Beiträge von m_tree

    Das (oder eines der) Problem(e) liegt aber vielleicht in der Tatsache, dass du all dies aus dem Umstand ziehst, dass die Bassdrum von Drumbee

    nicht tight war, mutmaßlich wegen der Fokussiertheit auf den Gesang (vielleicht aber auch gar nicht). Daraus auch nur den Gedanken abzuleiten,

    Drumbee sitze am falschen Instrument, ist halt schon eine krasse Schlussfolgerung, die du und ich uns im Schlagzeugunterricht bestimmt sehr

    genau überlegen würden und auch etwas Zeit verstreichen würden, ehe wir das wagten anzusprechen, nicht?

    Der Gedanke baute nicht nur auf der untighten Bassdrum auf. Sondern zum einen darauf, dass sie sich so stark vom Gesang ablenken bzw. emotionalisieren lässt. Das war auch schon mal ihr Problem, wenn ich mich richtig erinnere.

    Zum anderen baut der Gedanke aber auch auf ihrer Interpretation von "Freiraum für Kreativität" in der Challenge auf. Weil das eher ein umfangreiches Solo war statt eine passende rhythmische Begleitung des Playalongs. Sicherlich kann das natürlich auch aus Unwissenheit heraus entstehen - das ist klar.


    Das ist überhaupt nicht persönlich oder irgendwie abwertend gemeint! Sondern sollte eher ein Denkanstoß sein ... so in der Art "Hey, vielleicht liegt dir ein anderes Instrument oder Gesang auf lange Sicht ja besser." Zumal ich persönlich mich nie nur auf E-Drums beschränken würde.

    m_tree das ist jetzt von mir nicht böse gemeint, und wir alle kennen deine oft direkte Art und wissen sie halbwegs einzuschätzen. Aber erinnere dich, du selbst bist (zumindest meiner Erinnerung nach) häufiger mal hier im DF durch etwas "dünnhäutige" Reaktionen aufgefallen.

    Jepp. Und genau deswegen kann ich ihre Reaktion auch nachvollziehen. Weiß aber auch, dass ein zu dünnes Fell eher hinderlich ist.

    Bei mir hing das aber auch mit zu hohem Alkoholkonsum zusammen. Mittlerweile ist das ja kein Thema mehr bei mir.


    Es war ansonsten auch nur eine These von mir, die wiederum nur auf den Reaktionen hier und ihrem Challenge-Beitrag aufgebaut war. Ich hab mir das nämlich gar nicht angehört. Brauch ich auch nicht, bei so viel detailierter Kritik hier. ;)

    Ein Instrument zu spielen und Musik zu machen ist IMMER persönlich. Bzw. sollte es das sein, weil es im besten Fall um echte Emotionen geht.


    Es geht um persönlichen (künstlerischen) Ausdruck. Und es gibt die unterschiedlichsten Typen von Menschen. Ich bin z.B. gar keine Rampensau, eher introvertiert, fühl mich wohl am Schlagzeug und hab ein Händchen für Groove ... Schlagzeug ist mein Instrument - ich bin z.B. weder Sänger noch Gitarrist. Überhaupt nicht mein Ding.


    Du hingegen hast ja gerade erstmal reingeschnuppert und nur in Erwägung zu ziehen, mal ein anderes Instrument zu probieren - weil Schlagzeug nun mal nicht für jeden was ist! - überschreitet gerade derartig deine Grenze? Dann bist du in meinen Augen zu dünnhäutig und nicht distanziert genug.

    Danke auch an diejenigen, die NICHT geschrieben haben, dass das Schlagzeug evtl. das falsche Instrument für mich sei.

    Wenn ich für mich privat etwas mache, hier offen bin für jede Kritik und aufmerksam jeden Beitrag lese… versuche, etwas für mich mitzunehmen…

    Wenn ich nicht beleidigt bin oder abwehrend reagiere…

    Dann kann man auch mal richtig einen raushauen, oder m_tree?

    Seit der letzten Challenge scheinst du was gegen mich zu haben und jede kritische Äußerung von mir persönlich zu nehmen. Ich meine das aber nicht böse, sondern konstruktiv. So ähnlich wie damals mit der Bassdrum-Fußtechnik ...


    Und du scheinst mich ja auch für hochgradig arrogant zu halten und zu glauben, dass ich jede Gelegenheit nutze, um mal "so richtig einen rauszuhauen" ... interessant, wie die Wahrnehmung so ist, obwohl man jemanden gar nicht persönlich kennt.


    Ich bin dann mal raus hier.

    Jepp ... BummTschack ist eben auch nicht gleich BummTschack. Siehe "BummTschack"-Challenge ... oder eben auch, "wie" man spielt. Nicht nur, was man spielt.


    Beim Grooven geht's neben spielerischen / handwerklichen Fähigkeiten wie exaktes Timing, guter Anschlag, innere Dynamik uvm. vor allem ums Gefühl und eine innere Lockerheit / Beschwingtheit. Damit's groovt, muss man den Rhythmus fast im Schlaf spielen und sich aufs Bandgefüge konzentrieren können.


    Beim Schlagzeug geht's im Bandgefüge halt um ganz andere Sachen als bspw. bei Gesang und Gitarre ...

    Sorry, wenn ich das so sage ... aber vielleicht ist Schlagzeug auch einfach das falsche Instrument für dich? Wenn du so auf den Gesang fokussiert bist und dich entsprechend ablenken lässt.

    Bei der Challenge wolltest du auch nicht so recht den Job der Schlagzeugerin übernehmen, sondern dich mit Solieren "nach vorne" spielen. Also auch unabhängig von Gesang.


    Nur ein Gedanke ...

    Verzeihung, wenn ich um Entschuldigung bitte, aber genau da / das ist doch der Grund, weswegen man zu einem Lehrer geht und wo ein erfahrener Lehrer gefragt ist und gegenüber Papier punkten kann.


    Hefte lesen und Rudiments oder andere Übungen oder Grooves kloppen kann jeder, aber was nützt das alles, wenn es sich scheiße anfühlt, nicht (oder nur sehr bedingt) klingt und die Technik / Bewegungsabläufe selbstlimitierend hingemurkst sind?


    Da würde ich als Lehrer doch als erstes mal alle Hefte beiseite legen und mich ganz individuell und eingehend um die spezifischen Schwachstellen, einen guten Bewegungsablauf, gute Stickhaltung/en und Schlagtechniken kümmern. Alles andere ist doch Schritt 3 vor Schritt 1. Aus einem verkrampften Arsch kommt kein fröhlicher Furz.

    Verstehe den Einwand nicht so ganz. Wenn er schon länger (erfolgreich) unterrichtet, kann man davon ausgehen, dass er genau darauf auch Augenmerk legt. Ich achte auch penibel auf Haltung, Technik und alle Details. Aber auch hier ist die Dosis wichtig, weil jüngere Schüler schnell auch mal die Motivation verlieren.


    Andererseits verstehe ich die Frage auch nicht so ganz, wenn schon Erfahrung im Unterrichten besteht. Dann sollte eigentlich klar sein, wie man das angehen kann.

    Cool! Ich fasse mal zusammen ...


    Definitiv machbar:


    Antwort ausstehend:

    Mir fällt dazu ein großes Schlagwort ein:


    Rudiments!


    Und von Wilcoxon-Soli würde ich da auch konkret absehen. Für Technik-Übungen braucht man Wilcoxon nicht. Da würde ich eher "Stick Control" nehmen. An sich reichen aber auch schon die 40 essentiellen Rudiments: https://drumeoblog.s3.amazonaw…All-40-Drum-Rudiments.pdf


    Besonders das Spielen aus dem Handgelenk, die Nutzung des Rebounds und generell Feingefühl lassen sich mit Rudiments schon gut üben.

    Ich glaube, dass wird viele Abschrecken. Den Song im *.flac Format suchen ist eine Sache, viele werden schon daran scheitern. Dann noch irgendwie mit einer Smartphone App herumdoktern müssen? Ich bin da nicht der Fan von, aber wenns für alle anderen passt, ists ja auch gut. :D Ich hab da meine Ressentiments, sobald ich für irgendwas nicht mehr den Rechner verwenden kann, bin ich raus. Da fehlt mir die Motivation. 8o

    Aber natürlich subjektiv und soll die Entscheidung auch nicht weiter beeinflussen.


    lg

    Keiner muss den Song als FLAC suchen. Ich hab ja schon ein Beispiel verlinkt, wo man neben FLAC auch MP3 u.a. kaufen kann. Das würde ich auch im Thread machen.


    Moises gibt's auch für PC / Windows. Ich nutze das da sogar lieber als auf dem Smartphone.


    Ich würde die Idee schon gern im Hinterkopf behalten für künftige Challenges. Ohne ein bisschen Eigeninitiative der Teilnehmer geht's sowieso nicht ....


    Ich bekomme die Erlaubnis für unsere spezielle Nutzung nochmal schriftlich per Email. Damit man wirklich auf der sicheren Seite ist.

    Danke! :)

    Der Umgang mit Moises ist jetzt wirklich kein Hexenwerk.

    Denke ich auch. Zur Not mit dem Smartphone abspielen und parallel dazu aufnehmen (egal ob mit DAW, Handyrecorder oder E-Drums). Schöner ist natürlich, Audiotracks mit Moises zu exportieren, in die DAW zu importieren und darauf einzuspielen. Nur so kann mir das dann auch mit dem selben Startpunkt geschickt werden.


    Zur aller größten Not geht's auch ganz ohne Moises. So hab ich meine Covers früher auch gemacht.


    Der Track müsste auch nicht als FLAC gekauft werden. Das wäre nur meine Referenz, mit der ich die Performances dann zusammen mische und auch meine Empfehlung für gute Audioqualität. Letztendlich wäre mir aber egal, wie jeder einzelne sich den Track besorgt - es sollte halt nur die selbe Version sein.


    Ein Beispiel, das mir gerade einfällt, weil ich das Lied z.Z. mit vielen Schülern mache und kürzlich erst selbst ein drum sheet dazu erstellt habe (die, die ich so gefunden habe, sind alle fehlerhaft an unterschiedlichen Stellen) - "Boulevard Of Broken Dreams" von Green Day. Gibts z.B. hier in mehreren Formaten zu kaufen:


    Boulevard of Broken Dreams (Expl... | Green Day | MP3 Musikdownloads | 7digital Deutschland
    'Boulevard of Broken Dreams von Green Day' kaufen - MP3 Download von 7digital Online Deutschland – Finden Sie über 30 Millionen Tracks in höchster Qualität in…
    de.7digital.com


    Und ich denke eben, dass es überhaupt kein Problem ist, den selben Song mehrmals in einem Video einzubetten. Da sind Medleys, die mehrere geschützte Inhalte beinhalten, wahrscheinlich kritischer. Ist mit der aktuellen Regelung auf Youtube aber eigentlich alles kein Problem.

    Ich meine keinen Song, der im Original keine Drums hat. Sondern einfach was komplett ohne Playback - damit umgehen wir nämlich die lästigen Copyright-Probleme ... so im Stile der "BummTschack"-Challenge, nur eben nicht so langweilig ...


    Ansonsten finde ich gerade immer mehr Gefallen an meiner Idee mit Moises:

    ... den Umstand zu nutzen, dass man auf Youtube urheberrechtlich geschützte Inhalte hochladen kann. So hätten wir nämlich den Vorteil, dass wir eine riesige Auswahl an Originalen beliebter Songs nutzen können. Den Ablauf würde ich mir so vorstellen:


    Jeder Teilnehmer muss den Song (z.B. als FLAC für 1-2€) selbst kaufen und die App "Moises" zum Erstellen seiner Performance nutzen. Ich würde dann auch die Nutzung eines Premium-Abos empfehlen, weil man so WAV-Dateien mit Klick extrahieren und in der DAW drauf einspielen kann. Dann würde es so wie bisher mit den tontechnisch angeglichenen und anonymisierten Mischungen laufen - nur eben mit dem Unterschied, dass ich diese auf Youtube hochlade.


    Da müsste eigentlich nur noch mal jemand, der Ahnung hat, sagen, ob der Upload auf Youtube so OK wäre ... ich denke aber, dass es da keine Probleme gibt.

    Wahrscheinlich haben wir es weiter oben schon teilweise diskutiert: Wenn wir irgendeinen x-beliebigen Song nehmen würden und jeder diesen in bester Drum-Cover Manier hochlädt, dann bekämen wir doch in 99% der Fälle erstmal keine Probleme, in den restlichen Fällen eine Urheberrechtsverletzung via YouTube.

    Nun schätze ich Marius' Anspruch und Engagement sehr, alle Beiträge zu mastern und die Lautheit anzugleichen!!!

    Aber wo ist da genau der Unterschied zu "normalen" YT Drumcovers, bei denen ja auch die ein oder anderen Frequenzen rausgezogen oder die Originaldrums gar mit Moises o. ä. isoliert werden?

    Grundsätzlich ist es ja so, dass wir urheberrechtlich geschützte Inhalte auf Youtube auch auf Kanälen von Dritten sehen können bzw. sogar selbst geschützte Inhalte hochladen können, weil Youtube mittlerweile GEMA-Gebühren bezahlt. Es gab Zeiten, in denen das nicht der Fall war - vielleicht weil die GEMA teurer als Pendants anderer Länder ist o.ä. ... mittlerweile haben die sich aber geeinigt.


    Auch hier gibt es Ausnahmen. Mir fällt dazu mein Cover von "99 Luftballons" ein. Ich musste das erneut "drums only" hochladen, weil NENA die Verwendung nicht gestattet.


    Und dann gibts eben noch die Inhalte, die gar nicht durch die GEMA geschützt werden. Wozu sicher auch die drumless Tracks, die's so gibt, zählen. Da weiß ich als Nicht-Jurist gerade auch überhaupt nichts zur rechtlichen Lage.


    Nehmen wir einen Sonderstatus ein, weil wir organisiert viele auf einmal denselben Song spielen?

    Ich denke nicht. Es sollte keine Rolle spielen, ob der Track 1x oder 20x zu hören ist. Vorausgesetzt halt, dass die rechtliche Situation durch die GEMA geklärt ist.

    Zumal ich das Video sowieso als "nicht gelistet" einstellen würde.


    Ohne Anonymisierung finde ich so einen Wettbewerb Quatsch. Dann bräuchte man wirklich eine möglichst objektive Jury.


    ...


    Ich bin gerade auf die Idee gekommen, das ganze komplett anders anzugehen und den Umstand zu nutzen, dass man auf Youtube urheberrechtlich geschützte Inhalte hochladen kann. So hätten wir nämlich den Vorteil, dass wir eine riesige Auswahl an Originalen beliebter Songs nutzen können. Den Ablauf würde ich mir so vorstellen:


    Jeder Teilnehmer muss den Song (z.B. als FLAC für 1-2€) selbst kaufen und die App "Moises" zum Erstellen seiner Performance nutzen. Ich würde dann auch die Nutzung eines Premium-Abos empfehlen, weil man so WAV-Dateien mit Klick extrahieren und in der DAW drauf einspielen kann. Dann würde es so wie bisher mit den tontechnisch angeglichenen und anonymisierten Mischungen laufen - nur eben mit dem Unterschied, dass ich diese auf Youtube hochlade.


    Die Alternative, die sich jederzeit anbietet, wäre natürlich was mit "drums only" zu machen. Ich hätte damit keine Schwierigkeiten - nur sehr strikte Vorgaben fände ich doof.

    Der Nicht-Jurist könnte daraus ableiten, dass die Vewendung des Playbacks für Drum Challenges wohl gestattet ist bzw. geduldet wird vom Urheber. Ein Jurist würde wahrscheinlich intervenieren und diese Annahme pulverisieren... Das der Song bei VicFirth frei herunterladbar ist, heißt wahrscheinlich noch lange nicht, dass man damit machen kann, was man will.

    Ich kann mich erinnern, dass Seelanne als Jurist dies bzgl. im Vorfeld meine Zweifel ausgeräumt und die Verwendung des Ash Soan Playalongs quasi "abgesegnet" hat.


    Es wäre natürlich cool, wenn sich hier noch mal ein Jurist äußern könnte ...

    Was war denn das besondere beim Ash Soan Playback bzw. gibt es in der Reihe (lief doch über Vic Firth, oder?) nicht noch weitere Playbacks, bei denen die Nutzung unkomplizierter ist?

    Also ich frage mich halt, warum das letztes Mal alles so easy war und wir uns jetzt einen abbrechen, irgendein Playback zu finden, das wir verwenden dürfen.

    Das besondere am Ash Soan - Playalong ist, dass es öffentlich kostenlos herunterladbar ist. Das bedeutet im Prinzip Narrenfreiheit bei der Nutzung - zumindest wenn man kein Geld damit verdient.


    Damit ist es aber leider eine absolute Ausnahme. Und man sieht ja bereits an der Absage vom WDR, dass man das Thema schon ernst nehmen sollte.

    Unabhängig von der Organisation mit oder ohne Youtube usw. ist es immer am saubersten, den Eigentümer vorher zu fragen ... denke ich.


    "Drumless Backing Tracks" von Youtube wurde weiter oben schon angesprochen und ich hatte ja gesagt, dass ich da selbst mal frage, wenn der WDR absagt. Ich habe nun mal ein bisschen auf der Website gestöbert und gesehen, dass man dort Stems in guter Audioqualität für 14,99$ pro Track kaufen kann:


    Youjam
    Youjam was founded by UK-based musician and producer Jack Curtis in 2015. It is our goal to make practicing musical instruments easy and enjoyable. We believe…
    youjammusic.com


    Eben habe ich folgende Nachricht über das Kontaktformular der Seite übermittelt:



    Bin gespannt, ob er antwortet. Kann mir vorstellen, dass es OK wäre, wenn jeder Teilnehmer die Stems kauft. Aber erstmal abwarten ...

    Falls ein Upload auf Youtube aus rechtlichen Gründen besser ist, habe ich da eine einfache Lösung mit Anonymisierung:


    Ich erstelle ein einziges, nicht gelistetes (!) Video mit allen Beiträgen. Diese Beiträge sind mit Zeitstempeln / Kapiteln direkt anklickbar. Zusätzlich erscheint ein Text im Bild mit dem jeweiligen anonymen Namen. In der Beschreibung wird ausdrücklich auf den Eigentümer des Playalongs verwiesen.

    Mit Standbildern kann ich die Audiospur sogar lossless hochladen, so wie es Youtube für Musikvideos empfiehlt (für normale Videos gibts im fertigen Rendering leider immer Probleme mit der Synchronisation).


    Ich hatte ja schon die Tracks meines Kunden für Mixing+Mastering angesprochen. Der hat verschiedene Projekte - zu einem davon gibts hier alle Aufnahmen der letzten Jahre in einem Album (mit Zeitstempeln für die Titel). Der hat dafür auch schon sein OK gegeben …

    das ist supernett von deinem Kunden. Die Musik ist aber schon sehr... sagen wir mal "speziell"... 2 oder 3 Tracks davon sind aushaltbar, aber die meisten sind für meinen Geschmack zu speziell ^^ Bei vielen könnt ich gar nix dazu trommeln, weils einfach nur langgezogene sehr tiefe synthietöne sind.

    Hut ab, dass du das gemixt/gemastered hast. Dabei muss man sich das ja noch viel öfter anhören als wie wenn man das nur als playalong zum spaßtrommeln nimmt. Würd ich ned aushalten, macht mich irgendwie innerlich aggro und unrund ^^ Geschmäcker sind zum Glück verschieden ;)

    Ich hätte da sowieso nur was ausgewählt, wo auch im Original Schlagzeug dabei ist. Aber ja - ist sehr speziell und eher lang- als kurzweilig. Trotzdem finde ich das z.T. besser als den Einheitsbrei, der oft nur produziert wird, um zu gefallen und Erfolg zu haben ... gähn.

    Bin übrigens auch der einzige Mischer, der aus seinen meist relativ schlampig aufgenommenen 16bit-Spuren da was Vernünftiges rausholen konnte (zumindest der einzige, den er bisher konsultiert hat). Ich habe zwar überall mit eigenen Samples nachgeholfen, z.T. viel editiert (er spielt alles selbst ein) und auch verbogen ... aber am Ende hab ich was tontechnisch brauchbares rausgeholt.


    Meine Mixing/Mastering-Geschichte will ich ab Jahresende auch mal wieder richtig bewerben ...

    Mir ist geläufig, dass Glocken oft auf bestimmte Grundtöne gebaut werden. Da brauch ich nur an das Glockenspiel eines Mixing/Mastering-Kunden und viele Tracks denken, in denen ich das (mit tonalem Bezug - also nicht als Percussion) rein gemixt habe.


    Bei Schlagzeug-Becken sind die Kuppen aber nur Beiwerk. Und da schert sich im Regelfall keiner um Grundtöne. Die sind da völlig nebensächlich. Für die Klangfarbe von Becken spielt viel mehr das gesamte Frequenzgemisch eine Rolle.

    Ich habe mir mit dem Analyzer schon viele Spektren angeschaut, auch von Schlagzeug-Becken. ;)


    Könnte ich auch mit Grafiken belegen. Und ich hatte auch mal Physik-LK.

    Für das Thema hier aber eigentlich völlig unerheblich. :/

    Jetzt entsteht aber etwas Durcheinander ... eine Glocke (z.B. die einer Kirche) ist schon was anderes als die "Glocke" eines Beckens am Schlagzeug.


    Trommeln und Becken am Schlagzeug haben schon eher Eigenschaften von Klängen, Geräuschen und sogar von Knall als von Tönen. Genau genommen spielen Melodie-Instrumente wie Klavier und Gitarre auch keine reinen Töne, sondern Klänge. Jedoch bewegen sich die Grundtöne dieser Klänge immer (bei korrekter Stimmung) auf einer exakten Höhe im Tonsystem. Daher kann man da noch eher von Tönen sprechen.


    Hier mal eine Definition:



    Der Weg nach der Suche einer anderen (Becken-)Glocke ist also durchaus zielführend wenn die Hörer (im Bierzelt) nicht austauschbar sind..

    Das Publikum ist durchaus vielschichtig, weil wir neben Kirmes auch Stadtfeste uvm. bedienen können. Die Größe der Locations und der "Crowd" schwankt entsprechend auch sehr. Weil die Zusammenarbeit langfristig angesetzt ist, bin ich gerade noch damit beschäftigt an meiner gesamten Backline zu optimieren. Das betrifft nun auch ein Rack für meinen KH-Verstärker, Metronom und DI-Box, welches ich dann nur noch hinstellen, aufmachen und 3 Kabel an/abstecken muss und auch eine leichte Änderung meines Aufbaus. Da investiere ich gerne mal, damit dann alles passt und damit ich Ruhe habe.