Drum Bee
So klingt das schon glaubwürdiger. Das "Raumschiff" hatte mich etwas stutzig gemacht. Denn sowas geht wirklich nur mit intelligenten Algorithmen. Für dessen Ausführung reicht aber auch ein Smartphone oder eben ein normaler PC.
Übrigens sollte das Material dafür am besten "lossless" vorliegen. MP3, AAC & Co. machen sich nämlich auch Maskierungseffekte zu Nutze. Blenden also Anteile aus, die wegen Frequenzverdeckungen nicht mehr hörbar sind. Psychoakustisch, eben.
hört man inzwischen keinen Unterschied zu echtem Stereo.
"Echtes" Stereo ist hier aber sehr schwammig. Stereo bedeutet erstmal nur, dass zwei getrennte Kanäle mit zwei Lautsprechern wiedergegeben werden. Wenn die beiden Kanäle dann aber die identische Information enthalten, hat man trotzdem nur Mono. Stereo erfordert also unterschiedliche Informationen auf den Kanälen. Bei der Mid/Side-Übertragung ist das dann der Side-Anteil, der sich beim Summieren der Kanäle auf Mono auslöscht.
Bei der Nachbearbeitung erzeugt man Stereo grundsätzlich mit den Pan-Reglern. Die kann man (mindestens) so einstellen, dass eine Spur auf dem linken Kanal, auf beiden Kanälen (Mono / mittig) oder auf dem rechten Kanal ist.
Bei entsprechend mikrofonierten Stereo-Aufnahmen sollten die Spuren auch 100% L/R gepannt werden (siehe Stereofonie). Es gibt in der modernen Musikproduktion aber noch ganz andere Tricks. Z.B. gedoppelte E-Gitarren. Da läuft dann z.B. ein Take auf dem linken und ein anderer Take auf dem rechten Kanal.