Beiträge von m_tree

    Aber du spielst es nicht 1 zu 1 wie in der Transkription, oder? :/

    Ich spiele hier und da mehr Crash-Becken (andere bzw. zwei gleichzeitig), ansonsten spiel ich es genau so wie in meiner Transkription.

    Die Crash-Becken sind bei mir die Rauten - davon gibts nur zwei im Notationsprogramm - und die (durchgestrichenen) Kreise über der Hi-Hat bedeuten (halb-)offen.

    Ich nutze das Lied auch als Playalong im Unterricht und hatte zu diesem Zweck eine eigene Transkription erstellt. Die im Netz sind leider oft fehlerhaft.


    Und weil ich das dadurch dann schon auswendig konnte, hatte ich das kürzlich auch mal gecovert. Allerdings nur drums only, weil die Band auf Youtube wohl eine zusätzliche Beschränkung erwirkt hat.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Ich kann dir dazu auch noch meine Transkription geben, falls dir das hilft.

    Hast du bestellt, Marius?

    Ja, das hatte ich vorhin gleich mit ein paar anderen Sachen mit bestellt. Ich hatte letztes Jahr in meinem alten Raum einen Wasserschaden, der "zum Glück" hauptsächlich die Notenhefte betraf (keine Elektronik, keine Trommeln usw.). Ich will mir deswegen sowieso ein paar Hefte wieder neu kaufen.


    Ich fahre übermorgen in den Urlaub. Ich kann jetzt leider nicht. Schade, denn ich hätte das Buch dann direkt mitgenommen (Practice Pad).

    Für Übungen auf einem Practice-Pad ist das Fill-Buch wahrscheinlich eher ungeeignet. Fürs Practice-Pad (wenn nur eins zum Einsatz kommt) sind reine Snare-Übungen am besten. Wie eben z.B. "Stick Control" oder "Wilcoxon" (die Klassiker). Aber auch die 40 essentiellen Rudiments gehen da gut. Hier mal zwei Quellen. Mit denen arbeite ich auch im Unterricht:


    https://pas.org/wp-content/uploads/2024/04/pas-rudiments.pdf


    Die von Drumeo finde ich gerade nicht mehr im Netz. Die sind zwar nur rechts-beginnend ohne Akzente, aber dafür übersichtlicher / ausführlicher notiert. Ich könnte dir das PDF privat schicken. EDIT - ich hab's einfach mal hier angehängt:


    DFT-All-40-Drum-Rudiments.pdf


    Im Prinzip baut alles, auch Stick Control und Wilcoxon, auf diesen essentiellen Spieltechniken auf. Rolls, Diddles, Flams, Drags, ... ;)

    Mir hat es übrigens auch immer Spaß gemacht mir komplexere Sachen selbst zu erschließen, inklusive Handsätzen. Siehe meine Tool- und Rush-Covers oder das Rosanna-Fill ...


    Ich kann deinen Eifer da also durchaus verstehen. Der Unterschied dabei ist nur, dass das in meinem Fall auch wirklich von Hand so eingespielt wurde und auch als künstlerisch "wertvoll" oder "sinnvoll" eingestuft wird. Bei dieser App ist das fraglich (Schlagzeug kann man heutzutage auch relativ einfach programmieren).


    Für deine Zwecke gibt's da wirklich bessere Quellen. Ich rate dir auch zu richtigen Notenheften, die von namhaften Schlagzeugern geschrieben wurden. Das hat definitiv mehr Hand und Fuß als diese App.

    würde ich mal als Empfehlung

    Jost Nickels Fill Book in den Raum werfen.

    Ich glaube das bestell ich jetzt gleich mal mit. Hatte ich sowieso auf meiner Liste, wie viele andere auch. Und der Wilcoxon staubt derweil weiter ein ... :D

    Die Quelle ist die App "Tomplay". Die gesamte Notation hat mit dem Original ("Hey Joe" von Hendrix) m.E. nicht viel zu tun. Das hat nämlich einen durchgängigen Swing und die einfacheren Drumfills sind alle triolisch.


    Also ich würde auf sowas nicht viel geben und es schon gar nicht zweckentfremden für Technik-Übungen.

    Mir kommt der Takt bzw. die Notation immer noch spanisch vor. Ich würde das grundsätzlich mit Singlestrokes spielen und hier auf die Viertel-Zählzeiten mit rechts spielen. Mit dieser Vorgehensweise kommt man am Ende aber durcheinander, zumindest als Rechtshänder an einem normalen Aufbau, wo das Floortom rechts steht. Sicher, dass das nicht auch eine Bassdrum ist? Man kann natürlich auch Doublestrokes mit einbauen, allerdings muss man auch das Gespielte dabei berücksichtigen. Ein 32stel-Doublestroke auf einer Trommel? -> Kein Problem. Ein 32stel-Doublestroke auf zwei verschiedenen Trommeln? -> Bei entsprechendem Tempo ziemlicher Irrsinn.


    Welche Coverversion ist das denn genau und welche Stelle?


    Es gibt wirklich schönere Übungen, um Spieltechnik und Tempo zu üben. "Stick Control" kann ich dafür empfehlen.

    Nur ist das gerade meine Übung, um mal ein bisschen auf Tempo zu kommen. Also exakt dieser Takt.

    Also ganz allgemein, einfach nur um Schnellspielen zu üben? Dafür gibts m.E. weitaus bessere Übungen. Vor allem solche, wo du dir erst gar keine Gedanken über den Handsatz machen musst, weil er nämlich sowieso vorgegeben ist.


    Ob du den Takt dann in Schleife spielst hat übrigens auch noch einen Einfluss auf den Handsatz. Bzw. allgemein der Kontext - also was davor und danach passiert.

    Das ist ein Fill einer Coverversion von Hey Joe. Ist damit etwas nicht in Ordnung? Oder warum fragst du?

    Ich frage deshalb, weil das ziemlich vertracktet und auch schwer zu spielen ist, so wie ich das bis jetzt beurteilen kann. Akzente auf 32stel-Zählzeiten, keine Wiederholungen oder in sich geschlossene Läufe. Das kommt mir für ein "Hey Joe"-Cover etwas spanisch vor. Der Titel ist eigentlich ganz behäbig, mal von den Drums-Einlagen gegen Ende abgesehen. Und die kann man auch nach Gusto spielen und vereinfachen. Solche Nummern leben mehr von Feeling und Groove als von exakt nachgespielten 32stel-Akzenten.

    14“ Snare

    20“ Bass

    10 und 12“ TT

    14 und 16“ FT

    Gute Wahl. :thumbup:

    Gleich eine durchgehende Tom-Reihe ist das beste, was man machen kann. Toms weglassen kann man immer, aber eins herzaubern nicht. ;)


    Glückwunsch und viel Spaß mit dem Set. Das könnte ihm Jahrzehnte lang gute Dienste leisten, falls er weiter spielt und es gut behandelt.

    Das sind immer 2 Triolenachtel wenn ich mich nicht irre.

    Dann aber nur grob, weil das wahrscheinlich ohne Klick (also mit Temposchwankungen) eingespielt wurde. Damals gab's ja noch keine DAWs, wo man die Delays direkt aufs Tempo einstellen kann. Wenn überhaupt auf Grid eingespielt wird ...

    Lexikon75

    Man könnte es auch rein triolisch rastern. Wenn ich da einen Shuffle drunter denke, liegt der Gesang und alles andere auf diesem Raster, außer die Delays. Sogar der Bass im Refrain liegt auf dem triolischen Raster, obwohl man den auch als "3 über 2" zählen kann.


    Also auch wenn da mal was laid back ist, passiert da noch deutlich mehr.

    Laid back bedeutet ja wirklich nur, dass ein Element im Bandgefüge zeitlich minimal hinterher hinkt.

    Insofern ist es nicht nur Gitarristinnen oder Sängern überlassen.

    Das hatte ich auch nicht behauptet (siehe fett markierte Wörter):

    Für Schlagzeuger*innen ist das gesamte Thema eigentlich mehr oder weniger irrelevant. Denn wie Gerald im Startbeitrag ja schon schrieb, geht's dabei meistens um den Gesang. Oder um andere Lead-Instrumente, wie z.B. eine E-Gitarre.

    "Mehr oder weniger", "meistens" ... und das ist für "Normalos" am Schlagzeug noch untertrieben. Da gibts meistens noch ganz andere Baustellen.

    Für Schlagzeuger*innen ist das gesamte Thema eigentlich mehr oder weniger irrelevant. Denn wie Gerald im Startbeitrag ja schon schrieb, geht's dabei meistens um den Gesang. Oder um andere Lead-Instrumente, wie z.B. eine E-Gitarre. Die Rhythmusgruppe, die meistens mindestens aus Schlagzeug und Bass besteht, sollte schon immer eine Einheit bilden. Hier kann man natürlich auch optimieren, sodass die Bassdrum z.B. immer eher kurz vor dem Bass kommt. Aber sowas halte ich mehr oder weniger für graue Theorie, die nicht viel mit der Praxis zu tun hat.


    Was man z.B. auch üben kann ist das Zusammenspiel mit dem Metronom. Gezielt leicht hinter, genau drauf oder vor dem Klick spielen zu können ist eine Fähigkeit, mit der man Songteile ausgestalten kann. Aber auch das ist meiner Meinung nach noch zu theoretisch gedacht, denn letztendlich geht's dabei auch nur um Feel. Besonders im Zusammenspiel mit einer Band.

    Danke für die Empfehlung. Ich fang gerade schon zwei Bücher parallel zu einem anderen an, aber ich merk's mir mal.


    Zur Kommentarfunktion von Facebook wollte ich übrigens noch sagen, dass ich die auch unabhängig von der standardmäßigen Sortierung einfach nur schrecklich und realitätsfern finde. Denn wenn man auf einen Kommentar antwortet, entsteht unter diesem Kommentar ein weiterer Diskussionsfaden. Und wenn man dann auf eine Antwort dieses weiteren Diskussionsfadens antwortet, entsteht noch ein Diskussionsfaden und so weiter. Das ist dann so unübersichtlich, dass alles zu spät ist.

    Zusätzlich können Beiträge mittels "Haha"-Reaktion ins Lächerliche gezogen werden. Und obendrein lesen standardmäßig alle Leute die Beiträge mit der "Relevanteste zuerst"-Sortierung. Dass dann einige Sachen untergehen und andere völlig anders wahrgenommen werden, ist klar.


    Und wenn man in nervenaufreibende Diskussionen verwickelt ist und aussteigen will, geht das dann auch nicht so einfach. Denn wenn jemand direkt antwortet, wird man immer benachrichtigt, auch wenn man die Benachrichtigungen zum entsprechenden Beitrag ausgeschaltet hat. Das ist dann besonders erfreulich, wenn sich der Diskussionsfaden unter einem eigenen Kommentar verselbständigt hat und einem einfach nur noch auf den Sack geht. Aber man kann die Benachrichtigungen nicht abstellen. Ich hatte sowas dann schon mal abgebrochen, indem ich einfach meinen Kommentar gelöscht hatte. Dann ist nämlich auch der gesamte Diskussionsfaden weg. Was wiederum eigentlich totaler Käse ist.


    Die Kommentarfunktion selbst ist sogar ein Grund dafür, dass ich mich auf Facebook mittlerweile aus sämtlichen Diskussionen raushalte.