Beiträge von m_tree

    Zwei Mikros sind bei Drums schon sehr Kompromiss-behaftet. Entweder muss man Abstriche bei der Bassdrum oder beim Stereobild machen.


    Grundsätzlich wäre die Frage, welche Mikrofone dir zur Verfügung stehen und wo für dich die Priorität liegt: eine Bassdrum mit Wumms oder das Schlagzeug in Stereo, statt in Mono.

    Bei Overheads ohne Stützmikros (Snare, Toms) muss man zusehen, dass die Becken nicht zu laut werden. D.h. es macht sich gut, wenn die Overheads eher von hinten auf die Trommeln zeigen (gleicher Abstand von Trommeln und Becken zu den Mikros) oder man verwendet halt spezielle Methoden wie Recorderman.

    das SM 57 ist ja schon kein wirklich gutes Mikrofon

    Definitiv kein besonders teures bzw. nicht sehr aufwändig in der Herstellung. Und definitiv auch mit einem eher "rohen" Sound.


    Allerdings hält es sich m.E. nicht ohne Grund so hartnäckig für bestimmte Einsatzgebiete. Auch bis heute in hochkarätigeren Studios neben Neumännern und sehr teurer Aufnahmetechnik. Da zählt einfach die Devise "Klingt für diesen und jenen Einsatzzweck im Gesamtkontext genau richtig". Der Preis interessiert da nicht (auch nicht in Richtung "teuer" :D ).


    Trotz meines derzeit eher bescheidenen Mikrofonparks habe ich schon Erfahrung mit anderen Mikros (auch Neumann). Beispielsweise hatte ich vor ca. einem Jahr eine Aufnahme für einen befreundeten Gitarrist gemacht. Es ging da eher um "old school" E-Gitarrensounds. Daher war die Standardkombi von zusammengetapten MD421 und SM57 vorne naheliegend. Zusätzlich ein drittes Mikro hinter dem Lautsprecher. Am Ende hatten wir das SM57 als Hauptspur genommen und das 4x so teure MD421 eher dazu gemischt (das dritte Mikro Phasengedreht nur sehr subtil). Das klang einfach am rundesten. Auch nachdem ich die EQs am Amp hinsichtlich der Nahmikrofonierung noch mal nachgeregelt hatte.


    Auch für Snares würde ich ein SM57 meistens einem MD421 und MD421-ähnlichen Mikros (Nahbesprechungseffekt, Präsenzpeak) vorziehen.

    Für die Teppich-Spur hatte ich auch mal mit wesentlich neutraler und filigraner klingenden Kleinmembran-Kondensatormikros experimentiert. Aber im Gesamtkontext im Drums-Mix und vor allem auch im Band-Mix rundete ein weiteres SM57 am Teppich die Snare einfach besser ab. Weil es die Snare mit der gleichen "Farbe" so einheitlicher und kompakter macht, zusätzlich durch die Klangeigenschaften des SM57 aber auch durchsetzungsfähiger im Gesamtmix.


    Das Audix i5 finde ich im Vergleich übrigens sehr ähnlich. Das bringt halt noch etwas mehr Fülle unter 200 Hz und betont bei 6-7kHz nicht ganz so stark, dafür etwas mehr in den oberen Mitten. Ich bin da bei Snares aber eher beim SM57 und da ist man ganz klar an dem Punkt, ab dem es nur noch um Geschmack geht. ;)


    Mein Gedanke war übrigens auch, für eine ~100€ Snare nicht auch noch ein ~100€ Mikrofon zu kaufen. Aber wenn ich so drüber nachdenke, dass die Bassdrum, mit der ich z.Z. aufnehme, auch nur 2/3 meiner beiden Bassdrum-Mikrofone kostet. :/

    Der Unterschied tritt durch meine EQs übrigens stärker hervor - daher hab ich es auch so gepostet. Das sind im Wesentlichen (Snare einzeln und Drumbus) zwei breitbandige Höhenanhebungen mit zwei verschiedenen EQs und eine Tiefmittenabsenkung mit einem anderen EQ.


    Mir ist eben auch eingefallen, weshalb ich wegen des MB75 verwirrt war. Es ist das Fame MS57 vom Musicstore, das ich schon bei Kollegen gehört und gesehen hatte. Das hat auch ein graues Gitter vorne wie das Original und klingt auch ähnlicher, glaub ich.

    Den Eindruck kann ich nachvollziehen. Ich bin halt vollkommen unvoreingenommen an die Sache gegangen, weil mir bspw. meine t.bone MB85 Beta besser an Toms gefallen als echte SM57 (da sind die SM57 im Vergleich magerer und spitzer). Ist natürlich auch 'ne Budgetlösung. Aber ich bezweifel, dass ich mit MD421 (die das 10-fache kosten) die Toms deutlich "besser" aufnehmen könnte. E604 oder E904 reichen da ja eigentlich auch für Aufnahmen.


    Das MB75 gefällt mir allerdings auch nicht so. Die "geringere Auflösung" würde ich auch dem - verglichen mit dem SM57 - eher mageren Mittenbereich zuschreiben. Das SM57 ist einfach über das gesamte Frequenzband ausgewogener und hat mehr "Biss". Wobei es der Frequenzgang mit dem eher hoch (bei 200 Hz rum) angesiedelten Nahbesprechungseffekt und dem Präsenzpeak bei 6-7 kHz ja erst zu dem Klassiker macht, der es ist und für bspw. Snares und E-Gitarrenamps prädestiniert.


    Ich werd's erstmal für die Side-Snare nutzen und bald ein weiteres SM57 oder ein i5 besorgen. Als Ersatzmikro behalte ich es aber - genau so wie das Billigkabel, das dabei war (das hab ich nicht mal ausgepackt).


    Evtl. nutze ich den Thread in Zukunft für ähnliche Vergleiche mit "Kopien" oder Budgetlösungen.

    Kürzlich hatte ich mir eine Side-Snare und ein günstiges Mikro für diese besorgt. Da ich meine Snare standardmäßig mit zwei SM57 oben und unten mikrofoniere und das MB75 eine offensichtliche SM57-Kopie ist, wollte ich die auch mal direkt vergleichen. Hatte dann gestern ein paar Aufnahmen für ein Vergleichsvideo auf Youtube gemacht. Allerdings spare ich mir den Aufwand jetzt auch aus dem Grund, weil ich mich auf meinem Kanal doch lieber nur aufs Schlagzeugspielen konzentriere.


    Da ich es doch nicht ganz ins Leere laufen lassen will, gibts jetzt hier was zu Hören. Ich kürze das aber stark ab. Hatte viel mehr Aufnahmen gemacht. Weitere Files (roh) auf Anfrage. :)

    Meine Hauptsnare klang mit dem Fell und der Stimmung zu dem Zeitpunkt irgendwie auch nicht ganz so, wie ich es gewöhnt bin. Ein Oberton bei ca. 300Hz war viel dominanter als sonst.


    Aufgenommen mit einem Focusrite Scarlett 18i20 2nd Gen.

    Die Nachbearbeitung beschränkt sich auf Angleichung der Lautheit, meine (für meine Schlagzeugaufnahmen derzeit) übliche EQ-Kette und ein bisschen Lautmachen.


    ...


    Tama Starphonic Brass 14x6" - Evans Hazy 300 + UV1, Werks-Teppich

    Grundton auf G3 (196 Hz)



    SM57 Tama-Starphonic_SM57.mp3



    MB75 Tama-Starphonic_MB75.mp3



    ------------------------------------------------------------------------------------



    Gretsch Mighty Mini 12x5,5" - Werksfelle und Werks-Teppich (auf Tomhalter montiert)

    Grundton auf A#3 (233 Hz).



    SM57 Gretsch-MightyMini_SM57.mp3



    MB75 Gretsch-MightyMini_MB75.mp3



    ...


    Ich habe mir natürlich schon so meine Gedanken über die Resultate gemacht. Will aber erstmal objektiv bleiben und warte auf Reaktionen. Falls der Vergleich überhaupt einen eigenen Thread wert ist.

    Jetzt weiß ich mal, wie stark komprimiert klingt 😅


    Dein Vorhaben mit dem Mikrovergleich interessiert mich 👍

    Ja, der unnatürlich laute Raumanteil, die sehr hohe Verdichtung bzw. der große Headroom von über 10dB bei -14 LUFS (Youtube Lautheit) mit so einer perkussiven Schallquelle lassen auf eine ziemlich hohe Kompression der Dynamik schließen. Nicht zu verwechseln mit Kompressionsstufen von verlustbehafteten Audiocodecs (z.B. MP3). Dafür übersteuert es nicht so wie bei anderen / älteren Handys.


    Wobei mich der Handysound eh nicht interessiert. Doof ist, dass nachdem schon eine Retoure zum netten Verkäufer nötig war, der wieder eine ältere Android-Version drauf gemacht hat, weil die neueste mit dem Teil fehlerhaft war (Smartphone ist von 2019), jetzt doch nur 30 statt 60 fps rauskommen (auch wenn man 60 einstellt). Da muss ich mal sehen. Denn genau wegen den 60 fps hatte ich es mir besorgt. Mein Camcorder macht 50 fps. Full-HD ist bei der Bildqualität solcher Budget-Lösungen m.E. völlig ausreichend, aber eine höhere Bildwiederholrate macht sich bei solchen Sachen wie Schlagzeug schon positiv bemerkbar. Sieht tatsächlich flüssiger aus.


    Nachdem ich in letzter Zeit mit dem Slave-Pedal links außen neben der Hi-Hat (wozu die Welle erst modifiziert werden musste)

    Was für eine FuMa hast du? Wie hast du die Welle modifiziert/modifizieren lassen? Ich habe das mal ne zeitlang mit der Iron Cobra 600 gemacht. Dafür ist die Welle im ausgezogenen Zustand so ca. 3cm zu kurz - so, dass es halt gerade nicht richtig geht. Aber insgesamt sehr angenehm, weil die HiHat an ihrer "normalen" Position steht.

    Z.Z. habe ich zwei Doppelte - meine Iron Cobra von 2011 und eine DW 7002. Habe die Welle der IC von einem befreundeten Schlosser umbauen lassen. Sieht so aus:



    Bei mir hatten noch etwas mehr als 3cm gefehlt. Mein Gedanke dabei war auch, dass es für mich als Groove-lastigen Überkreuzspieler von Vorteil wäre, wenn die Hi-Hat näher an der Snare ist. Aber es geht da für mich nur um ein paar Zentimeter und davon abgesehen, dass man halt modifizierte Wellen braucht, müsste ich mich auch echt umgewöhnen. Mein Slave-Pedal steht halt sonst ein gutes Stück unter der Snare und für kurze DoubleBass-Einlagen ist das auch ok für mich.


    Hallo

    Was bedeutet stark komprimiert?

    Wenn mein Handy so "schön" aufnehmen könnte, dann wäre ich glücklich.

    Bei mir kommt nur Matsche raus.

    Was ich hier mit "stark komprimiert" meine habe ich oben (unter danys Zitat) erklärt. ;)

    Ansonsten hat Nils ja schon gesagt, wie wichtig das ist, was vor dem Mikrofon passiert.


    Aktuelle (High End) Smartphones machen schon erstaunlich gute Bilder und Videos. Wenn der Ton bei so lauten Schallquellen wie einem akustischen Schlagzeug aus nächster Nähe nicht übersteuert, kann eigentlich kaum was schief gehen. In meinem Video oben ist die Bassdrum halt etwas unterrepräsentiert und auch die sonstige Gewichtung des Drumsets nicht ganz stimmig. Hängt eben auch mit der Position des Smartphones bzw. Mikros zusammen.

    Ich baue bei mir gerade mal wieder um und probiere ein paar Sachen. Habe kürzlich ein "Luxor Professional Acryl" aus den 70ern von Druffnix hier aus dem Forum gekauft. Für eine bestimmte Band. Wenn ich das neu befellt habe mach ich dazu auch noch ein Video.


    Nachdem ich in letzter Zeit mit dem Slave-Pedal links außen neben der Hi-Hat (wozu die Welle erst modifiziert werden musste) und einem Floortom links neben der Hi-Hat experimentiert hatte, habe ich das wieder verworfen. Vorhin hab ich dann mal meine neue Side-Snare (die günstige Gretsch 12"x5,5" Mighty Mini - passt sogar auf einen alten Mapex Tomhalter), meinen neuen Beckenaufbau und die "neue" Kamera, die eigentlich ein Smartphone ist, ausprobiert. Hier noch mit 30 statt 60 fps und Kamera-Sound (stark komprimiert).


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    (Nicht gelistet)


    Ist improvisiert. Ich überlege, dieses "Thema", das mir irgendwie mal so eingefallen ist, auch noch in einem drums-only Video zu verwursten.


    Auch überlege ich, mal Gear-Videos zu machen. Allerdings ohne "Blabla". Nur Soundvergleiche und so. Für die Side-Snare hatte ich mir nämlich ein t.bone MB75 mitbestellt - die SM57-Kopie von Thomann. Und da ich die beiden Mikros an Snares sowieso mal vergleichen will ... das gleiche bei der "Mighty Mini" Snare. Hatte die mit Werksfellen und Teppich nur kurz (höher) gestimmt und eine kurze Testaufnahme klang schon sehr gut.

    Der Zusammenhang und ein individuell passender Aufbau sind definitiv wichtig. Allerdings würde ich es etwas neutraler betrachten:


    Je flacher die Toms aufgehängt sind, desto niedriger sollten sie hängen.

    Je steiler die Toms aufgehängt sind, desto höher sollten sie hängen.


    Das hat schlicht und einfach damit zu tun, wie weit man den Arm hebt und in welchem Winkel die Grundhaltung des Sticks (über dem jeweiligen Fell) ist.


    Für mich sind mittlerweile, und zwar auch bei Becken, sehr flache / waagrechte und sehr schräge Aufbauten gleichermaßen nichts.

    1 Zoll = 2,54cm


    Es geht also um ca. 5cm.

    Genau das ist der Punkt. Der Nackte Kessel hat die 22" und richtig 1 Zoll = 2,54 cm.

    Der Spannreifen wird bei den 22" aber vernachlässigt. In der Theorie sind das 5 cm...... + Spannreifen + Spannklaue = macht das aber mehr wie die 5 cm.......

    Also meines Wissens haben 20" Bassdrums auch Spannreifen und Spannklauen. :/

    Wollt ich auch schon sagen, doubletime ist für mich die snare auf den „unds“.

    Ja, das ist eine Verdoppelung des Tempos. Die Snare auf die "unds" kannst du ja auch mit Verdoppelung des Tempos (also z.B. 200 statt 100 bpm) mit der Snare auf 2+4 zählen. Die Snare auf den Vierteln verändert aber die Grundstruktur des Grooves grundsätzlich.


    Wie auch immer ...

    Aber ich will nicht klugschei....

    Tust du aber gerade ;)


    Ich beziehe mich mit der Aussage auf "standard" 4/4 Takte in der Popularmusik. Und da gibt die Snare hauptsächlich den Puls vor.


    Spiel mal Doubletime mit der Snare auf die Offbeats, Normaltime auf 1+3 oder Halftime auf 1, 2 oder 4. Die Bandkollegen werden dich im besten Fall schief angucken oder einfach rausfliegen, wenn es um "normale" Musik geht.

    Freut mich für dich, dass du so gut untergekommen bist. :thumbup:

    Grundsätzlich wächst man ja mit seinen Aufgaben.

    Bei der Snare hab ich schon gecheckt, dass sie z.B. in Vierteln gespielt, dem Song gefühlt ordentlich Gas gibt...

    Das nennt man Doubletime. Normaltime ist "Snare auf 2+4" und Halftime "Snare auf 3". Wahlweise durch Rimclick oder Rimshot ersetzbar ;)


    Hab dann auch was gefunden, was mir gefiel, aber reicht es wirklich in dem Falle nach dem Bauchgefühl zu gehen?

    ... und da bist du selbst schon beim springenden Punkt. Ein Schlagzeuger ist ja auch ein Künstler (wobei wir da m.E. definitiv auf dem Teppich bleiben sollten). Der springende Punkt ist: hast du ein Gefühl dafür? Wenn ja - passt dieses Gefühl zur Band / Musik? Es geht natürlich auch einfach um Band-dienliches Spiel. Aber wenn du dich nicht selbst bei eigenen Songs einbringen kannst, kannst du auch einfach Covermusik machen und mit Bumtschak Geld verdienen ...


    Ich meine, wenn ich rum experimentiere und merke, dass kaum ein Groove gefühlt richtig passt, wie gehe ich dann vor? Gibt es sowas wie "Grundsatzregeln"... "wenn du dies und das Gefühl vermitteln willstm spiele dies und das?"

    Nein, gibt es nicht. Wobei es heutzutage schon schwierig ist, wirklich was "Neues / Eigenes" zu erschaffen.

    Aber blickt man ein bisschen zurück, sieht man einige Drummer, die sich wohl die selbe Frage gestellt hatten und dadurch ihr künstlerisches Potenzial erst so richtig ausgeschöpft haben. Stichwort "eigener Stil" und so weiter.

    Du brauchst dir da eigentlich nur die passenden Vorbilder zu suchen. ;)



    Und was setze ich ein, wenn ich den Song im letzen (oder letzten beiden) Vierteln nochmal pushen will, bevor auf der nächsten eins das "erlösende" Crash kommt (und danach ein ruhigerer Part)? Oder mit welchem Fill kann ich vorher schon ein bisschen abbremsen, weil ich es konkret so möchte?

    Treiben kann man gut mit 16teln auf der Snare , Bremsen gut mit Punktierungen. Um nur zwei Beispiele zu nennen ;)



    Bisher hab ich eben Fills auch oft nach Gefühl, Laune und Geschmack eingesetzt, aber ich möchte eben wissenm ob es auch noch ne Spur "besser" geht.

    Grundsätzlich ist das schon ein guter Ansatz. "Besser" geht's, indem du dein Vokabular erweiterst und erfahrener wirst.


    Ansonsten ist mir persönlich noch folgender Punkt sehr wichtig:

    Es geht nicht nur darum, was man spielt, sondern auch WIE man es spielt. Als Schlagzeugerin kümmerst du dich nur um das Rhythmische Fundament. Timing ist hier das A und O.

    Ansonsten spielt die spielerische Ausdrucksstärke auch eine große Rolle. Dynamik ...

    Hatte gestern mal was zum Presswirbel probiert und das ging im Außenbereich der Snare problemlos. Hatte ich in früheren Zeiten auch eher unwissentlich ab und zu schon gemacht.

    Auf meinem Pad gehen die allerdings gar nicht gut.


    Aber das nur abschließend meinerseits - ich hatte das Thema hier ja auch losgetreten.

    Presswirbel als 2er oder 3er zu spielen ist doch per se ein Widerspruch!?

    Natürlich war meinerseits nicht die Rede von echten Double- oder Triplestrokes, die ohne "Nachhüpfen" / Rebound ausgeführt werden.


    Obwohl ich noch deutlich schneller mit je einem "Nachhüpfer" auf der Snare wirbeln kann als in meinem kürzlichen Video hier und auch einen fließenden Übergang zu echten Doublestrokes hinkriege (Tempo stark verringern und vergrößern), werde ich mich mal mehr mit "echten" Presswirbeln beschäftigen.


    Ist letztendlich auch eine Stilfrage, denk ich. Habe Presswirbel bisher schlichtweg nicht gebraucht, obwohl ich viel mit Ghostnotes mache. Bin da eher bei schnellen und kraftvollen Singles, auch auf Toms.


    Da sind jene, die eine klassische Ausbildung durchlaufen haben, wohl deutlich weiter.