Beiträge von m_tree

    Aber, da hält sich sowieso keiner dran. Schrott ist eine Ware wie alles andere auch und wird an den höchstbietenden verkauft. Und die Firmen die am meisten bieten können, die können auch am günstigsten "entsorgen" . In Computern ist z.B. Gold, hast du mal gesehen was man braucht um das Kontaktgold raus zu lösen?


    [...]


    Und die deutschen und EU Gesetze sind vorbildlich und werden innerhalb der EU und deutschlands sicher eingehalten. Aber die jucken die Jungs in den oben benannten "ländern" nicht weiter.


    Jo. Aber innerhalb dieser Länder, die sich daran halten, funktioniert das halt tadellos. Vorausgesetzt natürlich, dass ich als Verbraucher meinen Schrott nicht irgendwo im Wald ablade ...


    Zitat von Rampen

    Verstehe ich da irgendwas falsch, oder steht unter Deinem Link, dass der i7 unter Last 118W verpulvert? Danke, dass Du die Belege für meine Behauptungen raussuchst ^^ !


    Dazu noch ein Zitat von dir: "... während komplette P3-Systeme incl. Festplatte und Grafikkarte unter Last in der Größenordnung von 30-40W liegen. Das ist vermutlich selbst im Idle-Betrieb mit einem aktuellen Desktop-PC nicht zu toppen. Evtl. mit einem modernen Notebook. "


    Wie du gesehen hast, liegt ein akueller Desktop PC genau in diesem 30-40W Bereich im Idle. ;)


    Das PIII System wird unter Last auch etwas mehr verbrauchen als die 40W. Sicher nicht ganz so viel wie ein i7 ... aber die unter Last höhere Leistungsaufnahme gegenüber des PIIIs ist absolut nichts negatives, weil die Rechenleistung um ein Vielfaches höher ist. Da Vergleiche anstellen zu wollen grenzt schon an Irrsinn ... kurzum: Der PIII arbeitet verglichen mit heutiger Hardware ineffektiv.



    Zitat von Rampen

    Na dann sprich mal mit slo77y über sein System. Man hat halt grundsätzlich wesentlich mehr Flexibilität bei den Haupt- und Monitormixen. Das finde ich schon nützlich.


    Auf Kosten der Latenz. Und der Rechenleistung, die du bei dem PIII nicht gerade im Überfluss hast ...



    Zitat von Rampen

    Verstehe ich nicht. Einschalten, Aufnehmen, Spaß haben. Ich wüsste nicht, was daran zu verbessern wäre. ?(


    Du kannst einen PIII nicht mit nem aktuellen Rechner vergleichen. Bei jeder Aktion wird der PIII langsamer reagieren oder länger brauchen. Inwieweit sich das bei deinem Vorhaben tatsächlich auswirkt kann ich zwar wirklich nicht genau sagen, aber es ist grundlegend nicht von der Hand zu weisen.


    Zitat von Rampen

    Scheinbar nicht. Oder die Artikel sind falsch. Ich war selbst nicht da, also kann ich es nicht mit Sicherheit sagen. Aber es soll schon Menschen gegeben haben, die sich nicht an Gesetze gehalten haben.


    Wie schon weiter oben gesagt: Solang du dich an die geltenden Gesetze hälst, hat auch der Staat die Möglichkeit, seine Gesetze umzusetzen. Und das ist hierzulande unabhängig davon, wie andere Länder das handhaben.


    Zitat von Rampen

    Nunja, ich will das hier jetzt nicht als "Rettet-die-Welt"-Aktion hochstilisieren. Es geht darum, Proberaummitschnitte zu machen. Nebenbei noch Geld sparen und die Umwelt schonen. Falls es anders rübergekommen ist, habe ich mich wohl nicht klar genug ausgedrückt.


    Auf den ersten Blick wirkte deine Darstellung einfach etwas übertrieben. V.a. die Begründung - für dich persönlich ist das sicher ne sehr nette Sache. Aber die Idealisierung bzw. Begründung aus objektiver Sicht ist irgendwo aus der Luft gegriffen.


    Zitat von generalstupid

    zum Thread, ne PIII CPU ist stromtechnisch absolut unbedenklich. Die Dinger wurden von den P4 (NetBurst Architektur) Abgelöst und als Intel gemerkt hat das viel Energie verbraten und hohe Taktraten uncool sind haben sie den Pentium M (auf PIII Basis) wieder für ihre Core XXX CPUs genommen. Also im Prinzip ist es schon sparsamer ausgelegt, als CPUs die lange Pipelines mitbringen und nur mit hohen Taktfrequenzen Leistung erzeugen.


    Richtig - Pentium M und Core basieren grundlegend auf der PIII Architektur. Bedenke aber bitte, dass der PIII in 180nm und die aktuellen CPUs in 22nm hergestellt werden, von den unzähligen Verbesserungen in der Architektur mal ganz abgesehen. Selbst der P4 hatte am Ende ne höhere Pro-Watt Leistung als der PIII, weil er einfach in kleineren, effektiveren Strukturen hergestellt wurde.


    Zitat von generalstupid

    Ja, Festplatte, seh ich immernoch ähnlich, anscheinend auch wie du. Du kannst auch 20 Festplatten an deinen PC hängen , gerade wenn alles über einen Controller geht gewinnst du garnichts an Performance.


    Sicher gibt es Grenzen. Aber ne Festplatte reizt ihren Controller sinnnvollerweise nicht aus - außerdem machen Festplatten gerade bei vielen kleinen Dateien schlapp, die beim System ne große Rolle spielen, wobei da die Übertragungsraten weit unter das Durchschnittsniveau vom sequentiellen Lesen / Schreiben fallen. Das hängt eng mit der Reaktionszeit zusammen, die bei Festplatten mechanisch bedingt einfach (auch in der Praxis) merkbare Grenzen hat.


    Außerdem kann ein Controller die vorhandenen Anschlüsse durchaus sinnvoll parallel nutzen. Teilweise hängen aktuell 8 S-ATA Ports an einem Controller. Da wäre es wohl irgendwo sinnlos die z.B. bei S-ATAII theoretisch max. möglichen Übertragungsraten von praktisch ca. 250MB/s auf ca. 30MB/s pro Port im gleichzeitigen Zugriff zu beschränken. Das ist alles nur ne Frage der Controllerarchitektur.


    Das einzige, was man da so verallgemeinern kann, ist die Nutzung zweier HDDs an einem IDE Kabel. Aber selbst da merkt man aus o.g. Gründen bei geschickter Aufteilung noch Unterschiede.


    .... wenn ichs selbst nicht mehrfach praktisch so erfahren hätte, würde ich das sicher nicht so verfechten. ;)


    .... und natürlich bringt es nix, zig Platten ans Board zu hängen und dann zu meinen, dass dadurch irgendwas besser läuft. Ohne ne geschickte Aufteilung der Daten bringt das garnix, wobei der Mehrnutzen ab nem gewissen Punkt stark abnimmt. Grundlegend bringt ne zweite Platte am meisten, die die Hauptarbeit eines Programms unabhängig vom System verrichten kann. Ne dritte Platte bringt dann nur noch in speziellen Situationen merkbare Verbesserungen. Aber auch die gibt es meiner Erfahrung nach ....

    Man kann viel trinken und rauchen und trotzdem fit und leistungsfähig sein. Hängt alles von der Lebensweise ab .. Musikmachen hat soviel mit Gefühl zu tun, dass sich Spätfolgen übermäßigen Drogenkonsums aufs Musikmachen nur in dem Maße wie auf alles andere ausüben.


    Aber um mal eins klarzustellen: THC hat nicht annähernd so einen negativen Einfluss wie Alkohol oder Tabakrauchen auf den Körper - die einzige Schädigung findet durchs Rauchen an sich, also in der Lunge bzw. den Atemwegen, statt. Die Langzeitschädigung erfolgt viel mehr psychisch, wobei der Schaden letztendlich von der Menge, der Art und Weise des Konsums und der grundlegenden geistigen Verfassung des Konsumten abhängt.


    Bei dem Metal Drummer erkläre ich mir die Auswirkung eher damit, dass sich der THC Konsum auf sein Leben in seiner Gesamtheit ausgewirkt hat, sodass er z.B. einfach generell lahm und passiv geworden ist oder sich der Musikgeschmack oder die allgemeinen Interessen geändert haben. Da irgendwas über einen Kamm zu scheren ist totaler Blödsinn, weil sich gerade THC Konsum unmittel- und v.a. mittelbar bei jedem Menschen ganz anders auswirken kannn.


    Ich glaube, solang man - mit welchem Drogenkonsum auch immer - körperlich und geistig auf der Höhe und allgemein fähig bleibt, sein Leben auf die Reihe zu kriegen, wird sich das auch nicht aufs Schlagzeugspielen auswirken. Wenn überhaupt wird das unmittelbar passieren, sodass sich der allgemeine Gemütszustand auf die Gewichtung der eigenen Interessen oder Vorlieben auswirkt ... Stilwechsel sind ja garnicht mal so selten. Aber selbst wenn sowas mit geändertem Drogenumgang zusammen hängt, sollte man da nie das große ganze außer Acht lassen und berücktsichtigen, was sich wie genau gegenseitig beeinflusst ...


    Die rein körperlichen Gegebenheiten spielen hier imo weniger ne Rolle. Man kann auch als relativ starker Raucher und Trinker so körperlich fit sein, dass das keine Auswirkungen aufs Drumming hat. Schlagzeugspielen ist immerhin kein Leistungssport, sondern Kunst ...

    DAS glaube ich aber nun ganz gewiss nicht. So weit ich weiß liegt allein eine i7 CPU in der Größenordnung von 100W unter Last, während komplette P3-Systeme incl. Festplatte und Grafikkarte unter Last in der Größenordnung von 30-40W liegen. Das ist vermutlich selbst im Idle-Betrieb mit einem aktuellen Desktop-PC nicht zu toppen. Evtl. mit einem modernen Notebook.


    "Glauben", "vermutlich" ... :whistling:


    -> http://www.computerbase.de/art…schnitt_leistungsaufnahme


    Und bedenke, dass da ne 5800GTX werkelt. Mit genutzter interner CPU-Grafikeinheit würden da nochmal mindestens 10W oder mehr wegfallen. ;)


    Ich glaub nicht, dass du wirklich wissen willst, wie sich da der PIII im Vergleich schlägt. Der braucht nämlich im unbelasteten Zustand nicht viel weniger als im belasteten ....


    Zitat von Rampen

    Ich zerstöre ungerne Deine Illusion, aber das komplette Zeug wird von den Recyclingfirmen nach China und andere Länder mit niedrigen Lohnkosten und entspannten Umweltauflagen geschifft und dort aufbereitet. Als Einstiegslektüre sei dieser Artikel benannt.


    Einstiegslektüre?


    http://de.wikipedia.org/wiki/Basler_%C3%9Cbereinkommen


    http://de.wikipedia.org/wiki/E…iche_Regelungen_in_der_EU


    http://de.wikipedia.org/wiki/E…%C3%A4tegesetz#Das_Gesetz


    http://de.wikipedia.org/wiki/E…_bestimmten_Abf.C3.A4llen


    ... und jetzt sag bitte nicht, dass sich da ja sowieso keiner dran hält ...


    Zitat von Rampen

    Öhm, dass es funktioniert, habe ich doch bereits gezeigt?


    Hmm, ist noch die Frage "wie" es funktioniert :whistling:


    Zitat von Rampen

    Bei meinem Dell-Notebook ist es tatsächlich der Firewirecontroller, der Latenzen von < 256 Samples verhindert, obwohl sich CPU und Festplatte langweilen. Und bei Audio-Workstations ist typischerweise die CPU der Flaschenhals. Mehr als 48 Spuren nutzt eh keiner und das schafft eine modernen Festplatte locker. Aber vielleicht 5 verschiedene Faltungshalle (oder -hälle?) und dann noch einen Haufen Modelling-Plugins.


    Ich redete vom allgemeinen Flaschenhals Festplatte. Das macht sich überall und ständig bemerkbar. Wenn du jetzt ne SSD in den PIII einbaust, ist das evtl. genau andersrum, aber bei in sich stimmigen Systemen ist das bei Festplatten immer der Fall. Wie das bei bestimmten Anwendungen im Detail aussieht sei mal dahin gestellt, aber das parallele Arbeiten mit mehreren Platten bringt immer was, sofern man die verschiedenen Daten geschickt aufteilt.


    In meinen Augen ist es auch einfach Blödsinn, das aufgenommene Signal erst durch alle Schnittstellen im Rechner, die Aufnahmesoftware und allem was dazu gehört zu jagen und dann wieder auszugeben. Damit gibt es immer ne Latenz, sch... egal wo sie nun genau herkommt.


    Warum man fürs Schlagzeugmonitoring unbedingt nen EQ und Kompression braucht ist mir auch schleierhaft.


    ... versteh mich nicht falsch: Ich will dir nicht den Spaß an der Sache nehmen und finde den Ehrgeiz und Bastlergeist auf keinen Fall schlecht. Aber deine Begründungen sind doch irgendwo nicht ganz stimmig. Auch wenn es nen gewissen Charme hat und Spaß macht und du meinst, du tust wem auch immer damit was gutes, erfüllt es imho aus objektiver Sicht nicht annähernd diese Ideale.

    Zitat von Rampen

    Stromverbrauch ist natürlich ein Punkt, keine Ahnung wie sich der P3 da im Vergleich schlägt. Im Allgemeinen werden die CPUs aber tendenziell immer Stromhungriger, daher wachsen die Netzteile ja immer weiter. Eine moderne Notebook CPU mag da aber günstiger sein, das weiß ich nicht.


    Das war noch zu Pentium IV Zeiten so, aktuell geht das aber in eine komplett andere Richtung - zumindest, wenn du nicht gerade mit mehreren High-End Grafikkarten im Verbund zocken willst. ;) Die Herstellungsprozesse werden immer kleiner, die Pro-Takt Leistung immer größer. Der maximale Stromverbrauch (TDP - für die Kühlung relevant) bleibt bei steigender Leistung zwar auf ähnlichem Niveau (wobei man hier derzeit grundsätzlich Dual- und Quad Core unterscheiden muss), aber die Stromsparmechanismen werden dafür immer effektiver, sodass z.B. ein im Normalzustand 600MHz höher getakteter Quad Core mit Hyperthreading (theoretisch 8 Threads gleichzeitig) derselben CPU Familie im Idle, d.h. im passiven, unbelasteten Zustand, genauso viel Leistung zieht wie ein Dual Core ohne Hyperthreading (theoretisch 2 Threads gleichzeitig). Die Mehr-Leistung einer aktuellen CPU gegenüber einer schwächeren aktuellen CPU zieht also auch nur dann mehr aus der Steckdose, wenn die Stärken der stärkeren CPU gegenüber der schwächeren ausgespielt werden.


    Um das mal in Zahlen auszudrücken: Ein aktueller Quad Core (z.B. ein i7) zieht unbelastet ca. irgendwas um 5W, evtl. noch weniger - die restliche Hardware ausgenommen. Zwei Festplatten zusammen ziehen da ohne Zugriff schon mehr, eine High-End Zockergrafikkarte zieht im Idle was im zweistelligen Wattbereich, das Motherboard auch nochmal etwas. Wobei man die "Verlustleistung" des Netzteils - Wirkungsgrade um 80-90% bei aktuell hochwertigen NTs (wobei die Entwicklung da mittlerweile auch eine max. Effektivität anstrebt) - noch verrechnen muss. Dein Pentium III zieht im Idle also vielleicht so viel wie ein aktueller Dual Core im voll belasteten Zustand.


    Ich kenne vom Pentium III zwar keine genauen Zahlen, aber es ist rein von der Energiebilanz her (also selbst schon im unbelasteten Zustand) im Vergleich zu aktueller Technik eigentlich ein Unding, den überhaupt anzuschalten. Denk einfach mal daran, dass Rechner mit weniger als vielleicht 0,001 Promill der Rechenleistung heutiger Rechner vor ein paar Jahrzenten die Dimensionen von ganzen Wohnzimmer eingenommen haben. Der PentiumIII ist aktuell über 10 Jahre alt. ;)


    Wenn Du mal gesehen hast, wie Rechnerschrott in China "aufbereitet" wird, wirst Du Deine Meinung zur Wiederverwertung ändern. Das geht komplett auf Kosten der Arbeiter und der Umwelt.


    Wir sind aber nicht in einem Entwicklungsland wie China, sondern in der BRD, die seit mehreren Jahren eine Vorreiterrolle im Umweltschutz spielt und peinlichst genau auf Wiederverwertung achtet. ;)


    Zitat von Rampen

    Und dass die Teile sowieso hergestellt werden, ist im Großen betrachtet nicht unbedingt so: die Nachfrage regelt letztlich ja doch das Angebot. Wahrscheinlich macht es keinen Unterschied, ob ich als Einzelner jetzt einen neuen Rechner kaufe, oder nicht. Aber vielleicht macht der eine Rechner auch genau den Unterschied aus, dass Dell die nächste Charge von 1000 PCs nicht in Auftrag gibt, wer weiß. Und je mehr Leute mitmachen, desto größer wird die Chance. Das ist mit ein Grund, warum ich mir die Arbeit mache, das hier öffentlich zu dokumentieren.


    Ich will dir nicht die Hoffnungen nehmen, aber die Entwicklung geht nicht ohne Grund dahin, dass man mehr Effektivität anstrebt. Die Hardware wird nicht nur leistungsfähiger, sondern auch sparsamer. Kein Mensch will mehr einen stromhungrigen, laut gekühlten und total lahmen Rechner haben, wenn es was viel besseres aktuell so günstig gibt. Daran wird auch die Weltverbesserei eines einzelnen nichts dran ändern - irgendwo verständlich.


    Sieh dir allein mal die ganzen Freaks an, die ihre Hardware alle paar Monate mal wechseln, um ein aktuelles Spiel besser zocken zu können oder um eine neue CPU übertakten bzw. ihren Rechner umfrisieren zu können. Das steht einfach überhaupt nicht im Verhältnis dazu, was du anstrebst.


    Zitat von Rampen

    Ein Audiointerface mit DSP kostet natürlich auch mal eben schlappe 400 Euro aufwärts, da ist natürlich der Sinn so eines alten Rechners nicht mehr gegeben. Mein Ziel war es, mit dem Krempel, den ich noch habe, das bestmögliche anzufangen.


    Was für ein Krempel ist das denn außer dem PIII und den 256MB SD-RAM? Steckt da also doch mehr ein finanzieller, als ein Umweltgedanke dahinter? ;)


    Zitat von Rampen

    Der Speicherverbrauch ist für 24 Spuren in der Größenordnung von wenigen zig MB, die Auslagerungsdatei wird praktisch nicht verwendet. Daher verspreche ich mir keinen Gewinn von einer zweiten Platte.


    Eine zweite Platte, die die Hauptarbeit eines Programms getrennt von der Systemplatte verrichtet, bringt immer was. Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren und bin gespannt, ob das so funktioniert ;)


    Zitat von Rampen

    Übrigens: das System funktioniert hervorragend, wenn ich einen neuen PC kaufen würde (insbesondere ein Notebook), würde ich dafür nicht meine Hand ins Feuer legen. Also halbseiden ist da nix...


    Klar - Notebooks sind immer etwas leistungsschwächer als Desktop PCs. Außerdem reicht es nie, einen PC zu kaufen und dann zu denken, dass damit alles gegessen ist. Bis ein PC anständig läuft und von etwaigen vorinstallierten Hindernissen befreit ist, vergeht einige Zeit. Wobei einige Konfigurationen schon hardwaremäßig scheitern: Bei Notebooks liegt das Problem z.Z. insbesondere an 2,5" 5400rpm Systemplatten, als einzige Datenträger im Rechner .... und die Festplatte ist immer der Flaschenhals im Rechner. ;)

    "Wunschziel: 8 Spuren aufzeichnen, während ein Stereobackingtrack abgespielt wird, und die 8 Spuren dabei mit EQ und evtl. Kompression als Monitormix ausgeben.


    Warum die 8 Spuren über den Rechner ausgeben? Das geht mit nem Hardware DSP z.B. in nem Interface plus Controlsoftware viel eleganter und v.a. völlig latenzfrei.


    Ich empfehl dir bei dem Rechner mit zwei Festplatten zu arbeiten. Eine fürs System mit der Auslagerungsdatei (bei 256MB RAM und XP wird die ne große Rolle spielen) und eine fürs Recording.


    Je mehr Spuren du schon im Projekt hast, desto schlechter wird das ganze laufen. Genau dafür braucht man nämlich physikalischen Arbeitsspeicher ...


    Umweltschutz hin- oder her, die Bestandteile eines Rechners werden auch wiederverwertet. Außerdem werden die Neuteile so oder so hergestellt, liegen irgendwo rum und gehen in ein paar Jahren auch wieder in den Stoffkreislauf über. IMHO hast du damit nichts gewonnen, als viel Arbeit und Zeit in einen halbseidenen Recording Rechner zu stecken, der am Ende vielleicht garnicht so funzt, wie er soll. Denn zügige Hardware ist bei dem aktuellen Leistungsniveau sehr günstig und frisst obendrein bei dutzendfacher Leistung wahrscheinlich weniger Energie als der Pentium III! So viel zum Thema Umweltschutz ;)

    Ich hab da halt ganz andere Erfahrungen, wie man sowas auch ohne Klick und ohne, dass einem einer da was speziell zeigt, lernt.


    Den Klick braucht man irgendwann viel mehr, als es in der Anfangsübungszeit der Fall ist. Nämlich dann, wenn eine Band nen Drummer braucht, der sein Tempo anstandslos halten kann oder man nen Song aufnimmt etc. ... In anderen Situationen benutzte ich bisher fast nie nen Klick. Warum auch, wenn ich das nötige Gefühl für Groove und Tightness auch schon ohne Klick erlernt hab?

    ... zumindest tut man sich wohl schwerer diese Sachen mit Klick erlernen zu wollen.


    Zitat von Wolle S.

    Ohne Klick zu üben führt jedenfalls auch nicht zu Groove und Tightness.


    Das wiederrum kann man in meinen Augen so garnicht stehen lassen ...


    Mit Klick zu üben führt m.E. schwieriger zu Groove und Tightness als ohne Klick. Und locker wird man dadurch ganz bestimmt nicht.


    Wenn man nämlich nicht tight spielen kann bzw. überhaupt kein Gefühl für Tightness hat, bringt einem der Klick, der primär (wenn nicht sogar ausschließlich) für das Halten eines konstanten Tempos da ist, auch nix mehr.

    üb mit klick und zwar immer, potential ist da, aber präsentationsfähig isses noch nicht


    Quark! Groove, Tightness, neue Ideen, Spaß am Spielen etc. kommt nicht von mit Klick üben ... mit Klick üben verfolgt v.a. folgende Ziele: Fähigkeit, im Bandkontext locker und sicher aufm Klick zu sein; Zähl- und Tempoübungen (um auch OHNE Klick ein Gefühl für ein konstantes Tempo zu kriegen!); Übungen mit komplizierteren Taktarten etc. ...


    Ergo ist es Bullshit Jemandem zu empfehlen immer mit Klick zu üben ...


    Ansonsten haut mich das Getrommle auch nicht vom Hocker, hab nach einer Minute wieder ausgemacht.

    hast du vielleicht die thomann no1 edition (komplett schwarz?) oder so? das war aber keine blackpanther...


    Nee, die hatte ich definitiv nicht. ;)


    Jürgen
    Ironie? ;)


    Vielleicht macht sich ja mal Jemand die Arbeit und vergleicht eine ähnliche echte BP mit der Thomann BP.


    Seit einiger Zeit ist die BP Auswahl bei Thomann auch eingeschränkter als "früher", warum auch immer.

    Wenn du das Set "richtig" mikrofonieren willst bräuchtest du bei der Tom Anzahl sowieso ein zweites Interface (alle gängigen haben nur 8 Mic Eingänge) oder ein günstiges Recording Mischpult. Allein dafür musst du schon 700€ mindestens berappen ...


    Ein Handyrecorder ist für deine Zwecke völlig ausreichend. Ein guter Sound wird erst dann wirklich wichtig, wenn man sich (v.a. als Band) präsentieren will ...

    Mag sein, dass das mit der Masse so nicht stimmt ..


    Trotzdem ist meine Erfahrung mit der günstigen Thomann BP eben nicht so pralle. Ich hatte den Vergleich zu echten BPs (zwar nicht all zu oft, aber immerhin) und zu einigen anderen Snares ... die Thomann BP hat mich am Ende überhaupt nicht mehr vom Hocker gerissen, gefiel mir einfach nicht mehr. Und sie machte tatsächlich keinen besonders hochwertigen Eindruck auf mich.


    Erklär mir doch einfach mal, wie man etwas völlig gleichwertiges für 1/4 des Preises als "No Name" (was es ja eigentlich wegen der Deklaration als "Black Panther garnicht ist) verticken kann - und das bei 'ner vergleichsweise günstigen Marke wie Mapex?


    Bewiesen ist in diesem Forum übrigens das wenigste. Vieles ist einfach Geschmackssache .. oder kann einfach nicht definitiv bewiesen werden, verschieden ausgelegt werden etc. pp. ...


    Statements anderer runterzuputzen hilft dem Threadstarter genauso wenig wie die Statements selber, die sich wenigstens auf eigene Erfahrungen beziehen.

    Ich glaub nicht, dass man ne Thomann Edition der Black Panther für 1/3 - 1/4 des Preises einer echten BP mit einer echten BP vergleichen kann - erst recht nicht, wenn es um Verarbeitung geht. bei Gussspannreifen scheint es auch Qualitätsunterschiede zu geben - die der BP waren jedenfalls besonders schwer. Und mehr Gesamtmasse trägt in den seltensten Fällen zu nem positiven Sound bei, schätz ich ...


    Die Saturn gefiel mir jedenfalls schon von der Haptik besser und wirkte insgesamt einfach "ehrlicher" und weniger aufgesetzt. Besser kann ich das jetzt grad nicht beschreiben :whistling:

    Zitat von m_tree

    Wobei im Vergleich der Thomann und MS Snares natürlich die Gussspannreifen Variante allein aus wirtschaftlicher Sicht ganz klar gewinnt ...


    ;)


    Die Black Panther war ein Zoll flacher als die Saturn Snare. 5,5 vs. 6,5" ...

    Stimmung ist ok. Noppenschaum in dem Ausmaß ist nicht ok. Ich hab auch etwas Noppenschaum reingeklebt, aber nur ein winziges Stück an der Schlagfellseite. Die komplette Innenfläche ausuzkleiden tötet den Sound ab .. schmeiß mal die 2/3 davon raus und hör es dir an.


    Der Höreindruck am Set ist immer anders als vor dem Set oder mitten im Raum. Ja, das Resofell hat nen sehr großen Einfluss auf den Gesamtsound. Allerdings ist der Sound auch stark vom Raum und den gegenseitigen Positionen darin abhängig.


    Mikrofonierst du die Bassdrum, gelten allerdings komplett andere Grundsätze. Je nach dem wo und wie genau das Mikro steht ist der Mikrofonsound mehr von der Schlagfell- oder Resostimmung abhängig und hat am Ende mit dem natürlichen Sound wenig zu tun ...


    Wenn du schon das coated Fell drauf hast und einen noch weicheren Sound willst, brauchst du die clear Variante garnicht erst zu testen. ;)

    Ich hatte auch mal so ne Special Black Panther Snare vom Thomann. Mit fetten Gussspannreifen (verdammt schwer, das Teil) - Neupreis ca. 150€, glaub ich. Nach nicht mal einem Jahr hab ich die in der Bucht für 110 oder 120€ vertickt und für 180 ne neue 14*6,5" Mapex Saturn Snare ersteigert. Die ist jetzt zwar im Snarebereich auch nix richtig dolles, aber schon was ernstzunehmend ordentliches. Und entsprechend besser klang sie auch als die Thomann Snare.


    Aus dem Grund würd ich mich auch auf dem Gebrauchtmarkt umschauen.


    Gussspannreifen sind nicht gleich besser. Das ist in erster Linie ne Soundfrage. Wobei im Vergleich der Thomann und MS Snares natürlich die Gussspannreifen Variante allein aus wirtschaftlicher Sicht ganz klar gewinnt ...


    Neue Befellung ist beidseitig immer zu empfehlen. Ein hochwertiger Teppich kann auch nicht schaden.


    Aus einer tieferen Snare kannst du mehr rausholen als aus einer flacheren. 6,5" sind daher vielleicht garnicht so schlecht und ein guter Kompromiss.

    5. eine externe USB Festplatte würde weniger Sinn machen. Er meinste wenn, dann FW oder Thunderbolt. Er meinte aber auch, dass eine 5400er auch reichen würde.


    Wenn dann eine USB 3.0 Platte. Firewire ist nur geringfügig schneller als USB 2.0 und Thunderbolt hat keine Sau.


    Achte einfach drauf, dass das Teil USB 3.0 an Board hat. Bei nem Notebook hast du nämlich absolut garkeine Chance USB 3.0 nachzurüsten. Nur mit USB 3.0 und e-SATA kann man Festplatten z.Z. ausreizen, alles andere bremst aus - auch Firewire.


    Als Datenplatte reicht ne 5400er generell. Als Systemplatte wär das aber n bisschen mager.


    Mir unverständlich ist, warum die Garantie nicht flöten geht, wenn du den Speicher austauschst, bei der SSD aber schon. Falls das darauf abzielt, dass du den Speicher nur aufstockst, also freie Slots auffüllst, so gibts da nen Knackpunkt: Da muss der exakt baugleiche Speicher dazu, sonst läuft die Sache nicht. Nicht, wenn Dual Channel genutzt wird - und das sollte es.


    Da ist es sicherer, die 8GB komplett neu zu kaufen. Kriegt man z.Z. ja quasi hinterher geschmissen: http://gh.de/?cat=ramsoddr3&xf=253_8192&sort=p


    Wobei 1 Jahr Garantie so oder so etwas mager klingt. :whistling:


    ... nur ein paar Gedanken meinerseits ;)

    Die coated Variante dürfte, auch vom Attack abgesehen, etwas wärmer und gedämpfter klingen, aber nur minimal.


    Den Attack könnte man aber auch mit nem Falam Slam kontrollieren und so bei beiden angleichen. Ist aber Geschmacksache - ich mag Kickpads z.B. nicht.


    Dass die clear Version beim Anschlag etwas nach Plastik klingt bzw. einfach durch den präzisen Attack gut durchzuhören ist, kann ich bestätigen.


    Ist letztlich ne reine Stil- und Geschmacksfrage. Spielst du Metal, liegt die clear Variante näher, spielst du Jazz, die coated Variante. Aber das sind allgemeine Tendenzen - am Ende ist alles ne Frage deines persönlichen Geschmacks.


    Wenn du es genau wissen willst, musst du die 45 Öcken ausgeben. Da führt kein Weg dran vorbei. ;)

    Bei i5 / i7 muss man zusätzlich zwischen Desktop und Mobile Segment unterscheiden.


    Im Desktop Bereich sind i5 / i7 beides Quad Cores, der I7 hat nur 2MB mehr L3 Cache und HyperThreading sowie geringfügig höhere Taktraten. Turbo haben beide ...


    Im mobile Bereich siehts da anders aus: Den i5 gibts nur als Dual Core (dafür mit Turbo und HyperThreading), den i7 auch als Quad Core. Die Dual Core Variante des i7s hat 2MB mehr Cache als der i5, ansonsten aber nicht viel mehr zu bieten.


    Willst du also nen nativen Quad Core (max. 8 Threads gleichzeitig mit HT), musst du nen i7 nehmen. ;)


    Ein Dual Core i5 wird für deine o.g. Zwecke aber völlig ausreichen .. da gibts viele andere Kleinigkeiten, die Probleme machen können. Aber kein i5.


    Spar das Geld fürn i7 lieber, tausch die interne HDD durch ne SSD und pack die HDD in ein USB 3.0 Gehäuse. Damit bist du auch wesentlich schneller als mit ner 7200er Platte unterwegs, allein wegen dem parallelen Arbeiten. Fürs System reichen 120 oder 60GB (SSD) ja dicke ... der Rest wandert auf die externe Platte.


    Kann mich ansonsten zwaengo anschließend und noch anmerken: Die Festplatte ist meistens der Flaschenhals. Nimmst du auf die interne Platte auf, auf der auch das System liegt, musst du zusehen, dass das System während der Aufnahme keinen Grund hat großartig auf die Platte zuzugreifen. Dazu gehört in erster Linie, dass genügend physikalischer Arbeitsspeicher frei ist und dass halt ansonsten nix läuft, was den Rechner beschäftigt.


    Im besten Fall direkt auf ne externe Platte aufnehmen oder - noch besser - auf ne zweite interne Platte, die nix mit dem System zu tun hat.

    Ich würde es an die Trommel stecken, an der es am besten klingt und es im musikalischen Kontext Sinn macht...


    :?:


    Evtl. melde ich mich bei dir zwecks Mischen in den nächsten 2-3 Wochen. ;)


    Hab mir schon ein paar (schriftliche) Tutorials bzgl. Schlagzeug Mikrofonierung reingezogen. Die Basics sind mir also geläufig, ist nur die Frage, ob das auch zu nem runden Gesamtbild reicht - man sollte ja z.B. die OHs mit allen anderen Mikros zusammen probehören und demnach ausrichten, nachdem alle anderen einzeln perfekt ausgerichtet wurden.

    OK, dann wars uzm Glück doch zu was gut, dass ich den gekauft hab.


    Die Spuren misch ich nicht ab. Wir wissen noch nicht definitiv, wer uns abmischt, haben aber verschiedene Leute an der Hand ...


    Wenn du Bock hast könntest du evtl. Samstag Nachmittag zum Mikros Einstellen in Fürth Bislohe vorbeischauen ... Mittelfranken ist ja nicht groß. ^^