Beiträge von m_tree

    Immerhin hat Musikstreaming dazu geführt, dass die Labels aktuell wieder sehr gut verdienen und sich vom Einbruch durch illegale Tauschbörsen erholt haben. In der Hinischt hat Musikstreaming genau das erreicht, was es soll. Allerdings merken die Künstler davon nichts. Denn Deals zwischen den Labels und Spotify & Co. wurden im stillen Kämmerlein an den Künstlern vorbei beschlossen. Und die Abrechnung pro gestreamtem Titel führt dazu, dass nur die jenigen verdienen, deren Musik in Dauerschleife gehört wird. Also i.d.R. flacher Ramsch, der schnell produziert und gut nebenbei zur Berieselung gehört werden kann. Auf Spotify hat z.B. ein Track mit "Regen" (wohl immerhin noch echter Regen, also mit einem Mikrofon aufgezeichneter) 165 Mio. Streams. Prost Mahlzeit!


    Das System Musikstreaming ist also sogar in zweierlei Hinsicht schlecht für die Künstler: wegen des unausgereiften Abrechnungssystems und wegen Playlists, die mit immer mehr Tracks von Fake Artists, KI-Musik und möglichst billig produzierten 2 Min. Tracks, die oft angehört werden, geflutet werden.


    Dazu die immer teurer werdenden Konzerte, bei denen die Schere zwischen vielen Armen und wenigen Reichen genau so weiter auseinandergeht wie beim Musikstreaming und unserer gesamten Gesellschaft.


    Musikunterricht wollen oder können sich in diesen Zeiten auch immer weniger Eltern leisten ... also ich sehe das alles in allem schon eher dystopisch.

    Sehr cool! :thumbup:


    Den Körperschall durch das auf dem gleichen Stativ montierte Splashbecken find ich heftig. Das wirft die Frage auf, ob das bei e604 oder e904 mit den (fast) gleichen Klemmen auch so wäre.


    Seit meinem kürzlichen Umzug in einen anderen Raum habe ich vier der 14 Schlagzeugmikrofone auf Klemmen (vorher alle Mikros auf Stativen): zwei e604 jeweils als Teppichmikros für die Snares und zwei MB85 Beta jeweils auf K&M-Klemmen auf den Hängetoms. Abgesehen von der Hauptsnare sind alle Trommeln auf Stativen, auf denen auch noch Becken montiert sind. Ich konnte da aber bisher keine Probleme feststellen.

    dani808

    Du hattest in den neuen Thread, der dann gelöscht wurde, noch was zum Thema geschrieben. Das scheint jetzt irgendwie verschwunden zu sein, sorry!


    Wenn ich mich richtig erinnere hattest du meinen Testaufbau nachgebaut und festgestellt, dass die Latenzkompensation da sogar übers Ziel hinaus schießt.

    Marius ist beleidigt, weil er nicht nach seiner Formel für die Berechnung gefragt wurde.


    - Ich rechne das Ding mit einem Dreisatz in 5 Sekunden aus. Marius kann keinen Dreisatz und findet ihn deswegen kompliziert.

    Alter Schwede! Und du sagst, dass dir das hier zu blöd wird. Mir war's schon zu blöd als du mit ChatGPT kamst. Solche Threads werden dann besonders "produktiv", wenn jemand nicht aufhört zu provozieren.


    Ich verabschiede mich mal hier (hätte ich schon längst tun sollen).

    Falls die Overheads die Hauptmikrofonierung sind, und die restlichen Mikrofone als Stützen dienen, dann hätte ich rein vom Ansatz her das Alignen als richtig und natürlich empfunden. Man möchte ja dann etwas mehr hervorheben, was schon da ist und zwar dann wenn es passiert und nicht ein paar ms früher. Aber ich habe wie gesagt keine Ahnung.

    Kommt halt drauf an, wie man es mischt.

    Bei meinem aktuellen Mixing-Ansatz sind die Overheads nicht so wirklich die Hauptmikrofone. Sind eher für die Becken zuständig, "kleben" die einzelnen Mikros zusammen und bringen etwas Räumlichkeit und Natürlichkeit mit rein.


    Ich finde, dass es mit Aligning unnatürlich klingt und mag den dadurch entstehenden Sound nicht so. Daher spare mir einfach die Arbeit, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Die Zeit investiere ich lieber in Detailanpassungen mit Automation z.B. ...

    Ich bin Pragmatiker: wenn ich morgen (oder irgendwann) mal wieder mit

    einem Dirigenten zu tun habe, dann ist die einzige sichere Bank, die Takte

    zu zählen und es ist sinnvoll, das vorher zuhause mal geübt zu haben.

    Aber warum einfach, wenn es auch umständlich geht - alte Mathematikerregel.

    Beim Musizieren die Orientierung zu behalten und ggf. Takte zu zählen ist aber eine andere Baustelle als bei Technikübungen sicherzustellen, dass man die lang genug übt.


    Die Hemmschwelle für solche eher trockenen Übungen ist auch deutlich niedriger, wenn man nicht immer mitzählen muss. Umständlich ist eher, bei sowas die Takte zu zählen, weil die genaue Taktanzahl da gar nicht so wichtig ist.


    So ein Forum lebt halt auch davon, dass Leute ihre eigenen Erfahrungen und ihr eigenes Wissen (u.U. sogar aus einem Musikstudium) berichten. Nur die KI-Diskussion ist hier fehl am Platz, find ich.

    Nur der Vollständigkeit wegen:

    Das sehe ich genauso. Wer hat bloß damit angefangen? :/

    Du selbst. Nachdem ich eine Möglichkeit zur Berechnung geschrieben habe. Hier nachzulesen:



    Und was dein Dreisatz da oben aussagen soll erschließt sich mir nicht. Eine Minute durch die Beats pro Minute ergibt die Dauer eines Beats. Alles weitere kann man sich entsprechend nach Belieben multiplizieren (wie eben z.B. die Taktart und Taktanzahl). Ganz einfach.

    Drum Bee

    Jetzt kennst du die Formel und kannst es mit einem Taschenrechner (bzw. einer entsprechenden App) berechnen:

    Formel: 60 Sek. / bpm * Zähler der Taktart * Taktanzahl


    Ein 4/4 auf 80 bpm läuft über 20 Takte also genau 60 Sek., auf 100 bpm nur noch 48 Sek. usw.

    Ist doch nicht nötig deswegen hier eine Diskussion über den Sinn und Unsinn von KI vom Zaun zu brechen.


    Wer sich ernsthaft mit "Stick Control" auseinandersetzt, sollte doch dazu in der Lage sein, so einfache Berechnungen zu machen.

    Dann noch eine Ergänzung von mir zum Thema:


    Mit den maximal 1-stündigen Sessions meine ich nur die Dauer, die man am Stück Übungen spielt. Ich hatte manchmal eine Pause und dann noch eine Session gemacht.

    Und es meistens sowieso mit weiteren Aktivitäten im Proberaum bzw. am Schlagzeug verbunden.


    Ich hatte das Heft aber ein bisschen zweckentfremdet, glaube ich. Es ist wohl eher so angedacht, dass man damit einzelne Sachen vertieft und immer mal wiederholt bzw. auffrischt. Siehe hier: Stick Control (Buch)

    Low Cut auf den Overheads? Ich nutze Low Cuts beim Schlagzeug nur noch auf Beckenstützmikros. Ausdünnen kann man mit Low Shelfs viel besser.


    Recording und Live sind unterschiedliche Baustellen. Close Mics an Becken klingen immer scharf. Auf einer Tour letztes Jahr hatte die Band immer "Underheads" für die Becken genutzt. Ich hatte das mal für Aufnahmen probiert, würde ich da aber nie machen. Overheads klingen einfach weitaus besser.


    Live kommt ja schon mehr oder weniger Natursound von der Bühne, dazu überspricht das Schlagzeug in andere Mikros.

    Beim Recording entfällt das.


    Ohne Overheads würde ich nie aufnehmen.


    Hier geht's nur um Recording, weil ein Aligning live gar nicht möglich ist. Also bitte beim Thema bleiben. ;)

    Vor ein paar Jahren hatte ich das komplette Heft wie geschrieben auf einem Practice Pad durchgespielt, ohne eine einzige Übung auszulassen. Ich habe letztlich jede Übung auf Klick > 20x im Loop durchgespielt. Das Tempo habe ich jeweils auf mein "maximales Wohlfühltempo" eingestellt, z.T. habe ich nur die Halben für den Klick genutzt.


    Um mir das lästige Zählen der Wiederholungen zu sparen, habe ich ausgerechnet, wie lange 20 Takte auf dem jeweiligen Tempo dauern und dann einen Timer vom Smartphone eingestellt, der ein paar Sekunden länger dauert.


    Die schwierigeren Übungen musste ich mir z.T. erst ohne Metronom kurz erarbeiten, bis ich sie dann im Loop auf Klick hingekriegt hatte.


    Unterm Strich hat mir das meiner Spieltechnik durchaus gut getan.


    Wichtig dabei - wie schon angemerkt wurde: nicht zu viel auf einmal! Ich hatte da immer Sessions von einer maximal Stunde gemacht, glaub ich.

    Da bin ich bei Dir! Wenn man nur mit Overheads und BD&SN Stütze aufnimmt, ist das was anderes, da macht ORTF schon viel Sinn, aber bei Mikrofonierung aller Trommeln klingt AB für mich auch am besten. Und die Geschichte mit den nach innen gewinkelten Mikros bei AB ist sinnfrei - erstaunlich dass man das trotzdem sehr oft sieht.

    Bei Minimalmikrofonierung ist die "Glyn Johns"-Aufstellung meiner Meinung nach am besten, weil nur so z.B. das Floortom laut genug ist. Richtige Stereofonie halte ich generell für ungeeignet als Overheads. Ich hatte mal mit EBS (Sengpiel) experimentiert, aber da zeigen die Mikros ja auch wie bei XY nicht aufs Set, sondern eher in den Raum. Und bei Richtmikrofonen korreliert ja auch der Frequenzgang mit der Richtwirkung - bei 90° schwächeln z.B. die erweiterten Höhen auch bei den meisten Kondensatormikrofonen schon deutlich.

    XY ist mir den Aufwand mit zwei Mikros kaum wert, weil das Stereobild ganz ohne Laufzeitdifferenz schon sehr dürftig ist.


    Ist aber nur meine Meinung. ;)