Beiträge von m_tree

    Kinder/Jugendliche haben eben einen anderen Geschmack als die Ü50 Fraktion. Und das meine ich völlig wertfrei. Dass man nicht jedes Jahr die Farbpalette umschmeißen kann, steht ausser Frage. Aber neben ein paar Standardfarben wäre es schon schön, wenn es 2-3 neue Farben pro Jahr gäbe, die mehr dem aktuellen Zeitgeist entsprechen.


    Sämtliche Holztöne fallen bei Kindern meistens raus (wer stellt sich schon freiwillig Gelsenkirchener Barock ins Kinderzimmer?). Ebenso Sparkle-Töne, die es schon seit gefühlt über 50 Jahren gibt. Dann gibt es noch teilweise psychedelische Fade-Varianten und danach bleibt nicht mehr viel.

    Ich versteh das Problem überhaupt nicht, sorry. Die Hersteller waren und sind immer darum bemüht, neue Produkte und Innovationen - auch optisch - auf den Markt zu bringen, um die Verkaufszahlen zu halten bzw. zu steigern. Manchmal sind dabei auch fragwürdige Sachen (die keiner so wirklich braucht) rausgekommen.


    Wie du ja schon meintest, kann die Farbpalette nicht neu erfunden werden. Und es gibt heutzutage viele Variationen, die es meines Wissens vor ein paar Jahrzehnten noch nicht so gab. Z.B. weiße Kessel mit schwarzer Hardware.


    Wie alt ist er denn überhaupt? Geschmäcker können sich auch mal wieder ändern ...

    Ich habe mich nun schon um die Schlagzeuge von mehreren meiner Schüler gekümmert - von der Kaufberatung bis zur Aufstellung und Stimmung (auch mit Fellwechseln) vor Ort.


    Dazu von mir ein paar allgemeine Hinweise, die mir grundsätzlich wichtig erscheinen.


    Ein High-End Set (z.B. Starclassic) ist im zweiten Spieljahr wirklich nicht nötig. Besonders bei Bassdrum und Toms reicht auch ein Mittelklasse-Set. Viel wichtiger sind gute Felle und eine gute Stimmung. Die Stimmung wirkt sich nicht nur auf den Klang, sondern auch auf das Spielgefühl aus. Bei genutztem Rebound auf der Snare ist das z.B. wichtig. Da muss eine gewisse Grundspannung vorhanden sein, die bei Snares sowieso üblich ist.

    Auch bei der Hardware muss es kein High-End sein. Wichtig ist vor allem, dass Hi-Hat- und Fußmaschine ordentlich funktionieren. Bei sehr günstiger Hardware ist das leider oft nicht gegeben.

    Wichtig ist auch eine passende Aufstellung des Schlagzeugs. Die muss zur derzeitigen Körpergröße passen und sollte entsprechend ein paar Grundregeln einhalten, was z.B. die Sitzhöhe und Position aller Elemente betrifft. Und es darf auch nichts wegrutschen.


    Es ist ganz normal, dass Kinder und Jugendliche lieber auf einem schönen Schlagzeug ihrer Vorstellung üben als auf ... was auch immer.

    Man sollte dabei aber halt nicht das Wesentliche außer Acht lassen. Die Farbe ist z.B. viel unwichtiger als meine oben genannten Punkte.

    Vorab, der ganze Social Media Mist ist doch einfach nur ein kompletter Schmarrn.

    Sehe ich auch so. Social Media hat im Ansatz sicher auch gute Seiten, aber im großen und ganzen ist es ein Spiegelbild der oberflächlichen und narzisstischen Gesellschaft, meiner Meinung nach.

    Korrigier mich aber die Plattform hatte meines Wissens nie den Anspruch erhoben klassische Foren zu ersetzen? Es wurde ja nur von manchen dafür misbraucht. Für was forenähnliches ist zB Reddit durchaus besser geeignet.

    Nee, klar. Aber die Gruppe heißt "drummerforum" und ich denke, dass sich einiges schon von hier nach dort verlagert hat. So wie auch sonst weniger (vor allem junge) Leute noch in klassischen Foren unterwegs sind, dafür aber eben auf Social Media. Was einerseits schade ist, andererseits vielleicht aber auch für mehr Ruhe und Niveau in den klassischen Foren sorgt.

    Da gibts unter dem initialen Beitrag einen Button mit dem man die Kommentare nach Neueste filtern kann, dann ists chronologisch. Aber ich versteh dich, das sollte eigentlich der Standard sein und ich kriege da auch jedesmal die Krise wenn irgend so ein Tool meint was wichtiger für mich sein könnte.

    An manchen Stellen ist es sicher sinnvoll, dass z.B. Kommentare mit vielen Likes oben stehen. Bei Youtube-Videos finde ich das schon passend.

    Aber für Diskussionsfäden in einer Gruppe ist das als Standard-Einstellung natürlich kompletter Blödsinn. Und da wird auch nicht differenziert.


    Lustig finde ich ja eher das die Generation die so 10-15 Jahre jünger sind Facebook als sozialen Krebs ja gar nicht mehr verwenden, da verwendet man offenbar eher dieses Instagram. Ich hatte da ein lustiges Gespräch mit einem guten Bekannten, in dem ich ihn fragte warum sie ein Tool das ja ursprünglich nur für Bilder waren und furchtbare Limitierungen hat als Hauptplattform für alles verwenden? Er konnte mir dazu keine Antwort geben.

    Haha - ja ... durch die Top40-Band hatte ich mich da letztes Jahr auch angemeldet. Nach meinem Ausstieg bei der Band hatte ich das aber ganz schnell wieder deinstalliert. Man kann nicht mal die Benachrichtigungen abstellen. Auch die ganzen Mechanismen mit "Folgen" und der Chat-Funktion find ich ziemlich umständlich.

    Auf Facebook bin ich schon lange - 14 Jahre oder so ... ich mach da seit einigen Jahren zwar fast gar nix mehr, aber das Grundprinzip fand ich von Anfang an nachvollziehbar und auch den Messenger fand ich praktisch. Ich hatte vor etwa 20 Jahren auch mal ICQ (den Messenger) benutzt. Mittlerweile mach ich das meiste mit WhatsApp. Und bevor ich mich bei FB angemeldet hatte war ich auch mal 'ne Zeit lang in StudiVZ oder wie das hieß. :D


    Neben Instagram ist Tiktok noch so ein Dienst, auf den ich gut und gern verzichten kann.


    Ganz schlimm finde ich btw auch die teilweisen Definitionen was unter Social Media fällt, bzw manche als solches bezeichnen. In welcher Welt sind Messenger Dienste, Videoplattformen, Foren, etc. Social Media? Das zeigt wieder mal so schön das sich selten jemand darüber informiert was das eigentlich genau ist und was der Sinn dahinter ist.

    Facebook, Instagram und Tiktok zählen auf jeden Fall dazu. Beim FB-Messenger kommt man schon in eine Grauzone und auch Youtube liegt in einer Grauzone. Auf Youtube gibts da eine viel klarere Linie zwischen den Konsumenten und den Youtubern. Besonders, wenn man die erfolgreichen Youtuber betrachtet, die die meisten Klickzahlen generieren, hat das eher schon was von Künstlern / Publizisten und ihren Konsumenten, als von einem sozialen Netzwerk.

    Mein Schlagzeuglehrer sagt, dass sich "Vorne dran" sehr oft nicht gut anhört und schneller als Timingfehler beschrieben wird, während Laid-Back sich noch immer besser einfügt und dem Song das gewisse Etwas verleihen kann.

    Das kommt sehr auf den Kontext (die Musik) an. Laid Back kann auch ganz fürchterlich sein und den Eindruck vermitteln, dass einer fast einschläft und die anderen ausbremst. Dagegen kann "vorne dran" auch schnell die Ruhe rausnehmen und gehetzt klingen.


    Ich wusste gar nicht, dass das "erlaubt" ist - also dass Bassdrum und/oder Snare nicht gleichzeitig mit der HH kommen. Aber ich weiß vieles noch nicht :P

    Das gehört sogar zum persönlichen Groove. Bei mir ist die Snare meistens ein bisschen vorne. Das bewegt sich aber alles im Millisekunden-Bereich. Also da geht's nur um Nuancen.

    dennoch mal die Frage, inwieweit die Gruppe und das Forum hier wirklich zusammen gehören. Sind dort die selben Admins/ Mods oder andere Leute? Oder ist nur der Gruppenname zufällig gleich?

    Hier mal ein Zitat der Nachricht, die mir der Moderator geschickt hatte. Ich hatte im Affekt einen Beitrag mit meiner Kritik geäußert, weil ich keine Lust hatte rauszufinden wen ich dafür anschreiben soll. Dieser Beitrag wurde dann genehmigt - obwohl es ziemliches Offtopic war. Ein Covervideo ist dann aber reine Selbstdarstellung, wenn nicht 1-2 Sätze dazu geschrieben werden. Wie bescheuert ist das? Aber egal - hier mal der Text:


    Zitat
    Hallo!

    Weil du offenbar deinen Post in der drummerforum-Gruppe wieder gelöscht hast, bevor ich antworten konnte, hier meine Antwort:
    1. Lies dir bitte meinen unter dem Menüpunkt "featured" angepinnten Post durch. Es werden mittlerweile ausschließlich Videos zur Selbstdarstellung hier "abgeladen", ohne sich die Mühe zu machen, mit 2 Sätzen eine Diskussion anzuregen. Solche Beiträge nützen niemandem und erhalten aller Erfahrung nach wenig bis gar keine Interaktion.
    2. Das Drummerforum unterliegt eigenen Richtlinien und hat rein formal/ administrativ mit dieser Gruppe bzw. Plattform nichts zu tun.
    3. Ohne Richtlinien und entsprechende Moderation wäre es hier sehr viel unübersichtlicher und unangenehmer für alle Beteiligten.
    4. Auch wir sind nur Menschen und fehlbar.
    Also, bitte nicht bockig werden.

    Einen schönen Sonntag noch ✌🏻


    Die Gruppe hat also nichts mit diesem Forum hier zu tun, zumindest aktuell.


    Ich kann den Standpunkt des Moderators schon irgendwie verstehen. Daher hatte ich später auch noch geantwortet, dass ich das Problem in der Funktionsweise dieser Gruppen sehe.


    Bisher wurden meine Videos auch immer ohne weitere Worte genehmigt und ich kann auch absolut verstehen, dass das da viele genau so machen. Weil diese Gruppen m.E. einfach für nicht viel mehr taugen. Die Leute dann dazu zu zwingen, sich an den Gruppen-Diskussionen zu beteiligen, spaltet die Community weiter auf. Wenn man da keine Kompromisse macht, werden einige Leute halt nicht mehr mitmachen. Und genau darauf hatte ich hingewiesen. Aber das kommt nicht an.

    Nee, die Gruppe hat irgendwas zwischen 11.000 und 12.000 Mitgliedern.


    Und ich denke, da überlappt sich bei den aktiven Mitgliedern sehr wenig. Z.B. kenne ich einen Profi aus Kassel aus der Gruppe, der da recht aktiv ist. Der ist hier aber nicht mal angemeldet.


    Ich mach natürlich selbst ein unnötiges Theater wegen sowas. Aber mich regen manche Sachen halt auch einfach auf und der Moderator gestern hatte nicht mal geschnallt, dass meine Reaktion nichts mit dem einen Video von mir zu tun hatte, sondern sich über Jahre aufsummiert hatte und auch als allgemeine Kritik und Denkanstoß gemeint war.


    Und ich als Ossi bleib gern einer Gruppe fern, in der die Beiträge erst von unqualifzierten Leuten freigeschaltet werden müssen. Wo eine derartige Zensur nötig ist, kann nichts gutes entstehen. Und wo man nicht mal vernünftig miteinander reden und diskutieren kann (Kommentarfunktion).


    Besonders auf Facebook gilt auch meistens "je kürzer, reißerischer und provokanter, desto besser und desto mehr Reichweite". Da ist kaum einer an vernünftigem Austausch interessiert. Da gewinnen vor allem Schauspieler und Selbstdarsteller.

    Wenn du die Facebookgruppe(n) nicht magst, bzw schrecklich findest, warum zur Hölle willst du dort überhaupt dann ein Video posten?

    Haha, das hatte mich der Moderator gestern auch gefragt.


    Weil ich die Welt nicht schwarz/weiß sehe und auch Kompromisse mache. Ganz einfach. Ich habe die Benachrichtigungen zur Gruppe deaktiviert, aber habe meine Sachen trotzdem dort gepostet und das hatte auch oft ein paar Leute interessiert. Mein "Rosanna"-Cover von vor ein paar Jahren hatte da sogar über 50 Likes und viele Kommentare gekriegt. Und da hatte ich auch nur den Video-Link gepostet.


    Möglicherweise ist das da auch erst in den letzten Jahren weiter bergab gegangen.


    Und ist auch OK jetzt, dass ich draußen bin. Das ist wenigstens konsequent und erfordert keine Kompromisse. ;)


    Bei Facebook bin ich eigentlich auch nur noch, weil es ein ganz gutes Musiker-Netzwerk ist.

    Von 2-3 Leuten hier wusste ich, dass die noch in der Gruppe aktiv sind.


    Einerseits ist die Verlagerung auf social media zwar ein bisschen traurig, andererseits sorgt das hier aber vielleicht auch für eine Art "Filter".


    Mir ist gestern noch mal aufgefallen, wie's da so läuft. Bestimmte Leute machen Werbung in eigener Sache und die wird dann deswegen durchgewunken, weil sie halt ein paar Sätze dazu schreiben (das ist die Bedingung). Ansonsten posten die Verantwortlichen auch selbst wie an einem Stammtisch irgendwelchen Quatsch, der viele Likes kriegt. Und zwischendrin wird natürlich auch viel Zeug gepostet, das mich persönlich absolut nicht interessiert.


    Vor allem ist mir aber auch noch mal aufgefallen, dass das technische Grundprinzip von Facebook (mit Beiträgen und Kommentaren darunter) einfach nicht als Forum funktionieren kann. Das erkennt man schon daran, dass dort mit der Brechstange regiert wird und die Beiträge erst freigeschaltet werden müssen, damit das nicht komplett im Chaos versinkt.

    Und dann noch diese bekloppte Kommentarfunktion! Als wäre das nicht schon unübersichtlich genug, weil unter den unsortierten Beiträgen Diskussionsbäume mit zig tausend Ästen und Verzweigungen entstehen. Nein, Facebook sortiert die Kommentare und Antworten nicht mal chronologisch und nicht mal einheitlich! Und die Benachrichtigungen zu Kommentaren und Antworten stimmen dann zeitlich auch oft nicht überein. Gestern hatte ich da einen Versatz von 1-2 Std. (es steht in der Benachrichtigung z.B. "vor 2 Min.", dabei war es schon vor 2 Std.).

    Da blickt doch keine Sau mehr durch ...

    Das ging jetzt noch ein bisschen weiter unter einem Beitrag, den der Mod wegen meiner Kritik erstellt hatte. Ich hatte dann versucht meinen Standpunkt darzulegen. Dann war ich letztendlich "ein bockiges Kind, das seinen Willen nicht bekommt" und die Kommentarfunktion des Beitrags wurde deaktiviert.


    Daraufhin hab ich noch einen Beitrag erstellt, wiederum das kritisiert und darauf hingewiesen, dass mir diese Kritik schon länger auf der Zunge lag.


    Die nächste Reaktion war dann, dass er mich rausgeschmissen hat. Für sowas hab ich dann auch ein Händchen, muss ich einräumen. :D

    Das ist mir in einer anderen FB-Gruppe schon mal passiert.

    Ein Admin hat sich bei mir gemeldet und es gab ein kurzes Gespräch.


    Anscheinend wird es als Selbstdarstellung empfunden, wenn z.B. ein Covervideo ohne weiteren Text gepostet wird. Ich hab aber halt kein besonderes Interesse an Austausch auf Facebook, allein schon wegen der unübersichtlichen Kommentarfunktion.

    Und außerdem auch keinen Bock die Diskussionen zu meinen Videos doppelt zu führen. Ich schreibe ja hier in meiner Hörzone schon immer ausführlich was dazu und es gibt auch oft freundliche und sachliche Diskussionen dazu.


    Meiner Meinung nach sind diese Facebook-Gruppen jedenfalls mehr oder weniger schrecklich. Ein Argument fürs Freischalten der Beiträge war, dass es sonst zu unübersichtlich und unangenehm werden würde. Aber hier z.B. funktioniert es ja auch so. Diese Gruppen SIND einfach unübersichtlich und unangenehm. Das ist das Problem.

    Einfach mal so gefragt. ;)


    Mir gehen diese FB-Gruppen fast nur noch auf den Sack. Die Benachrichtigungen dafür habe ich schon lange deaktiviert.

    Ich poste in der DF-Gruppe nur noch meine Videos. Nun läuft's da aber auch so, dass JEDER Beitrag erst durch einen Admin freigeschaltet werden muss. Und mein letztes Video wurde nach 2 oder 3-maligem Posten immer noch nicht freigeschaltet (kann man ja mal übersehen - aber halt nicht 3 mal in Folge), während im selben Zeitraum weiter neue Beiträge auftauchen. Das geht dann schon Richtung Zensur und ist mir zutiefst zuwider. <X

    Klar. Durch das gespannte Fell wird die Trommel daran gehindert, sich zu verformen. Wenn du von oben drückst, müsste der Kessel auf halber Höhe zu beiden Seiten ausweichen, der Umfang ändert sich ja nicht. Dem wirkt der Zug des Fells entgegen. Dadurch wird der Kessel erstaunlich stabil. Bei einem ausreichend tiefen Kessel sollte man aber vermeiden, sich mittig zwischen die Felle zu stellen.

    Ja. Denn durch ein gespanntes Fell entsteht eine starre Verbindung von Kessel, Spannring des Fells und Spannreifen. Eine kurze bis mittellange Bassdrum mit beiderseitig gespannten Fellen ist dann schon ziemlich tragfähig. Ein schwerer Doppeltomhalter und Toms mit Gussreifen können ja auch schon mal schnell insgesamt 10 kg oder so wiegen, aber das ist überhaupt kein Problem.


    Die Tragfähigkeit genau auszurechnen dürfte aber relativ kompliziert sein. Dafür braucht man auch genaue Daten von den Materialeigenschaften des Kessels usw.


    Den Herrn Ulrich trägt dessen Trommel jedenfalls:

    https://morrisonhotelgallery.c…rumseddie-sung-428290.jpg

    Wenn überhaupt steht er aber nur mit einem Fuß auf der BD. Für micht sieht das eher so aus, dass sein rechter Fuß woanders drauf steht.


    Ich trage eine Snare mit Ständer übrigens nur an der Snare, wenn der Ständer relativ leicht ist. Ansonsten hab ich lieber eine Hand unter dem Korb und die andere an der Snare.

    Erstmal: Sehr schönes Cover, ich liebe Katatonia!

    Gängige Praxis im Bereich Metal ist, ein quasi e-Drumset mit "echten" akustischen Becken / OHs zu kombinieren. D.h., es kann gut sein, dass die (e-)Drums tatsächlich recorded und dann zumindest die getriggerten Signale mit Quantisierung exakt auf Grid gebracht wurden.

    Danke! So richtig aufgefallen ist mir das auch erst durch den drums-only-Track auf dem Grid. Die Becken klingen da für mich aber auch nicht echt.


    Aufgenommen im Fascination Street Studio von Jens Bogren -

    war damals schon & ist heute noch für einen der besten Drumsounds überhaupt bekannt.

    Das hätte man sich bei komplett programmiertem Schlagzeug wohl eher gespart....

    Ausschließen will ichs nicht, glaube aber eher an Quantisierung - obwohl Bogren (zumindest heute) auch damit wohl eher sparsam umgeht.

    Schönes Cover übrigens!

    Danke! Ich bin da auch erst durch den drums-only-Track skeptisch geworden. Durch meine Erfahrung mit Recording und Mixing von Akustik-Schlagzeug stelle ich an ein paar Dingen fest, dass eine Akustik-Schlagzeug-Aufnahme sehr unwahrscheinlich ist. Die Toms klingen bspw. "überfett" völlig unabhängig von den Becken lange aus, Becken-Bleed ist da gar nicht vorhanden, so wie ich das höre. Zusätzlich hat das ganze Schlagzeug eine ziemlich geringe Dynamik (die Ghostnotes mal außer Acht gelassen), wofür auch bei einer sehr gleichmäßigen Performance Kompression nötig ist, die den Becken-Bleed natürlich noch lauter macht.

    An den Ghostnotes fällt es auch auf. Die sind auch im Gesamtmix sehr präsent und sehr sauber, aber auch in der zweiten Strophe (normal gespielte Hi-Hat -> keine closed Hi-Hat) sind die komplett von der Hi-Hat abgetrennt. Das wäre mit einem Akustik-Schlagzeug und normalem Aufbau / normaler Spielweise sehr schwierig bis unmöglich realisierbar. Aber auch falls Trommeln und Becken getrennt voneinander eingespielt wurden, klingt das gesamte Set auf dem drums-only-Track nicht so ganz echt, finde ich.


    Hier steht übrigens, dass bei dem Album insgesamt vier Leute mit "programming" beschäftigt waren. Das kann sich natürlich auf alles mögliche beziehen, könnte aber eben auch das Schlagzeug betreffen: https://en.wikipedia.org/wiki/…t_Cold_Distance#Personnel

    Nach meinem letzten Video musste ich erstmal überlegen, was ich als nächstes auf meinem Kanal mache. Am besten was, worauf ich auch gerade Bock habe -> also wieder mal Metal. Da ist mir ein Album eingefallen, das ich damals in meiner Bundeswehr-Zeit viel gehört hatte. Und besonders dieser Titel ist mir in Erinnerung geblieben.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Bisher dachte ich, dass der fette und sehr saubere Schlagzeugsound vom Album einfach gut gemacht ist - mit viel Processing wahrscheinlich. Durch meine Arbeit daran bin ich dann aber dahinter gekommen, dass das Schlagzeug ziemlich sicher programmiert ist. Ich nutze ja Moises für meine Covers und hier war der von Moises gelieferte Klick unbrauchbar. Allerdings konnte ich es dann ganz einfach mit einem Klickraster der DAW synchronisieren. Als 3/4 auf 195 bpm mit Achtelraster - was etwa 154 Millisekunden Abstand sind - ist mir dann aufgefallen, dass vom Schlagzeug ausnahmslos jeder Schlag sehr exakt auf dem Raster ist. Und drums only klingt das auch nicht nach einem echten Schlagzeug.

    Aber die hatten das natürlich auch live so gespielt (mittlerweile mit einem anderen Schlagzeuger) und das Schlagzeug wurde sicher auf Basis von händisch eingespielten Demos programmiert.


    Das veranschaulicht jedenfalls ganz gut, wie schwierig Akustikschlagzeug doch ist - sowohl spielerisch als auch vom Sound. Man weiß heutzutage natürlich nicht mehr, was im Studio letztendlich alles noch an den Performances verbessert wird, aber es gibt ja so bestimmte Bands, die vor allem zu früheren Zeiten krasses Zeug ziemlich genau so eingespielt hatten, wie man es auch im fertigen Master hört.

    Ich weiß nicht, welche technischen Entwicklungen du meinst, aber "mit der Zeit gehen" ist doch nichts anderes als ein Synonym für "Trends hinterherhecheln", oder nicht?

    Ich bin definitiv ein relativ unangepasster Typ, der nicht so recht in's System passt.


    Finde allerdings diese Formulierung "Trends hinterher hecheln" hier völlig fehl am Platz. Es geht da viel weniger um Trends als um logische Entwicklungen.

    Oder wäscht hier noch jemand seine Wäsche mit der Hand? Wer benutzt noch Musikkassetten? Von Ausnahmen abgesehen ...


    Es war von mir einfach ein gut gemeinter Vorschlag, weil ich den hellen Modus hier für überholt und den dunklen Modus für ausgereifter hielt. Entsprechend hat mich das Ergebnis der Umfrage auch überrascht.

    Der Dark Mode hat meiner Meinung nach wirklich nichts damit zu tun, irgendwelchen Trends hinterher zu hecheln. Eher damit, dass man technischen Entwicklungen gerecht wird und mit der Zeit geht. Man könnte ja auch genau so gut behaupten, dass dieses Forum nur gegründet wurde, um einem Trend hinter zu hecheln. Oder, dass die Software aktuell gehalten wird und neue Features (Like-Button) eingebaut wurden, nur um Trends hinterher zu hecheln. Oder dass Leute sich neues Zeug (von Klamotten, Haushaltsgeräten, Möbeln, Autos bis zu Elektronik usw.) kaufen, nur um Trends hinterher zu hecheln. :/


    Ich kann den Pessimismus zwar sehr gut verstehen. Aber man sollte auch nicht in komplette Schwarz/Weiß-Malerei verfallen. Ich sehe viele aktuelle Entwicklungen auch sehr kritisch. Denke allerdings, dass viele Dinge sich nur oberflächlich ändern, im Kern aber gleich bleiben. Z.B., wie Intelligenz und andere Persönlichkeitseigenschaften verteilt sind. Idioten gab es vor vielen Jahrhunderten auch schon viele (auch solche mit zu viel Macht).


    Das hat alles so seine zwei Seiten, genau wie das Internet auch. Durch letzteres kann man sowohl besser Wissen anhäufen und mit Leuten in Verbindung kommen und bleiben, als auch besser vereinsamen, verblöden oder sich in Bullshit reinsteigern.

    Kannst ja mal bescheid geben, ob du Unterschiede hörst. Ich bin der Meinung, das ist relativ egal. Kommt aber sicher auch auf den Snare-Ständer an.


    Das sehe ich wie bei (Floor-)Toms: lieber starrer aufstellen, vielleicht sogar zusätzlich beschweren und dafür weniger an den Fellen abdämpfen.

    Ich habe erst kürzlich wieder in einem fix und fertig vorbereiteten Mixdown gehört, was nur ein kleines bisschen mehr oder weniger Dämpfung des Snare-Schlagfells ausmacht. Mit etwas weniger Dämpfung hatte die Snare gleich deutlich mehr Biss und Durchsetzungskraft. Das spart Aufwand im Mix.


    Für mich hat das Festschrauben des Korbs den Vorteil, dass die Snare immer die gleiche Höhe hat. Wenn man Rimshots spielt und das obere (und untere) Snare-Mikro auf einem Stativ ist, ist eine exakte Höhe von Vorteil.

    Insgesamt finde ich die zugrunde liegende Frage ob und wie das Format Internetforum langfristig weiterbestehen kann, bzw. wohin die Entwicklung geht.

    Das sollte auf jeden Fall weiterbestehen! Ein "richtiges" Forum macht potenziell nicht so depressiv und aggressiv wie Social Media und ist auch nicht so oberflächlich. Ich nutze zwar derzeit nur Youtube und Facebook - auf den ganzen anderen Quatsch verzichte ich gern - aber auch das geht mir z.T. schon auf den Sack.


    Und auch wenn so ein Forum hier nur ein Rückzugsort für ein paar Freaks ist, die sich schriftlich noch halbwegs vernünftig ausdrücken können ... dann sollten genau die das am Leben erhalten.