Beiträge von m_tree

    Abgesehen davon ist es ja auch so, dass Du als Organisator als einziger im Vorfeld weißt, wie die endgültige Mischung des Backingtracks klingt. Du kannst deshalb die Mischung eines Beitrages von vorne herein darauf opimieren, was andere nur bedingt (z.B. durch einen Best-Guess, wie die Mischung wohl klingen wird) oder gar nicht können (alle ohne DAW und tiefere Kenntnis der Materie).

    Tatsächlich weiß ich vorab selber nicht, wie die endgültige Mischung klingen wird. Das muss ich auch alles Schritt für Schritt machen, so wie das Material zeitlich zur Verfügung steht.


    Fakt ist aber, dass ich die Mischung für die fertigen Masters nur noch mal (zumindest nennenswert) anpassen muss, wenn die Audioqualität des Tracks eher schlecht ist. "Roadstar" war ja vorab schon eine Bastelei, daher musste ich für die Endmischungen noch mal was anpassen.


    Bei "What's the wheather like" und "Funk 102" klangen die Tracks zum Einspielen und die fertigen Mischungen ähnlicher. Den Funk 102 hatte ich für die Challenge ja sogar extra von Grund auf aus den gekauften Stems abgemischt.


    Ich finde es auch besser, wenn die Tracks zum Einspielen in der Endmischung gleich klingen. Das ist für alle Beteiligten besser. Mir spart es Arbeit und die Teilnehmer können ihre Aufnahme zielgerichteter abmischen.


    Wie meine Mastering-Kette aussieht hatte ich im Thread der letzten Challenge mal detailliert aufgeschrieben. Das halte ich relativ subtil und eher standardmäßig.


    Worüber ich allerdings gestern bei der Diskussion über den nächsten Playalong schon nachgedacht habe ist - und Marius nimm das bitte nicht persönlich ;) - ob es nicht einen gewissen Wettbewerbsvorteil für diejenigen gibt, die schon früh bei der Auswahl dabei sind, sowohl vom Spielerischen als auch soundmäßig?

    Dazu kann ich nur sagen, dass ich immer eins nach dem anderen mache. Zu Beginn der letzten Challenge wusste ich selber noch nicht, was ich dazu spiele. Ich hatte meine Performance dann zwischen dem 10. und 12. April ausgearbeitet und aufgenommen. Und für mich ist es auch besser, das eher zu Beginn der Spielphase zu machen, weil ich selbst nicht von anderen Beiträgen beeinflusst werden will.

    Regeländerungen in laufenden Challenges sollten m.E. vermieden werden. Die zugelassene Stimme von Silas_15 hat mir defacto den dritten Platz verschafft, diesen aber gleichzeitig für Der Philipp vereitelt, der dann auf Platz vier landete. Für mich wäre es ok, die Wertung nachträglich zu ändern - an der Leistung der einzelnen Beiträge ändert sich ja nichts mit dem Listenplatz.

    Grundsätzlich hast du damit natürlich recht und ich will das auch nicht mehr. Möchte aber noch folgendes dagegen halten:

    1. hatte ich diese Regel selbst aufgestellt, um Betrugsversuche zu verhindern (dass es kein Betrugsversuch war, ist ja nun klar) und es wurde auch nie darüber gesprochen

    2. hatte ich selbst nachgeforscht, weil mir der Name unbekannt war

    3. hatte ich das selbst öffentlich zur Diskussion gestellt

    4. sah die Punkteverteilung zum Zeitpunkt des Votings noch anders aus (es folgten 6 weitere Votings)


    Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse kam eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Teilnahme in der bisherigen Form auf, weil der obere Bereich als "gesetzt" empfunden wurde. Mein erster Gedanke dazu war, dass die ersten drei bei der folgenden Challenge aussetzen könnten.

    Das halte ich zwar für gut gemeint, aber nicht im Sinn der Sache. Wenn man den Fokus mehr auf das Inhaltliche und die Community setzt, wäre es schade, wenn wegen solchen Regeln dann immer drei Leute nicht mitmachen dürften. Zu meiner Überlegung zum Aussetzen meiner Teilnahme kam ja schon einiges an Gegenwind.


    Später hatte ich dann drüber nachgedacht, ob eine andere Form der Vorstellung der Beiträge ohne Abstimmung auf Plätze denkbar wäre: So könnte z.B. jeder Beitrag in Ein- oder Zweitagesfolge in einen eigenen Thread („DF-Challenge X/2025 – heute: [Username]“) alleine vorgestellt werden und konstruktives Feedback dazu würde sich in dem jeweiligen Thread sammeln. Bei dieser Abwicklung gäbe es dann kein Gewinnertreppchen. Ich stell mir das ganz spannend vor, immer nur einen Beitrag zu hören und dazu dann etwas zu schreiben. Zugegeben hätte eine solche Veranstaltung jedoch einen ganz anderen Charakter als die Challenge jetzt.

    Interessante Idee, aber so würde sich die Vorstellung der Beiträge ja einen guten Monat über hinziehen. Wenn du das selbst in die Hand nehmen willst, können wir das probieren. Aber mir persönlich wäre das zu langatmig. Und ich kann mir vorstellen, dass es für die meisten hier auch zu langatmig wäre.


    Ich stimme Beam zu, dass finanzielle Aspekte bei den Challenges und allgemein im DF außen vor bleiben sollten.

    Dem stimme ich auch zu. Klar sein sollte dabei allerdings, dass ich meinen Arbeitsaufwand in Grenzen halten bzw. so gestalten werde, dass es mir persönlich noch Spaß macht. D.h., dann würde ich z.B. von einer einzelnen Vorstellung der Beiträge absehen und dann bekommt auch ausnahmslos niemand einen Mix von mir. Weil es dann im Nachhinein z.B. heißen könnte "warum hat xy einen Mix gekriegt, wenn das offiziell gar nicht angeboten wird? Unfair!".

    trommelmatze

    Hab einfach mal recherchiert und diesen Track hier gefunden, der auch ungekürzt noch passen würde. Geht das so in die Richtung, die dir vorschwebt? Von mir aus könnte es auch vertrackteter mit verschiedenen ungeraden Taktarten und Taktwechseln sein. Darf halt nur nicht zu lang sein.


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    Gibts auch ohne Klick hier in guter Qualität zu kaufen: https://dagnarmusicjam.bandcam…umless-track-jam-no-click


    Wir müssten den Urheber auf jeden Fall fragen, ob wir das für eine Challenge hier benutzen dürfen.

    Aber bitte das Gitarrensolo drin lassen.

    Ja, auf jeden Fall. Ich würde auch das Klaviersolo drin lassen und bei 2:14 schneiden. So sind wir da bei etwa 126 Sek. Laufzeit (ohne Einzähler / Auftakt).


    da bin ich echt mal gespannt, wie deine sonst doch eher treibende Spielweise mit Blues funktioniert, Marius :Q

    Dass ich treibend spielen kann heißt ja nicht, dass mir langsame Sachen nicht liegen. Langsame Nummern hab ich immer gern gespielt und zum Grooven gebracht.


    ich persönlich finde einen slow Blues allerdings nicht wirklich spannend für so eine Challenge.

    Wenn ich mir vorstelle, davon ca. 20 Beiträge anzuhören beim Voting, ist das vermutlich ganz schön anstrengend, da alle ziemlich ähnlich klingen werden.

    Wir werden den Track auf jeden Fall kürzen, weil sich ungefähr 2 Min. Laufzeit als passend für die Challenges erwiesen haben. "Roadstar" war ausnahmsweise etwas länger.


    Ansonsten verstehe ich deinen Einwand natürlich. Mein Vorschlag dazu ist, dass wir dieses Jahr noch eine "progressive" Challenge mit wesentlich größerem Interpretationsspielraum und wahrscheinlich auch deutlich höherem spielerischen Anspruch veranstalten. Sollten wir das Material dafür bis Mai am Start haben, gerne auch schon in der 2. Challenge. Hier wäre jetzt Eigeninitiative gefragt, weil ich persönlich nicht weiß was sich dafür eignen würde.


    Den Slow Blues von oben oder so was in der Art möchte ich trotzdem noch machen. Denn dass es dieses Jahr drei Challenges geben wird hat den Hintergrund, dass wir hier ein bisschen Abwechslung (auch mal 'ne andere Taktart als 4/4) reinbringen und unterschiedliche Spielniveaus bedienen wollen. Es gab dazu erst den Vorschlag, zwei Playalongs pro Challenge für unterschiedliche spielerische Levels zu integrieren. Aber das will ich aus mehreren Gründen nicht.

    Hab schon einen Vorschlag für die nächste Challenge:


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    Da hätte ich mal Bock drauf. Zu dem Track gibts allerdings keine Stem files zu kaufen wie für den "Funk 102". Ich kann Jack aber anschreiben und fragen, ob ich den Track trotzdem nehmen kann (von Youtube runterladen und einen Klicktrack dazu erstellen). Kürzen ist natürlich klar.


    Das wäre dann halt ziemlich Groove-lastig, wobei man da auch lustige Sachen drauf improvisieren kann (dann eher minimalistisch gehalten).


    Ansonsten vielleicht wirklich mal was anspruchsvolleres - Prog, Jazz, ...

    Klar, in der nächsten Challenge kannste gerne auch andere Aufgaben stellen.

    Mir war es übrigens überhaupt nicht wichtig, hier zu gewinnen. Ich fand es einfach interessant, unterschiedliche Interpretationen der verschiedenen Drummer zu hören. Und ich hätte mir gerne mehr kreative Beiträge der anderen Teilnehmer gewünscht. Aber alles gut. Ist wie immer Geschmackssache ;)

    Verstehe. Den Inhalt der nächsten Challenge besprechen wir dann hier: Challenges im DF - Ideen, Vorbereitung, Besprechung ...

    Da kannst du dich gern beteiligen. ;)


    Ich verstehe allerdings nicht so ganz, was Du mit Schlagzeugsoli bei mir meinst ? Mein Beitrag ist doch kein Solo.

    Ich habe beim Intro ein paar Fills gespielt ähnlich wie bei nem Progrock Song. Und in der zweiten Strophe ein paar Doublebass Rolls basierend auf dem Gitarrenriff.

    Für meinen Geschmack ist das sogar sehr songdienlich getrommelt - wenn man auf Prog steht ;)

    Solo ist wohl die falsche Bezeichnung. Ich höre und spiele auch gern mal Prog (Rush, Tool, ...) - abgesehen von Dream Theater, die kann ich seit ein paar Jahren irgendwie nicht mehr hören.

    Aber beim Prog ist ja das gesamte Arrangement Prog bzw. spielen die Instrumente gemeinsam progressiv. Was ich damit meine ist, dass deine Performance meiner Meinung nach zu viel Prog im Vergleich zum Playalong ist und das halt nicht so recht zusammenpasst.


    Danke fürs Mitmachen auf jeden Fall! Am Ende macht's die Vielfalt und es ist immer gut, wenn Leben reinkommt und man mal über solche Dinge spricht.

    Wie gesagt - du kannst die nächste Challenge gern mitgestalten. Ich führe die zwar durch und treibe das alles voran, aber bin froh über Unterstützung. ;)


    Naja, ich muss zugeben, dass sich bei Sichtung der Ergebnisse dieser Challenge auch schon eine gewisse Langeweile bei mir aufgetan hat. Erfreulich, dass auch ein paar neue Namen zu sehen waren, aber die Wiederholungstäter haben quasi ihren festen Platz gefunden.

    Jepp. Vielleicht mach ich beim nächsten und/oder übernächsten Mal auch einfach nicht mit. Kann die Challenge ja trotzdem durchführen.

    Playalong Challenge Frühjahr 2025: Roadstar

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    Interessant find ich den Handsatz (LRLL) auf der Snare bei den Fills in der Strophe. Warum nicht RLRL und dann mit R+RF auf dem Crash rauskommen?

    Kommt das von der Gewöhnung, Fills als Linkshänder eher mit Links zu beginnen?

    Spaggn und trommelmatze

    Von mir aus können wir für die nächsten Challenges auch derartige Aufgabenstellungen implementieren. Ich persönlich sehe mit meinen Teilnahmen auf die bisherige Art auch kaum Sinn mehr, weil ich bisher jede Playalong-Challenge jetzt 3x in Folge mit Abstand gewonnen habe. Und es hatten mit Mattmatt und dem Dührssen auch Profis mitgemacht (falls das irgendwas zur Sache tut ...).


    Die Challenge sehe ich bei den Playalongs schon vor allem in der Fähigkeit, sich anzupassen und eben was möglichst passendes mit einer ordentlichen Performance (Timing!) abzuliefern. Und besonders Solo-mäßige Sachen sind schwer, da gekonnt einzubauen, damit es weder dran vorbei noch tot gespielt ist. Da würde ich lieber mal ne Challenge veranstalten, in der völlig frei ein Solo gespielt wird. Am besten mit Video!


    Sogar auf Youtube sollte man sich m.E. die Frage stellen, ob man bei dem Skill Show off in der krassen Form mitmachen will. Das können zum einen Leute wie Siberiano sowieso besser und zum anderen hat das dann oft mehr mit Zirkusartistik als mit Musik zu tun (zumindest bei ihm).


    Ich hatte bei Nr. 17-B jedenfalls immer nach einer gewissen Zeit das Bedürfnis, zu skippen, weil halt einfach musikalisch kein Schuh mit dem Playalong draus wird (habe es mir natürlich auch mehrmals bis zum Schluss angehört). Schalgzeugsoli werden ja wenn dann gezielt in ein Arrangement eingebaut bzw. wird entsprechend Luft gelassen. Was hier aber nicht der Fall war.

    Vielleicht kriege ich es bei der nächsten Challenge hin den finalen Mix des Playalongs vorab bereitzustellen. Ist aber schwierig, weil man dafür eben auch 'ne Referenz braucht. Für den angepassten Mix habe ich meine eigene Aufnahme, die ich am 12.02. im Kasten hatte, als Referenz genommen. Erst auf der Basis wurde mir klar, wo ich am Playalong zu schrauben habe, damit das gut mit einer Schlagzeugaufnahme harmoniert und die Schlagzeugaufnahme ihren Platz hat.


    Dazu kommt, dass ich den Gesamtmix mit dem Klick und auch die Stems zum Einspielen in den Lautstärken angepasst habe. Also - wie geschrieben - z.B. Bass lauter und Leadgitarre leiser. So bevorzuge ich zumindest mein Monitoring generell, egal in welchem Kontext. Die Rhythmus-bezogenen Elemente, mit denen ich als Schlagzeuger eher zusammenarbeite, lauter und die Dinge, die sich "on top" oben drauf setzen wie eben z.B. Gesang und Solo-Instrumente, eher ein bisschen leiser.

    Was man aber auch lassen sollte, ist zu hartes Panning, auch bei den Overheads. Ich hatte zwar mal gelesen, dass es zu Phasenproblemen kommen kann, wenn man die nicht hart trennt, aber aber das lässt den Gesamteindruck irgendwie auseinanderfallen...

    Das kommt aber auch sehr auf die Aufstellung an. Ich panne meine Overheads grundsätzlich 100% L/R und stelle sie dafür so auf, dass mir die Stereobreite taugt. Das funktioniert für mich i.d.R. auch gut mit der Gewichtung der einzelnen Becken auf den Overheads.

    Gab es eigentlich eine genaue Aufgabenstellung für diese Challenge ? Sollte man den Song möglichst songdienlich aufnehmen, so dass er als "Radio Edit" mit Gesang dann passen würde ?

    Falls ja, dann habe ich die Aufgabe falsch verstanden.

    Nein, gab es nicht. Im Startbeitrag steht nur "Es darf sich nach Gusto ausgetobt werden!". Und genau das macht's auch umso interessanter, find ich. Möglicherweise wäre dein Solo ja bei einer anderen Challenge besser angekommen. Meistens geht's aber eben nicht drum, was man alles für krasse Chops drauf hat, sondern eher um den künstlerischen Aspekt - also WANN, WAS und eben auch WIE.

    Fast alle Interpretationen basierten auf relativ geraden Bumm Zack Grooves - und davon klangen auch die meisten nach einer ziemlichen "Zitterpartie" vom Timing her.

    Dein Timing finde ich hier aber auch nicht so gut, ehrlich gesagt. Da wäre weniger und das dafür eben auf den Punkt und mit Groove, mehr gewesen.


    Und ob "Hobby" oder "Profi" - das sagt hier bei solchen Challenges alles nichts aus. Ob jemand damit Geld verdient oder nicht spielt hier ja keine Rolle.

    Die finale Platzierung hatte sich übrigens mit den letzten Votings noch mal geändert. Zeitweise war z.B. 28-B auf Platz 2 und 25-A auf Platz 3. Das war dieses Mal allgemein ziemlich knapp.


    Und zweitens, um das ganz schnell aufzuklären: Nein, zumindest bei meinem Beitrag kamen keine E-Drums zum Einsatz. Klingt es denn wirklich so "processed"? ;)

    Ich liefere gerne ein Bild vom "Tatort" nach, aber heute ist mein Set noch etwas zerfleddert, da wir am Samstag einen Gig hatten. Aber im wesentlichen sah die Arbeitskette so aus: Pearl-MLX mit Free Floating Maple und Sabian-Becken, aufgenommen über ein Presonus Studiolive 24 Series III auf SD-Karte und dann gemischt am PC mit Studio One. Da ich das Set in meinem Keller in voller Größe aufgebaut habe und die Mikrofone bzw. die Technik (die sonst Live zum Einsatz kommt) ja vorhanden ist, waren es bei dieser Aufnahme dann 14 Spuren.

    Als Basis kam ein Mix zum Einsatz, den ich als Preset im Pult gespeichert habe und der als Monitorsound für In Ear und auch mal daheim zum Üben zu Songs zum Einsatz kommt. Und da habe ich eben immer auf Sauberkeit und gute Ortbarkeit der Signale geachtet, was den Sound dann aber ab einem gewissen Punkt natürlich auch etwas steril und unnatürlich macht. Vermutlich kommt daher der Verdacht, dass es sich um E-Drums handeln könnte... ;)

    Aaah, das ergibt Sinn nach nochmaligem Hören eben. Für Monitoring und Live-Anwendungen ist die Bearbeitung wahrscheinlich gut, für einen Studiomix evtl. etwas zu steril mit einer zu starken Trennung der Einzelkanäle. Daran erkennt man wieder, wie unterschiedlich diese Baustellen sind.


    Beim Anhören der anderen Beiträge im Vergleich zu meinem habe ich dann schnell gemerkt, dass ich beim mixen Fehler gemacht habe und mein Mix zu zahm, unausgewogen und nicht durchsetzungsstark genug war. Das zeigte sich vor allem bei den Bassdrums, die teilweise im Endmix von m-Tree untergegangen sind. Manche Bassdrum-Schläge sind einfach nicht zu hören, obwohl ich sie definitiv gespielt habe. Aber eben nur einzelne, ohne wirkliches Muster. Das macht den ganzen "Flow" dann natürlich etwas kaputt. Das hat mich dann erst mal etwas schockiert und ich hab lange überlegt, woran das liegen könnte. Evtl. an der Normalisierung oder irgend einer Form von Kompression? Evtl. aber auch am Bass, denn der klingt ja doch recht "knorrig" und kann den ein oder anderen Bassdrumschlag evtl. überlagert haben. Ich meine dieses Problem bei anderen Beiträgen aber auch ausgemacht zu haben. Bei einem vernünftigen Mix passiert so etwas aber natürlich nicht.

    Ich habe das gerade noch mal gecheckt und erkannt, was du meinst. Bestimmte Schläge neigen wirklich zum Untergehen. Hängt vielleicht mit dem Anschlag des Slave-Beaters bzw. der zweiten Bassdrum zusammen, dem hier und da das gewisse Quäntchen Punch fehlt.


    Dieser Umstand ist natürlich der Grund dafür, dass man beim Abmischen die Einstellungen auf den Einzelkanälen mit Bezug auf den Gesamtsound machen sollte. Was hier natürlich schlecht geht, zumal ich die Stems des Playalongs für die Endmischungen ja noch mal anders abgemischt hatte.

    Ich habe schon oft festgestellt, wie unterschiedlich ich z.B. ansonsten ziemlich ähnliche Schlagzeugaufnahmen in unterschiedlichem Kontext mische. Das kommt einfach immer drauf an. In meinem Mix hier habe ich auch ein bisschen getrickst, damit die leiseren Bassdrum-Schläge gut durchkommen. Das mach ich dann auch nur, wenn ich es für nötig halte. Grundsätzlich versuche ich immer, das Processing in Grenzen zu halten.


    Meine Mastering-Kette, die hier zum Einsatz kam, ist für mich persönlich bewährt, gleichzeitig aber auch eher subtil, minimalistisch und entspricht weitgehend der "Norm", würde ich sagen:

    1. SSL Bus Comp., der eigentlich noch eher zum Mix gehört (4:1, 1ms Attack, Auto Release, ~2dB GR., max 4 dB GR)

    2. zwei gut klingende EQs (einer davon passiv), um Bässe, Höhen und einen bestimmten Mittenbereich zu betonen (auf Mide/Side-EQ habe ich hier verzichtet)

    3. Elysia Alpha Master auf 1,4:1 (eher 1,3:1), 50ms Attack, ca. 100ms Release, max. 2 dB GR

    4. Mastering-Tape Simulation (IK Multimedia TR5 Tape Machine 99 -> 499)

    5. Lautmachen bzw. Leveln mit einem Clipper und einem intelligenten True-Peak Maximizer (letzterer fängt hier nur das ab, was der Clipper durchlässt bzw. zerrt).


    Die vorangehende Bearbeitung der Drums beschränkt sich auf einen breiten 1dB Boost @5 kHz auf dem Bus der Drum-Stems und individueller Bearbeitung der Stems, je nach Notwendigkeit (manche Beiträge habe ich gar nicht einzeln bearbeitet). Letztere beschränkte sich meistens auf leichtes Softclipping, um die Transienten für den ersten Summenkompressor ein bisschen zu schleifen und zu leveln und in manchen Fällen habe ich individuell einen EQ gesetzt, um bestimmte Dinge etwas auszugleichen (z.B. stark betonte Bässe oder sehr schrille Becken).


    Die Normalisierung habe ich in drei Schritten gemacht:

    Nachdem ich den Beitrag ins Projekt eingefügt habe, habe ich eine Offline-Analyse gemacht und alle Beiträge auf -23 LUFS gelevelt. Nach meiner Bearbeitung habe ich die Beiträge noch mal mit dem Bus-EQ der Drums gerendert und bei der dortigen Lautheit-Analyse sofort die Abweichung gesehen, die entstanden ist. Die habe ich dann auf 0,05dB genau ausgeglichen.

    Dann habe ich die Masters in 24 bit mit Ziel -14 LUFS gerendert, wobei ich bei Abweichungen >0,2 dB den ersten Lautmacher noch mal korrigiert habe.

    Diese Pre-Masters habe ich dann in ein neues Projekt eingefügt, alle noch mal offline auf die Lautheit analysiert und auf -14 LUFS normalisiert. Erst dann habe ich daraus die MP3s erstellt.

    Die jeweiligen Start- bzw. Endpunkte habe ich immer individuell mit einer Time-Selection angepasst, weil ja manche einen mehr oder weniger langen Auftakt gespielt hatten oder eben nicht.


    Aber sei's drum, ich hatte seit ewigen Zeiten nix mehr aufgenommen, es war meine erste Challenge-Teilnahme und ich hab dabei schon jetzt sehr viel gelernt. Sowohl aus (sound)technischer Sicht als auch über mich bzw. mein Getrommel. Und darum geht es ja bei so einer Challenge in erster Linie... ;)

    Ich weiß jetzt, woran ich in Zukunft mehr arbeiten bzw. auf was ich mehr achten sollte.

    Bestimmte Dinge neigen bei Akustik-Schlagzeug in einem Bandmix aber immer dazu, unterzugehen. Ganz klassisch sind das Ghostnotes und leisere Bassdrum-Schläge. Ich beschäftige mich gerade mit diesem Meisterwerk hier (sau schwer - mal sehen bis wann ich das schaffe) und war nicht der erste, der über den "busy" rechten Bassdrum-Fuß da erstaunt war (siehe Kommentare). Da sind einige Bassdrum-Schläge dabei, die im finalen Bandmix mehr oder weniger untergehen. Und diese ganzen BD-Doubles machen das auch noch mal deutlich schwerer.


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    Hier das Video zu meinem Challenge-Beitrag -> 1. Playalong-Challenge 2025 - Rock (ERGEBNISSE)


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    Aktuell sind's 22 Votings, 7 davon von unbeteiligten Usern. Silas_15 s Voting habe ich mitgezählt (siehe Besprechungs-Thread). Wär' schade drum ...


    Der Trend vom Beginn der Votingphase blieb bis jetzt weiterhin bestehen. Der erste und der letzte Platz sind klar abgegrenzt. Im vorderen und mittleren Bereich gab's und gibt's dagegen noch Bewegung. EDIT: Wenige Minuten nach meinem Beitrag ist ein weiteres Voting eingegangen, wodurch wieder Plätze getauscht haben. :D

    Also da ist z.T. noch was offen, je nach dem wie viele Votings heute noch eingehen.


    Die Ergebnisse werde ich zeitnah kurz nach Mitternacht veröffentlichen.

    Hab mir noch mal Gedanken gemacht und werde die Regel in Zukunft weglassen. Das betroffene Voting werde ich doch gelten lassen, weil damit alles in Ordnung ist. Wäre schade drum ...


    Ich bin da nämlich ganz bei euch und werde einfach in bestimmten Fällen nachforschen, wenn mir was komisch vorkommt.

    Kürzlich hat in der aktuellen Challenge ja meine Regel gegriffen, dass nur User abstimmen dürfen, die sich vor Ende der Spielphase hier angemeldet haben. Ein neuer User hat sich am Tag seines Votings hier angemeldet. Wie sich später gezeigt hat, wäre das Voting aber in Ordnung gewesen.

    Denn diese Regel soll ja nur Betrugsversuche verhindern.


    Niop hat mich dann noch auf eine andere Schwachstelle aufmerksam gemacht. Man könnte im Voting-Formular ja jeden x-beliebigen Usernamen angeben (z.B. von länger inaktiven Usern). Eine Möglichkeit wäre also, dass das Voting durch eine PN an mich verifiziert werden muss.


    Ich frage mich aber, ob das wirklich nötig ist. Bisher gab es bei den Votings noch keine Betrugsversuche, so wie ich das einschätze. Außerdem finde ich sehr cool, dass das hier so locker laufen kann. Wie eben z.B., dass alle abstimmen dürfen und die Teilnehmer sich auch selbst bewerten. Komplexe Regelwerke und Schikanen braucht man ja eigentlich nur, wenn zu viele Idioten dabei sind. Was hier aber glücklicherweise nicht der Fall ist. :)

    Hi ich hab grad den Beitrag zu mir gesehen. Ich finde die Regel auch so gut und verstehe warum das jetzt nicht zählt. Hab das Forum jetzt vor kurzem erst entdeckt und wollte hier einfach mit abstimmen. Hab die Regel davor leider nicht gelesen. Wollte mich nur mal melden damit man nicht denkt ich wär ein bot oder sowas.

    Alles klar - danke für die Rückmeldung. :thumbup:

    Habe eben mal das Formular gecheckt und ein Voting von vor 20 Min. von Silas_15 gesehen. Weil mir der Name unbekannt war, ist mir mein kleingedruckter Hinweis aus dem Startbeitrag eingefallen:

    Hinweis: User, die sich nach dem 28.02.25 angemeldet haben, dürfen nicht abstimmen.

    Der User hat sich erst heute angemeldet und noch keine Beiträge verfasst. Obwohl die Punktevergabe vernünftig aussieht, ist dieses Voting damit leider ungültig.


    Diese Regel hatte ich schon in allen bisherigen Challenges, bisher wurde aber noch nicht darüber gesprochen. Meinungen dazu?

    Heute ist es ruhiger beim Voting geworden (es ist kein weiteres dazu gekommen).


    Ich finde nicht, dass es bei der Challenge darum geht, sein Getrommel nach den eigenen Vorstellungen produziert zu bekommen. Es soll vergleichbar mit den anderen Beiträgen sein, und das macht Marius hervorragend. Auf der anderen Seite würde ich auch nie den Sound eines Beitrags bei der Bewertung so stark gewichten.

    Um "Produzieren" geht's dabei eigentlich nicht. Eher nur um einen ausgewogenen und passenden Sound.


    Dazu mal ne andere Frage m_tree : Wie verhielte es sich denn, wenn jemand deinen Mix auf seinen Kanälen verwendet und womöglich damit für sich wirbt? Hast du als (zumindest Teil-)Produzent nicht auch gewisse Rechte daran? Ich glaube nicht, dass es dir in diesem Rahmen hier darum geht, aber alleine deshalb würde ich auch meine persönlichen Ansprüche an das Mixing-Resultat zurückstellen - ich kann mich da sowieso nicht beklagen! Die letzten Mixes fand ich super.

    Meinst du damit die Masters, die ich für die Challenges erstelle? Ich mach dafür ja nur ein Stem-Mastering. Das Playalong habe ich fürs Voting noch mal passender abgemischt und diesen fertigen Mix mische ich mit den jeweiligen Drums zusammen.


    Mit einem bezahlten Mix meinte ich halt, dass mir Leute ihre Einzelspuren schicken, die ich dann abmische. Standardmäßig wird mir ja nur ein bereits fertiger Schlagzeugmix geschickt.


    Wenn jemand das MP3 vom Voting für sich benutzt interessiert mich das eigentlich nicht weiter. Besser wäre halt, mich zu fragen, damit ich dafür eine lossless Datei rausgebe. Alles entspannt. ;)


    EDIT

    Zwei Votes sind in der Zwischenzeit dazu gekommen. Damit sind's jetzt 17.