Beiträge von m_tree

    Und ein HT ist „high resonance“ (beim Tunebot)… passt doch ;)

    Ich wollte nur auf die Größenordnung aufmerksam machen.

    Das Problem (für meinen Geschmack) ist, dass bei der Größe des Intervalls und eher tiefer Gesamtstimmung (Rock/Pop) der Klangcharakter des 12er anders ist als der des 14ers. Stimmt man eher traditionell jazzig hoch, nivelliert sich der Klangcharakter.

    Sehe ich auch so. Für gleichen Klangcharakter sind Quinten pro zwei Zoll ziemlich viel, besonders bei drei und mehr Toms.


    Aber es gibt ja auch Leute, die ihr Standtom mit einem Bassdrum-Mikro abnehmen. Damit ist ein gleicher Klangcharakter im Mix sowieso außer Reichweite.


    Die unterschiedlichen Größen der Trommeln haben durch die Bauart (Größen/Masseverhältnisse von Hardware zu Kessel usw.) sowieso schon unterschiedlichen Klangcharakter.


    Ist am Ende ja alles Geschmackssache.

    Hab ich. Ich stimm die Resos immer etwa einen Halbton höher, manchmal mehr.

    Ein HT ist da wenig. 5 HT werden als "medium resonance" und 9 HT als "low resonance" angegeben.


    Quinten und Quarten sind auch konsonant.

    Ich weiß. Was ich aber meinte ist, dass man bei z.B. vier Toms mit drei großen Terzen eben noch auf kleine Sexten und ne Oktave kommt. Mit kleinen Terzen wäre auch ein Tritonus dabei ...

    Tritonüsse sind nicht per se dissonant :)

    Aber meistens schon, oder?


    Zugegeben habe ich nicht so den Plan von Harmonielehre und wie Hochi schon anmerkte, spielt das beim Schlagzeug auch nicht so ne Rolle. Für Produktionen werden bestimmte Trommeln z.T. auch mal auf die Tonart des jeweiligen Songs gestimmt. Davon halte ich aber nichts, weil Schlagzeug halt ein Geräusch-Instrument ist. Viel mehr sollte die Stimmung mit ihrem gesamten Klangcharakter zur Musik passen - z.B. ob die Snare tief und fett oder hoch und knallig ist.


    Mit der Intervallstimmung von Toms hab ich mich aber auch immer mal wieder beschäftigt und hab zu dem Thema gerade ein Tutorial-Video in Arbeit.

    Große Terzen klingen für mich bei vier Toms übrigens am rundesten, ist mir z.Z. aber zu wenig. Deshalb Quarten ...


    Trommeln - besonders neue mit leichtgängigen Spannschrauben 8o - verstimmen sich durchs Bespielen sowieso runter. Und obendrein korreliert der Grundton auch mit der Anschlagstärke: je mehr Punch, desto höher der Grundton und umgekehrt. Ganz exakt kriegt man das also sowieso nicht hin bei dynamischer Spielweise.


    Es geht doch viel mehr um die Eigenresonanz des Fells und um den idealen Stimmbereich.

    Die Intervalle helfen dabei, dass die Trommeln zueinander eine ähnliche Spannung haben, oder irr ich mich?

    Um die Eigenresonanz des Fells geht's weniger. Ordentliche und ordentlich zentrierte Felle haben mitunter eine extrem weite Spanne - von ganz tief und flatschig bis extrem hoch und knallig. Wichtig ist nur, dass das Fell immer in Stimmung mit sich selbst ist - also gleichmäßg von allen Spannschrauben gespannt ist.

    Der Grundton entsteht letztendlich aus dem Zusammenspiel beider Felle. Ich erkläre das auch alles in meinem bald kommenden Tutorial-Video - angefangen beim Zentrieren der Felle. :)

    Quarten sind pro zwei Zoll Differenz schon viel. Kleine und große Terzen bieten sich da auch an bzw. Quinten pro vier Zoll Differenz, wie Nils schon schrieb.


    Große Terzen haben bei drei und mehr Toms auch den Vorteil, dass alle Intervalle konsonant sind.


    Einen Tritonus sollte man wahrscheinlich eher vermeiden ...

    Die Schrauben gingen so geschmeidig, dass "finger tide" angezogen schon viel zu hoch war :D die 6er Serie von Drumcraft ist richtig gut verarbeitet 👌❤️

    Du meinst "finger tight"?

    Zeigt ja eigentlich nur, dass die Gewinde neu, leichtgängig und gut geschmiert sind. Was bei Stimmschrauben aber eigentlich gar nicht so vorteilhaft ist, was die Stimmstabilität betrifft.


    Die Resos höher als die Schlagfelle zu stimmen funktioniert immer gut. Z.B. etwa im Verhältnis 4:3.

    Und MacOS und IOS sind Consumertechnik?
    Im Pro Audiobereich dann Android und Windows?

    So war das nicht gemeint.


    Der Lighning zu Audio Adapter hat keinen DAC.

    Das Audiosignal wird direkt ohne irgendwelche Konvertierung durchgeschliffen!
    Der KH-Adapter ist quasi ein Dongle, der dem Gerät mitteilt, welche Signale benötigt werden.

    Meines Wissens ist Lightning veraltet bzw. haben die neuen iPads alle USB-C. Und auch wenn das direkt ein analoges Audiosignal ausgibt, bleibt eben fraglich, wo das Problem sonst herkommen soll. :/

    Der Versatz von über vier Wochen vom Startbeitrag zur ersten Antwort ist mir gar nicht aufgefallen. :D


    Wieso das denn? Meine Vermutung ist nach wie vor ganz klar, dass sich irgendwo noch ein Gate versteckt. Warum sollte eine App sich anders verhalten, abhängig vom Signalweg?

    Es kann sich aber kein Gate verstecken, wenn er vom iPad über eine DI-Box ins Pult und von dort mit Aux wieder rausgeht, denn ...


    Auf dem Metronom-Kanal im Soundcraft sind keine Gates eingestellt...


    Insofern kann es nur mit dem iPad zu tun haben.

    Ich hatte letztes Jahr auf Tour selber ein iPad benutzt um mein IEM für mich einzustellen. Das geht wirklich prima. Und auch für Tonleute ist das 'ne feine Sache.

    Aber das ist eben 'ne andere Sache als die eingebaute Soundkarte zu benutzen.


    Es kann auch einfach am Adapter liegen, denn er braucht ja zwangsläufig einen DAC um von USB-C in die DI-Box zu gehen.

    Diese Vermutung liegt m.E. am nächsten und dass das hier kategorisch ausgeschlossen wird finde ich schon befremdlich.

    Ja, die 3 Gitarrenspuren-Strategie wird es in Zukunft bei mir auch nicht mehr geben. Bringt sehr wenig Vorteil im Vergleich zum super hohen Aufwand und der höheren Komplexität.

    Für Dopplungen reichen meiner Meinung nach wirklich zwei Takes. Die kann man ja noch leicht unterschiedlich färben, z.B. durch Mehrfachmikrofonierung und je leicht unterschiedlichem Mix der Mikros. Eine weitere Gitarre in der Mitte kann dann gut eine Lead- oder Solo-Gitarre oder zusätzliche Rhythmusgitarre sein.


    Aber auch nur mit zwei Gitarrenspuren 100% L/R kann ein Mix gut funktionieren. Dann haben die mittig gepannten Elemente wie Vocals, Bass, Kick, Snare u.a. mehr Raum und der Mix ist aufgeräumter.


    Mir fällt zum Thema dieses Video von CLA ein. Der mixt LCR (left-center-right), soweit ich weiß - nix dazwischen. Ich mag den Ansatz auch, aber gehe meistens nicht ganz so weit und panne auch mal was dazwischen. Nutze aber eigentlich fast immer die volle Stereobreite aus - wenn nicht, dann unterstütze ich z.B. ruhigere Song-Teile mit schmalerem Panning.


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    Es kann aber nur vom iPad bzw. von der App kommen. Und ich bin mir sicher, dass er das Problem mit einer DAW und einem "richtigen" Audio-Interface nicht hätte.


    Klar kann man mit iPads und Tablets professionelle Geräte fernbedienen, aber die interne Soundkarte eines iPads für "professionelle Zwecke" zu nutzen ist dann eben wieder was anderes ...

    Könntest du nicht einfach die 1-Betonung weglassen? Mich nerven 1-Betonungen meistens eher, außer wenn ich ungerade Taktarten übe / spiele.


    Hat das iPad denn überhaupt einen Klinkenausgang oder musst du dafür einen Adapter mit eingebautem DAC nutzen?

    Egal wie könnte ich mir vorstellen, dass der Ausgang zwar kein Gate, aber eine automatische Abschaltung nutzt. Und diese braucht dann halt ein paar Millisekunden, um auf neuen Output zu reagieren.


    Benutz lieber ein richtiges Audio-Interface. Da hast du zwar ein Gerät mehr zu schleppen und zu verkabeln, aber musst du dich wenigstens nicht mit ungeeigneter Consumer-Technik rumschlagen.

    Timo Ickenroth hat den Unterschied zwischen Unterricht und Coaching hier doch schon erklärt:

    Meine Wahrnehmung ist aber auch, dass das Wort "Coach" und "Coaching" besonders im Internet und auf Youtube mittlerweile häufiger anzutreffen ist, obwohl diese Bezeichnungen oft nicht so ganz zutreffen. "Unterricht" und "Lehrer" klingen heutzutage einigen wohl zu altbacken, so wie es scheint. "Coach" und "Coaching" klingen wahrscheinlich moderner.


    Nach der zitierten Definition wäre Tim Rustemeier jedenfalls kein Coach.


    Wie ich vorhin schon geschrieben habe, das wirkt für mich alles ein bisschen wie ein Trommel Therapeut.

    Aber egal ob Trommel-Therapeut oder Lifecoach - dann soll er das doch auch bitte eindeutig benennen und sich nicht als ein Schlagzeug-Guru ausgeben, der gegen viel Geld angeblich viel schneller und besser als andere arbeitet.

    also das mit den Gitarren ist die alte Kiste, dass man mit 2 hard-panned Tracks halt in der Mono Mitte nix Gescheites übrig hat.

    Wieso sollte man da nix gescheites in der Monomitte übrig haben? Klar klingt ein LCR-Mix vielleicht gewöhnungsbedürftig. Aber viele bekannte Mischer mischen so, darunter auch CLA.


    Dass die Drums zu weit vorne sind - Hmmm ....ja.....ist doch leider nicht vermeidbar gewesen. Aber ich glaub' wir reden hier nicht von Welten, die der Mix da unbalanced ist.

    Metal kann ja auch durchaus laute drums haben, oder nicht?

    Das finde ich übrigens OK. Laute, übertrieben fette und präsente Drums sind auch modern. Oder eigentlich mittlerweile sogar schon old school ... siehe "Nothing Else Matters". :S

    Als Cover Routinier, kommt man da schon irgendwie durch, als jemand der normalerweise mit sowas keine Berührungspunkte hat, kann man auch mal verbocken. Da stellt sich mir eher die Frage, wie kommt so ein Solodrummer überhaupt in so eine Lage, sich so einen Gig zu angeln?

    Was für ein Bandchef engagiert bitte so einen Drummer ohne zu wissen, dass er das auch 1a spielt?

    Ich hatte es so verstanden, dass er da (mehr oder weniger oder ne Zeit lang) fest dabei war.


    Mit der typischen Covermusik-Branche hatte ich bisher auch nicht viele Berührungspunkte. Das damals war ne 80s-Coverband, die früher mal ganz gut unterwegs war und gezielt große Veranstaltungen (Stadtfeste) bespaßt hat. Weil da vieles neu für mich war und ich als einziger den Klick (von Backingtracks) hatte, hatte ich auch entsprechend viel Vorbereitungsaufwand. Leider ist es dann aber auch bei dem einen Gig geblieben, weil kaum Gigs vorhanden waren und ich zu der Zeit logistische Probleme hatte (mit mehr Gigs hätte sich ein Tour-Schlagzeug gelohnt).


    Dann hatte ich letztes Jahr mal bei einer typischen Top40-Band gespielt und trotz Vorbereitung schon ein paar Gigs gebraucht, um richtig reinzukommen.


    Aber für mich ist das eher nix ... wenn bei so einem umfangreichen Programm keine einzige Shuffle-Nummer dabei ist und man sich mal freut, wenn man mal nicht four-on-the-floor spielen muss. Von anderen Taktarten als 4/4 mal ganz abgesehen. Gähn.


    Mir macht es auch keinen Spaß, wenn es gar nicht mehr um's Zusammenspiel geht und keine gemeinschaftliche Freude beim Musizieren da ist, sondern alles reiner Zweck ist.


    Jetzt sind wir aber weit ins Offtopic abgedriftet. :S

    Das scheint mir doch eine ziemlich hanebüchene Geschichte zu sein die du uns hier erzählst. Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass ein renommierter Schlagzeuger, der seit zwei Jahrzehnten auf internationaler Bühne bekannt ist und über den regelmäßig die wichtigsten Fachmagazine in Interviews und Reportagen berichtet haben keinen Einsatz trifft ?


    Ich habe Markus Czenia 2007 hier bei uns im Planet in Wien auf seiner Tour mit Marco Minnemann gesehen. Das war schon großes Kino was die da geboten haben. Hätte ich doch damals schon gewusst, dass der eigentlich gar nicht spielen kann (zwinker);-).


    Oder ist es vielleicht doch wohl eher so, dass da irgendein „Bandchef“ aus was für Motiven auch immer einfach mit Dreck werfen möchte? Was aber eigentlich ziemlich arm ist, solche Sachen hier ohne Beleg zu wiederholen und direkt darauf hinzuweisen, dass man einen bezahlten Job auch vernünftig machen soll. Damit machst du dir das direkt zu eigen. Hat da vielleicht der Neid in die Feder diktiert?

    Zugegeben war das unüberlegt von mir. Mir war auch nicht klar um welches Kaliber es geht. Ich wusste weder wie viele Schlagzeugschulen noch welche Referenzen Markus Czenia hat und auch gehört bzw. gesehen hatte ich nichts von ihm.


    Als ich den Namen hier gelesen hatte ist mir halt nur das von der Band eingefallen.

    Davon distanziere ich mich hiermit, weil ich natürlich nicht wissen kann was da wirklich war. Vielleicht wollte man mir auch gezielt einen schlechten Eindruck vermitteln.


    Unabhängig davon stehe ich aber zu der Aussage, dass man auch solche Jobs, die unter dem eigenen spielerischen Level sind, ordentlich machen sollte.

    Am Ende sollte man das alles nicht so bierernst nehmen und solange man weiß was gemeint ist auch mal ein Auge zudrücken.

    Bierernst nimmt das hier keiner, mich eingeschlossen. Aber würdest du jemandem nicht einen Hinweis geben, wenn er "das" oder "der" Saite sagen würde?

    Es gibt dazu zwar schon Threads, aber hier mal ein Erklärungsversuch von mir. Angaben ohne Gewähr ...


    Die Snare und die Bassdrum sind weiblich, weil es "snare drum" und "bass drum" heißt - also Snare-Trommel und Basstrommel übersetzt. Und die Trommel ist weiblich.

    Es heißt das Ride-, Crash- und China-Becken, weil das Becken sächlich ist. Demgegenüber heißt es aber die Hi-Hat, weil es zwei Becken sind - also Plural -> die Becken.


    Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es "das Tom" heißt, weil niemand tom drum oder eben Tom-Trommel sagt. Eher kommt die Zusammensetzung sowohl im Englischen als auch im Deutschen durch die Aufhängung / Aufstellung zu Stande - also Racktom bzw. Hängetom oder Floortom bzw. Standtom.


    Ich bin mir auch relativ sicher, dass ich in deutschen Fachtexten zum Thema häufiger "das" Tom als "die" Tom gelesen habe. Mit Ausnahme vom Plural natürlich.

    Und "der" Tom wäre unnötig irreführend, weil Tom halt auch ein männlicher Vorname ist.

    Elvis Presleys Manager hat in der damaligen analogen Musikwelt die Ticketpreise bis zum Ende sehr niedrig gehalten. Auch auf Wunsch von Elvis hin. Der hat gesagt, dass jeder die Möglichkeit haben soll, ihn live zu sehen - egal ob arm oder reich.

    Das tatsächliche Vermögen wurde dann über Plattenverkäufe generiert und über vertraglich festgelegte Gagen, die die Besitzer des International Hotels in Las Vegas an Elvis und Parker zahlten.

    Damals war es halt umgekehrt, wie oben schon beschrieben wurde.

    Man stelle sich vor, Elvis würde wirklich noch leben und wäre fähig, noch mal aufzutreten. Welche Ticketpreise würden da aktuell zu Stande kommen? Mich würde nicht wundern, wenn die im 4-stelligen Bereich wären. ;)