Beiträge von m_tree

    4-stellige Beträge sind die Regel, denke ich.


    Ansonsten sind das grundsätzlich Bruttobeträge und rechnen sich meistens gegen ...


    • Gagen für häufig mindestens 5 Musiker plus Techniker, Ton- und Lichtleute
    • ausgebuchte Wochenenden mit bis zu zwei Tagen für einen Auftritt (Übernachtung)
    • Fahrtkosten und ggf. Übernachtung
    • Vorbereitung (Üben, Proben, Bandorganisation)
    • Equipment

    Ich denke auch, dass die aktuelle Auswahl ok ist und dass sich die Verantwortlichen hier was dabei gedacht haben. Weder Herz, Pokal noch Trommel sind negativ interpretierbar.


    Zudem treiben sich hier deutlich weniger Idioten rum als anderswo und Schlagzeuger sind i.d.R. auch nicht so Ego-orientiert wie bspw. viele Gitarristen.

    Auf Youtube ist das derzeit eine rechtliche Grauzone. Man begeht zwar mit jedem Upload von Kopierrechtlich geschütztem Material einen Verstoß. Allerdings zahlt Youtube (bzw. Google) seit einigen Jahren GEMA-Gebühren. Davon abgesehen, dass man Videos mit Urheberrechtsbeschwerde sowieso nicht monetarisieren darf, legitimiert sich das ganze dann quasi durch die Werbung auf Youtube.


    Ich habe mal einen Screenshot dazu angehängt ...


    Youtube zahlte übrigens schon lange vorher die GEMA-Pendants anderer Länder, die USA natürlich unbegriffen. Möglicherweise war denen die GEMA einfach nur zu teuer - ich weiß es nicht. Es gab da einen langen Rechtsstreit.


    Ein gutes Beispiel für solche Abläufe ist mein blink-182 Cover von 2012. Das konnte man zu Beginn auch in Deutschland angucken. Zwischenzeitlich war es hierzulande aber mal gesperrt, während es in fast allen anderen Ländern angeschaut werden konnte. Nun ist das kein Problem mehr.


    Anthem Part Two (blink-182) DRUM COVER by Marius Baum
    Me playing "Anthem Part 2" by Blink-182 (drumming by Travis Barker on the "Take Off Your Pants And Jacket" album).I played it completely like the original st...
    youtu.be


    M.W. wird man bei Youtube erst mal nur ermahnt, wenn es zu einem Copyright-Verstoß kommt. Erst beim dritten Mal kann es dann passieren, dass der Kanal gesperrt wird oder man im Extremfall ganz gekickt wird.

    Das wäre mir neu. Dass der Rechteinhaber sein Werk - außer der Regel - komplett auf Youtube gesperrt hat, also von der allgemeingültigen Einigung von Youtube und GEMA absieht und eine Extrawurst macht, kann ich ja nicht wissen.


    Ich werde in Zukunft aber auf Nummer sicher gehen und einen Zweitkanal einer alten Band nutzen, um erstmal zu checken, wie die Regelung beim entsprechenden Track genau ist. Nicht, dass mein Kanal wirklich noch gesperrt wird :/

    Elvis-Foren bieten viele Streitthemen, bis hin zu aktuellen Rassen-Unruhen, wo es dann auch schnell in unsere Politik abrutscht. Und dann geht es los mit den Danke-Buttons. Es bilden sich in Minuten verschiedene Lager, weil diverse Aussagen von anderen geliket werden und man dadurch Stellung bezieht. Manchmal werden einzelne User dann regelrecht in die Ecke gestellt.

    Und wenn irgendwer so richtig lospöbelt, und kriegt dafür 20 Likes, dann ist das Ding perfekt.

    Wie so oft geht's am Ende um die Menschen, die die Dinge benutzen. Beispiel Kernspaltung ... die einen erzeugen Strom damit, die anderen bauen Bomben.


    Dein beschriebenes Szenario ist der Grund dafür, dass ich mich mittlerweile an vielen Stellen einfach raushalte. Auch auf Facebook.

    Hab's jetzt doch hochgeladen. Was soll sie denn machen? Der Song ist fast 40 Jahre alt und ich hab das offizielle Video 2x verlinkt.


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    Gestern hatte ich was für mein nächstes Video eingetrommelt und wollte das bis heute früh noch veröffentlichen. Konkret geht's dabei um "99 Luftballons" (1983) von NENA. Mit dem Song hatte ich mich kürzlich beschäftigt und der passt m.E. gut zum aktuellen Weltgeschehen.


    Ich hatte mir extra das Original für mein Cover gekauft (Playalongs nutze ich für YT-Covers grundsätzlich nicht). Die rechtliche Lage hat sich dazu vor ein paar Jahren in Deutschland entspannt, weil Google (bzw. Youtube) sich mit der GEMA geeinigt hat. Natürlich darf man Videos mit urheberrechtlich geschütztem Material nicht monetarisieren.


    "99 Luftballons" hingegen ist durch den Rechteinhaber weltweit auf Youtube gesperrt (abgesehen vom Originalvideo natürlich). Ich sehe das ganz entspannt und gehe davon aus, dass die ihre Gründe dafür haben. Zumal der Song inhaltlich ja schon recht brisant ist.


    Mir stellt sich jetzt eigentlich nur die Frage, ob ich meinen Take bzw. das Video mit drums only dennoch veröffentlichen sollte. :/

    Mit dem Verweis aufs Original ...


    Meinungen dazu? :)

    ... oder negativ gewertet ...

    Ganz heikles Ding. Auf Facebook gibts zwar keinen Daumen runter, aber da wird auch häufig mit "Lachen" ausgedrückt, dass man einen Beitrag oder eine Aussage lächerlich findet.


    Auf Youtube wurde der Dislike zwar nicht abgeschafft, ist aber nur noch für den Youtuber, der das Video hochgeladen hat, sichtbar. Man sieht also auch dadurch, wo die Entwicklung da hingeht und dass es bei sowas schon auch um Psychologie geht. Mal von Politik abgesehen (Bashing von Videos durch Trollnetzwerke).

    Mal davon abgesehen, dass ich vor der Einführung eher dagegen war - u.a. auch weil ich befürchtete, dass das Niveau dadurch Richtung Facebook abdriften könnte - bringen die Existenz der Buttons und gleichermaßen auch die drei Auswahlmöglichkeiten vor allem in eigenen Threads eine m.E. unnötige Komponente für den Threadstarter ins Spiel:


    Ich bspw. freue mich über jede ernst gemeinte und nette Antwort. Aber wo gebe ich Danke und wo Herz? Und wo gebe ich gar nichts? Das hat so eine bewertende Komponente ... da ist man als Threadstarter bzw. Fragestellter dann auch noch Jury. :/

    Noch mal zum konkreten Fall: ich habe direkt nach dem Gig bzgl. der Gage gefragt und dazu gesagt, dass ich eine Rechnung schreibe. Die Ansage war dann in etwa "erst die Kohle vom Veranstalter kommen lassen, dann ausrechnen wie viel jeder kriegt, dann Rechnung schreiben und dann Abkassieren".

    Mal Frage zu der 6/8 vs 4/4 Diskussion, als unwissender.

    Ob jetzt so oder so ist ja generell kein Unterschied oder? Sinn von 6/8 ist (so dachte ich immer), das ich mir die "schiefe drei" bei den Triolen spare?

    Man kann ein und den selben Rhythmus als 6er bzw. 12er oder gerade mit Triolen interpretieren. Aber - ohne jetzt noch mal in das Video reingeschaut zu haben - fällt das Dreiermuster im genannten Beispiel ja wirklich raus. Der Rhythmus wird also binär statt ternär.


    Ich gehe dafür grundsätzlich mit dem rechten Arm so weit vom Körper weg

    Aahh. Danke, das habe ich mich auch schon öfter gefragt, warum du das machst.

    Dachte eigentlich, dass man auch sieht, wie weit ich da für die Backbeats aushole. :/

    Es muss einen gemeinsamen Bezugspunkt geben. Das sollte der timingfeste Drummer sein.

    Hat er den Klick, dann ist er die einzige Referenz.
    Würde der Drummer sich an die treibende Gitarre oder den schleppendem Bass anpassen, entsteht ein chaotisches System in welchem jeder auf einen anderen hört,

    und es keine Timingreferenz gibt. Je schlechter die Musiker desto chaotischer.

    Dass der Drummer das rhythmische Fundament gibt, Timing und Tempo inbegriffen, steht auch ohne Klick außer Frage.

    Ich lese hier aber Verallgemeinerungen heraus, die m.E. einfach nicht stimmen. Eine gute Band kann auch ohne Klick ein gutes Timing haben und mitunter Temposchwankungen (gekonnt) einbauen, die die Songs bereichern. Meines Erachtens ist es essentiell, dass man aufeinander hört und miteinander spielt. Wie heißt es doch so schön "das Genie beherrscht das Chaos". Gerade aus dem Grund ist ein wirklich gutes Zusammenspiel gar nicht so einfach. Stur nach Klick kann jeder. Ok ... mit Klick kann auch nicht jeder, aber mit Metronom zu spielen sollte ja zu den grundsätzlichen Fähigkeiten eines jeden Instrumentalisten mit Rhythmusbezug gehören (also natürlich auch Bass und Gitarre).


    Ich nutze tatsächlich noch meine Tama RhythmWatch - live und zum Üben mit dem Pad.

    Ansonsten am Drumset im Proberaum den Klick meiner DAW.


    Kürzlich hab ich live den Klick und Keyboards vom Band gekriegt. Den Klick hatte nur ich, die Keyboards gingen auch auf die PA. Ansonsten Rhythmusgitarre und Bass (von den Sängern und Sängerinnen abgesehen).

    Weil das nur ein Aushilfsgig ohne Probe für mich war und der Basser da immer auf der anderen Seite der Bühne steht (ich konnte ihn auf meinen In-Ears noch so gut hören ... er mich scheinbar aber z.T. nicht), hat der Klick ein gutes Zusammenspiel z.T. sogar erschwert. Da wäre es mitunter einfacher für mich gewesen, das Monitoring der anderen komplett auszuschalten. Ist das der Sinn der Sache? Nope!

    Guter Beitrag, greb ...


    Gleichwohl muss man einsehen, dass Musik schon immer politisch war.

    Dieser Aussage würde ich aber mal widersprechen, weil zu pauschal. Wenn dann "mehr oder weniger". Und meines Erachtens geht's bei den besten Songs immer eher um Emotionen als um Politik. Selbst bei Bands wie Rage Against The Machine ging's eher um die Aggression gegen Unterdrückung (und Diskrimierung, Gewalt ... die Liste ist lang) jeglicher Art.


    Ich werde unabhängig des musikalischem Genre niemals Interesse an Musik und Musikinhalten haben, die inhaltlich verfassungswidrig, faschistisch, antisemitisch, rassistisch, geschlechterfeindlich oder sonstiger abwertender, diskriminierender Natur verherrlicht. Das widerstrebt in voller Vehemenz meinem Wertekompass.

    Das hingegen unterschreibe ich für mich persönlich voll und ganz. :thumbup:


    Gute Musik und Kunst generell ist für mich eher emotional reflektierend, Friedens-stiftend und selbstlos als "hart" politisch.

    Und ich halte auch Linksextremismus für problematisch (aber immer noch sympathischer als Rechtsextremismus).

    Bei meinen allerersten Gigs gab es tatsächlich Cash auf die Kralle (gegen Quittung natürlich), aber das macht heutzutage wohl kaum noch jemand.

    Letztes Jahr war ich mit einem Thüringer Bluesrock-Musiker auf Tour durch Deutschland und der hatte nach den Gigs immer Bares gekriegt. Der Basser und ich hatten unsere Anteile dann entsprechend auch zeitnah in Bar gekriegt.


    Tatsächlich war ich auch 'ne Zeit lang inaktiv und hatte mit Gigs früher nicht viel verdient. Covermusik und so hatte mich da nicht interessiert.


    Ich würde es eigentlich nicht anders sehen wollen, als bei allen geschäftlichen Beziehungen. Alles, was geliefert und/oder produziert wird, gehört zeitnah bezahlt. Fertig.

    Sehe ich eigentlich auch so. Zumindest in solchen Fällen wie bei mir am Samstag. Band mit >10 Leuten und Bandleader, der die Verträge mit den Veranstaltern macht.

    Eigentlich ist das wie eine kleine Firma und die Angestellten interessiert i.d.R. nicht, wann Aufträge ausgezahlt werden. Die brauchen ihr Gehalt immer zuverlässig.

    Dazu noch als Aushilfsmusiker ...

    Bisher kannte ich es so, dass die Gage direkt nach dem Gig vom Veranstalter und entsprechend an die einzelnen Musiker ausbezahlt wird. Eine Rechnung kann man ja dennoch schreiben - das muss ja nicht übers Konto gehen.


    Nun warte ich seit einer Woche auf eine Gage und es ist ungewiss, wann ich die auf 'm Konto habe. Weil der Veranstalter wohl noch nicht bezahlt hat.


    Wie kennt ihr es und wie ist es üblich?