Beiträge von m_tree

    Was ich vom EAD10 hier so höre finde ich erstaunlich gut. Den Reverb auf der BD fand ich bei all deinen Challenge-Beiträgen aber auch schon immer gewagt bis schrecklich. Hat man im EAD10 nicht verschiedene Reverbs zur Auswahl? Ist ja blöd, dass da ansonsten nur Weglassen bleibt. Kann man denn wenigstens die Gesamtlautstärke des Reverbs einstellen?


    Hab übrigens mal ein Abo auf deinem Kanal da gelassen. ;)

    Ein Gedanke hierzu: Warum ist in einem Forum mit mehreren Tausend Mitgliedern eigentlich die Beteiligung so gering? Sowohl aktiv, als auch passiv? Ist doch komisch, oder?

    Vielleicht weil sich die Aktivität vieler z.B. auf Facebook-Gruppen verlagert hat. Und man da lieber am Stammtisch auf den Putz haut und über Equipment redet, statt kreativ zu sein und das zu tun, worum es eigentlich geht. :/


    Ich muss aber auch dazu sagen, dass Challenges mit wesentlich größerer Teilnahme von z.B. 100 Leuten auch schwieriger zu organisieren wären. Von meinem Arbeitsaufwand abgesehen wäre das Voting in der Form hier dann wohl kaum noch zumutbar.


    20-30 Beiträge und doppelt so viele Votings pro Challenge sind aber schon wünschenswert. :thumbup:

    Ich hab 13A bzw. M_tree die meisten Punkte gegeben, weil er am meisten auf den Bassisten gehört hat und hier zusammen mit der Rhythmusgruppe eine Einheit gebildet hat. Wieviel man bei einem Blues spielen soll/ kann, darüber lässt sich streiten. Auch bei der Aufnahme 13A. Aber ob eine Band gut oder schlecht ist, ob sie groovt oder nicht, das hängt von der Einheit Bassist, Drummer und Rhythm- Guitar ab. Und hier hat M_tree gezeigt, dass er auf die anderen hört.

    Tatsächlich hatte ich mich vom gesamten Arrangement inspirieren lassen und mich auch sehr an den Gitarren und dem Klavier orientiert. Der Bass spielt rhythmisch hier ja fast immer das selbe und da fand ich es speziell in diesem Playalong zu langweilig, da mit Kick und Snare auch immer genau mitzugehen. Stattdessen habe ich halt viele Variationen reingebracht und das Gitarrenspiel mit akzentuiert.


    Im Normalfall ist der Bass ja das Bindeglied zwischen dem reinen Rhythmus (Schlagzeug) und dem Rest der Band. Der Bass "klebt" das im Prinzip alles zusammen.

    Weil der Bass hier aber so eintönig ist hatte ich mich dazu entschieden, das gesamte Ding selber zusammenzukleben und darüber hinaus ein bisschen zu solieren und improvisieren.


    Für eine richtige Produktion mit Gesang hätte ich meine Performance minimalistischer und konsistenter gestaltet.


    Zu ein paar bestimmten Beiträgen will ich auch noch was loswerden. :)


    07-A Surfkoala

    Diese Performance habe ich persönlich auch sehr weit vorn gesehen. Hat irgendwie auch den richtigen, leicht "rotzigen" Charme für so einen Blues, ohne zu wackeln. Mit einer tontechnisch etwas besseren Umsetzung wären evtl. ein paar mehr Punkte beim Voting rausgekommen (ist aber nur 'ne Vermutung von mir).


    12-A Olli K.

    Grundsätzlich stark und solide, allerdings stören mich die Fills. Das fängt schon direkt beim ersten an. Die find ich für den Track hier unpassend und auch zu hektisch gespielt. Und der Fade-Out am Ende, um das verpasste Ende zu kaschieren, bekam auch Punktabzug bei mir.


    14-A Niop

    Wie schon gesagt halte ich das hier für die souveränste Performance. Auch der minimalistische Swing auf dem Ride reißt's hier mit raus, find ich. Damit hatte ich zuerst auch experimentiert (anshuffeln / answingen), aber ich bin damit übers Ziel hinaus geschossen, weshalb ich es dann lieber gerade gemacht hatte.


    15-A braindead-animal

    Hier haben mich auch die Fills und vielen Beckenanschläge gestört, welche m.E. nicht so recht reinpassen. Ansonsten solide.


    16-A Miss_Mieze

    Finde ich auch solide und vom Arrangement her grundsätzlich passend, aber die Breaks stören mich. Die nehmen hier den Drive raus und passen irgendwie nicht zur Dramaturgie, find ich.


    21-A Mai-Carsten

    Grundsätzlich groovig und solide. Schad, dass es dann ab der Hälfte hier und da ein bisschen wackelig wurde.


    21-B Lexikon75

    Ich hatte dir hier zu Beginn der Challenge ja die Empfehlung gegeben, dich aufs Wesentliche und dein Timing zu konzentrieren, und wir hatten ja auch noch mal per PN dies bzgl. geschrieben.

    Finde es wirklich ein bisschen schade. Zu experimentieren ist ja grundsätzlich nicht verkehrt - aber dann sollte man das eben trotzdem gut spielen können und wissen, wann was gut passen könnte und wann nicht. Vielleicht beim nächsten Mal ...


    21-D Mattmatt

    Ich finde, man merkt deinem Spiel immer wieder deine klassische Ausbildung (richtig?) mit Jazz-Elementen und dein hohes spielerisches Level an. Da verstecken sich eigentlich immer coole und kreative Spielereien.

    Hier noch das Video zu meinem Challenge-Beitrag:


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Irgendwie verleiten mich solche Tracks anscheinend dazu, besonders krumm am Schlagzeug zu sitzen. :/

    Kein gutes Vorbild für Schüler. :D

    Das Thema hatten wir schon vor längerer Zeit besprochen. In einem anderen Thread, glaube ich. Weiß nur gerade nicht mehr genau, wo und finde das auch gerade nicht mehr.


    In der BummTschack-Challenge hatte ich damals dafür gesorgt, dass der eigene Beitrag nicht bewertet wird. Auch anschließend war ich selbst noch dafür, dass man sich selbst nicht bewertet. Das macht die Sache aber eben auch komplizierter:

    • Darf der eigene Beitrag nicht oder nur mit einer festgelegten Punktzahl bewertet werden, müssten alle Teilnehmer voten. Votet ein Teilnehmer nicht, müsste das dann zur Disqualifizierung des Beitrags führen.
    • Soll der eigene Beitrag gar nicht bewertet werden, kann das Voting-Formular nicht sicherstellen, dass alle anderen Beiträge bewertet werden.


    Wenn ich mich richtig erinnere, war die allgemeine Meinung dazu auch eher, es einfach "offen" zu lassen und an die Vernunft der Teilnehmer zu appellieren.

    Ich persönlich fände es aber gar nicht so verkehrt, wenn jeder Teilnehmer sich z.B. die maximale Punktzahl geben muss und disqualifiziert wird, wenn er nicht votet.

    Aber auch das kann dann nicht verhindern, dass jemand (Extrembeispiel) allen anderen z.B. nur einen Punkt gibt.


    Vielleicht ist es auch eine ganz gute Übung, den eigenen Beitrag noch im Gesamtfeld einzuordnen. Wenn jemand dann für sich objektiv etwas zu viel oder zu wenig veranschlägt, dann ist das halt so. Bei der aktuellen Challenge wurde ein Beitrag sowohl mit 10 als auch 1 Pkt. bewertet. Das zeigt schon, wie stark die Wahrnehmungen da z.T. auseinandergehen und wie sehr das Ergebnis von einzelnen Stimmen abhängt. Zumindest, wenn immer nur so ~20 Leute abstimmen.

    kann nur grad nicht nachvollziehen, wie ich selbst im Einzelnen gestimmt habe

    Ich veröffentliche die komplette Voting-Tabelle immer als PDF - das bereite ich auch extra dafür im Tabellendokument für bestmögliche Übersicht auf. Geht vielleicht im Startbeitrag etwas unter. Hier noch mal: C2-2025_Ergebnisse.pdf


    Dieses Mal bin ich übrigens auch nicht so von meinem eigenen Beitrag überzeugt. Auch Mattmatt hat ab der Hälfte overplayed, find ich. Niop s Beitrag find ich auch am rundesten. Der hat von mir als einziger 10 Punkte gekriegt und war auch völlig zu Recht die meiste Zeit auf dem ersten Platz, find ich. Das hatte sich gestern dann halt noch schlagartig geändert.


    Tatsächlich hätte ich es ganz gut gefunden, mal ein paar andere Namen an der Spitze zu sehen, damit hier mal etwas Bewegung reinkommt und die Motivation, mitzumachen, für andere steigt.

    Damit sind es jetzt 19 Votings. 8 davon von unbeteiligten Leuten - sehr cool. :thumbup:


    Im vorderen Bereich ist's nach wie vor sehr knapp. Platz 2, 3 und 4 trennt derzeit jeweils nur ein Punkt.


    Je nach dem wer heute noch so abstimmt kann sich das also alles auch noch mal ändern. Es bleibt spannend.

    Kannst mit deiner DAW und einem Tongenerator aber sogar selbst einen provisorischen Hörtest machen. Deine Genelec-Abhöre sollten ja halbwegs linear sein. Ein Sinus reicht dafür. Wenn du vorher noch den Frequenzgang deiner Abhörumgebung mit einem Messmikro und REW checkst, hast du noch mehr Klarheit über dein Hörvermögen. ;)

    * Dreifachpost ...


    Eben ist ein weiteres Voting eines unbeteiligten Users dazu gekommen, was die Platzverteilung auf dem Siegertreppchen gerade noch mal komplett neu angeordnet hat. Das ist dort bis vorhin noch relativ stabil geblieben. Jetzt trennen den 1. bis 4. Platz nur drei Punkte ... sehr knapp.

    Eben ist noch die Stimme eines unbeteiligten Users dazu gekommen, was die Platzverteilung auf dem Siegertreppchen noch mal neu angeordnet hat. Da ist also noch einiges offen!


    Das ist dieses Mal wirklich nicht so eindeutig. Ist auch interessant, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen hier sind. Es gibt z.B. einen Beitrag, der von einem Voter 10 und von einem anderen Voter 1 Pkt. gekriegt hat ...

    Vierzehn Votings aktuell, davon vier von unbeteiligten Leuten. Drei Teilnehmer haben bisher also noch nicht abgestimmt. Aber ist ja nicht verpflichtend ...


    Die Votingphase läuft jetzt noch 35 Stunden. Ich werde die Ergebnisse dann zeitnah nach Mitternacht veröffentlichen.

    Oliver_Stein

    Danke für die Infos! Ich dachte immer, das U87 wäre ziemlich linear (bis auf die Präsenzbetonung). Sieht auf den einschlägigen Diagrammen jedenfalls so aus.


    Meine Tests mit dem SM7B offenbarten einen wirklich sehr geringen Ausgangspegel. Ich hatte auch schon mal Gesangsaufnahmen mit einem SM57 gemacht - mit Popkiller und entsprechendem Abstand - und hatte da ein deutlich brauchbareres Signal. Ohne Fethead war die Aufnahme mit dem SM7B aus 20-30 cm Abstand schon sehr verrauscht. Und mit Fethead hat sie immer noch stärker gerauscht als eine Vergleichsaufnahme mit einem Rode M5, das ich ja schon für mein erstes Tutorial als Sprechermikrofon missbraucht hatte. Kondensator-Mikrofone liefern i.d.R. natürlich sowieso mehr Pegel als dynamische.


    Ich hatte mir dann übrigens dieses Mic besorgt und betreibe das auch mit dem Fethead. Mit ein paar nachträglichen Korrekturen am EQ konnte ich da schon gute Ergebnisse erzielen. Ist aber jetzt erstmal wieder verstaut und wartet auf den ersten richtigen Einsatz ...


    Shure WH20XLR
    Shure WH20XLR, Dynamisches Nackenbügelmikrofon, Niere, XLR-Stecker, Kabellänge 1,22 m, hoher Korrosionsschutz, incl. Kabelklemme und Windschutz
    www.thomann.de


    Mattmatt

    Haken sagt mir was, muss mich aber erstmal mit denen beschäftigen. Ich weiß noch, dass "AAXplosion" hier aus dem Forum die neben DT auch covert ... der ist damit ja ziemlich erfolgreich. Womit ich wieder beim Thema "nicht das machen, was alle machen" bin. Deutsch-sprachige "drum coaches" gibts auf YT ja mittlerweile auch einige. Und einige von denen machen das auch echt gut und sind fleißig (wie z.B. BLXler). Das lass ich insofern einfach direkt sein - können andere besser und sind auch motivierter dafür.


    Aber mal sehen, was ich noch so auf meinem Kanal mache. Manchmal nervt mich Youtube auch, z.B. weil die Kurzvideos bei mir i.d.R. so viel mehr Resonanz kriegen als die Langvideos. Zwar besser als nix, aber social media halt ...

    Ich kann an der Stelle nur sagen, dass ich dich da auch einfach nicht verstehen kann. OK - die Hi-Hats könnten hier und da lauter und durchsetzungsfähiger sein. Mein Mastering könnte die Höhen auch etwas mehr rauskitzeln. Aber ich höre trotzdem alle Hi-Hats gut genug raus, um die Performances beurteilen zu können. Und da bin ich nicht der einzige hier.


    OK ... dann hatte ich das etwas missverstanden. Aber diese Diskussion zieht sich hier nun schon seit über vier Tagen und hat mit der Challenge an sich nicht viel zu tun. Das ist ein anderes Thema, das in einem anderen Thread besser aufgehoben wäre.


    Außerdem hängt es auch immer sehr von der Musik und der Performance ab, wie wichtig die Hi-Hat im Gesamtmix ist und wie man diese mischt. Es geht da einerseits auch durchaus um Geschmack. Andererseits aber auch um logische Sachen ... z.B. sind durchgängig offen am Rand angespielte Hi-Hats alles andere als filigran und müssen im Mix eher gezähmt werden. Dagegen sind geschlossene, oben mit den Stickspitzen angespielte Hi-Hats sehr leise und brauchen nicht nur ein Stützmikro, sondern auch einen Mix, der dieses gut einbaut.


    Hier geht's aber nicht um eine Produktion bzw. tontechnische Perfektion. Sondern es geht darum, in einem möglichst unkomplizierten Rahmen die Performances vergleichbar zu machen. Einige Teilnehmer können wegen ihren Aufnahmebedingungen auch gar keinen Einfluss auf die Lautstärke der Hi-Hat im Gesamtmix nehmen. Beispiel 2-Mic-Setup, EAD10, Zoom ... selbst mit mehreren Mikros wird's u.U. schwierig, wenn kein Stützmikro an der Hi-Hat vorhanden ist.

    Danke. ;)


    Dieses Mal spiele ich auch sein Signature Ride-Pattern korrekt hinsichtlich der Bassdrum-Doubles. Das ist hier etwa 5 bpm langsamer als in YYZ und macht für mich spieltechnisch schon einen entsprechenden Unterschied, vor allem in der Ausdauer und Genauigkeit.

    Dafür habe ich hier eine andere BD-Figur vereinfacht (wer kommt drauf?).


    Neils rechte Fußarbeit (Single Bassdrum) ist z.T. echt beachtlich. Auf den Alben hört man diese leiseren Schläge aber kaum bis gar nicht raus. Die hatten da wohl einfach kein Augenmerk drauf gelegt.


    Was Dream Theater angeht ... die fand ich vor mittlerweile vielen Jahren mal gut, vor allem die früheren Alben. Aber ab einem gewissen Punkt konnte ich es nicht mehr hören.


    Rush sind da für mich auch die wahren Meister. Die hatten die Frickelei total organisch eingebaut, da wirkt nichts aufgesetzt oder konstruiert. Einfach drei hoch talentierte Musiker, die voll im Flow waren, ohne besondere Attitüden, ohne viel Ego ... die hatten einfach nur gerne Musik gemacht.