Beiträge von m_tree

    Was ist denn das für ein Beater auf der Iron Cobra?


    Ich bin auch weitestgehend Autodidakt. Als Autodidakt braucht man ein gesundes Gefühl dafür zu wissen, was einen weiter bringt und wozu man fähig ist - und ein gutes Gehör bzw. Musikverständnis (womit nicht unbedingt Noten und Theorie gemeint sind). Auch als Autodidakt bleibt einem nix anderes übrig als klein anzufangen.


    Das hast du zwar noch nicht verstanden, aber dahinter wirst du auch irgendwann kommen. Zumindest, wenn dir das Drummen am Herzen liegt und es dir wirklich Spaß macht.


    M.M.n. wolltest du, nach dem du ein paar Videos zu Fußtechniken mit entsprechenden Kamera Perspektiven gesehen hast, auch mal so ein "cooles" Video ins Internet stellen und das damit rechtfertigen, dass es dir ja nur helfen soll. Das merkt man allein daran, dass du mit dem rechten Fuß extrem viel (viel zu viel!) machst, verglichen mit dem was oben und am linken Fuß abgeht.

    Wichtig ist, dass das Reso ordentlich hoch gestimmt wird.


    Das wage ich zu bezweifeln.


    Zitat von Hilite freak

    Die besten Ergebnisse habe ich auf verschiedenen Bassdrums mit einem dünnen, ungedämpften und geschlossenen (ohne Loch) Resofell erzielt.


    Logisch - ein solches Fell "resoniert" am besten. Aber man dämpft ja (Fell bzw. Kesselinneres) nicht umsonst ... zu viel Resonanz erschwert die Soundkontrolle und ist ggf. einfach zu laut oder mit zu vielen Störgeräuschen (Sustain ..) behaftet. Aber das kommt immer ganz drauf an was man will, was für nen Kessel und was für ne Umgebung man hat ...


    Hier mit all zu pauschalen Regeln zu kommen halte ich für völlig unangebracht - einfach auch aus dem Grund, weil es nicht unbedingt "besser" oder "schlechter" gibt. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.


    Ich spiele besagtes Aquarian Bass Set seit einiger Zeit. Zunächst auch auf einer 22*18 Superstar, jetzt auf einer gleich großen Pro-M BD. Mit einem sehr kleinen Stück Noppenschaum, was mit doppelseitigem Klebeband mit Schlagfellkontakt auf der Kesselunterseite klebt, bekam ich da bisher schon nen relativ fetten Sound. Das Schlagfell hab ich immer relativ locker, eigentlich nur leicht über die "beim Drücken ohne Falten" Schwelle. Das Reso immer ein Stück höher, aber nicht viel. Mit nem höher gestimmten Reso wird der Sound mehr perkussiv, weniger fett, weniger resonant .. alles Geschmackssache.


    Mittlerweile missfällt mir der Sound aber. Irgendwie fehlt etwas Leben .. hatte die Superstar BD damit auch einige Zeit komplett leer - aber auch da war der Sound schon sehr stark in eine Richtung eingeengt und wie gesagt irgendwie a weng tot.


    Für den Preis ist der Fellsatz schon echt in Ordnung, die Qualität stimmt auch. Man kriegt damit recht einfach nen gängigen Bassdrum Sound. Aber für das gewisse Etwas reicht es dann irgendwie doch nicht.


    Werde demnächst mal ein Powerstroke 3 testen, evtl. auch ein anderes Reso.

    das alu-gehäuse der lacie´s ist wesentlich robuster (zumindest optisch, fallengelassen hab ich die noch nicht absichtlich) und man kann einfach überall ne platte anstöpseln, e-sata hat nicht unbedingt jeder.


    Mein verlinktes Beispielgehäuse ist auch aus Alu. Außerdem wirst du kein HDD Case finden, das neben e-SATA kein USB 2.0 hat. Insofern hast du mit deiner LaCie da überhaupt keinen Vorteil. Im Gegenteil: Bei Einzelkauf kann man zwischen hunderten Cases genau das auswählen, was man braucht.


    Firewire bringt gegenüber USB 2.0 wie gesagt nur Vorteile, wenn beiderseitig 800er supportet wird - was aber meist nicht der Fall ist. 400er Firewire schafft theoretisch auch nur 50MB/s, praktisch also kaum mehr als USB 2.0. S-ATA bringts theoretisch schon auf 150MB/s und S-ATA II auf 300. USB 3.0 ist dann noch ein Stück schneller, glaub ich.


    D.h. egal ob USB 2.0 oder Firewire 400 - aktuelle Platten werden da IMMER ausgebremst. Meistens kommt dann nur die Hälfte der möglichen Übertragungsrate oder noch weniger (z.B. 40 statt 80MB/s oder im Extremfall 25 statt 100 usw.) bei rum.

    Wie "schnell" der Rechner ist wirkt sich (sieht man vom Interface ab) seit einigen Jahren ganz sicher nicht mehr auf ne externe Festplatte aus. Grundsätzlich sind Festplatten immer der Flaschenhals.


    Bei USB 2.0 und Firewire bringt dir eine schnelle externe Platte garnix. Davon merkst du nur per USB 3.0 oder e-SATA was. Auch wenn das Case 800er Firewire unterstützt, bringt dir das nix - ganz einfach weil die meisten Boards nur 400er unterstützen.


    Hier muss man allerdings grundsätzlich von Reaktionszeit und Übertragungsrate unterscheiden. Die Reaktionszeit leidet unter einem langsameren Interface viel weniger als die Übertragungsrate. In der Praxis sind mit USB 2.0 20-30 MB/s drin. Aber selbst 5400er Platten (laufen mit 5400rpm statt wie lange Zeit üblich 7200) bringen aufgrund der heutzutage sehr hohen Datendichte auf den Plattern schon teilweise Übertragungsraten um die 100MB/s und mehr zu Stande. Wobei die Reaktionszeit dann wegen der niedrigeren Umdrehungsgeschw. nur bei ~20ms liegt (zum Vergleich liegt diese bei 7200ern bei um 12-15ms und bei Solid State Drives bei ca. 0,1ms).


    Ich würde mir auf jeden Fall ne 5400er kaufen. Die läuft auf jeden Fall leise - und damit auch stromsparender, kühler und verschleißärmer. Auf die Reaktionszeit kommts bei größeren Datenpaketen nicht so an - ganz im Gegensatz z.B. zum Systemlaufwerk mit dem Betriebssystem, wo mit sehr vielen kleinen Dateien gehandelt wird.


    Ich empfehl dir die HDD und das Gehäuse separat zu kaufen. Der Zusammenbau ist gar kein Act und du hast dafür genau das was du willst zu 'nem vernünftigen Preis. Wenn dein Rechner keine e-SATA und kein USB 3.0 Schnittstelle hat, solltest du dir eine von beiden jedenfalls einbauen. e-SATA ist hier nachwievor die günstigere Lösung, weil man im Prinzip nur nen SATA Anschluss vom Board verlängern muss. Damit man ein e-SATA Laufwerk allerdings wie ein Plug/Play Gerät (d.h. während des Windows Betriebs Ein/Ausschalten) handeln können will, muss das SATA Interface per AHCI konfiguriert sein. Ist das nicht der Fall, kann man das bei Vista und Win7 relativ einfach ändern .. bei XP funktioniert das nur mit ein paar Tricks. Hab ich aber schon gemacht und ist auch kein Ding.


    Für USB 3.0 brauchst du dann halt ne Erweiterungskarte, auf der das Interface sitzt.


    Ne entsprechende Kombi wäre z.B:


    http://gh.de/a486924.html


    http://gh.de/a217797.html


    Damit hättest du für ca. 100 Ocken 2TB mit e-SATA ... und das sehr leise und ausreichend schnell. Dagegen sieht eine Lacie mehr als alt aus ;)


    Ich betreibe die 1,5TB Variante der Caviar Green mit Advanced Format auch in nem externen e-SATA Case. Das ist wirklich nicht übel - schalte ich die während des Windows Betriebs ein erscheint einfach im Explorer die Partition auf der HDD, ohne dass irgendwelche Autoplay Fenster aufgehen oder man das Teil mit Hardware sicher entfernen trennen muss ... das geht wirklich prima. ;)

    Rimshots sind nicht out. Nur werden sie nicht (mehr?) breitgefächert, sondern eher Genre Spezifisch eingesetzt. Wer härter spielt, spielt wohl auch mehr Rimshots als in softeren Gangarten. Allerdings lässt sich sowas in Studio Aufnahmen und auch teilweise live nicht mehr exakt raushören, schon garnicht wenn man weder den Drummer noch seine Snare genau sieht.


    Wichtig ist imho nur, das ganze bewusst zu machen. Also Rimshots genauso bewusst einzusetzen wie Ghostnotes oder Rimclics. Bei mir funktioniert das mittlerweile auch ganz passabel. In meinen beiden Bands, die stilmäßig recht differenziert veranlagt sind, kommen Rimshots bei der härteren häufiger als bei der anderen ("softeren") zum Einsatz. ;)

    Wenn du deine Ferse immer auf dem Pedal lässt, glaub ich dir das gerne. ;)


    Stichwort: Statik, Stabilität.


    Und darüber hinaus ists bei häufigem Auf/Abbau jedes mal ne Fummelei, nimmt Platz weg und ist halt einfach n Provisorium.


    Wenn man nix anderes hat, ists ja ok. Aber bei Neukauf?

    Wenn du dir die Hardware einzeln kaufst würd ich mich nicht auf die 400er versteifen. Gerade was Fuß- und HH maschine angeht. Außerdem sehe ich dann auch keinen Grund, eine dreibeinige HH Maschine zu kaufen, wenn eh klar ist, dass du dir nen Doppelhuf besorgst. Klar kann man die Beine drehen, aber das ist mehr provisorisch als alles andere. Mit zwei Beinen bist du da echt besser dran.

    Ich weiß, welches Paket dabei ist: http://www.thomann.de/de/sonor_hs405hardware_set.htm


    Und meiner Meinung nach kaufst du dir mit der Hi-Hat Maschine, der Fußmaschine und wahrsch. auch dem Snareständer nix hochwertiges. Ich hatte schon eine Aktion hinter mir, in der ich ein komplettes Hardware Paket der ähnlichen Kategorie in der Bucht verscherbelte - ohne es einmal benutzt zu haben.


    D.h., wenn du es "richtig" machen willst, bleibst du erstmal bei deiner jetzigen Hardware und kaufst dir dann halt meinetwegen gebraucht noch was ordentliches dazu. Vielleicht solls ja auch irgendwann mal ein Doppelhuf sein, da bringt dir die Fußmaschine als auch der HH Ständer aus dem HW Paket nämlich garnix mehr. Oder wenns ne tiefere Snare sein soll, für die der Snareständer aus dem HW Paket einfach zu hoch ist ...


    Ich spreche aus Erfahrung ;)


    Und es gibt Saturn & Orion - gerade gebraucht - auch in anderen Größen. Zur Not halt bestellen. Und es waren ja nur Beispiele - es gibt in dem Preisrahmen viele andere amtliche Shellsets, bei Gebrauchtkauf sowieso.

    Meint Komplettpaket auch inkl. Hardware? Selbst wenn ja, solltest du dir überlegen, ob du die mitgelieferte 08/15 HW wirklich brauchst. Für 1500 kriegst du hochwertigere Shellsets. Und da du im High-End Bereich eh nur mit Shellsets bedient wirst, tust du dich auch leichter im Gebrauchtkauf eines Shellsets (welches dann halt nen viel höheren Neuwert als die 1500 hat).


    Mein Tip: Schau dir mal Mapex Saturn oder Orion an - da kriegst du sehr viel fürs Geld. Für 1400 kriegst du nen neuen Saturn Kesselsatz, nen Orion Kesselsatz gäbs aus zweiter Hand sicher auch für 1500 zu aufzutreiben.

    Das "Wie?" sollte kein Missverständnis, sondern eher eine rhetorische Frage ausdrücken ;)


    Zitat von mir

    Bei viel und schneller Beckenarbeit können zwei Crashes schonmal zu wenig werden. Hat man trotzdem nur zwei, ist man aber nach meiner Erfahrung mit kleineren Becken besser bedient, weil die einfach schneller ausschwingen und "ausschaukeln" - und demnach schneller wieder anschlagbereit als größere sind. Womit du am Ende natürlich auch viel billiger kommst als mit 3 größeren ...


    Größere Becken schwingen langsamer aus. Außerdem kann man in größere Becken auch viel mehr Energie umsetzen (stärkerer Anschlag) als in kleine. Beides Faktoren, die ein längeres Auschwingen zur Folge haben.


    Der maximale "Schaukelwinkel" der Becken hängt übrigens just von dem Verhältnis der Durchmesser von Beckenloch und Aufhängung ab. Ist dieses gleich, ist auch der maximale Schaukelwinkel der Becken gleich - egal ob 8" Splash oder 20" Crash. Natürlich ist es bei größeren Becken viel schwieriger, sie in entsprechendes Schaukeln zu bringen - aber wie gesagt steckt man in diese auch viel mehr Energie und sie schaukeln viel länger aus.


    Daher setzte ich ja auch das "Wie?" unter The Rolls Zitat. Er antwortete auf meine These mit etwas, das genau das Gegenteil behauptet. ;)

    Irgendwie zu viel Klugscheiße hier :D


    Wie auch immer - die Dämpfung der Kopfhörer hat schon indirekt mit dem Lautstärkeempfinden des Signals zu tun. Bei weniger Dämpfung (gerade beim Schlagzeug) muss man zwangsläufig lauter aufdrehen, um ein ausgeglichenens "Klangbild" zu haben. Bei stärkerer Dämpfung muss dann auch weniger aufgedreht werden.


    Daher ist die These schon richtig, dass irgendwas nicht stimmen kann, wenn er mit den (imho rel. stark) gedämpften Vic Firth Teilen so arg aufdrehen muss.


    Wobei man eben bei dem Ausgabepegel der Soundkarte auch nix pauschalisieren kann. Da gibts überall teilweise starke Unterschiede, hab ich kürzlich erst wieder festgestellt.

    Auf Soundkarten sitzen keine Kopfhörerverstärker in dem Sinne, sondern ein DAC (Digital to Analog Converter - von dem im übrigen maßgeblich die Soundqualität abhängt). Danach wird das Signal natürlich nochmal verstärkt, aber das ist marginal (und beim Line-Out eben gerade so für nen Kopfhörer ausreichend).


    Den Pegel auf Softwareebene über Normalniveau zu schrauben verhunzt das Signal und alles, was dieses bearbeitet oder empfängt. Schrieb ich ja bereits ...

    Man darf dabei nicht vergessen: Je größer die Lautsprecher, desto geringer der "Wirkungsgrad".


    D.h. größere Lautsprecher klingen zumindest bei gleichem Eingabepegel leiser als kleinere.


    Folglich braucht man In-Ears, die zudem noch direkt auf dem Gehörgang sitzen, nicht annähernd so "laut" machen wie normale Kopfhörer.

    Check doch erstmal deine Lautstärkekonfiguration allgemein: Wenn die globale Lautstärke und das Wave nicht auf voller Pulle stehen, solltest du das gleich ändern.


    Und es gibt halt Grenzen. Deine Soundkarte kann halt nur nen bestimmten Pegel ausgeben - das hat schon alles seinen Sinn und Zweck.


    Aber trotzdem wundert mich das etwas. Ich nutze diesen Kopfhörer und betreibe den an nem mp3 Player. Nem kleinen Sandisk Sansa Clip, mit nem winzigen Lithium-Ionen Akku, der über USB geladen wird und 15 Stunden Dauerwiedergabe durchhält. Und da reicht die Lautstärke auch dicke ...


    Wenn alles nix hilft, schließ deine Soundkarte an irgendnen Verstärker mit Kopfhörerausgang an. Vor nem Kopfhörerausgang sitzt i.d.R. auch immer ein separater Kopfhörerverstärker ;)

    Kopfhörerverstärker kaufen?


    Du tust sowohl deinem Sound als auch deiner Soundkarte keinen Gefallen, wenn du softwareseitig so aufdrehst.


    Ansonsten solltest du dir dringend abgedämpfte Kopfhörer zum Üben kaufen - sonst machst du dir deine Ohren kaputt.

    Du musst dir auf jeden Fall darüber im Klaren sein, wieviel du ausgeben willst bzw. kannst - auch bei Neukauf.


    Wenn dein Budget für den High-End Bereich reicht, wirst du soundtechnisch eigentlich bei jedem Set auf deine Kosten kommen. Das ist am Ende, mal von ein paar Ausreißern (rein konstruktionsbedingt) abgesehen, reine Stimmungs- und Fellsache. Ansonsten hängts dann nur noch vom Finish, Marke, Größen und Sachen wie die-cast / flanged Hoops u.ä. ab. Das Holz spielt entgegen vieler Meinungen kaum eine Rolle (zumindest was den Sound angeht - dass Ahorn oder Buche höherwertiger als Pappel ist, ist klar).