Beiträge von m_tree

    Schade, dass so viele nicht mitmachen können! Bin gespannt, wie viele Beiträge morgen noch eintrudeln. Aktuell sind's 9.


    Ich werde die Beiträge dann erst am Sonntag veröffentlichen (vielleicht schaff ich's schon gegen Mitternacht). Bin den Samstag über noch anderweitig beschäftigt.

    Die "Prokrastination" hier vereitelt auch eine längerfristige Vorbereitung. 8o

    Vor allem, wenn es bei "kurz vor knapp"-Einsendungen technische Probleme mit Nachreichungen gibt. War ja beim vorletzten Mal auch schon so.


    Ich bitte daher dann noch um etwas Geduld. ;)

    Ich weise noch mal darauf hin, dass für die Aufnahme keine DAW und auch keine Mehrfachmikrofonierung zum Einsatz kommen muss. Ein Handyrecorder oder ein Smartphone mit anschließender Synchronisation durch mich tut's auch. Die Herausforderungen sind dabei eigentlich nur Übersteuerungsfreiheit und das Set halbwegs ausgewogen einzufangen (meistens sind die Becken zu laut).

    Manche hatten hier auch schon mit EAD10-Aufnahmen teilgenommen. Damit geht's auch einfach (nur relativ teuer). Die Resultate werden damit z.T. besser als mit Mehrfachmikrofonierung, wenn das Know How fehlt.

    Die treibenden Songs kommen deinem spielstil auch sehr entgegen. Würde mich mal echt interessieren, wie so ein riiiichtig schwerer laid-back Song bei dir klingt 😃 Ich stell mir gerade vor, wie du mit der Geduld kämpfst, wenn du schleppend spielen solltest 😅

    Den Take wollte ich erst nicht nehmen, weil ich da an ein paar Stellen deutlich weiter vorn bin als er. ^^

    Ich spiel schon gerne nach vorne, zusätzlich kommt die Snare bei mir auch recht weit vorn, in Kombination mit lauten Backbeats. Aber weil das grundsätzlich eher positiv als negativ wahrgenommen wird, habe ich da bisher keinen Grund gesehen was dran zu ändern.


    Mit langsamen Nummern habe ich grundsätzlich gar kein Problem. Im Gegenteil - mir hat es immer Spaß gemacht, langsame Nummern zum Grooven zu bringen.

    Was verstehst du denn unter einem "riiiichtig schweren laid-back Song" zum Beispiel? ^^

    Dieses Album ist ja definitiv eines von Dave Grohls Meisterstücken an den Drums. Sehr häufig gecovert wird das Intro von "Song For The Dead" als Kurzvideo. Ich will aber nicht das machen, was alle machen und auch mal wieder ein Cover als Langvideo veröffentlichen. Zumal die Nummer hier triolisch ist (hat aber nichts mit Shuffle zu tun). :)


    Den Sound habe ich hier sehr natürlich belassen, wieder auf Samples verzichtet und die Trommelspuren komplett trocken gelassen. Auf der Snare ist nicht mal ein Gate.

    Soweit ich weiß wurden für das Album Trommeln und Becken getrennt voneinander eingespielt (zu Daves Leidwesen). Ich hatte bei meiner Analyse vermutet, dass hier evtl. sogar weitgehend auf close mics an den Trommeln verzichtet wurde. Bin natürlich trotz aller Anpassungen kaum an diesen Sound rangekommen - das fängt ja schon damit an, dass Dave ein 14er als kleinstes Tom nutzt und coated auf den Toms spielt.


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    So, ich habe soweit alles am laufen - wie isses dir am liebsten? Die nackte Spur so wie aufgenommen, oder mit comp. etc?

    Das kommt auf deine Mixing-Skills an. ^^

    Ich mach ein Stem-Mastering. D.h., da mische ich nur noch das von mir neu abgemischte Playalong (ohne Klick) mit den jeweiligen Drums zusammen. Meine hab ich da auch schon vorgemischt und gerendert drin.


    Grundsätzlich sollte dein Sound also "fertig" sein. Auf der anderen Seite hat man auf der Summe aber wesentlich eingeschränktere Bearbeitungsmöglichkeiten. Passt z.B. was nicht mit Snare und Kick oder mangelt es denen gegenüber den Becken an Lautstärke und Präsenz, kann man da auf der Stereosumme nur noch verschlimmbessern.


    Wie viele Spuren hast du denn aufgenommen?

    Miss_Mieze

    Hängt natürlich sehr davon ab wie du noch Zeit dafür findest, aber eine Woche reicht eigentlich locker dafür. Ich hab's innerhalb von einer halben Woche mit 2-3 Sessions gemacht. Das mit dem Handyrecorder geht schon klar. Gut wäre, wenn du es schaffst, die Becken gegenüber den Trommeln etwas zu zähmen (Becken leiser, Trommeln lauter). Die Position des Recorders ist dafür ausschlaggebend - hier hilft try & error (Testaufnahme -> Anhören -> Position ändern ...). Ansonsten krieg ich das aber auch wieder irgendwie hingebogen. ;)


    Wann Challenges stattfinden ist hier nachzulesen: Challenges im DF - Ideen, Vorbereitung, Besprechung ...

    Für dieses Jahr plane ich weitere Challenges im Mai und im Oktober. Diese hier ist aber evtl. passender für viele, wenn wir z.B. auch mal Jazz oder so machen ...


    nils

    Auch von mir gute Besserung! Ich hatte mal eine Rippenprellung, da konnte ich mehrere Wochen nur mit Schmerzmitteln schlafen und durchatmen. Ist wohl ähnlich schmerzhaft wie ein Rippenbruch oder sogar schmerzhafter.

    Mit der Aussage meinte ich aber nur die Verhältnisse von Schlag- und Resonanzfell. Ich hatte ja noch weiter geschrieben:

    Genauer nehme ich es dann beim absoluten Grundton, wofür man ja sowieso eins der beiden Felle wieder höher oder tiefer stimmen muss.

    Zumindest bei Toms mache ich das so, weil hier halt die Intervalle auch eine Rolle spielen. Am Ende sind dem ganzen natürlich auch Grenzen gesetzt, weil der entstehende Grundton auch abhängig von der Anschlagstärke ist und die Trommeln sich ja durchs Bespielen mit der Zeit auch runterstimmen.

    Aber wenn ich mit einer Oktave zwischen dem 10er und 16er anfange, will ich da eben auch erstmal genau eine Oktave haben. ;)


    Ansonsten sehe ich das aber ähnlich wie du. Schlagzeug ist und bleibt in erster Linie ein Geräusch-Instrument.

    Manche Leute gehen ja sogar so weit und stimmen die Trommeln für Aufnahmen passend zur Tonart des jeweiligen Songs. Das geht m.E. aber zu weit. Vielmehr sollte der Klangcharakter grundsätzlich zur Musik (und auch einfach zum eigenen Geschmack) passen - wozu ja auch die absoluten Tonhöhen, die Resonanz der Stimmung, Felle, Dämpfung, Mikrofonierung uvm. zählen.


    Ja - sorry an Dustin fürs Kapern. Vielleicht kann ein Mod das ja hier bereinigen.

    Ich glaube, wir reden aneinander vorbei bzw. gebrauchen unterschiedliche Vokabeln: Du meinst sicher, dass Du die Tonhöhe des Fells über den Ton ermittelst, der entsteht, wenn Du das andere Fell abdämpfst. Das ist jedoch nicht der Grundton des Fells (jedenfalls dann nicht, wenn die Definition für Grundton „der tiefste Ton des freischwingenden Fells“ ist).

    Ja, dieser Ton entspricht nicht dem Grundton, der bei einem freischwingenden Fell entsteht - wie bei Trommeln ohne Resonanzfell (Concert Toms, Roto Toms, Timbales, ...). Ohne Resonanzfell vereinfacht sich das ganze ja deutlich.


    Das Szenario mit gegenüberliegend abgedämpftem Fell kann man damit vergleichen, dass man die offene Seite einer Trommel ohne Resonenzfell luftdicht verschließt.


    Mit gegenüberliegend abgedämpftem Fell entspricht der Grundton (den ich hier nur so bezeichne, weil es in diesem Fall der tiefste Ton des Frequenzgemischs ist) der "Lug Frequency", die wiederum am Rand ohne gegenüberliegend abgedämpftem Fell erklingt.

    Der Grundton ist der tiefste Ton, der bei freiem Schwingen entsteht (und dieser ist für Reso und Schlagfell immer gleich). Wenn Du das gegenüberliegende Fell abdämpfst, entsteht dieser nicht mehr, sondern die erste Oberschwingung des nicht gedämpften Fells, die deutlich höher ist. Nur über diese erste Oberschwingung kann man bei einer zweifelligen Trommel die Tonhöhe des jeweiligen Fells einzeln bestimmen - darauf basiert das ganze Prinzip von Tunebot und Co.

    Wenn Du das gegenüberliegende Fell abgedämpft hast, dürfte es keinen Unterschied von der Frequenz machen, ob Du mittig oder am Rand anschlägst.

    Das ist mir schon klar. Deswegen schrieb ich ja auch, dass ich den Grundton des einzelnen Fells durch Anschlagen in der Mitte mit gegenüberliegend abgedämpftem Fell ermittle, statt am Rand. Wie schon gesagt:

    Die "Lug Frequency" als Referenz für den gesamten Grundton des Fells herzunehmen erscheint mir immer noch unlogisch. Mit gegenüberliegend abgedämpftem Fell (in der Mitte angeschlagen) kommt das selbe raus und geht viel genauer. ;)


    Und auch ein Fell in Stimmung mit sich selbst zu bringen - wofür man ja am Fellrand bei den Spannschrauben abklopft - geht definitiv genauer, wenn das gegenüberliegende Fell abgedämpft ist.


    Unabhängig von mathematischen Formeln und Tabellen ist es meiner Meinung nach nicht notwendig, Reso- und Schlagfell auf Komma-genaue Frequenzen zu stimmen (sofern das mit der Messtechnik überhaupt möglich ist). Vielmehr nehme ich das als Anhaltspunkte, als grobe Richtwerte für die Stimmungsverhältnisse. Genauer nehme ich es dann beim absoluten Grundton, wofür man ja sowieso eins der beiden Felle wieder höher oder tiefer stimmen muss.


    Ich war zeitweise nur überrascht, weil die Angaben in der App zumindest bei einem Tom mal sehr genau gestimmt haben, als ich die Felle mal genau auf diesen Frequenzen hatte.

    Die "Lug Frequency" als Referenz für den gesamten Grundton des Fells herzunehmen erscheint mir immer noch unlogisch. Mit gegenüberliegend abgedämpftem Fell (in der Mitte angeschlagen) kommt das selbe raus und geht viel genauer. ;)

    Es ist schon richtig, dass der Grundton, der aus der Interaktion von beiden frei schwingenden Fellen entsteht, deutlich tiefer ist als die einzelnen Grundtöne der Felle. Bei letzterem beziehe ich mich darauf, dass das jeweils gegenüberliegende Fell abgedämpft ist und schlage dafür in die Mitte des Fells. Ich nutze für genaueres Stimmen ja seit einiger Zeit die App "Drumtune Pro 2.0", schlage zur Analyse der Grundtöne aber nie am Fellrand an. Am Fellrand schlage ich nur an, um die Felle rein nach Gehör in Stimmung mit sich selbst zu bringen (das kriege ich auch ohne Hilfsmittel hin).


    Ich hatte mich erst kürzlich wieder intensiv mit dem Thema beschäftigt, weil ich meine Toms neu gestimmt habe. Die Intervalle (Oktave zwischen 10er und 16er, dazwischen drei große Terzen) habe ich zwar gleich gelassen, aber ich habe die kleineren Toms resonanter (geringerer tonaler Abstand von Schlagfell und Reso) und die großen Toms weniger resonant gestimmt.


    Dazu habe ich noch mal die Tabellen in der App zu Rate gezogen und mir drei verschiedene Stimmungsverhältnisse der Felle für meine angepeilten Grundtöne der verschiedenen Toms rausgeschrieben (Schlagfell / Reso gleich hoch, große Terz, Quinte).


    Für ein 12er Tom auf A#2 / 116,5 Hz wären das z.B.:


    201,5 / 201,5 Hz (Prime)

    179 / 224 Hz (große Terz)

    161,5 / 242 Hz (Quinte)


    Und ich habe bei allen Toms jedes Mal festgestellt, dass das wirklich so hinhaut! Wie gesagt muss das gegenüberliegende Fell dafür abgedämpft sein. Nur so kann man übrigens auch einzelne Felle wirklich korrekt stimmen, weil ja sonst immer das gegenüberliegende Fell mitschwingt.

    Ja, der Thread ist ein bisschen abgedriftet. Bin gerade selbst etwas überrascht, dass deine Ursprungsfrage eigentlich nur folgendes war:

    Gibt es eine Möglichkeit ein WAV file in Cubase manuell in minimalst kleine Schritte zu verschieben bzw. wie macht man das ?

    Ich benutze Cubase zwar nicht, aber jede DAW sollte eine Möglichkeit bieten die Audiodateien auf Samples genau zu verschieben. In REAPER geht das jedenfalls.

    Es müssen halt Sachen wie "Snap" (Audiodateien kleben am Grid / Klickraster) und "Lock" (Audiodateien lassen sich gar nicht verschieben) deaktiviert sein.

    Wir reden hier um den heißen Brei, weil nicht mal klar ist welche Dateien du dafür benutzt. Natürlich geht das, wenn auf der Summe keine Dynamikbearbeitung stattgefunden hat. Habe ich doch erklärt.

    Ich hatte (ohne drüber nachzudenken) unterstellt, dass man das mastert und dann für die drumlessvariante einfach, ohne weiter Hand anzulegen, die drums muted.

    Auch wenn die Effektketten des Masterings bzw. aller Bearbeitungsschritte auf der Summe gleich bleiben wird das nicht funktionieren. Denn wie schon gesagt packt ein Summenkompressor mit ein- oder ausgeschaltetem Schlagzeug ganz anders zu.


    Dein hier beschriebenes Szenario funktioniert nur, wenn auf der Summe gar keine oder nur statische Effekte zum Einsatz kommen. Nicht mal Limiting. Hat daher nicht viel mit der Realität zu tun.