Beiträge von m_tree

    Alles andere habe ich überprüft: die Bohrungen sind zentriert und konzentrisch (keine keyholes), die Ränder beider Becken liegen plan auf einer geraden Fläche und auch aufeinander, beide Becken haben denselben Durchmesser. Alles mit wachen Sinnen und nicht mit der Mikrometerschraube, aber das dürfte ausreichend genau sein.


    Dann sind die Becken definitiv in Ordnung. ;)


    Zitat

    Ich werde bei Gelegenheit mal den oberen Filz tauschen, gehe aber - Stand jetzt - davon aus, das der Versatz so sein soll, da bei exakt aufeinanderliegenden Becken, der Klang bei bestimmten Anspieltechniken quasi eingesperrt oder abgewürgt würde (auch ich kenne da den Begriff "chick") - das war mir neu, ist für mich plausibel und eine große Beruhigung: scheinbar ist mit der Hi-hat meines Sohnes alles in Ordnung :) .
    Danke nochmal an alle Beteiligten!


    Genau. Das untere Becken kann nicht umsonst schräg gestellt werden. Man sollte es natürlich auch nicht übertreiben. Allerdings sollten die Becken ohne Schrägstellung des unteren Beckens eigentlich keinen Versatz haben, wenn die Hi-Hat Maschine gerade steht. Es gibt auch Hi-Hat Maschinen, die komplett angeschrägt werden können. Ich spiel so eine und verzichte seit jeher auf eine zusätzliche Schrägstellung des unteren Beckens.


    Die 3-4mm Versatz sind in Ordnung. Du kannst die Becken auch mal unabhängig voneinander drehen und beobachten, ob und wie sich der Versatz ggf. ändert.


    Aber sonst: alles in Ordnung. ;)

    Beeble
    Einspruch stattgegeben :thumbup:


    Hast schon recht, dass die E-Gitarre da gegenüber E-Drums und Keyboard deutlich aus der Reihe fällt. Schön zu sehen auch an der Tatsache, dass man erstere für gewöhnlich immer noch (am Amp) mikrofoniert, während bei letzteren eine Mikrofonierung nach der Verstärkung ziemlicher Blödsinn ist.


    Mit der Mikrofonierung wirds aber auch schwammig ... eine E-Gitarre muss schon elektrisch verstärkt werden, um ihren Sound zu erzeugen (ich glaube kein vernünftiger Mensch mikrofoniert ne unverstärkte E-Gitarre ;) ), während ein akustisches Schlagzeug keine Mikrofonierung zur Entfaltung des vollen Klangpotenzials benötigt. Die tontechnische Umsetzung sowohl im Studio als auch live betrachte ich mal als eine andere Baustelle, die hier nicht her gehört. ;)

    Ok, ich gehe mal kurz ins Detail :D


    es geht in dem Beispiel nicht um die Art wie man spielt sondern das beide Gitarren mechanische Klangerzeuger sind.


    Abgesehen vom Zupfen der Saiten (was man mit dem Anschlagen der Spielflächen eines E-Drums oder Tasten eines Keyboards ja durchaus vergleichen kann) erzeugt eine E-Gitarre ihren Klang aber nicht rein mechanisch, sondern über die Tonabnehmer.


    Kurzum: Gespielt werden müssen sowohl akustische als auch elektrische (E-Gitarre) bzw. elektronische (E-Drums, Keyboard) Varianten der Instrumente. Die Klangerzeugung des Instruments selbst hat aber eben auch einen Einfluss aufs Spielgefühl. Und das ist der springende Punkt. Gerade bei einem akustischen Schlagzeug ist das durch die Größe der Trommeln, deren Stimmung (Rebound) und die Größe und Dicke der Becken ja sehr anschaulich. :)

    Entscheidend ist auch, dass man sein Halbwissen nicht auch noch in extra großer Schrift postet.


    Das war nur ein Wink mit dem Zaunpfahl ... wer bist Du eigentlich? Und ja, ich kenn mich mit dem Quatsch aus. Spiele ja auch kein E-Drum und gebe dann Ratschläge zu Akustik Drums. ;)

    Ich vermute mal Nick74 hat auch mal mit einem Schlagzeug angefangen, und dann das E-Drum als logische Erweiterung angesehen.


    Für ihn ist es ja keine Erweiterung, sondern kompletter Ersatz.


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    Das ist halt in 2019 so. Als die ersten Synthesizer auf dem Markt kamen, wurden die auch belächelt. Heute Standard bei vielen Bands.


    Und wieder ein Vergleich, der hinkt.


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    Mein größter Horror auf einem Gig wäre, das mir den Controller um die Ohren fliegt. Man müßte quasi immer einen Ersatzcontroller dabei haben. Und wenn ich lese, das ein TD11 Controller von Roland gebraucht um die 700€ kostet, ist das schon eine Hausnummer.


    Auch an Akustik-Sets kann auf nem Gig mal was schief laufen. Mir ist auf nem Gig mal die Feder meines Slave Pedals gerissen. Zum Glück wars nicht die des Master Pedals und die paar Double-Bass Geschichten spielten in den Songs der Band keine große Rolle.


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    Um mal bei dem Beispiel mit der Gitarre zu bleiben. Keiner wird auf einer E-Gitarre lernen. Das geht ganz altmodisch akustisch los.


    Das ist eine Pauschalisierung, die nicht stimmt. Außerdem lehrt Nick ja explizit an E-Drums. Deswegen ja auch der Thread hier ;)

    Vielleicht hat auch die HiHat-Maschine ne Macke.


    Wahrscheinlich liegt es einfach an den laut seiner Aussage ausgenudelten Beckenfilzen. Wenn die Becken in Ordnung sind (rund, Außenkante plan, keine Keyholes), kann es nur an der Hi-Hat Maschine liegen. So gesehen müsste der Thread eigentlich ins Hardware Forum ;)


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    Was du auch versuchen könntest, die Becken von oben nach unten tauschen (haste bestimmt schon gemacht ;) )


    Ganz schlechte Idee. Es gibt immer ein Top- und ein Bottom Becken. Das ist nur für den Fall, wenn er die falsch rum aufgehängt hat, eine gute Idee.


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    Entscheidend ist meiner Meinung nach, das das typische Tschiip beim kurzen öffnen und gleichzeitigem anschlagen eines Sticks der HiHat ertönt. HiHat geschlossen sollte sich anhören wie ein Specht, tack tack, tack mit Beckensound.


    Entscheidend ist auch, dass man sein Halbwissen nicht auch noch in extra großer Schrift postet.

    Ja, E-Gitarren und Akustik-Gitarren sind schon auch zwei verschiedene Welten. Aber die Unterschiede sind geringer als bei Schlagzeugen und E-Drums, zumal sich die E-Gitarre schon lange etabliert hat und eben keine Akustik-Gitarre simulieren soll, so wie ein E-Drum das im ursprünglichen Sinne ja doch irgendwie tun soll(te), sondern gezielt einen anderen Sound erzeugt.


    Es ist und bleibt ein Äpfel / Birnen Vergleich. Wenn man die Schlag Instrumente z.B. zu den Obstsorten rechnet, ist ein akustisches Schlagzeug möglicherweise ein Apfel, während Percussion ne Kirsche ist und ein E-Drum ne Birne.
    Saiten Instrumente dann Gemüse: Akustik-Gitarren z.B. Tomaten und E-Gitarren Brokkoli.


    Eben nicht! Ich spiele z.B. gerade den Volca Beats mit selbstgemachten Samples, die auch die Klangnuancen bzw. die quasi "humanized" Analog-Synth-Abweichungen der Klänge voll authentisch wiederspiegeln. Wie geil das ist, wenn man mit so einem künstlichen Klang plötzlich Schlagzeug spielen kann, mit Open-Closed-Hat und gespielter Dynamik, ahnst du wahrscheinlich nicht. Ich spiele damit z.B. Minimal-Elektro; jeder würde nur auf die Idee kommen, dafür zu programmieren; da ist das Spielen ungleich spannender und auditiv extrem befriedigend. ;)


    Klingt definitiv interessant. Aber ich hab z.Z. ganz andere Probleme. ;)

    Das er grundsätzlich die Snare nur oben abnimmt finde ich ebenso überraschend wie den Aufwand die BD abzunehmen.


    Ersteres finde ich nicht so überraschend. Ich mag Teppich Mikros auch nicht und kann das nachvollziehen. Er erzählt da aber was von einem Side- bzw. Kessel Mikrofon. Das hab ich selbst schon ein paar mal gemacht und werde es wieder tun und weiter optimieren. Bin aber nicht durch das Video auf die Idee gekommen, das machen andere Engineers ja auch.
    Überraschend finde ich da eher die umgebauten Lautsprecher an den Bassdrums und Gong Drum. Denn was da rauskommt hat meines Wissens eher was mit dem Sound des Lautsprechers als mit dem Sound der Bassdrum zu tun. Es gibt einige Mikros, die mit Nahbesprechung genug Tiefbass einfangen - es muss natürlich auch genug Tiefbass vorhanden sein.


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    Sicher funktioniert wie du schon sagst die ganze Tomautomation nur wenn alles perfekt ist.
    Und das ist ja auch nicht jedermanns Geschmack und auch nicht immer erwünscht.


    Ja ... werde es aber mal probieren. Z.B. bei meinen nächsten eigenen Aufnahmen. Gerade bei Drums-only Sachen können geschnittene Tomspuren schon negativ auffallen. Im Bandkontext weniger. Und ob man die dann schneidet oder automatisiert kommt vom Aufwand her sowieso aufs selbe raus.


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    Metall geht so gar nicht :-)Bei mir werden mindestens BD und Snare meist mit neutralem Kompressor bearbeitet bevor ich sie in den Drumbus schicke
    wo dann auch je nach Gusto ein 1176 oder ein L2A arbeiten dürfen. Kommt halt immer auf die Mucke an.
    Ein Hauch Distortion ist mir neuerdings auch wichtig seit ich den Schepps Omnichannel benutze.


    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie oft behauptet wird, dass man für härtere Gangarten auch mehr bzw. härter komprimieren müsse. Nachdem ich mich vielseitig belesen und selbst viel probiert hatte, kann ich nur noch mal sagen: Stimmt einfach nicht. Wenn's knallen soll, müssen die Aufnahmen und ggf. die Samples knallen (sich ein Sample aus einem druckvollen Schlag aus der Drums Aufnahme z.B. für die Kick zu basteln kann hier wahre Wunder bewirken). Gerade Drums verlieren durch zu viel Kompression und EQ deutlich an Druck. Da hilft auch das vielerorts beschworene Aligning der Spuren nichts mehr (was einfach nur ein bisschen anders und m.E. sogar schlechter klingt und die "Großen" immer noch nicht machen, obwohl es möglich ist).
    Klar kann man auch mit langer Attackzeit oder Transienten Designer den Attack raus arbeiten. Danach bügelt man das dann aber wieder mit Limiting spätestens auf der Summe platt oder der Mastering Engineer ärgert sich, weil er ne Fischgräte angeliefert bekommt. :D
    Im Mix gehts schon eher darum, Transienten zu schleifen und insgesamt (auch die Peaks) zu komprimieren, als zu expandieren.
    Ich frage mich bei jedem Schritt auch immer, was genau das bezwecken soll und warum ich das mit genau diesem EQ, Kompressor usw. an dieser Stelle in der Kette mit diesen Einstellungen mache. Wenn man immer offen für neues bleibt und sich immer wieder selbst hinterfragt, kann man sich auch weiter entwickeln.


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    Samples verwende ich eher ungerne vor allem bei eigenen Aufnahmen.
    Das gibt mir immer das Gefühl das ich ja vorher schon was falsch gemacht habe, bei fremden Aufnahmen kann man sich das immer schönreden. :D


    Es kommt eben immer drauf an, warum man Samples benutzt. Gute Schlagzeug Aufnahmen sollten ohne auskommen können - klar. Allerdings bringen Samples, auch echte Samples, eben auch einen gewissen Sound mit rein, der seit längerer Zeit populär ist. Eben z.B. im Metal die konsistent druckvolle Bassdrum, gleiches bei der Snare und bei einem konstanten und sauberen Sound generell.


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    Interessant fand ich auch seine Aussage ein Mikro übers Set zu hängen und wenns dann ausgewogen klingt ist das schon die halbe Miete.
    "playing ballanced" so hört man ob Stimmung, Becken und alles harmonisiert.
    So weit bin ich aber noch lange nicht.


    Find ich auch interessant, aber nachvollziehbar. Mal davon abgesehen, dass Mikros über dem Set tendenziell die über den Trommeln hängenden Becken eben etwas überbetonen und die Bassdrum unter-repräsentieren. Man könnte das Mikro aber auch genau so gut irgendwo in den Raum stellen, find ich. Er meint damit halt, dass schon vor der Einzel Mikrofonierung alles in sich rund und stimmig klingen sollte.

    Du bist doch aber Sound-Engineer-Profi oder -Anwärter, da liegt es doch quasi auf der Hand, die eDrum-Möglichkeiten mit einzubeziehen. Ich finde es immer recht langweilig und altbacken, wenn man den Schlagzeuger nur im klassischen oder herkömmlichen Sinne sieht. Für mich ist er primär ein Klangerzeuger, der aufgrund der Tatsache, daß quasi fast alle Gegenstände bzw. deren Abbilder sowie sonstige Klangquellen für Percussion-Klänge verwendet werden können ein unglaubliches Kreativpotential hat. Mit einem normalen akustischen Drumkit und seinen Sounds klingts halt immer ziemlich genau so, nämlich nach Drumkit - das wäre mir auf Dauer viel zu langweilig!- ; mit eDrums kann man dagegen alle kreativen Klangmöglichkeiten switchen, und das wäre für mich jdenfalls der erstzunennende Vorteil. ;)


    Es gibt ja einige Drummer, die ihr u.U. schon ziemlich großes Akustik-Set mit E-Drum Elementen erweitern. Neil Peart hat das schon in den 80ern gemacht, glaube ich. Oder Danny Carey. Um nur zwei zu nennen ...


    Deine Argumentation hinkt aber an einem bestimmten Punkt: So wie Du Dich auf E-Drums spezialisiert hast, kann ich mich z.B. auch tontechnisch auf Akustik Schlagzeug spezialisieren. Das ist nicht ohne Grund immer noch die tontechnische Königsdisziplin und generell sind akustische Aufnahmen insgesamt schwieriger bis zum fertigen Endprodukt zu bringen als Sounds aus der Dose.


    Mal davon abgesehen, dass man direkt am Set künstliche Sounds möchte (wenn auch nur als Ergänzung, siehe oben), würde ich die Drums lieber gleich programmieren, wenn sie künstlich klingen sollen. Ich bin auch ein ausgesprochener Gegner von Tot-Quantisieren echter Aufnahmen bzw. Performances. Das ist dann alles halt weder Fisch noch Fleisch ...


    Mit Metal haben E-Drums übrigens auch nicht viel zu tun. Es wird dort halt gerne eher mal getriggert, aus bekannten Gründen. Aber prinzipiell sollte ein Metal Schlagzeug schon wie ein echtes Schlagzeug klingen. Natürlich gibts auch hier Ausnahmen, die ich eher als Negativ Beispiele bezeichnen würde. Z.B. wenn die Drums direkt programmiert werden, weil der Drummer keine brauchbare Performance gebacken kriegt oder, nachdem alles quantisiert wurde, mit künstlich klingenden Samples zugeklatscht wird. Ist m.E. nicht wirklich der Sinn der Sache.


    Man kann sich im übrigen auch Samples aus den eigenen Akustik-Drums basteln. Hab ich schon mehrfach gemacht und hier und da in diversen Mixen benutzt.

    Check mal eDrum-Remixe wie den hier, und geh mal auf Entdeckungsreise auf AbletonDrummer, dann lernt man normalerweise was über die vielen Vorteile von eDrums.


    Nachteile und Vorteile sind rein faktische und logische Aspekte. Bei der Lautstärke wird mir diesbzgl. sicher Niemand widersprechen ;)
    Alles weitere ist vor allem Geschmackssache und eine Frage, was man vor hat und welches Ergebnis man anstrebt. Es gibt zum einen sicher ein paar Drummer wie Dich, die sich auf E-Drums spezialisiert haben und zum anderen auch einige Anwendungsgebiete, für die sich E-Drums besser eignen. The Prodigy ist da sicher ein gutes Beispiel. Ich hab aber auch schon z.B. Massive Attack live mit einem Akustik- UND einem E-Set gesehen. Lustigerweise war der eine Drummer schwarz und der andere weiß :thumbup:


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    Ein Profi oder Profi-Anwärter, der du bist oder sein möchtest, sollte da meineserachtens möglichst mehr wissen als nur "Lautstärke", und du widersprichst dir doch damit selbst, wenn du als einzigen Vorteil Lautstärke nennst und gleichzeitig etwas von "einer ganz anderen Welt, ein eigenständiges Instrument" schreibst ;)


    Nein, ich widerspreche mir nicht selbst. Weil ich die restlichen Aspekte, mal vom einzigen "Vorteil Lautstärke" abgesehen, ja schon zur Eigenständigkeit der E-Drums rechne.


    Außerdem habe ich auch nur gesagt, dass ich mich spielerisch auf einem professionellen Level bewege. Ich bin weder "Profi-Anwärter" noch Profi. Das heißt nämlich nix weiter, als dass man davon leben kann. Und ich will weder von Schlagzeug Unterricht leben noch würde ich mich als einen guten Lehrer bezeichnen. ;)

    Gates benutz ich nur bei Bassdrum und Snare. Bei Natur Bassdrums eigentlich immer, bei Snares je nach dem (insbesondere hinsichtlich Ghostnotes und Übersprechen von Hi-Hat u.ä.) und auch nie komplett (Dry Anteil) bzw. hart und mit längerem Release als bei der Bassdrum. Bei Snares bin ich wenn dann immer mehr bei Sample Enhancement statt Gaten - aber eben am besten mit einem echten (Freifeld) Sample der selben Snare bzw. des selben Recordings.


    Huart bestätigt Simons Vorgehensweise bei den Toms ja noch damit, dass er die lieber um 18dB automatisiert. Meint dazu allerdings auch, dass er wahrscheinlich auch etwas mehr komprimiert.


    Ich werde das mit der Automation von Tomspuren bzw. dem Bestehenbleiben eines "Teppichs" der Tomspuren auch mal ausprobieren ... ist meines Erachtens aber nur bei luftigen Arrangements mit wirklich guten Drums Aufnahmen, die möglichst natürlich klingen sollen, sinnvoll.


    Neben etwas Limiting und / oder Soft-Clipping kommen Kick und Snare bei mir mittlerweile ohne weitere Einzelkompression mit etwas Kompression des Drum Busses aus. So 3-5dB. Schnelle Attack- und Release Zeiten (beim 1176 bedeutet das z.B. 0,1ms und 70ms). Find ich mittlerweile besser als Einzelkompression und Parallelkompression. Dazu noch die Mixbus Kompression mit durchschnittlich 2dB Gainreduction.
    Transienten Designer benutz ich lieber zum Entschärfen als zum Verschärfen. Z.B. bei Becken und Akustik-Gitarren. Den ähnlichen Effekt davon und von Soft-Clipping hatte ja Tonband: Sowohl Schleifen von Transienten als auch Anfetten durch Sättigung.

    Ja, das Interview ist echt cool. Hab gerade auch noch ne Stelle gefunden - da geht's aber natürlich eher um den Mixdown. Bei 1:02:30 erzählt er was über Lautstärke Automation beim Drums Mix. Weder schneidet er die Toms bei Tomfills noch gated er sie, sondern automatisiert sie um ca. 10dB.


    Das gefunden zu haben freut mich gerade. Im drummerforum auf Facebook (Gruppe) ist so ein Typ unterwegs, der Phillips ziemlich genau kopiert. Als ich mal in irgend einer Diskussion erzählte, dass ich Tomspuren schneide und dass das auch Gang und Gäbe ist, wurde mir prompt unterstellt, dass ich nicht mischen könne. Er würde das alles so wie Simon machen und da würde man natürlich einfach nur die Fader hochziehen müssen und schon klingt alles, wenn man es kann. :D

    Obwohl ich mich spielerisch auf 'nem professionellen Level bewege, hab ich bisher nicht ernsthaft auf einem E-Drum gespielt. Vielleicht im Laden mal kurz an eins gesetzt und ein paar mal drauf gehauen, das war's auch schon.
    War für mich nie eine Alternative, auch wenn es manchmal schwierig ist einen geeigneten Raum zum Krachmachen zu finden. Was m.E. der einzige wirkliche Nachteil eines akustischen Schlagzeugs ist und auch der einzige wirkliche Vorteil eines E-Drums: Die Lautstärke. Ansonsten ist ein E-Drum eine ganz andere Welt und - um es mal neutral zu formulieren - ein eigenständiges Instrument. Selbst wenn man an einem E-Drum übt, um am Schlagzeug fit zu sein - wenn man mehr auf dem E-Drum als auf dem Schlagzeug spielt, wird das nicht so ganz funktionieren.

    Seit dem halte ich die Bands in denen ich spiele so klein wie irgendmöglich. Am besten 2 oder 3-Mann Projekte und man "leiht" sich Leute dazu wenn mehr gebraucht wird. [/size] :D Auf die Politik und das Drama hab ich keinen Bock mehr.


    Reine Männerbands sind nach meiner Erfahrung schon mal weniger anfällig für Spirenzien aller Art. Wobei ich es immer wieder erstaunlich finde, was für Zickereien auch unter Kerlen entstehen können. Je mehr so Zeug abläuft, desto unprofessioneller ist die ganze Sache am Ende auch.


    Es gibt aber auch Konstellationen oder zumindest dazugehörige Lebensumstände einzelner Mitglieder, die einfach nicht zusammen passen. Im Zweifelsfall muss man eben einfach getrennte Wege gehen und weiter sehen.


    Pauschalisieren kann man da sowieso nix. Aber je professioneller die Einstellung, desto besser das Ergebnis. Immer.

    Ein reiner Männersport ist nichtmal die Formel 1 - sowas gibt es nicht. Wir wissen aber alle was gemeint ist.
    Dann sind es eben 5% Frauen mit Dunkelziffer. Ändert nichts an der Tatsache, dass Frauen sich scheinbar nicht sonderlich an E-Gitarre, E-bass, Schlagzeug oder Band Musikmachen interessieren.
    Ich kenne eine Schlagzeugerin, die ist aber ne Lesbe. Sorry, das so sagen zu müssen :D .


    Es gab doch hier mal vor nicht all zu langer Zeit einen Thread dazu, dass es im Jazz zu wenig Frauen gäbe ... der Thread ist ziemlich explodiert, sowohl quantitativ als auch qualitativ, glaube ich.
    Und mein Senf dazu sah ähnlich aus: Musiker sind immer noch und überall vor allem männlich. Mehr oder weniger. Im Metal dürfte das bspw. noch ausgeprägter sein als im Jazz oder Pop und Schlager Bereich. Wobei es gerade in letzterem Bereich doch schon auch einige Gegenbeispiele gibt. Ohne jetzt Namen zu nennen :D


    Ich kenne hier in dem Ossi Kaff, wo ich wieder vorübergehend gestrandet bin, abgesehen von einer Hand voll Drummern sogar gleich zwei Schlagzeugerinnen. Beide sind hetero und um die 40. Spielen allerdings beide auf Anfänger Niveau.


    Ich schätz mal es wird irgend was bei 5-10% sein. Schlagzeug und Bass sind mit die maskulinsten und auch entsprechend am meisten von Männern besetzten Instrumente. Wohingegen es auch weibliche Instrumente wie Geige gibt. Gesang ist neutral.



    Ich denke doch, dass dieses Forum sehr repräsentativ ist. Bei einer z.B. Bundestagswahl werden um 18 Uhr stochastische Hochrechnungen angeboten, die auf der Auswertung einiger Tausend Umfragestimmen erstellt werden - und diese Hochrechnungen sind immer bis auf wenige Porzentpunkte korrekt.
    So wird das auch hier sein.


    Wenn man wüsste, wie viele Mitglieder ihr Geschlecht angegeben haben - dann könnte man vernünftig hochrechnen. Haben bspw. die Hälfte der Mitglieder ihr Geschlecht angegeben, müsste man die 3,64% auf 7,28% korrigieren. ;)

    Ah, klar. Das leuchtet ein ...


    Die 3,64% stimmen aber auch nicht sicher, weil wahrscheinlich nicht alle Frauen ihr Geschlecht angegeben haben.
    Das wird schon etwas mehr sein, mal davon abgesehen, dass dieses Forum auch nicht unbedingt repräsentativ ist.

    Nein. Z.Z. sind es 26.406 Mitglieder. Steht hier: https://www.drummerforum.de/forum/index.php?page=Index


    Wenn davon ca. 2.000 ihr Geschlecht angegeben haben, bleiben also ca. 24.400 ohne Geschlechts Angabe. Und ich denke, daraus lässt sich nicht all zu viel herleiten.


    Dass über 10.000 keinen Beitrag verfasst haben hatte ich auch über die Mitgliedersuche rausgefunden. Dachte mir ... wenn ich schon mal hier bin, finde ich gleich noch was raus. ;)