht so zu sein scheint. :/

    Bücher zu schreiben und Workshops zu geben hat in der Hinsicht ja einen etwas anderen Grundcharakter als kostenlose Videos. Eine Monetarisierung wird sich jedenfalls nicht lohnen bei den Klicks, die die Videos so haben. Ich meine ... einige Videos aus der Serie haben weniger als 10 Klicks und sind schon vier Monate online. Da kann man ihm eigentlich schon fast wünschen, dass sich das noch ein paar mehr Leute anschauen.


    Am sympathischsten ist mir in Videoform da "Sounds Like A Drum": https://www.youtube.com/@SoundsLikeADrum

    OK, dafür muss man natürlich grundsätzlich ein bisschen Englisch verstehen können.


    Die Methoden sind insgesamt OK, die Erklärungen zur Physik sind allerdings eher von gefährlichem Halbwissen geprägt.

    Leider wollen auch nicht viele Drummer da wirklich in die Tiefe gehen, so mein Eindruck. Das sieht man z.B. an der Popularität des Masshoff Tuning Tricks (Snare).


    Evtl. kannst du dein Buch ja doch wieder in die Läden / Versandhäuser (mit neuer Auflage?) bringen? Ich wollte es mir zwischenzeitlich auch mal besorgen.


    Was ich dich eh schon länger mal fragen wollte: hast du Physik studiert?

    PS: Eine Nummer, die man zwar oft hört, aber nur sehr, sehr selten richtig gespielt!

    Thx! Wobei sich die Richtigkeit nur auf das bezieht, was gespielt wird. Spielt halt keiner so wie Dave Grohl. Hab mir gestern das Butch Vig-Interview angeschaut und die Stelle eben wieder gefunden (müsste bei 1h 14 Min. starten):


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    Den Song über die volle Länge mit allen Schlägen, der vollen Power / Lautstärke und Tightness so zu nageln ist schon nicht ohne.

    In meinem Kurzvideo wackel ich da an 1-2 Stellen leicht. Der Take war aber insgesamt am lockersten.


    dieser gefühlte Kick "ins Leere"

    welchen Takt meinst du da? Vielleicht spiel ichs auch immer falsch :/

    Es geht um den Übergang vom Refrain zur Strophe (mit den Fills auf den Toms). Genauer gesagt um den mittleren Teil, der von den Breaks umgeben ist. Da dann um den 16tel DoubleStroke auf der Bassdrum vor der 1 des zweiten Takts.

    Kürzlich auch erst wieder gespielt. Und jedes mal geht mir das Double auf der BD beim zweiten Fill auf die Eier :D

    Wenn es nur dieses Double wäre ... ich finde die Bassdrum-Arbeit über die volle Länge des Songs insgesamt nervig. :D

    Die Länge des Kurzvideos reicht ja eigentlich. Mal vom Einstiegsfill abesehen ist das eh immer das selbe ...


    Cool, das habe ich kürzlich auch wieder auf meinem Stick am Autoradio entdeckt...

    Und witzig, wie die Kamera bei 0:50 min. passenderweise zu Beginn des ruhigen Teils den kleinen Schwenk hinlegt. Vermutlich selbständig?

    :)

    Das ist ein günstiger Camcorder. Solche Schwenks legt der nur im Hochformat hin :/ ^^

    Mein komplettes "Smells Like Teen Spirit"-Cover habe ich mittlerweile nicht mehr online (mir taugt v.a. die filmische Umsetzung nicht). Dafür jetzt hier mal ein Ausschnitt als Kurzvideo:


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    Danke für den weiteren Input.

    Thomann hat in den Kleinanzeigen auch einen Bereich für Musiker und Bands:

    https://www.thomann.de/de/clas…tegory_musiker_bands.html

    Wie ich bereits schrub - die Thomann Kleinanzeigen waren bisher die einzige Anlaufstelle im Netz, die mir da wirklich Kontakte eingebracht hat ;)


    [...] habe ich mit den Kleinanzeigen bei Thomann dies bzgl. immer wieder mal gute Erfahrungen gemacht. Auch für "professionellere" Geschichten.

    Danke!


    Backstagepro werde ich mal probieren. eBay-KA auch.

    eBay-KA habe ich schon für Unterricht genutzt. Gestern auch mal Check24 dafür probiert. Mal sehen was da so geht.


    Auf Facebook bin ich schon seit vielen Jahren in diversen Musikergruppen, auch speziell für Musikersuche. Größere, kleinere (lokal). Aber da hat sich bisher gar nichts ergeben oder ich hatte einfach keinen Bock da zu gucken (letzteres trifft eher zu, glaub ich).

    Aus einer Gruppe bin ich mal rausgeflogen (40k Mitglieder) ... weil ich im Suff mal dem türkischen Admin (öffentlich) gesagt hatte, was ich davon halte, dass er einen 18-jährigen Jungdrummer, der Böhse Onkelz covern wollte, erstmal dahingehend (öffentlich) prüft, ob er ein Nazi ist. :D

    Und ich mag weder Nazis noch BO. Und hab auch nichts gegen Türken.

    Obwohl sich vieles natürlich über Vitamin B und örtliche Szenen ergibt, habe ich mit den Kleinanzeigen bei Thomann dies bzgl. immer wieder mal gute Erfahrungen gemacht. Auch für "professionellere" Geschichten.


    Aber es gibt ja mittlerweile unzählige weitere Portale im Netz dafür. Welche sind empfehlenswert? Welche sind kostenlos oder bezahlbar und bieten ein brauchbares Netzwerk?

    Im Gegenteil, in den 80ern hat Sonor sogar in ihren Prospekten postuliert, dass der ideale Kessel möglichst schwer und steif sein sollte, um nicht selbst zu schwingen. (Sonor-Drums waren damals wohl mit die Krone der Schlagzeugbaukunst).

    Was für ein kürzeres Sustain übrigens wirklich günstig ist. Eindrucksvoll kann man das m.E. bei großen Toms beobachten. Gibt ja auch 16er, die aufgehängt werden. Im Vergleich dazu dann mit starren Beinen aufgestellte und mit Gewichten beschwerte Floortoms. Ein riesen Unterschied.


    Es spielen da so viele physikalische Faktoren ein. In der Praxis dann z.B. auch noch Verstimmen während des Spielens.


    Ich finde Diskussionen über solche Spielereien hier sehr müßig.

    Größter Nachteil dieses Systems ist natürlich, dass beide Felle immer die gleiche Spannung haben. Resonanzfell höher oder tiefer stimmen als Schlagfell fällt damit aus.

    Ich bin mir zwar relativ sicher, dass man das mit Fellen unterschiedlicher Stärke / Masse (z.B. Emperor und Diplomat oder vergleichbar) umgehen könnte. Was aber wiederum sehr eingeschränkt in den Möglichkeiten wäre.


    Bin da ansonsten ganz deiner Meinung und halte das für eine nette Spielerei z.B. für Sammler.

    Auf alle weiteren Parameter, die bei der Aufnahme hinzukommen, hat man eh keinen Einfluss. (Aufnahmeraum, die Mikrofonauswahl, das Mastering, usw)

    Wenn man sich da selber drum kümmert, hat man da durchaus einen Einfluss. Wobei man da im Mix deutlich mehr machen kann als im Mastering (und sollte).


    Und man muss auch keinen bestimmten Drummer nachmachen, sondern kann selbst experimentieren.

    Lambada?

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    Was abseits davon wirklich interessant wäre: eine automatisierte Analyse verschiedener Faktoren: vor/nach dem Beat, Gleichmäßigkeit von Timing und Dynamik usw. --> Haben die User den Sieger gekührt, den auch die KI küren würde?

    Hallooo? 8|

    Es ging doch eigentlich um einen Groove-Contest und nicht, wer am Besten wie ein Computer klingen kann. :)

    So eine Analyse kann schon sinnvoll sein. Um an der eigenen Performance zu arbeiten. Das habe ich allerdings immer mit meiner eigenen Intelligenz gemacht.

    Und halte ich fürs "Abliefern" für sinnfrei. Da geht's um andere Sachen.

    Man kann Rhythmik und die Tonsysteme auch mathematisch sehen. Aber das ist nur die Grundlage fürs eigentliche Musizieren. Da sollte es dann schon eher um Emotion gehen. Z.B. ... ;)


    Ich hab auch nix gegen KI. Aber die fühlt halt nix :/

    Gestern Tori Amos in Halle. Bin gerade noch in Leipzig.


    Hat meine Erwartungen übertroffen. Sie war nach eigener Aussage ein bisschen heiser. Zum Schluss ging es dann aber.


    Sie spielt auf der aktuellen Tour zu dritt mit einer verdammt coolen Rhythmsection.

    Von anderen Contests kenne ich ein Votingsystem mit zwei Etappen:


    • Zuerst müssen sich die Teilnehmer gegenseitig mit 1-10 Punkten bewerten und dem eigenen Take 10 Punkte geben.
    • Anschließend findet ein öffentliches Voting mit der Vorauswahl statt (z.B. dem vorderen Viertel). Das könnte man einfacher / weniger aufwändig gestalten, um möglichst viele User zum Abstimmen zu bewegen (die Finalisten dürfen nicht abstimmen).

    Eine bessere Idee ist wohl, wenn jemand eigenes Material zum dazu-trommeln bereitstellt.

    Das hat doch braindead-animal hier schon mal gemacht. Obwohl die schon sehr minimalistisch waren. :)

    Ich weiß. Hatte meinen Beitrag dazu auf Youtube veröffentlicht. Das Video aber irgendwann auf privat gesetzt und mittlerweile gelöscht.

    Das fand ich viel zu lang. Was bei um die 2 Minuten wäre besser, denk ich. Und evtl. auch was, was für eine Veröffentlichung gemacht wurde (nicht nur zum Üben).