Beiträge von m_tree

    Ich musste fethead jetzt googeln… warum hat denn das sm7b so einen niedrigen Ausgangspegel, dass man es verstärken muss? Was machtn das für einen Sinn?

    Verstärken muss man alle Mikrofone mehr oder weniger. Dafür gibt's ja die Preamps.


    Als ein dynamisches Großmembran-Mikro liefert das SM7B aber besonders wenig Pegel. Und dazu ist es ja noch ein Studio-Mikro und wird oft in deutlich größerem Abstand besprochen als Live Gesangsmikros.

    Das führt dazu, dass man auch stärkere, gut klingende und entsprechend teure Preamps außerhalb des Sweetspots fahren muss. Und günstigere Preamps haben oft nicht mal genug Reserven für brauchbare Pegel. Auch mit nachträglicher Normalisierung in der DAW hatten meine ersten Testaufnahmen mit dem SM7B ohne den Fethead stark gerauscht.


    Wenn ich mal wieder eine Band aufnehme wäre das SM7B auch meine erste Wahl für den Leadgesang, noch vor gleich teuren Großmembran Kondensator Mikros. Letztere sind teuer in der Herstellung, entsprechend muss man für was brauchbares tiefer in die Tasche greifen.

    Ich konnte vor einigen Jahren mal ein Neumann U87 direkt mit dem SM7B für männlichen Gesang vergleichen - und das SM7B hatte gewonnen.


    Im Anhang mal zwei Bilder des Aufbaus.


    Zum Video kann ich nix sagen, außer wie immer „wow“ und „Hach, ich wünschte, ich könnte auch so spielen“ aber da hätt ich früher anfangen müssen und müsste viel mehr üben - von nix kommt halt nix. Trotzdem frisst mich der Neid 😅

    :*


    Edit: aso wegen englisch oder deutsch: wenn dein Englisch gut genug ist, würd ich es auf englisch machen, du hast ja offenbar schon ziemlich Reichweite

    Danke für den Tipp. Nachteile sind dann halt eine aufwändigere Vorbereitung, weniger intuitives Sprechen und mein deutscher Akzent.

    Ich verstehe sowohl geschriebenes als auch gesprochenes Englisch gut, nur spreche ich eben selten Englisch.

    Englisch ist aber sicher besser, zumal nur ein Bruchteil meiner jetzigen Abonnenten Deutsch verstehen dürfte.

    JohnDrum

    Ich versteh's irgendwie nicht so richtig. Beim letzten Mal hattest du dich wegen den Hi-Hats auch schon beschwert, aber nicht mal gevotet.


    Wenn du Genelec-Abhöre besitzt, nutzt du ja sicher auch eine DAW und kennst dich aus. Da sollte es doch kein Problem sein, die Höhen mit entsprechenden Tools (EQ, MBC, ...) aufzublasen, damit du die Hi-Hats besser hörst. Oder erwartest du bei einer kostenlosen Veranstaltung, dass ich mir die Mühe mache und jeden Beitrag einzeln entsprechend angleiche und mir dann wiederum Gemecker anhören muss?


    Take it or leave it.

    Hier nun mein vorerst letztes Video zu Rush / Neil Peart:


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    Mein vorheriges Kurzvideo zu "Tom Sawyer" ist übrigens noch ganz gut abgegangen. Manchmal kann Youtube auch Spaß machen. Gut, dass ich's nicht noch mal als Langvideo gemacht hatte ...



    Demnächst werde ich wieder mehr Langvideos machen. Auch mal wieder einfachere Covers und auch Tutorial-Videos. Dafür hatte ich mir extra ein Shure SM7B, einen Fethead und eine Deckenhalterung besorgt. Aber wenn ich spiele ist mir das Mikro dann im Weg. Also hab ich ein Nackenbügel-Mikro besorgt und das SM7B wieder verkauft. Jetzt stellt sich mir nur noch die Frage, ob ich die Tutorials lieber auf Englisch oder Deutsch machen sollte. Mein erstes und bisher einziges Tutorial-Video zu dem Tom-Fill von "Rosanna" hatte ich ja auch auf Englisch gemacht. Und weil ich nicht das machen will, was alle machen, sondern eher so ausgesuchte Themen, die mich interessieren oder direkt betreffen, ist Englisch vielleicht doch besser. :/

    Leise HiHats sind doch top! In der Regel sind doch eher zu laut auf Aufnahmen.

    Manchmal sind Hi-Hats zu leise, manchmal zu laut. Offen angespielte Hi-Hats sind tendenziell zu laut, vor allem wenn die Snare nicht durchsetzungsfähig gestimmt und gespielt ist. Geschlossen und oben sachte mit der Stickspitze angespielte Hi-Hats sind tendenziell zu leise.


    Zumindest bei Aufnahmen kann man - abgesehen von einer guten Performance - das Problem am besten mit Lautstärke-Automation des HH-Mikros im Mix lösen. In Extremfällen auch mit Automation eines Gates auf der oberen Snare-Spur, um den Hi-Hat Spill da zu kontrollieren und zusätzlich mit Automation der Overheads. Eine gute Abstimmung des Sets, Mikrofonierung und eben Performance können solche Anpassungen im Mix aber vermeiden.


    Zu leise Hi-Hats sind auch nicht das Wahre, find ich. Ich mag's nur nicht so, wenn die Hi-Hat vorne "klebt", während der Rest des Sets Frequenz-mäßig und räumlich im Hintergrund ist. Das hat aber auch nur teilweise was mit dem Lautstärkeverhältnis zu tun.

    Ich habe diese KH *hier*

    Ah, OK. Die benutze ich z.Z. in meinem Unterricht - habe mittlerweile zwei davon an einem Y-Kabel, um die Boxen auf der anderen Seite des Raums nicht so laut machen zu müssen.


    Die erfüllen ihren Zweck, mehr aber auch nicht. Klingen eigentlich ziemlich furchtbar, dröhnen im Mittenbereich und die Höhen sind ziemlich schwach. Aber um zu einem Metronom und Playalongs zu spielen reichen die schon.


    Meine Empfehlung für den "Hausgebrauch" sind die hier: https://www.thomann.de/de/akg_k240_mkii.htm

    Die klingen angenehm. Nicht ganz so fein aufgelöst wie meine K-712 Pro, haben kaum Badewanne - fast ein bisschen schwach im Bass- und Höhenbereich. Aber dafür kann man mit denen stundenlang ermüdungsfrei hören. Eignen sich natürlich nicht für den Einsatz am Schlagzeug.


    Aber zurück zum Thema ... ich höre die Hi-Hats sowohl mit Studioboxen als auch Kopfhörer überall gut genug, um die Performances beurteilen zu können. Das sollte schon passen.

    Miss_Mieze
    Welchen Kopfhörer benutzt du? Wenn das Tablet Frequenzen wiedergibt, die auf dem KH untergehen, ist das schon eigenartig.


    Ich hatte ein paar Beiträge mal vorhin aus Interesse auf meinen Studiomonitoren im Proberaum angehört und war immer noch zufrieden mit dem Klangbild. Ein Detail würde ich jetzt zwar im Nachhinein anders machen, aber das ist auch sehr subtil.


    Deinen Beitrag Miss_Mieze hatte ich als einzigen einzeln bearbeitet, weil mir das Klangbild zu dünn und zu scharf war (und die Hi-Hat und die Ride-Glocke zu dominant).

    War halt auch der einzige, der mit einem Zoom aufgenommen wurde. Ansonsten kamen nur Mehrfachmikrofonierung mit Nachbearbeitung, ein EAD10 und (mindestens) ein E-Drum zum Einsatz, so wie ich das beurteilen kann.


    Ansonsten sehe ich mittlerweile zu, meinen Arbeitsaufwand in Grenzen zu halten. Außerdem gäb's erst recht Anlass zur Kritik, wenn ich die einzelnen Beiträge stark verbiegen würde. ;)

    Es klingt grundsätzlich so, wie es abgegeben wurde. Na ja - fast ... (Mastering)

    Elf Votings aktuell. :thumbup:


    Wegen der Songdienlichkeit vs. Skills / "die Sau rauslassen" fand ich das Voting dieses Mal auch schwierig. Jan hatte es ja schon angesprochen:

    Bei dieser Nummer könnte es auch spannend sein, wenn jeder zwei Varianten abgibt. Eine, wie man sie für eine professionelle Produktion anbieten würde, eine künstlerisch freiere, nur nach eigenem Empfinden getrommelt.

    Das könnte man in einer künftigen Challenge ja mal machen. Bei der Nummer hier hätte ich da auch schnell zwei entsprechende Versionen am Start gehabt.

    Acht Votings bis jetzt inkl. meinem, davon drei von unbeteiligten Leuten.


    Ob es zwei oder drei Challenges im nächsten Jahr geben wird können wir ja noch im allgemeinen Thread mit einer Umfrage erörtern. ;)

    Dieses Jahr wird's auf jeden Fall drei geben. Nach dem bisherigen Verlauf - 2023 eine, 2024 zwei, 2025 drei - müssten's 2026 eigentlich vier sein. :D

    Zwei Challenges pro Jahr finde ich gut. Im Spätjahr halte ich Oktober für den besten Zeitraum. Im Frühjahr eigentlich Februar. Für eine gleichmäßigere Verteilung könnte man aber auch mal April probieren. Eine Challenge pro Jahr finde ich zu wenig. Auch, weil ich derzeit nicht weiß, wie lang ich das noch weitermachen werde. Momentan passt's.


    Für eine Umgestaltung gab es ja schon verschiedene Ideen. Wie z.B. mehrere Playalongs pro Challenge (für unterschiedliche spielerische Levels) oder eben einen zeitlich sehr begrenzten Zeitraum. Letzteres könnten wir mit einer vernünftigen technischen Lösung (siehe Diskussionsfaden hier) mal probieren.

    Skill-Gruppen sind ja mal auf meinem Mist gewachsen, aber dieses Experiment betrachte ich als gescheitert.


    "Keep it simple" ist hier eher meine Devise. Das betrifft ja nicht nur die Orga, sondern auch die Teilnahme. Auch Einschränkungen zur genutzten Aufnahmetechnik halte ich für kontraproduktiv, auch wenn man so evtl. etwas mehr Fairness erreichen würde. Aber wenn ich z.B. mit dem Smartphone aufnehmen müsste, wäre ich raus. Das macht mir als Soundtüftler dann einfach keinen Spaß.


    Ansonsten bin ich auch mit zwei Challenges der Meinung, dass man Abwechslung bei den Genres und spielerischen Levels reinbringen sollte. Als nächstes habe ich ja was Progressives auf dem Schirm, gern auch mit ungeraden Taktarten für die Freaks. Mein Gedanke mit dem Slow Blues war, damit eher die breitere Masse anzusprechen und im Oktober was für die Freaks zu veranstalten.

    :thumbup:


    Wenn die mittlere Challenge im Juni stattfinden würde wäre das mit Februar und Oktober ein gleichmäßiger Rhythmus (immer drei Monate zwischen den Challenges). Und obwohl im Juni noch keine Ferien sind, halte ich Juni für noch ungeeigneter als Mai.

    Trotzdem gut, mal drüber gesprochen zu haben. :)

    Februar und Oktober halte ich für die besten Zeiträume im Jahr. Und für eine dritte Challenge gibt's dann halt keinen wirklich guten Zeitraum. Die muss dann z.B. im Mai reingemogelt werden. ;)


    Weiteres zu dem Thema bitte im allgemeinen Thread ansprechen, nicht hier.

    Januar fällt auch raus und die Rumrechnerei mit sechs Monaten für drei Challenges hat auch nichts mit der Realität zu tun.


    Mal sehen ob ich nächstes Jahr zwei oder drei Challenges veranstalte. Weiß ich gerade noch nicht.


    Außerdem find ich 13 Beiträge schon OK. So geht das Voting einfacher von der Hand.

    Zwischen 10 und 20 Beiträgen waren es bisher immer, außer damals bei der Bummtschack-Challenge.


    Passt schon. ;)

    Etwas anonymer wäre es übrigens schon, wenn du nicht das Abgabedatum als Dateinamen verwenden würdest (meine Vermutung). Dann könnte jede*r hier seinen aktuellen Stand mitteilen, ohne dass sich beim Voting irgendwas zuordnen ließe.

    Wir können im entsprechenden Thread gerne alternative Systeme besprechen. Ich hatte mir das System für die Bummtschack-Challenge damals relativ spontan ausgedacht.

    Ah jetzt ja. Man muss nur laut genug aufdrehen, dann is alles da. Mein erster Hörversuch war zu nachbarschaftsorientiert :D

    Kopfhörer ;)


    Ich mach daheim alles mit Kopfhörer und benutze die Boxen fast nie. Das verhindert zwar nicht, dass mir Nachbarn auf den Sack gehen, aber irgendwie bin ich entspannter so.


    Zum Krachmachen hab ich ja meinen Raum. :)

    Klar, du bist natürlich auf die Qualität des Rohmaterials angewiesen, und selbst wenn unser Eindruck stimmt, muss natürlich die Ursache nicht auf deiner Seite liegen.

    :thumbup:


    ich höre mit Ü50 durchaus noch Frequenzen bis ca 14kHz, habe ich gerade mal getestet, daran sollte es also nicht liegen ;)

    OK - meines Wissens steigt die Hörschwelle mit zunehmendem Alter besonders im Höhenbereich. Bzw. sinkt die obere Grenzfrequenz der Hörfläche mit zunehmendem Alter auch.