Eine Fristverlängerung wird für mich auch erst diskutabel, wenn es eine konkrete Ansage dazu gibt (z.B. wenn du es bis zum 23. schaffst). Sorry.
Beiträge von m_tree
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Jetzt sind's sechs Beiträge.

Zwei Tage und acht Stunden noch bis zur Deadline.
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Ja logisch. Ich habe zwar Audio Evolution Pro auf Smartphone und Tablet (Android), das geht auch auf beiden irgendwie, ist aber selbst auf dem Tablet fummelig. Ich konnte mich insbesondere bei privaten Office Sachen nie mit dem Tablet anfreunden. Ich brauche dazu einen PC mit Tastatur und Maus.
Mir ging es ja darum, ob ich bei der Kombi "Apple Smartphone + Android/Windows Workstation" mit dem iPhone ein Gerät in der Tasche habe, die sofort alles merklich einfacher und besser macht. Aber wir diskutieren schon zu lange, als dass es eine klare Antwort gäbe.

Schwierige Frage eben. Für Apple spricht, dass es für bestimmte Anwendungen sozusagen der "Gold Standard" ist, weil einfacher bedienbar und ausfallsicherer. Und eben, dass deine Bandkollegen alle auf Apple setzen.
Mal von der Umgewöhnung abgesehen sehe ich den Nachteil vor allem darin, dass du das mit Android und/oder Windows kombinieren willst.
Die Kompatibilität ist da z.T. schon eingeschränkt, soweit ich weiß. Apple hat für vieles eigene Formate und "Regeln".
Als Metronom auf der Bühne hatte ich letztes Jahr noch das Tama Metronom benutzt und mir extra dafür in der aktuellen Version gekauft. Schlussendlich hatte ich das zusammen mit dem KH-Verstärker und einer DI-Box in einem Case verbaut und so verkabelt, dass ich da nur noch Strom, Metronom-Kanal und Monitor-Kanal (mono) anschließen musste. Also alles fest verkabelt ohne Batterien oder Akkus. Ist ja am Schlagzeug auch gar nicht notwendig.
Das ist auch sehr ausfallsicher, sehr schnell auf- und abgebaut und tut seinen Dienst wunderbar. Da sehe ich keine Notwendigkeit für ein Tablet. Höchstens, dass das Tama Metronom nur 30 einstellbare Tempi hat. In Kombination mit Klicktracks / Playbacks und frei gespielten Titeln hat das ausgereicht.
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Jo, ich find das "Nevermind"-Album auch nicht schlecht eingespielt und eingesungen. Ist auch noch ohne Klick (bis auf ein Song). Das muss man erstmal so hinkriegen. Die Power und den Vibe hätte kein Session-Musiker besser rüberbringen können.
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Als ich dieses Jahr wieder mal an einem Mac gesessen hatte, ist mir sofort wieder die fehlende rechte Maustaste aufgefallen.
Welche fehlende rechte Maustaste? Mit einer "normalen" Maus hat man ganz normal, wie bei Windows, die rechte Taste und mit der Apple Maus muss man mit zwei Fingern tippen um die rechte Maustaste zu haben.
Exakt. Apple-Mäuse beinhalten eine Gesten-Steuerung, d.h. die Oberfläche hat quasi Trackpad-Funktionen. Wenn man das nicht kennt und das erste Mal mit einer Apple-Maus zu tun hat, erschließt sich einem das natürlich nicht, da ja keine Tasten zu sehen sind. Das Argument galt ganz, ganz früher mal, als es bei Apple wirklich nur eine Taste gab.
Ah ok. Das war mir nicht bewusst. Dann ist das natürlich kein Argument.
Ja, Live-Recordings klingen bei mir auch besser, als auf den meisten Android-Handys im Umfeld, aber das wird wohl eher daran liegen, dass viele ja auch Android-Handys in der Einsteiger-Preisklasse nutzen und da eben bei der verbauten Hardware irgendwo Abstriche gemacht werden müssen. Wenn ich hier ein Top-Modell von Samsung oder Google z.B. nutze, dürfte das doch mit einigermaßen großer Sicherheit auch nicht komplett verzerren/übersteuern?
Das kann ich aus Erfahrung bestätigen. Ich nutze mein Galaxy S21 auch als eine Kameraperspektive für meine Youtube-Videos, neben zwei Camcordern und wahlweise einem weiteren älteren Mittelklasse-Smartphone für die Pedale / Füße. Letzteres macht nur 30 fps, weshalb ich das mal durch ein neueres tauschen wollte, das auch mit 60 fps aufnimmt.
Also hatte ich mir ein extrem günstiges Samsung-Einsteigermodell besorgt mit dem Gedanken "ist ja nur für eine weitere Kameraperspektive". Aber die Bildqualität der Videos war der des Galaxy S21 haushoch unterlegen, das war ein Tag-Nacht-Unterschied. Und das obwohl es sogar aktueller war und die technischen Daten der Kamera eine ganz andere Sprache sprechen.
Das zeigt zum einen, dass Android-Smartphones eben auch nicht gleich Android-Smartphones sind, sondern dass es da je nach Preisklasse z.T. riesige Qualitätsunterschiede gibt. Und zum anderen, dass technische Daten z.T. auch kaum Aussagekraft haben.
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Kleine Erinnerung.

Die Spielphase endet in gut drei Tagen.
Bisher sind es immer noch vier Beiträge.
Der 22.10. wird ein Brückentag für die Orga sein.
Das Voting wird dann am 23.10. starten.
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Diese rumpelige, fast schlampige von Nirvana war ja mal wieder etwas richtig frisches, was ja auch ein eigenes Sub-Genre ("Grunge-Rock") los getreten hatte.
Interessant dabei (zumindest bei "Nevermind") ist, dass Dave Grohls Spielweise eigentlich alles andere als "rumpelig" oder "fast schlampig" ist. Der haut einfach nur richtig rein, hat eine unglaubliche Energie und spielt dabei voll auf den Punkt. Ich hatte mich immer mal wieder gefragt, warum er von vielen als einer der besten Drummer angesehen wird, obwohl es technisch und von der Komplexität her eigentlich viel bessere Schlagzeuger gibt. Und ich denke es ist genau die Kombination aus den drei genannten Dingen, mal abgesehen von seiner musikalischen Ausgestaltung (Rhythmen, Fills, ...).
Das erste Foo Fighters Album hatte er ja dann komplett allein eingespielt (alle Instrumente und Gesang). Auch auf ein paar späteren Titeln spielt er Schlagzeug (u.a. "Everlong" und "My Hero"). Und bei den Foo Fighters hört man m.E. auch, dass da ein ziemlich guter Schlagzeuger die Gitarren spielt, weil die so tight sind.
Was Kurt Cobains Gitarren und Gesang betrifft mag das etwas anders aussehen. Ich finde aber, dass Sänger/innen was Timing betrifft durchaus etwas freier sein können als Schlagzeuger, das sehe ich bei Gitarren z.T. auch noch so. Schlagzeug ist reiner Rhythmus, der rhythmische Grundstein, und da ist ein gutes Timing das A und O. Sänger/innen müssen darüber hinaus ja auch noch die Töne richtig treffen und die Emotion rüberbringen.
Zitat von Burkie(Den ersten Mix ihres Albums hatten sie zurück gewiesen, und wollte einen "rougheren" "grungigeren" Sound.)
Falls es um "Nevermind" geht:
Butch Vig (der Produzent) hatte es zuerst gemixt, ja. Und es kam häufiger vor, dass es jemand anders mixt (also nicht der Produzent und Recording-Engineer).
"Roher" und "grungiger" waren die Mischungen von Andy Wallace dann wahrscheinlich auch nicht, aber definitiv aggressiver. Andy Wallace hat für so einen aggressiven Sound ja ein Händchen entwickelt. Seine Mischungen haben aber trotzdem immer noch eine Natürlichkeit, weil er z.B. gar nicht so viel komprimiert, wie man erst denken würde.
Ich hab mal die betreffende Stelle hier rausgesucht - startet direkt dort - und Kurt hatte wohl dazu gesagt "I want that guy that did the Slayer album."
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Gegenüber Windows war das Argument für Apple vor allem, dass Hard- und Software als fertiges Gesamtprodukt von einem Hersteller kommen und es dementsprechend viel weniger technische Probleme gibt als mit Windows, das auf allen erdenklichen Hardware-Konfigurationen lauffähig sein muss. Oft waren die Gesamtpakete auch "runder": besser designed, viel leiser gekühlt usw.
Ich habe auch mitgekriegt, dass "professionelle" Anwendungen besonders auch im Audiobereich auf Macs besser gehen.
Meine persönliche Einstellung dazu ist da aber nach wie vor ganz pragmatisch: wenn ich mit Windows weiterhin gut zurechtkomme, brauch ich keinen Mac.
Als ich dieses Jahr wieder mal an einem Mac gesessen hatte, ist mir sofort wieder die fehlende rechte Maustaste aufgefallen. Ist sicher alles Gewöhnungssache, aber der Workflow ist dadurch doch eigentlich schlechter ...
Für eine Band letztes Jahr musste ich mir ein iPad besorgen, um die Monitoring-App nutzen zu können (Fernbedienung des Monitormixes über das iPad), weil's die App halt nur für iOS gibt. Aber ob das mit Android nicht auch funktioniert hätte? Mit Fernsteuerung über W-LAN ...
Aber um mal zum Thema zu kommen:
Mir persönlich erschließt sich nicht, warum man bestimmte Dinge mit dem Smartphone macht (z.B. "Mastering"). Auf einer "richtigen" Tastatur kann ich auch besser schreiben als auf dem Smartphone. Im allgemeinen können große Rechner nach wie vor vieles besser als Smartphones und auch Tablets. Das gilt z.T. sogar für PCs vs. Laptops. Die Chips können in großen Rechnern einfach deutlich mehr Abwärme produzieren bzw. besser gekühlt werden und das ermöglicht auch eine höhere Rechenleistung.
Audio- und Videonachbearbeitung mach ich grundsätzlich nur an meinem großen, leistungsfähigen Rechner mit mittlerweile drei Bildschirmen. Nicht mit meinem steinalten Recording-Rechner im Schlagzeugraum. Das sind einfach Sachen, für die Smartphones und auch Tablets ungeeignet sind.
Mein konkreter Rat:
Probier's einfach erstmal mit einem iPad für die Bandsachen und trenne es vom neuen (Android-)Smartphone. Gibts refurbished ja relativ günstig bzw. muss kein top aktuelles sein. Das deutlich größere Display von Tablets hat m.E. echt Vorteile bei der Bedienung, besonders auch von Audiosoftware. Das wäre mir mit dem Smartphone sowieso zu fummelig.
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Dem möchte ich widersprechen.
Auch das maschinell exakte Timing eines Drumcomputers transportiert „Feeling“.
Kraftwerk als Pioniere (nicht Erste), später zB Steve Pointdexter ua mit „Work that Motherfucker“ und viele, viele andere bewiesen das eindrucksvoll.
Ist halt ein anderes Feeling, aber nicht weniger authentisch, was auch immer das letztlich genau meint. 🙂
Und auch das ist nur Interpretationssache. Genau genommen kann ein Computer ja gar kein Feeling haben. Ich weiß aber was du meinst.
Allerdings ist auch fraglich, ob das wirklich immer alles maschinell exakt ist. Ich hatte ja eingangs schon die "Humanizer"-Funktionen für Drumcomputer angesprochen. Manche machen das auch händisch.
Ich hab auch gern mal Mucke mit elektronischen bzw. programmierten Drums gehört.
Aber Massive Attack z.B. haben dann live trotzdem mit echten Schlagzeugern gespielt. Das war schon der Hammer, als ich die mal gesehen hatte. Einer an einem A-Set, der andere an einem E-Set, also mit zwei Schlagzeugern.
Den Vorwurf finde ich unfair. Die Verantwortung für das was du Entgleisung nennst, liegt bei den Antwortenden, nicht beim Fragestellenden.
Muster erkenne ich allerdings auch, nur anders als von dir impliziert. 😉
Klar liegt das bei den Antwortenden. Es sind aber eben auch immer kontroverse Themen, die oft hitzige Diskussionen auslösen.
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"...eine Insel mit 2 Bergen und dem tiefen weiten Meer, mit viel Tunnels und Geleisen..."...das Problem war ja, dass König Alfons der Viertel-Vor-Zwölfte einfach so Spaßbefreit war dass die arme Emma eben runter musste von den Geleisen...
What?

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...so Burkie , jetzt brauchen wir Dich hier dringend... ;-)) ...hier haben sich paar Trommelmaschinisten im Timinggetriebe verheddert...
Du wolltest Doch wissen, was "authentischen" Rock (bzw. Stilistik) ausmacht...denke jetzt siehste klarer, oder ? Bitte hol' uns hier raus !!! Hinten vorlastig anblasen...
Ist nicht der erste Thread von Burkie, der so entgleist. Dieses mal ging's nur etwas schneller. Da lässt sich sogar schon ein Muster erkennen. Man könnte fast meinen, dass die Fragestellungen die Entgleisung direkt provozieren.
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Um das noch abzuschließen - denn es ist wirklich nur Wortklauberei ...
Ich schrieb "Ein perfektes Timing schließt auf der anderen Seite nämlich jedes Vorhandensein von Feel aus."
Das "perfekte Timing" ist hier gleichbedeutend mit dem eines Drumcomputers. Und so kann auch kein Mensch spielen.
Demgegenüber haben auch sehr tighte Schlagzeuger zwangsläufig noch ihr Feel, weil sie halt Menschen sind und nie zu 100% perfekt spielen.
Ganz einfach. Hab ich mich wirklich so unverständlich ausgedrückt?
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Ich will ja nicht wortklaubern, aber wenn du sagst, dass einerseits ein perfektes Timing jedes Vorhandensein von Feel ausschließt, dann aber im nächsten post sagst, ein gutes Timing Feel nicht ausschließt, dann wäre die Frage: Was denn nun?
Das veranschaulicht sehr gut, wie komplex und diffus das Thema ist.
Man könnte vielleicht festhalten, dass ein perfektes Timing nur das eines Drumcomputers ist, wo eben alles Millisekundengenau auf einem Raster liegt. Alles andere ist sehr schwammig und abhängig von der Definition und Interpretation.
Ein "gutes" Timing mit "gutem" Feel und "tightes" Spiel müssen definitiv nicht so perfekt wie ein Drumcomputer sein.
Wie gesagt - auch die tightesten Drummer sind immer noch Menschen und spielen nicht 100% perfekt.
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Ich würde sagen, Begriffe wie perfekt und unperfekt werden oft von Leuten verwendet, die bei der Bewertung von Rhythmik ein festes Tempo und ein Gitter (Quantisierung) anlegen. Daher kamen die zumindest früher gängigen Ansichten, dass Ringo und Charlie „unperfekt“ spielten, was ich mittlerweile als grobe Fehleinschätzung lese. Musik ist halt Kunst; keine Mathematik.
M.
Das ist alles Interpretationssache und von der Verwendung der Begriffe abhängig. Ein "unperfektes" Timing mit vielen Schwankungen kann eben genau "perfekt" für die jeweilige Musik sein. Viele ältere Alben, die ich gern höre, wurden ohne Klick eingespielt.
Ja, es gibt Leute, die Musik mathematisch betrachten. Beim Unterrichten ist das z.T. auch hilfreich, aber man sollte Musik definitiv nicht darauf reduzieren.
Und das Spielen ohne Klick mit Temposchwankungen heißt auch noch lange nicht, dass man ein schlechtes Timing hätte.
Letztes Wochenende hatte ich wieder mal mit einer Bluesband gespielt, komplett frei ohne Metronom, mit reichlich Dynamik und ganz sicher auch Temposchwankungen. Zwischendurch kam der Tonmann zu mir und lobte mich für mein tightes Schlagzeugspiel.
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Zitat:
"Ein perfektes Timing schließt auf der anderen Seite nämlich jedes Vorhandensein von Feel aus."
Ist das dein Ernst? Entweder ich spiele mit "Feel", oder was auch immer, und habe dann Timingschwankung, oder mein Timing ist gut und ich habe kein "Feel"?
Mit "perfektem Timing" meine ich, dass alle Schläge Millisekundengenau auf dem Raster sind. Wie ein Drumcomputer eben.
Und so kann auch kein Mensch spielen, nicht mal die Timing-mäßig besten Schlagzeuger.
Feel zeichnet sich u.a. genau durch ganz leichte Unperfektheiten im Timing aus. Z.B., wenn die Snare immer ein paar Millisekunden später oder früher als der Rest kommt. Abgesehen von Dynamik / Akzentuierung und Anschlag eben.
Die Frage danach, ob das "mein Ernst" ist und dann so eine schwarz/weiß-Interpretation rauszuhauen, kommt mir schon wieder eigenartig vor. Gegenfrage: Ist dieser Beitrag DEIN Ernst?

Nein, "Timingschwankungen" oder ein schlechtes Timing sind nicht gleichbedeutend mit "Feel" und ein gutes Timing schließt weder "Feel" aus noch bedeutet ein gutes Timing, so perfekt wie ein Drumcomputer zu spielen.
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Hurraaaa, mal wieder ein richtiger Schwurbelthread

Au ja!

Ich verstehe unter Authentizität eigentlich, man selbst zu sein und sich nicht zu verstellen. Also eben genau nicht, jemanden möglichst gut zu kopieren.
Diese Authentizität machte einige der genannten Schlagzeuger auch zu Ikonen. Weil die einfach sie selbst an ihrem Instrument waren und dadurch oft einen unverkennbaren Sound entwickelt haben. Dave Grohl sagte mal in einem Interview, dass ein guter Schlagzeuger sich seiner Meinung nach dadurch auszeichnet, dass man nach 15 Sek. weiß wer es ist. Ganz egal wie technisch ausgereift das Gespielte ist, es geht ums Feel.
Eloy Casagrande sagte mal in einem Interview, dass es wichtig wäre, man selbst am Instrument zu sein und nicht zu versuchen, jemanden zu kopieren.
Und genau das halte ich auch für die wahre Herausforderung auf dem eigenen musikalischen Weg. Man kann andere gut kopieren und dabei kann man auch viel lernen.
Aber die Selbstfindung am Instrument ist eine der größten Herausforderungen, meiner Meinung nach.
Da ich mich in den letzten Jahren auch noch mal viel mit meinem Timing beschäftigt habe und auch sehr viel Wert auf ein gutes Timing lege, haben sich mir solche grundsätzlichen Fragen auch schon gestellt. Ein perfektes Timing schließt auf der anderen Seite nämlich jedes Vorhandensein von Feel aus. Deswegen gibts ja sogar "Humanizer"-Funktionen für Drumcomputer, die leichte Ungenauigkeiten einbauen.
Davon abgeleitet stellt sich mir persönlich eher die Frage, wie unsere Zunft ihre "Daseinsberechtigung" behalten kann. Ein Schlagzeug ist im Bandkontext oft am einfachsten ersetzt und bei Top40-Bands vs. DJs interessiert die besoffene Crowd oft überhaupt nicht, ob da noch einer Schlagzeug spielt oder die Wumme komplett aus der Konserve kommt.
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Absolut, der Typ kann sich super selbst vermarkten und so tun, als hätte er das Schlagzeug erfunden

"Leider" ist die eigene Vermarktung oft ein beträchtlicher Teil bei sowas. Dieser Tim Rustemeier ist ja auch so'n Kandidat.
Ein bisschen Ego braucht man schon, damit die eigene Kompetenz überhaupt wahrgenommen wird.
Der Typ hier erklärt und zeigt einiges übrigens ganz gut, find ich. Viel Inhalt, wenig Gelaber. Zum Schluss zeigt er auch alternative Dämpfmethoden. *duck und weg*
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Ich sehs auch nicht so sehr als Wettbewerb, aber ohne Punktevergabe gibts dann vielleicht wieder weniger Motivation mitzumachen.
Den Wettbewerb sehe ich auch nicht vordergründig, macht es m.E. aber etwas spannender (ist das "Salz in der Suppe"). Und es spielen dabei aus meiner Sicht noch viele andere Sachen 'ne Rolle:
- Alle spielen zum selben Playalong unter gleichen Bedingungen im selben Zeitraum - das bringt Leute zusammen und verbindet.
- Alle Beiträge werden für optimale Vergleichbarkeit und einfaches Anhören tontechnisch aufbereitet und im Paket zur Verfügung gestellt.
- Das Voting gewährleistet dann, dass die Beiträge auch von vielen Leuten gewissenhaft angehört werden.
- Durch die Ermittlung des Punktedurchschnitts werden die Ergebnisse jetzt auch von Challenge zu Challenge vergleichbarer und können eine Stütze für die eigene Weiterentwicklung sein.
Freut mich übrigens, dass sich hier so einstimmig für meine weitere Teilnahme eingesetzt wurde!

Wenn ich dann in Zukunft auch mal nicht teilnehme, dann eben freiwillig. So wie ich Zeit und Lust habe.
Falls es das Bedürfnis gibt, dass eine dritte Person gebraucht wird, um die Beiträge auch für Marius zu anonymisieren, stell ich mich gern zur Verfügung, hab ja auch schon mal beim Punktesammeln geholfen.
Danke fürs Angebot! Ich denk drüber nach.
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.....will sagen Was der Verweis auf den Begriff oder auch generell des Lehrers, hier das eigentliche Thema betreffend soll, oder bringt.
Da gebe ich dir recht. Ich vote genau so gewissenhaft wie jeder andere auch.
Auf YouTube gibt es glaube ich zwei Versionen. Einmal nur mit Einzahler und einmal mit durchgehenden Klick.
Ah, stimmt. Ist trotzdem irrelevant, weil ich für die Challenges nichts (halb legal) von Youtube runterladen will. Eine saubere Sache ist, wenn ich die Tracks in guter (lossless) Qualität z.B. auf Bandcamp kaufe.
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IMHO:

Nach dem lesen so mancher Posts würde ich mir, da fast
"Vorgänge" (bzw. Diskussionen dazu) wie bei ESC - Contests, u. auch zu Vorentscheiden, als Vergleich zu "Rate" ziehen.
Vielleicht sogar so Manches, am besten noch unter Notarieller Aufsicht.

Nicht nur unter notarieller Aufsicht, sondern am besten noch mit Schulnoten. Aber wahrscheinlich wäre das schon zu viel des Guten, weil wir dann eigentlich im Kindergarten sind.
Vielleicht auch mal über die Definition des Lehrers nachdenken.
Obwohl, sorry! die Disskussion hatte man, glaub ich soweit ich mich erinnere schon mal an Anderer Stelle.
Welche Diskussion? Ich behaupte von mir nicht, ein Lehrer zu sein. Nur weil ich ein bisschen Schlagzeugunterricht gebe bin ich noch lange kein Lehrer.

Gute Idee!