Nach meinem letzten Video musste ich erstmal überlegen, was ich als nächstes auf meinem Kanal mache. Am besten was, worauf ich auch gerade Bock habe -> also wieder mal Metal. Da ist mir ein Album eingefallen, das ich damals in meiner Bundeswehr-Zeit viel gehört hatte. Und besonders dieser Titel ist mir in Erinnerung geblieben.
Bisher dachte ich, dass der fette und sehr saubere Schlagzeugsound vom Album einfach gut gemacht ist - mit viel Processing wahrscheinlich. Durch meine Arbeit daran bin ich dann aber dahinter gekommen, dass das Schlagzeug ziemlich sicher programmiert ist. Ich nutze ja Moises für meine Covers und hier war der von Moises gelieferte Klick unbrauchbar. Allerdings konnte ich es dann ganz einfach mit einem Klickraster der DAW synchronisieren. Als 3/4 auf 195 bpm mit Achtelraster - was etwa 154 Millisekunden Abstand sind - ist mir dann aufgefallen, dass vom Schlagzeug ausnahmslos jeder Schlag sehr exakt auf dem Raster ist. Und drums only klingt das auch nicht nach einem echten Schlagzeug.
Aber die hatten das natürlich auch live so gespielt (mittlerweile mit einem anderen Schlagzeuger) und das Schlagzeug wurde sicher auf Basis von händisch eingespielten Demos programmiert.
Das veranschaulicht jedenfalls ganz gut, wie schwierig Akustikschlagzeug doch ist - sowohl spielerisch als auch vom Sound. Man weiß heutzutage natürlich nicht mehr, was im Studio letztendlich alles noch an den Performances verbessert wird, aber es gibt ja so bestimmte Bands, die vor allem zu früheren Zeiten krasses Zeug ziemlich genau so eingespielt hatten, wie man es auch im fertigen Master hört.