Beiträge von m_tree

    Darauf will ich noch mal eingehen:

    Ich machs ähnlich wie du, versuche aber den Arm nicht auszufahren.

    Meine übliche Haltung sieht man in meiner Performance (links im Bild fortlaufend). Bei der Erklärung zeige ich es halt überdeutlich bzw. demonstriere, dass man seine Haltung natürlich schon ein bisschen anpassen muss, um die Sticks nicht zu kreuzen.


    Behält man diese Haltung bei, falls man auf eine, wenn vorhanden, links von der HiHat stehende Snare wechsel?

    Wenn ich einen Groove mit der Side-Snare (links von der Hi-Hat aus meiner Sicht) und der Hi-Hat spiele, drehe ich meinen Oberkörper logischerweise etwas mehr nach links als wenn ich die Snare spiele. Und umgekehrt z.B. wenn ich die Floortoms auf der rechten Seite mit beiden Sticks anspiele, drehe ich meinen Oberkörper nach rechts.

    Natürlich kreuzen sich die Sticks nicht, wenn man eine Side-Snare links neben der Hi-Hat mit links anspielt. Ist doch logisch und wäre völliger Blödsinn. Bzw. anders gesagt - wie sollte das überhaupt gehen?


    Zitat von Lexikon75

    Ich habe mal einige Drummer/Drummerinnen durchgeblättert. Die meisten kreuzen die Hände/Sticks. Denoch holen die ordentlich aus oder spielen die Snare sehr kraftvoll.

    Ich sage ja auch nicht, dass man mit der normalen Haltung die Snare nicht kraftvoll und laut spielen könnte. Das hat aber auch seinen Preis. Entweder erreicht man das über einen größeren Höhenunterschied von Snare und Hi-Hat (siehe Dave Grohl) oder man muss mit dem Hi-Hat Stick gleichzeitig auch weiter ausholen, wenn man Backbeats spielt. Das hat aber wiederum den Nachteil, dass die Hi-Hat bei Backbeats auch laut oder zumindest weniger kontrolliert angespielt werden muss.

    Oder die Hi-Hat steht so weit von der Snare weg, dass sich weder Sticks noch Hände noch Unterarme, sondern die Ellenbogen kreuzen und der Unterarm für die Snare entsprechend ausholen kann.


    Mit meiner Haltung ist man da komplett unabhängig.


    Mit normalem Überkreuzspiel hat man auch die Tendenz, dass die Snare eher später als die Hi-Hat und evtl. auch als die Bassdrum kommt. Das ist bei vielen Schlagzeugern der Fall, so weit ich das beurteilen kann. Da geht's dann schon um's Thema Microtiming und Feel. Bei mir kommt die Snare immer eher etwas früher als der Rest, was auch zu meinem persönlichen Groove gehört.


    Der Vorteil von meiner Spielweise ist dabei dann wiederum, dass Snare und Hi-Hat unabhängig voneinander gespielt und so auch von der Timing-Beziehung her unabhängig voneinander gestaltet werden können.

    Sie spielt wirklich toll, aber warum bindet sie nicht die Schnürsenkel ihrer Schuhe zu?

    Frag sie doch mal. ;)

    Sie wird schon ihre Gründe dafür haben.


    imho von daher kann ich keine spezielle technik dabei erkennen, Parallelen zu den vielen dargebotenen Videos, mag ich auch nicht recht erkennen.

    Nicht selten und in Teilen sehe ich eher schiefe Achsen und Unneutrale Haltungen.

    Kategorie auf Dauer eher Unergonomisch zwischendurch sicherlich gut brauchbar.

    Die Hohen Hüte würde ich bei so manchen mal auf den Bow oder im Wechsel auf Kante, die Annika macht das ganz toll, gespielt sehen.

    Willst du mir damit irgendwas sagen? :/

    "Schiefe Achsen und unneutrale Haltungen"? "Kategorie auf Dauer eher unergonomisch"? :D

    Denke das ist durch Nir Z's erstes Rack Tom etwas eingeschränkt. Geht mir selbst so, wenn ich mal 2 Rack Toms aufbaue und nach links schiebe - ist bei einem klassischen Double Bass Aufbau ja auch so.

    Kommt halt drauf an, wie weit man die Hängetoms in Richtung Hi-Hat schiebt. Ich habe grundsätzlich nur maximal ein Tom über der Bassdrum. Den klassischen Aufbau mit zwei Racktoms auf der Bassdrum mag ich gar nicht. Spiele ich 10+12" Hängetoms, habe ich das 12er relativ mittig über der Bassdrum. So wird es nicht zu breit. Und ich brauch dafür nicht mal ein Rack. Auch mit einer doppelten Fußmaschine ist das kein Problem. Ich wollte im Video ursprünglich noch einen Hinweis auf meine geringe Körpergröße von unter 170cm geben, fand das dann aber unwichtig. Denn klar ist - je größer man gewachsen ist, desto länger sind die Arme und desto breiter kann der Aufbau mit dieser Spieltechnik auch sein.


    Ich würde als nicht-Nativ Speaker bei der Reichweite nicht englisch reden. Wirkt unprofessionell. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Zuschauer aus dem deutschsprachigen Raum sind, oder?

    Tatsächlich kommt nur ein Bruchteil meiner Zuschauer aus dem deutschsprachigen Raum. Ich merke das auch immer wieder an den Kommentaren, welche ich meistens auf Englisch beantworten muss. Davon abgesehen habe ich auf Youtube von Anfang an immer nur auf Englisch kommuniziert - von meiner Kanalbeschreibung bis zu jedem Video.


    Es ist auch vollkommen logisch. Denn Schlagzeugspielen ist unabhängig vom gesprochenen Wort quasi eine eigene Sprache und der Youtube-Algorithmus bietet meine Videos Zuschauern aus der ganzen Welt an. Kriegt ein Video von mir also mal Klicks im 4- oder 5-stelligen Bereich, kommen die großteils durch den Algorithmus und ich kann sicher sein, dass da kaum deutschsprachige Leute dabei sind, sondern Leute von allen Kontinenten. Wenn es, wie jetzt beim aktuellen Video, bei 100+ Klicks bleibt, die i.d.R. großteils dadurch entstehen, dass ich das Video selbst teile, sind es hauptsächlich deutschsprachige Leute.

    Wenn der Algorithmus dann aber aktiv werden sollte (was ich hoffe) und es Klicks im 4-stelligen Bereich werden, wird sich das ganz schnell ändern.


    Vor dem Erstellen meines zweiten Tutorials hatte ich hier und auf persönlicher Ebene besprochen, ob Deutsch oder Englisch besser wäre. Und das war relativ eindeutig. Klar habe ich einen deutschen Akzent, achte aber darauf, dass sprachlich und auch von meiner Aussprache her alles korrekt ist.


    Hier mal zwei Analyse-Daten von Youtube - einmal die Zuschauer nach Ländern von meinem ersten Tutorial-Video und einmal von diesem Jahr.

    Ich weiß zwar nicht, inwieweit man diesen Daten trauen kann (gibt ja auch Leute, die VPNs nutzen), aber sie stützen meine sonstige Beobachtung.


    Laut dieser Statistik hat mein erstes Tutorial-Video einen Anteil von 2,4% Zuschauern aus Deutschland. :huh: ;)


    (Anklicken für große Ansicht)


    Habe gerade zufällig gesehen, dass Anika Nilles auch so spielt. :love:


    Ursprünglich hatte ich das für eine Schülerin rausgesucht, um sie zum Heel-Up-Spiel für die Bassdrum zu animieren.


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    EDIT - der spielt aktuell bei Slipknot ja gar keine doppelte Fußmaschine, sondern mehrere Bassdrums.

    Tatsächlich spielt Eloy bei Slipknot auch eine Doppelfußmaschine, weil er das lieber mag. Die zweite Bassdrum ist nur zur Show:


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    Fuck, ist das cool. Der stellt gerade so einiges in der Metal-Drummer-Szene auf den Kopf, würde ich sagen.


    Dünne Jazz-Becken, offene Toms, KEINE getriggerte Bassdrum (!!), stink normale Iron Cobra Dofuma mit der originalen Welle ... und die Krönung ist, dass das ganze Kit aufgebaut im Tour-Truck transportiert wird, so muss der Drumtech sich nur noch ums Tuning kümmern. Geil. :D

    Bin gerade im Proberaum, habe die Snare aus dem Set gestellt und die Kardanwelle bzw. die gesamte Slave-Einheit meiner IC von 2011 mal genauer direkt am Set unter die Lupe genommen (und bei der Gelegenheit gleich mal wieder geölt).


    Und die Welle ist auch schon ausgenudelt, hat also Spiel. ABER das wirkt sich nicht auf die Kraftübertragung aus! In Spielrichtung bilden Pedal und Beater eine stabile Einheit. Erst wenn ich direkt an der Welle (nicht mal am Pedal) des Slave-Pedals ziehe und dabei den Beater festhalte, macht sich das Spiel bemerkbar. Beim Spielen klappert da gar nichts.


    Dabei ist sogar von Vorteil, dass die Feder am Masterpedal ist.


    st_b

    Das Spiel ist bei einer ordentlich konstruierten Maschine und normaler Spielweise kein Problem. Oder sollte zumindest kein Grund sein, nicht mit dem DB-Spiel anzufangen. Optimieren kann man immer noch (andere Welle, andere Fuma ...).

    Jetzt werde ich wohl auch mal die Trick-Welle probieren. :D

    Ist hierzulande nur aktuell schwer zu bekommen.


    Hatte mich in den letzten Jahren auch immer mal wieder gefragt, ob das unterschiedliche Spielgefühl von Master- und Slave-Pedal einfach physikalisch bedingt ist und/oder ob das Timing meines linken Fußes einfach schlecht ist, weil ich ja kein besonders guter DB-Spieler bin.

    Da bin ich dann echt gespannt, ob die Trick-Welle Abhilfe schafft.


    Danke für diesen Thread. ;)


    Ich vermute mal, dass der Verschleiss der Wellen auch sehr davon abhängt, ob man die Beater ins Fell reintritt oder sie wieder wegbouncen lässt.

    Der Verschleiß hängt logischerweise einfach mit den Kräften zusammen, die im Spiel sind. Eloy Casagrande z.B. wird bei seiner Spielweise wahrscheinlich regelmäßig frische Wellen brauchen.

    * EDIT - der spielt aktuell bei Slipknot ja gar keine doppelte Fußmaschine, sondern mehrere Bassdrums.


    Es ist nichts falsch daran, die Beater ins Fell zu treten (und umgekehrt genau so). Dazu werde ich demnächst auch ein Tutorial-Video machen.

    Auch die neue Tama Welle scheint mir sehr tauglich zu sein, bei den anderen habe ich bei regelmäßigen Spielen nach ca. 1 Jahr dermaßen Spiel das ich sie meist gekübelt habe. Das waren eigentlich immer die IC Wellen von der 900 Tama IC.

    Bin ja auch Iron Cobra-Spieler und meine aktuelle Doppelte ist mittlerweile 14 Jahre alt (damals neu gekauft). Ich spiele zwar alles in allem eher nur gelegentlich DoubleBass, aber meine Welle hat kein Spiel. Zumindest keins, das mir auffällt. Bin auch sehr zufrieden mit der Haltbarkeit, weil die in der Zeit schon oft on the road (immer im Case) war, bei gelegentlicher Pflege mit Ballistol.


    Was ich auch bei hochwertigeren Dofumas störend finde ist, dass man auch bei guter Instandhaltung der Maschine nie ein genau gleiches Spielgefühl der Pedale erreicht und dass das Slave-Pedal ohne besondere Fixierung bei mir nie zuverlässig steht (seitliches Spiel der Fersen-Auflage). Daher nutze ich wieder die Klammer von Tama, mit der man das Slave-Pedal an einer IC-HH-Maschine fixieren kann.

    Ich hol den Thread mal hoch, weil es der einzige bestehende Thread hier zu ihm ist. Nach kurzem Überfliegen des Threads finde ich die Beiträge hier übrigens sehr amüsant. ^^

    Besonders angesichts seiner folgenden Karriere bei Sepultura und jetzt Slipknot. Ursprünglich wollte ich aber nur dieses Video hier posten (um das ging es hier sicher auch?).


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    Und nun (20 Jahre später) eben das hier z.B.:


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    Sein spielerischer Stil ist natürlich Geschmackssache. Passt für derartigen Metal aber genau. Zumal er bei den hohen Geschwindigkeiten noch richtig Punch in die Sache kriegt, dazu noch Ghostnotes spielt / groovt und absolut punktgenau und fehlerfrei spielt - besser als Joey damals wahrscheinlich.

    ist den deinerseits Interesse vorhanden?

    Nee, sorry. :D


    Es ist mir auch völlig unverständlich, warum du nicht mal schreibt, WO ihr überhaupt seid. Oder warum du schreibst "Hörproben gibt's da und da", aber dann weder nen Bandnamen noch nen Link dazu gibst.


    Da wundert mich das hier nicht besonders ....

    Unsere Band gibt es seit 2017.Hatten noch

    keinen Gig.(Bandmitglieder Probleme)

    Smells like teen spirit

    Haha, ja, das ist bei mir auch DER Song, wo ich mit herkömmlichem Crossover immer wieder Probleme hab 😄

    Da kommt die Höhendifferenz von Snare und Hi-Hat (die ich auch im Video anspreche) ins Spiel. Dave Grohl hatte seine Hi-Hat (zumindest zu Nirvana-Zeiten) ja immer abartig hoch:


    1um01dnl74t51.jpg


    Die Position deines rechten Armes war mir auch schon öfter aufgefallen. Danke, dass du das mal erklärst! Inhaltlich kann ich jetzt wenig beitragen, aber ich möchte dir rückmelden, dass mir das Video visuell sehr gut gefällt. Ich finde du hast das mit dem Splitscreen ziemlich cool umgesetzt. Also, dass du auf der linken Seite einfach weiter wurschtelst, während du es gleichzeitig auf der rechten Seite erklärst. 👍

    Danke! Diese Idee ist mir tatsächlich erst während der Arbeit am Video gekommen. Ursprünglich wollte ich so wie bei meinem ersten Tutorial einen einzigen Take machen, in dem ich jeweils zu Beginn und Ende spiele und zwischendrin rede und zeige. Aber so find ich's nicht nur cooler, sondern das Sprechermikro erlaubt es auch easy, das tontechnisch so umzusetzen (Drums und Sprache sind mixtechnisch so gut voneinander zu differenzieren). Und so muss ich auch keinen Kompromiss im Monitormix bzgl. der Lautstärke des Sprechermikrofons finden (trotz Nierencharakteristik ist da dann schon auch noch viel Schlagzeug drauf).

    Man bekommt alles hin. Wenn man sich entschließt was zu verändern, dann muss man sich Zeit nehmen und daran arbeiten. Es ist schließlich das Ziel worauf man hinarbeitet.

    Das mit den Zielen ist so 'ne Sache. Je schwieriger ein Ziel zu erreichen ist, desto härter der Weg dahin und desto mehr Motivation und Durchhaltevermögen sind gefragt. Mit mehreren kleinen Zielen macht man es sich selbst also einfacher.


    Ziele haben die positive Eigenschaft, dass sie die Handlung in Gang setzen. Aber sind ansonsten auch fragwürdig. Denn - wie du schon sagtest - der Weg ist das Ziel und sollte auch Spaß machen. Wo will man denn ankommen, wenn man ein Ziel erreicht hat? Wahrscheinlich beim nächsten Ziel, das man sich setzt. ;)


    Ich wäre - zumindest nach meiner eigenen Wahrnehmung - ziemlich blöd, wenn ich jetzt noch Traditional Grip oder Open Handed so lernen will, dass ich damit auf das spielerische Level wie mit meiner bisherigen Technik komme. Das wäre energetischer Wahnsinn. Ich bin sowieso ein Perfektionist und verliere mich oft in Sachen, die andere für unnötig halten. Dafür gehe ich vielleicht mehr in die Tiefe. Aber das hat alles so sein Für und Wider.

    Ich hatte jetzt gar nicht auf dem Schirm, dass es nur ein Short video ist. Da ist die Würze die Kürze.

    Ist schon ein Normalvideo. Shorts dürfen auf Youtube nur maximal eine Minute lang und im Hochformat oder quadratisch sein.

    Aber ich will meine Tutorials nicht so lang machen. Zumindest fürs erste. Die Zuschauer sollen sich nicht die wichtigen Infos rauspicken müssen, sondern ich will die Informationen kurz und bündig aufbereitet haben. Mein erster Text-Entwurf war doppelt so lang ...


    Mir fällt da pontan dieser YouTube Drummer Cooper ein, der extrem Cross spielt und trotzdem ordentlich ausholt. Wie er da ohne sich was zu tun die Hände wieder aneinander vorbei bekommt ist mir ein Rätsel. Aber es scheint zu funktionieren.

    Das ist eigentlich immer so, wenn man eine Spieltechnik perfektioniert. Ich komme mir mit den Sticks ja auch nicht in die Quere, obwohl ich die rechte Hand nicht weiter weg vom Körper halte als nötig.

    Gibt es auch Nachteile?

    Zitat aus meinem Video: "The only disadvantage is, that it doesn't allow much space between snare and hi-hat in the horizontal axis. So it might be difficult to use on very broad setups."


    Es kann durchaus sein, dass man damit etwas anders klingt und ein anderes Spielgefühl hat. Aber das betrifft andere Spieltechniken genau so - da gibt's z.B. durch Traditional Grip und Open Handed sicher deutlich größere Unterschiede.


    Ich würde sicher etwas anders klingen, wenn ich mir damals eine andere Spieltechnik angewöhnt hätte. Mit solchen Details kommt man aber vom Hundertsten ins Tausendste. Wenn es entsprechenden Diskussionsbedarf gibt, kann man das ja an anderen Stellen ausweiten. Z.B. hier oder in den Kommentaren vom Video - und bei weiteren offenen Fragen könnte ich auch noch ein Video nachreichen.


    Das Video soll auch einfach nur kurz und bündig diese Möglichkeit aufzeigen und erklären. Nicht mehr und nicht weniger.

    es gefiele mir noch besser, wenn Du genauer

    auf die Stickhaltung Deiner rechten Hand

    eingegangen wärst.

    Dazu könnte ich ja noch ein Video machen. Ideen für Tutorial-Videos brauche ich sowieso, wenn ich jetzt regelmäßiger welche machen will.

    Im Prinzip ist es aber einfach "french grip" mit Tendenz zu "american grip". Da ist eigentlich nichts besonderes dran.


    Vielleicht fehlt dem Video noch etwas. Ich persönlich denke diesen Schritt schon mit, weil ich den Schritt schon gemacht habe.

    Menschen wollen immer die Unterschiede sehen. Warum sollte ich was ändern, wenn das "alte" auch funktioniert? Bezug zu vorher fehlt.

    In meinem ersten Text-Entwurf hatte ich das auch noch angesprochen. Den Text hatte ich dann aber im weiteren Verlauf stark gekürzt und vereinfacht. So bin ich mit Intro und Outro (Performance ohne Sprache) wieder bei unter 2 Min. rausgekommen, so wie bei meinem ersten Tutorial-Video auch. Das ist mir dabei generell wichtig - nicht zu langatmig, nicht zu kompliziert und nicht nur Gelaber. "In der Kürze liegt die Würze."


    Ich gehe ja eindeutig auf die Vorteile meiner Spielweise ein und das ist in den Kamera-Einstellungen links (Performance) auch deutlich zu sehen und zu hören.

    Welche Nachteile die normale Haltung hat ist ja offensichtlich. Ich kann so gar nicht richtig spielen.

    Hier nun mein nächstes Tutorial-Video. Meinungen dazu? :)


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    Bin gespannt, was draus wird. Und falls es überhaupt jemanden interessiert, wie die Reaktionen auf YT so sind.

    Mein Tutorial zum "Rosanna"-Tom-Fill von Anfang letzten Jahres hat jetzt knapp 6000 Klicks.

    Ich würde da auch großflächig einen geeigneten Teppich auslegen und die Schlagzeugteppiche nur für Gigs benutzen.

    Ist zwar vielleicht schöner, wenn noch was vom Parkett zu sehen ist, aber rein praktisch (auch was die Akustik betrifft) eigentlich nicht sinnvoll. Schon gar nicht bei 3 Sets in einem 20 m² Raum.


    Davon abgesehen verbessern Breitbandabsorber und Diffusoren die Raumakustik deutlich.

    Dazu übrigens noch die fertige Produktion (gestern fertiggestellt - die Vocals ließen auf sich warten). Bin für Drums (inkl. Recording), Editing, Mixing und Mastering verantwortlich. Sehr schwierige Spuren und schwieriger Mix alles in allem. Aber am Ende krieg ich eigentlich immer was brauchbares raus. :)


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    Um da als Greenhorn in einem 19/8 Takt den Durchblick zu behalten, macht es Sinn so ein Takt zu

    ... zerlegen? Ja, das ergibt Sinn. ^^


    Für mich fühlt sich dieser 19/8 wie ein 5/4 mit Triolen (5 x 3 = 15) und darauf folgend ein 2/4 Takt an. Ist allerdings abstrakt gedacht, weil die beiden Takte so ja auf unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufen würden. Also egal wie man das dreht und wendet - es ist definitiv schwierig. Das erstmal zu verlangsamen kann helfen, wie gesagt. Und nicht zu theoretisch rangehen.

    Ich glaube, wir reden gerade einfach aneinander vorbei. :D

    Mir ging es um den kreativen Prozess. Ich finde es schon einfacher, mit einer handvoll Menschen, die sich bestenfalls blind verstehen, zu jammen und Songs zu entwickeln. Man kann Takte wesentlich einfacher "loopen" und schnell was verändern oder einschieben, weil immer alle Instrumente direkt reagieren und man nicht 5 virtuelle Musiker editieren muss.

    Das liegt sicher im Auge des Betrachters ...


    Bin aber grundsätzlich bei dir. So sehr ich die heutigen günstigen technischen Möglichkeiten schätze - für das was ich so mache hätte ich noch vor der Jahrtausendwende ein seeehr teuer eingerichtetes und technisch aufwändiges Tonstudio gebraucht - so sehr schätze ich allerdings auch die "alte Schule" und handgemachte Musik.

    Von Songwriting und Produktion komplett "in the box" halte ich auch nicht viel. Wird aber halt heutzutage sehr oft gemacht.