Beiträge von m_tree

    Wie bereits gesagt wurde, ist ganz klar: Felle und Stimmung machen den Löwenanteil aus.


    Die gesamte Konstruktion der Trommel inkl. Hardware spielt natürlich schon eine Rolle. Snares sehe ich dabei deutlich abgegrenzt zu Bassdrum und Toms. Meiner Meinung nach sind Snares sogar eine andere Bauart von Trommeln. Und die werden i.d.R. auch grundsätzlich anders gestimmt.


    Snares werden im Gegensatz zu Bassdrum und Toms auch aus Metall gefertigt. Und zumindest unter dem Mikrofon bei Aufnahmen höre ich z.B. einen recht deutlichen Unterschied zwischen einer Messing- und einer Ahorn-Snare. Das ist einfach ein anderer Klangcharakter. Natürlich sind das nur Nuancen. Aber wenn man sich um alle sonstigen Faktoren akribisch kümmert und genau arbeitet, macht sich das eben schon bemerkbar.


    Ob man geflanschte Stahlspannreifen oder Gussspannreifen benutzt hat auch einen recht großen Einfluss. Definitiv weitaus größer als die Art des Holzes!


    Und Acryl-Kessel gibts ja auch noch. Die klingen in Nuancen auch etwas anders als Holz. Liegt wahrscheinlich auch einfach daran, dass die i.d.R. etwas schwerer sind.


    Aber die Holz-Arten werden von den Herstellern schon sehr gern im Übermaß fürs Marketing ausgeschlachtet. Davon merkt man in der Praxis in den allermeisten Fällen gar nichts. Von Hybrid-Kesseln ganz zu schweigen. Reines Marketing.

    Wie gesagt, mein Vorschlag war einfach das Ding kaufen und wenn es nicht gefällt einfach für den gleichen Preis verkaufen, evtl sogar ein wenig mehr.

    Natürlich ist ja klar, dass Becken eine Streuung haben können, die ist allerdings bei so Dingern wie Standard Sabians weitaus geringer, als bei Zultans zB... 😉

    Mein Hinweis war vor allem an die Threadstarterin gerichtet. Und ich würde auch nicht pauschal sagen, dass Zultan eine größere Streuung als die namhaften Hersteller hat. Kommt wohl eher auf die Serie an. Das hab ich schon ganz anders erlebt. ;)

    https://www.kleinanzeigen.de/s…s&utm_content=app_android


    Sabian AA regular für 120, kannste nichts falsch machen

    Deine Anzeige?

    Wichtig dabei ist auch, etwaige Streuungen im Hinterkopf zu behalten. Ich hatte auch mal eine Sabian AA Regular gebraucht gekauft, aber die hatte ein ganz grässliches Fiepen im oberen Mittenbereich (genau da, wo es wehtut). Das hatte ich auch mittels Aufnahme und Spektrum-Analyse überprüft. Da klang meine Zultan Rockbeat Hi-Hat im direkten Vergleich deutlich besser.


    Man sollte also auf jeden Fall immer seinem Gehör vertrauen. Alt und teuer muss nicht gleich gut und für dich und deine Anwendung geeignet sein. Und umgekehrt - günstig auch nicht gleich schlecht und ungeeignet. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass die Zultan Caz Hi-Hat mal einen Versuch für dich wert sein könnte. Ich hatte mal die 15er probiert. Aber dass die nix für mich war lag wohl einfach daran, dass ich sonst nur 14er spiele. Daher will ich die 14er noch abchecken:


    Zultan 14" Caz Hi-Hat
    Zultan 14" Caz Serie, Hi-Hat Becken, B20 Bronze, handgehämmert, tiefer voluminöser klarer getretener Klang, hervorragender Mix aus Wärme und…
    www.thomann.de


    Aber erstmal check ich ein neues Ride aus.

    Hab die nächste Challenge schon mal vorbereitet. Auch spielenderweise, um meinen Klicktrack zu testen.

    Es handelt sich um den Prog-Metal Track mit 19/8, 4/4 und 5/8. Das ist schon eine echte Herausforderung. Nicht nur wegen den krummen Taktarten und Taktwechseln, sondern weil der Track auch sehr viel Spielraum für die Ausgestaltung lässt.


    Ab dieser Challenge habe ich ein neues System für die anonymen Namen (ohne das Abgabedatum) und auch die Auswertung des Votings werde ich anders gestalten. Die Votings der Teilnehmer für den eigenen Beitrag werde ich zum Schluss rausrechnen.

    Wieder mal Shuffle. Eine sehr schöne Nummer, find ich. Hab's etwas freier gespielt, mit eigenen Fills und Patterns.


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    100% Natursound (ohne Sample-Enhancement). Keine Direktkompression der Einzelspuren und insgesamt wenig Kompression und EQ. Auch mit Hall bzw. künstlichem Raum bin ich sparsam umgegangen.

    Klar, an das Original kommt nichts heran. Aber wie sich Mike Portnoy mit dem Song abmüht, gibt der scheinbar unerreichbaren Performance noch eine weitere Ebene, die ich irgendwie sehr motivierend finde.

    Ja, das Video ist lustig. ^^

    Hatte ich aber umgekehrt bei Danny Carey auch schon gesehen. Als er auf dem Taylor Hawkins Tribute Konzert mit Geddy Lee und Alex Lifeson von Rush "YYZ" gespielt hat. Den hatte ich dieses Jahr mal gecovert. Harte Nummer. Ohne Vorbereitung geht da gar nix.


    Ich liebäugel mit einem möglichst kleinen Set, da könnte es doch hilfreich sein die Abhebung beim Spielen betätigen zu können statt sich die drölfzigste weitere Trommel dazu zu stellen. Und wenn es ums experimentieren geht, warum nicht mal eine Kuhglocke oder Konfettikanone mit dem Fuß bedienen? Ob die geniale Fußmaschinen aus dem Beginn dieser Diskussion das kann, werde ich wohl leider nie erfahren.

    Die Abhebung kann man auch ohne Pedal beim Spielen betätigen. Mit Pedal müsste ein Fuß auch von einem anderen Pedal runter - sei es ein Bassdrum- oder ein Hi-Hat Pedal. Insofern halte ich das für unsinnig. Aber sogar blödsinnig, weil man so ein weiteres Pedal mitschleppen, aufbauen (Platzbedarf) und mit der Snare-Abhebung verbinden muss. Und die Verbindung darf dann ja auch nicht stören.

    besser kann es nicht mehr werden! :love:

    Doch - kann es. ;)


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    "Schism" hatte ich vor mittlerweile knapp zwei Jahren mal gecovert.

    Organisten schaffen ein bis drei Dutzend Pedale zu bedienen, Drummer sind da anscheinend etwas einfacher gestrickt. Es gibt ja nicht mal so offensichtlich sinnvolle Ergänzungen wie ein Pedal zur Abhebung des Snare-Teppich!

    Was soll daran sinnvoll sein? Und wie kommt man auf die Idee ein Schlagzeug mit einer Orgel zu vergleichen?


    Ja ja, die alte Leier ... Schlagzeuger sind zu blöd für Töne und können nur draufhauen. :P

    Wie soll ich das als Anfänger beurteilen? Die Qualität einer konkreten Transkription hängt doch nicht nur von der Form (Tabs oder Noten) ab sondern vor allem davon, wer sie mit wie viel Kompetenz erstellt hat.

    Ja, das ist richtig. Ich meinte mit "die Tabs finde ich schrecklich" auch nicht die Qualität bzw. Richtigkeit, sondern eben einfach die Form.


    Du hast natürlich recht damit, dass sich die Diskussion hier von deiner Fragestellung wegbewegt hat.

    Im Prinzip wurde die Frage aber auch schon beantwortet. Denn zumindest hier kennt keiner (bisher) eine Software, die Tabs automatisch in Noten umwandelt.


    Bei ChatGTP bin ich übrigens auch skeptisch. Ich bin PC-affin, hab selber gern rumgeschraubt und mach mit drei Bildschirmen Audio- und Videonachbearbeitung.

    Als ich dieses Jahr mal einen selbst erstellten englischen Text in ChatGTP zum Prüfen / Verbessern kopiert hatte, hatte ich am Ende max. die Hälfte der vorgeschlagenen Änderungen übernommen. Ich hab nichts gegen KI, aber man sollte der m.E. nicht das Denken überlassen.


    als nicht-vorhandene Noten, oder solche die erst bestellt werden müssen. Unabhängig davon danke für den Hinweis besser das eigene Gehör zu trainieren, pack ich auf meine Übungsliste.

    Gehörtraining ist tatsächlich wichtig und ein Bestandteil der musikalischen Entwicklung.


    Ich hatte eingangs aber ganz gezielt nach Beispielen gefragt. Für welche Songs konkret brauchst du Noten? Dann kann dir hier auch besser geholfen werden.

    Häufig aber werden gute Hi-Hats renommierter Marken und Serien nicht in der Nähe angeboten.

    Probespielen und Selbstabholung kannst du bei Gebrauchtkauf von Becken vergessen, es sei denn du willst dir das Leben besonders schwer machen.

    Also einfach zuschicken lassen, daheim anspielen und ggf. weiter verkaufen.

    Oder dreist beim großen T bestellen und ggf. zurückschicken.


    Letztendlich kannst du hier auch nur Anregungen bekommen. Probieren musst du selber. Geschmäcker sind verschieden. Mehr noch - Geschmäcker müssen sich überhaupt erstmal entwickeln und können sich auch immer wieder verändern.


    Ich bin seit geraumer Zeit bei 14" Zildjian K Hi-Hats hängengeblieben. Die nutze ich hauptsächlich. Will aber auch wieder mal andere Hi-Hats probieren.

    dass in jeder notierten Note alle Informationen enthalten sind die Ich brauche und natürlich auch wiedergeben kann, so dass jeder es verstehen kann

    Auch in den Noten können nie alle Informationen enthalten sein. Noten können niemals abbilden, wie es am Ende gespielt wird. Die sind nur ein Hilfsmittel und meiner Meinung nach auch nicht mit Schriftsprache vergleichbar. Musik macht man mit den Ohren.

    Was man schöner oder übersichtlicher findet, hängt davon ab, was man gelernt hat.

    Das bezweifle ich. Ich beschäftige mich hauptsächlich fürs Unterrichten mit Noten, hab früher alles ohne Noten gemacht und brauch selbst immer noch keine Noten, von Ausnahmen abgesehen.


    Daher habe ich da einen relativ unvoreingenommenen Blick drauf und behaupte mal ganz dreist, dass der einzige Vorteil von Tabs ist, dass man eben keine Noten braucht und dass es digitaltechnisch einfach zu handhaben ist.


    Jedes Lehrbuch und fast jede Transkription nutzt Noten, keine Tabs.

    Keine Ahnung ob die wirklich besser sind, ich habe nur nach dem ersten Lied der Ärzte CD gesucht, die gerade im CD-Player war und die Tabs unter https://tabs.ultimate-guitar.com/tab/1756148 sehen schon etwas ausführlicher aus als die Noten bei musecore oder bei songsterr und wenn ich mir dazu eine Live-Aufnahme ansehe scheinen die Tabs eher am Original zu liegen. Abgesehen davon lassen sich die Tabs leichter kopieren, ich hätte nämlich gerne kein PDF sondern eine Datei in einem standardisierten Format (z.B. Lilypond), in der ich selber Änderungen vornehmen kann und wo hinten schöne Notenblätter herauskommen (auch so ein Informatiker-Ding).

    Hab's mir mal angeschaut. Die Tabs finde ich ehrlich gesagt schrecklich. Sowas würde ich meinen Schülern niemals anbieten. Schlagzeugnoten sind der "Standard", keine Tabs.


    Mir fallen in frei und z.T. auch käuflich verfügbaren Transkriptionen auch immer mal wieder Fehler auf. Meistens sind diese dann aber eher nur auf Details beschränkt, die für die meisten Anwendungen eher unwichtig sind. Und manches kann man auch nicht mit Noten abbilden. Z.B. Moeller-Technik mit Down- und Upstrokes, aus denen leichte Akzentuierungen entstehen und ähnliches.


    Im Regelfall kannst du schon davon ausgehen, dass Transkriptionen ordentlich gemacht werden.


    Seit wann spielst du denn? Nimmst du Unterricht?

    Zumindest für die Standard 4/4 Rocksongs kann das eigentlich nicht so schwer sein. Allerdings hatte ich eigentlich mit dem Schlagzeug als Ausgleich zum Programmieren angefangen, daher würde ich lieber auf vorhandene Programme oder Skripte zugreifen bevor ich selber "mal schnell" etwas implementiere.

    Dein Gedanke rührt wahrscheinlich genau daher, dass du Programmierer bist. Was derartiges gibts meines Wissens nicht.


    Hast du Beispiele für die Tabs, die deiner Meinung nach besser als frei verfügbare Noten sind?


    Ich selbst brauche zwar keine Noten für Songs, bin aber durch meinen Unterricht auch mit dem Thema konfrontiert. Wenn ich keine brauchbare Notation im Netz finde, erstelle ich dann lieber selbst eine (mache ich derzeit mit "Aered").

    tschino

    Verstehe. Wollte damit nur anmerken, dass die Teppich-Ansprache weniger mit dem Schlagfell und mehr mit allem, was auf der Reso-Seite so passiert, zu tun hat.


    Ich bin nach Ausflügen (ganz früher) zu Aquarian und Evans (Toms) auch wieder eher bei Remo. Nur auf Snares spiele ich lieber Evans. Das hat sich in den letzten Jahren so bei mir entwickelt. Mir fällt zum Thema eine schlechte Bewertung bei Thomann ein, die ich mal zufällig zu den Pinstripes gelesen hatte. Da meinte jemand, dass die Remos kaum stimmbar wären und mit Evans alles viel leichter gehen würde. Und genau das ist auch einer der Unterschiede dieser beiden Hersteller. Evans-Felle liegen meist von vorn herein besser auf der Gratung auf, während man Remos erstmal ordentlich zentrieren muss, damit alles passt. Beides hat m.E. Vor- und Nachteile: Evans sind da zwar einfacher und schneller in der Handhabung, aber Remos liegen dann durch das nötige Zentrieren auch besser auf der jeweiligen Gratung auf. Gratungen sind ja unterschiedlich ...

    Vor allem ging es mir um Sensibilität beim piano, dass man da auch immer noch den Teppich hört. Was das piano betrifft, hat die Fellwahl meinen Erwartungen erfüllt, auch das Remo damals.

    Nach meiner Erfahrung spielt dafür der Teppich selbst, das Reso, dessen Stimmung, das Snarebed und die Teppich-Spannung eine entscheidende Rolle. Unabhängig von der Spiralanzahl gibts auch filigranere oder lautere Teppiche. Die Dicke des Resos spielt eine Rolle, aber vor allem auch das Snarebed und ob man das Reso da reinstimmt. Und eine zu feste Teppich-Spannung kann die Teppich-Ansprache auch abtöten.


    Als Snare-Schlagfell kann ich Evans UV1 oder UV2 empfehlen. Klingt gut (kann auch sehr laut) und ist sehr widerstandsfähig / haltbar. Das Coating hält bei denen länger als das Fell selbst.

    Mal davon abgesehen, dass du hier alles einpflegen und auf Stand halten müsstest, finde ich die Idee auch aus anderen Gründen fragwürdig:


    Vieles ist eben doch etwas komplexer, als man es in einer Tabelle darstellen kann - oder die Tabelle wird sehr umfangreich und unübersichtlich.

    Und in Zeiten, in denen der Onlineversand dominiert und die persönliche Beratung im Laden fast ausgestorben ist, ist es doch toll, dass man wenigstens hier noch eine fundierte und direkte Beratung bekommen kann. Mich persönlich interessieren die Kaufberatungsthreads und Equipment-Diskussionen zwar nicht so. Aber ich weiß, dass hier einige Leute am Start sind, die gerne und kompetent helfen.


    Ich gehe zwar davon aus, dass du die Tabelle sowieso eher ergänzend zur Beratung angedacht hast, aber ich würde die Zeit und die Mühe eher anderweitig investieren.

    Das aufgeführte Kontra "billige Felle (Austausch einkalkulieren!)" bei den beiden gelisteten Sets dürfte eigentlich bei jedem Einsteiger- und Mittelklasse-Set der Fall sein.

    Aber auch bei High-End Sets mit ordentlichen Fellen wird man diese wahrscheinlich sowieso nach nicht all zu langer Zeit wechseln, weil sie verschleißen oder nicht dem eigenen Geschmack entsprechen.


    Mir fallen zu vielen Sets auch ganz persönliche Pros und Kontras ein. Die sind aber eben persönlich und damit nicht allgemeingültig. Stichwort Geschmack.