Beiträge von m_tree

    Ich persönlich finde die Preisentwicklung und die weiter aufgehende Schere zwischen kleinen und großen Konzerten was Umsätze angeht sehr bedenklich.

    Ich auch. Und das betrifft eben nicht nur Konzerte, sondern auch die Gewinneinbuße durch Streaming. Das wiederum hängt auch mit den steigenden Ticketpreisen für Konzerte zusammen. Zitat aus dem Artikel:


    Bands und Solokünstler sind zunehmend auf Einnahmen aus Tourneen angewiesen. In der alten analogen Welt habe der Verkauf von Tonträgern etwa 85 Prozent der Einnahmen ausgemacht – und das Livegeschäft 15 Prozent. »Das hat sich heute umgekehrt«, sagte Schulenberg. Unter anderem wegen der Streamingdienste.

    Einen Pauschalwert der Gagen könne er nicht nennen. Die Künstler erhielten oft eine garantierte Gage und einen erheblichen Teil des Veranstaltungsgewinns. Im Fall der bekanntesten Künstler könne deren Gewinnanteil 75 Prozent übersteigen.

    In den Verhandlungen seien Künstler – besonders die erfolgreichsten – mächtiger als die Veranstalter. »Es gibt einen Anbieter und mehrere Nachfrager. Dann wissen Sie schon, wie die Verhandlungen ablaufen.«


    Das glaube ich ihm auch. Die ganz großen Künstler haben sowieso immer Manager und das sind meistens auch Geschäftsleute, die genau wissen was sie machen.


    Mal ehrlich ... wer würde das nicht auch so machen, wenn er es eben kann? Wer würde nicht auch so viel Geld anhäufen wie es geht, so lang es noch geht?

    Denn es gibt eben genug Leute, die sich das leisten können und vielleicht sogar solche, die erst recht hingehen, wenn es so richtig teuer und sogar fast schon Luxus ist. Denen geht's da vielleicht mehr um die Sensation des Events als um den Musikgenuss.

    Immerhin stellt er noch den durchaus logischen Zusammenhang mit den Streamingdiensten her. Was aber ganz gezielt verdreht und vertuscht wird, ist natürlich, dass er selbst durch "dynamic pricing" mitverantwortlich für die gestiegenen Preise ist. Und die sind ganz sicher in seinem Interesse, weil sein Gewinn (wie auch immer genau) proportional zu den Preisen bzw. zum Umsatz sein dürfte.


    Das Krasse dabei ist ja noch, dass es den Labels durch das Streaming-Geschäft längst wieder gut geht und sich die Branche vom illegalen Tauschhandel längst erholt hat. Davon merken die Künstler aber nichts, außer die ganz großen bzw. viel gestreamten. Den meisten Künstlern geht's noch schlechter als vorher. Und von Konzerten können auch nur noch die großen profitieren - die kleinen zahlen oft sogar drauf.


    Die Gier ist einfach das Problem.

    Das 57 habe ich ehrlich gesagt nicht in der Auswahl gehabt, aber es hätte ganz sicher funktioniert.

    Ich habe mir dafür jetzt noch den passenden Poppfilter bestellt. Denn flat ist mir das SM57 für Sprache noch etwas zu präsent im Höhenbereich, auch mit etwa 25cm Abstand leicht schräg von oben. Und bevor ich mit EQ dagegen arbeite, sehe ich lieber zu, ein passendes Rohsignal aufzunehmen. Mit einer leichten und breiten Anhebung bei 1-2 kHz klingt das SM57 dem SM7B noch ähnlicher und auch insgesamt runder für Sprache.


    Das SM57 ist übrigens etwas Rausch-ärmer als das SM7B und klingt direkter. Das SM7B klingt vielleicht etwas größer und natürlicher, weniger aufdringlich. Aber das sind Nuancen. Bin gespannt, wie das SM57 dann mit dem Poppfilter klingt.

    Hier mal die drei "background performances" aus der ursprünglichen Version des Tutorials zusammengefasst:


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    Ich kenne einige hochrangige Jazzschlagzeuger, die würden die Kicks von Highway to Hell auch nicht kennen, einfach aus fehlendem Interesse. Ich kann mir auch nicht vorstellen dass Markus Czenia regelmäßig Top40 muckt. Im Übrigen könnte genannter Schlagzeuger wegen solcher Aussagen den Forenbetreiber angehen.

    Ich habe nur wiederholt, was mir erzählt wurde. Scheint wohl nicht nur einmal vorgekommen zu sein.


    Und wenn man einen bezahlten Job spielt, dann sollte man das halt ordentlich machen. Auch wenn es unter dem eigenen Niveau ist. Mich langweilt Top40 auch.

    Um was ging es in dem Video eigentlich?

    Ein Tutorial über das Stimmen von Trommeln, insbesondere Toms in Intervallen. Ich fange da auch beim Urschleim an und versuche, das Thema möglichst kompakt mit allen wichtigen Infos innerhalb von 6-7 Min. zu erklären.


    Das Video kommt noch in verbesserter Form. Jetzt weiß ich schon mal welches Mikro ich zum Sprechen benutze und das Problem meines Weitwinkel-Camcorders mit dem Teleprompter konnte ich auch schon lösen. :)


    Hier mal das Inhaltsverzeichnis als Vorschau:


    1 - Drum and heads are one unit

    2 - Formation of the fundamental note

    3 - Relationship of batter and resonant heads

    4 - Tuning ranges and possible intervals

    5 - Alternative muffling methods

    Auf mich wirkt dass so, als würdest du und ein paar andere hier im Forum, die 5. Schicksalssymphonie von Beethoven zum aufwärmen trommlen, Thomas Lang kann sogar Schallwellen im Vakuum erzeugen und Markus Cenzia kann nicht mal den einfachsten Groove der Welt spielen.

    Wie schon gesagt will ich keine schlechten Vibes verbreiten. Ich kenne ihn nicht.


    Meine Intention war einfach nur, dich auf den Boden der Tatsachen zu holen. Wenn du es nicht weit nach Berlin, der größten Musik- und Künstlerszene Deutschlands, hast, musst du als Anfänger nicht zu Markus Czenia quer durchs ganze Land fahren und schon gar nicht nach Los Angeles zu Thomas Lang fliegen.

    Ich habe mal in einer Band aus Kassel ausgeholfen, in der u.a. Markus Czenia aktiv war.

    In Berlin gibts übrigens eine Schlagzeugschule von Dirk Erchinger. Auch ein namhafter deutscher, studierter Schlagzeuger: https://www.drumtrainer.com

    *Off Topic*

    Das SM7B ist meines Wissens nach kein Großmembraner - es hat eine Kapsel, die mehr oder weniger identisch mit der Kapsel des 57 und 58 ist (die berühmte Unidyne-Kapsel). Im SM7B ist nur sehr viel mehr Gedöns drum herum (eine aufwändige lutftgefederte Aufhängung der Kapsel und ein großer Popschutz). Ich bin mir auch nicht sicher, ob dynamische Großmembrander per se einen niedrigen Ausgangspegel liefern. Beim EV RE20 ist das so, EV hatte mit dem RE27N/D diesen "Makel" versucht mit einem Neodym-Magneten zu beseitigen. Für Sprache ist das gelungen (+6dB Pegel immerhin), beim Einsatz in der Bassdrum clippten dann die Preamps in normalen Pulten ohne Pad. Sennheisers 421er werden auch als Großmembraner gehandelt - sie liegen vom Pegel her ähnlich wie ein SM57 und damit wohl auch ähnlich wie ein SM7B. Bei Sprache aus 25-30 cm Entfernung muss ich bei denen auch meinen 1073 Klon auf +70 dB stellen und kann dann noch im Rechner gute 10 dB anheben. OT off :)

    Darauf möchte ich aus aktuellem Anlass noch mal eingehen. :)

    Denn dass die Kapsel des SM57 und SM58 mehr oder weniger identisch mit der des SM7B ist, ist mir aus deinem zitierten Beitrag in Erinnerung geblieben. Das war der Auslöser für meinen Test (siehe unten).

    Das SM7B hatte ich in der Zwischenzeit wieder verkauft und ich hatte überlegt, mir das jetzt noch mal (neu) zu kaufen. Das kann ja auch gut für Gesangs-Aufnahmen (Bandproduktionen) benutzt werden.


    Aber ich habe für meine Schlagzeugaufnahmen ja sowieso schon einige Mikrofone am Start, darunter auch zwei SM57. Davon habe ich jetzt mal einige miteinander verglichen für meine Sprachaufnahmen. Die Deckenhalterung hatte ich noch montiert, musste ich nur wieder zusammenbauen, und auch der Fethead macht eine gute Figur für alle dynamischen Mikros, weil ich den mittelmäßigen Pre-Amp meines Scarletts 18i20 dann nicht so weit aufdrehen muss, wenn ich ein dynamisches Mikro aus 25-30 cm bespreche. Ich habe dafür einen Auszug aus meinem Text vom aktuellen Tutorial eingesprochen - genau in der finalen Position. Die Mikros hingen dabei immer leicht seitlich von oben - ich hatte also nicht frontal reingesprochen. Das macht sich sowieso ganz gut, dann sind die S-Laute nämlich nicht so scharf.


    Verglichen habe ich folgende Mikros:

    Audix i5

    Shure SM57

    Shure WH20XLR (das Nackenbügelmikro)

    Rode M5

    Sennheiser e604

    t.bone MB85 Beta


    Mit Lautheits-Normalisierung hatte ich dann auch noch eine Testaufnahme des SM7B zum Vergleich rangezogen.


    Und nun bin ich baff ... denn es gibt für mich einen ganz klaren Sieger und der heißt SM57! Das braucht (auch laut Analyzer) sogar nicht mal einen Lowcut. Echt krass. Dieses Mikro hält sich nicht ohne Grund seit mittlerweile 60 Jahren so hartnäckig. Vom Audix i5 bin ich übrigens etwas enttäuscht. Ist natürlich Geschmackssache, aber mit gefällt's auch an Snares nicht so und für Sprache klingt's wesentlich unnatürlicher als das SM57.


    EDIT

    Eins meiner Oktava MK-012 (nutze ich als Overheads) hatte ich nicht verglichen, weil ich die schon mal als Gesangs-Mikros getestet hatte und weil ich auch durch die Benutzung des Rode M5 als Sprachmikro schon wusste, dass Kleinmembran-Kondensator-Mikros mich für Sprach-Aufnahmen nicht überzeugen können. Für mein erstes Tutorial hatte ich übrigens ein Rode M5 benutzt. Aber ich hätte wohl lieber ein SM57 nehmen sollen. ;)

    14542 Werder

    Da verstehe ich das Problem auch nicht. Das ist doch direkt bei Berlin und Potsdam.


    und man nicht eine einzige vernünftige Performance findet,

    Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, sowas habe ich bei den Videos auch gedacht. Das klingt alles nicht so tight und fett, wie ich aufgrund der verbalen Ankündigungen erwarten würde.

    Ich guck mir das gar nicht erst an (hab schon genug Videos von ihm gesehen und das war halt immer nur Gelaber). Finde es nur erschreckend, dass man auch in unserer Szene immer wieder Schaumschläger antrifft.

    Sich selbst mit der nötigen Portion Selbstbewusstsein verkaufen zu können ist zwar ein wichtiger Bestandteil, aber es sollte sich doch irgendwie noch die Waage halten mit der Substanz und der Kompetenz, die nötig ist. Das Problem ist, dass Ahnungslose sich eben auch oft von "wahrgenommener Kompetenz" verblenden lassen.

    Zum Klugscheißen sind solche Threads doch da. :D

    Denn wie du schon festgestellt hast, gibt halt jeder seinen subjektiven Senf ab. Entscheiden musst du das sowieso selbst.


    Was das Boosten von Bässen im Livebetrieb angeht magst du recht haben ... das relativiert sich. Im Studio klingen zu viele heftige Boosts aber oft scheiße, find ich.


    Was die Größe der BD angeht erinnere mich da nur an eine Band letztes Jahr, der die Bassdrum nicht tief genug sein konnte. Das hat dazu geführt, dass die Spannschrauben meiner 22er schon fast geklappert hatten.

    Es gibt halt einfach physikalische Grenzen.


    Aber ich wollte ja hier verschwinden. In diesem Sinne viel Erfolg beim Erweitern des Sets. ;)

    Aber doch nur relevant, wenn man das gleiche Signal 2x im Mix hat. Live komplett unwichtig.

    Geht auch um das Nachschwingen, das direkt mit der Wellenlänge korreliert.

    Ich glaube du überträgst hier gerade dein angelesenes Studiowissen auf meine Situation,

    Mein "angelesenes" Studiowissen also ...


    Mit einem "passenden Mikro" meinte ich nur, dass es halt ein Bassdrum-Mikro sein sollte, das den Subbassbereich entsprechend aufbläst. Also vielleicht nicht gerade ein D112.


    Ich versteh nicht so ganz warum du dich durch meinen Beitrag angegriffen fühlst.

    Aber egal ... bin dann mal wieder weg hier.

    Wo schreibt den jemand was anderes?? Und selbst wenn... Das trägt doch fachlöich jetzt überhaupt nix bei.

    Du, im Startbeitrag. Und ja, ist nicht so wichtig. Aber wenn man Schlagzeugunterricht gibt kann es schon nicht schaden, die richtigen Artikel zu verwenden.

    Ich denke nicht dass mich eine 18er Chinatrommel davon abhält gut zu üben.

    Natürlich nicht. Ich betrachte das auch alles sehr nüchtern, habe ganz früher auf billigem Zeug geübt und hab auch jetzt noch nicht das teuerste Equipment.


    Allerdings sollte das Equipment auch zum Üben ordentlich funktionieren. Eine 18er BD sollte auf einem Riser stehen, damit Sound und Spielgefühl bei normaler Beater-Auslenkung passen.


    EQing ist zwar ein machtvolles Werkzeug, hat aber auch seine Grenzen. Besonders im Bassbereich sauen EQs auch viel mit den Phasen rum. Wichtig ist daher, ein passendes Mikro zu benutzen.

    Aber auch das Mikro und ein EQ können den vorhandenen Grundton nicht tiefer machen, als er ist. Das geht nur mit Pitch Shifting.


    Ich produziere auch und kenne mich mit Schlagzeug-Sound aus ...

    "Das" Tom ist im Deutschen sächlich, soweit ich weiß. 😉


    Zu einer 18" Bassdrum würde ich beim besten Willen kein 16er Tom stellen.

    Auch mikrofoniert kommen so kleine Bassdrums schnell an Grenzen.


    Ich würde also ein 14er besorgen und mindestens das 8er, vielleicht auch gleich das 12er, rausschmeißen.


    Ansonsten halt einen vernünftigen Kesselsatz mit einer 20er oder 22er BD und 10+12er Hängetoms und 14+16er Standtoms besorgen.


    Toms ineinander gestapelt zu transportieren ist Irrsinn, auch wenn die durch größere Differenzen im Durchmesser ineinander passen. Da musst du schon noch ordentlich auspolstern, damit nichts beschädigt wird. Und wenn es mal schnell gehen muss, du dich vielleicht noch selber um Mikrofone kümmern musst und wegen bestimmten Gegebenheiten noch umstimmen musst, würde dir das Fellaufziehen ganz sicher ziemlich auf den Sack gehen. Vom Abbau ganz zu schweigen. Und die Spannreifen, Spannschrauben und Felle müsstest du ja dann auch noch separat transportieren.


    Also dass das sonst keiner macht hat schon gute Gründe. 😉


    Schlagzeug ist i.d.R. eh schon stressig genug, was das Equipment betrifft. Alle anderen Musiker haben's da im Regelfall deutlich einfacher.

    Das erscheint mir auch paradox. :D

    Denn ich nehme das genau entgegengesetzt wahr.


    Dass 7A eine geringere Maximallautstärke als 5A und größere Sticks haben ist klar. Allerdings bin ich auch mit 7A oft eher noch zu laut als zu leise. Mit 7A kann man schon auch noch ordentlich Alarm machen - das kommt alles eher auf die Spielweise und Technik an.


    Mir fallen sehr schnelle und filigrane Sachen mit 7A leichter als mit 5A und für sehr lange Gigs sehe ich keinen Grund mehr, 5A zu nehmen, wenn ich mit 7A sowieso eher noch zu laut als zu leise bin. Auch auf größeren Bühnen mit kompletter Mikrofonierung und viel Verstärkung kann das Schlagzeug noch zu laut sein, wenn viele Gesangsmikros mit IEM auf der Bühne sind und wenn das Schlagzeug frei (ohne Acrylwand) direkt vor einer schallharten Wand steht.


    Dass man mit 7A ausdauernder spielen kann ist halt auch rein physikalisch vollkommen logisch - siehe Erläuterung oben.

    Noch mal zum Thema Sticks ...

    Eventuell auch mal dickere/schwerere Sticks probieren! Klingt zwar paradox, aber das zusätzliche Gewicht nimmt einem viel Arbeit ab.

    ich spiele nur mit 7A's und würde die PA den Job mit der Lautstärke erledigen lassen,

    auch wenn 5A vielleicht fetter klingen mögen.


    Genau, 5A klingen fetter als 7A. Da ist eigentlich überhaupt nichts paradox, sondern physikalisch vollkommen logisch. Je kleiner und leichter der Stick, desto geringer die Lautstärke und der Kraftaufwand.


    Geringere Masse -> geringere Kraft -> geringerer Punch

    Kürzerer Stick -> geringeres Drehmoment -> geringerer Punch


    Kürzere und weniger Kopf-lastige Sticks erfordern auch weniger Kraftaufwand beim Spielen.


    Ich hatte mal einen Gig, bei dem ich etwas zu laut war, wenn ich die Band auf meiner üblichen "Betriebstemperatur" begleitet hatte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich immer noch fast ausschließlich mit 5A gespielt. In der Sticktasche hatte ich aber auch 2-3 Paar 7A und als ich dann mal zu 7A gwewechselt bin, meinte der Tonmann gleich, dass das ein sehr deutlicher Unterschied ist und gab 'nen Daumen nach oben.


    Mittlerweile ist 7A für mich eine Option geworden, wenn es nicht so laut und punchig sein muss / darf und / oder die Spielweise sowieso filigraner ist. Ich hab sowieso eher kleine Hände. Mit 7A spiele ich wesentlich ausdauernder. Und da ich sowieso gern reinhaue und oft eher zu laut als zu leise bin, passen 7A für mich mittlerweile oft ganz gut. Auch direkte Vergleiche mit z.B. dem Rosanna-Shuffle ergaben für mich, dass mir sowas mit 7A leichter von der Hand geht als mit 5A.


    Meine Empfehlung lautet hier also auch ganz klar 7A - denn da ist überhaupt nichts paradox! Und auf einer ordentlich oben und unten mikrofonierten Snare brauchst du für Rock/Pop/Schlager-Mucke auch keine Rimshots zu spielen ... OK, außer bei "Last Resort" und ähnlichen Nummern vielleicht. Rimshots haben eigentlich eher was mit Klanggestaltung und Stil zu tun als mit Lautstärke. Und rein auf den Sound und das Spektrum bezogen fügen sich Rimshots auch nicht immer gut in einen Bandmix ein. Das kommt einfach drauf an.


    Du tust dem Tonmann auch einen Gefallen, wenn du ungefähr immer gleich laut spielst oder deine Dynamik zumindest an die Band und die Songs anpasst, nicht an deine Kondition. Also am Ende des Gigs nur noch halb so laut wie beim Soundcheck zu spielen, obwohl gerade dann die härteren Nummern gespielt werden, ist eher doof ... das war auch das Problem mit Vorgängern von mir bei der o.g. Top40-Band.


    @to: Hast Du mal drüber nachgedacht, auf matched grip umzustellen? Ich stelle mir vor, dass Du damit weniger muskuläre Probleme hättest, insbesondere bei den beschriebenen Rimshots. Vielleicht kann man eine etwas lockerere Position finden, Schultern entspannen usw. Ich meine, ich hätte mal ein Weckl-Interview gelesen, wo er genau das beschreibt, dass er wegen mehr Ausdauer bei langen Shows eher matched spielt.

    Darauf wollte ich auch noch mal eingehen. Ich ziehe ja vor jedem den Hut, der Traditional Grip gut beherrscht. Mir reicht immer noch Matched Grip und ich sehe keinen Grund für mich, noch Traditional Grip zu lernen. Denn der Traditional Grip hat seinen Ursprung bei Fanfarenzügen, bei denen die Trommler die Snare an der linken Seite vor dem Bauch haben. Die spielen da ja nur nicht Matched, um sich nicht zu sehr verrenken zu müssen.

    Und beim Jazz-Drumming ist Traditional von Vorteil und passend, weil es besser zu einer filigranen Snare-Arbeit mit der linken Hand passt, so wie ich das sehe.

    Danke, das ist tatsächlich erhellend. Ich war nämlich in den letzten beiden Stunden hin und hergerissen, ob ich es drin lasse oder nicht. Dein Beitrag war jetzt der endgültige Auslöser dafür, dass ich es wieder rausgenommen habe, so wie das erste auch. Mir gefällt auch die technische Umsetzung mit dem Nackenbügelmikrofon nicht, weil ich das jetzt sowieso nicht so benutze wie ursprünglich angedacht (in selben Take am Schlagzeug spielen / zeigen und erzählen).


    Werde ich also noch mal machen. Wird dann aber noch etwas dauern. Wahrscheinlich mach ich vorher noch 1-2 andere Videos.

    Hmm ok, ich werde meine Vorgehensweise für zukünftige Tutorial-Videos noch mal überdenken. Dieses hier lass ich jetzt aber so.


    Ich muss in diesem Video übrigens auch das Text-Video an den Seiten beschneiden, weil ich mir kürzlich einen günstigen Teleprompter besorgt habe, um den sorgfältig erstellten Text nicht auswendig lernen zu müssen. Der eignet sich aber nicht so recht für das Weitwinkelobjektiv meines Camcorders (Sony ZV-1F).