Beiträge von m_tree

    Huch, den Beitrag von Beeble hatte ich ja ganz übersehen ^^

    "klingen" tut ein Schlagzeug an der Spielposition ja eh scheisse

    "Anders" als ein paar Meter weiter weg im Raum definitiv, ja. Aber "scheiße"? :/

    Eine Nahmikrofonierung und alles, was man damit so machen kann, hat mit dem natürlichen Klang eines Schlagzeugs auch ohne Effekte nicht mehr viel zu tun.


    Der Tinnitus entsteht nicht durch den Lärmpegel sondern hat psychische Ursachen die durch Stress entstehen, welcher wiederum durch Lärm ausgelöst werden kann.
    Viel schlimmer ist der Hörverlust der unauswechlich ist. Leider bemerkt man das erst im fortgeschrittenen Alter.

    Es gibt zwei Arten von Tinnitus: Der von dir genannte, Stress-bedingte / psychisch verursachte (den ich seit 11 Jahren habe) und tatsächlich einen, der durch Hörverlust entsteht. Bei einem Hörschaden entsteht für gewöhnlich im betroffenen Frequenzbereich ein Tinnitus. Ältere Menschen, deren Gehör auf natürliche Art mehr oder weniger eingeschränkt ist, haben meistens auch einen Tinnitus.


    Es hilft auch mal eine Schallpegelmessung an der Hörposition durchzuführen um die Gefähdung besser einschätzen zu können.
    Laut ist nicht per se schädlich, es kommt auf die Dauer und Häufigkeit der Belastung an.
    Pegel die unser Ohr instant schädigen erreichen wir im Proberaum nicht.

    Ja, es kommt dabei immer auf den eigentlichen Pegel am Ohr (die Entfernung zur Schallquelle spielt eine sehr große Rolle) und auf die Dauer der Belastung an.

    Mit einem günstigen SPL-Messgerät hatte ich mal den Pegel meiner Snare vom Hocker aus gemessen und es wurden irgendwas bei 120dBA angezeigt. Ich denke zwar, dass das der Spitzenpegel war, der nur sehr kurzzeitig entsteht und dass mein Messgerät auch nicht geeignet dafür war ... aber die Spitzenpegel am Drumset können auf Dauer definitiv Gehör-schädigend sein. Aber das ist natürlich immer individuell, weil der Klang von Trommeln und Becken sehr unterschiedlich sein kann (auch lauter und leise) und die Spielweise ihr Übriges tut. Bei lauter Spielweise sind Snare und Becken jedenfalls das erste, was in den Ohren "weh tut".


    Wenn sich diese Aussage "Pegel die unser Ohr instant schädigen erreichen wir im Proberaum nicht." wirklich nur auf dich und deine Band bezieht, mag das vielleicht stimmen. Aber eine Allgemeingültigkeit kann man ausschließen. ^^

    Gehen wir jetzt mal davon aus, dass wir einen Drummer haben, der mit dem Stück, wenn er denn das gleiche wie die anderen spielt, total unterfordert ist und sich quasi das Stück mal eben aus dem Ärmel schüttelt, wird man das merken und möglicherweise sagen, dass er zwar gut gespielt hat, aber langweilig rüberkommt.

    Wieso sollte das langweilig rüberkommen? Das wäre evtl. der Fall, wenn es lieblos, ohne Emotion, gespielt würde. Aber darum geht es doch nicht.

    Ich halte es für eine ungewöhnliche Sichtweise, beim musizieren von Unterforderung zu sprechen.

    Jupp. Gerade in die für einen selbst einfachen Sachen kann man oft mehr Gefühl und Interaktion mit den Mitmusikern und ggf. dem Publikum stecken, als das bei für einen selbst schwierigen, fordernden und durchgetakteten Sachen der Fall ist. So ist meine Erfahrung zumindest.


    Kommt aber wohl auch immer auf die Sichtweise an :/

    Ich find den Sound des Drumsets hinterm Drumset als Drummer generell zweitrangig. Letztendlich gehts darum, wie's aus Zuhörersicht und eben mikrofoniert, nachbearbeitet usw. klingt.


    Eine ganz andere Welt ist generell ein mikrofoniertes Drumset mit Echtzeit-Monitoring via Kopfhörer oder In-Ears. Insbesondere die Bassdrum hört man so mit entsprechender Mikrofonierung wesentlich differenzierter und direkter. Das kriegt man mit keinem Gehörschutz so auf die Ohren. ;)

    Ich nutze immer noch den Alpine Music Safe mit den stärksten Filtern oder stark dämpfende Kopfhörer / In-Ears (Vic Firth SIH-1/2, Shure SE-215).

    Spiele seit mindestens 13 Jahren nur noch mit Gehörschutz.


    (Stark dämpfende) In-Ears sind m.E. generell die eleganteste Lösung, egal in welchem Kontext. Natürlich ist ein mikrofoniertes Drumset mit Echtzeit-Monitoring auf den In-Ears dafür grundsätzlich 'ne schicke Sache.

    Ansonsten tuts aber auch jeder normale Gehörschutz, egal ob zum alleinigen Üben, Proben mit der Band oder Auftritten mit herkömmlichem Monitoring, wenn Monitoring über Kopfhörer oder In-Ears nicht in Frage kommt.


    Mein Tinnitus, den ich seit 11 Jahren habe, hat definitiv psychische Ursachen. Aber möglicherweise hat das Spielen ohne Gehörschutz als Kind (7-10) das Risiko für den Tinnitus erhöht. Keine Ahnung.

    Einen Hörschaden habe ich nicht, soweit ich weiß. Sonst könnte ich die Audionachbearbeitung sowieso an den Nagel hängen. Ich bin da mittlerweile allgemein sehr empfindlich geworden.


    Mit Gehörschutz zu spielen ist auf jeden Fall wichtig! ;)

    Naja, ich war einfach nur irritiert, dass das Wort "Profi" so hier auftauchte.

    M.E. ist das schon naheliegend, weil ja grundsätzlich immer wieder in die drei Schubladen "Anfänger", "Fortgeschritten" und "Profi" unterteilt wird. Aber wie ja durch die vielen verschiedenen Beiträge hier ersichtlich wird, ist das alles ebenso schwammig (viel zu pauschal) wie z.T. auch einfach fragwürdig. Wie viele hier und auch ich schon anmerkten, beschränkt sich die Definition "Profi" z.B. rein auf das Finanzielle. Ob man seinen Lebensunterhalt dann hauptsächlich mit Konzerten, Unterricht oder gar als Drum-Tech bei den "Großen" bestreitet, steht auf einem anderen Blatt. Spielstil (Genre), grundsätzliche Philosophie, tatsächliche Fähigkeiten, theoretisches Wissen und der jeweilige Weg dahin (z.B. Musikstudium) sind weitere Punkte ...


    Man kommt bei der Musiker/Bandsuche auch gut komplett ohne solche Pauschaldefinitionen aus. Allgemein hilft eine vernünftige Selbstreflektion und individuelle Beschreibungen. Hilfreich können auch Videos mit eigenen Darbietungen sein. Das Sprichwort "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" lässt sich auch darauf übertragen.


    Es dauert in der Regel auch ein bisschen, bis man im Getümmel der Bandaktivitäten seinen Weg für sich findet. Also "einfach mal machen" ist schon ok, solang es nicht in blinden Aktionismus ausartet. ;)

    Ich kann mit seinem Slowmo Video halt nix anfangen und hatte deshalb erstmal nach einem Video in Echtzeit auf Hi-Hat oder Ride gefragt.

    Ich hatte schon mal ein solches Video gemacht. Ist aber schon ein paar Wochen her und entspricht nicht mehr meinem (kleinen) Fortschritt:

    Sorry, das hatte ich übersehen. Tatsächlich finde ich das viel aussagekräftiger als das Slowmot-Video und auch wenn es nicht mehr ganz auf Stand ist, schreibe ich mal was dazu:


    Zunächst würde ich solche Übungen im Gesamtkontext eher mit Halftime bzw. 16teln auf Normaltime spielen.


    Was mir an deiner Spieltechnik der rechten Hand auffällt:

    • die Bewegung deines Unterarms geht mit den Vierteln mit, obwohl das überhaupt nicht notwendig ist
    • generell bewegen sich dein Arm und deine Hand im Vergleich zum Stick zu viel und der Stick im Vergleich zu wenig
    • der gesamte Bewegungsablauf sieht ineffizient für mich aus -> schnelle Schlagfolgen müssen immer primär aus dem Handgelenk kommen!


    Ändern würde ich folgendes:

    • die Bewegung deines Unterarms mit den Vierteln "abstellen" -> dazu hilft sicher auch mein Vorschlag, das ganze eher mit Halftime oder 16teln zu Üben
    • den Arm etwas mehr anspannen und weniger bewegen - natürlich ohne zu verkrampfen
    • die Stickbewegung primär aus dem Handgelenk kommen lassen
    • der Stick muss vor allem von Daumen und Zeigefinger gehalten werden - mit fließendem Übergang hin zum kleinen Finger, der prinzipiell gar keinen Kontakt zum Stick braucht (was nicht heißt, dass du ihn abspreizen musst)


    Keine Ahnung, ob das hilft ... ist ja immer alles viel leichter gesagt als getan.

    Ich schließe mich dem OT kurz an ...

    Vielleicht jetzt ein wenig OT, aber genau diesen kompetitiven Gedanken habe ich in der Musik nie verstanden. Hatte über dieses Thema schon oft Diskussionen mit Leuten die vielleicht eher aus der Sportwelt kommen und das einfach nicht verstehen können.

    Da kommen dann Gedanken auf wie "der kann mehr Geld verlangen, der ist besser", oder "der ist erfolgreich, also muss er auch gut sein". Wenn ich da jetzt das krasse Beispiel von Austropop oder österreichischen Schlagers hernehme (ja ich weiß ich sollte das nicht mal in den Mund nehmen <X ), hat das sehr oft mit Musik gar nichts mehr zu tun, sondern ist lediglich Marketing und man stellt einfach irgendeine Strohfigur die völlig austauschbar ist hin.

    Kann deine Haltung gut verstehen und finde "kompetitive" Gedanken auch fehl am Platz. Wie erfolgreich jemand ist, lässt sich zum einen an mehreren Kriterien festmachen - da gehts nicht nur ums Finanzielle - und zum anderen spielen da so viele individuelle Faktoren mit ein, dass ich Vergleiche, die über (eigene!) Lernprozesse hinaus gehen, da schlichtweg für Blödsinn halte. Sowas machen insbesondere Leute, die ansonsten eher passiv sind. Die echten Macher machen lieber und vergleichen sich nicht.


    Objektiv wie Timing, Lautstärkenausgleich der Instrumente, wenn bereits aufgenommen der Mix, das Mastering, etc.

    Dazu noch ein Hinweis von mir:


    Recording, Mix und Mastering sind auch schwer bis unmöglich objektiv zu beurteilen, wenn ein gewisses Niveau am Start ist. Das ist so wie wenn zwei gestandene "Groove-Spezialisten" an den Drums den selben Groove spielen, aber dabei anders klingen. Besser oder schlechter gibts da einfach nicht mehr. Nur noch Geschmack und künstlerische Aspekte. Denn es geht dabei halt auch um Kunst.

    Und jetzt kommt sicher gleich von irgendwo her die Keule, dass die wahren Künstler sowieso nur XY, aber ganz sicher nicht Z und haste-nich-gesehen (und schon gar nicht hier aus dem Forum) sind ... *duck und weg* :S

    danyvet

    Verstehe. Ich kann mit seinem Slowmo Video halt nix anfangen und hatte deshalb erstmal nach einem Video in Echtzeit auf Hi-Hat oder Ride gefragt.

    Außerdem meinte ich ja nur, nicht "zu" verkopft an die Sache zu gehen. Das eigene Spiel zu analysieren oder analysieren zu lassen und Techniken zu probieren ist sicher hilfreich. Aber beim Ausprobieren und der Entscheidung für eine bestimmte Technik, die man weiter ausarbeitet, hilft meines Erachtens nur das eigene Gefühl.


    Ich hatte nicht im Sinn irgendwelche Wertungen zu suggerieren.


    Und wenn man allein nicht weiter kommt, kann Unterricht wohl am besten helfen. ;)

    Wie also definiert ihr einen Anfänger und ab wann ist man Fortgeschrittener? An was macht ihr es in Bezug aufs Schlagzeug spielen fest? Wie fliessend ist für euch der Übergang oder gibt es für euch persönlich eine feste Größe, an der man sagen kann, dass die Schwelle zum Fortgeschrittenen hin überschritten wurde?

    Ich finde diese Begriffe generell ziemlich mühselig, eigentlich sogar abgedroschen. Ein "Profi" ist z.B. per Definition auch nur jemand, der damit seine Brötchen verdient. Ein "Semi-Profi" jemand, der sich damit was dazu verdient. Wie auch immer das dann genau aussieht und auch völlig unabhängig von der Laufbahn (Studium, Autodidakt, ...).


    Dennoch ein paar Gedanken von mir zum Thema ... aus meiner Sicht verlässt jemand das Anfängerstadium, wenn er/sie:


    • die wichtigsten Basics drauf hat und simple Grooves und Fills flüssig und musikalisch spielen kann
    • sich selbst beim Spielen "zuhören" kann ...
    • ... bzw. überhaupt dazu in der Lage ist, seine Darbietungen eigenständig zu beurteilen und sich eigenständig zu verbessern
    • das Instrument im wörtlichen Sinne auch auf der "Mittel" bzw. "Werkzeug" Ebene für sich selbst verstehen kann: zum künstlerischen Ausdruck, insbesondere auch mit anderen Musikern


    Das Beherrschen von Rudiments und Schlagzeugnoten ist dafür zwar von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig.

    MoM Jovi
    Erscheint vielleicht paradox, aber ich fände ein Video in Echtzeit auf der Hi-Hat oder dem Ride viel interessanter. Vielleicht auch mit einer höheren Bildwiederholrate (YouTube kann bis 60fps). Direkt vor Ort gibts ja auch keine Slowmotion und Performances auf Practice-Pads interessieren letztendlich auch keinen. ;)


    Nicht zu verkopft an die Sache zu gehen halte ich generell für den richtigen Weg. Welche Technik dir liegt und sich für dich eignet, auf Geschwindigkeit zu üben, kannst du auch nur übers Gefühl rausfinden.


    Ich bin da der totale Praktiker und variiere nicht nur die einschlägigen Stockhaltungen (German, French, American) völlig intuitiv, sondern hab immer noch keinen Sinn für mich darin gesehen, meine Technik (wenn es denn überhaupt eine ist :D ) genauer zu analysieren.

    Kann ich völlig nachvollziehen. Ich war kurz vor der Umstellung auf die neue Software auch klar gegen Reaktions-Buttons. Aber meine Meinung dazu hat sich mittlerweile zu "neutral" geändert, weil das m.E. im Großen und Ganzen gute und entspannte Klima hier im DF darunter nicht leidet.


    Völlig überflüssig finde ich allerdings die Counter neben jedem Beitrag. Reicht doch eigentlich, wenn die Counter nur im Profil zu sehen sind, oder? Wir sind ja hier nicht bei der Armee, wo alle immer stolz ihren Dienstgrad und ihre Abzeichen mit rumschleppen (ja, ich war mal Soldat :S ). :/

    Nun gut. Da hat gerade schon ein bisschen was bei mir Klick gemacht. In diesem Sinne - danke dafür ;)

    Auf die Benutzung von Buttons verzichte ich an dieser Stelle einfach mal.


    Fast schon off-topic, aber für ich viel interessanter wäre mal zu wissen, in welchen Bands du spielst, welche Gigs du so machst und wo du musikalisch hin möchtest - lass uns daran doch auch teilhaben. Dann wäre auch nicht ständig die Diskussion darüber im Gange, wie Jeff Porcaro oder Brad Wilk die Nummer gespielt haben:-)

    Liebe Grüße - weitermachen!

    Gute Frage. Meinen Galeriethread hatte ich nicht ohne Grund vor einiger Zeit erstmal schlafen gelegt. Und auch hier poste ich bewusst nur bestimmte Sachen. Mal von der Pandemie abgesehen, hatte ich in den letzten Jahren ganz bewusst auch - mehr oder weniger - eine Bandpause gemacht. Ich musste mich einfach mal um mich selber kümmern, nicht nur an den Drums.

    Meinen letzten Gig zur Aushilfe hatte ich im August 2019 bei diesem Herrn hier: Stephan Graf´s DOUBLE VISION - double-visions Webseite!

    Was gerade lustig ist, weil er mich erst vor ein paar Stunden für einen Studioaufenthalt für 5 Songs nächsten Monat angefragt hat. ^^


    Ansonsten gibts da aber momentan nicht viel zu erzählen. Wird aber noch kommen! :thumbup:

    Ich bin z.Z. eigentlich erstmal froh, im Allgemeinen meine Motivation steigern zu können. Vor ein paar Jahren wollte ich prinzipiell generell fast nicht mehr. Ich hatte irgendwie zu viel Kacke erlebt in meiner Familie (ok, das klingt jetzt auch wieder wie Gejammer und Ausreden :/ - daher halte ich mich auch generell eher bedeckt.) und musste auch erstmal Psychotherapie machen. Sonst keine Chance mehr ...


    ich meine mich zu erinnern, dass du einmal schriebst, dass du dich für eine Uni bewerben willst (falls nicht, trifft es das Nachfolgende trotzdem ganz gut zu).

    Es ist "nur" eine Berufsfachschule für Musik. Und a propos Feedback von Profis: Ich war vor ein paar Wochen mit einem Drummer in Kontakt, der dort erfolgreich abgeschlossen hat und hatte zwei Videos gezeigt. Evtl. mach ich bei dem noch einen Workshop für die Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung.


    Also die Message ist angekommen, danke :thumbup:

    Aus einem aktuellen Anlass will ich noch mal auf das Thema "Kritik" eingehen. Ich wurde bei der vorletzten Mix-Challenge vom Song-Provider/Künstler für die 2. Runde ausgewählt. Jeder bekommt ein kurzes, individuelles Feedback und sofern man es in die 2. Runde geschafft hat, kann man seinen Mix auf dieser Basis für die 2. Runde noch mal verbessern. Es geht bei den Mix-Challenges maßgeblich um den Lernfaktor. Mein Beitrag für die 2. Runde: MIX CHALLENGE - MC073 February 2021MIX CHALLENGE - MC073 February 2021 - Mix Round 2 until 11-MAR-2021 23:59 UTC+1/CET - Page 16 - Mix Challenge


    Verhält sich in dem Kontext ähnlich wie mit einem real-life Szenario, bei dem der Kunde halt König ist und Mix-Nachbesserungen will. ;)


    Schlecht ist, wenn dir jemand sagt "Ist scheisse.", aber solang dir jemand eine augenscheinlich ehrliche Auskunft darüber erteilt,

    wie er/sie dein Werk findet, musst du dies eigentlich honorieren und wertschätzen, denn es kann dich sehr schnell weiter bringen.


    Ich gehe jetzt mal ganz optimistisch davon aus, dass es trotz aller "Härte" der Kritik (und seltsamen Figuren :D ) in diesem Forum niemand schlecht mit jemandem

    meint, der gerade sein Werk zur Schau stellt.

    Das Problem hierbei sehe ich generell bei deiner "schwarz/weißen" Darstellung. Denn natürlich kann negative Kritik sehr hilfreich sein, weil man selbst nur seine subjektive Wahrnehmung hat und als "Schaffender" auch immer sehr tief in der Materie steckt. Das ist mir schon klar.

    Mein im Startpost verlinktes Rosanna-Cover ist übrigens z.T. ein Produkt von Kritik aus diesem Forum hier, die ich mir mit Testvideos vorher gezielt eingeholt hatte:

    Thema
    Rosanna (Toto) Cover - fertig :-)

    Update vom 02.06.20
    Final aufgenommen, siehe Beitrag #78.


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    Oder mein vorletztes Video, für das ich hier vorher auch gezielt nach Feedback mit einem Testvideo gefragt hatte (Seite 3).


    Aber nicht jede negative Kritik ist auch wirklich hilfreich. Daher ist es immer wichtig, die Kritik zu prüfen. Bspw. hatte in der drummerforum-Gruppe auf Facebook jemand zum aktuellen Video gemeint, ich wäre auf ein paar Gitarren-"Kicks" nicht drauf und ähnliches. Was halt einfach nicht stimmt, und viele andere bestätigten das.


    Was übrigens generell die "Gefahr" bei negativer Kritik ist, die nicht in einem professionellen Rahmen (Unterricht o.ä.) stattfindet - und nach der auch nicht gefragt wurde: dass sich auf Kosten des Kritisierten wichtig gemacht wird. Um's mal vorsichtig auszudrücken.


    Das ist also ganz und gar nicht schwarz/weiß und lässt sich nicht pauschalisieren.


    Wir können von mir aus hier auch gern noch weiter darüber diskutieren. Ist ja mein Thread. Nur in den letzten Tagen hatte ich da echt absolut keinen Nerv für ...

    Mit "Ignorieren" meine ich übrigens auch schlicht und einfach nur "Zur Kenntnis nehmen". Es bringt ja auch nix, über Meinungen zu diskutieren.

    Ich bin ja auch ausführlich drauf eingegangen. Aber in Zukunft werde ich durch und durch negatives Feedback einfach ignorieren, egal wo. Weil ich auf so einer Ebene selbst nicht diskutieren will und anderen niemals zu 100% negatives Feedback geben würde. Das bringt nämlich nix.


    Und jetzt spiel ich noch mal ne Runde. :)

    ich bin bei dir geblockt.

    Hatte vergessen, das wieder rauszunehmen, als ich noch mal ausführlich auf deinen Beitrag eingegangen bin. Bist also wieder entblockt.


    Ich geb offen zu, dass ich so meine Probleme habe und ich bin einerseits viel damit beschäftigt, mich von schwarz/weiß-Denken und mangelnder Kritikfähigkeit zu lösen, andererseits muss ich gerade schwarz/weiße Entscheidungen treffen, weil ich sonst kaum mehr weiter komme.


    Weg wählen ist ein gutes Thema. Nimm doch die Kritik hin. Du erlaubst kein Urteil über dich aber kanzelst selber ganz schön ab. Meine Intention war nicht dich runter zu machen, zu Mal ich dich gar nicht kenne. Ich habe einfach meine Meinung zu dem dargebotenen gegeben. Sachlich, wie ich finde. Diese Ebene verlässt du mehr und mehr meiner Ansicht nach, weil dir meine ganz persönliche Meinung nicht passt.

    Ich hatte's versucht. ;)

    Meiner Meinung nach ist eine vernünftige Kritik aber eben nicht schwarz/weiß, sondern differenziert. Selbst wenn du noch ein gutes Haar an meiner Darbietung lässt, hast du das nicht gesagt. Sondern warst halt nur Negativ.


    Aber ich mach hier ja gerade fast schon 'ne Szene. :D

    In diesem Sinne - alles cool. Hatte das nur in den falschen Hals gekriegt.

    @DannyCarey 
    Nee, wie kommst du drauf? Aber wenn man sowas auf so 'ne Art äußert, muss man auch mit einer Reaktion rechnen. Genau so wie ich halt damit rechnen muss, dass manche mein Video nicht gut finden.


    Es gibt aber schon noch einen triftigen Unterschied und eine bestimmte Sorte von Negativität, die mir echt zum Hals raus hängt.

    Da gibts die einen, die was machen und andere in Ruhe lassen oder mal was Nettes dazu sagen und die anderen, die öffentlich kund tun, wie scheiße sie finden, was andere machen und selbst natürlich nix dergleichen machen.


    Und das ist auch alles überhaupt nichts neues. Aber irgendwann wählt man halt einen Weg. ;)

    Eigentlich wollt' ich's mir verkneifen und bin sowas einfach nur leid, aber ich finde das in vielen Hinsichten so bezeichnend und passend zum Thema, dass ich doch noch genauer was dazu schreibe.

    Ich hatte in der drummerforum-Gruppe auf Facebook auch einen vernichtenden Kommentar zerlegt, der danach "leider" vom Verfasser gelöscht wurde. Das Grundproblem bei sowas sind Falschaussagen, Psychospielchen und Verdrehereien.


    aus meiner Sicht hat das Cover das Thema verfehlt.

    Tatsächlich verfehlt vernichtende Kritik hier das Thema. Denn das Thema ist bei RATM und diesem Song "Freiheit". Und du willst mir meine Freiheit absprechen, ein Drumcover dieses Songs nach meinem Gusto zu machen, weil es gerade zu meiner Stimmung passt ...? :/


    Zitat von Schmatzi80

    Deine sehr technische Herangehensweise zerstört die Seele des Songs. Neben dem Pocket-in-Time Spielen ist aus meiner Erfahrung die Stimmung und der Drive für einen Song elementar.

    Meine "sehr technische Herangehensweise" gehört zu meinem Spiel. Ich bin halt technisch auch relativ fit und "rotze" nicht gern. Und gerotzt hatten die beim Einspielen ganz sicher nicht - denn das ist alles voll auf den Punkt gespielt. Und ohne Klick natürlich.

    Und ich hatte - wie schon gesagt - nur auf meine richtige Stimmung dafür gewartet. Noch mehr in Stimmung für den Song war ich beim Üben davor kaum. Wenn dir das nicht reicht: Mach es doch einfach besser. ;)


    Zitat von Schmatzi80

    Da hast du für mich eine unnötige Hektik rein gebracht und verwechselst das mit Timing. Das laid back feel macht diesen Song aus, da bist du einfach immer zu weit vorne und willst dadurch Emotionen und Energie reinbringen.

    Dass ich immer zu weit vorne wäre ist schlicht und einfach falsch. "Hektisch" wirkt nur der Part zwischen 0:17 und 0:33. Auch wegen meinen Ghostnotes. Klar könnte ich die weglassen, aber warum soll ich nicht meine eigene Note mit einbringen?

    Wichtig zu erwähnen find ich hier noch, dass ich ein Freund von Gegensätzen bin. Dieser Part hat einen deutlich anderen und eben auch schnelleren Charakter als die getragenen Strophen danach. Und diesen Unterschied hab ich damit weiter rausgearbeitet.

    Ein bisschen hektisch bin ich in dem Part tatsächlich, aber ich hatte ja sowohl auf Youtube als auch hier erwähnt, dass ich selbst nicht ganz zufrieden mit meinem Timing dieses Take bin.


    Und dass ich genau dadurch auch noch Emotionen und Energie reinbringen will, ist noch 'ne Unterstellung ... oder meinetwegen auch nur deine Interpretation. Aber 'ne etwas zu selbstbewusste Interpretation. ;)

    Zitat von Schmatzi80

    Auch wenn Verlgeiche nicht den kompletten Sachverhalt widerspiegeln: coole Socken sind cool, weil Sie es sind und nicht, weil Sie es sein wollen.

    Darauf bin ich ja schon eingegangen. Psychospielchen lassen grüßen ;)

    Zitat von Schmatzi80

    Schmunzeln musste ich auch als du den Produzenten hier im Thread erwähnst. Kennst du Ihn oder ist es in irgendeiner Weise relevant für dein Spiel zu den Song? Die Verknüpfung erschließt sich mir nicht.

    Genau - erstmal (aus)lachen, wenn man was nicht versteht. Hauptsache immer von oben herab, gell ;)


    Natürlich kenne ich den Mischer nicht, aber ich hatte mich - wie schon gesagt - sehr detailiert mit seiner Herangehensweise (Mixing) beschäftigt. Man braucht nur die richtigen Quellen. Z.B.: Inside Track: Linkin Park's The Hunting Party


    Die Verknüpfung zu meinem Spiel ist einfach - und es geht da sogar nicht nur um die Herangehensweise des Mischers, sondern um meine eigene Erfahrung als (semi-professioneller) Mischer. Denn es ist einfach fakt, dass Ghostnotes besonders auf dem RATM Debüt-Album untergehen. Das fängt schon beim Arrangement an, geht über den Gitarren-lastigen Mix und eben auch die Art und Weise, wie o.g. Mischer mischt. Da wird eine Snare eben auch mal ein bisschen gegated und so. Das ganze dann komplett ohne Parallelkompression (anderes Interview) und auch sonst sehr wenig Kompression. Ich könnte jetzt auch noch weitere Sachen aufzählen ...

    Das ganze führt jedenfalls dazu, dass man Ghostnotes schlecht oder nicht mehr raushört. Was im Übrigen auch nicht schlimm ist, denn wenn man so 'ne Mucke ohne Verstärkung des Drumsets im Proberaum spielt, gehen die Ghostnotes auch schnell unter.

    Und nach meiner Auffassung sind da im Original zumindest im ternären Part einige Ghostnotes drin. Aber man weiß es nicht genau und daher bringt es auch nicht viel, Ghostnotes in Coverversionen des Songs so zu kritisieren. Meiner Meinung nach zumindest.


    Und natürlich bin ich schon an Feedback und Meinungen interessiert. Bei dem Cover aber weniger als sonst.

    Ich hab auch absolut nichts gegen vernünftige Kritik, aber extrem negative "Kritik" hat mit Kritik m.E. oft nicht mehr viel zu tun. Sondern einfach nur mit dem üblichen narzisstischen Kindergarten, wo man gerne abwertet und sich auf Kosten anderer wichtig macht.

    Möchte noch kurz was anmerken, denn natürlich kann man meine Beweggründe für das Cover auch missverstehen. Zumindest muss ich immer noch ein bisschen wegen der "coolen Socken" schmunzeln. Und natürlich kann es gerade übers Internet, wenn man sich nicht kennt, schnell Missverständnisse geben.


    Jedenfalls war ich bei fast jedem ernsthafteren Take zu dem Song jeweils am Ende den Tränen nahe. Und ich hatte dann auch ganz bewusst noch eine Weile damit gewartet. Am Freitag Abend hatte das dann gepasst und ich hatte die Tage davor schon heftige emotionale Momente, die z.T. einfach überfällig waren und Voraussetzung für weitere Sachen sind. Ich hab in meinem Leben bisher ziemlich üble Sachen erlebt und befreie mich gerade so langsam. Und ja, Wut und Trauer sind sehr nah beieinaner ;)


    Um auf den Punkt zu kommen:

    Wer ernsthaft glaubt, RATM hatten ihre Mucke zum Spaß gemacht, um "cool" zu sein, der irrt m.E. gewaltig. Bei solchen "Originalen" gehts immer um ernsthafte Gefühle. Und besonders das Debüt-Album hat mich die letzten Jahre immer wieder begleitet und mir aus der Seele gesprochen.


    Dass das vielenLeuten dann auch noch gefällt, ist ein schöner Nebeneffekt. Man kann die modernen Medien ja auch einfach mal nutzen, so wie viele andere auch. ;)


    Für mich war Drums Spielen, egal in welchem Kontext, jedenfalls nie "Mittel zum Zweck". Ich spiel einfach gern und drücke mich damit aus.