Beiträge von m_tree

    Wenn ohne Samples und Loops gespielt wird und es auch um Groove und Lebendigkeit geht, bin ich auch der Ansicht, dass das ohne Klick besser ist. Was für ein gutes Ergebnis allerdings mehr Sicherheit der Musiker und auch mehr Sicherheit vom Zusammenspiel als Band voraussetzt.


    Ein guter Kompromiss - auch als Rückfallebene - ist meiner Meinung nach ein optisches Metronom. Bei meinem letzten Aushilfsgig hatte ich meine stickpunktartigen Notizen für die Setlist mit Tempo-Angabe dabei und ein kleines Metronom, das ich an den Snare-Spannreifen ungefähr auf 12 Uhr geklemmt hatte. So hatte ich für Einzähler und auch zum Gegenchecken zwischendurch einen Anhaltspunkt.

    Würde ich schon über mehrere Jahre entsprechend viele Gigs mit der Band gespielt haben, hätte ich das natürlich nicht gebraucht.


    Denn es ist wirklich Übungssache. Wenn ich meine "Baustellen" bzw. Schwächen als Schlagzeuger aufzähle, fällt darunter auch "Tempo einschätzen und halten". Und was mir dabei tatsächlich hilft, ist mit Klick zu üben. Meine Drums-only Videos mach ich ja auch alle auf Klick.


    Auf der anderen Seite sind natürliche und wirklich musikalisch passend und im Zusammenspiel gekonnt umgesetzte Temposchwankungen mitunter genau das, was Musik heutzutage hier und da fehlt - meiner Meinung nach. Kommt natürlich immer drauf an. Bei Interesse kann ich ein paar Beispiele für ohne Klick eingespielte Alben oder Songs nennen.

    Zumal gezielte Tempoänderungen mit Klick dann eigentlich immer nach einem Klicktrack verlangen.

    Mein Weg zu meinem derzeitigen spielerischen Level war bis vor zwei Jahren ja eher unüblich, hauptsächlich autodidaktisch und ohne Noten. Auch um es jetzt zur Professionalität zu bringen, beschäftige ich mich seit 2 Jahren immer mehr mit Grundlagen und habe mir auch mal ein Practice-Pad besorgt. Bspw. hatte ich mir mal die 40 Rudiments drauf geschafft und mich mehr mit Noten beschäftigt. Zusammenhängend mit meiner gerade beginnenden unterrichtenden Tätigkeit gehe ich nun natürlich auch ein paar Bücher durch (mehr oder weniger theoretisch oder praktisch).


    Das oben erwähnte "Stick Control" nutze ich dabei gerade für mich persönlich. Nachdem ich die ersten einfacheren Seiten nacheinander auf dem Pad durchgespielt hatte, habe ich erstmal in die schwierigeren Sachen im hinteren Bereich reingeschaut und ein paar davon geübt. Ist ja mitunter schon recht schwieriger Stuff. Da dachte ich mir dann so "ok, das Buch spielst' jetzt einfach mal komplett durch". Also stückweise über ein paar Monate mit Pad und Metronom. Tempo an's jeweilige Thema angepasst (Flams bspw. deutlich langsamer als 3/8 Combinations).

    Bin jetzt beim letzten Viertel der Flam Beats (knapp 200 Übungen nur mit Flams) angekommen ...


    Mich würde nun einfach mal interessieren wie eure Erfahrungen mit dem Buch sind (ist ja ein Klassiker und schon fast 90 Jahre alt) und was es euch gebracht hat. Und auch, inwieweit man das ins Unterrichten einbeziehen kann / sollte und welche Übungen in welchem Stadium passen. Ich beginne bei Anfängern zwar gleich mit dem gesamten Drumset bzw. Snare, Bassdrum und Hi-Hat, will aber schon auf Technik achten und ein paar "Pflichtübungen" auf der Snare bzw. auf dem Pad einbauen. Ganz individuell natürlich.

    Miss_Mieze

    Nach deinem letzten Beitrag #29 wird mir die Sache klarer. :thumbup:


    Es ist demnach wohl schon gerechtfertigt, dass euer Gitarrist ein bisschen das Zepter in die Hand nimmt und mal was sagt. Was seine Ungeduld angeht - solange man da noch mit ihm reden kann, ist das schon ok. Wir sind alle nur Menschen und wenn man nicht als Profi in einem entsprechenden Umfeld arbeitet (also bspw. einfach "gebucht" ist und zu funktionieren hat) ist das auch völlig in Ordnung.


    Wenn du ohne Noten arbeitest, kann Folgendes helfen:


    • Song durch Hören analysieren und Stichpunktartig Notizen dazu machen (z.B. Tempo, Taktart, Normaltime etc., gerade / triolisch, Einsätze, markante Fill ins, ...)
    • Song auf gedämpfte Kopfhörer oder In-Ears legen und dazu spielen ... und da kannst du auch einfach die Originale mit Allem drum und dran nehmen (es nicht komplizierter machen, als es ist ...)


    Mal von deiner eigenen Vorbereitung abgesehen, würde ich wesentliche Punkte aus diesem Thread mal bei einer Probe ansprechen.

    Mir geht es auch nicht darum, dass ich ich mich wo dran hängen will, weil ich das Timing nicht hinbekomme... mir gehts wirklich rein um die Orientierung a la "wo bin ich grade" und "wann kommt gleich Teil X".

    Für dich allein gibts drei Möglichkeiten:

    1. du hast die Abläufe derart im Unterbewusstsein gespeichert bzw. kannst die Songs komplett auswendig, sodass du die allein ohne Zählen und sonstige Anhaltspunkte runter spielen kannst
    2. du hast die Taktanzahl der Parts im Kopf und zählst mit
    3. du spielst vom Blatt

    Ersteres ist bei großen Acts, die richtig gut eingespielt sind und ihr Zeug im Halbschlaf spielen können, i.d.R. meistens der Fall. Letzteres ist heutzutage kaum noch üblich. Zweiteres ist m.E. nervig.


    Ich vermute, dein Gitarrist (der gleichzeitig auch singt?) will, dass du autonom bzw. sicher mit den Abläufen bist und dich in der Hinsicht nicht auf ihm ausruhst. Auf der anderen Seite haben Frontmänner mit Texten und Melodien über mehrere Takte allerdings zusätzliche Anhaltspunkte, die du grundsätzlich erstmal nicht hast.


    Und dann gibts eben auch noch den anderen Fall von stellenweise nicht festgelegten Abläufen und Längen von Parts. Wo man mitunter halb jamt, sozusagen. Wenn da einer nicht bei der Sache ist und auf die anderen hört (!), funktioniert sowas gar nicht.

    Ich hatte vor ca. 10 Jahren schon Jamsessions im Proberaum - grundsätzlich völlig ins Blaue ohne Absprachen, die einfach funktioniert haben. Rein instrumental.


    Gibts denn einen bestimmten Aufhänger für eure Diskussion? Also versemmelst du Einsätze usw.? Wenn nicht, verstehe ich den Einwand des Gitarristen nur bedingt. Denn wie Jürgen schon sagte:

    Entscheidend ist, was am Ende heraus kommt. Wie man das erreicht, ist Kunst.

    Wer meint, dass es da feste Regeln gäbe, der versucht sich mit mehr oder weniger kaputten Krücken durchzustolpern.

    Im Zweifelsfall muss man sich überlegen, ob die Sache zusammenpasst - musikalisch wie auch menschlich (was dabei miteinander einher geht).


    P.S. Und manchmal wundere ich mich darüber, wie hier widerspruchslos Klischees bedient werden.

    Die da wären? :/

    Ok, ich habe wohl etwas zu weit gedacht. Aber grundsätzlich sollten besonders die Rhythmusleute aufeinander und die "vorderen" Leute hören. Leadvocals und instrumentale Soli sind meistens schon etwas anderes als "Standard" Drums und Bass, da muss die Rhythmusgruppe schon entsprechend Rückhalt geben.

    Es gibt aber eben auch Frontleute, die diesen Umstand total übertreiben und ausnutzen.


    Jedenfalls sollte der Drummer schon ordentlich auf die anderen hören. Was natürlich voraussetzt, dass der Drummer bzw. die Drummerin sicher, selbstbewusst und gefestigt im eigenen Spiel ist. Da hast du schon recht.


    Im übrigen habe ich durchaus eine hohe Meinung von Gitarristen. Ich könnte das nicht bzw. ist das nicht mein Ding. Manch einer neigt aber eben auch zu Grenzüberschreitungen und narzisstischem Verhalten.

    Eine gute Band sollte zusammen bzw. miteinander spielen. Natürlich hält ein guter Drummer die Band mit rhythmischem Feingefühl auch zusammen. Aber das ist dennoch interaktiv und sollte nur "diktatorisch" sein, wenn der Drummer als einziger einen Klick hat.


    Dann die nächste Diskussion, die ich mit einem der Gitarristen hatte, war dass ich als Drummer mich nicht nach dem Gesang oder den anderen Instrumenten orientieren darf! Ja, aber bitte wonach dann? Ich glaube, das machen doch recht viele.

    Sein Argument war, dass der Drummer alles vorgibt... ja, tut er auch, aber auch als Schlagzeuger braucht man doch eine Orientierung. Klar, manchmal kommt man ja ums zählen nicht drumherum, aber man zählt doch nicht komplette Songs stupide durch? Oder bin ich auf dem Holzweg?

    Was dein Gitarrist da erzählt ist Käse. Es gibt ja bspw. auch Songs, die mit Gitarre und/oder anderen Instrumenten und Gesang anfangen - der Drummer also später einsteigt.

    Und da ich schon öfter als Aushilfsdrummer in mehr oder weniger gut eingespielten Formationen, meist mit Bandleadern, gespielt habe, kann ich das sogar noch ein gutes Stück weiter entkräften. Da ist man, auch wenn man gut vorbereitet ist, besonders ohne voran gegangene Probe, dazu gezwungen, auf die Ansagen bspw. des Frontmanns zu hören und zu schauen. Besonders wenn es keine festen Abläufe gibt, Soli mal länger und kürzer gespielt werden und so weiter.


    Letzteres kann m.E. auch zu extreme Züge annehmen. Ein Mittelmaß ist m.E. sinnvoll und es kommt letztendlich immer auf den individuellen Fall an. Einseitig ist es im Allgemeinen jedenfalls ganz sicher nicht.


    Und dass der Drummer eine Band rhythmisch zusammenhält heißt noch lange nicht, dass er die Abläufe vorgibt.


    Eine Anmerkung noch meinerseits:

    Dein Gitarrist scheint eine der typischen Gitarristen-Macken zu haben -> die Neigung, sich als Diva auf der Rhythmusgruppe auszuruhen.

    Wirklich gute Frontmänner machen das nicht - da ist das ein Geben und Nehmen.

    Ich benutze zum Ermitteln des Tempos dieses Tool hier: https://www.all8.com/tools/bpm.htm

    Das ist mit zunehmender Dauer der Messung ziemlich genau durch die Mittelung aller Taps. Auf der anderen Seite sollte man bei Tempowechseln innerhalb des Songs immer mit einer neuen Messung beginnen.


    Das manuell zu machen hat für dich auch den Vorteil, dass du den Puls des Songs schon bei der Tempo-Analyse selbst verstehen musst.

    Auch das Raushören des Schlagzeug-Arrangements im Originaltempo geht mit Gehörtraining einher.


    Und man kann Musik auch mit anderen Programmen langsamer anhören und sich sogar die Wellenform anzeigen lassen (das Schlagzeug ist da mehr oder weniger sichtbar).


    Oder kurz gesagt: vergiss Anytune ^^

    Man kann Sweet Home Alabama technisch auch in 8/8 notieren, ja sogar 16/16. Dann verdoppelt sich die bpm-Angabe jeweils.

    Umgekehrt kann man den klassischen 4/4 Bum-Tschak-Bum-Tschak auch über zwei 4/4 Takte aufteilen und dabei die "Hi Hat Achtel" als Viertel schreiben. Manche finden das übersichtlicher, weil weniger Balken/Fähnchen herumfliegen:

    8/8, 16/16 ... damit sich die Notation vereinfacht? ... come on.


    Wie man etwas zählt bzw. interpretiert - was maßgeblich mit dem wahrgenommenen "Puls" zusammenhängt - sollte in erster Linie mit dem Gefühl für den Song einhergehen. Und heutzutage gibts Notationsprogramme.


    Man kann einen 12/8 auch als 4/4 mit Triolen zählen. Was ich übrigens meistens für sinnvoll halte. Und da geht's genau darum, worum es mir in dieser Diskussion gerade geht: eine Verlangsamung bzw. gröbere Rasterung des Pulses.

    Drum Bee

    Sorry! So meinte ich das nicht. Mein letzter Beitrag richtete sich an den zitierten User.


    Es ging mir darum, hier inhaltlich sinnvolle und vor allem auch Praxis-bezogene (!) Aussagen zu machen, aus denen der ein oder andere was lernen kann.

    Die verschiedenen Tempi (98, 148, 195) hattest du ja nach eigener Aussage nur von verschiedenen Quellen.


    Es sind knapp 98 BPM. Argumente dafür sind nicht nur ein nervtötend schneller Klick bei 195 BPM (der im entsprechenden Kontext aber durchaus auch positiv treibend sein kann), sondern auch Normaltime - also 2 Backbeats (Snare-Schläge) pro Takt auf die 2 und die 4. Das ist die Standardausgangsbasis in einem 4/4 und es gibt nicht umsonst feinere Unterteilungen in Achtel (in diesem Fall die Hi-Hat), Sechzehntel usw.

    ist nicht 195 bpm grob das doppelte von 97-98 bpm? die frage ist also, ob man viertel oder achtel als puls nimmt.

    Wer bei "Sweet Home Alabama" knapp 200 BPM ansetzt hat m.E. was nicht ganz verstanden ...

    Ich bin seit ein paar Jahren tatsächlich der Meinung, meinen heiligen Ride-Becken-Gral gefunden zu haben. Welche Stile ich mit dem guten Stück dann auch immer bediene - es liefert immer den geschmeidigen und für mich optimal definierten Klang, den ich gewöhnt bin. Außerdem spielt es sich mitsamt der Glocke immer gleich.


    Und warum für Metal nicht mal ein etwas weicheres Ride und für Jazz ein etwas härteres ...?


    Splash-Becken spiele ich zwar auch nicht gern und bei Crashes mittlerweile nur 17" aufwärts ... aber das Argument mit der - zum Song unpassenden Tonart - Tonhöhe wage ich schon sehr anzuzweifeln. Je kleiner und dicker ein Becken, desto höher ist der "Pitch". Das Spektrum von und Crashes und Rides steht Tonalitäten weit weniger im Weg als bspw. Grundtöne von Trommeln. Ab 1kHz aufwärts hat man es - von Becken abgesehen! - bei Musik sowieso fast nur noch mit harmonischen Oberschwingungen zu tun, die den Charakter von Instrumenten und Stimmen individuell prägen.

    • 10" - D3
    • 12" - B2 (H2)
    • 14" - G2
    • 16" - E2


    So ergeben sich Quinten pro vier Zoll Differenz. Quinten gehen immer ;)

    Da komm ich nicht mit. Sind das nicht Quarten pro 4 Zoll? Wahrscheinlich steh ich mal wieder auf‘m Schlauch.

    Quinten sind 7 Halbtonschritte. Zwischen D und G liegen vier Ganztonschritte und zwischen H und E auch.


    EDIT

    Noch zu Ergänzung hier (wegen deiner PN):

    Ich hatte das etwas missverständlich geschrieben, weil ich vom höchsten zum tiefsten Ton gegangen bin. Es sind tatsächlich Quinten, denn:


    D -> G = 5 Halbtöne

    G -> D = 7 Halbtöne


    H -> E = 5 Halbtöne

    E -> H = 7 Halbtöne


    5 + 7 = 12 Halbtöne = eine Oktave

    Ein gutes Roadset hat für mich folgende Eigenschaften:


    - klein (nicht zu viel Klimbim)

    - leicht

    - kann den ein oder anderen Kratzer vertragen, ohne dass es mich juckt

    - stimmstabil

    - wird regelmäßig ein bisschen gepflegt (Fellwechsel usw.)


    Was die Stimmstabilität angeht:

    Alte, halb verrostete und ungeschmierte Stimmschrauben sind dafür optimal. Da brauchst' kein neues Zeug für ... ;)


    Kürzlich habe ich an meine Mapex Pro-M Bassdrum die Tomhalterung wieder dran gemacht, um das 10er und das Ridebecken auf Bühnen drauf zu machen. Zum einen spart man sich so das Gewicht in der Bassdrum (ein Profi aus der Gegend hier nimmt immer einen Backstein mit), zum anderen wandert die Bassdrum dann kein Stück mehr und man spart sich ein bisschen Hardware.

    Wenn man ein durchschnittliches Einkommen hat oder von dem Quatsch lebt, würde ich das hochwertigste Set eher für Proberaum und Studio nutzen. Ein Roadset muss halt schon ein bisschen was wegstecken können ... aber wenn man's verschmerzen kann - klar.

    You missed the joke. Ach siehst. Studio hab ich ganz vergessen. Also noch eins mehr. ;)

    Schlaf- und Badezimmer sollte man wohl auch noch erwähnen ;)


    Aber klar ... wenn solche Kommentare ...

    Es reicht doch völlig aus für jede Band ein Set stehen zu haben. Dann noch 1-2 für Gigs.

    Also in Summe denke ich das mehr als 12 Sets schon fast übertrieben sind.

    ... 8 Unterschriften kriegen, braucht man ja kaum weiter zu diskutieren.


    Manche kaufen sich ja SUVs als Schwanzverlängerung ... wiederrum andere Schlagzeuge, Gitarren und was auch immer ... ich kann sowas immer noch nicht verstehen.

    Wenn ich mal unterstelle dass ich durch andere cymbals und eine andere snare den charakter eines drumsets verändern kann.

    Meines Erachtens kann und sollte man sogar "unterstellen", dass man den Charakter von Trommeln im Allgemeinen durch Fellwahl, Stimmung, Spielweise, Raum, Mikrofonierung und Mixdown auf zig verschiedene Arten formen kann.


    Man braucht doch ein richtig gutes Set für Gigs.

    Wenn man ein durchschnittliches Einkommen hat oder von dem Quatsch lebt, würde ich das hochwertigste Set eher für Proberaum und Studio nutzen. Ein Roadset muss halt schon ein bisschen was wegstecken können ... aber wenn man's verschmerzen kann - klar.

    Für mich sind das Werkzeuge. Du kannst dir auch Equipment im 5-stelligen Bereich kaufen ... wenn du das dann weder Stimmen noch damit künstlerisch umgehen kannst (Spielen ;) ) interessierts halt keinen.


    Die grundsätzliche Frage wäre also: Bist du 'n Sammler oder 'n Macher?


    Ansonsten sind mindestens drei Sets eine ganz gute Sache, find ich. Ein Proberaum/Studio/Übungsset, ein Roadset (am besten immer im Auto) und ein Schülerset.

    Und was passiert, wenn man einen 5/4 mit Quintolen spielt? :/

    'Nen 5er mit Triolen hab ich ja schon gemacht. Und auch 3er und 9er mit Triolen. Derzeit arbeite ich an einer Semi-Impro auf Klick mit einem 7er mit Triolen mit Spielereien wie wechselnden Backbeats auf 3, 5 und 7, ausgelassenen 1en, betonten jeden zweiten Vierteln (-> 14/4) und so 'n Zeug.


    In Dreiern und Fünfern hab ich auch mal Hand-to-Hand Triolen auf der Snare gespielt, wodurch ich die Backbeats abwechselnd mit rechts und links gespielt habe.


    Man kann als mathematisch vorbelasteter Jungdrummer sich auch intensiv mit punktierten Septolen, 15/8tel Rythmen und sonstigen Spielereien das Leben schwer machen,

    oder einfach mal Musik machen und sich mit dem sauberen umsetzen von Takten und Notenwerten die durch 2 und 4 teilbar sind beschäftigen und eine Menge Spass bekommen

    Was für andere bedeutet, sich das Leben schwer zu machen, bedeutet für manch einen einfach nur, sich nicht zu langweilen ... aber ja - große Gigs mit ausgelutschten Hits für ordentlich Kohle zu spielen macht schon auch Spaß ...