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Fuck, ist das cool. Der stellt gerade so einiges in der Metal-Drummer-Szene auf den Kopf, würde ich sagen.
Dünne Jazz-Becken, offene Toms, KEINE getriggerte Bassdrum (!!), stink normale Iron Cobra Dofuma mit der originalen Welle ... und die Krönung ist, dass das ganze Kit aufgebaut im Tour-Truck transportiert wird, so muss der Drumtech sich nur noch ums Tuning kümmern. Geil.
Bin gerade im Proberaum, habe die Snare aus dem Set gestellt und die Kardanwelle bzw. die gesamte Slave-Einheit meiner IC von 2011 mal genauer direkt am Set unter die Lupe genommen (und bei der Gelegenheit gleich mal wieder geölt).
Und die Welle ist auch schon ausgenudelt, hat also Spiel. ABER das wirkt sich nicht auf die Kraftübertragung aus! In Spielrichtung bilden Pedal und Beater eine stabile Einheit. Erst wenn ich direkt an der Welle (nicht mal am Pedal) des Slave-Pedals ziehe und dabei den Beater festhalte, macht sich das Spiel bemerkbar. Beim Spielen klappert da gar nichts.
Dabei ist sogar von Vorteil, dass die Feder am Masterpedal ist.
Das Spiel ist bei einer ordentlich konstruierten Maschine und normaler Spielweise kein Problem. Oder sollte zumindest kein Grund sein, nicht mit dem DB-Spiel anzufangen. Optimieren kann man immer noch (andere Welle, andere Fuma ...).
Jetzt werde ich wohl auch mal die Trick-Welle probieren.
Ist hierzulande nur aktuell schwer zu bekommen.
Hatte mich in den letzten Jahren auch immer mal wieder gefragt, ob das unterschiedliche Spielgefühl von Master- und Slave-Pedal einfach physikalisch bedingt ist und/oder ob das Timing meines linken Fußes einfach schlecht ist, weil ich ja kein besonders guter DB-Spieler bin.
Da bin ich dann echt gespannt, ob die Trick-Welle Abhilfe schafft.
Ich vermute mal, dass der Verschleiss der Wellen auch sehr davon abhängt, ob man die Beater ins Fell reintritt oder sie wieder wegbouncen lässt.
Der Verschleiß hängt logischerweise einfach mit den Kräften zusammen, die im Spiel sind. Eloy Casagrande z.B. wird bei seiner Spielweise wahrscheinlich regelmäßig frische Wellen brauchen.
* EDIT - der spielt aktuell bei Slipknot ja gar keine doppelte Fußmaschine, sondern mehrere Bassdrums.
Es ist nichts falsch daran, die Beater ins Fell zu treten (und umgekehrt genau so). Dazu werde ich demnächst auch ein Tutorial-Video machen.
Auch die neue Tama Welle scheint mir sehr tauglich zu sein, bei den anderen habe ich bei regelmäßigen Spielen nach ca. 1 Jahr dermaßen Spiel das ich sie meist gekübelt habe. Das waren eigentlich immer die IC Wellen von der 900 Tama IC.
Bin ja auch Iron Cobra-Spieler und meine aktuelle Doppelte ist mittlerweile 14 Jahre alt (damals neu gekauft). Ich spiele zwar alles in allem eher nur gelegentlich DoubleBass, aber meine Welle hat kein Spiel. Zumindest keins, das mir auffällt. Bin auch sehr zufrieden mit der Haltbarkeit, weil die in der Zeit schon oft on the road (immer im Case) war, bei gelegentlicher Pflege mit Ballistol.
Was ich auch bei hochwertigeren Dofumas störend finde ist, dass man auch bei guter Instandhaltung der Maschine nie ein genau gleiches Spielgefühl der Pedale erreicht und dass das Slave-Pedal ohne besondere Fixierung bei mir nie zuverlässig steht (seitliches Spiel der Fersen-Auflage). Daher nutze ich wieder die Klammer von Tama, mit der man das Slave-Pedal an einer IC-HH-Maschine fixieren kann.
Ich hol den Thread mal hoch, weil es der einzige bestehende Thread hier zu ihm ist. Nach kurzem Überfliegen des Threads finde ich die Beiträge hier übrigens sehr amüsant.
Besonders angesichts seiner folgenden Karriere bei Sepultura und jetzt Slipknot. Ursprünglich wollte ich aber nur dieses Video hier posten (um das ging es hier sicher auch?).
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Sein spielerischer Stil ist natürlich Geschmackssache. Passt für derartigen Metal aber genau. Zumal er bei den hohen Geschwindigkeiten noch richtig Punch in die Sache kriegt, dazu noch Ghostnotes spielt / groovt und absolut punktgenau und fehlerfrei spielt - besser als Joey damals wahrscheinlich.
Es ist mir auch völlig unverständlich, warum du nicht mal schreibt, WO ihr überhaupt seid. Oder warum du schreibst "Hörproben gibt's da und da", aber dann weder nen Bandnamen noch nen Link dazu gibst.
Haha, ja, das ist bei mir auch DER Song, wo ich mit herkömmlichem Crossover immer wieder Probleme hab 😄
Da kommt die Höhendifferenz von Snare und Hi-Hat (die ich auch im Video anspreche) ins Spiel. Dave Grohl hatte seine Hi-Hat (zumindest zu Nirvana-Zeiten) ja immer abartig hoch:
Die Position deines rechten Armes war mir auch schon öfter aufgefallen. Danke, dass du das mal erklärst! Inhaltlich kann ich jetzt wenig beitragen, aber ich möchte dir rückmelden, dass mir das Video visuell sehr gut gefällt. Ich finde du hast das mit dem Splitscreen ziemlich cool umgesetzt. Also, dass du auf der linken Seite einfach weiter wurschtelst, während du es gleichzeitig auf der rechten Seite erklärst. 👍
Danke! Diese Idee ist mir tatsächlich erst während der Arbeit am Video gekommen. Ursprünglich wollte ich so wie bei meinem ersten Tutorial einen einzigen Take machen, in dem ich jeweils zu Beginn und Ende spiele und zwischendrin rede und zeige. Aber so find ich's nicht nur cooler, sondern das Sprechermikro erlaubt es auch easy, das tontechnisch so umzusetzen (Drums und Sprache sind mixtechnisch so gut voneinander zu differenzieren). Und so muss ich auch keinen Kompromiss im Monitormix bzgl. der Lautstärke des Sprechermikrofons finden (trotz Nierencharakteristik ist da dann schon auch noch viel Schlagzeug drauf).
Man bekommt alles hin. Wenn man sich entschließt was zu verändern, dann muss man sich Zeit nehmen und daran arbeiten. Es ist schließlich das Ziel worauf man hinarbeitet.
Das mit den Zielen ist so 'ne Sache. Je schwieriger ein Ziel zu erreichen ist, desto härter der Weg dahin und desto mehr Motivation und Durchhaltevermögen sind gefragt. Mit mehreren kleinen Zielen macht man es sich selbst also einfacher.
Ziele haben die positive Eigenschaft, dass sie die Handlung in Gang setzen. Aber sind ansonsten auch fragwürdig. Denn - wie du schon sagtest - der Weg ist das Ziel und sollte auch Spaß machen. Wo will man denn ankommen, wenn man ein Ziel erreicht hat? Wahrscheinlich beim nächsten Ziel, das man sich setzt.
Ich wäre - zumindest nach meiner eigenen Wahrnehmung - ziemlich blöd, wenn ich jetzt noch Traditional Grip oder Open Handed so lernen will, dass ich damit auf das spielerische Level wie mit meiner bisherigen Technik komme. Das wäre energetischer Wahnsinn. Ich bin sowieso ein Perfektionist und verliere mich oft in Sachen, die andere für unnötig halten. Dafür gehe ich vielleicht mehr in die Tiefe. Aber das hat alles so sein Für und Wider.
Ich hatte jetzt gar nicht auf dem Schirm, dass es nur ein Short video ist. Da ist die Würze die Kürze.
Ist schon ein Normalvideo. Shorts dürfen auf Youtube nur maximal eine Minute lang und im Hochformat oder quadratisch sein.
Aber ich will meine Tutorials nicht so lang machen. Zumindest fürs erste. Die Zuschauer sollen sich nicht die wichtigen Infos rauspicken müssen, sondern ich will die Informationen kurz und bündig aufbereitet haben. Mein erster Text-Entwurf war doppelt so lang ...
Mir fällt da pontan dieser YouTube Drummer Cooper ein, der extrem Cross spielt und trotzdem ordentlich ausholt. Wie er da ohne sich was zu tun die Hände wieder aneinander vorbei bekommt ist mir ein Rätsel. Aber es scheint zu funktionieren.
Das ist eigentlich immer so, wenn man eine Spieltechnik perfektioniert. Ich komme mir mit den Sticks ja auch nicht in die Quere, obwohl ich die rechte Hand nicht weiter weg vom Körper halte als nötig.
Zitat aus meinem Video: "The only disadvantage is, that it doesn't allow much space between snare and hi-hat in the horizontal axis. So it might be difficult to use on very broad setups."
Es kann durchaus sein, dass man damit etwas anders klingt und ein anderes Spielgefühl hat. Aber das betrifft andere Spieltechniken genau so - da gibt's z.B. durch Traditional Grip und Open Handed sicher deutlich größere Unterschiede.
Ich würde sicher etwas anders klingen, wenn ich mir damals eine andere Spieltechnik angewöhnt hätte. Mit solchen Details kommt man aber vom Hundertsten ins Tausendste. Wenn es entsprechenden Diskussionsbedarf gibt, kann man das ja an anderen Stellen ausweiten. Z.B. hier oder in den Kommentaren vom Video - und bei weiteren offenen Fragen könnte ich auch noch ein Video nachreichen.
Das Video soll auch einfach nur kurz und bündig diese Möglichkeit aufzeigen und erklären. Nicht mehr und nicht weniger.
Vielleicht fehlt dem Video noch etwas. Ich persönlich denke diesen Schritt schon mit, weil ich den Schritt schon gemacht habe.
Menschen wollen immer die Unterschiede sehen. Warum sollte ich was ändern, wenn das "alte" auch funktioniert? Bezug zu vorher fehlt.
In meinem ersten Text-Entwurf hatte ich das auch noch angesprochen. Den Text hatte ich dann aber im weiteren Verlauf stark gekürzt und vereinfacht. So bin ich mit Intro und Outro (Performance ohne Sprache) wieder bei unter 2 Min. rausgekommen, so wie bei meinem ersten Tutorial-Video auch. Das ist mir dabei generell wichtig - nicht zu langatmig, nicht zu kompliziert und nicht nur Gelaber. "In der Kürze liegt die Würze."
Ich gehe ja eindeutig auf die Vorteile meiner Spielweise ein und das ist in den Kamera-Einstellungen links (Performance) auch deutlich zu sehen und zu hören.
Welche Nachteile die normale Haltung hat ist ja offensichtlich. Ich kann so gar nicht richtig spielen.
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Bin gespannt, was draus wird. Und falls es überhaupt jemanden interessiert, wie die Reaktionen auf YT so sind.
Mein Tutorial zum "Rosanna"-Tom-Fill von Anfang letzten Jahres hat jetzt knapp 6000 Klicks.
Ich würde da auch großflächig einen geeigneten Teppich auslegen und die Schlagzeugteppiche nur für Gigs benutzen.
Ist zwar vielleicht schöner, wenn noch was vom Parkett zu sehen ist, aber rein praktisch (auch was die Akustik betrifft) eigentlich nicht sinnvoll. Schon gar nicht bei 3 Sets in einem 20 m² Raum.
Davon abgesehen verbessern Breitbandabsorber und Diffusoren die Raumakustik deutlich.
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Aufgenommen mit 14 Mikrofonen. Raummikros lohnen sich in dem kleinen Raum nicht. Im Prinzip fehlt noch ein Stützmikro für das China - ich zweckentfremde dafür aber einfach das Mikro vom 16er Floortom im Mix.
Die t.bone MB85 Beta find ich übrigens sogar besser für die Toms hier - sind nicht ganz so bauchig wie die e604, aber auch nicht so steril wie die e904.
Auf den Toms sind noch fast neue Pinstripes. Ich hatte beim Einzug in den Raum einen direkten Vergleich zu den Evans EC2S, die auf den 10er und 14er Toms waren und ebenfalls schon relativ verschlissenen Pinstripes auf den 12er und 16er Toms. Ich war überrascht, als ich feststellte, dass die Pinstripes doch deutlich offener und lebendiger klangen! Insofern auch erstaunlich, wie sich Meinungen ändern können. Vor 10 Jahren wären Pinstripes nicht für mich in Frage gekommen. Nun betrachte ich sie als praktischen Kompromiss - haltbare, doppellagige Felle, die ohne zusätzliche Dämpfung in allen Lebenslagen gut kontrollierbar sind und trotzdem fett klingen.
Zwischendurch hatte ich noch die Encore Pinstripes für alle Toms probiert - made in Taiwan und kosten nur etwa 1/3. Hatte gelesen, dass die fast genau so wie die normalen klingen würden. In meinen Ohren aber ganz und gar nicht! Die Encore klangen viel dumpfer und lebloser.
Übrigens - fällt jemandem was am Panning im Video auf?
Alles anzeigen
Dazu übrigens noch die fertige Produktion (gestern fertiggestellt - die Vocals ließen auf sich warten). Bin für Drums (inkl. Recording), Editing, Mixing und Mastering verantwortlich. Sehr schwierige Spuren und schwieriger Mix alles in allem. Aber am Ende krieg ich eigentlich immer was brauchbares raus.
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Um da als Greenhorn in einem 19/8 Takt den Durchblick zu behalten, macht es Sinn so ein Takt zu
... zerlegen? Ja, das ergibt Sinn.
Für mich fühlt sich dieser 19/8 wie ein 5/4 mit Triolen (5 x 3 = 15) und darauf folgend ein 2/4 Takt an. Ist allerdings abstrakt gedacht, weil die beiden Takte so ja auf unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufen würden. Also egal wie man das dreht und wendet - es ist definitiv schwierig. Das erstmal zu verlangsamen kann helfen, wie gesagt. Und nicht zu theoretisch rangehen.
Mir ging es um den kreativen Prozess. Ich finde es schon einfacher, mit einer handvoll Menschen, die sich bestenfalls blind verstehen, zu jammen und Songs zu entwickeln. Man kann Takte wesentlich einfacher "loopen" und schnell was verändern oder einschieben, weil immer alle Instrumente direkt reagieren und man nicht 5 virtuelle Musiker editieren muss.
Das liegt sicher im Auge des Betrachters ...
Bin aber grundsätzlich bei dir. So sehr ich die heutigen günstigen technischen Möglichkeiten schätze - für das was ich so mache hätte ich noch vor der Jahrtausendwende ein seeehr teuer eingerichtetes und technisch aufwändiges Tonstudio gebraucht - so sehr schätze ich allerdings auch die "alte Schule" und handgemachte Musik.
Von Songwriting und Produktion komplett "in the box" halte ich auch nicht viel. Wird aber halt heutzutage sehr oft gemacht.
Vielleicht ist es gerade deshalb, weil es "so einfach" geworden ist Musik zu produzieren, gerade nicht mehr so einfach, was gutes zu machen. Stellen wir uns mal vor, wie "einfach" es ist, in einer DAW zwischendrin einen 3/4 Takt einzufügen. Da wird bei mir so manche Idee verworfen, weil mir die Umsetzung zu kompliziert ist. Ähnlich ist es bei Notationsprogrammen. Häufig wären Stift und Papier die flexibleren "Tools", aber die Motivation, etwas von Hand zu notieren, hält sich in Grenzen: Man kann ja so gut wie nichts editieren oder gar abspielen. "Früher" war es wohl einfacher (aber nicht unbedingt leichter), wenn man es sich als Band leisten konnte, stunden-/tagelang zusammen zu sitzen und Dinge auszuprobieren. Effekte wurden wahrscheinlich einfach ausprobiert und entdeckt. Heute muss ich wissen, wo ich welchen Effekt finde, wie ich ihn bediene und ob ich ihn überhaupt brauche, dass es ihn gibt.
Na ja ... das klingt so, als müsse man fürs Songwriting erstmal einen Klicktrack in einer DAW programmieren und dass Effekte in einer DAW schwieriger zu finden und zu bedienen wären als im analogen Sektor.
Aber um einen Song mit Taktwechseln zu schreiben braucht man keinen Klicktrack. Das kann man ganz genau so wie in früheren Zeiten machen. Nur Arbeits-, Demo- und finale Aufnahmen sind einfacher und günstiger geworden.
Auch was die Notation angeht ... ich beschäftige mich ja hauptsächlich durch meinen Unterricht mit Noten, ansonsten brauch ich die eigentlich selten.
Dementsprechend bin ich auch sehr ungeübt darin, Noten von Hand aufzuschreiben. Allerdings komme ich mit "Aered" gut zurecht, das geht intuitiv. Und wenn man einmal weiß, welche Handgriffe notwendig sind, kann man effektiv sehr übersichtliche Sheets erstellen. Und vor allem kann man, wie in jedem Schreibprogramm, Fehler ungesehen korrigieren. Von Hand ist das alles wesentlich aufwändiger - da wird die rein optische Notation schon zu einem Kunstwerk. Ähnlich wie ein handschriftlicher Brief.
Grundsätzlich schreibe ich sowieso am liebsten auf einer Tastatur. Stift und Smartphone nerven mich gleichermaßen.
Meiner Meinung nach hinkt deine Argumentation etwas. Die technischen Möglichkeiten machen heute eigentlich alles einfacher, schneller und günstiger. Ein bisschen Einarbeitung war damals auch mit Bandmaschinen & Co. notwendig.
Rick Beato ist auch der Meinung, dass heutzutage vergleichsweise viel Schrott produziert wird. Ich denke, das hat auch ein paar logische Ursachen:
Die Produktion ist durch die technischen Möglichkeiten heutzutage viel einfacher und deutlich günstiger geworden. Zusätzlich können Maschinen echte Menschen an Instrumenten ersetzen. Mittlerweile kann ja sogar KI echte Menschen an Gesang ersetzen. Man kann heutzutage so schnell, einfach und günstig produzieren, dass eben auch sehr viel mehr Mist dabei raus kommt.
Es kann kaum noch echte Pioniere und Erfindergeist geben, weil eben schon so viel erfunden und produziert wurde. Vor 50 Jahren war es noch einfacher, ein neues Genre zu erfinden.
Mittlerweile hat sich in den meisten Genres ein "Patentrezept" entwickelt, wie Musik aufgebaut und beschaffen sein muss, um erfolgreich sein zu können. Das führt zu einer Reihe vieler Wiederholungen.
Unabhängig von diesen Faktoren finde ich vieles, was heutzutage so produziert wird, aber auch einfach primitiv und geschmacklos. Man nehme z.B. den "Cher-Effekt" - also Autotune als bewusstes Stilmittel. Damals war das nicht nur innovativ, sondern auch dezent. Aber was manche Leute heutzutage so damit veranstalten und dazu noch Englisch und Deutsch vermischen ... für mich zum Davonlaufen! Und ich bin gerade mal Mitte 30.
Als ich diesen Song mal mit einer Ex-Freundin gehört hatte, ist mir sofort die präzise angeswingte Hi-Hat aufgefallen. Nach näherer Beschäftigung mit dem Originalschlagzeug der Studio-Aufnahme ist mir auch noch anderen Stellen aufgefallen, wie ausgecheckt und groovig das ist. Hab mir dann 'ne passende Stelle für ein Kurzvideo rausgesucht. Hier das Ergebnis:
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Damals (Mitte der 70er) waren solche Songs für die ältere Generation sicher auch schon irgendwie anstößig. Ich will gar nicht abstreiten, dass sich viele Generationenkonflikte immer wiederholen. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass die Musik in früheren Zeiten zu großen Teilen einfach besser als heute war. Auch noch in den 90ern z.B. ...
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