Beiträge von m_tree

    Hab die Supergrip Clutch (und bei Thomann auch bewertet). Wie ich dort schon schrieb, ist das Teil absolut top. Allerdings würde ich die Gummis dringend durch Filze tauschen - damit wäre u.a. wohl auch das Soundproblem gelöst, welches in einer Bewertung dort angeprangert wurde.


    EDIT
    Du schriebst ja von einem Problem mit der unteren Mutter. Bei den teureren Clutches (eben z.B. bei der sgc) kann man diese Mutter nochmal fixieren, sodass sich da nix mehr lösen kann. Bei der Gewa Clutch allerdings sieht diese Mutter nicht besonders hochwertig (aus Kunststoff?) aus. Und eine Drop Clutch bringt dir eigtl nur was, wenn du ne doppelte Fußmaschine hast und für bestimmte Sachen halt unbedingt ne Drop Funktion brauchst.

    Viele Leute und v.a. Nichtmusiker können sich immer noch am ehesten in die Rolle der Harmoniker reinversetzen, die sich über Melodien und Klangfarben etc. pp. ausdrücken und damit die Musik maßgeblich prägen. Hingegen "verstehen" sie den Job des Drummers meist wenig bis garnicht .. gerade deswegen bekommt man aber von sehr vielen Leuten und (um eine vorangegangene Aussage zu bestätigen), auch vermehrt von der weiblichen Sorte, gehörigen Respekt gezollt, wenn sie hören, dass (und v.a. wie) man Schlagzeug spielt. Der reine Rhythmus ist halt imho ne sehr abstrakte Art sich auszudrücken, welche auf viele Leute fremdartig, aber (vielleicht auch deswegen) sehr faszinierend wirkt. Möglicherweise bekommt der ein oder andere "Jammerlappen" hier einfach zu wenig Feedback von seinem Publikum ...


    Unfair finde ich daran garnix, immerhin haben wir uns unseren Job ausgesucht und stehen zu unseren rhythmischen Skills. Und man kommt ja auch zu dem Schluss, dass z.B. Frontmänner generell eher aus einem anderen Holz geschnitzt sind als Drummer - so drückt sich eben jeder auf seine Art aus.


    Unfair finde ich dagegen, bereits im Threadtitel die restlichen Musiker über einen Kamm zu scheren und von den Drummern abzugrenzen.

    Das Ride ist ziemlich sicher ein etwas betagterer Avede. Hab ein älteres Avedis Ping Ride in genau dem selben Stil. Dafür gibts schätzungsweise gute 120 Flocken.


    Mit ebay kannst du auf keinen Fall was falsch machen, wenn du dich nicht zu dumm anstellst. Auf keinen Fall über Sofort-kaufen verkaufen, sondern als Auktion mit 1€ Startpreis. Dann geht das Zeug weg wie warme Semmeln. ;)

    Wenn sie ähnlich klingen soll, müssen die Becken auf jeden Fall gleich groß und in gleicher Stärke wie die Z-Customs sein .. das selbe Material solltes wohl auch sein.


    Allzu viel bleibt dann nicht mehr übrig, da die Z-Customs schon verdammt dick sind. Geh doch einfach mal auf die Herstellerseiten und schau dich nach dicken Hi-Hat Becken um .. oder geh gleich in den Laden und hör dich durch.

    Ich weiß nicht wie das bei dir ist .. die Porcaro Sachen kann ich noch ganz gut mit kloppen (Africa, Rosanna, Hold The Line, ..), aber Simon Phillips hat oftmals so viele kleine Rafinessen und Fills dabei, von den genialen Grooves mal ganz abgesehen .. das ist ne Klasse für sich. Da helfen auch keine Noten, sondern einfach nur ein gutes Gehör und extrem viel Üben ... meine Meinung.

    Ich würd mir an deiner Stelle mal ein Mapex Orion (gibts auch mit schwarzer Chrom Hardware :thumbup: ) anhören / ansehen. Da kriegste für 2 Riesen bereits ein 4-teiliges Set der absoluten Oberklasse.


    Ein paar Gründe, warum Mapex Sets sehr sehr fett klingen (können - richtige Stimmung vorausgesetzt): Spannböckchen mit jeweils nur einer Schraube, Tomhalterungen, BD Beine etc. pp. komplett ohne zusätzliche Schrauben, BD Rosette abnehmbar ohne "Rückstände" (Schraubenlöcher ..) .. durch die flanged Hoops auf den Toms und die leichten Spannböckchen mit nur einer Schraube sind die Toms relativ leicht und haben nen extrem großen "Holzanteil" im Gesamtgewicht. Meist sehr dünne, extrem resonante Kessel ....


    Wollte nur mal drauf aufmerksam machen, dass es noch was anderes als Pearl, Sonor, Tama oder DW gibt ... ;)

    Was ist denn mit grafischen Anwendungen gemeint? 3D Spiele oder Grafikbearbeitung, BrowserGames etc.?


    Everest liest die Temperaturen meistens etwas schräg aus (v.a. bei neueren Intel CPUs). Problematisch ist aber vor allem, dass die Grafikkarte im idle (nicht belastet) ist, wenn du die Temperatur ausliest. Falls du ne ATi Karte hast, einfahc mal ati-tool besorgen und das 3d Fenster nebenbei offen lassen ...


    55-60°C sind für die CPU im idle auch nicht so besonders. U.U. kann die Temperatur bei Volllast locker auch über 70 oder 80°C gehen .. und in dem Bereich ist meistens die sog. Shut-Down Temperature im BIOS gefixt, was den Rechner "gezielt" abstürzen lässt, um Schäden an der CPU zu vermeiden.


    Wenn es allerdings schon durchgeschmort riecht und das mehrmals auftrat, wird kaum die CPU oder andere wichtige Chips betroffen sein - dann wäre der Rechner nämlich tot.

    Als ich ne Zeit lang sehr wenig Geld hatte hab ich mir bei ebay auch zwei leicht kaputte Crashes geschossen .. ohne viel drum rum zu reden: Sobald du die Becken weiter (spielender Weise) bearbeitest, können die auch meistens noch so gut geflickt sein .. früher oder später sind sie definitiv so kaputt, dass nix mehr klingt und auch nix mehr zu retten ist.


    Wenn du wirklich wenig Geld hast würde ich nach Sabian XS20 pder Paiste Alpha u.ä. bei eBay Ausschau halten. Wenn du etwas mehr Zeit und Geduld hast kriegt man auch öfters richtig gute Deals mit top Becken. Hab letztens ein absolut neuwertiges 18er A-Custom für 160 Ocken ersteigert. Und wenns schnell gehen soll tuns auch die Zultans von http://www.musik-service.de .. die Ajas sind so günstig, dass man da für den Anfang echt nicht viel falsch machen kann.


    Ansonsten kann ich dir nur dringend davon abraten in kaputte Becken zu investieren, auch wenns auf den ersten Blick nicht viel erscheint - grad wenn du dann noch Kohle in die Flickerei steckst. Aber für drei leicht gerissene Crashes kriegst du schon ein neuwertiges und halbwegs klingendes, das du um ein vielfaches länger und mit mehr Spaß und "Sicherheit" spielen kannst.

    Wenn der Teppich nicht zu weich ist (also ordentlich Grip bietet) und die Dornen richtig ausgefahren sind, sollte das eigentlich gehen. Wichtig ist noch, dass der BD Kessel nicht auf dem Boden aufliegt. Am besten an der Reso Seite leicht erhöht - auch mit Fußmaschine. Dann sollte da nix mehr rutschen, auch wenn die BD entkoppelt (ohne Toms) ist.


    Idealerweise sollte dein Hocker - im besten Fall noch die Hi-Hat oder gleich das ganze Set - auf dem gleichen Teppich stehen. Damit hast du dann mit o.g. eigentlich die absolute Gewissheit, dass da überall in jeder Situation nix rutscht.

    Ob nun Grundwehrdienst oder Zivildienst sinnvoller für die Gesellschaft ist steht hier doch außer Frage.


    Fakt ist, dass man beim Bund mehr oder weniger (je nach dem welche Ausbildung und weitere Verwendung man kriegt) schon etwas lernt, einfach mal was anderes kennen lernt (neue Gegenden, viele neue Leute, Militär ..) und des öfteren auch Spaß hat. Gerade in der Grundausbildung lernt man außerdem schwierige Situationen kameradschaftlich zu meistern und dem Druck von außen zusamnen stand zu halten. Das war imho schon ne Erfahrung wert. So gut wie jeder, den ich jetzt als Mannschafter kenne sagte mir, dass die AGA (Allgemeine Grund Ausbildung) Zeit die schönste Zeit war.


    Nun, um das ganze mal grob zu beschreiben: Grundwehrdienst sind 9 Monate. Das ganze läuft immer Quartalsweise ab - sowohl die Einstellung als auch die Ausscheidung, genauso wie die Ausbildung und die beiden Beförderungen. Die ersten drei Monate sind Grundausbildung als Rekrut, das zweite und dritte Quartal dann "normaler Dienst" als Gefreiter bzw. Obergefreiter. Während der Grundausbildung hat man als Rekrut rein garnichts zu sagen - man wird halt gedrillt, um sich ins Militär einzugliedern und das Zeug zum Soldaten zu erlernen. Vorgeschriebenermaßen sind die ersten beiden Monate immer gleich, der letzte dann spezifisch (z.B. Sanitäter, Jäger, Funker etc.) - allerdings bekommen die Jäger z.B. generell viel härtere Ausbildungen als die Sanitäter. Was du danach machst kannst du meistens noch weniger beeinflussen - oftmals macht man als G oder OG im Gwdl aber nicht mehr besonders viel oder sinnvolles.


    Ich bin z.B. Sanitäter und derzeit Gefreiter. Bin in der Sanstaffel in Donauwörth quasi ein Akten DJ, der die Akten für den Arzt pimpt und diverse Termine ausmacht und Leute "abfertigt". Im Prinzip ne ganz normale Arbeit, "Zivildienst in Uniform" - wir als Sanis sind vom restlichen Batallion entkoppelt. Wir müssen weder regelmäßig antreten, Schießübungen, Leistungsmärsche machen oder unsere Kompanien reinigen, dafür müssen wir allerdings immer für evtl. Notfälle bereitstehen und diverse Drecksarbeiten machen. Vorletzte Woche ist bei uns z.B. ein Virus ausgebrochen - wir durften zwei Tage hardcore Klos desinfizieren und uns um die Infizierten kümmern, während das restliche Batallion daheim pimmeln konnte.


    Als GWDLer wirst du zu 99% niemals einen richtigen Ernstfall erleben. Du bist im Prinzip Reservist und stehst glaube 10 Jahre (oder ähnlich) nach deinem Wehrdienst zu Verfügung, falls das deutsche Vaterland mal angegriffen wird. Du kannst lediglich zur Vaterlandsverteidigung innerhalb selbigem eingesetzt werden. Aber bei den derzeitigen "Zuständen" werden wohl niemals mangelhaft ausgebildete Soldaten in großer Menge benötigt. Da gehts eher um die Spezialeinheiten und wirklich richtig ausgebildeten Soldaten. Als GWDLer wirst du nie ins Ausland gehen müssen, das kannst du als FWDLer machen und musst u.U. als SAZ - als Berufssoldat auf jeden Fall. Aber selbst als Manschafter bekommt man für einen solchen Einsatz nochmal ne Ausbildung über mindestens 3 Monate, ohne die man quasi aufgeschmissen wäre.


    So gesehen ist ein Grundwehrdienst wirklich mehr oder weniger für die Katz, bei Verpflichtungen sieht das meistens etwas anders aus.


    Viel Kohle kriegst du als GWDLer nicht. Der reine Wehrsold pendelt sich als Rekrut so bei 290€ ein. Dazu gibts einen Mobilitätszuschlag (je nach dem wie weit du zur Kaserne anreisen musst) und Verpflegungsgeld fürs Wochenende, Weihnachtsgeld bekamen wir sogar auch. Im Schnitt kannst du insgesamt so mit 350-500€ rechnen, je nach Dienstgrad und Entfernung von Eigenheim-Kaserne. Ich ärgere mich da im Moment auch etwas - ich will mich eigentlich nicht verpflichten lassen. Aber es gibt verdammt viele Leute, die noch bei den Eltern wohnen und FWDL oder SAZ machen und mehrere Jahre 1200€ aufwärts pro Monat ums Maul geschmiert bekommen. Die andere Frage ist, was man außer Kohle sonst noch davon hat ...


    Im übrigen: 6 Monate Grundwehrdienst ist der reinste Dreck. 3 Monate dauert allein die Grundausbildung - für deine weitere Tätigkeit musst du aber auch eingearbeitet werden (spreche aus Erfahrung), sodass dann quasi maximal 1-2 Monate bleiben, in denen du dem Bund wirklich nen Dienst erweisen kannst.


    Wenn man wirklich will kann man sich ausmustern lassen - das ist kein größeres Problem. Die heutigen GWDLer machen ihren Dienst auch mehr oder weniger freiwillig - die wenigsten sind zu blöd sich ausmustern zu lassen, obwohl sie es wirklich wollen. Die Frage ist halt nur, ob dir Zivildienst mehr bringt oder dir mehr Spaß macht als der Wehrdienst.

    Zitat von AsterX

    In fast einem Jahr Psychiatrie hab ich nen guten Durchschnitt an Leuten gesehen und kann sagen: Alkohol ist weit gefährlicher als Kiffen. Alkohol ist verführerischer und kommt teilweise schleichend, Grass kommt nicht schleichend. Oder zumindest selten.


    Ich kenne einige Leute, die sich mit Kiffen kaputt gemacht haben. Körperlich ist das - abgesehen von den Schäden des Rauchens (Lunge) - natürlich nix im Vergleich zum Alkohol, aber psychisch kann das unter Umständen auch böse enden. Regelmäßiger, alleiniger Konsum - im schlimmsten Fall in Krisenzeiten bedeutet eigentlich immer das Aus. Das kommt zumindest weitaus schneller als beim Alkohol.


    Leute, die viel kiffen, sind weitaus weniger gesellschaftsfähig, als welche, die viel trinken. Erst recht wenn man es direkt miteinander vergleicht (z.B. eben genauso wie jeden zweiten Abend 4 Bier alleine zu trinken oder eben jeden zweiten Abend einen zu rauchen). So zumindest meine Erfahrung.


    Um körperlich richtig alkoholabhängig zu werden (und die Symptome wie Zittern etc. bei Entzug einsetzen) dauert es echt verdammt lang. Alkohol ist die Gesellschaftsdroge und es ist einfach ein Genussmittel, zumindest wenns um Bier, Wein oder ähnliches geht - bei Wodka-Bull etc. hörts dann irgendwie auf (das ist reine Zwecksache). So gesehen sind viele Menschen irgendwie alkoholabhängig, da wenige auf ihren Alkohol im Blut am Wochenende verzichten wollen, wenn man unter Leuten bzw. auf Parties, Konzerten etc. ist und alle anderen ja sowieso trinken.


    Was das Proben angeht: Klar ist es geil mal im Proberaum zusammen was zu rauchen und dann nur noch abzuchillen oder irgendwas zu jammen. Aber wenn man als einziger nicht mit raucht - und das regelmäßig - wird das sicher irgendwann verdammt nervig .. bekifft ist man einfach nicht mehr zu allzu viel zu gebrauchen - schon garnicht wenn man zielstrebig an was arbeiten muss. Selbst wenn die das nur nach der Probe machen - willst du dich wirklich durch deinen Nichtkonsum aus dem Bandkontext quasi ausschließen oder wirklich in einen regelmäßigen Cannabis Konsum abrutschen?

    Mal ein-zwei Bier bei einer längeren Probe zu trinken find ich völlig in Ordnung, gerade wenn man nicht selbst Auto fahren muss und man am Tag sonst nix mehr vor hat und bei der Probe auch keine Höchstleistungen vollbringen muss (Probe ist ja nicht gleich Probe).


    Das mit dem Kiffen find ich aber recht heftig, gerade weil du sagtest es wäre euer erstes Treffen gewesen. Bekifft kann man nicht ernsthaft bzw. wirklich bewusst Musik machen - habe ich bereits selbst getestet. Wenn die das bei jeder Probe und v.a. während der Probezeit machen, wäre es ein eindeutiges K.O. Kriterium für mich.


    Deine Zweifel am Equipment versteh ich wiederrum nicht. Was erwartest du, wenn eine Band ein Set stellt, in der kein ernsthafter Drummer ist? Und warum stellst du nicht einfach dein eigenes Set in deren Proberaum, wenn die Zeit gekommen ist (Vertrauen etc.)?

    Das kleinere Set ist augenscheinlich vielleicht erstmal besch..eiden und du fühlst dich dadurch "beschnitten". Aber ich würde es als ne Chance bzw. Bereicherung hinnehmen. Das kostet zwar Überwindung und Arbeit, aber bringt dir am Ende was .. wenn du aus wenig viel machen musst entwickelst du nämlich gerade neue Ideen und verfeinerst deine Technik. Wenn du dann später wieder mal aufs große umsteigen solltest, wirst du da evtl. ganz neue Möglichkeiten entdecken.


    Was wohl wirklich blöd ist ist die doppelte Fuma, nachdem du immer mit zwei dedizierten BDs gespielt hast. Über die Kardanwelle ist das Spielgefühl eben doch ne ganze Ecke anders ...