Beiträge von m_tree

    Wollte mich dazu eigentlich gar nicht mehr äußern. Möchte jedoch noch kurz auf etwas hinweisen:


    Der Diskurs zum Wirken dieser beiden Herren ist auch in einem anderen Thread ("Online Coaching") hier schon mal in den "justiziablen" Bereich abgedriftet und es musste aufgeräumt werden, um schlimmeres zu verhindern. Auch wenn Äußerungen gut gemeint sind im Sinne von "Aufklärung", kann sich das auch schnell in ein Eigentor umkehren. Im Zweifelsfall muss dann die Administration des Forums dafür gerade stehen. Und das wäre schade! Dieses Werbe-freie Forum hier ist noch eine der wenigen Oasen im Internet, wo es nicht mit social media und reichlich Ego drunter und drüber geht. Und ich denke es ist im Interesse der meisten hier, das zu erhalten.


    Ich persönlich halte die Aktivität der beiden Herren auch nicht für so wichtig, dass hier seitenlang darüber diskutiert werden muss. Die meisten Menschen sind durchaus dazu in der Lage, sich ein eigenes Bild zu machen und zu differenzieren. Und wenn nicht, ist hier keiner dafür verantwortlich, dass jemand Umwege macht und dabei seinen Geldbeutel auch noch im Übermaß erleichtern muss. Jeder handelt in Eigenverantwortung.


    Aktuell habe ich übrigens auch ein Tutorial-Video zum Thema veröffentlicht - dieses Mal explizit zur Stimmung von Snares. Zu finden in meiner Hörzone. :)

    Hatte's übrigens noch mal neu mit verbessertem De-Essing der Sprache hochgeladen. In dem Video steckt viel Detailarbeit, da sollte's dann nicht an so einer simplen Sache scheitern. ^^

    Und trotzdem hatte ich danach noch einen Fehler entdeckt. :D

    Den konnte ich dann aber mit dem Editor von Youtube ausmerzen (Text bei 2:10).

    Dann mal wieder ein Tutorial - gerade eben hochgeladen. :)


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    Hoffe, ich hab alles korrekt ausgesprochen und auch grammatikalisch keine groben Fehler gemacht. Die Gratung wird übrigens wirklich "bäring edge" ausgesprochen, nicht "biering". Hatte noch mal recherchiert. Zwei meiner bisherigen Tutorials sammeln kontinuierlich weiter Klicks und die meisten der Zuschauer kommen nicht aus dem deutschsprachigen Raum, soweit ich das einsehen und beurteilen kann. Daher passt Englisch schon.

    Naja, auch auf die Gefahr einen Schlagzeuglehrershitstorm zu ernten: Der Kollege hat 'ne Frage gestellt. Ich verstehe das Forum so, dass dies ja genau den Zweck hat u.a. Antworten auf Fragen zum Thema Schlagzeug zu bekommen.

    Er hat in den letzten Monaten hier viele Threads mit Fragen eröffnet, die z.T. kontroverse Diskussionen ausgelöst haben. Insgesamt erweckt das den Eindruck, dass er überfordert ist und nicht weiß, wie er am besten vorgehen soll. Hier haben in der Zwischenzeit schon viele Leute nach bestem Wissen und Gewissen geholfen, was aber nie wirklich angekommen ist. So auch hier wieder.


    Dass hier jetzt ein bisschen mit Nachdruck auf bestimmte Sachen hingewiesen wird, hat also eine Vorgeschichte.


    Ein Internetforum ist halt sehr unpersönlich und Leute können so anonym bleiben, dass keiner weiß mit wem man es zu tun hat - bis hin zu Fake-Accounts.

    Guter Unterricht impliziert immer eine Analyse der spielerischen Fähigkeiten und Probleme des Schülers, zu jeder Zeit.


    Deswegen wird da hier halt kein Schuh draus. Die Fragestellungen gehen ja schon im Ansatz Richtung Unterricht und das funktioniert aber nicht in dem Rahmen hier.

    Gute Frage ich habe keine Vergleiche, Fill In technisch noch Anfänger so wie das Videobeispiel, groovemäßig würde ich behaupten dass es groovt. Timing finde ich auch gut, meine Bassdrumschläge & der Sound ist auch gut, Stock und Sitzhaltung ist auch gut und bei der Geschwindigkeit ist aber noch viel Luft nach oben.

    Nimm doch mal ein Video auf und zeige es hier. Smartphone auf ein Stativ und ab geht's. Oder mach mal bei einer Challenge hier mit. Dann wissen wir wie du spielst.


    Wegen Unterricht:

    Wie weit hast du's noch mal bis nach Berlin? Dort wirst du auf jeden Fall fündig. Kommt natürlich drauf an, inwieweit dort das Angebot die Nachfrage decken kann und welchen Aufpreis du ggf. bereit bist zu zahlen.

    Fills sollten m.M.nach in erster Linie musikalisch sein...das ist wohl das wichtigste Konzept 😉

    D.h. der Kontext in dem sie gespielt werden muss passen. Stilistisch, vom Energielevel her passend, die Länge muss stimmen....Er muss einfach "funktionieren", d.h. seine musikalische Aufgabe erfüllen!

    Genau so ist es. :thumbup:


    Und manches (wenn nicht sogar das meiste) ist auch einfach Geschmackssache. Wär' ja langweilig, wenn alle immer das gleiche machen würden. Besonders die unterschiedlichen Schlagzeug-Arrangements machen unsere Challenges hier auch so interessant, find ich. :)

    Ich spiele gern Songs nach, die mir gefallen. Besonders, wenn der Schlagzeuger der Band Vorbild und Inspiration für mich ist und mich das Drumming des Songs begeistert. Damit zusammenhängend habe ich in den letzten Jahren einige Youtube-Covers gemacht, wo ich i.d.R. penibel genau alles nachspiele.

    Dadurch habe ich mich in vielen Hinsichten weiterentwickelt, auch was Know How bzgl. Stimmen und Sound betrifft.


    Und diese Weiterentwicklung hilft mir auch, mich persönlich / kreativ vielschichtiger und differenzierter am Schlagzeug ausdrücken zu können.

    Darauf möchte ich natürlich nicht verzichten und ich will auch wieder mal in Bands mit eigener Musik spielen und am besten auch Alben einspielen (momentan ergibt sich das nicht).


    Ich spiele ansonsten auch immer noch gern einfach mal frei drauf los und verbinde das mit Warmspielen. Das hatte ich früher schon gern gemacht. Bei guten Sessions komme ich in einen Flow mit viel Improvisation. Früher auch kombiniert in Jamsessions mit anderen Leuten.

    Ich habe mal viele verschiedene Funk-Grooves auf einem Blatt gesehen und dass hat mich stark an meine Groove erinnert, ansonsten spiele ich JEDEN Groove der unter einer 8tel HiHat läuft, im 3/4 oder 4/4 Takt ist und zusätzlich auch 4 Ghostnotes dazuspielen (aber nur auf der Zählzeit 1e, 2a, 3e oder 4a).

    Das sagt alles nicht viel aus. Insbesondere darüber, wie du spielst. Das muss man hören und sehen.


    Ja schwierig, ich würde gerne zu einem Lehrer gehen, der am Anfang 2 Doppelstunden (90 Minuten) Zeit hat.

    Das heißt übersetzt, dass du gar keinen Unterricht nehmen willst. Solche sinnlosen und künstlichen Einschränkungen dienen nur als Ausrede.

    Dass "einfach machen" und "Fill In nach Gefühl" Konzept können wir gerne ausklammern, bzw. habe ich es ja mit eben thematisiert und damit abgehakt.

    Das würde ich allenfalls vorerst ausklammern. Natürlich musst du dir erstmal Grundlagen und ein Reportoire erarbeiten. Wenn du später mal "Musik machen" und "dich damit ausdrücken" willst, ist "einfach machen" und "nach Gefühl" aber tatsächlich das Ziel. Improvisieren kann man auch nur, wenn man ein großes Reportoire hat, sehr sicher auf seinem Instrument und "im Flow" ist.


    Ansonsten finde ich so eine Beratung hier immer schwierig. Als Lehrer würde mich zuerst mal interessieren, was und wie du aktuell spielst. Darauf aufbauend würde's dann individuell weitergehen.

    dass irritiert mich jetzt mit euren Meinungen.

    War meinerseits nur ein gut gemeinter Hinweis. Du kannst dir jetzt natürlich einen neuen Beckensatz für ~3.000€ kaufen. Wenn der dir dann nach z.B. ein paar Monaten nicht mehr gefällt, hast du durch Weiterverkauf pi mal Daumen die Hälfte davon Verlust gemacht.


    Vielleicht hast du Glück und die Becken werden dich lange begleiten. Aber wahrscheinlich wirst du damit vor allem Lehrgeld bezahlen.

    Hier mal ein bekannter Youtuber des Genres. Er spielt meistens ein Hybrid-Set mit E-Drums und echten Becken. Wie man sieht, ein wild durcheinander gemixtes Meinl-Setup. Und da hört man auch, wie die klangliche Gewichtung so im Vergleich z.B. zur Kickdrum ist. Auch das "Zischeln" der Hi-Hat ist gut zu hören.


    Ist jetzt nur "random" rausgesucht, weil ich das kürzlich zufällig gesehen und für lustig befunden hatte. Und ja - nüchtern und auch ohne Kater übt und performt es sich definitiv besser! ;)


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    Aussagen wie "Als Anfänger brauchst du sowas nicht, (lern erst mal spielen)" fand ich noch nie besonders hilfreich.

    Da stimme ich dir zu, wenn man es so einseitig auslegt. Ich hatte mit "Anfänger" aber nicht nur die spielerischen Fähigkeiten, sondern auch die Entwicklung des Gehörs, Geschmacks und der Erfahrungen bei klanglichen Dingen gemeint.


    Wenn man noch am Anfang steht und gerade erst anfängt, seine ersten Erfahrungen zu sammeln, hat es meiner Meinung nach keinen Sinn in einen neuen Beckensatz für derzeit 2.628,-€ zu investieren, den man dann nur allein zum Üben (nicht mal zum Aufnehmen) spielt. Hab eben mal bei Thomann nachgeschaut und den Taschenrechner bemüht. Und da fehlt eigentlich auch noch ein China und ggf. ein Splash. Klar - kommt natürlich auch auf die Relation zu den finanziellen Möglichkeiten an. Solche Beckenpreise stehen m.E. aber auch nicht im Verhältnis zum Preis von Trommeln. Trommeln kann man flexibel befellen, stimmen und dämpfen und dadurch unterschiedlichste Klänge erzeugen. Becken dagegen klingen halt einfach so, wie sie klingen. Wenn ich 'ne andere Beckenklangfarbe will, muss gleich ein anderes Becken her. Dazu kommt, dass im Bandkontext mit "moderner" tontechnischer Umsetzung der Trommelsound, besonders Kick und Snare, oft eine dominenantere Rolle spielt als Becken. Da zischelt die 764€ Hi-Hat dann nur noch ein bisschen, wogegen Kick und Snare derart ballern, dass alles zu spät ist.


    Mit Herstellern wie Zultan, deren Becken mich z.T. mehr überzeugen als deutlich teurere der namhaften Hersteller (kommt immer auf den Einzelfall an!) und Gebrauchtkauf kommt man da auch sehr weit und muss nicht so viel Geld verheizen, um Erfahrungen zu sammeln.

    Sollte nur ein Tipp sein, dass man als Anfänger nicht die teuersten und neu gekauften Becken braucht.


    Ich empfinde aber das Gefühl, richtig Bock auf ein bestimmtes Instrument zu haben, als extrem positiv.

    Besonders Becken entsprechen aber oft gar nicht den eigenen Vorstellungen. Ich hatte auch schon Bock auf bestimmte Becken und hatte sie nach einer mehr oder weniger kurzen Zeit wieder verkauft oder zurückgeschickt, weil die halt nicht mein Ding waren.

    Berlin wäre bei mir in der Nähe.

    In Berlin wird's sicher noch die Möglichkeit geben, Becken im Laden selbst anzuspielen. Wir hatten das Thema bzgl. Schlagzeugunterricht schon mal.

    Deutschland ist so dicht besiedelt, dass es auch in der Provinz für gewöhnlich nicht weit zum nächsten Ballungsraum ist.


    Ansonsten erinnere ich mich, dass du aktuell etwa ein Jahr dabei bist. Wenn du die Becken sowieso nur im Proberaum spielst, sind die teuren Zildjian-Serien mit Neukauf m.E. generell Perlen vor die Säue. Das ergibt Sinn, wenn du teures Equipment für dein Ego brauchst. Ansonsten wird man auch bei deutlich günstigeren Serien fündig. Z.B. Zultan. Ich spiele selbst einige Zultans und nehme mit denen auch meine Youtube-Videos auf.

    Ich würde noch ein 22er mit in die Sammlung aufnehmen, weil die mit 2 bzw. 3 20ern und einem 22er etwas unausgewogen ist.


    Vielleicht einfach einen Kontrast zum vorhandenen 22er, was die Legierung, Masse, Hämmerung, Glocke usw. angeht.


    Für so eine Funkband mit Bläsern eignen sich sicher viele Becken. Das wurde ja schon gesagt. Ich würde da aber weder ein verwaschen klingendes Halb-Crash / Semi-Ride noch ein ultraschweres, helles und pingiges Metal-Ride nehmen. Irgendwas Moderates eben.

    Ach, ich hab das eher gemacht, um ein schnelles Video rauszuhauen. Momentan sehe ich ja zu, meinen Youtube-Kanal mit regelmäßigen Videos am Leben zu erhalten und bald 100 Videos am Start zu haben.


    Bisher hab ich übrigens nur zwei Schlagzeug-Performances (außer meiner) auf Youtube dazu gefunden.

    Vielleicht sollte ich's auch noch als Short veröffentlichen.

    Thx! Ist mir persönlich eigentlich noch nicht genug auf den Punkt. :D


    Aber liegt vielleicht daran, dass ich in der DAW die 132 bpm mit Achteltriolen-Raster eingestellt hatte, obwohl ich den mitgelieferten Klick benutzt hatte.

    Beim Reinzoomen ist dann schnell zu sehen, wo man nicht genau drauf war. Die Idee, das triolisch zu machen, kam mir direkt beim Anhören der originalen Drums (die sind ziemlich sicher programmiert, übrigens). Die steigen ja direkt mit 'nem Shuffle ein.

    Auch die DoubleBass zum Schluss ist mir eigentlich zu inkonsistent. Die beiden Pedale klingen nicht gleich, das linke hat immer etwas weniger Punch und Attack. Was sicher weniger dem leichten horizontalen Offsett des Slave-Beaters bei der Iron Cobra und mehr meiner rudimentären DB-Technik geschuldet ist.


    Dieses mal habe ich den DB-Part auch mit führendem rechten Fuß gespielt. Sonst fühl ich mich bei sowas linksführend wohler. So spielt der linke Fuß gleichzeitig auf die mit links gespielten Backbeats. Aber hier mal andersrum.


    Und ich benutze seit kurzem einen anderen Plattenhall im Mix. Daher hab ich da gerade relativ viel Hall drin.


    Interessant fand ich auch, dass ich hier gleich zu Beginn die 7A-Sticks (die ich für "Seven Days" benutzt hatte) durch größere und schwerere gewechselt habe. Im Video sind's die hier - die liegen zwischen 5A und 5B: https://www.rohema.de/produkte/wz-707/


    Überlege, zum Thema "unterschiedliche Sticks für unterschiedliche Anwendungen" auch noch ein Tutorial-Video zu machen. Die Eierlegende Wollmilchsau gibts ja bekanntlich nicht. Oder doch? :/