Beiträge von m_tree

    Das Zentrieren spare ich mir bei der Snare halt. Ich ziehe da das Fell nur ordentlich (mittig und gleichmäßig angezogen) auf und drücke halt mal in die Mitte vor dem eigentlichen Stimmen. Fürs Reindrücken stell ich Trommeln übrigens immer auf den Boden, um bspw. Snarestative zu schonen.


    Hat Simon Phillips in einem Lehrvideo aus den 90ern sich nicht mal mit einem Handtuch auf ein frisch aufgezogenes Bassdrumfell gestellt und ist drauf rum gehüpft? ^^

    Hab ich auch mal probiert (wiege ja auch nicht viel) ... aber ich glaub' das ist nicht nötig. :/

    Nachtrag ...


    Wenn ich Felle noch mal verwende, dann nur auf der selben Trommel mit der selben Position.


    Aber wie schon gesagt:

    Wenn du damit keine wichtigen Aufnahmen machen willst, mach's einfach. Zentriere die aber auf jeden Fall. Ist in solchen Fällen vielleicht sogar wichtiger als bei neuen Fellen. Zentrieren ist bei der Snare i.d.R. nicht so wichtig, weil man die ja meistens sowieso relativ hoch stimmt.


    Wie man zentriert weißt du?

    Wenn du damit keine wichtigen Aufnahmen machen willst ... go for it!

    Habe kürzlich, nach ca. 5 Monaten, wieder mal Tom-Schlagfelle gewechselt und aus Interesse den Klopftest gemacht. Die alten waren zwar hörbar verschlissen, aber ich hatte wenige Wochen zuvor damit noch absolut brauchbare Aufnahmen gemacht. Wie ich da in die Details gehe hört man ja auf Youtube.


    Ok, danke. Zentriert ihr die Felle dann nochmal wenn die Felle auf eine andere Trommen bzw neue Gratung kommen?

    Würd' ich schon machen, zumindest bei Toms und Bassdrum.

    Um mal ein bisschen zu meckern: die Frage ist etwa so alt, wie es Rechner zu kaufen gibt, und etwa so sinnvoll wie eine Nagelschere mit Laserzieleinrichtung. Wir wissen nicht einmal, welches Budget dir vorschwebt. Der Markt ist so schier unendlich breit, dass du mit vielleicht ner Handvoll konkreter Empfehlungen am Ende nicht viel mehr weißt als jetzt. Um den Erkenntnisgewinn zu prognostizieren, der wird lauten "Nimm nen Mac, is viel besser". Es gibt dank Internet jede erdenkliche Möglichkeit, sich gezielt zu informieren, ein Forum dürfte mit die schlechteste sein. Aber halt, da müsste man ja mehr Aufwand betreiben, als mal eben in ner Minute ne Frage rauszuhauen. Eigene Recherche? Hab besseres mit meiner Zeit anzufangen... 😉

    Diese Vorgehensweise kennen wir doch bereits von ihm ... daher alte Kamellen.

    Ich bau mir meine Windows-Rechner auch selbst zusammen und hab mir ab und zu was dazu verdient, wenn ich Leuten mit Rechnerproblemen geholfen habe.

    Und bin ein Silent-Fan (leise Kühlung).


    Zunächst mal würde ich kein Mobilgerät kaufen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Da greift man für weniger Rechenleistung deutlich tiefer in die Tasche.


    Ansonsten sind für Videoschnitt und Rendering eine leistungsstarke CPU, mindestens 16GB RAM (natürlich 2 Riegel im Dual Channel) und eine leistungsstarke Grafikkarte gefragt. Wenn ich ein H.264 Rendering mache ist da überall ordentlich Auslastung zu sehen.


    Was Windows vs. Apple betrifft:

    Macs sind als Komplettpakete halt gut für User, die sich nicht mit der Materie beschäftigen wollen. Ansonsten sitzt auch bei Windows das Problem meistens vor dem Bildschirm. ^^

    Ich finde die Diskussion über so und so viele Übungsstunden insofern fragwürdig, weil ich Üben für mich - rückblickend - irgendwie nicht als Üben angesehen hatte. Habe einfach gerne gespielt. Und wenn das der Fall ist, stellen sich solche Fragen auch nicht mehr. Dann spielt man halt einfach.


    Ansonsten geht's auch beim Üben um Qualität vs. Quantität. WAS übt man und vor allem mit welcher Leidenschaft, Motivation und Genauigkeit ...? Und in welchem Zustand? Letztendlich ist besonders Üben auch einfach Arbeit.


    Und mal von den bekannten "Göttern" abgesehen, die technisch und spielerisch Maßstäbe setzen, geht's bei der ganzen Sache ja auch noch um sowas wie Kunst. D.h. Freude beim Spielen, Selbstausdruck der eigenen Emotionen und künstlerischer Vermittlung dieser durch sein Instrument. Wenn man damit anderen eine Freude bereitet, hat man seine Rolle als Künstler schon mal verstanden.


    Ich denke, wenn man die intrinsische Motivation dabei mit dem Wissen, dass man bei weitem nicht alles können und wissen kann, kombiniert, hat man schon mal eine ganz gute Grundlage.


    Und als Lehrer jemandem ein Bild von sich auf großen Bühnen und in schampusgefüllten Badewannen in den Kopf zu setzen und zu sagen, dass dafür 1h Üben am Tag reicht, halte ich für fahrlässig (gelinde gesagt). Man trägt da ja auch Verantwortung.

    Ich gehe grundsätzlich ohne Wertung an die Sache. Rede mit Kindern wie mit Kollegen, ohne mich drüber zu stellen.

    Und jeder mit Profi Ambitionen bekommt von mir den Hinweis ab sofort Minimum 2 Std Tāglich zu ūben.Erstaunte Gesichter ist die Regel.

    Übst du denn als Profi selber täglich Minimum zwei Stunden? Also neben Unterrichten, Gigs spielen und Privatleben ...? :/

    Ich sitze täglich mindestens zwei Stunden am Schlagzeug, oft auch länger. Ich übe meinen Unterricht-Krams wirklich ausgiebig.

    Na dann steht deiner Profikarriere ja nix mehr im Weg. :thumbup:

    Noten zum Verständnis für das Gespielte heranzuziehen ist ja das eine. Stur am Blatt zu kleben und das Augenmerk für die eigene Performance zu verlieren das andere.


    Ich an deiner Stelle würde einen anderen Song mit einem Trainbeat zum Üben nehmen. Etwas, das wirklich rein binär ist. Ein simpler Trainbeat ist durch die Ghostnotes schon eine Herausforderung für Anfänger. Denn der soll ja auch Grooven!

    Übrigens ...


    ... wir sind Schlagzeuger, haben mit Tönen also (fast) nix zu tun. Daher steht für uns an oberster Stelle: Timing, Timing, Timing.


    Übrigens ...


    ... am Ende interessiert keinen, was auf dem Notenblatt steht, sondern wie es gespielt ist. Stichwort Feeling, Band-dienliches Spiel usw.


    Kurzum: man sollte das, was man spielt, immer ordentlich spielen und sich dessen musikalischer Aussage bewusst werden. Irgendwann lernt man dann, eigene musikalische Aussagen zu machen.


    Also ich bin angesichts deiner Vorgehensweise Drum Bee auch etwas skeptisch.


    Man muss aber auch bedenken, dass ein guter Musiker nicht automatisch auch ein gutes analytisches Gehört hat. Das kann man zwar trainieren, ist aber durchaus auch Veranlagung.

    Wie kommst du darauf? :/

    Danke für die Antworten!


    Für mich stellt das jetzt tatsächlich eher einen Pflichtteil dar, den ich abhaken und in mein Reportoire aufnehmen kann. Nach meinem bisherigen Eindruck ist es vor allem eins -> es wird seinem Namen gerecht. Die Übungen sind m.E. vor allem der Stickkontrolle und dem Training der schwächeren Hand zuträglich.


    Tatsächlich habe ich derlei bisher nicht für meinen Selbstausdruck am Drumset gebraucht. Bin gerade erstmal so weit, bspw. das "Swiss Army Triplet" für mich sinnvoll in meine Performances einzubauen - und das auch nur mit Solocharakter.

    Mein nächstes "drums only" Video wird ein 7/4 mit Triolen sein und ich gehe dabei so vor, wie bisher an vielen Stellen: ich höre auf mein Gefühl und bekomme Ideen, wie ich mich selbst am Drumset ausdrücke. Heraus kommen dabei z.B. Sachen wie Triolen innerhalb von 2 Noten einer Triole. Werde ich dann noch demonstrieren.


    So far ...

    Habe gerade mal über einen Streamingdienst in den Song reingehört und kann auch nur dazu sagen, dass die Notation oben Unfug ist.


    Es geht bei solchen Grooves auch sehr ums Feel (hier leicht angeshuffelt) und das wurde in der Notation nicht mal ansatzweise erwähnt. Hast du das aus dieser App?


    Wie lang spielst du jetzt schon?

    Für einen Anfänger ist das Niveau aus dem Song definitiv zu schwierig. Spiel lieber erstmal 'nen sauberen Shuffle und saubere Hand-to-Hand Triolen.

    Takt 1 und 2 sollten schnell zu spielen sein. Takt 2 und 4 sind da schon echt nicht leicht.

    Takt 1 und 3 sind hier definitiv die einfachen und Takt 2 und 4 die schwierigen. Diese finde ich in dem Groove etwas irritierend. Was sollen die zusätzlichen Betonungen auf der Snare abseits des Backbeats? Da achtelt die Bassdrum doch schon.


    Drum Bee

    Was ist das? Dein Thread heißt ja "was mache ich falsch" und ich stelle einfach mal in den Raum, dass du das "falsche" zur "falschen" Zeit übst.

    Das ist noch moderat. Wirklich durchgehend über mehrere Takte oder nur 3-4 Schläge am Stück?


    Die Schwierigkeit bei einem guten und effizienten Heel-Up Spiel ist, die benötigte Energie von mehreren Muskelgruppen kommen zu lassen. Eine Grundspannung braucht man dafür sowieso im gesamten Bein (eigentlich fängt das schon bei den Lenden an).

    Die Hauptarbeit sollte aber das Fußgelenk übernehmen. Und die Muskeln für dessen Bewegung befinden sich im Unterschenkel.


    Mach doch mal ein Video von deiner aktuellen bzw. bevorzugten Spielweise, dann kann man genauer analysieren und helfen.

    Zumindest bei Singlestrokes kommt die Energie aus dem gesamten Bein. Ergo bewegen sich Oberschenkel, Unterschenkel und Fuß nur ein bisschen. Bei Heel-Down bewegt sich nur der Fuß und es werden in Summe weniger Muskeln beansprucht.


    Die übliche Technik für Doublestrokes mit Heel Up ist das "Sliden" - üblicherweise mit dem ersten Schlag weiter hinten auf dem Pedal und dem zweiten weiter vorne.

    Logischerweise bewegt sich dabei der Oberschenkel weniger als Unterschenkel und Fuß.


    Wenn ich das richtig verstehe geht's dir hier aber um schnelle Singlestrokes und deren Umsetzung ...? Nenne doch mal ein Beispiel für ein angestrebtes Pattern bei entsprechendem Tempo.


    Ansonsten hilft Ignoranz natürlich :/

    Moin!


    Tatsächlich ist es immer noch das Behringer ECM8000 Messmikro, das sich für meine Ohren - zumindest im Vergleich zu diversen Nieren - sehr gut für diese Aufgabe eignet. Ich benutze ja auch immer noch t.bone MB85 Beta für die Toms, die sich da m.E. besser als waschechte SM57s machen. Ist natürlich auch Geschmackssache.


    Derzeit stelle ich das Raummikro im Vorraum meines Proberaums auf und mache die innere Tür bei Aufnahmen dafür auf. Dann betone ich da ein paar Bässe (ohne EQ), ziehe Mitten raus, entschärfe die Transienten ein bisschen und komprimiere es mit schnellen Attack- und Releasezeiten. Zusätzlich panne ich es hart links/rechts und schicke es an ein sehr kurzes Haas-Delay (z.B. 6ms), welches gegenüberliegend hart gepannt und gleich laut eingestellt ist. Und dann geht das noch - wie alle Drumspuren und zusätzlichen (Receive) Kanäle - in meinen Drumbus mit weiterer Frequenz- und Dynamikbearbeitung.


    Beispiel :)


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    Die hier thematisierte Halle klingt schon geil, aber das ist mir in Summe z.Z. zu aufwändig für meine Aufnahmen.

    Moin Christoph,


    ich bin "Heel Up - only" Drummer - zumindest was den Bassdrum-Fuß betrifft. Bei der Hi-Hat spiele ich eine Mischung (je nach dem, wie's klingen soll).

    Auch um bei Improvisationen und im Allgemeinen jederzeit, ohne groß darüber nachzudenken, Bassdrum-Schläge einbauen zu können, habe ich die Ferse meines rechten Fußes immer oben.


    Die wesentlichen Vorteile von "Heel Up" bei der Bassdrum sind m.E.:


    • grundsätzlich druckvoller / lauter (Ausnahmen bestätigen die Regel)
    • Beteiligung von mehr Muskeln zum Aufbauen der Schlagenergie


    Und besonders der letzte Punkt dürfte deine Frage zumindest ein Stück weit beantworten. Also "nur aus der Wade" - nein ... "Schienbeinmuskel hilft mit" - sicher.
    In den meisten meiner Videos sieht man ganz gut, wie ich es mache: https://www.youtube.com/c/MariusBaumDrums

    Was mir gerade noch zum Thema einfällt:


    Ich war letztes Wochenende auf einem "Jethro Tull"-Konzert. Der Drummer und der Gitarrist deutlich jünger als Anderson und der Rest der Band. Der Gitarrist hörbar von Petrucci geprägt. Jedenfalls war das Konzert noch deutlich Prog-lastiger als das was ich sonst so von denen kannte. D.h. sehr viele Takt- und Tempowechsel und vertracktete Parts. Davon abgesehen, dass die das alles sichtbar aus dem Gedächtnis gespielt haben, war das Zusammenspiel sehr sauber und auf den Punkt. Da hat gar nichts gewackelt. Anderson hat als Bandleader aber auch Ansagen gemacht. Also auf Klick gespielt hat da ganz sicher keiner.


    Die haben da einfach mal gezeigt, was machbar ist ...