Beiträge von m_tree

    Was noch gar nicht angesprochen wurde ist Gehörschutz. Bei so lauten Proben ist Gehörschutz natürlich zu empfehlen. Der hat aber auch einen Frequenzgang. So könnte es sein, dass die Höhen stärker gedämpft werden als die oberen Mitten.

    Und wenn ihr brachial laut ohne Gehörschutz probt, habt ihr wahrscheinlich sowieso einen Hörschaden und es ist kein Wunder, dass deine Wahrnehmung entsprechend verzerrt ist.


    Ansonsten würde ich halt einfach mal andere Hi-Hats ausprobieren. Gibt doch günstige Alternativen wie z.B. Zultan.

    und manche Amps klingen halt auch erst geil, wenn sie ein bestimmtes Lautstärke-Level überschritten haben.

    Charlie Bauerfeind (deutscher Power-Metal-Produzent) hat mal gesagt, dass Röhrenverstärker meistens bei 20 oder 80% am besten klingen. Bleibt dann also wohl eher 'ne Philosophie-Sache, wie man vorgeht. Zumindest, wenn mikrofoniert wird. Ich hab auch schon Gitarrenaufnahmen mit insgesamt drei Mikros am Amp mit relativ niedrigen Pegeln gemacht und das klang schon im Rohmix amtlich. Der Amp sollte halt so eingestellt werden, dass das gut klingt, was aus den Mikros rauskommt.


    Ich kann das Problem nicht wirklich nachvollziehen, weil halt im Regelfall das Gegenteil der Fall ist. Auch auf größeren Bühnen können Becken schnell zu laut werden, wenn einige Gesangsmikros auf der Bühne sind und Snare- und Tom-Mikros nicht gegated werden. Und wenn das Schlagzeug dazu noch direkt vor einer schallharten Wand steht.

    Becken sind fast immer eher zu laut als zu leise.

    Da grätsche ich nochmal kurz rein. Das ganze System muss sich aber auch wieder zurückbewegen und genau da sehen ich das Problem. Bei schnelleren Tempi ist der Beater in der Bewegung richtig Schienbein, das Pedal in Richtung nach oben und ich muss schon wieder den Impuls für den nächsten Schlag geben. Genau da wirkt sich das Spiel meiner Meinung nach aus, da das Pedal dann einen kurzen Leerweg hat, bis die Welle wieder greift. Das im Fuß zu spüren macht mich wirklich wahnsinnig. Aber natürlich kommts auch drauf an was man spielt. Wenns ein paar Akzente bzw Vorschläge mit dem linken Fuß sind ists recht wurscht welche Welle, wenn ich aber den Marathon auf den Pedalen laufen muss dann soll das besser auch funktionieren. Mit einem Rad bei dem die linke Kurbel immer erst später greift fährt man auch nicht gern wenn man 10km jeden Tag fährt. Für einmal die Woche Semmeln holen ists vermutlich wieder relativ.

    Das ist natürlich logisch. Kann ich aber komischerweise nicht feststellen. Das Spiel kann ich wirklich nur bemerken, wenn ich die Cam des Slave-Pedals zurückziehe und den Beater festhalte.


    Aber vielleicht würde ich mit einer neuen Welle dann doch einen Unterschied merken.


    Was mich eher stört ist, dass die Pedale / Beater nicht gleich klingen. Ist wohl auch den unsymmetrischen Auftreffpunkten bei den ICs geschuldet (der Master-Beater ist zentriert, der Slave-Beater hat Offset). Aber auch, weil ich mit dem Slave-Beater nicht ganz den selben Punch wie mit dem Master-Beater erreiche. Das liegt sicher auch an meiner wenig ausgereiften DoubleBass-Technik, aber ist irgendwie auch physikalisch logisch. Denn durch die Kardanwelle bewegt man mit dem Slave-Pedal zusätzliche Masse und hat zusätzlichen Widerstand.


    Ich find bei Eloy jedenfalls sehr gut zu sehen, dass mit genug Skill eigentlich fast alles geht und dass das Problem häufig am Benutzern selbsr liegt (wie bei IT-Problemen auch).

    Wenn ihr an den Wänden z.B. großflächig dünnen Noppenschaum habt, der nur die Höhen schluckt und dazu die Positionen von Amps und Schlagzeug ungünstig sind, kann's schon sein, dass die (oberen) Mitten dann scheppern wie sau und die Höhen zu dumpf und tot klingen.


    Aber vielleicht ist das ja auch einfach ein guter Aufhänger um das GAS ein bisschen bei Laune zu halten. :D


    Konkrete Vorschläge hab ich leider nicht. Außer vielleicht, ein Mikro an die Hi-Hat zu stellen und das mit auf die PA zu legen. :/

    Bleibt man bei theoretischen Überlegungen, sollten's ja eher helle und spitze Hi-Hats sein, die sich weniger mit dem Spektrum der E-Gitarren mischen.

    Aber es bleibt mir ein bisschen schleierhaft. Denn die E-Gitarren kratzen bei 2-3 kHz, wie du ja schon sagtest. Manchmal auch noch bei 4-5 kHz, darüber ist Schluss.


    Im Regelfall haben's Trommeln deutlich schwerer gegen E-Gitarren und Bass anzukommen, weil die sich Spektrum-mäßig wirklich in die Quere kommen. Becken sind oft das kleinste Problem. Und lassen sich mikrofoniert auch ganz easy mit Höhenbetonungen und Kompression lauter machen. Mit Trommeln nicht so einfach, wenn nicht entsprechend mikrofoniert wurde.


    Und es geht wahrscheinlich um die Situation im Proberaum, oder? Vielleicht liegt's auch einfach am Raum.

    Ich würde die Hats nicht danach auswählen, ob sie in einem wahrscheinlich akustisch schlecht oder gar nicht behandelten Raum gegen "irgendwie" brüllende und kratzende E-Gitarren ankommen. Sondern danach, ob sie anständig mikrofoniert passend klingen.

    Ich denke es ist auch nicht nur eine Frage der Gesamtlautstärke, es geht auch um das frequenzspezifische Durchsetzungsvermögen. Becken und Gitarren, vor allem stark verzerrte, machen sich da ziemlich Konkurrenz.

    Das ist bei Hi-Hats eigentlich unlogisch. Denn der Frequenzgang gebräuchlicher E-Gitarren-Lautsprecher fällt über 5-6 kHz stark ab. Auch wenn die Präsenz stark betont wird, liegt die dann eher in den oberen Mitten und nicht im Höhenbereich.

    Hi-Hats dagegen liegen im Spektrum meistens deutlich darüber. Geschlossen angespielte Hi-Hats liegen im Spektrum am höchsten (auch über 10 kHz) und höher als offen angespielte. Aber auch offen angespielte liegen meistens noch über Crashes und Chinas.

    Ich kann dazu gern ein paar Beispiele zeigen (Analyzer).


    Um welche akustische Situation geht's denn überhaupt? In vielen Fällen wird ja sowieso mikrofoniert und da sind offen mit Schmackes angespielte Hi-Hats dann auch schnell mal zu laut. Auch durch Übersprechen (oberes Snare-Mikro).

    Darauf will ich noch mal eingehen:

    Ich machs ähnlich wie du, versuche aber den Arm nicht auszufahren.

    Meine übliche Haltung sieht man in meiner Performance (links im Bild fortlaufend). Bei der Erklärung zeige ich es halt überdeutlich bzw. demonstriere, dass man seine Haltung natürlich schon ein bisschen anpassen muss, um die Sticks nicht zu kreuzen.


    Behält man diese Haltung bei, falls man auf eine, wenn vorhanden, links von der HiHat stehende Snare wechsel?

    Wenn ich einen Groove mit der Side-Snare (links von der Hi-Hat aus meiner Sicht) und der Hi-Hat spiele, drehe ich meinen Oberkörper logischerweise etwas mehr nach links als wenn ich die Snare spiele. Und umgekehrt z.B. wenn ich die Floortoms auf der rechten Seite mit beiden Sticks anspiele, drehe ich meinen Oberkörper nach rechts.

    Natürlich kreuzen sich die Sticks nicht, wenn man eine Side-Snare links neben der Hi-Hat mit links anspielt. Ist doch logisch und wäre völliger Blödsinn. Bzw. anders gesagt - wie sollte das überhaupt gehen?


    Zitat von Lexikon75

    Ich habe mal einige Drummer/Drummerinnen durchgeblättert. Die meisten kreuzen die Hände/Sticks. Denoch holen die ordentlich aus oder spielen die Snare sehr kraftvoll.

    Ich sage ja auch nicht, dass man mit der normalen Haltung die Snare nicht kraftvoll und laut spielen könnte. Das hat aber auch seinen Preis. Entweder erreicht man das über einen größeren Höhenunterschied von Snare und Hi-Hat (siehe Dave Grohl) oder man muss mit dem Hi-Hat Stick gleichzeitig auch weiter ausholen, wenn man Backbeats spielt. Das hat aber wiederum den Nachteil, dass die Hi-Hat bei Backbeats auch laut oder zumindest weniger kontrolliert angespielt werden muss.

    Oder die Hi-Hat steht so weit von der Snare weg, dass sich weder Sticks noch Hände noch Unterarme, sondern die Ellenbogen kreuzen und der Unterarm für die Snare entsprechend ausholen kann.


    Mit meiner Haltung ist man da komplett unabhängig.


    Mit normalem Überkreuzspiel hat man auch die Tendenz, dass die Snare eher später als die Hi-Hat und evtl. auch als die Bassdrum kommt. Das ist bei vielen Schlagzeugern der Fall, so weit ich das beurteilen kann. Da geht's dann schon um's Thema Microtiming und Feel. Bei mir kommt die Snare immer eher etwas früher als der Rest, was auch zu meinem persönlichen Groove gehört.


    Der Vorteil von meiner Spielweise ist dabei dann wiederum, dass Snare und Hi-Hat unabhängig voneinander gespielt und so auch von der Timing-Beziehung her unabhängig voneinander gestaltet werden können.

    Sie spielt wirklich toll, aber warum bindet sie nicht die Schnürsenkel ihrer Schuhe zu?

    Frag sie doch mal. ;)

    Sie wird schon ihre Gründe dafür haben.


    imho von daher kann ich keine spezielle technik dabei erkennen, Parallelen zu den vielen dargebotenen Videos, mag ich auch nicht recht erkennen.

    Nicht selten und in Teilen sehe ich eher schiefe Achsen und Unneutrale Haltungen.

    Kategorie auf Dauer eher Unergonomisch zwischendurch sicherlich gut brauchbar.

    Die Hohen Hüte würde ich bei so manchen mal auf den Bow oder im Wechsel auf Kante, die Annika macht das ganz toll, gespielt sehen.

    Willst du mir damit irgendwas sagen? :/

    "Schiefe Achsen und unneutrale Haltungen"? "Kategorie auf Dauer eher unergonomisch"? :D

    Denke das ist durch Nir Z's erstes Rack Tom etwas eingeschränkt. Geht mir selbst so, wenn ich mal 2 Rack Toms aufbaue und nach links schiebe - ist bei einem klassischen Double Bass Aufbau ja auch so.

    Kommt halt drauf an, wie weit man die Hängetoms in Richtung Hi-Hat schiebt. Ich habe grundsätzlich nur maximal ein Tom über der Bassdrum. Den klassischen Aufbau mit zwei Racktoms auf der Bassdrum mag ich gar nicht. Spiele ich 10+12" Hängetoms, habe ich das 12er relativ mittig über der Bassdrum. So wird es nicht zu breit. Und ich brauch dafür nicht mal ein Rack. Auch mit einer doppelten Fußmaschine ist das kein Problem. Ich wollte im Video ursprünglich noch einen Hinweis auf meine geringe Körpergröße von unter 170cm geben, fand das dann aber unwichtig. Denn klar ist - je größer man gewachsen ist, desto länger sind die Arme und desto breiter kann der Aufbau mit dieser Spieltechnik auch sein.


    Ich würde als nicht-Nativ Speaker bei der Reichweite nicht englisch reden. Wirkt unprofessionell. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Zuschauer aus dem deutschsprachigen Raum sind, oder?

    Tatsächlich kommt nur ein Bruchteil meiner Zuschauer aus dem deutschsprachigen Raum. Ich merke das auch immer wieder an den Kommentaren, welche ich meistens auf Englisch beantworten muss. Davon abgesehen habe ich auf Youtube von Anfang an immer nur auf Englisch kommuniziert - von meiner Kanalbeschreibung bis zu jedem Video.


    Es ist auch vollkommen logisch. Denn Schlagzeugspielen ist unabhängig vom gesprochenen Wort quasi eine eigene Sprache und der Youtube-Algorithmus bietet meine Videos Zuschauern aus der ganzen Welt an. Kriegt ein Video von mir also mal Klicks im 4- oder 5-stelligen Bereich, kommen die großteils durch den Algorithmus und ich kann sicher sein, dass da kaum deutschsprachige Leute dabei sind, sondern Leute von allen Kontinenten. Wenn es, wie jetzt beim aktuellen Video, bei 100+ Klicks bleibt, die i.d.R. großteils dadurch entstehen, dass ich das Video selbst teile, sind es hauptsächlich deutschsprachige Leute.

    Wenn der Algorithmus dann aber aktiv werden sollte (was ich hoffe) und es Klicks im 4-stelligen Bereich werden, wird sich das ganz schnell ändern.


    Vor dem Erstellen meines zweiten Tutorials hatte ich hier und auf persönlicher Ebene besprochen, ob Deutsch oder Englisch besser wäre. Und das war relativ eindeutig. Klar habe ich einen deutschen Akzent, achte aber darauf, dass sprachlich und auch von meiner Aussprache her alles korrekt ist.


    Hier mal zwei Analyse-Daten von Youtube - einmal die Zuschauer nach Ländern von meinem ersten Tutorial-Video und einmal von diesem Jahr.

    Ich weiß zwar nicht, inwieweit man diesen Daten trauen kann (gibt ja auch Leute, die VPNs nutzen), aber sie stützen meine sonstige Beobachtung.


    Laut dieser Statistik hat mein erstes Tutorial-Video einen Anteil von 2,4% Zuschauern aus Deutschland. :huh: ;)


    (Anklicken für große Ansicht)


    Habe gerade zufällig gesehen, dass Anika Nilles auch so spielt. :love:


    Ursprünglich hatte ich das für eine Schülerin rausgesucht, um sie zum Heel-Up-Spiel für die Bassdrum zu animieren.


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    EDIT - der spielt aktuell bei Slipknot ja gar keine doppelte Fußmaschine, sondern mehrere Bassdrums.

    Tatsächlich spielt Eloy bei Slipknot auch eine Doppelfußmaschine, weil er das lieber mag. Die zweite Bassdrum ist nur zur Show:


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    Fuck, ist das cool. Der stellt gerade so einiges in der Metal-Drummer-Szene auf den Kopf, würde ich sagen.


    Dünne Jazz-Becken, offene Toms, KEINE getriggerte Bassdrum (!!), stink normale Iron Cobra Dofuma mit der originalen Welle ... und die Krönung ist, dass das ganze Kit aufgebaut im Tour-Truck transportiert wird, so muss der Drumtech sich nur noch ums Tuning kümmern. Geil. :D

    Bin gerade im Proberaum, habe die Snare aus dem Set gestellt und die Kardanwelle bzw. die gesamte Slave-Einheit meiner IC von 2011 mal genauer direkt am Set unter die Lupe genommen (und bei der Gelegenheit gleich mal wieder geölt).


    Und die Welle ist auch schon ausgenudelt, hat also Spiel. ABER das wirkt sich nicht auf die Kraftübertragung aus! In Spielrichtung bilden Pedal und Beater eine stabile Einheit. Erst wenn ich direkt an der Welle (nicht mal am Pedal) des Slave-Pedals ziehe und dabei den Beater festhalte, macht sich das Spiel bemerkbar. Beim Spielen klappert da gar nichts.


    Dabei ist sogar von Vorteil, dass die Feder am Masterpedal ist.


    st_b

    Das Spiel ist bei einer ordentlich konstruierten Maschine und normaler Spielweise kein Problem. Oder sollte zumindest kein Grund sein, nicht mit dem DB-Spiel anzufangen. Optimieren kann man immer noch (andere Welle, andere Fuma ...).

    Jetzt werde ich wohl auch mal die Trick-Welle probieren. :D

    Ist hierzulande nur aktuell schwer zu bekommen.


    Hatte mich in den letzten Jahren auch immer mal wieder gefragt, ob das unterschiedliche Spielgefühl von Master- und Slave-Pedal einfach physikalisch bedingt ist und/oder ob das Timing meines linken Fußes einfach schlecht ist, weil ich ja kein besonders guter DB-Spieler bin.

    Da bin ich dann echt gespannt, ob die Trick-Welle Abhilfe schafft.


    Danke für diesen Thread. ;)


    Ich vermute mal, dass der Verschleiss der Wellen auch sehr davon abhängt, ob man die Beater ins Fell reintritt oder sie wieder wegbouncen lässt.

    Der Verschleiß hängt logischerweise einfach mit den Kräften zusammen, die im Spiel sind. Eloy Casagrande z.B. wird bei seiner Spielweise wahrscheinlich regelmäßig frische Wellen brauchen.

    * EDIT - der spielt aktuell bei Slipknot ja gar keine doppelte Fußmaschine, sondern mehrere Bassdrums.


    Es ist nichts falsch daran, die Beater ins Fell zu treten (und umgekehrt genau so). Dazu werde ich demnächst auch ein Tutorial-Video machen.

    Auch die neue Tama Welle scheint mir sehr tauglich zu sein, bei den anderen habe ich bei regelmäßigen Spielen nach ca. 1 Jahr dermaßen Spiel das ich sie meist gekübelt habe. Das waren eigentlich immer die IC Wellen von der 900 Tama IC.

    Bin ja auch Iron Cobra-Spieler und meine aktuelle Doppelte ist mittlerweile 14 Jahre alt (damals neu gekauft). Ich spiele zwar alles in allem eher nur gelegentlich DoubleBass, aber meine Welle hat kein Spiel. Zumindest keins, das mir auffällt. Bin auch sehr zufrieden mit der Haltbarkeit, weil die in der Zeit schon oft on the road (immer im Case) war, bei gelegentlicher Pflege mit Ballistol.


    Was ich auch bei hochwertigeren Dofumas störend finde ist, dass man auch bei guter Instandhaltung der Maschine nie ein genau gleiches Spielgefühl der Pedale erreicht und dass das Slave-Pedal ohne besondere Fixierung bei mir nie zuverlässig steht (seitliches Spiel der Fersen-Auflage). Daher nutze ich wieder die Klammer von Tama, mit der man das Slave-Pedal an einer IC-HH-Maschine fixieren kann.

    Ich hol den Thread mal hoch, weil es der einzige bestehende Thread hier zu ihm ist. Nach kurzem Überfliegen des Threads finde ich die Beiträge hier übrigens sehr amüsant. ^^

    Besonders angesichts seiner folgenden Karriere bei Sepultura und jetzt Slipknot. Ursprünglich wollte ich aber nur dieses Video hier posten (um das ging es hier sicher auch?).


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    Und nun (20 Jahre später) eben das hier z.B.:


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    Sein spielerischer Stil ist natürlich Geschmackssache. Passt für derartigen Metal aber genau. Zumal er bei den hohen Geschwindigkeiten noch richtig Punch in die Sache kriegt, dazu noch Ghostnotes spielt / groovt und absolut punktgenau und fehlerfrei spielt - besser als Joey damals wahrscheinlich.

    ist den deinerseits Interesse vorhanden?

    Nee, sorry. :D


    Es ist mir auch völlig unverständlich, warum du nicht mal schreibt, WO ihr überhaupt seid. Oder warum du schreibst "Hörproben gibt's da und da", aber dann weder nen Bandnamen noch nen Link dazu gibst.


    Da wundert mich das hier nicht besonders ....

    Unsere Band gibt es seit 2017.Hatten noch

    keinen Gig.(Bandmitglieder Probleme)

    Smells like teen spirit

    Haha, ja, das ist bei mir auch DER Song, wo ich mit herkömmlichem Crossover immer wieder Probleme hab 😄

    Da kommt die Höhendifferenz von Snare und Hi-Hat (die ich auch im Video anspreche) ins Spiel. Dave Grohl hatte seine Hi-Hat (zumindest zu Nirvana-Zeiten) ja immer abartig hoch:


    1um01dnl74t51.jpg


    Die Position deines rechten Armes war mir auch schon öfter aufgefallen. Danke, dass du das mal erklärst! Inhaltlich kann ich jetzt wenig beitragen, aber ich möchte dir rückmelden, dass mir das Video visuell sehr gut gefällt. Ich finde du hast das mit dem Splitscreen ziemlich cool umgesetzt. Also, dass du auf der linken Seite einfach weiter wurschtelst, während du es gleichzeitig auf der rechten Seite erklärst. 👍

    Danke! Diese Idee ist mir tatsächlich erst während der Arbeit am Video gekommen. Ursprünglich wollte ich so wie bei meinem ersten Tutorial einen einzigen Take machen, in dem ich jeweils zu Beginn und Ende spiele und zwischendrin rede und zeige. Aber so find ich's nicht nur cooler, sondern das Sprechermikro erlaubt es auch easy, das tontechnisch so umzusetzen (Drums und Sprache sind mixtechnisch so gut voneinander zu differenzieren). Und so muss ich auch keinen Kompromiss im Monitormix bzgl. der Lautstärke des Sprechermikrofons finden (trotz Nierencharakteristik ist da dann schon auch noch viel Schlagzeug drauf).

    Man bekommt alles hin. Wenn man sich entschließt was zu verändern, dann muss man sich Zeit nehmen und daran arbeiten. Es ist schließlich das Ziel worauf man hinarbeitet.

    Das mit den Zielen ist so 'ne Sache. Je schwieriger ein Ziel zu erreichen ist, desto härter der Weg dahin und desto mehr Motivation und Durchhaltevermögen sind gefragt. Mit mehreren kleinen Zielen macht man es sich selbst also einfacher.


    Ziele haben die positive Eigenschaft, dass sie die Handlung in Gang setzen. Aber sind ansonsten auch fragwürdig. Denn - wie du schon sagtest - der Weg ist das Ziel und sollte auch Spaß machen. Wo will man denn ankommen, wenn man ein Ziel erreicht hat? Wahrscheinlich beim nächsten Ziel, das man sich setzt. ;)


    Ich wäre - zumindest nach meiner eigenen Wahrnehmung - ziemlich blöd, wenn ich jetzt noch Traditional Grip oder Open Handed so lernen will, dass ich damit auf das spielerische Level wie mit meiner bisherigen Technik komme. Das wäre energetischer Wahnsinn. Ich bin sowieso ein Perfektionist und verliere mich oft in Sachen, die andere für unnötig halten. Dafür gehe ich vielleicht mehr in die Tiefe. Aber das hat alles so sein Für und Wider.

    Ich hatte jetzt gar nicht auf dem Schirm, dass es nur ein Short video ist. Da ist die Würze die Kürze.

    Ist schon ein Normalvideo. Shorts dürfen auf Youtube nur maximal eine Minute lang und im Hochformat oder quadratisch sein.

    Aber ich will meine Tutorials nicht so lang machen. Zumindest fürs erste. Die Zuschauer sollen sich nicht die wichtigen Infos rauspicken müssen, sondern ich will die Informationen kurz und bündig aufbereitet haben. Mein erster Text-Entwurf war doppelt so lang ...


    Mir fällt da pontan dieser YouTube Drummer Cooper ein, der extrem Cross spielt und trotzdem ordentlich ausholt. Wie er da ohne sich was zu tun die Hände wieder aneinander vorbei bekommt ist mir ein Rätsel. Aber es scheint zu funktionieren.

    Das ist eigentlich immer so, wenn man eine Spieltechnik perfektioniert. Ich komme mir mit den Sticks ja auch nicht in die Quere, obwohl ich die rechte Hand nicht weiter weg vom Körper halte als nötig.

    Gibt es auch Nachteile?

    Zitat aus meinem Video: "The only disadvantage is, that it doesn't allow much space between snare and hi-hat in the horizontal axis. So it might be difficult to use on very broad setups."


    Es kann durchaus sein, dass man damit etwas anders klingt und ein anderes Spielgefühl hat. Aber das betrifft andere Spieltechniken genau so - da gibt's z.B. durch Traditional Grip und Open Handed sicher deutlich größere Unterschiede.


    Ich würde sicher etwas anders klingen, wenn ich mir damals eine andere Spieltechnik angewöhnt hätte. Mit solchen Details kommt man aber vom Hundertsten ins Tausendste. Wenn es entsprechenden Diskussionsbedarf gibt, kann man das ja an anderen Stellen ausweiten. Z.B. hier oder in den Kommentaren vom Video - und bei weiteren offenen Fragen könnte ich auch noch ein Video nachreichen.


    Das Video soll auch einfach nur kurz und bündig diese Möglichkeit aufzeigen und erklären. Nicht mehr und nicht weniger.