Beiträge von m_tree

    Aber immerhin kann man auf social media nicht komplett anonym bleiben, so wie hier. Zumindest nicht ohne Fake-Account.


    Und dabei finde ich hier besonders auffällig, dass ein bestimmter User, der angeblich auf einer indischen Insel wohnt, keinem Geschlecht zuzuordnen ist und kein Alter hat, für den meisten Stunk und Spam sorgt. Meiner Meinung nach besteht hier einfach Handlungsbedarf und ich bin bereits privat mit ein paar Leuten deswegen im Gespräch.


    Hier im drummerforum geht's zum Glück noch vergleichsweise sehr sachlich, nett und niveauvoll zu. Dennoch müsste man meiner Meinung nach auch mal härtere Geschütze auffahren, um das zu erhalten und zu schützen.


    Und ein netter und freundlicher Ton in allen Ehren. Ich finde es andererseits auch sehr nervig, wenn man penibel genau auf jedes Wort achten muss - bis hin zur aufgesetzten Freundlichkeit, die nicht mehr echt ist. Auf sowas kann ich auch gern verzichten.

    Sieben Beiträge derzeit.


    An der Stelle noch mal die Bitte, nicht zu knapp abzugeben. Ich bin dann zwar um die Uhrzeit der Deadline online, aber mit einem technischen Problem ist die dann auch schnell überschritten. Sei es beim Download oder mit der Audiodatei selbst. Nach 23:59 Uhr nehme ich nichts mehr an.


    Weil ich die Beiträge nun hauptsächlich nach Gehör angleiche will ich mir dafür am Sonntag ein bisschen Zeit nehmen und brauche dafür auch die Übersicht über alle Beiträge.


    Bitte im Hinterkopf behalten, danke.

    Ganz aktuell, erst vor ein paar Std. veröffentlicht:


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    Hab's erst angefangen und schau's mir später weiter an. Der Anfang ist aber schon vielversprechend.

    Ja, das ist sehr gutes Material (wie sein anderes Zeug auch). Ich frage mich, ob das komplett händisch eingespielt wurde und wenn ja, ob Timingkorrekturen vorgenommen wurden. Falls es komplett natürlich belassen wurde ist das absolute Vollprofi-Arbeit mit Spitzentiming. Bin mir da aber nicht so sicher und hab auch keinen Bock Jack dies bzgl. zu fragen (bin froh, dass ich die Erlaubnis habe).

    Genau. Dafür sind die Instrumente aber auch ultra tight auf dem Raster. Vielleicht auch quantisiert. Ist insofern schon gutes Material. Wobei eine eingespielte Jazz Combo das ohne Klick sicher authentischer und lebendiger spielen würde.

    haidem

    Wäre cool, wenn du dabei bist!


    Die Energiedichte und der Bassbereich spielen eigentlich nur beim RMS-Wert eine Rolle. Der RMS-Wert sagt aber nichts über die wahrgenommene Lautstärke aus. Dass das nicht funktioniert liegt u.a. an der Frequenzabhängigen Lautstärkewahrnehmung des menschlichen Gehörs:


    Fletcher-Munson-Curve-Explained-Using-Equal-Loudness-Contour-to-Mix.png


    Es ist also klar, dass Basslastige Titel bei gleichem RMS-Wert deutlich leiser wahrgenommen werden als wenn stattdessen viel im oberen Mittenbereich los ist.

    Ich weiß aber nicht genau inwieweit EBU R128 das berücksichtigt und den Höhenbereich in die Berechnung mit einbezieht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass das bei den Jazz-Schlagzeugperformances hier z.T. nicht so ganz funktioniert. Wenn fast nur Becken gespielt werden und das Spektrum entsprechend fast nur aus Höhen über 5 kHz besteht, kann es schon sein, dass das mit den LUFS-Werten nicht so ganz hinhaut.


    Dazu kommt aber natürlich auch der Frequenzgang des Wiedergabegeräts, aber auch noch individuelle Hörschäden bzw. Hörverlust.

    Und genau das ist auch das, was mich hier ein bisschen ins Grübeln bringt. Denn wenn jemand den Höhenbereich nicht mehr hört, werden bestimmte Performances deutlich leiser auf den jenigen wirken. Jüngere Leute mit guten Ohren werden dann aber so Höhenlastige Performances wiederum als viel zu laut wahrnehmen.


    Ich denke es läuft auf einen Mittelweg raus, den man ja beim Abmischen auch oft gehen muss (z.B. was Monokompatibilität betrifft). Krieg ich schon hin. :thumbup:

    In der DAW kann man den Klicktrack nicht nur weglassen, sondern auch leiser / lauter machen bzw. sogar in der Lautstärke automatisieren. Den Einzähler hab ich bspw. etwas leiser automatisiert. Wäre hier gar nicht nötig gewesen - aber bei anderen Sachen ballern mir Einzähler oft zu sehr in die Ohren, wobei ich zum Spielen mit der Musik dann einen lauteren Klick brauche. Kommt halt immer auf den Kontext an. Ein Einzähler ist natürlich schon hilfreich, wenn man nicht verzögert beginnen möchte.

    Gut! Spart mir sogar Arbeit, wenn ich das einfach nach Gehör mache und die MP3s direkt aus dem Projekt rausziehe. Ich normalisiere die Schlagzeugspuren trotzdem erstmal alle auf -23 LUFS und nehme das als Basis.


    Meine eigene Performance für diese Challenge macht mir übrigens auch Spaß. Ist mal was anderes. Sowas hatte ich zuletzt mit meinem "Take Five"-Cover gemacht.

    Interessant find ich auch, dass ich nach ein paar Tests meine Standardmäßige Mikrofonierung jetzt doch beibehalte und die stilistische Anpassung über die Auswahl der Becken und Trommeln (und deren Stimmung) und den Mixdown mache. Abgesehen von der Spielweise natürlich. Geht erstaunlich gut.


    Der Track schreit auch geradezu nach 7A-Sticks ... aber bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

    Olli hatte hier mal einen Vergleich dazu gepostet, wie unterschiedliche Mikrofon-Positionen an einem Crash-Becken klingen, entgegen des Threadtitels auch von unten:



    Er hat dafür aber auch so ziemlich das best klingenste Equipment benutzt. Mit kleineren und schrilleren Becken und günstigeren Mikros können Crashbecken von unten abgenommen auch schnell nervig klingen.


    Am Ende ist fast alles machbar, wenn fähige Leute und gutes Equipment am Start sind.


    Aber Overheads klingen trotzdem besser. :P

    Rammstein wurde ja schon als Beispiel genannt. Hier sehe ich zwei Overheads und Stützmikros für die Hi-Hats. Das war's an den Becken, der Rest sind Trommelmikros.


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    Im zweiten Video sieht man übrigens auch, dass die zweite BD nur zur Show da steht (Dofuma).


    Und mir fallen gerade auch keine Beispiele ein, in denen statt Overheads zu benutzen alle Becken einzeln mikrofoniert werden. Wozu auch? Ist tontechnisch nur ein größerer Aufwand und hat keine Vorteile. Auch ohne In-Ear Monitoring und mit Gitarren-Amps auf der Bühne sind Overheads unproblematisch, wenn der Tonmann weiß was er tut.

    Hab mal 'ne Frage an die tontechnisch versierten und interessierten Leute.


    Gestern ist der erste Beitrag eingetrudelt. Zusammen mit einer Test-Aufnahme von mir hab ich schon mal mit dem Stem-Mastering angefangen.

    Beim Angleichen der Beiträge (Lautstärke) verlasse ich mich ja auf LUFS-Zahlen, um das möglichst objektiv zu gestalten. Bisher hat das auch immer gut funktioniert und ich habe keine Ausnahmen gemacht.

    Hier scheint aber was nicht zu passen. Ein Beitrag klingt auf dem gleichen LUFS-Durchschnittswert doppelt so laut wie der andere. Und das haut auch ungefähr hin, weil es sich für mich stimmig anhört, wenn ich den 5-6 dB leiser als den anderen mache.

    Ich erinnere mich auch, dass ein Beitrag in der vorletzten Challenge ziemlich "abgesoffen" ist. Da hätte ich auch schon gegensteuern können. Hab ich aber nicht, weil ich halt strikt nach Zahlen vorgegangen bin.


    So einfach ist es dann eben doch nicht. Nicht nur die Aufnahme und der Mix spielen auch noch 'ne Rolle, sondern auch die Performance selbst - z.B. erzeugen weniger und leise gespielte Noten eben auch weniger Lautstärke als ein dichtes und lautes Arrangement.


    Die EBU-Empfehlung R 128 wurde auch für Hörfunk- und Fernsehen definiert, wo normalerweise Sprache und gemasterte Musik mit Gesang im Vordergrund steht.


    Lange Rede, kurzer Sinn:

    Was dagegen, wenn ich meine persönliche Wahrnehmung einfließen lasse und die Zahlen eher als Anhaltspunkte statt strikte Vorgaben nehme?

    Das mit dem 4K Video kann ich immer noch nicht so ganz nachvollziehen.


    Für so eine hohe Auflösung muss der Sensor der Kamera auch größer sein, damit die Qualität gewährleistet ist. Aber davon abgesehen brauchst du ja erstmal ein entsprechendes Objektiv mit guten Lichtverhältnissen und passenden Einstellungen für ISO, Farbtemperatur, Belichtungszeit (ja, gibt's bei Videos auch) und zuverlässiger Fokussierung, um eine ordentliche Bildqualität zu gewährleisten. Für meine Schlagzeugvideos stell ich das an meinem Haupt-Camcorder und meinem Smartphone manuell ein, den Fokus zumindest auf einen bestimmten Bereich. Durch die Kamerastative und festen Lichtverhältnisse geht das mit manuellen Einstellungen sogar besser.


    Weiter geht's aber auch mit der Ausgabe. Für 4K brauchst du auch einen Monitor, der das kann. Und für Smartphones und Tablets sind Full HD Videos noch völlig ausreichend.

    Auf Youtube streamen viele Leute je nach Situation nur mit 720p oder weniger.


    Was die Videobearbeitung betrifft spielt auch die Grafikkarte ne Rolle, auch beim Rendering. Dabei macht sich ne Gaming-Graka tatsächlich gut. ^^


    Ansonsten spielt auch der physische Speicher der Rohdateien eine Rolle, besonders große Dateien mit z.B. 10 GB sind von schnellen SSDs deutlich schneller ins Projekt geladen und da auch besser zu handhaben. Und auch wenn Resolve den RAM dann intelligent nutzt, sind da z.B. 5 GB schnell belegt.

    Aber ob man anhand eines Sonogramms am Spektrum eines Klangs Rückschlüsse auf Holzsorten schliessen kann und besonders wie sie klingen,

    halte ich doch für sehr optimistisch.

    Das hängt auch vom benutzten Analyzer ab. Ich nutze Voxengo SPAN, der deutlich detailierter ist als die meisten anderen Analyzer.


    Ich denke, vieles muss man da auch einfach ausprobieren. Hier sieht man z.B. deutliche Unterschiede (flache / warme Zone):



    Auch ein Wasserfalldiagramm halte ich für hilfreich. REW bietet das ja an, womit man prima Raummoden und Dröhn-Frequenzen ermitteln kann.