Beiträge von m_tree

    Ich halte davon nichts. Nicht nur, weil die wesentlich aufwändigere Orga sowieso an mir hängen bleibt und ich dann nicht mitmachen kann.

    Sondern auch weil man sich trotz Geheimhaltung des Playalongs privat untereinander absprechen kann. Und weil manche dann vielleicht 1-2 Wochen im Voraus ihren Termin planen und dann aber gar keinen Bock auf das ausgewählte Playalong haben. Und weil ich's ansonsten auch einfach Kindergarten finde ... man wird hier nie zu 100% faire Bedingungen schaffen können und das ist in dem "just for fun"-Rahmen hier auch gar nicht nötig.


    Also wenn es über 50% "Nein"-Stimmen bleiben verzichte ich auf dieses Experiment gerne.

    Hallo

    Wenn diese Challenge zusätzlich angesetzt wird, dann ist doch in erster Linie wichtiger zu wissen wie Viele Lust auf "Hear a Song for the first time and play it' haben, damit es sich lohnt sowas in Angriff zu nehmen.

    Wichtiger zu wissen als was? Genau das steht doch im Umfrage-Formular, nur anders formuliert ... kurzes Zeitfenster, Playalong wird erst ab dem Voting öffentlich bekanntgegeben.

    Hmm ... kann mich erinnern, dass wetransfer.com den Absender benachrichtigt, wenn der Empfänger es runtergeladen hat. Hab aber gesehen, dass man mit der kostenlosen Version nur 10 Uploads pro Monat hat und es nur drei Tage gespeichert bleibt.

    Eine andere Möglichkeit wäre eine Laufzeit von 24 Std. jeweils 00:00 bis 23:59 Uhr mit rechtzeitiger Anmeldung, sodass ich den Download-Link kurz vor Mitternacht per PN schicke.


    Vertrauensbasiert halte ich in diesem Fall für Kokolores. Wenn das sowieso keiner prüft würde ich es sicher zu Beginn der Spielphase runterladen um zu wissen worum's geht. Auch wenn ich's dann erst 'ne Woche später innerhalb eines Tages ausarbeite, einspiele, abmische und abgebe.


    So oder so wird's für mich ein höherer Aufwand (davon abgesehen, dass ich selbst nicht mitmachen kann) und ich hatte in der Umfrage übrigens mit Nein abgestimmt. Alles unnötig aufwändig und kompliziert, nur weil manche nicht genug Zeit investieren können oder wollen, um ihr persönliches Maximum rauszuholen.


    Also wenn's nach mir geht lassen wir das und alles bleibt beim Alten. ;)

    Die Umfrage sieht aktuell so aus:



    Da wäre dann noch die Frage wie man die auswertet. Muss es eine Mehrheit von mindestens 1/2, 2/3 oder 3/4 sein? Die Umfrage im Startbeitrag ist mit einer Mehrheit von über 90% ja sehr eindeutig ausgefallen.


    Sollten wir das mit der kurzen Spielphase probieren, würde ich dafür noch in diesem Jahr eine zusätzliche, vierte Challenge ansetzen und das der Einfachheit halber einfach selber organisieren (also nicht selbst teilnehmen). Ich muss nur noch 'ne Möglichkeit finden die Uhrzeit des Downloads automatisch dokumentieren zu lassen. Meiner Meinung nach sollte das Playalong dafür eher einfacher gestrickt sein. Prog dann lieber mal in einer "normalen" Challenge. Außerdem bin ich ja auch 'n Nerd und will da entsprechend auch selbst mitmachen. :P

    Ich habe eben schon mal den Track für die nächste Challenge gekauft und mit Klick in der DAW vorbereitet. Diese Challenge wird im Mai noch mal "normal" wie bisher stattfinden, aber nur mit drei Wochen Spielphase (das halte ich für völlig ausreichend).


    Außerdem habe ich eine neue Umfrage erstellt, um die Sache mit einer stark verkürzten Spielphase zu klären. Um die Umfrage aus dem Startbeitrag hier nicht zu zerstören (kann ich nicht löschen und auch keine weitere hinzufügen) habe ich das auch mal mit einem Google-Formular gemacht. Die Angabe des Usernamens soll nur mehrfaches Abstimmen verhindern (eigentlich interessiert mich nicht, wer für was abstimmt).


    >> UMFRAGE zu kurzer Spielphase <<


    Das Recording auf Smartphones zu beschränken ist für mich allerdings indiskutabel.

    Zunächst mal könnten wir die Spielphase auch einfach wieder auf drei Wochen kürzen. So gehen die Challenges inkl. Voting dann auch innerhalb eines Monats über die Bühne. Dagegen hätte ich nichts einzuwenden.


    ich verstehe aber den spontanen gedanken. ich würde auch gern mal was spontaneres als challenge machen, aber das müsste man anders technisch lösen. zb., dass man ab download nur mehr 5 stunden zeit hat zum einschicken oder so (von mir aus auch 24 stunden), damit man nicht schon wochenlang üben kann. somit wäre es flexibler für die teilnehmer. insgesamt stehen dafür zwar 3 wochen zur verfügung innerhalb derer man das ding downloaden muss (und vorm download kennt niemand das playalong), aber man kann sich den tag des downloads besser einteilen. weiß nur nicht, ob sowas technisch und organisatorisch irgendwie umsetzbar ist :D

    Diese Idee finde ich diskutabel. Als Zeitfenster würde ich eher 12 Stunden ansetzen.

    Lösen könnte man das, indem die Teilnehmer ihre Termine rechtzeitig ankündigen und der Organisator das dann individuell per PN zu dem Zeitpunkt bereitstellt.

    Ich persönlich hätte da aber keinen Bock drauf. Eine technische Lösung wäre da wesentlich eleganter. So muss nur der Zeitpunkt des Downloads automatisch gespeichert werden und der Organisator muss nur den Zeitpunkt der Abgabe entsprechend prüfen.


    Das hätte natürlich den Nachteil, dass der jenige, der das Playalong aussucht und bereitstellt, nicht mitmachen kann.

    Nachtrag:


    Die Möglichkeit mit einem Smartphone aufzunehmen sehe ich eher als Notlösung und letzte Möglichkeit - noch weit hinter Handyrecordern, EAD-10 und minimalen Mikrofonsetups mit 2-4 Mikros. Dass letztere auch gut funktionieren können hatten einige hier schon mehrfach veranschaulicht.


    Ansonsten halte ich die Simulation eines real life Szenarios hier auch für fragwürdig. Denn ebenda hat man ja im Regelfall schon genug Termine. Das soll ja hier eher der Nebenbei-Bespaßung dienen - just for fun mal was zusammen machen und sich im besten Fall auch noch dabei weiterentwickeln.


    Und auch wenn ein Zeitfenster von wenigen Stunden lange im Voraus feststeht, muss man dafür erstmal langwierig einen geeigneten Termin finden und dann machen vielleicht trotzdem nur 5 Leute oder so mit.


    Das ist aber auch nur meine klare Meinung dazu und ich lasse mich auch gern auf andere Ansätze ein, wenn die entsprechende Nachfrage besteht. Die Umfragefunktion hier ermöglicht ja demokratische Entscheidungen. :)

    Vielleicht bietet es sich ja an, bei einer der kommenden Challenges die Einsendungen tatsächlich einmal einfach auf Handy-/Tablet-Aufnahmen zu beschränken. (Teilnehmende E-Drums dann vielleicht einfach auf Modul-Presets).

    Das verringert vielleicht nochmal die Hürde zum Teilnehmen. Leute mit wenig Aufnahmeequipment oder Aufnahmeerfahrung müssen sich nicht sorgen, qualitativ negativ aufzufallen und Leute mit mehr Erfahrung können die eigenen Ansprüche ignorieren und sich auch einfach auf die Musik konzentrieren. Das reduziert den Aufwand aller Beteiligten und alles ist wunderbar vergleichbar. Das Anhören wird dann natürlich anstrengender. aber wenn es sowieso regelmäßiger Challenges geben wird, wäre so eine LoFi Variante möglicherweise eine Abwechslung.

    Das würde den Teilnehmerkreis eher einschränken, denk ich. Denn E-Drums müsste man da eigentlich auch verbieten, weil Leute mit E-Drums auch gegenüber Leuten mit umfangreicher Mikrofonierung im Vorteil sind. Der Mix wird mit umfangreicher Mikrofonierung halt auch schwieriger.

    Demgegenüber haben dann Leute mit den technischen Möglichkeiten und dem Know How vielleicht gar keine Lust, mitzumachen. Mir geht's jedenfalls so. Ein weiterer Nachteil wäre, dass ich Smartphone-Aufnahmen selbst synchronisieren muss und der Vorteil von gleichem Startpunkt bei DAW-Aufnahmen verloren geht. Der Großteil der Teilnehmer von der letzten Challenge hatte den Track mit gleichem Startpunkt oder zumindest Raster-genau abgegeben.


    Auch eine sehr kurz gehaltene Spielphase würde den Teilnehmerkreis stark einschränken. Ich verstehe die Intention dahinter natürlich. Finde es aber auch gut, dass man mit einer langen Spielphase die Möglichkeit hat, sein eigenes Maximum rauszuholen und eben was abgeben zu können, womit man auch wirklich zufrieden ist.


    Kurz gesagt würde ich es eher so offen, einfach und flexibel wie möglich gestalten, weil so einfach die meisten Leute mitmachen können.

    Hab vorhin Rückmeldung von Jack gekriegt. Erfreulicherweise kann man den Blues hier in guter Qualität für 'nen schmalen Taler erwerben: https://drumlessbackingtracks.…rack/livin-with-the-blues


    Das werde ich dann auch tun. Damit wäre das schon geklärt. :thumbup:


    Für die nächste Challenge schlage ich auch was aus Jacks umfangreichem Reportoire vor: https://www.youtube.com/channel/UCoZUex0PQGOrTa9VdGxHaNg

    Der hat da unterschiedlichste Sachen und ich finde das auch musikalisch und klanglich sehr gut (definitiv besser als Basteleien mit Moises u.ä.). Und er wird auch sicher für weitere Challenges sein OK geben, denk ich. :)


    Der hat da auch anspruchsvollere Sachen mit ungeraden Taktarten am Start - hier mal mit Suchbegriff "prog": https://www.youtube.com/@druml…gtracks/search?query=prog


    Vielleicht wäre das eine Idee für die Oktober-Challenge. Im Mai erstmal noch was für die breite Masse und im Oktober dann was für die Nerds. :/

    @mtree: Üben ohne Feder mache ich auch nicht. Ich spiele aber gerne mit niedriger bis mittlerer Federspannung, weil ich so das beste Gefühlt fürs Pedal habe. Ich habe diese Woche mal diese High Tension Feder an meinem alten DW5002 probiert: Kam damit gar nicht klar. Da konnte ich wirklich nur "Stampfen" mit. Schnell bin ich wieder auf die alte von vor 15 Jahren gewechselt. :D Oh Wunder, Es ist doch einfach nur üben angesagt.

    Ich bin langjähriger Iron Cobra Spieler und schätze die ICs vor allem für ihre leichten Laufeigenschaften. Damit meine ich nicht nur die Lager, sondern auch die verhältnismäßig weichen Federn und leichten Beater. Verzichte auf die Gewichte an den Beatern und auch auf die Cobra Coil.

    Die Federspannung habe ich auch immer eher im niedrigen Bereich. Damit beziehe ich mich auf die Position des Gewindes.


    Kürzlich habe ich die Feder des Master-Pedals mal durch eine neue ersetzt. Kostet ja nur ein paar Euro. So läuft die wieder geräuschlos und noch geschmeidiger. Und mit ein bisschen Ballistol an den Federn, den Ketten und den Kardangelenken läuft das dann alles noch 'nen Tacken besser.


    Üben ist natürlich immer das A und O. Das Equipment spielt an einigen Stellen aber schon auch eine Rolle. Ist wie mit Werkzeugen - je besser die Werkzeuge funktionieren und für den jeweiligen Zweck passen, desto besser kann man damit arbeiten.

    Das ist für mich z.B. auch ein zentraler Punkt. Ich sehe das Schlagzeugspielen aber auch nicht unbedingt als Selbstzweck. Mein Antrieb ist und war immer in einer Band zu spielen. Vorzugweise in einer, die eigene Songs schreibt. Daran mache ich auch so ziemlich mein ganzes Musikerdasein fest.


    Hätte ich keine Band und würde sich auch länger keine Gelegenheit ergeben, sich einer anzuschließen oder eine zu gründen, würde ich sehr viel weniger Schlagzeug spielen. Zumindest nicht, solange ich dafür immer erst mal in den Proberaum eiern muss. Hätte ich ein freistehendes Haus und mein Equipment im Keller stehen, wo ich Tag und Nacht mal eben ran kann, sähe das wohl auch anders aus.


    Was ich mir dagegen gar nicht vorstellen kann: Sessiondrummer zu sein, oder eben besagter "Dienstleister", der gegen Einwurf von Münzen dann auf Volksfesten oder Tanzverstaltungen ein gebuchtes Programm runterspielt. Ich sehe mich in erster Linie als Bandmusiker und erst an zweiter Stelle als Drummer.

    Das kann ich gut nachvollziehen, denn In so einer Phase war ich auch mal. Und mit Top40-Cover und dergleichen hatte ich lange Zeit auch nicht viel zu tun.


    In der Zwischenzeit hat sich für mich aber rausgestellt, dass meine Leidenschaft für Schlagzeugspielen selbst diese für Bandaktivitäten im Allgemeinen übersteigt. Damit zusammenhängend auch die Entscheidung, Profi zu werden und Unterricht zu geben. In letzterem kann ich übrigens mehr Sinn finden als in Top40-Cover.


    Dazu kommt bei mir, dass die Thüringer Szene nicht so wirklich berauschend ist und ich wohl wieder hier wegziehen muss, bevor ich die "Nadel im Heuhaufen" finde. Also bis ich wieder leidenschaftlich viel Zeit und Energie in ein Bandprojekt investiere, ohne dass viel dabei rumkommt, muss das für mich schon musikalisch und menschlich echt gut passen.


    Derweil begügne ich mich damit, dass man mit Livemusik - auch abseits von Top40-Cover - durchaus auch Geld verdienen kann. Mehr noch ... denn ich bin sogar der Meinung, dass qualitativ hochwertige Livemusik durchaus was kosten sollte. Bzw. auch ordentlich produzierte Musik im Allgemeinen (Stichwort Streaming usw. - aber das wäre an der Stelle noch mehr Offtopic). Es ist schon traurig genug, dass Top40-Bands in direkter Konkurrenz zu DJs stehen. Auf der anderen Seite gibts natürlich auch viele Coverbands, die die Songs einfach nicht richtig rüberbringen.


    Kürzlich hatte ich einen Aushilfs-Gig abgesagt, weil das zwei Monate Vorbereitungsaufwand mit wöchentlichen Proben wäre, wo ich mich auf eine 1,5h-Setlist mit eigenen progressiven Songs (und entsprechenden Songstrukturen) hätte vorbereiten müssen. Produktion mit programmiertem Schlagzeug, übrigens.

    Ich hätte zwar eine Gage aus der Bandkasse dafür kriegen können, aber sowas ist eben zum einen reine Dienstleistung (kann mit der Musik nicht viel anfangen) und mir zum anderen den Aufwand für einen kleinen Gig einfach nicht wert.


    Aber zurück zum Thema. ;)

    Vorbilder zu haben halte ich für wichtig. Und auch die "Großen" hatten Vorbilder, als sie noch jünger waren. Ein Vorbild von Gavin Harrison war z.B. Jeff Porcaro.

    Besonders in der Anfangszeit am Instrument ist das m.E. die beste Quelle für die nötige Begeisterung, die "Aha"-Erlebnisse ("so macht man's also richtig") und auch die Motivation, sich zu verbessern.


    Der springende Punkt ist halt einfach das Maß, wie bei so vielen anderen Dingen auch. Schafft man es, das Vorbild nur Quelle für Inspiration sein zu lassen und sich auch selbst am Instrument zu verwirklichen?

    Ich persönlich hab nach wie vor mehrere Vorbilder. Hatte mich aber auch nie davor gescheut, eigene Wege zu gehen und es an bestimmten Stellen einfach laufen zu lassen. Letztendlich ist Schlagzeugspielen ein künstlerisches Handwerk und damit auch ein Mittel des persönlichen Ausdrucks. Fängt man an ein Vorbild zu "kopieren", verbaut man sich diese Möglichkeit und kastriert seine eigene Authentizität am Instrument.


    Mich persönlich beschäftigt z.Z. auch immer wieder, dass ich als Schlagzeuger nicht nur noch Dienstleister sein will. Klar ist vieles im Allgemeinen schon beinahe standardisiertes Machwerk und ich halte es auch für wichtig, auf dem Teppich zu bleiben. Es gibt m.E. aber Grenzen, die da aufhören, wo man selbst den Spaß verliert.


    Auf der anderen Seite ist es aber auch immer schwieriger, mit der eigenen Authentizität aus der Masse rauszustechen. Weil einerseits die Skill Levels in der heutigen Zeit von einigen Leuten sehr auf die Spitze getrieben werden und es andererseits halt mittlerweile auch schon sehr viel Musik gibt, die Akustik-Schlagzeug in den verschiedensten Formen beinhaltet.

    Wenn jemand versucht, ein bekanntes Vorbild möglichst gut zu kopieren, sieht er das möglicherweise als einzigen Weg für Aufmerksamkeit und Erfolg. Was im Kern eigentlich ziemlich traurig ist.

    Wenn ich den Herrn Nickel hier am Werk sehe, merke ich mal wieder wie viel mehr ich mal wieder an meinem Groove, Dynamik und Timing arbeiten sollte.

    Das ist wohl die Erkenntnis des Tages. Viele solcher Threads driften irgendwann in graue Theorie ab.


    Üben ohne Feder? Wenn ich bei meiner Iron Cobra die Federn aushänge und die Beater im Fell stehen, kommen die nicht mal von allein wieder zurück.


    Wie man übt, spielt man auch.

    Ich habe Jack eben erstmal explizit bzgl. des Slow Blues angeschrieben. Weil potenziell noch viele andere seiner Tracks für Challenges hier in Frage kommen (siehe Postrock / Dr.GRO s Vorschlag) werde ich das bei Gelegenheit mal ansprechen. Er hat bisher meistens 1-2 Wochen für die Antwort gebraucht, also müssen wir uns wohl noch etwas gedulden. Hier mal meine Mail:



    Den "Postrock" finde ich übrigens weniger geeignet, weil sich da keine Songteile wiederholen. Wir müssten den Track also in voller Länge nutzen, wenn wir alle Songteile drin haben wollen oder eben die Hälfte der Songteile komplett rauslassen, wenn wir auf 2-3 Min. kommen wollen.

    Codec am besten H.264 oder H.265 (effizienter). Als Container nehme ich mittlerweile *.MOV. Weil das der einzige zu sein scheint, der lossless PCM Audio mit H.264 oder H.265 kombinieren kann. Und zwar so, dass Bild und Ton auch auf Youtube dann noch synchron sind.


    Ansonsten tut's natürlich auch MP4 (ebenfalls mit H.264 oder H.265) mit einer möglichst hohen AAC Bitrate.


    Von YouTube empfohlene Einstellungen für die Upload-Codierung - YouTube-Hilfe


    Youtube empfiehlt für Musikvideos selbst lossless PCM für die Audiospur.


    Encoding specifications for music videos - YouTube Help

    Ich hab hier auch nichts gegen Kritik. Ganz im Gegenteil. Es geht aber auch um das Wesen der Kritik bzw. ob eher konstruktiv oder destruktiv.


    Der gewählte Name "Challenge" für diese Veranstaltungen hier wurde kritisiert. OK. Es kommen aber auch keine Vorschläge für Alternativen.


    Der Vorschlag mit dem Slow Blues wurde kritisiert, weil das zu langweilig wäre. Ich recherchiere dann sogar selbst noch nach Möglichkeiten für anspruchsvollere Challenges. Dann kommen aber immer noch keine eigenen, konkreten Vorschläge.


    Mir persönlich ist vieles im Konkreten auch ehrlich gesagt echt egal. Wie die Veranstaltungen heißen, welche Playalongs wir nehmen und ob es ein Voting gibt oder nicht. Da bin ich flexibel. Und eben auch Demokrat. Wenn 20 Leute sagen, sie wollen den Wettbewerb und nur 2 nicht, dann ist die Sache halt eindeutig. Bei z.B. 12:10 hätte ich vielleicht vorgeschlagen, mal eine Challenge ohne Voting zu probieren. Aber 20:2 ist halt klar wie Kloßbrühe.

    … soso, ist das so?

    Das klingt eher wie der schlechte Grund dafür, warum sich Menschen, meist Männer, die Schädel einschlagen.

    Das schöne an Musik ist doch der gemeinsame Spaß und die Freude des Publikums beim Zuhören.

    Für mich persönlich ziehe ich mehr Befriedigung aus Dingen, die ich in Gemeinschaft erlebe, als der erste an der nächsten Ampel zu sein…

    Das ist so, ja. Sieht man ja auch an allerlei Sportarten. Ich suche dafür jetzt nicht extra eine Quelle raus.

    Und "Männer, die sich den Schädel einschlagen" oder "der erste an der Ampel zu sein" ist jetzt deine persönliche Interpretation, die hiermit nichts zu tun hat.


    Ich diskutiere darüber jetzt auch nicht weiter, weil ich die Umfrage im Startbeitrag nicht ohne Grund gestartet hatte. Die überwiegende Mehrheit ist also für den Wettbewerb und wem das nicht passt, der muss ja nicht mitmachen oder kann hier eigene Veranstaltungen organisieren.


    Oder soll ich so eine Umfrage jetzt vor jeder Challenge starten? :/

    Seven

    Deine Kritik kann ich schon nachvollziehen und ich finde auch, dass es im künstlerischen Bereich eigentlich nicht um Wettbewerb gehen sollte. Dennoch existiert dieser Wettbewerb ja schon irgendwo. Außerdem haben Menschen das natürliche Bedürfnis, sich zu messen. Wenn das spielerisch und konstruktiv stattfindet, finde ich das völlig in Ordnung.

    Zum Schlagzeugspielen und allgemein für künstlerischen Ausdruck ist eben auch viel Übung erforderlich. Darum und um das Dazulernen und Weiterentwickeln geht's hier ja auch.


    Außerdem gestalte ich das hier alles demokratisch. Die Mehrheit entscheidet also darüber, was gut ist und was eher weniger. So ist das in der Realität ja auch: das, was der Mehrheit gefällt, ist erfolgreich.


    Ich hatte zu dem Thema nach der vorletzten Challenge hier sogar eine Umfrage (siehe Startbeitrag dieses Threads) gestartet. Die Frage war, ob die nächste Challenge wieder als Wettbewerb mit Voting stattfinden soll. Das beantworteten 20 User mit ja und 2 mit nein - sehr eindeutig.


    Der Wettbewerb ist meiner Meinung nach das "Salz in der Suppe" hier. Außerdem garantiert das Voting, dass alle Beiträge gewissenhaft angehört werden müssen (bzw. sollten).


    Wie immer gilt natürlich, dass man es nie allen recht machen kann. Und für die Entscheidungsfindung finde ich eine demokratische Herangehensweise auch das einzig sinnvolle.


    Was das Verhindern von Betrugsversuchen angeht, habe ich ja jetzt zurückgerudert. In der Hinsicht gab's hier nie Probleme und ich denke auch, dass wir uns derartige Maßnahmen hier sparen können.

    Abgesehen davon ist es ja auch so, dass Du als Organisator als einziger im Vorfeld weißt, wie die endgültige Mischung des Backingtracks klingt. Du kannst deshalb die Mischung eines Beitrages von vorne herein darauf opimieren, was andere nur bedingt (z.B. durch einen Best-Guess, wie die Mischung wohl klingen wird) oder gar nicht können (alle ohne DAW und tiefere Kenntnis der Materie).

    Tatsächlich weiß ich vorab selber nicht, wie die endgültige Mischung klingen wird. Das muss ich auch alles Schritt für Schritt machen, so wie das Material zeitlich zur Verfügung steht.


    Fakt ist aber, dass ich die Mischung für die fertigen Masters nur noch mal (zumindest nennenswert) anpassen muss, wenn die Audioqualität des Tracks eher schlecht ist. "Roadstar" war ja vorab schon eine Bastelei, daher musste ich für die Endmischungen noch mal was anpassen.


    Bei "What's the wheather like" und "Funk 102" klangen die Tracks zum Einspielen und die fertigen Mischungen ähnlicher. Den Funk 102 hatte ich für die Challenge ja sogar extra von Grund auf aus den gekauften Stems abgemischt.


    Ich finde es auch besser, wenn die Tracks zum Einspielen in der Endmischung gleich klingen. Das ist für alle Beteiligten besser. Mir spart es Arbeit und die Teilnehmer können ihre Aufnahme zielgerichteter abmischen.


    Wie meine Mastering-Kette aussieht hatte ich im Thread der letzten Challenge mal detailliert aufgeschrieben. Das halte ich relativ subtil und eher standardmäßig.


    Worüber ich allerdings gestern bei der Diskussion über den nächsten Playalong schon nachgedacht habe ist - und Marius nimm das bitte nicht persönlich ;) - ob es nicht einen gewissen Wettbewerbsvorteil für diejenigen gibt, die schon früh bei der Auswahl dabei sind, sowohl vom Spielerischen als auch soundmäßig?

    Dazu kann ich nur sagen, dass ich immer eins nach dem anderen mache. Zu Beginn der letzten Challenge wusste ich selber noch nicht, was ich dazu spiele. Ich hatte meine Performance dann zwischen dem 10. und 12. April ausgearbeitet und aufgenommen. Und für mich ist es auch besser, das eher zu Beginn der Spielphase zu machen, weil ich selbst nicht von anderen Beiträgen beeinflusst werden will.