Beiträge von m_tree

    Hatte kürzlich bei einem Kollegen gesehen, dass er einen Backstein mit auf Tour nimmt, den er in die Bassdrum legt. Simon Phillips hatte vor ein paar Jahren einen ähnlichen Ansatz probiert - mit einem Eimer Sand in der Bassdrum. Der Sinn und Zweck ist klar: Die Bassdrum wird damit beschwert.

    Meiner Meinung nach könnte man auch genau so gut zwei Hängetoms auf die Bassdrum packen (was ich persönlich übrigens nicht mag - schon gar nicht wenn es nur eins ist).


    Das ganze verhält sich wie mit großen Standtoms, die man starr aufstellt und zusätzlich beschwert: Der Klang wird kontrollierter, das Sustain und vor allem das "Oouum" wird kürzer bzw. leiser. Und wenn man mich fragt, ist das auch der hauptsächliche Effekt dicker bzw. schwerer Kessel.


    Wer es noch nicht kennt:


    Drum Tuning Guide | How to Tune Drums


    Hier wird schnell ersichtlich, dass es physikalische Grundlagen gibt, die auf jede Trommel (evtl. mit geringen Abweichungen) zutreffen. Sehr interessant find ich dabei, wie viel höher der Grundton bei jeweils gegenüberliegend abgedämpftem Fell ist. Das ist alles reine Physik und demonstriert zudem, dass Trommeln ohne Resonanzfell wie Pappeimer klingen. Ich hatte das mal direkt mit einem 14" Tom probiert - mit Messung (gleicher Grundton) und Aufnahme. Beispiel anhand eines 14" Toms:


    Tom Size14″
    Fundamental Note2G
    Fundamental Frequency98 Hz
    Top Lug Frequency137 Hz (= 98 x 1.4)
    Bottom Lug Frequency196 Hz (= 98 x 2)



    Warum erzähle ich das alles jetzt überhaupt? Um den Einfluss der Kesseldicke zu relativieren ;)

    Wie hoch oder tief man eine Trommel stimmen kann gibt vor allem der Durchmesser vor, punkt. :S


    Ob man Flansch- oder Gussreifen benutzt hat z.B. auch noch einen großen Einfluss.


    Das mit der Kesseldicke geht in einer ähnliche Richtung wie mit dem Material: Wie hoch ist die Dichte des Materials (Holzes)? Wie verwindungssteif (weich / hart) ist das Material (Holz?). Das sind die einzigen Faktoren, warum bspw. verschiedenen Holzsorten überhaupt unterschiedliche Klangeigenschaften nachgesagt werden.

    Ich denke auch, dass da einiges propagiert wird, was ein bisschen fragwürdig ist. Ca. 70% des Klangs kommt halt sowieso von den Fellen, die Spannreifen und Beschaffenheit der Gratungen (rund, spitz ...) machen auch einiges aus.

    Ein "modernes" Phänomen ist ja die möglichst frei schwingende Aufhängung von Toms. Absurd finde ich dabei gefederte Standtombeine. Große Toms haben sowieso oft zu viel "Boom", dem viele dann versuchen mit zusätzlicher Dämpfung Herr zu werden. Dabei verkürzt eine möglichst starre Aufstellung der Toms und sogar das Beschweren der Toms das Sustain schon deutlich.


    Ich überlege sogar, mir irgendwann einen Kesselsatz aus Acryl zu besorgen. Tatsächlich nicht nur wegen der Optik, sondern auch wegen des Klangs. Acrylsets wird ein "fetter" bzw. satter und kurzer Ton nachgesagt. Also genau das, was vor allem viele Live-Tontechniker bevorzugen. Nicht so viel "Ooouum" eben ...


    So ist es. Man fühlt sich nicht mehr als teil der Band. In meinr ehem. Band haben wir in so n Bauernschuppen geprobt.

    Man war der kalt. Jedenfalls war das Schlagzeug in einen extra Raum weil der vorherige Drummer zu laut war, komisch war doch Punkmucke,

    Naja, der Raum war mit Plexiglas ageschirmt , man konnte die Band zwar sehen und durch Mics und Kopfhörer hören aber es war ein Gefühl wie ich es schon nannte, irgendwie nicht teil der Band zu sein. so außen vor. Man war es nicht, fühlte sich aber so an. In Tonstudios ist es nicht anders,

    da muß man sich als Drummer wohl mit abfinden.

    In Tonstudios wird aber viel mit Overdubs gearbeitet und eine weitere Möglichkeit ist, die mikrofonierten Verstärker in andere Räume zu stellen und zusammen in dem Raum, in dem das Schlagzeug steht, mit Monitoring zu spielen.


    Es gibt grundsätzlich zwei Ansätze, um dem Problem ohne "Abkapseln" des Drummers zu begnenen:

    Der Raum. Möglichst groß und akustisch optimiert (Bassfallen, Absorber, Diffusoren).

    Oder Monitoring über In-Ears. Ist aber gewöhnungsbedürftig für den ein oder anderen (manche Gitarristen wollen ihre Amps z.B. im Raum "fühlen" :/ ).

    Zur Info: Der TS hat um Löschung seines Accounts gebeten. Nur damit sich nicht evtl. umsonst weitere Mühe gegeben wird (weiß nicht, ob er trotzdem noch weiter mitliest).

    Wahrscheinlich ist er hier ein Stück weiter auf der x-Achse gerückt (und im besten Fall konnten wir ihm dabei helfen):


    Dunning%E2%80%93Kruger_Effekt.svg


    Das tut mitunter ja auch mal weh (Programmstoppzone) und schwingt dann (in anderer Hinsicht) von Extrem zu Extrem.

    Jepp - viel zu teuer, find ich. Ich bin bald im Besitz dieser Snare hier und bin mir relativ sicher, dass die mich länger begleiten wird:


    Tama PBR146 Starphonic Brass – Musikhaus Thomann


    Mit wirklich durchdachten Features (die Spannböckchen).

    Der "Theard" ist die beste Grundlage, um aneinander vorbei zu reden, jo. Mit der Einstellung kommst du jedenfalls nicht besonders weit, wenn du mich fragst. Und ob Holz- oder Stahlkessel ist hier sowas von wurst ...

    Entschuldigt bitte, dass ich diesen Thread missbrauche, aber ich finde es passt ganz gut:

    Ich würde gerne einen neuen Thread eröffnen - und dann vielleicht noch einen. Allerdings fallen mir keine Themen ein, die irgendjemanden interessieren. So richtig Lust zu recherchieren, was interessant sein könnte, habe ich nicht. Mich selbst interessiert eigentlich auch nichts, auch nicht Eure Meinungen zu meiner Frage.
    Hat jemand Tipps für mich?


    Danke für nix. Nix für ungut
    Martin

    Jemand erwähnte an anderer Stelle schon zu der Kette der Ereignisse hier die Rolle des Internets. Wie schlimm es war, als man einfach gemacht und geübt hat und sich nicht mit Belanglosigkeiten in Internetforen ablenken konnte =O

    Du spielst jetzt seit ein paar Monaten, richtig? In meiner gesamten ersten Spielphase (als ich 7 bis 10 war) war mir die Qualität meines billigen Drumsets und dessen Stimmung ziemlich wurst. Auch als ich mit 15 wieder anfing, war das erstmal noch der Fall. Mit Sound beschäftigte ich mich dann langsam erst so richtig, als ich volljährig war und besseres Equipment hatte.


    Und obwohl ich Sound alles in allem mittlerweile für sehr wichtig halte, bin ich ganz froh, dass das bei mir so rum ablief. Denn erstmal steht fest: das teuerste und best gestimmteste Schlagzeug der Welt klingt nach nix, wenn jemand dran sitzt, der nicht spielen kann.


    Weiterhin festzuhalten ist, dass ein akustisches Schlagzeug - was den Sound betrifft - mit allem drum und dran (also auch wenn's dann ums Mikrofonieren und Abmischen geht, egal ob im Studio oder live) so mit das komplizierteste Instrument ist, was man sich aussuchen kann. Wenn man da von vorn herein keinen Bock drauf hat, ist ein E-Drum vielleicht die bessere Wahl, wie danyvet schon meinte. Andererseits könntest du den Sound auch erstmal Sound sein lassen und deinen Lehrer überprüfen lassen, ob die Stimmung und damit auch der Rebound grundsätzlich in Ordnung ist. Damit du Üben kannst.



    Mal ganz grob:

    70% des Sounds machen die Felle, der Rest die Trommel in ihrer Gesamtheit (Maße, Gratungen, Material, Spannreifen etc.). Die Stimmung ist hier nicht mit eingerechnet.


    Wichtig ist grundsätzlich, dass die Trommel gut verarbeitet ist. Rund, plane Gratungen, keine Schäden. Bei Snares spielt die Beschaffenheit des Snarebeds noch eine Rolle und natürlich der Teppich selbst.


    Für mich klingt das übrigens erstmal so, dass das Resonanzfell extrem hoch gestimmt ist und das Schlagfell durchgenudelt ist. Also mal Felle wechseln und ordentlich stimmen wird's ziemlich sicher richten, wenn die Snare grundsätzlich in Ordnung ist. Aber all das kannst du nur von einem erfahrenen Drummer checken und machen lassen.


    Warum willst du unbedingft 'ne Holzsnare? So gering der Einfluss des Materials zwar ist - m.E. hört man bei Snares schon einen Unterschied zwischen Holz und Metall. Zu meiner Stahlsnare gesellt sich bald noch eine Messingsnare ... kürzlich wieder mal meine alten Holzsnares angespielt und bin mir mittlerweile sicher: ich mag bei Snares lieber Metall.

    Jeder Profi und auch jeder bekannte Drummer hat seine bevorzugte Herangehensweise (insgesamt gesehen) und ich bezweifel, dass die meisten der bekannteren auch nur ansatzweise so gut eine grundsätzlich andere Herangehensweise (wie eben Rechts- vs. Linkshänderaufbau) beherrschen. Mal abgesehen von Ausnahmen wie Thomas Lang vielleicht.

    Da gibt es schon mehrere, die rechts + links spielen, auch wenn sie das nicht immer öffentlich tun. Ein vllt. noch nicht bedachter Aspekt ist noch, dass man auf links evtl. effizienter auch für rechts übt. Dass das Linksüben auch für das "normale" Spiel zuträglich ist, sollte ohnehin klar sein denke ich. Manche tun hier ja so, als sei es kontraproduktiv, als würde man was verlernen oder unnütz üben. Dem ist m. E. ganz klar nicht so.

    Ich bin da immer noch skeptisch und denke, dass der Prozentsatz relativ gering ist. Und behaupte, dass es auch in der Topliga keinen gibt, der beides gleich gut kann. Die haben sich alle irgendwann entschieden oder es gar nicht in Frage gestellt. Wenn dann passiert sowas auch im stillen Kämmerlein (oder sieht man die bekannten Drummer ständig den Setaufbau von rechts/links oder OHP wechseln? ;) ). Es ist dann vollkommen logisch, dass man die Spielweise am besten beherrscht, die man bspw. 90% der Zeit nutzt.


    Dass es kontraproduktiv wäre, hatte ich nicht behauptet. Sicherlich pustet sowas das Hirn auch mal ordentlich durch und kann Ungleichheiten der Gliedmaßen entgegen wirken. Fraglich ist halt: Ist das im individuellen Fall überhaupt nötig?

    Wenn man eh schon Doppelhuf spielt und bspw. Aufwärmübungen mit auf R/L gleich verteilten Rudiments macht, wirkt das auch schon Ungleichheiten entgegen.


    Werde mich bei Gelegenheit mal mit Open-handed auseinandersetzen. Bin mir aber relativ sicher, dass das bei mir eher ein Experiment bleiben und nicht für den Ernstfall zu gebrauchen sein wird. Hab auch noch andere Sachen zu tun und es gibt auch noch abseits von Schlagzeug ganz viel, was man lernen kann. :)

    Man verzettelt sich mit solchen Dingen nur und verdirbt sich jeglichen Fortschritt. Man muss auch nicht alles von links nach rechts und von oben nach unten und im Handstand und mit einer Hand spielen können. Das ist den Drum-Yodas vorbehalten: für den Hausgebrauch, selbst für den sehr fortgeschrittenen, reicht es, wenn man sich auf eine Technik beschränkt.

    "Beschränken" ist dafür das falsche Wort, find ich. Jeder Profi und auch jeder bekannte Drummer hat seine bevorzugte Herangehensweise (insgesamt gesehen) und ich bezweifel, dass die meisten der bekannteren auch nur ansatzweise so gut eine grundsätzlich andere Herangehensweise (wie eben Rechts- vs. Linkshänderaufbau) beherrschen. Mal abgesehen von Ausnahmen wie Thomas Lang vielleicht.


    Oder kennt jemand einen Gitarrengott, der genau so gut mit anders herum vorgehaltener Gitarre spielen kann? Nee, auch die Gitarrengötter haben eine Zupf- und eine Greifhand. Völliger Irrsinn, das zusätzlich umgekehrt zu lernen. Wozu?

    Open-Handed beim Schlagzeug ist ja noch 'ne Mischform, die eindeutige Vorteile hat, aber einen Linkshänderaufbau genauso gut wie einen Rechtshänderaufbau bedienen zu wollen halte ich für sehr fragwürdig.

    Anderes Thema ... bin eben über dieses Video gestolpert:


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    Das Video, worum es geht, kannte ich schon. Es handelt sich um dieses hier:


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    Er tut sich ja selbst recht schwer mit der Analyse. Mir gehts erstmal um die Strophen (die erste läuft mit Drums zwischen 1:45 und 3:25). Tatsächlich besteht ein Durchlauf aus 33 Achteln (passend zur Aufschrift auf Dannys Shirt ^^ ), aber ich würde das anders unterteilen. Nämlich folgendermaßen: 12/8 - 5/8 - 6/8 - 10/8. Was meint ihr?


    Was den Part beginnend bei 6:15 betrifft, sind da auch keine Sechzehntel im Spiel, so wie ich das sehe. Ich höre da zunächst Polyrhythmik mit 4 über 3 (3 auf die Viertel bezogen - getapte Hi-Hat; 4 auf seine linke Hand bezogen) und Triolen auf dem 4er (rechte Hand).


    ... nur erstmal insoweit. Man könnte ja ewig weiter machen, bei dem was er da noch so alles spielt.

    Wobei ich sagen muss, dass ich hier auch, wie eigentlich immer bei Tool, nicht das Gefühl von hoher Komplexität habe. Das ist dann halt die Kunst - etwas kompliziertes einfach und eingängig klingen zu lassen.

    Wenn ich über Kreuz spiele und dann auf das Ride (rechts) switche, dann spiele ich ja auch open handed, also wieso das nicht gleich so lernen 🤷‍♂️

    "Open handed" bezieht sich auf die Hi-Hat. Es geht letztendlich darum, welche die führende Hand ist und wie das in Relation zum Setaufbau (Rechts/Linkshänder) und zu den Aufgaben der Füße steht.


    Du kannst das alles so machen, wie du es für richtig hältst. Ich rate dir halt nur dazu, die Ergonomie im Hinterkopf zu behalten und dann auch primär eine Spielweise zu üben.


    Und Ghostnotes mit rechts auf der Snare stelle ich mir angenehmer vor als überkreuz die linke (schwächere) Hand darunter, die dann die Ghostnotes spielen soll 🤷‍♂️

    Die linke Hand, die die Snare im Groove bedient, ist beim Überkreuzspielen nicht das Problem. Eher ist es der rechte Arm bzw. die rechte Schulter, die sich halt ein Stück weit zur Hi-Hat verrenken muss. Dazu dann ggf. noch ein Doppelpedal und dass man so spielt, dass der linke Arm trotz Überkreuzspielen genug Platz zum Ausholen hat ... das ist der Punkt.

    Vorteilhaft ist dafür, wie gesagt, 'ne kürzere Hi-Hat-Stange.

    Bei meiner Leverglide war die kurze Stange serienmäßig dabei, ich habe die lange dann sehr bald gegen die kurze gewechselt.

    Bei den neueren wird die mitgeliefert, meine hab ich jetzt aber schon über 10 Jahre und da war keine kurze Stange dabei. In meinem Proberaum steht momentan die Tama HH315D und mit der ist mir die kurze Hi-Hat Stange tatsächlich zu kurz - die ist wohl grundsätzlich doch etwas anders konstruiert.


    Was die Diskussion über das Üben und Können mehrerer Herangehensweisen (klassisch, Linkshänderaufbau, Open-Handed ...) angeht:

    Schaden kann es sicherlich nicht. Aber ich halte es dennoch für fragwürdig. Denn es gibt noch sooo viele andere Dinge, die man üben und perfektionieren kann. Warum sollte man sich z.B. als ausgewiesener Rechtshänder und Überkreuzspieler noch tiefergehend mit Open-handed auseinandersetzen, wenn man seinen Horizont und seine Fähigkeiten in ganz andere Richtungen ausbauen kann oder sogar sollte? Z.B. komplexere Grooves und Fills lernen, noch tighter spielen, am Microtiming arbeiten und das im Bandkontext musikalisch einsetzen (z.B. Snare eher vorne / hinten, in Strophen leicht hinter dem Klick sein, in Refrains leicht davor etc.) oder allgemein lernen, Songdienlicher zu spielen. Bei Gigs nicht so oft an die eigene Grenze gehen, sondern cooler bleiben uvm.

    Das sind bspw. so die Sachen, mit denen ich mich gerade beschäftige.


    Oder anders gesagt: Warum sollte man immer wieder quasi "von vorn beginnen" und beim Urschleim anfangen, obwohl es letztendlich niemand anderen interessiert, wie man nun genau das Schlagzeug bedient? Letztendlich gehts darum, was man spielt, wie man es spielt (völlig egal ob klassisch oder open-handed - gemeint ist hier was anderes) und wie man sich auf Mitmusiker und den Gesamtkontext einstellt. Und viele weitere Sachen.

    Hmm das Tom auf der rechten Seite ist am Beckenständer befestigt denn kann ich nicht weiter nach links schieben (dafür müsste die Bassdrum auch nach links rücken, was glaube ich nicht mehr geht), alternativ würde mir ein Double-Tom Ständer in den Sinn kommen, den kann ich dann links positionieren wo dann ein Tom leicht über die Bassdrum hängt, wie findest du die Lösung? 🤷‍♂️


    Also Toms weiter nach links, dann das Ride nach links holen und das 18er Crash auch nach links holen, neben die Hihat, dann komme ich auch wieder besser durchs Balkonfenster 😄👌🏻


    Aber dann habe ich ja links nur noch das 18er Crash + Stand-Tom 🤷‍♂️

    Toms auf einen einzigen Ständer links neben der Bassdrum geht gut. Kann man auch mit einem Beckenständer kombinieren.

    Ich würde dann eher das 16er Crash links neben die Hi-Hat hängen und das 18er rechts zwischen 12er Tom und Floortom, z.T. über der Bassdrum.


    Vorteilhaft ist dafür, wie gesagt, 'ne kürzere Hi-Hat-Stange. Bei Simon Phillips im Video sieht man, dass die Hi-Hat-Stange kaum über die Clutch hinaus ragt.


    Der klassische Schlagzeugaufbau hat, ganz vom Überkreuzspielen abgesehen, sowieso 'ne schlechte Ergonomie, weil sehr rechtslastig. Man hat die Snare ja zwischen den Beinen und daher ist es ergomischer, die Snare zum Setmittelpunkt zu machen.


    Es ist zwar ein Rückschritt auf den ersten Blick, aber ich werde es wohl so machen und direkt OHP spielen

    Gute Entscheidung. Am besten ist halt, sich auf lange Sicht für eins zu entscheiden und das zu perfektionieren. Mehrere Herangehensweisen zu beherrschen ist nicht unbedingt nötig. Jedenfalls nicht fürs Hobby.

    Also "Open Handed", was sind auf lange Sicht die Vorteile, wenn ich nicht über Kreuz spiele? Ich gehe mal davon aus, das ich besser an die Tom und Becken rankomme? Und gibt es zusätzlich noch weitere Vorteile (werde ich dadurch schneller)? 🙂

    Als Hauptvorteil sehe ich tatsächlich die bessere Ergonomie. Besonders wenn man für kräftige Backbeats gerne weiter ausholt ist Überkreuz auf Dauer anstrengender, würde ich mal behaupten. Mir geht's jedenfalls ein bisschen so. Bin grundsätzlich etwas entspannter, wenn ich auf dem Ride statt auf der Hi-Hat spiele.


    Simon Phillips ist einer der bekanntesten Open-handed-Spieler und erzählt hier ein bisschen was darüber ;)


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    Kein Linkshänderaufbau als Rechtshänder, sondern "Open Handed"! ;)

    Das lohnt sich wirklich, weil es viel ergonomischer als die Überkreuzhaltung ist. Wenn ich nicht schon so lange spielen würde und z.Z. mit ganz anderen Sachen beschäftigt wäre, würde ich mir das auch noch aneignen.


    Bei Open Handed spielst du die Hi-Hat mit links und die Snare mit rechts. Oder anders gesagt - die führende Hand ist die linke und die rechte ist für die Backbeats zuständig.

    Einzige Änderungen sind beim Aufbau, dass die Hi-Hat ewas tiefer eingestellt wird und das Ridebecken links von dir positioniert wird. Die Snare kann so auch einfacher zum Mittelpunkt des Sets gemacht werden.