Warum du das nicht hörst, kann ich nicht sagen. In meinem Tuning Workshops ist das regelmäßig ein Aha-Moment.
Vielleicht liegt's daran, dass ich immer nur mit Gehörschutz bzw. IEM spiele.
Vielleicht ist mir der Effekt auch subtil aufgefallen, als ich meine in Quinten gestimmten Toms mal gleichzeitig angeschlagen hatte.
Definitiv war es allerdings zu subtil für mich um bei den Quinten zu bleiben, die m.E. sowohl für 2" als auch 4" Differenz ein unpraktisches Intervall sind (für 2" zu viel und für 4" zu wenig). Was aber wiederum auch Geschmackssache ist.
Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich meine Toms so selten genau zeitgleich anschlage (wenn dann spiele ich eher Flams) und dass ich zwei Toms noch seltener "solo" anschlage und anhöre. Und auch, dass meine Toms i.d.R. nicht besonders lang nachklingen. Meistens ist ja der Gesamtkontext des Schlagzeugs dabei, wo sich alles gegenseitig zum Schwingen anregt und meistens eben auch mehrere Elemente mehr oder weniger gleichzeitig angespielt werden. Setzt man das ganze dann noch in einen Bandkontext, ist das auch schon fast Esoterik, denke ich.
Nichts für ungut! Was mir an - ja doch unterm Strich relativ aufwändigem und z.T. auch unpraktischem - Akustik-Schlagzeug gefällt ist, dass man selber rumprobieren und die Details so gestalten kann, wie man möchte. Und das nutze ich beim Thema Sound und tontechnischer Umsetzung mittlerweile auch gern. ![]()
ich vermute schwer das das am tongenerierten Sinuston hängt.
Damit hatte ich ja nur für mich nachgewiesen, dass das Phänomen psychoakustisch ist.