Ich weiss nicht warum es so einen Hype um die SE 215 gibt.
Für weniger Geld bringen die KZ AS10 mehr.
Mehr Badewanne?
Die SE215 schätze ich für ihren unaufdringlichen und ausgewogenen Klang. Der ist schon auch ein bisschen badewannig, aber ohne scharfe / nervige Höhen und nicht zu viel Bass.
Auch die starke Außengeräuschdämpfung find ich gut. Ist aber nach meiner Erfahrung manchmal sogar zu viel.
Für meine Aufnahmen will ich Stereo-Monitoring und Stereo-Playback auch nicht missen. Letztes Jahr mit der Top40 Band hatten wir allerdings alle nur Mono auf unseren In-Ears und das fand ich da auch völlig ausreichend. Viele der wichtigen Elemente will ich sowieso in der Mitte haben, wie z.B. den Klick, Kick, Snare, Bass, Vocals. Und weil sich live die Lautstärkeverhältnisse - bedingt durch verschiedene Songs, Instrumentierung, Vocals, Soli usw. ändern, stört es mich oft eher, wenn z.B. eine vorübergehend laute Gitarre, lautes Keyboard oder laute Vocals (fast) nur in ein Ohr dröhnen.
Und ein guter Mix mit einer vernünftigen Frequenzverteilung klingt auch in Mono noch relativ klar.
Stereo-IEM ist nice to have, macht die ganze Sache u.U. aber auch wesentlich aufwändiger.
Es wird im stillen Kämmerlein hart an der Performance gearbeitet/an Ideen gefeilt/die Welt verflucht, wenn es nicht gut läuft/an sich gezweifelt, ob man es richtig mach, wie man es macht
Viel falsch machen kann man hier eigentlich nicht. Für Songdienlichkeit reicht die Bassdrum auf die 1+3, Snare auf 2+4 und die Hi-Hat oder das Ride auf die Achteltriolen - bezogen auf eine Zählweise mit 4/4 auf 60 bpm. Alles andere ergibt hier nicht viel Sinn bzw. wäre definitiv experimentell. Aber man kann ja einiges mehr reinspielen - dann wird's u.U. kniffelig, was musikalisch wirklich passt und was nicht.
Dir empfehle ich jedenfalls, dich aufs Wesentliche und dein Timing zu konzentrieren. Dann wird's vielleicht mal nicht der letzte Platz.
Ich fnde den Track schwerer als gedacht. Hatte das zuerst angeshuffelt / angeswingt gespielt, aber kürzlich wieder verworfen. Das ist mir zu unruhig. Abgesehen vom passenden Feel bin ich jetzt noch dabei meine Performance zu reduzieren. Das steht gerade schon ziemlich im Kontrast zu meinen Rush-Covers.
Mono reicht übrigens für die meisten Monitoring-Anwendungen. Stereo kommt da eh nur zum Tragen, wenn man für die Monitormixe am Pult überhaupt Pan-Regler hat.
Musst aber mal gucken wegen symmetrischer und unsymmetrischer Signalführung. Die Aux-Wege am Pult geben wahrscheinlich ein symmetrisches Signal raus. Ein Mono-Kabel könnte da aber schon Abhilfe schaffen, wenn ich mich gerade nicht irre.
Habe die auch schon länger. Schirmen mit den Schaumstoff-Aufsätzen vielleicht sogar fast schon zu viel ab. Klingen insgesamt angenehm, nicht zu spitz und nicht zu badewannig. Das Klangbild ist für die Preisklasse ausreichend differenziert.
Wahrscheinlich brauchst du aber auch noch einen Kopfhörer-Verstärker. Kabelgebunden reicht am Schlagzeug natürlich. Da gibts z.B. günstige Sachen von Behringer oder bessere und teurere Sachen von Fischer Amps.
Aber besorg dir erstmal die SE215 und check ab, ob der Pegel vom Pult vielleicht doch reicht.
Ich hab mich richtig dolle angestrengt, um das Ding rechtzeitig zum Challenge-Beginn spielen zu können.
Das finde ich auch echt cool. Es war aber von Anfang an klar, dass ich es kürzen werde. Hier auch konkret nachzulesen ... am 12. März war das, 7 Wochen vor Challenge-Beginn:
Beitrag
RE: Planung und Organisation von Challenges im DF
[…]
Ja, auf jeden Fall. Ich würde auch das Klaviersolo drin lassen und bei 2:14 schneiden. So sind wir da bei etwa 126 Sek. Laufzeit (ohne Einzähler / Auftakt).
[…]
Dass ich treibend spielen kann heißt ja nicht, dass mir langsame Sachen nicht liegen. Langsame Nummern hab ich immer gern gespielt und zum Grooven gebracht.
[…]
Wir werden den Track auf jeden Fall kürzen, weil sich ungefähr 2 Min. Laufzeit als passend für die Challenges erwiesen haben. "Roadstar" war ausnahmsweise etwas länger.
Wann beginnt die Aufnahme, wenn es abgemischt wurde? Wegen einem möglich Auftakt.
Ist dir noch nicht aufgefallen, dass ich bei den bisherigen Challenges immer individuelle Startpunkte je nach gespieltem Auftakt gesetzt hatte? Ich werde also nichts wegschneiden.
Hier mal eine Erinnerung, dass was stattfindet. Bin gespannt, wie's diesmal wird.
Der Sound des Playalongs wird übrigens gleich bleiben, also nicht so wie beim letzten Mal. Zumindest, bis es gemeinsam mit dem jeweiligen Beitrag meine (insgesamt eher subtile) Mastering-Kette durchläuft. Der Vorteil dabei ist, dass tontechnisch versiertere Teilnehmer auch genau so mischen können, dass es passt.
Ich hab meinen Beitrag schon grob fertig arrangiert. Jetzt geht's nur noch um's Einspielen (wieder mit Video). Das will ich auf jeden Fall abgeschlossen haben, bevor die ersten Beiträge eintrudeln. So wie bisher auch.
Hab mir den Thread eben mal durchgelesen. Ja, ist ein bisschen entgleist. Dumm gelaufen.
Es kam halt der Eindruck auf, dass du den Thread mit einem eigens dafür erstellten Zweitaccount nach zwei Tagen gepusht hast. Das war wohl das Grundproblem.
Wenn man den eigenen Thread nach ein paar Tagen mal mit dem eigenen Account hochholt und nett fragt, ob denn wirklich kein Interesse besteht, geht das hier definitiv klar. Aber Zweitaccounts gehen halt nicht konform mit den Boardregeln hier, soweit ich weiß.
Ansonsten würde mich interessieren, was (v/g/b) bedeutet. Ist das 'ne Insidersprache aus dem Punk/Core-Bereich?
Und ja - ein paar mehr Infos vorab wären interessant. Alter der Mitglieder, Bandgeschichte, Erfolge (Demos, Alben, Touren), am besten Hörproben usw. ...
12 und 14 mit jeweils einem Skygel oben (was ja für manche schon viel ist)
Jepp. Ich würde da eher auf vorgedämpfte Felle (z.B. Coated oder Pinstripe) und/oder Watte in den Toms setzen.
Finde die Gelpads auch gerade im Live-Betrieb unpraktisch. Erstmal ziehen die den Dreck magisch an, gehen u.U. irgendwo verloren, bleiben innen an Trommeltaschen- oder Cases kleben usw. ... also von Toms halte ich das Zeug fern, auf Snares setze ich es nur sehr dosiert ein. Entweder schneide ich ein normales Stück in 1/4 oder 1/2 oder aktuell nutze ich auch diese kleineren hier:
SkyGel Gel Damper Pads, transparent, 12 Stück inkl. Transportbox, hochwertige Gel Damper Pads zur Felldämpfung, abwaschbar, auch für Becken geeignet, 4 Stk.…
www.thomann.de
Sind auch optisch unauffälliger als Moongel.
Was den Sound und die Optik von Fellen angeht - da ist man eben wirklich bei Geschmack. Ich hatte viele Jahre durchgängig nur coated Felle auf Toms gespielt. Aktuell bin ich bei klaren Fellen auf den Toms. Kann sich ja auch mal ändern.
Weil ich gerade sowieso bei Neil Peart bzw. Rush bin, habe ich mein "Tom Sawyer"-Cover auch noch mal gemacht. Bzw. nur den Mittelteil als Kurzvideo. Den hatte ich vor ein paar Jahren nämlich nicht zu 100% korrekt gespielt. Werde auch noch ein weiteres Rush-Cover machen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Das Voting ist nun beendet und die Ergebnisse sind da.
Insgesamt haben 21 User abgestimmt, darunter 9 unbeteiligte User. Dieses Mal war es sehr knapp und durch die letzten Votings hat sich die Reihenfolge im vorderen Bereich noch mal komplett geändert. Die meiste Zeit war Niop stabil auf dem ersten Platz.
Das Voting läuft bis zum 28.05.2025 23:59 Uhr (UTC+2).
Es kann im Thread gern ausführliche Kritik zu den einzelnen Beiträgen geschrieben werden. Ich bitte allerdings darum, damit bis nach der Voting-Phase zu warten. Es soll sich jeder erst sein eigenes Urteil bilden und nicht im Vorhinein beeinflusst werden.
Playalong und Performance
Gespielt wird zu einer von mir gekürzten Version des "Livin' With The Blues" von Jack Curtis. Hier das Original (drumless) auf Youtube:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Jack hat mir seine ausdrückliche (schriftliche) Erlaubnis dafür gegeben, den Track für diese Challenge hier verwenden zu dürfen. Ich habe eine lossless Audiodatei des Tracks hier gekauft, für die Challenge gekürzt und Klicktracks dazu erstellt. Gern kann man mir eine kleine Spende für meine Arbeit zukommen lassen (dafür PN an mich).
Es besteht künstlerische Freiheit ohne Vorgaben! Bitte einen einzigen Take ohne Timing-Korrekturen abgeben.
4/4 auf 60 bpm mit Achteltriolen bzw. 12/8 auf 90 bpm (bezogen auf die Viertel).
Von Mehrfachmikrofonierung wie im Studio (auch mit Nachbearbeitung) über Handy-Recorder bis hin zum Smartphone ist alles erlaubt. Bitte auf genug Headroom / Übersteuerungsfreiheit achten. Bei E-Drums die entsprechenden Ausgänge nutzen.
Die Aufnahme "drums only" OHNE das Playalong abgeben!
DAW-User sollten ein Raster nutzen (60 oder 90 bpm bieten sich an) und ihren Track mit dem exakt selben Startpunkt des Playalongs schicken.
Alle anderen geben bitte einen Hinweis, auf welcher Zählzeit von welchem Takt ihre Performance beginnt. So kann ich das schneller synchronisieren.
Vorzugsweise in Stereo und verlustfrei als *.WAV, *.AIF oder *.FLAC in 44,1 oder 48 kHz und 24 bit.
Datei mit Username und Abgabedatum benennen.
Weiterer Ablauf
Bitte schickt mir eure Aufnahme per PN mit Username und Abgabedatum im Dateiname z.B. via dropbox, wetransfer, onedrive, ...
Einsendeschluss ist der 21.05.2025 23:59 Uhr (UTC+2).
Ich bringe die Audiodateien dann alle auf gleiche Lautheit (psychoakustisch wahrgenommene Lautstärke) und mische sie mit dem Playalong (ohne Klick und ohne Vorlauf) zusammen. Nur so kann das vernünftig verglichen werden. Diese (gemasterten) Mischungen stelle ich dann anonymisiert als MP3s fürs Voting bereit. Abstimmen dürfen alle User des Forums einschließlich der Teilnehmer. Das Voting wird eine Woche laufen.
--------------------------------------
Der Thread kann gerne für Austausch und offene Fragen genutzt werden. Das Datum der eigenen Abgabe bitte nicht öffentlich erwähnen, weil sich die anonymen Namen daraus ergeben.
Nicht nur so in etwa, sondern ganz genau so. Bin gerade noch im Proberaum und hab's nach dem Unterrichten eben noch mal gecheckt. So werde ich es machen.
Zum Studiobetrieb: ich bin öfter als Trommelstimmer für unterschiedliche Produktionen im Einsatz. Ein Studiomann bucht mich sogar auf eigene Kosten, wenn die Band mich nicht bezahlen will, weil er beim Mix so viel Zeit spart. Nach seiner Aussage macht er im Mix mit von mir gestimmten Schlagzeugen kaum mehr als Phasenkorrektur und Pegelangleichung. Irgendwas muss also dran sein, an den Dingen, die ich tue.
Das glaube ich dir schon. Mich würde auch interessieren, wie das so abläuft.
Ist wohl leider auch sehr rar geworden. Es gibt ja immer mehr Bands, die sich nicht mal mehr einen Mischer leisten können oder wollen. Oder wenn sie jemanden für Mixing und Mastering bezahlen, dann doch immer noch die Aufnahmen selber machen (Studiozeit kostet eben und erfordert gute Vorbereitung). Aber dass ein guter Sound schon mit dem Instrument und der Mikrofonierung beginnt, vergessen dann viele.
Ich mache das natürlich nur dann, wenn das Schlagzeug nicht abgenommen wird. Sobald ein Mikro an die Bassdrum kommt, ist das kontraproduktiv, schließlich will ich ja keine Resonanzkatastrophe verursachen. Terzen und Quinten stimme ich aber immer in die Toms.
Ach so! Dann hatte ich das falsch verstanden.
Hier geht's jedenfalls eigentlich nur um ein verf...tes 14er Tom, das im Live-Betrieb weniger nachsingen soll. Und für den Live-Betrieb muss man i.d.R. pragmatisch und simpel vorgehen, weil da all zu filigrane und komplizierte Lösungen im Eifer des Gefechts oft kaum reproduzierbar sind.
Zum ersten Punkt, da muss ich widersprechen. Ich spiele oft und gern 2 Toms gleichzeitig und moduliere auch gerne Akkordfolgen runter oder rauf mit unterschiedlichen Kombis. Der Rest stimmt sicher, vor allem das es den meisten nicht auffallen wird.
Ich spiele auch gern mal zwei Toms gleichzeitig. Inwieweit genau hängt dann aber auch wieder von verschiedenen Sachen ab - also ob das eher Flams sind oder nicht. Und wie ich ja weiter schrieb:
Und ich finde, dass zwei gleichzeitig angeschlagene, große und tief gestimmte Toms so oder so fett klingen, egal welche Begleittöne zu hören sind.
Im Livebetrieb geht's meistens sowieso um ganz andere Sachen. Da kann man oft nicht so in die Tiefe gehen und so einen Aufwand betreiben wie für Aufnahmen bzw. im Studio. Aber auch bei Studio-Aufnahmen ist im Mix am Ende - auch bei sehr vielen Mikrofonen am Schlagzeug - vor allem das von den Trommeln zu hören, was jeweils am lautesten / dominantesten ist. Und das ist neben den Grundtönen eben auch das gesamte Spektrum darüber (inkl. Transienten / Attack).
In einem Bandmix (Studio) gibts dann sowieso sehr viele Frequenzverdeckungen und es ist gar nicht so einfach, ein Akustikschlagzeug durchsetzungsfähig und trotzdem natürlich zu mixen.
Ob dann unter bestimmten Bedingungen noch psychoakustische Begleittöne von gleichzeitig angeschlagenen Toms zu hören sind oder ob Raummikrofone so rein gemixt sind, dass die durch die Bassdrum getriggerte Mode entsprechend durchkommt, wenn die Leute das am Ende über schäbige Anlagen und Kopfhörer oder im Auto mit Fahrgeräuschen hören? Ich glaube nicht ...
Das ist aber natürlich nur meine Meinung zu dem Thema und ich finde nils' Ansätze schon interessant.
Und die Sache mit den Quinten ist keine Theorie, wenn ich das vorführe hören es immer alle. Genau wie die Stimmung der Bassdrum auf eine Raummode, um sie größer zu machen.
Unter Laborbedingungen ist das sicher hörbar. In der Praxis schlägt man Toms aber sowieso schon selten genau gleichzeitig an, dazu spielt man die dann meistens im Kontext des gesamten Sets und das dann im Regelfall auch nicht nur zusammen mit einer Band (die sehr viel vom Schlagzeug überdeckt), sondern oft auch noch in Räumlichkeiten, die noch mehr "Frequenzbrei" hinzufügen. Und ich finde, dass zwei gleichzeitig angeschlagene, große und tief gestimmte Toms so oder so fett klingen, egal welche Begleittöne zu hören sind.
Dann ist auch noch die Frage, ob man die Begleittöne überhaupt will. Bei vielen Toms, die eben nicht alle Quint-Abstände haben, ist es vielleicht gar nicht so toll, wenn dann immer nur bei zwei bestimmten der schöne Oktav-Begleitton zu hören ist und bei anderen nicht.
Und eine Bassdrum auf einer Raummode ist sicher auch nicht immer passend. Z.B. dann nicht, wenn die Bassdrum kurz und knackig klingen soll und Raummikrofone für den Schlagzeugsound sowieso eine untergeordnete Rolle spielen.
Das Klaviersolo würde ich auf jeden Fall drin lassen. Unsicher bin ich mir vor allem bei dem zusätzlichen Takt nach dem Klaviersolo. Hatte es gestern aber noch mal spielenderweise ohne den Takt verglichen und finde es so am besten.
Ohne das Klaviersolo wären wir bei etwa 1:45 Netto-Spielzeit (ohne Einzähler), was ich wieder zu wenig finde.
Drummerforum in der WSC-Connect App bei Google Play